Beiträge von mesodor39


    Ok: wenn offen inflationiert wird, dann gibt es Berge von Papiergeld und Zettel mit ganz, ganz vielen Nullen drauf.... für die es kaum was zu kaufen gibt. Jeder, der Papiergeld bekommt, versucht dann ganz, ganz schnell, was dafür zu kaufen. Am nächsten Tag schon kann das Papiergeld ja wieder weniger wert sein.


    Problem: wer verkauft dann für Papiergeld heute etwas, das er auch morgen noch verkaufen kann, wenn sein Bedarf an Papiergeld für HEUTE bereits gedeckt ist?


    Genau: KEINER, der sie noch alle beisammen hat.


    Und daher gibts für Papiergeld oftmals nichts zu kaufen. Die Annahme von immer wertloser werdenden Papiergeld wird dann schlichtweg verweigert.


    Und weil es keinen Lohn gibt, für den man auch in ein paar Tagen was bekommt.... wird nur für den Tag gearbeitet und nicht für nächste Woche.


    Was glaubst Du, wie schnell die Menschen darauf kommen werden, dass man zwar Geld drucken kann, aber kein Silber oder GOLD.


    Wenn Papiergeld offensichtlich kein Wertaufbewahrungsmittel mehr ist, steigt der Wert der Stoffe, die eben eine Wertkonservierung auch nur halbwegs bieten können explosionsartig. Jeder giert dann danach. Jeder Unternehmer muss den Stoff haben, um Rohstoffe, Betreibsmittel und Arbeitskraft zu bezahlen.


    Dann kostet ein Brot vielleicht 10.000 EUR in Banknoten; für einen Silberzehner der dann Tages-, Wochen oder gar Monatslohn sein könnte (auch als Vereinsthaler des 19. Jahrhunderts, 30 Stück das Pfund fein, 60 Stück aufs Kilo Feinsilber) aber gibt es dann 10, 20 oder gar 50 Brote. Vielleicht noch viel mehr. Die Kaufkraft eines 20-Mark-Stückes: 1.000 EUR nach heutiger Kaufkraft. Vielleicht auch mehr. Die Preisschwankungen zu Beginn einer Umstellung werden geradezu schwindelhaft sein.


    Drei bis seche Wochen bittere NOT dürften reichen, damit sich Menschen umstellen. Nach etwa 2 bis 6 Monaten müssten sich dann relativ stabile Marktpreise und Löhne gebildet haben. Bei sehr hoher Arbeitslosigkeit. Wer es als Produzent bis dahin nicht kapiert hat, der ist dann bereits wirtschaftlich erledigt. Bei dem gibt es dann nichts mehr zu kaufen. Und wer keinen Job und kein Silbergeld hat, der wird Not leiden und an öffentlichen Speiseeinrichtungen anstehen, um nicht zu verhungern.


    Und wenn es für Edelmetall auch nicht smehr geben sollte..... he. Leute: dann haben wir eben Pech gehabt und die Krise ist schlimmer, als befürchtet. So einfach ist das. Garantien gibt es KEINE.

    hm, am Kleingeld sollte es nicht liegen denn die dt. Haushalte haben mehr Geld als früher und die Schulden sind auch gesunken....die Brüder sind knauserig geworden :D oder hoffen das es wieder billiger wird?
    http://www.fr-online.de/in_und…und_recht/?em_cnt=1328306


    Problem: deren Kleingeld ist nicht edelmetallhaltig.


    Das ist so, als wenn der Peter Munk mit dem Ezechil Karten spielt.....


    Der Peter hat immer soviel Geld in der Tasche, wie der Ezechil.


    Dumm nur für den Peter, wenn er dauernd beim Kartenspiel gewinnt :D:D:D


    Fiat-Money das ist, wenn Du immer nur genau soviel Geld hast, wie Dir Deine Schuldner bezahlen können. Das ist eine absolut wirre Vermischung von Soll und Haben. Das kann nur im Chaos enden.


    Deine Barreserve, die musst schon in richtigem Geld aufbauen. Ein gut sortiertes Waren- und Vorratslager ist auch nicht schlecht, wenn genug Platz da ist....

    @Eldo: siehe zu, daß Du da heil wegkommst. Je schneller, desto besser.


    Und lass die Regierung und alle anderen, die es da gut finden doch einfach an ihrer Korruption, ihrem Sozialismus und ihren krankheiten kaputtgehen.


    Dabeizusein - das sollte man sich wirklich nicht antun.


    Lass sie. Sie machen genau das, was sie für OK halten und werden auch genau das dafür bekommen, was sie verdienen.


    Lucky: Kennst Du Armbrüste, die sechsmal hintereinander Pfeile verschiessen. Ohne Nachladen versteht sich?


    Was willst ohne Schusswaffe gegen 4 bis 5 potenziell mit Schusswaffen ausgestatete Angreifer in Wohnräumen machen?


    Möchtest Du sie mit Messern oder Dolchen oder Kurzschwertern abmetzeln? Oder mit Steinen nach ihnen werfen?


    Ich sag Dir mal, was Du da brauchst: Pistolen, Revolver, bis 60 cm lange Messer / Schwerter / Macheten und das allerwichtigste:


    Rumpeleier.


    Und dann musst Du noch wissen: sowas kannst Du nur in einem intaktem sozialen Restumfeld abziehen und auch nur dann, wenn es kaum noch Polizisten gibt und die sich nicht mehr bis zu Dir hin trauen. In Süd-Afrika hast Du nichts von beidem. Alleine kannst Du auf mittlere Sicht, im Extremfall sind das weniger als 48 Stunden, nur verlieren. Du klannst nicht ewig wachen - Deine Belagerer hingegen können arbeitsteilig vorgehen. Und sie haben die Polizei gekauft.


    Also hast Du, wenn der Fall eintritt nur noch genau zwei Möglichkeiten: Sterben oder Angriff ohne Pardon und Gnade. Und falls Du überlebst: Terror ohne Ende verbreiten: verletzte Angreifer langsam, grausam und vor allem öffentlich sterben lassen. Dann hast Du Ruhe. Keiner der das gesehen hat, wird es mehr wagen, sich gegen Dich zu stellen. Dann aber stehst Du auf einer Stufe mit Hitler, Stalin & Co. Nicht weil Du krank im Kopf bist, sondern, weil Du das tun musst, um zu überleben.


    So genau schauts aus.


    Auch da skann Eldo in SA so nicht abziehen. Weil er zu einer Minderheit gehört. Stammeshäuptlinge hingegen könnten das. Und werden das wohl auch irgendwann so machen.



    Aber im eigenen Land, wenn das Umfeld stimmt, und ein paar weitere da sind, die sich wehren..... da sieht das anders aus. Kritisch ist nur der Zeitraum, indem es noch Polizei gibt, ggf. korrupte Polizei, die aber nur noch eingeschränkt was gegen Kriminelle macht. Das ist dann eine Gratwanderung. Da muss man dann schnell raus. Oder man darf nicht auffallen. Als Weisser in SA aber fällt man auf.

    Der thread ist bald nicht mehr aktuell, dann tauft ihn um auf:


    Wann kommt der Anstieg nach dem heftigen Absturz. :D


    Die 850 $ mehr oder weniger haben gehalten, was will man mehr.....hurry up und buy ! 8o


    Volle Zustimmung.


    Das hier habe ich im emuenzen-Forum dazu geschrieben:
    http://www.emuenzen.de/forum/e…nd-faellt-und-faellt.html


    Der Manipulationsverdacht erhärtet sich
    Ein Krefelder Goldhändler, der sonst immer Ware hatte, sitzt nun fast auf dem Trockenen und inseriert erstmals sogar für den Goladankauf. Bislang reichte die gut frequentierte Lage seines Geschäftes und die Zahlung von Spitzenpreisen im Ankauf aus. Nahe dem Top verkaufte er fast seine gesamte Ware. In den ersten Wochen danach kam auch wieder Material herein - das hat scheinbar aber nicht gereicht. Soviel zum Stand von Dienstag dieser Woche.


    Heute dann das hier:
    Gold - wann kommt der Absturz?
    Zitat daraus:
    "Der physische Goldmarkt bleibt ausgetrocknet, sodaß physische Ware nicht zu den am Papiergoldmarkt gedrückten preisen erworben werden kann" Zitatende.


    Nun gut: wenn Herr Eichelburg oder Herr Siegel erzählen, daß es zu den aus ihrer Sicht gedrückten Preisen nicht genug Gold gibt - hey Leute: Klappern gehört zum Handwerk, der eine hält Vorträge und der andere will Fondsanteile und Gold verkaufen. Und beide sind es gewohnt, im Licht der Öffentlichkeit zu stehen. Sozusagen Flagschiffe der Goldszene. Wenn aber jemand, der bis letztes Jahr überhaupt nicht von Problemen im Welt-Finanz-System zu überzeugen war und es auch bis heute noch nicht voll verinnerlichen will erzählt, er bekäme so gut wie keine Ware mehr herein und mir sein Inserat zeigt, eine volle Zeitungsseite breit, etwa 10 bis 15 cm hoch und mir sagt, daß es sein erstes Inserat überhaupt sei und daß trotzdem so gut wie NICHTS hereinkäme.... dann hat das für mich persönlich eine ganz andere Qualität, weil es die Aussagen von Herrn Eichelburg und Herrn Siegel untermauert. Und weil ich den Mann schon seit Ende der 80er Jahre persönlich kenne. Auch ein weiterer Händler aus Süddeutschland, der eigentlich in ganz anderen Gewässern fischt hatte in letzter Zeit immer wieder von Gold- und Silberknappheit berichtet. Selbst zum Einschmelzen bestimmte Medaillen, also Schrottsilber würde ihm aus den Händen gerissen. Das war -zumindest in Krefeld bis vor ein paar Wochen nicht so. Alle ein bis zwei Wochen gingen da Silber-Lieferungen Richtung Schmelze....


    Natürlich macht eine Schwalbe noch lange keinen Sommer. Deswegen hielt ich es nicht für wichtig sowas hier zu posten. Doch dann auch das noch, wieder ex hartgeld.com:


    Gigantische Silber-Auslieferungen an der COMEX:


    Ex "The Battle of May Day"


    Wow! "The Battle of May Day" is in full motion today with gold dropping below $850 and silver crashing below $16. There are blood stained bodies lying all over the Comex trading floor with margin calls and fresh shorts being laid by the tech funds. "Shock and Awe" as the bad guys have surely named their latest attack on gold and silver....


    BUT WAIT!


    I am declaring a MAJOR victory for the good guys in "The Battle of May Day"!


    As only we at GATA know, there are TWO battlefields in the gold wars. The first is a virtual battlefield of paper gold (COMEX, LME, ETF's, etc). These are the battles seen and reported to the public. It is impossible for the good guys to win the paper battles because, just like fiat currency, the supply of paper ammunition for the Cabal is unlimited. They can, and do, manipulate and naked short those markets into oblivion! GATA will NEVER win the war on the paper markets.


    The second battlefield is known as the physical market. This is were the war will be won. Real metal being taken off the market never to return to the hands of the cabal. The physical market is ON FIRE right now with reports coming out of India of major buying, the US mint in a "silver rationing" mode, retail shortages and the best of all TODAY'S COMEX SILVER DELIVERIES TOTAL 21,370,000 OUNCES!


    http://www.nymex.com/media/delivery.pdf


    Over 21M oz is an exceptionally large amount to be called for delivery in a month much less a day. Unfortunately, I do not have historical data on COMEX silver deliveries to compare to but I did search the Cafe and only found a few times this has happened on a monthly basis in the past 10 years. Large deliveries in the past have not necessarily translated into silver leaving the warehouses but it is more likely now that there is evidence of shortages on the retail markets.


    I think it is also interesting that this amount is just below 50% (49.8%) of the total registered silver available in all the COMEX warehouses....


    Another loss on the virtual paper battlefield but a MAJOR victory on the physical battlefield.


    WE ARE MUCH CLOSER TO WINNING THE WAR AFTER TODAY.


    Das alles zusammen, schlägt dann doch dem Fass den Boden aus.


    Demnach wurden an einem einzigen Tag ca. 50 Prozent aller registrierten Comex-Lager-Silber-Bestände ausgeliefert. Die Comex ist eine Terminbörse, die zur physischen Erfüllung von Future-Verträgen Lagerhäuser unterhält, in denen Terminverkäufer Ware lagern können.


    21,37 Mio. Unzen, das sind mehr als 3.000 Tonnen Silber. Nur mal so zum Vergleich: 1 Mio Silberzehner, das sind etwas weniger als 0,6 Mio. Unzen....


    aber das ist nichts gegen die Höhe der existierenden Comex-Short-Positionen.


    Wieviel Silber wird wohl zum 01. Juni auszuliefern sein?


    Und Gold? schon vor zwei Jahren habe ich irgendwo gelesen, daß auf einen Investor, der eine Unze physisch besitzt ganze 72 Anleger kommen, die glauben eine Unze zu besitzen, weil sie Goldzertifikate, Goldsparguthaben oder derivative Goldforderungen besitzen. Jedoch: dieses Gold - das gibt es in den allermeisten Fällen garnicht. Mit dem Faktor "72" muss man gewiss auch vorsichtig sein, jedoch alleine darin, daß das meiste Papiergold ungedeckte Inhaberschuldverschreibungen sind, liegt eine gewaltige Menge Sprengstoff.


    Nochmals:
    Einzig und alleine fundamentale Daten (Goldförderung, Geldmengenwachstum, Zinsen und Wirtschaftswachstum, ggf. noch Bilanzprobleme bei Banken und sich daraus ergebende neue Geldmengen infolge staatlicher Stützung der Banken) sind für mich von Bedeutung.


    Die Entwicklung der Comex-Lagerbestände beim Silber und reale Beschaffungsprobleme bei Goldmünzen lassen da sehr tief blicken.


    Was das in Bezug auf den Goldpreis bedeutet braucht man nicht weiter auszuführen. Die, die es nicht wissen, die werden es erst am weiteren Kursverlauf sehen. In drei Wochen sind wir dann alle wieder gleich klug

    @mesodor
    Sicher haben Sammlerstuecke ihre Berechtigung und ihren Wert, sowie Briefmarken oder Kunstobjekte. Aber das taugt bestimmt nicht als Investment fuer den Normalverbraucher.


    Tollar: wenn man sie in guter Qualität nahe dem Spotpreis erwerben kann, greife ich zu. Dann sind sie mir lieber, als beispielsweise Krügerränder. Und von dem einen oder anderem schönen Stück würd eich mich auch nur sehr ungern trennen. Erst, wenn der Preis stimmt. Will sagen: allein deswegen würde ich einen bestimmten Teil ganz gewiss nicht zu früh verkaufen.


    Mit Briefmarken ist sowas nicht mehr vergleichbar, wenn man es erwerbsmäßig auf den Metallwert oder nahe daran reduzieren kann. Bei Briefmarken zahlt man das zigfache ihres Papierwertes.


    Zur Kunst: sie ist vielfach zu über 99 Prozent Ilusion. Nirgendwo sonst, abgesehen von Papiergeld und darauf basierender Werte, sind größere Wertschwankungen und absurdere Überbewertungen möglich, als bei Kunstgegenständen.


    Ich könnte da Dinge zum Besten geben, wie 8 und 10 jährige Kids "Kunstexperten" und "Bildungsbürger" in einem Museum als Schwafler blosstellten.....

    Die richtige Antwort ist: es kommt drauf an !


    Krügerrands, Gold-Maples, sowie "alte" Münzen wie 20 Mark Willis, Vrenelis, etc werden üblicherweise in zirkuliertem Zustand gehandelt,
    d.h. die Ankaufspreise gelten wie oben beschrieben ziemlich unabhängig vom Zustand (Henkelspuren, oder millimetertiefe Ecken natürlich ausgenommen).
    Das gleiche gilt auch für Barren: nach Anfrage bei Proaurum zahlt man den Ankaufspreis egal ob alt oder neu, eingeschweisst oder angelaufen. .......


    Also was die 20 Mark Wilhelm I + II angeht: klar sind die in den allermeisten Fällen sichtbar zirkuliert. Die 20-Franken-Stücke (1947, 1935 LB usw.) gibts teilweise in fast unzirkulierter Qualität (da muss man einfach Glück haben). Krügerränder sollten vz+ oder besser sein.
    Ansonsten gilt: Randdellen, Prüfspuren (Feilungen) am Rand, entstellende Kratzer und Putz- / Polierspuren oder Fassungsspuren, also alles, was normal zirkulierte Stücke nicht ufweisen, macht ein Stück momentan nicht uneingeschränkt marktfähig.


    In der Hype, wenn es fast nur Nachfrage, nahezu senkreicht steigende Preise und völlig ausgedörrtes Angebot gibt, gehen auch solche Stücke wie warme Semmeln.


    Und wenn es Hart auf Hart kommt, dann zählen ohnehin nur noch Gewicht und Feingehalt.


    Was glaubt ihr denn, wie lange beispielsweise Golddukaten oder andere Goldmünzen früher umliefen? Teils waren Münzen mehr als 100 Jahre lang marktfähig. Abgegriffene oder beschnittene oder gelochte Münzen wurden entsprechend ihrem Mindergewicht im Wert herabgesetzt. Umlauffähig, i.S. daß sie zur Bezahlung akzeptiert wurden waren sie allemal. Gold und Silber waren früher extrem knapp. Münzfunde belegen den aus heutiger Sicht teilweise grottenschlechten Zustand (beschnitten, befeilt, gknickt, Bisspuren, gelocht usw. vieler Goldmünzen.

    Bereits Voltaire sagte, daß sich Papiergeld immer seinem inneren Wert annähere: Null.


    Einstein meinte etwa 200 Jahre später, daß es zwei Dinge gäbe, die unendlich seien: das Universum und die menschliche Dummheit, wobei er sich beim Universum aber nicht völlig sicher war.....


    Dummheit, sie gehört bestraft. Und Dr. Gold ist ein strenger, harter aber gerechter Lehrer. Einer, der nichts von Kuschelpädagogik hält.


    Der strebsame Schüler wird belohnt und kommt weiter. Und Uneinsichtige und behäbige Faulpelze werden gnadenlos abgestraft. Immer wieder. Bis sie es lernen oder bie sie scheitern.


    Bei einem dritten Schlag kann und wird es daher definitiv nicht bleiben:


    Die, die nicht hören wollen, werden solange gnadenlos verdroschen, bis sie windelweich geklopft sind, sprich: es wird solange immer wieder weitere Schläge geben, bis sämtliche Papiervermögen und Papierversprechungen nahezu wertlos und die Wirtschaft und die Staaten von der Bürde der viel zu hohen Zinslasten befreit sind.


    Meine Befürchtung: die Guthaben bei Banken und Versicherungen sind in ihrer Summe bereits großteils von Anderen verfrühstückt worden. Streng genommen müsste man den Begriff "Guthaben" durch "Gutschriften" ersetzen. Denn den Ansprüchen stehen weder reale Güter gegenüber, noch ist es so, daß Banken und Versicherung etwas reales an Gegenwert "haben" das den Gutschriften wertmäßig auch nur annähernd entsprechen könnte, von Forderungen (also Ansprüchen gegen andere) mal abgesehen. Aber das kann man ja über Geldentwertung wieder ins Lot bringen. Und genau daran wird seit etwa 2003/2004 mit Hochdruck gearbeitet. Erste Früchte dieser Bemühungen, man nennt sie Finanz-, Banken- oder Subprimekrise reifen bereit sheran. Ob sie schmecken werden?

    Warum?


    Geld können sie drucken. Nicht vorhandenes GOLD in den geschuldeten Mengen beschaffen? Physikalisch ist das unmöglich.


    Außerdem: das Gold ist den Zertifikateinhabern (Inhaberschuldverschreibungen) nicht persönlich (z.B. über Barrennummern) zugewiesen. Und somit im Pleitefall Teil der Konkursmasse.


    Und beispielsweise Sparbuchforderungen gelten bekanntlich vorrangig vor Inhaberschuldverschreibungen.


    Und auch wenn per Gesetz eine Zwagsumstellung auf GELDguthaben erfolgen sollte: Die Menge Gold, die versprochen wurde, wird für die eingeräumten Geldguthaben dann nicht mehr zu kaufen sein. Auch dann ist füe den "Anleger" Ende im Gelände, was Gold angeht.


    PS: Mal schaun, ob es die nächsten Wochen und Monate einen "Börsenbankrott" bei Silber an der Comex geben wird.


    Trendwende beim POG erst im Herbst? Meine Meinung dazu: In drei Wochen ist der Spuck vorrüber. Drauf wetten würde ich aber nicht.

    Danke fuer die Args, Gold zerstoert also Umwelt, stuetzt korrupte Systeme und runiert ganze Volkswirtschaften. Da setz ich lieber auf Gold-Short-Fonds, die verschwenden nichtmal Papier und bewirken letztendlich das Gegenteil. Da hab ich ein gutes Gewissen und bei dem Trend verdien ich obendrein Geld. :thumbsup:


    Nicht GOLD, sondern Menschen zerstoeren unsere Umwelt, stuetzen korrupte Systeme und runieren ganze Volkswirtschaften. Weil Geld gedruckt wird, hinter dem nichts und niemand steht, kaufen Menschen GOLD. Das genau ist sie Wurzel allen Übels und nicht die Goldnachfrage an sich. Da setze ich lieber auf Gold. Goldmünzen, speziell histotische Stücke belasten die Umwelt nicht mehr. Da hab ich ein gutes Gewissen und bei dem Trend verdien ich obendrein klotzig und vor allem sicher Geld. Die USA, sie sind derzeit schon so finanzschwach, daß man fast prägefrische, historische 20-Dollar-Stücke zum Spotpreis, ggf. Spotpreis plus 5 bis 10 Prozent erwerben kann. Es gab mal Zeiten, da notierten diese Sammlerstücke 100 und mehr Prozent über Spot. Russland hingegen ist finanziell so potent, daß ich gestern drei Silberstücke (mit fehlern, getaucht und teils bearbeitet, 19. und 20. Jahrhundert, KEINE Seltenheiten, gegen zwei Gold-Souveigns tauschen konnte. Vor Zehn Jahren hätte ich dafür einen DM-Fuffi hinlegen müssen. Da sieht man mal, wo das Geld noch locker sitzt.

    50 % Marge bis zum Endverbraucher, das ist ganz schoen fett. Jetzt versteh ich endlich, warum sich Gold lohnt.


    Erstens sind es keine 50 Prozent. Und selbst wenn es 50 prozent wären: 50 prozent der Substanz zu retten sind besser, als hundert Prozent durch Geldentwertung zu verlieren.


    Wen der POG zu hoch ist, der kauft einfach kein GOLD und Basta.


    Wo ist das Problem?


    Gold kann man also einfach produzieren ? Fuer nur 500 Dollar ? Warum soll ich da heute 650, 750, 850 oder gar 1000 Dollar ausgeben ?


    500 Dollars je Unze Produktionskosten?


    Das muss nicht sein. Goldzertifikate kann man drucken. So kommt es denn auch, daß auf einen Investor, der eine Unze Gold besitzt 72 "Geldanleger" kommen, die glauben, daß sie eine Unze Gold besitzen würden, was aber definitiv nicht der Fall ist.


    Die 500 Dollars/Unze, die mögen gegolten haben, als Öl noch 80 $/Barrel kostete. Vielen Minen wird der Goldpreisrückgang in Kombination mit gestiegenen Energie- und Nahrungsmittelkosten (die Arbeiter müssen ja essen, um arbeiten zu können) wirtschaftlich das Genick brechen.


    Goldgehalte von einem oder zwei Gramm je Tonne Gestein sind halt nur mit wahnwitzigem Aufwand zu raffinieren. Von den immer stärker steigenden Förderkosten in Süd-Afrika aufgrund immer tieferer Minen und den Umweltschäden vielerorts mal ganz zu schweigen. Da reicht es ja -trotz Devisen aus Goldexporten- nicht mal mehr für Elektrizität für Gold- und Platinminen. Will sagen: die korrupten schwarzen Bonzen dort verfrühstücken gerade die Infrastruktur. Die lassen die Goldminen produzieren, bis es nicht mehr geht. Und dann ist mangels Ersatzinvestitionen Ende im Gelände.

    Der Schnitt zaehlt wie man Gold oder Silber gekauft hat, es spielt keine Rolle wenn man bis 2012 denkt und abwarten kann.
    Gold wird sich bis dort hin verdoppeln in Euro ebenso in SFR wenn man den Preis heute anschaut.
    Irgendein grosser Fisch ist kurz vor dem anbeissen, mein Bauchgefuehl sagt in Euro ist der Tiefpunkt nun da.......XEX


    Meine Meinung dazu ist: noch nicht einmal der Schnitt zählt. Wenn es drauf ankommt zählt nur, wieviel Gold / Silber man physisch besitzt. Der Preis, den man einst dafür bezahlte, der wird dann völlig nebensächlich sein.


    Jeder, der rechnen kann, der weis doch daß, was das Welt-Finanz-System und die Geldwertstabilität angeht definitiv Ende im Gelände ist. Die zu erwartenden Verluste und Forderungsausfälle können weder banken noch Staaten schultern, ohne daß das gravierende Konsequenzen haben wird. Steigen die Geldmengen fünf bis achtmal stärker, als das Wachstum, muss jedem mit wirtschaftlichem Sachverstand klar sein, was dann passieren wird: Geldentwertung und völlige Auszehrung der Unternehmungen und der Volkswirtschaften. Zu gut Deutsch: deflationärer Crash gegen echtes Geld, gemeint sind physisches Gold und mit Einschränkungen noch physisches Silber, dass leider viel zu knapp ist, um im internationelen Maßstab noch monetäre Funktionen übernehmen zu können. Und eine weltweite Verarmung, die erschreckende Ausmaße annehmen und Unruhen nach sich ziehen kann. Auch hierzulande.

    http://www.jjahnke.net/index.html


    "Die Einschläge kommen immer näher. In USA fallen die Grundstückspreise immer steiler, im Februar schon um fast 14 % gegen Vorjahr, der stärkste Fall seit Beginn der Statistik vor 21 Jahren (Abb. 03714). Das Konsumklima nach der wichtigsten Messung durch das Conference Board erreichte im April den tiefsten Stand seit 5 Jahren (Abb. 05073)..."


    Nicht nur die fallen.


    Die Preise in Grossbritanien fallen bereits auch schon und werden, aufgrund Nicht-Verlängerung vieler Immobilienkredite demnächst vielleicht auch viel stärker fallen. Bei 1/3 Wertverlust wird auch hier nicht Schluss sein. Selbst London ist bereits mit fallenden Kursen dran - ein untrügliches Zeichen dafür, daß nun bei den privatleuten Schicht ist mit weiter Aufschulden und es ans Abbezahlen geht.....


    Auch in Spanien dürfte es bald heftigst zur Sache gehen.


    Wenn sie das Allerschlimmste verhindern bzw. durch Verzögerung abfedern wollen, müssen sie Geld drucken, bis der POG explodiert.


    Und darauf wird wohl alles hinauslaufen: Auf Geldentwertung und Goldpreisexplosion.

    Das ist aber weniger als der Markt erwartet hatte, daher ist der Dow auch nur leicht im Minus :D


    Nur Geduld. Die Erwartungen des Marktes werden schon noch früh genug übertroffen werden.


    Am Anfang geht es immer langsam abwärts.... obgleich: 1/3 Zahlungsausfall bei "subprime", das ist schon was.

    Was haben wir seit dem letzten Posting gesehen?


    50 MRD Abschreiber bei einer italiänischen Großbank, das ist mehr als 50 mal soviel, wie es Silberzehner gibt. Und das bei einer einzigen Bank.


    Neu hinzugekommen sind auch:


    - Getreideexportverbote


    - ein explodierender Reispreis mit Reisknapphei tund Hortungskäufen und Rationierungen bei Reis in US-Supermärkten.


    Na denn.....


    Trotz gefallenen POG sollte folgendes Priorität haben:


    Klimpergeld beschaffen und Vorräte anlegen.


    (1) Daß Gold nicht unbedingt als Kurzfristige Anlage geeignet ist, das weis jedes Kind. Aktien, Anleihen und Immobilien sind es genau so wenig.
    (2) Würde GOLD nicht im Wert schwanken, bräuchte man keines zu kaufen, weil wir stabiles Geld hätten. Auch in einer Inflation, selbst in einer Hyperinflation ist die Abwertung des Papiergeldes niemals über deren gesamten Verlauf linear. Zeitweise muss Papiergeld auch mal wieder im Wert gegen nicht entwertbare Dinge steigen, weil ansonsten alle sin ein paar Wochen / Monaten erledigt wäre, es aber in der Realität meistens über Jahre läuft.
    (3) Ins Grab nehmen will man sein Fiat-Money auch nicht. Ersparnisse möchte man zu einem späteren Zeitpunkt ausgeben (Regelfall) oder investieren, um (wenn reale Erträge mit Investitionen wieder verlässlich erzueilbar sind) von den Erträgen zu leben. Mit Papiergeld, das derzeit stark entwertet, dürfte man da schlechtere Karten haben, was erzielbare Gegenwerte angeht, als mit nicht völlig entwertbaren Dingen wie Edelmetall.
    (4) wenn Mark Faber meint, dass Gold sogar unter 800 USD fallen könnte und Du meinst, dass das dann über 20% Verlust vom Höchstkurs wären, dann sage ich Dir: Gold kann auch wieder auf 510 fallen. Und das wären dann 50 Prozent Verlust vom Höchstkurs. So what? Gold kann auch noch tiefer fallen. Na und? Das ist doch alles völlig egal, denn Gold steigt auch wieder. Papiergeld hingegen wird, früher oder später völlig wertlos werden: Papiergeld nähert sich immer weiter seinem inneren Wert: Null. Das sagte schon Voltaire. Und bis heute hat der Mann mit dieser Aussage immer Recht behalten.


    Solange, wie die Geldmengen viel stärker steigen, als das Wirtschaftswachstum und solange die Zinsen signifikant unterhalb der Geldmengensteigerung liegen wird Gold -rein statistisch betrachtet- stärker steigen, als in Anleihen investierte Geldvermögen. Was interessieren uns da Schwankungen von 20, 30, 40 oder 50 Prozent? Den höchsten Kurs und den niedrigsten Kurs trifft man meistens nicht.


    Wenn man etwas tut, dann sollte man auch genau wissen, warum man das tut, was man tut. Ist scheinbar keine Selbstverständlichkeit. Gehört aber zum geistigen Erwachsensein dazu.


    Manche Leute sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr:


    Du selber schreibst in Zusammenhang mit GOLD von Schwankungen und in Fall von GELD von Inflation. Der Unterschied ist folgender: Schwankungen gehen meist in beide Richtungen, hoch und runter. Inflation (in Zusammenhang mit ungedecktem Papiergeld) bedeutet, daß es immer weiter abwärts mit dem Wertdes Geldes geht, weil immer mehr davon aus dem Nichts geschaffen wird unds ich die vorhandenen Werte nicht in dem Maße vermehren, wie das bei dem Papiergeld der Fall ist. Also wird man doch im Zweifelsfall langfristig mit Schwankungen beim GOLD besser fahren, als mit ständigem Sichtum beim Geld.


    Sollte Gold (ohne Währungsreform des Dollars und ohne durch Ausfall von US-Staatsanleihen oder Schließung von US-Banken herbeigeführtem Mega-Deflationscrash, versteht sich) bis auf 35 $/Unze fallen, widerrufe ich meine Thesen hier in aller Öffentlichkeit. Und gebe, solange mein Vorrat reicht, jedem Forenmitgleid, das sich bei mir meldet, einen Gold-Souvereign, den er/sie sich dann bei mir zu Hause abholen kann.

    Es macht keinen Unterschied, ob man in Derivate oder Gold investiert. Fuer Dich zaehlt doch auch was hinten rauskommt oder verteilst Du Deinen Gewinn spaeter unter den Durchschnitts-Arbeitern auf ? Mit dem Goldinvestment schaffst Du keinerlei Werte, sie wandern nur von dumme Taschen in schlaue Taschen genau wie beim Derivate-Handel. Also ueberleg Dir noch mal solche drastischen moralischen Anschuldigungen oder investier Dein Geld lieber non-Profit in die Dritte Welt, dann darfste auch Dein Kotz-Smiley hier setzen !


    Weist was: was hinten rauskommt, ist günstigstenfalls immer Sch...... Und wenn nichts mehr hinten raus kommt - ist auch nicht gut.


    Es gibt absolut keinen größeren Unterschied zwischen einem physischen Goldkauf und den Erwerb von Derivaten.


    Warum musste ich gerade ans Jahr 1900 denken? :D
    @LDS


    Ist man im falschen Forum, wenn man nicht 100% mit allem einverstanden ist, was andere tun?


    was diesen Kommentar angeht, muss man ihm mal ausnahmsweise Recht geben. Gegen Banken als Finanzdienstleister ist NICHTS einzuwenden. Dienstleister = dienen und Leisten. Gemeint sind hier aber ausschließlich Überweisungen und Bargreldversorgung.
    Zur Bereitstellung von krediten habe ich bereits an anderer Stelle geschreiben, daß Bankenkrisen immer dann vorprogrammiert sind, wenn Banken kurzfristig zur Verfügung gestellte Gelder langfristig verleihen.
    Nach meinem Dafürhalten sollten Banken nur Finanzierungen von kreditnehmern an Kreditgeber vermitteln dürfen, wobei
    (1) die Laufzeiten der von der Bank aufgenommenen und von der Bank verliehenen Mittel identisch sind
    (2) Die Zinsdifferenz ausschließlich dazu dient, nicht vermeidbare Ausfallrisiken abzufedern.
    (3) sämtliche Darlehn zu mindestens 200 Prozent besichert sein müssten. Der Wert der Sicherheit dürfte dabei, Wertveränderungen der Sicherheit vorausgesetzt, das Maximum von 50 Prozent des derzeitigen Wertes bzw. 50 Prozent des durchschnittlichen Wertes der letzten 10 Jahre nicht überschreiten. So kann man auch verhindern, daß Blasen durch Kredite entstehen.


    Klar: Darlehnszinsen von 4 oder 5 Prozent gibt es dann nicht mehr. Konsumentenkredite gibt es dann auch nicht mehr. Na und? So ab 7 bis 8 Prozent geht es dann los. Und wenn jemand sein Geld für 10 Jahre fest legen wird, will der dann genau wissen, wohin das Geld gehen wird. Kredit bekommt dann nur der etwa in Höhe von 30 bis 50 Prozent seiner Sicherheiten, der Sicherheiten hat. Die gesamte Zinsbelastung der Wirtschaft und auch der Bankeneinfluß nimmt dann drastisch ab. Ausnahme: Industrieanleihen. Die können dann aber nur erstklassige Industrieunternehmen emittieren. Auch da muss es eine Regelung geben: Eine Firma, die über Industrieanleihen Fremdkapital aufgenommen hat, darf erst dann wieder Gelder an ihre Anteilseigner ausschütten, wenn die Anleihen vollständig zurück gezahlt sind.


    In seine rjetzigen Form ist das Bankenwesen großteils Lug und Betrug. Das hat uns die Finanzkrise gezeigt. Schlimm, daß der Staat solche Versager und Gauner und Gangster noch schützt!. Wir alle werden über höhere Steuern und über Geldentwertung die Rechnung dafür zahlen. Gegen Steuern kann man sich nicht wehren. Gegen Geldentwertung schon ehr. Auch wenn es da KEINE optimale und sichere und linaer wirkende Schutzmöglichkeit gibt. Edelmetall bietet zumindest Schutz vor TOTAL-entwertung.


    Staatsanleihen gehören -per Verfassung- ebenfalls verboten. Grund: braucht der Staat Geld, soll er es sich direkt bei seinen Bürgern nehmen müssen und keine Möglichkeit mehr haben, Geld jetzt auszugeben, aber die Last für die Bürger erst auf einen späteren Zeitraum zu verschieben. Und so seine Wähler über die wahren Kosten angeblicher "Wohltaten" zu betrügen, zu belügen und hinters Licht zu führen.

    ist durchaus angebracht.


    Warum?


    - billige Nachkaufgelegenheit für Späteinsteiger und Aufstocker, ok
    - jeder Tag, um dem der hyperinflationäre oder deflationäre Kolaps verschoben wird, ist ein guter Tag
    - je länger der POG billig/niedrig bleibt, desto stärker die anschließende Goldpreisexplosion (logisch, weil viele Minen das
    nicht überstehen werden, denen explodieren nämlich ihre Förderkosten) ausfallen
    - je länger der POG niedrig ist, desto geringer werden die staatlichen Reserven sein. Spiegelbildlich dafür wird sich der
    Wert des GOLDES relativ zu Investitionsgütern (Immobilien, Maschinen, Betrieben) entwickeln


    Den Goldbesitzer, der investieren will, den wird das freuen. Daß es anderen um so mehr schmerzen wird, ist bedauerlich. Jedoch, und auch daran führt KEIN Weg vorbei: der GOLDpreis wird nicht von denen bestimmt, die GOLD bereits besitzen, sondern stets von denen, die GOLD erwerben wollen. Insofern ist ein Goldinvestor immer völlig schuldlos daran, wenn der POG explodiert, nachdem er sich eingedeckt hat. Schuld an Preissteigerungen trifft immer die, die auf gestiegenem Preisniveau weiter GOLD nachfragen. Warum auch immer sie das tun / tun können / tun werden.


    Nun zu den Spekulanten, Mitläufern und Trittbrettfahrern:
    Was interessieren Spekulanten, die nicht nur so clever sein wollen, daß sie wissen, das der POG stark steigen wird, sondern auch noch wissen wollen, wann der POG um wieviel steigt und welcher Gegenpart bei ihren ganzen Terminspielchen nicht ausfallen wird. Die sind selber schuld. Das sind alles überhebliche Spieler. Und solche Spieler sind geborene Verlierer, weil sie zu ungeduldig sind und weil sie glauben immer klüger zu sein, als alle anderen.


    Mitläufer kommen in einem Bullenmarkt in dem zu 80 Prozent der Zeit und mehr fallende Kurse zu verzeichnen sind unter die Räder. Die stehen das psychisch und geistig nicht durch. Weil sie schwach und zitterig sind. Solche Leute bringen es, wenn überhaupt, dann nur bei Idealbedingungen zu etwas. Und sobald die Bedingungen weniger gut werden, verlieren si emeistens alles, wa ssie erarbeitet haben. Eben weil sie schwach und weil sie Mitläufer sind.


    Die Goldanlage (oder Geldanlage, denn GOLD ist richtiges GELD, Papiergeld ist das NICHT) ist nur was für gestandene, selbstbewusste Persönlichkeiten mit einer eigenen Meinung. Selbstbewusst und gestanden bedeutet aber auch, daß man weis, wa sman kann und vor allem: das men weis, was man nicht kann und seine eigenen Grenzen kennt. Sowas kann man nicht aus Büchern lernen. Das ist auch keine Sache des Alters, sondern eine der Persönlichkeit. Schon ein 10-jähriger kann diese Bedingungen erfüllen und selbst ein 80-jähriger kann daran noch scheitern. Das geht, neben einer gewissen Art, Dinge zu sehen, nur aus Beobachtung anderer und Anschauung (Idealfall) oder bei vorhandener Lernfähigkeit durch eigene Erfahrungen (Regelfall). Dazu gehört auch darüber nachzudenken und zu erkennen, daß man selbst für Fehler und Fehlschläge verantwortlich ist und nicht andere. Erfolg und auch Misserfolg kommen primär von einem selbst. Das Umfeld ist nachrangig.


    1.) ich habe immer von einer Barreserve in Silberzehnern geschrieben. Das kann man (wie Du das tust) substanziell mit Banknoten nicht vergleichen. Ich bin doch nicht mit dem Klammersack gepudert und stecke 30 K meiner Ersparnisse, immerhin 3 Jahre Sparleistung in Banknoten.... ....wer sowas tut, der kauft wirklich besser (aber bitte nur sehr kurz laufende, bis max. 2 Jahren Restlaufzeit) Staatsanleihen. Von Bankeinlagen rate ich auch solchen dringendst ab.


    2.) Es sind nur 3.000 Silberzehner, weil davon 30 Stück aufs Pfund (wie die alten Vereinsthaler) bzw. 60 aufs Kilo gehen. Sollte man das eigentlich wissen, wenn man über sowas schreibt. Unwahrscheinlich dass man damit in eine rmit 1929-1933 vergleichbaren Depression Hunger scheiben muss, weil man nicht in der Lage ist zu bezahlen. Mit Papiergeld oder Einlagen bankrotter >Banken kann Dir infolge Teuerung oder Forderungsausfall genau das passieren. Bei einer echten Knappheit und einem Totalzusammenbruch sieht das anders aus. Dann gelten andere Gesetzmäßigkeiten und so gut wie KEINE Gesetze mehr. Ich sags mal so: Für GOLD und Silber mag es dann nichts zu essen geben... aber vielleicht andere, dann wichtige Dinge. Hunger kennt KEINE Moral.


    3.) weil ich einer der ersten hier im Forum war, der immer wieder auf Silberzehner hingewiesen hat.... habe ich mich auch entsprechend früh damit eindecken können, als das unter Gold- und Silberbugs noch nicht "in" war. 1995 und 1996 beispielsweise konnte man die Dinger bis 15 K bei jeder Bundesbank-Hauptstelle kriegen. Mit Kusshand und ohne den PA vorlegen zu müssen.


    Wer jetzt noch eine solche Reserve aufbauen möchte, der muss sich halt etwas mehr bemühen, oder Glück haben.


    Und wenn ich Monat für Monat 2,5 K fürs Lebensnotwendige zahlen müsste.... Mann, dann wäre ich aber arm dran. Auch das kann ich Dir erklären:
    Eine abbezahlte Wohnung zum selber drin leben und , 2 bezahlte Wohnungen als Mietobjekte. Spart 0,6 K Miete und bringt 0,5 K nach allen Kosten und Steuern (wenns gut läuft). Dann die Vorratskammer: spart etwa 0,05 K monatlich, die Fahrt zur Arbeit mit Bussen und bahnen spart den Zweitwagen und Treibstoff (0,5 K/Monat). Eine Frau, die sparsam einkauft und auf Sonderangebote achtet und Preise vergleicht, spart etwa weitere 0,1 K. Und überflüssige Versicherungen (LKV, Berufsunfähigkeit, Riester & Co) habe ich auch nicht. Warum nicht? Weil man im Schadensfall inflationsbedingt binnen 10 bis 20 Jahren ohnehin Sozialfall werden würde.....


    Und wenn ich dann nachrechne: Vielleicht bleibt pro Monat bei mir 1 K hängen.Manchmal auch weniger. Früher aber war es deutlich mehr. Ohne sparsame Frau, ohne die beiden Mietwohnungen, ohne Wohneigentum und mit Zweitwagen.... müsste ich mir finanziell die Kugel geben. 2,5 K würden da bei weitem nicht reichen. Aber so leben die meisten Menschen. Wie sie überleben? Ganz einfach: da arbeiten beide und sie sparen bei Nahrungsmitteln und essen junk-food. Bei uns daheim gibt es nur gutes Essen, das schmeckt. Mittel- und langfristige Anschaffungen? Verschiebe ich immer so lange es gerade noch geht. Der letzte PKW war 20 Jahre alt, als er vor 2 Jahren verkauft wurde. Das spart richtig Kohle.