Beiträge von Der Vorsichtige

    z.B. die 2000 to. was die DeutscheBank jetzt in Singapore einlagert, die sind ebenfalls schon
    gegen Preisänderung abgesichert. Mit Shorts


    Die Deutsche Bank baut in Singapur einen Tresor der 200t Gold fasst, keine 2000.


    Der muss rechnerisch nur ein Innenmaß eines Würfels von 2,2m Kantenlänge haben. So what ?


    http://www.handelsblatt.com/fi…-in-singapur/8323928.html


    Das wär' echt nicht mal der Nachricht wert wenn die Schreiberlinge nur ein wenig rechnen könnten. Sie können es aber schlicht nicht.

    Hallo Edelweiss,


    vielen Dank für die Darstellung deiner Sicht der Lage - die aus technischer Perspektive vielleicht auch stimmen mag.


    Allerdings mag ich die Geschichte der ETF - Bestände überhaupt nicht glauben:


    Ich halte die Schaffung der IMHO nicht oder nur in ganz geringem Umfang mit physischem unterlegten ETFs allein für ein Vehikel der Marktbeeinflussung durch (fiktive) Angebotsvergrösserung mit dem Zweck der Preisdrückung.
    So ein synthetisches Vehikel mag kurzfristig angespannten Märkten Luft verschaffen indem kurzfrist - Trendfolgern eine attraktive Möglichkeit der Partizipation gegeben wird.


    Dennoch - und darauf möchte ich ganz besonders hinweisen - sind ETF auf bestimmte Commodities oder auch Indexes oft mitnichten mit diesen hinterlegt. Vielmehr wird häufig das abgebildete 'Underlying' synthetisch durch völlig andere Rohstoffe, Aktien und vor allem Futures emuliert.


    Man kauft also einen Gold ETF im Glauben er wäre mit physischen Metall hinterlegt, in Wirklichkeit ist er aber z.B. mit Optionen auf völlig andere Rohstoffe 'gebacked' deren Volatilität historisch in etwa mit Gold korrelieren.


    Kann aus diesen ETFs dann tatsächlich physisches Gold abziehen wenn sie z.B. aus Futures auf einem Mix von Rohöl, Kupfer und Mais bestehen ?


    Ich persönlich wage das mehr als zu bezweifeln.

    Irgendwen wird man schon finden dem man wieder ein paar hundert to rausschüttelt damit das Spiel weitergehen kann.


    Nur wer isses dieses Mal ? ETF's, Assad, Erdogan - oder eins unserer südlichen Nachbarländer ? Kanada soll ja zuletzt auch mit seinen Reserven ausgeholfen haben. http://www.theglobeandmail.com…reserves/article12248438/


    Wobei ich immer nicht weiss ob ich über diese dämlichen Reporter weinen oder lachen soll:


    Zitat: "only two giant 400-ounce gold bars worth about $560,000 (U.S.) each have been picked up"


    Weiter unten steht auch noch dass man für so einen Monsterbarren einen Pickup Truck zum Transportieren braucht.


    Das zum Thema Kompetenz. Ganze 12 Kilo wiegt so ein Barren, bei knapp über einem halben Liter Volumen. Wer zahlt so einem Vollidioten von Schreiberling auch nur einen Cent für das was er da faselt ?


    Dass ETF - Anteile niedriger als der aktuelle POG gehandelt werden können sich der Autor und der PR - Manager der Mint übrigens auch nicht erklären. Soso. Sind ja auch nur Reporter - die schreiben was man Ihnen zu Schreiben anschafft - selber denken oder Recherchieren Fehlanzeige.


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    Wär' ja auch allerhand der Öffentlichkeit zu erklären dass Physisches mehr wert ist als Papierversprechen, dass die Backwardation der Anfang der Abkopplung der Physischen von den Papiergeldpreisen ist:


    http://www.thedailybell.com/29…apse-of-the-Tacoma-Bridge
    http://armstrongeconomics.com/…wardation-the-real-story/

    da die Burschen früher mal ne Banklehre gemacht haben, gehe ich davon aus, dass sie
    mit Shorts abgesichert sind und nicht fahrlässig sind. Sie geben das Preisrisiko jetzt
    an den Markt weiter.
    Alle Teilnehmer in diesem Markt machen das, nur nicht die am Ende dieser Kette stehen,
    die Endverbraucher bzw. Sammler.


    Hmmm - ich würde da allerdings gerne differenzieren:


    Eigenkapitalstarke Marktteilnehmer können es sich eine geringe bis keine Absicherung Ihrer Positionen leisten. Jedenfalls haben sie die Wahl auf unnötige Versicherungsprämien zu ungunsten Ihrer Gewinnmargen zu verzichten. Sie können auch weit besser von steigenden Marktpreisen profitieren indem sie Ihr Inventar der Marktsituation anpassen (höhere Bestände in steigenden, Reduzierung der Bestände bei fallenden Märkten). Zweiteres Imho ein Grund für die derzeitig geringen Bestände der EM - Händler.


    Eigenkapitalschwache Marktteilnehmer die im Gegensatz zu ersteren mit hohem Fremdkapital, grossem Hebel und Verlustrisiko agieren mögen um eine Absicherung nicht herumkommen. Sie können allerdings wegen Ihrer niedrigen Exponiertheit auch nur im geringen Maß von Marktschwankungen profitieren.


    Des weiteren möchte ich auf die gern übersehehenen Rückopplungseffekte auf den Märkten hinweisen:


    Jede Absicherung (=Put oder Terminverkauf) erhöht auch das Risiko fallender Preise bzw. bewirkt sogar einen Leerverkauf der zugrundeliegenden Ware. Jedenfalls wenn man einen Markt kollektiv betrachtet vermindern derartige Absicherungen den Wert der eigenen Bestände.


    Verallgemeinert kann man sagen dass die Märkte sich in beide Richtungen reflexiv verhalten:
    Die Aktion der Marktteilnehmer wirkt also selbstverstärkend, umso mehr sobald ein Trend entsteht.


    Und zu Sinclair:


    Ich lese http://www.jsmineset.com regelmässig. Wie jede Meinung kann Jim Sinclairs natürlich auch völlig an der Realität vorbeigehen.


    Es scheint mir allerdings schon schlüssig dass es im Interesse der Agierenden (FED, Comex etc.) liegt Marktpreise in Ihrem Sinn zu beeinflussen.
    Jede Preisbeeinflussung durch (Leer) Verkäufe hat natürlich Grenzen, insbesondere dann wenn die zugrundeliegende Ware nicht lieferbar sein sollte - egal von welchem (Leer)verkäufer.
    Der Rückgang physischer Lagerbestände der Comex ist dafür natürlich nur eines der Indizien.


    Jedenfalls ist es ein allgemein bekanntes Phänomen dass eine nicht marktkonforme Preisfestsetzung auf dem Primärmarkt zu leeren Schaufenstern und einem Sekundärmarkt mit unabhängiger Preisfindung auf höherem Niveau führt. Erste Indizien dafür sind zu entdecken so man denn möchte.
    Es bleibt also abzuwarten ob die Märkte sich weiter auseinanderentwickeln.

    Die USA mit ihrem größten BSP einer Nation ...


    Ja - leider sind es Massstäbe wie das 'BSP' die Ökonomen und auch uns in die Irre führen.


    Ich glaube wir sollten uns nicht blenden lassen. Wenn z.B. in China oder auch Indien ein Pkw zu einem Viertel des europäischen Preises hergestellt wird, dann geht der halt auch so ins BSP ein.
    Das ist imho eben leider auch eine Frage der Bewertung der produzierten Güter und Dienstleistungen.


    Man denke auch zum Beispiel an die jüngsten Untersuchungen zum 'Reichtum' der Italiener, Spanier etc. Was bleibt davon über bei einer Währungsabwertung ? Wie sieht das Chinesische BSP aus wenn der US$ um 30% ab- bzw. der Yuan aufwertet ?


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    Fakt ist jedenfalls dass die Chinesen immens viel Gold kaufen. Ich stelle mir vielmehr und auch Angesichts der Goldkritischen Haltung der Indischen Regierung die Frage wie die Chinesische Regierung zum Thema Geldhortung steht.


    Ich vermute der Entzug von Geld aus dem Chinesischen Wirtschaftkreislauf reduziert derzeit in gewissem Maße inflationäre Tendenzen - gerade in Folge der Handelsüberschüsse zu den USA (ca.600Mrd $ / Jahr).
    In Indien ist die Situation IMHO umgekehrt: Aussenhandelsdefizite wirken dort (und eigentlich überall) deflationär, Geldhortung ist also eher kontraproduktiv und unerwünscht.


    Verallgemeinert hiesse das: Länder mit Handelsbilanzüberschüssen (und damit Kapitalimporten) profitieren von der EM - Hortung, während die Wirkung in Ländern mit Defiziten eher eine deflationär bremsende sein dürfte.


    Interessant ist der Aspekt auch im Hinblick auf jüngste Französische Restriktionen im EM - Versand.

    @ Vorsichtiger,
    ich denke auch, dass das noch nicht alles war, da wird noch was kommen.
    Ohne black swan wird EM vermutlich keinen signifikanten Auftrieb erhalten.


    Geduld - der Schwan wird schon noch auftauchen.


    lg meggy


    Hallo Meggy,


    vielleicht hat Mithras ja auch recht und habe mich da von ein paar Koinzidenzen :) zu sehr beeindrucken lassen, was solls. Sehn wir halt mal.


    Um mich zu offenbaren: Ich bin derzeit voll physisch engagiert, erwarte allerdings auch keine kurzfristige Aufwärtsbewegung. Sogar einen Rückgang auf +-50% des ATH beim POG möchte ich nicht ausschliessen - wäre ja nicht das erste Mal.


    Das FOMC - Treffen kann man ja abwarten wenn man zukaufen möchte, vielleicht ergibt das auch eine gute Gelegenheit - so wie das halt schon öfters der Fall war.


    Und zu den Schwänen: Abgesehen von $/Yen gefällt mir die Nahostgeschichte überhaupt nicht:


    Russland und China haben ihre Positionen in Sachen Syrien klar gemacht. Es würde mich daher nicht wundern wenn es an ganz anderen Stellen koordiniert zu brennen anfangen würde als den Amis gerade lieb ist. Und schon hätten wir den schwarzen Schwan - oder eben mehrere auf einmal.


    viele Grüsse


    Markus

    Dienstag und Mittwoch ist wieder FOMC Meeting.


    Der eine oder anderere Wasserfallartige EM - Absturz ist daher Anfang bis Mitte der Woche zu erwarten.
    An die weak at heart longs: Taschentücher bereithalten.


    http://www.rightline.net/calendar/FOMC-Calendar.html


    Abgesehen davon ist der Yen am Freitag weitere 2% gegenüber dem US$ gestiegen - was seit dem Tief vor einigen Tagen 10,7% Plus ausmacht.
    That spells troubles too: Die Börsensituation spannt sich an weil die $/Yen Carrytrades in die Hose gehen und die Liquidation von in Yen - Krediten finanzierten Positionen droht.


    Fasten your seatbelts - rollercoaster ride ahead

    Mittendrin steht in einem Nebensatz die eigentliche Bombennachricht:


    Der Dollar ist gegenüber dem Yen abgesackt bzw. der Yen gegenüber dem $ innerhalb weniger Tage um ca 9% gestiegen (von 103 auf 94,6 Yen/$)


    Geht das weiter so gehts den $/Yen Carrytrades an den Kragen und das ist mehr als schlecht für die US - Börsen


    Chart:


    http://www.finanzen.net/devisen/us_dollar-yen-kurs


    ----


    p.S.: mit dem $/Yen Carrytrade wird in grossem Stil die Spekulation an den US - Börsen finanziert. Man leiht sich im Wert sinkende, zinsgünstige Yen um damit in US - Dollar zu spekulieren. Steigt dagegen der dagegen Yen unerwartet im Wert müssen Börsentrades in Milliardenhöhe liquidiert werden was das Crashrisiko erhöht

    man sieht immer wieder solch einen "kettenschwanz" von user namen.
    wobei ich mich schon oft gefragt habe,
    ist es denn eigentlich jedem recht das er in diesen listen namentlich und öffentlicht dargestellt wird? > datenschutz!?



    Wem's nicht recht ist der muss sich halt wehren.


    Ich halte halte die Offenbarung der Ex - Transaktionspartner angesichts der alltäglichen Amts - Schnüffelei im Zeitalter willkürlicher Schätzorgien für ein Spiel mit dem Feuer.


    Wie der Herr draufkommt ich könnte das auch noch gutheissen ('Du klingst wie ein glühender Verfechter des Überwachungsstaates') erschliesst sich mir nicht. Einfalt ?


    Egal was man tut muss man sich doch der Wirkung der eigenen Handlungen bewusst sein. Erweckt man den subjektiven Eindruck gewerblicher Tätigkeit - ob nun berechtig oder nicht sei dahingestellt - dann exponiert man sich damit.


    Ich meine es ist einfach schlauer das nicht zu tun. Nicht zuletzt aus der Erfahrung mit jahrelangem Behördenärger. Die haben da in den Amtsstuben angesichts klammer Kassen oft eine sehr seltsame Rechtauffassung. Da wird - sofern Umsatz nachweisbar - gern mal von Gewinnerzielungsabsicht ausgegangen und fleissig Umsatzsteuer und Gewinn geschätzt und eingetrieben.


    Sauber bleiben, alles dokumentieren - und was legal ist und die nichts angeht geht die nichts an:


    [Blockierte Grafik: http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/03/dreiaffen.jpg]

    Das Verhältnis US$ - Yen ist da weit wichtiger, denn die Börsen werden seit Jahren vom YEN - Carrytrade aufgeblasen:


    Man leiht sich billige Yen und investiert die im Dollarraum. Wenn der Yen zum $ fällt ist das ein Anreiz sich mehr Yen zu pumpen und in USA damit zu spekulieren. Stiege der Yen im Verhältnis zum $ machte es ruckzuck 'Bumm' an den Weltbörsen.


    Ein sinkender Yen führt also zum Kapitalabfluss aus Japan - ist also per se auch schlecht für ausländische Investoren die ihr Geld in Japan, z.B. in Aktien anlegen wollen.


    Des weiteren wird der durch die Yen - Abwertung beabsichtigte Wettbewerbsvorteil für japanische Unternehmen stark überschätzt, einfach weil viele Vorprodukte für japanische Industrieerzeugnisse im Ausland hergestellt und somit teurer werden.


    Die Marktkommentare bezüglich der Ursachen des Nickei - Rückgangs sind also grundfalsch, im Bezug auf eine mögliche QE - Reduzierung in USA ohnehin. Diesbezüglich besteht ohnehin no Chance: Es gibt keinen nicht extrem schmerzhaften Weg aus QE. Daher wird das auch so weitergehen - und ein Währungskrieg mit Abwertungswettlauf kommt noch dazu. Ein 'Race to the bottom' sollte wohl jetzt zu erwarten sein.

    silberbuggy


    §2: ...Der Handelsbereich stellt eine Möglichkeit für private Angebote dar...


    Verbindliches Regelwerk für die Kleinanzeigen


    Der Zahl deiner Handelspartner nach zu urteilen bist du hier zu Zeiten wo schon Verkäufer von drei, jedenfalls unter zehn gleichartigen Artikeln vom Amt (zurecht ? ) als gewerblich klassifiziert werden ebenfalls am falschen Ort.


    Sich durch Zurschaustellung so vieler Ex - Handelspartner derart zu exponieren ist entweder irreführende Absicht oder extrem unschlau.

    Naja,


    macht den Jungs von der Finanz halt mehr Arbeit deine Verkäufe zu bewerten. (Was anderes machst du hier eh' nicht). Schaffen die aber trotzdem, sind ja nicht doof.


    Und einem privaten Forenbetreiber der einem gestattet unter genau festgelegten Bedingungen Gratisanzeigen zu schalten vors Schienbein zu treten indem man sein Hausrecht ignoriert muss nicht sein.


    Immerhin gehts hier um Geldgeschäfte die allerlei juristische Problematiken berühren könnten: Geldwäschegesetz, Hehlerei, Fälschungen, Steuerhinterziehung, unlauterer Wettbewerb durch verkappte Händler - pipapo.


    Da find' ichs gerechtfertigt wenn bestimmte Standards gefordert und durchgesetzt werden, allein um den Betreiber zu schützen, natürlich auch die potentiellen Kunden.


    Und (nur) so kann auch der Marktplatz bestehen bleiben.

    Tja - und wen interessieren (Print)medien die nur das veröffentlichen was Ihnen in ihren Kram passt ? Das ging zu Meinungsmonopolzeiten mal dem Bürger zu servieren was man selber servieren wollte und eben nicht was den (zahlungskräftigen) Kunden interessiert.


    Die werden völlig zurecht vom Ameisenheer kleiner Special - Interest Webseiten gefressen.


    Aber zurück zur Mehrwertsteuererhöhung auf Silbermünzen:


    Die wird IMHO nicht viel bewirken. Denn bei vielen bisher Mehrwertsteuerbegünstigten Münzen und Münzbarren muss man damit rechnen sie irgendwann nur zum Schmelzpreis loszubekommen. Daher halte ich sie für reine Kapitalanleger - Anlagezwecke nicht unbedingt für wirklich billiger als LBMA zertifizierte Investmentbarren.


    Daneben wird der Sekundärmarkt von Privat zu Privat nun interessanter gemacht. Und Anstatt an Händler bzw. Scheideanstalten zu verkaufen werden auch viele Edelmetallankäufer wegen der nun noch attraktiveren Margen verstärkt versuchen ihr Material unter Umgehung des Fiskus an Privat weiterzuverkaufen.


    Insgesamt gesehen wird metallwertnahes (!) Secondhand - Anlagesilber also mehr nachgefragt bzw. auch angeboten werden, was die Forenmarktplätze beleben dürfte.


    Natürlich muss man auch damit rechnen dass die Schergen des Fiskus umso mehr die Forenverkäufe im Auge haben. Aber was schert das den reinen Langfrist - Anleger ?

    Interessanter Artikel zur steigenden Akzeptanz des Yuan


    http://www.scmp.com/business/m…257273/growing-power-yuan


    Daher wird der Dollar IMHO (zunaechst auch von der FED gewollt) kraeftig kraeftig ab- und Gold, Yuan etc. gegenueber dem Dollar aufwerten. Ob in einem Satz wie 1934 oder in Form hoeherer Inflationsraten ueber einge Jahre hinweg wird man sehen.


    Zur Erinnerung - Was 1934 geschah als der Dollar ueber Nacht abgewertet wurde:


    http://jessescrossroadscafe.bl…alued-dollar-to-save.html


    Ich habe daher mittelfristig nicht die mindeste Befuerchtung wegen des nominellen Werts meiner EM / Bestaende. Das was sich auf den Maerkten derzeit abspielt ist wohl nichts als ein kurzfristiges Taeuschungsmanoever.


    Sollte der USD allerdings - wie 1934 - tatsaechlich mit einem Federstrich gegenueber Gold abgewertet (was einige wenige Marktteilnehmer erwarten und daher auch technisch Sinn machte) werden Trendfolger und Zuspaetkommer davon NICHT profitieren.


    Bill Murphy geht uebrigens von einem solchen Szenario aus:


    http://socioecohistory.wordpre…d-price-to-us3000-5000oz/


    Insider allerdings koennten sich rechtzeitig in Minenwerten engagieren - ist daher eine Divergenz zwischen POG POS und Minen der Canary in the Coalmine ?

    Keine Angst, der Zahltag kommt schon - aber anders als so mancher sich das so vorstellt.


    Wenn die Amis naemlich zu frech werden - und Syrien bzw. Iran sind dafuer die nicht zu ueberschreitenden roten Linien - dann besinnen sich die Chinesen ihres grossen, gruenen Dollar - Misthaufens und machen damit ihre Waehrung konvertibel:


    Sie fuehren also frueher oder spaeter die Golddeckung des Yuan ein und legen Ihrerseits - davon gehe ich persoenlich aus - einseitig den Wert der Unze Gold mit mindestens 5000 Dollar fest, bieten also fuer jede physische Unze 5000 Greenback aus ihrem bisher wertlosen Papierhaufen.


    Damit ist nach Greshams Law die US - Dollar - Hegemonie finished. Die USA koennen dann 3/4 ihres Staatshaushalts, Ihre Aussenhandeldefizite (600 Mrd. Dollar pro Jahr allein mit China) und damit Ihre ca. 70 Prozent Sozialausgaben Medicare, Medicaid etc. nicht mehr sooo einfach durch Gelddrucken finanzieren weil der Dollarwert ins Bodenlose faellt.


    Um das Innenpolitisch zu ueberstehen braucht es die FEMA - Camps fuer ein paar Zehnmillionen Unzufriedene...


    Fuer die Chinesen naemlich ist es Hose wie Jacke ob sie die produzierten Billigwaren gegen wertloses gruenes Papier verschenken oder einfach im Meer versenken (was fuer unsere Audis, Porsches etc. allerdings auch gilt).


    Wer sich das alles nicht vorstellen mag dem moechte ich "Currency Wars" von Jim Rickards empfehlen.


    Daher unbedingt: EM behalten, ggf. akkumulieren und auf den Showdown warten bzw. die eigene Absicherung vorantreiben . Die (nur) 300Mio Amis sind wirtschaftlich / finanziell schlicht finished (der Grossteil der EU natuerlich auch). Vor allem wenn sich die ca. 3Mrd Einwohner starken BRICS / Staaten einig sind, wovon ich ausgehe.

    Jetzt aber bitte runter mit den Scheuklappen:


    Wer glaubt dass es auch nur im entferntesten gerechtfertigt ist dass zehnjaehrige Griechische Staatsanleihen bei etwa neun und ihre Spanischen und Italienischen Pendants bei viereinhalb Prozent notieren - und das auch so bleiben wird - ja der soll meinetwegen ruhig seine Edelmetalle verkaufen und in Aktien, Vermietimmobilien etc. einsteigen:


    http://www.bloomberg.com/quote/gggb10yr:ind
    http://www.bloomberg.com/quote/GSPG10YR:IND
    http://www.bloomberg.com/quote/GBTPGR10:IND


    Das ist alles Teil einer Voodoo - Finanzwirtschaft, Staatsanleihen fuer hunderte bzw. tausend und mehr Milliarden Euro wurden von EZB, FED etc. aufgekauft und die Kurse von Anleihen und Aktien gepushed. In Wirklichkeit stehen fuer all diese Staaten nach der Bundestagswahl Schuldenschnitte an und ein Grossteil der investierten Gelder ist schlicht verloren.


    Eine Zahl - nur als Beispiel fuer den wirtschaftlichen Niedergang des Suedens:


    Autoproduktion (Pkw) Italien:


    1990: 2.120.850 Stueck: siehe http://de.wikipedia.org/wiki/W…tomobil#Nach_L.C3.A4ndern
    2012: 396.817 Stueck: siehe http://www.vda.de/de/zahlen/ja…hlen/automobilproduktion/


    Zum Vergleich Deutschland:


    1990: 4.976.552 Stueck
    2012: 5.649.269 Stueck


    Leute - die sind finished. Und das Geld das derzeit Bond- und Aktienmaerkte befeuert ist nur heisse Luft.


    Ich jedenfalls bleibe meinen Metallen treu und bereite mich auf auf das absehbare Ende des Irrsins vor. Outcomes sind ja einige vorstellbar - von hoher Inflation, wirtschaftlichem Zusammenbruch, einem planwirtschaftlichem Modell ala UDSSR oder Krieg ist alles denkbar. Gut ausgehen und in einer Prosperitaet ala 80er Jahre kann es schlicht nicht. NO WAY.










    Raus, raus, raus aus dem Mist wer noch ein bisschen Hirn hat.

    Einen laenger andauernden Aufwaertsrend der einem Normalo Gelegenheit gibt in groesserem Stil in den Trend hinein nachzukaufen wird es IMHO nicht mehr geben. Darf es auch nicht - dazu ist das System zu fragil.


    Eine der wenigen Antworten die den Strippenziehern bleibt um den Markt zu entspannen ist die Schaffung eines durchhaltbaren negativen, wenn nicht dann zumindest flachen Preistrends um am kurzfristigen Plus interessierte Kaeufer abzuhalten.


    Wenn es aus technischen & politischen etc. Gruenden absolut aufwaertsgehen MUSS dann sehr impulsiv, denn so kann sich aufgrund der bekannten Bottlenecks im Markt (Raffinerien, Lagerbestaende etc.) die Masse der Kleinanleger nicht schnell genug positionieren.


    Ich halte daher ein stetiges Akkumulieren fuer mehr als sinnvoll, vor allem wenn es um Anlagen in substantieller Groessenordnung geht.