Beiträge von mesodor39


    Zum Gold:
    In wirtschaftlich stabilen Zeiten ist Gold nur als Rohstoff zur Schmuckherstellung interessant. Man hat dann hohe positive Realzinsen, gute reale Unternehmensgewinne usw. Gold aber bringt keinen positiven Realzins und daher auch keinen Nutzen. Das bischen Inflation wird dann durch hohe Nominalrenditen überkompensiert.


    In einer Rezession oder gar einer Depression bringt Gold auch keine positive Realverzinsung. Und somit auch keinen positiven Nutzen, was Erträge angeht. Aber in einer Rezession / Depression sind Geldwertanlagen = Forderungen sehr stark ausfallgefährdet und die Kapitalrenditen sind daher und auch inflationsbedingt und auch aus steuerlichen Gründen (Substanzbesteuerung) gesamtwirtschaftlich stark negativ. Es wird infolge Geldentwertung und Forderungsabbau durch Bankrotte Kapital vernichtet.


    Gold kann man aber nicht inflationieren. Und Gold kann auch nicht pleite gehen. Also wird innerhalb eines solchen Szenarion massiv Kapital in Gold umgeschichtet werden.


    Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine klassische Depression mit fallenden Preisen für z.B. Immobilien und Nahrungsmittel handelt oder um eine hyperinflationäre oder um einen Mischmasch daraus....


    In Zeiten, in denen mit Geld kein Geld verdient werden kann, ohne daß man dabei unangemessen hohe Risiken eingeht, ist die Goldanlage die einzige Möglichkeit sein Kapital vor Forderungsausfall und / oder Enteignung durch Inflation zu schützen, indem man Banknoten in physisches Gold tauscht.


    Zu Silber treffe ich hier ganz bewußt keine Aussage.


    Was lehrt uns Napoleon?


    Eine ganze Menge.


    Der Mann hatt ein vielen Dingen Recht und viel außergewöhnliches bewirkt.


    Genutzt hat es ihn nichts, denn er hatte in einer wesentlichen Sache Unrecht (Russlandfeldzug) und das hat ihm das Genick gebrochen.


    Fazit: Es bringt nichts, die längste zeit Recht zu haben und fast immer richtig zu liegen....


    Wichtig ist es, am Schluss einer Entwicklung Recht zu behalten.

    .....]Die Frage war ob es den Mächten Russland und China nutzen würde, wenn die US-Wirtschaft kollabiert.
    Von China habe ich zuwenig Ahnung, von Russland vermute ich - ja, das könnte ihnen nutzen.......


    Die Frage ist vielmehr, welcher Nutzen für China, Russland, Deutschland, Japan und einige andere Länder darin besteht, einen großen Teil der von ihnen hergestellten Waren bzw. exportierten Rohstoffe gegen Dollars herzugeben....


    .....und weil die Gründe für die verschiedenen Länder unterschiedlicher Natur sein dürften, stellt sich dann noch die Frage, ob, wann und wenn bei welchem Land die jetzt vielleicht noch bestehenden Gründe demnächst in einem Maße wegfallen könnten, daß es beginnt, sich von seinen Dollars zu trennen indem es den Gegenwert in Waren und Sachwerten einfordert.

    Wie schon mehrfach in diversen Artikeln angeführt scheint jetzt auch langsam aber unaufhaltsam der "kleine Mann" instinktiv zu spüren das es höchste Zeit wird die Früchte seiner Arbeit in sichere Anlagen zu investieren.
    Deshalb werden Kursrückgänge als willkommene Gelegenheit genutzt um sich physisch einzudecken....und das ist gut so.
    Die Nachrichten das man keine Gold-Eagles mehr ordern kann und die Lieferzeiten von Silberunzen stark ansteigen, werden ihr übriges dazu tun.
    Der Schneeball rollt....wappnen wir uns auf die Lawine. ;)


    Sanfte Grüße
    Der Misanthr :whistling: p


    Volle Zustimmung zu dem ersten Teil:
    Der "kleine Mann" scheint in der Tat instinktiv zu spüren das es höchste Zeit wird die Früchte seiner Arbeit zu retten. Warum sonst wohl bieten Banken und Broker selbst hier in D 6 Prozent auf Fest- und Tagesgeld bei Laufzeiten von teils bis zu einem Jahr?


    Der Schaden durch Bargeldabhebungen muss bereits immens sein. Je 1.000 abgehobener Euros bedeutet das für die Bankenwirtschaft schätzungsweise: 10.000 bis 20.000 EUR weniger Kreditvergabemöglichkeit......


    Eine Barreserve von 3.000 Silberzehnern oder 30 K in Banknoten bedeutet praktisch: 500 K weniger Kreditvergaben und geschätzte 25 K weniger Banken-Rohertrag.....


    ...das schmerzt ihnen viel mehr, als Goldkäufe, weil beim Goldkauf das Geld ja wieder auf das Konto der Händlers fließt.....


    Ich schätze, daß aber 99 Prozent alle derer, die ihre Kohle "retten" wollen, diese zuerst von der Bank abehben und irgendwo als Banknoten verbergen. Damit haben sie zumindest den "Sekundentod" ihres Vermögens durch Bankenpleiten ausgeschlossen oder begrenzt.


    Einige ganz wenige haben sogar in Silberzehner umgeschichtet. WIrklich getan hat das vielleicht einer von 5.000 bis 10.000. Diejenigen die selbst hier im Forum mehr als 3.000 Silberzehner haben, die kannst Du wahrscheinlich an einer Hand abzählen....


    Physisches Gold und Silber zwecks Anlage dürften vielleicht jeder Hundertste bis jeder Tausendste erwerben. Mehr als 10 kg physisches Gold oder mehr als 200 kg physisches Silber (keine Zertifikate) dürfte hier in D vielleicht einer von 2.000 bis einer von 10.000 besitzen.....


    Noch tut sich eigentlich garnichts.


    Noch in den 70ern konnt eman in jeder Mitelstadt Gold an einem Edelmetallschalter physisch erwerben. Heute geht das fast nur noch bei Münzenhändlern oder bei den paar Fillialen der hier bekannten Edelmetallhändler.


    Wenn die Land unter melden, dann bedeutet selbst das immer noch, daß selbst heute und bei solchen Nachrichten viel weniger Anlagegold gehandelt wird, als zu einem ganz normalen Tag in den 70ern.


    Das ist absolut nichts.


    Abgesehen von ein paar Münzensamlern, die sich so gut wie nicht für Gold als Anlage, sondern ausschließlich für ihre Sammlermünzen interessieren (siehe Gold-Treads im emuenzenforum), findet praktisch kaum Goldnachfrage statt. Goldbesitz ist, rein statistisch betrachtet ZUFALL, weil, wa sdie Anzahl der Goldbesitzer angeht, das meiste in Münzensammlungen liegen dürfte, somit als Münze betrachtet und gekauft wurde und nicht weil es GOLD ist....


    Das psychologische Goldverbot in D funktioniert bestens. Wer zu seiner Bank geht, um Gold zu kaufen, dem wird das meistens schnell ausgeredet bzw. der wird in Papierprodukte "umgelenkt". Da passen die Banken verdammt gut drauf auf.


    Die Spur des Goldes geht in eine völlig andere Richtung: als der POG dieses Jahr auf Höchststand war, bekam ein mir bekannter Händler Besuch von Russen (er verkauft auch russische Münzen und hat daher Verbindungen). Die kauften alles Anlagegold nahe dem Höchstkurs (bei über 1.000 $/Unze) auf. Das war Gold im Wert von über 200 K.


    Und wer sagt denn, daß die das nicht auch (über Strohmänner) sonstwo machen?


    Wie viel von der Goldnachfrage in D geht auf diese Art und Weise nach RUSSLAND?.


    Darüber sollte man (gerade mal als mitlesender Deutscher Sparer ohne nennenswerten Goldbesitz was das Gesamtvermögen angeht) mal intensiv nachdenken.....


    Next: eine Dame in einem Gold-Ankaufsgeschäft mit Juwelliersortiment gab mir gegenüber auf Nachfrage kürzlich zu, daß sie kaum mehr Schmuck verkauft und das Geschäft praktisch nur vom Gold-Ankauf lebt....


    Goldmünzen haben sie noch nie an privat verkauft, sie müsste sich erst erkundigen, ob da wirklich (wie von mir gesagt) keine 19 Prozent Umsartsteuer auf Anlagegold (Feinheit mindestens 900er, Preis unter dem 2,5-fachen des Metallwertes) erhoben wird.....

    Auch darüber und darüber, wohin dieses Gold geht, sollte man mal kurz nachdenken.


    Meine Meinung dazu, und das sehe ich völlig unabhängig von Kursschwankungen in Größenordnungen von +/- 300 Dollars oder Euros je Unze:


    So wie die Menschen in D (un dwahrscheinlich in fast ganz Europa) derzeit ihr (meist Alt-)Gold verschleudern, ist bald kaum mehr etwas da.
    Hinzu kommen: Werbung für Goldankauf nun auch im TV, Werbespots in denen Begehrlichkeiten auf Omas Goldmünzenkettchen geweckt werden, weil es auf der Bank ja so gute Zinsen gibt.... usw.


    Die Menschen werden unterschwellig dazu verführt, sich von ihrem Altgold zu trennen.


    Die Goldwäsche läuft bereits auf vollen Touren.....


    wer nun nicht beginnt zuzugreifen, der bekommt später vielleicht kaum mehr Gold für sein Geld....

    Minos die Flucht aus dem Papier kommt sicherlich und rein in die Sachwerte wegen der Werterhaltung.
    Da braucht man keine Geschichtsbuecher anschaun, merkt jeder wenn er fast nichts mehr bekommt und andere Wetrtsachen steigen.
    Das merkt sogar der duemmste Neger in Zimbabwe und der weiss nix was 1929 passiert ist. :D


    Wenn er es erst jetzt merkt, weil er so dumm ist...... dann ist es leider schon viel zu spät für ihn. Aber solche haben meist eh kein Geld....... die merken es erst, wenn sie keinen Job haben und (ver-)hungern.


    Selbst hier in D merkt es die Masse ja nicht. Es ist absolut erstaunlich / erschreckend, wie viele eigentlich "gebildete" und "kluge" Menschen daran glauben, daß es besser werden würde oder zumindest die Teuerung nur vorübergehend ist und schon sehr bald die Preise wieder stabil sein werden....


    Die Medien leisten eben ganze Arbeit.......


    Das was gerade mit dem POG passiert ist, das wurde doch extrem ausgeschlachtet. Die "Optimisten" sehen sich doch dadurch bestätigt. Und, Elso, Du weist doch am besten, daß so eine positive Bestätigung viel stärker wiegt, als Verluste, die Du nicht gemacht hast, sondern Andere....


    Und wenn sich so jemand wirklich getraut hat, ein paar Gramm EM gekauft zu haben.... muss der POG etwa 2 bis 3 mal so stark steigen, bis er gefallen ist, bis sich die Meinung des Anlegers (sofern er durchhält) ändert, und er nachkauft. Hat er jetzt Gol dund Silber mit Verlust verkauft, muss EM sogar noch viel stärker steigen, bis er wieder kauft....


    Genau diese Karte wird derzeit gespielt......


    Nur Dumm, daß die Privaten hier scheinbar weniger Anlagegold verkaufen, als kaufen.....


    Aber die Masse ist ja längst noch nicht im Edelmetall....


    Wen unser "Walter" zwei bis drei Millionen Klicks wöchentlich hat, und seine Webseite dauernd abstürzt oder er um das zu vermeiden Eintrittsgeld nehmen muss, dann geht es langsam richtig los....


    Und wenn Pro-Aurum-Shops oder andere Anlagegoldverkäufer Filialen in Mittelstädten wie Krefeld aufmachen....


    und sei es auch nur, daß Banken dort wieder Edelmetallschalter mit Sofortkaufgelegenheit eröfnen, dann, ja dann
    ist es an der Zeit einen Teil der EM-Gewinne umzuschichten.

    Imobilienfonds arbeiten oftmals mit Krediten, Immobilienpreise sind stark von der Verfügbarkeit von kredit abhängig.


    Immobilienfonds müssen Objekte verkaufen, wenn Anteile zurück gegeben werden. Kriegen sie ihre Beleihungsgrenzen / Einstiegskurse / Bewertungskurse nicht rein, geht das auf die Substanz.


    Immobilienfonds können auch geschlossen werden.


    Das passiert immer denn, wenn es sich für die Fondsgesellschaft nicht lohnt. Und somit für den Anleger zur Unzeit (wenn es alle tun, und Immobilioen billig sind, weil die keiner will).


    Diese Risiken machen dann, wenn sie eintreten oftmals jahre- un djahrzehntelange Erträge einer Fondsanlage zu Nichte.


    Am Ende gewinnt dann doch noch die Bank.


    Etwas anders ist das mit einem völlig abbezahltem Objekt in mittlerem bis halbwegs gutem Zustand ohne hohe laufende Betriebskosten (z.B. Aufzuganlagen, Flachdach usw.):
    sein Wert kann zwar fallen, sein Ertrag auch, aber: 1.) ist es eigenes, 2.) bestimmt keine Bank / Fondsgesellschaft über den Verkauf, 3.) hat man selbst mehr Einflussmöglichkeiten auf den Nutzen (Eigennutzung bzw. Anpassung des Mietzinses so, daß man es noch vermietet kriegt) 4.) fallen keine Kosten für Fondsgesellschaften an. Da würde ich keine Verkaufspanik haben. Jedoch sollte, gerade bei mehreren Objekten der Wert der Objekte idealer Weise in einem vernünftigen Verhältnis zur Barreserve und zum Edelmetallanteil stehen, z.B. 45/45/10, (10 = cash). EM und Cash sollten -bei mehreren Objekten- mindestens 1/5 ausmachen. Alles Andere ist ungesund und sollte geändert werden und sei es durch Sparen, d.h. Umschichten der Mieteinnahmen in EM und EM-haltiges Cash. Solange das noch geht. Erst das Silberzehner-Cash, dann das GOLD.
    Daß Aktien, Bankeinlagen und Staatsanleihen und sonstige "Geldwertanlagen" kritisch sind, dürfte klar sein. Jetzt Immobilien kaufen? da sage ich; nur zum Eigenbadarf und wenn günstig. Und jetzt blos keine Schulden machen. An sonsten: nur absolute Schnäppchen im guten Zustand erwerben, besser noch warten. Das "beste" könnte für die Käufer inflationsbedingt noch kommen. Gelder so lange in GOLD parken oder besser noch neben Gold auch in Silberzehnern.....
    Wohnungen mieten ist oftmals billig, wenn es nicht top-Lagen und Innenstadtlagen sind.....
    Un dda kommt man schnell und nahezu völlig verlustfrei (Umzugskosten, Renovierung) heraus, wenn es sein muss / sein soll.


    Das hört sich verschroben an, aber: sicher ist sicher. Die Kohle nutzt einem nichts, wenn man:
    a.) sie nut mittels hoher Kursverluste realisieren kann
    b.) man sie gerade dann, wenn man die besten Geschäfte damit machen könnte nicht kriegt, weil man sie zu lange fest gelegt hat, oder die Gegenpartei nicht mehr solvent ist.


    PS: Kredite? ich will garnicht wissen, was auf Immobilien-Kreditler der IKB zukommemn wird......



    Bei Währungsumstellungen wird speziell greifbares Eigentum aber gerne mit Lasten belegt...... ode res werden Schulden anders umgerechnet, als Guthaben, die im Gegensatz zu den Schulden völlig oder nehezu völlig verfallen.


    Dennoch bietet bezahltes Immobilien-Eigentum einen besseren Schutz vor Totalenteignung / Totalverlust als Papiergeld und darauf basierende, d.h. darin rückzahlbare Anlagen.....

    gegen die gesetzliche Zwangsveresicherung kann man leider nichts machen. Da müssen in Deutschland alle Arbeiter und Angestellten einzahlen. Teilweise gibt es da noch Versorgungswerke als Alternative für die gesetzliche RV. Ob die besser sind - ich weis es nicht.


    Was man aber mit seinem Netto-Einkommen nach Abzug der Lebenshaltungskosten macht, wie man spart, ob man zockt oder investiert, das ist (noch) jedem selbst überlassen.


    An Papier glaube ich nicht.


    Und von Emittenten veräppeln lasse ich mich erst recht nicht.


    Ginge es nach mir könnten die ihre Zockerbuden mangels Umsätzen gleich schließen.


    Wo dann wohl der POG und der POS stehen würden?


    @Eldo
    Versuche es einmal so zu sehen: anstatt selber physisch (meinetwegen Gold, wenn Du keinen Platz hast für Silber) zu kaufen lässt Du es zu, daß Deine Gelder aktiv gegen uns Bucks eingesetzt werden. Und Du hoffst dann auch noch, daß wir für Dich die Kohlen aus dem Feuer holen, indem wir physisch kaufen und auch noch 7 Prozent bzw. 19 Prozent Mehrwertsteuer abdrücken. Abgesehen davon, daß so zu handeln schon recht seltsam ist: eine nette Einstellug hast Du da....


    Ich sage dir dazu nur noch:
    - es geschieht nichts gutes, außer man tut es.
    - alle, die jetzt Silber kaufen, aber Gold verschmähen, denen sage ich daß der Silbermarkt für euch Spekulanten viel zu klein ist: jetzt gerade wollen alle auf einmal durch die Tür, auf der "Kaufen" steht. Explodiert der POS und merkt ihr, daß der Zenit überschritten ist, dann wollt ihr armen Spekulanten alle auf einmal verkaufen.....
    ....und glaubt allen Ernstes, daß ihr überhaupt zu einem Händler durchkommen werdet und der euch euer Silber, das dann gerade keiner will zum Börsenkurs abzüglich ein paar Prozent abkauft....


    Leute, Leute, Leute.....


    wisst ihr, was die Händler machen werden: die werden im besten Fall euer Silber nehmen und euch abzüglich ihrer Spesen und Profite (die ganz schön happig sein werden, 20, 30 Prozent oder mehr) das auszahlen, was die Schemelzen ihnen bezahlen werden. Und das erst, nachdem die Schmelzen gezahlt haben. Und im schlechtesten Fall werden sie euch sagen: kommt wieder, wenn weniger Verkaufsdruck da ist.


    Ihr könnt euch denken, was das bedeutet. Ihr kommt einfach nicht so schnell raus, wie ihr rauskommen müsstet, um richtig fette Profite zu machen.


    Und nun wisst ihr allesamt auch, warum ich mein Silber umgerechnet zu ca. 115 EUR/KG inkl alles physisch erwprben habe und seit dem nur noch die Barreserve in Silberzehnern angelegt habe......


    Der Goldmarkt hingegen ist viel liquider, als der Silbermarkt. Und auch die Händlerspannen sind viel geringer.

    Mesodor, das ist doch mal eine intertesannte Überlegung. Ich bin mir nur nicht sicher wie weit sie gegensteuern bzw. gegensteuern können.


    Letztendlich ist es so, daß sie garnicht wirksam gegensteuern wollen. Sie möchten nur solange den Eindruck erwecken sie wollten und sie würden notfalls gegensteuern, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist. Und die dann in der noch kommenden Endphase (in der die Trader dann endgülrig aus dem Gold heruasgekauft und über Inflation enteignet werden) das Gold und das Silber haben und nicht andere. So genau schaut es meiner Ansicht nach aus.

    .......Es dauert nicht mehr lange dann koennen sie ihre Kriege nicht mehr finanzieren. Obama sagte im TV es kostet im Monat nun ca. 1.4 Mrd USD, er will die Truppen nun langsam abziehen weil man das Geld besser zu Hause verwenden kann......


    @Eldo: mit den 1,4 Milliarden monatlich, da meint er seine Wahlkampfkosten für TV-Auftritte und so weiter.


    Krieg spielen, Frauen und Kinder morden lassen kostet ein Vielfaches.


    Oder glaubt hier jemand, daß das mit 18 Milliarden Dollars jährlich gegessen ist, wo bereits die Bankenklitsche IKB 6 Milliarden Staatsknete verschlungen hat und die britische Hypothekenklitsche Northern Rock einen Schaden von 100 Milliarden Euros oder Pfund - ich weis es nicht, für "Groß"-Britanniens Steuerzahler verursacht hat....


    Der Ossama, sorry: der Obama manipuliert doch schon wie gedruckt, lange bevor er Präsident ist.....


    Das Irak-Abenteuer alleine dürfte den USA inklusive Verschleierungen (künstlicher Boom (zwecks Wiederwahl) für die "Heimatfront" durch Kreditgewährung) bislang 5 bis 25 Billionen gekostet haben. Wenn nicht noch viel mehr. Das alle smuss man dazu rechnen.


    1,4 Milliarden täglich für den Irak- und Afghanistan-Krieg, das könnte schon ehr passen.


    Um hier einmal realistische Größenordnungen zu nennen. Und mal Wirkungen mit Ursachen in vernünftigen und plausieblen Relationen zu setzen.


    Als wenn sie ihre wahren Kosten preisgeben würden.


    Und als ob sie sagen würden, wie geschickt sie die großteils auf den Rest der Menschehit umlegen....


    Never ever.


    Was waren die Folgen von Vietnam?


    Genau: die Aufkündigung des Bretton-Woods-Goldstandards und eine Goldpreissteigerung von 35 auf 850 Dollars (Höchstwert) je Unze.


    Wir haben vor Irak mit 250 Dollars/Unze angefangen.


    Und sind nun bei etwa 800.


    Das ist noch ein verdammt langer Weg......

    @Eldo: dachte ich mir doch glatt, daß speziell meine Golddollars Gnade vor Deinem Kennerblick finden. Bei den Napoleons besteht die Kunst unter anderem darin, diese möglichst billig zu bekommen. Neben der Größe diversifiziere ich auch nach Alter der Stücke. Bei den Dollars wiederum ist es schwer Stücke ohne massive Randschäden zu finden. Viele Münzen wurden zudem zu agressiv getaucht. Ihnen fehlt dann der typische matte Glanz. Bei Münzenhändlern bekommst fast nur Stücke mit Randschäden oder stärkerer Abnutzng. Und auf Auktionen ist gute Ware oft viel zu teuer.


    Teilweise habe ich die Golddollars sehr nahe am heutigen Spotpreis erworben. Eine dieser Münzen hab eich zum Kaufzeitpunkt sogar leicht unterhalb des Metallwertes bei Ebay erworben. Mehr als 630 EUR habe ich für keine dieser 20-Dollar-Stücke bezahlt. Alle wurden innerhalb der letzten 12 Monate erworben. Momentan werden für gute bzw. scheinbar Stücke trotz des Goldpreisrückganges teils 750 und mehr Euros bezahlt, sodaß ich mich da zurückhalte. Jedoch; ohne persönliche Übergabe, Prüfung der Stücke beim Verkäufer und Cash direkt gegen Münze kaufe ich sowas nicht. Sonst zahlst fast immer drauf bei sowas. Und du musst schon viele Stücke gesehen haben. Daheim wiege ich sie dann meist noch zur Sicherheit unter Wasser nach.....
    Dann weis ich zumindest, daß es sehr wahrscheinlich Gold ist.

    @Eldo: ich meine, daß die Finanzkrise in ihrer Endphase weder steuerbar noch prognostizierbar ist.


    Wenn es geschehen soll, dann passiert es. Vielleicht sogar aus heiterem Himmel.


    Und ob da irgendeine Sportveranstaltung läuft oder so ein Politikerfurtz zum Präsidenten gewählt werden soll...


    darauf wird der sich dann in größter Angst und Panik alles zu verlieren ninnen sehr kurzer Zeit entfesselnde Markt nichts geben.


    Absolut rein garnichts.


    Läuft die Herde los, dann plättet sie alles vom Menschen gemachte, daß sich ihr in den Weg stellt.


    Genau so schaut es aus.


    Etwas anders liegt die Sache, wenn gezielt eine Krise losgetreten und hoch gespielt wird....


    Möglicher Weise gab es bereits einige solcher Versuche, aber die Herde ist einfach nicht in Panik geraten.


    Mag auch sein, daß es die falschen Leute waren, die die Panik lostreten wollten.


    Zufällig geschieht an den Märkten das allerwenigste.


    Das einzige Kriteruim, daß ich gelten lassen würde wäre folgendes:


    Wenn es geschieht, dann geschieht es sehr wahrscheinlich zu einem Zeitpunkt an dem möglichst viele Marktteilnehmer möglichst ungünsig positioniert sind und ein Funke oder auch nur eine kleine statische Entladung ausreicht, um die ultimative finanzielle Massenvernichtungswaffe, die Mutter aller finanziellen Mega-Tonnen-Bomben hochgehen zu lassen.


    There is no rush like gold rush. And then there will be no run like gold run. Everyone will go for Gold. Because only Gold is money and paper not.



    Die momentane Situation ähnelt einer Büffeljagd. Bisher hat der erste Schuss immer gesessen. Wehe, wenn ein Schuss mal nicht sitzt und die Herde noch groß genug ist und losläuft....


    Alles klar?!.

    ....Diese bolivarianische Revolution war für uns Mittelständler ein wahrer Segen, wir haben z.B. in Venezuela keine Konkurrenz von den Grosskonzernen mehr. In Argentinien, Bolivien, Ecuador, Brasilien, Paraguay und Venezuela weht den Grosskonzernen ein kräftiger Wind ins Gesicht.... Lediglich Chile und Peru halten sich noch kapitalistisch-neoliberale Regierungen. Während sich in Chile derzeit offenbar obendrein ein politischer Rechtsruck des us-freundlichen Sebastian Pinera abzeichnet; was auf eine Fortsetzung der neoliberalen Politik hinausläuft, wird wohl wegen der Unzufriedenheit der Leute in Peru der derzeitige Präsident Alan Garcia sicherlich durch ein Linksbündnis "revolucion bolivariano" ersetzt.


    Nos vemos
    Saludos


    Bergmann


    Es bleibt abzuwarten, wo Chavez Halt machen wird. Möglicher Weise erst dort, wo Mugabe bereits ist. Und selbst das ist nicht sicher.


    Ein Tip: sämtliche Vermögenswerte, die für den Geschäftsbetrieb nicht absolut notwendig sind ins Ausland transferieren, solange das noch geht. Erst recht gilt das für Gold.


    Dann kannst so lange weiter machen, bis man Dir sagt oder Dir anderweitig zu verstehen gibt (Steuern, Abgaben, aufgezwungene Teilhaberschaften mit Bonzen), daß man Dich nicht mehr braucht.....


    ...und dann im Guten gehen (wenn sie Dich im Guten gehen lassen).

    ....Für mich ist das ganze nur ein taktisches Spiel um den Goldbesitz weiter zu zentralisieren. An der Börse läufts ja nicht anders.....


    Genau so ist es. (Echtes) Geld geht immer von den Schwachen zu den Starken.


    Schwach = gierig, ungeduldig, unsicher, wankelmütig, leicht beeinflussbar, ungebildet, konzeptlos, labil, unsicher, taktierend, lavierend, kurzfristig orientiert usw.


    Srark = wissend, strategisch und analytisch denkend, gebildet, sicher im Handeln und im Urteil, kaum beeinflusssbar, planmäßig und strategisch und langfristig handelnd.


    Die Börse und andere Spielstätten / Spielwiesen sind lediglich Katalysatoren, die den Vermögenstransfer möglichst effizient ermöglichen.


    So banal es klingen mag, ist es dennoch ein Stück des absolut unverzichtbaren Geheimwissens des erfolgreichen Investors.


    Man muss nicht auf jeder Party dabei sein, man muss auch nicht jedes Spiel spielen. Ein paar absolut notwendige Grundkenntnisse aber muss jeder besitzen, der langfristig erfolgreich sein möchte.


    Aus Gesprächen mit mehreren Gold ankaufenden Personen weiß ich, daß die Menge des rücklaufenden Altgoldes (Schmuck, Zahngold) die Menge der angekauften und erst recht die Menge der in den Ladengeschäften verkauften Goldmünzen und Goldbarren hierzulande um ein Vielfaches übersteigt. Einige Juwelliere mit Goldankauf kaufen ein Vielfaches dessen, was sie als Schmuck verkaufen an Altgold an. Der Konzentrationsprozess ist daher bereits im vollen Gange....


    Stimmt. Das "Kalte Herz" sollte ein Klassiker für jeden wirtschaftlich gebildeten Menschen sein, darüber hatten wir beide uns schon mal vor längerer Zeit unterhalten, siehe auch hier:
    Gold und Silber... Informationen und Vermutungen


    Für einen Gläubiger gibt es absolut keine präkerere Situation als die, daß sein Wohlstand / Reichtum in prpoortionalem Verhältnis zum Wohlstand / Reichtum seines Schuldners steht. Oder schlimmer noch: er nur unterdurchschnittlich vom Wohlstandszuwachs seines Schuldners profitiert. Dann ist er dem nämlich auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Und: es kann noch viel schlimmer kommen: sein Schuldner nicht zahlen kann, die gegebenen Sicherheiten untauglich, zerstört und mit sehr hohen laufenden Abgaben belastet sind. Und sich der Schuldner seiner Schuld durch Herausgabe der Sicherheit entledigen kann. Siehe USA.


    Und genau das alles ist bei Fiat-Money der Fall. Wenn Geld keine Ware mehr ist, ist unbegrenzter Kredit möglich und es sind nahezu unbegrenzte Preisschwankungen möglich, weil diese dann auch teils Funktion einer sich vergrößernden und ggf, auch mal verkleinernden Geldmenge sind. Unter einem Goldstandard sind derlei Schwankungen und Entgleisungen und Fehlleitungen von Kapital und Ressourcen unmöglich. Die natürliche Knappheit von Gold (=Geld) erzwingt einen harten Wettbewerb um Kredite. Und nur die leistungsfähigsten Schuldner kriegen i.d.R. Kredit. In einem ausufernden Fiar-Money-System hingegen bekommt fast jeder oder sogar jeder Kredit. Siehe USA vor der Immobilien-Kriese (Stichwort: das Haus als Geldautomat). Und demzufolge kommt es dann auch zu gigantischen Ausfällen.


    Egal ob Goldstandard oder Fiat: Kredite machen stets unfrei. Das zu bestreiten ist völlig zwecklos.


    Der Unterschied zwischen beidem ist, daß nur physisches Goldgeld wirklich frei macht, Fiat-Kohle, selbst in Banknotenform hingegen kann nur eine Illusion von Freiheit bieten. Denn diese scheinbare Freiheit kann einem per Befehl / Erlass / Druckerpresse / Geldschöpfung jederzeit genommen werden. Ohne daß man die Chance zur Abwehr hat, solange man im System bleibt. Und das genau werden wir bald alle erleben.


    Vielleicht habt ihr ja diesmal Glück.


    Vielleicht auch nicht.


    Egal. Völlig egal. Es wird euch sehr wahrscheinlich nichts nutzen.


    Leute wie euch wird man stets für ein Butterbrot oder ein Taschengeld aus dem Gold rauskaufen können.


    Ihr verkauft immer wieder, sobald ihr ein paar Prozent im Plus seid.


    Ihr seid korrupt gegen euch selbst.


    Das ist die schlimmste Korruption überhaupt, auch Gier genannt.


    Und wenn die Währungen zusammenbrechen, seid ihr ganz zu Anfang ausgekauft. Und alle eure vorherigen Profite, die ihr dann in Geld gewechselt habt, werden dann wertlos verfallen. Weil ihr alles tun werdet, außer bei stark gestiegenen Kursen zurückzukaufen und bis zum Ende durchzuhalten, sobald ihr merkt, daß etwas falsch gelaufen ist. Statt dessen werdet ihr immer weiter auf fallende Kurs ehoffen. Nur daß si enie so tief fallen werden, daß ihr wieder unterhalb eurer Ausstiegserlöse kaufen könnt... Das genau ist euer Schicksal. Und das werdet ihr auch erleiden. Und dabei werdet ihr bis zuletzt immer schön auf den Kurs sehen.....


    Euer Gold aber haben dann Andere, weil ihr zu schwach, zu anfällig zu beeinflussbar zu ungeduldig und damit nicht würdig gewesen seid, Gold zu besitzen und zu behalten.


    Und denen werdet ihr dann dienen.


    Ich empfehle euch daher folgende Literatur zum nachdenken:
    Das Märchen vom Fischer und seiner Frau.

    ebenso beim Kauf und beim Verkauf. Jedoch: die beiden letztgenannten Zeitpunkte sind selbstbestimmt, weswegen jeder entscheidet, welchen Tod er sterben will.


    Leute wie Peter7 sind sehr wichtige und wertvolle Marktteilnehmer. Selbst dann, wenn sie in vielen Fällen nie zum Zuge kommen werden (z.B. wenn der preis zu schnell zu stark hoch geht).


    Stellt euch nur vor, jeder kauft jetzt, der Preis steigt und es gibt keine Anschlusskäufe mehr.....


    Dann würden wir sehr schnell die 500 oder gar die 400 von unten sehen.


    Mir wäre es zwar Recht, aber viele würden die Brocken hinwerfen und zum Tiefstpreis verkaufen....

    Hallo Leidende und Schnaeppchenjaeger


    Mich juckt es gar nicht ob ich nun physisch Silber bekomme oder nicht und kaufe sehr vieles Papiersilber z.Zt......


    Wenn man schon so weit ist, daß es einem egal ist, ob man sein bezahltes Metall physisch oder nur auf dem Papier bekommt......
    ....dann hört man auch erst auf, wenn man nichts nehr hat.


    Eldo, ich kann nicht verstehen, daß Du Geschäfte mit Firmen machst, deren Bonität real eine vielfach schlechtere ist, als die jedes echten Goldbucks. Wenn hinter den Emittenten der SLV wenigstens solvente Banken mit einer belastbaren Bilanz und Vermögenssubstanz stecken würden, dann könnte ich Dienen Zock vielleicht sogar noch verstehen. Steuern sparen, Gebühren sparen und son paar andere sch.... Argumente.....


    So aber ist es nichts anderes, als verzweifeltes Glücksspiel.


    Und das in einem offensichtlich manipulierten Markt mit offensichtlich wenig solventen "Geschäftspartnern" gegen denen Du auch noch in Vorleistung gehst.


    Willst Du denen mit Gewalt deren Kredit- und Spekulationsverluste bezahlen?


    Genau darauf läuft es nämlich hinaus.


    Nochmals: Die Märkte werden seit der Kreditkrise noch extreme rals früher so manipuliert, daß möglichst viele Privatanleger Extremverluste erleiden, die dann die Gewinne der De-Fakto-Pleite-Banken sind. Und sämtliche Börsenaufsichten schauen dabei weg. Als Anleger in Papierprodukten egal welcher Art bist Du verraten und verkauft!