Beiträge von mesodor39


    An ihren Handlungen, nicht an ihren Bekundungen soll man sie messen.


    Wenn jemand in einer solchen Situation sagt, es bestünde kein Grund zur Panik.... ist es aber längst allerhöchste Zeit, zu reagieren. Nicht unüberlegt reagieren, sondern schnell, angemessen und entschlossen.


    Noppes meinte vor einigen Jahren auch, daß die Renten sicher seien. Allerdings sagte er nicht, für wen und auch nicht für wie lange. Und über die Kaufkraft der Renten hatte er sich auch nicht ausgrelassen.


    Wenn solche von Sicherheit reden, dann meinen sie wohl, daß es mit Sicherheit nichts gibt, weil schon alles verteilt wurde....


    Und wenn jemand sagt, man solle angesichts der Vorkomnisse nicht in Panik fallen, dann doch nur deswegen, weil es für die breite Masse ohnehin keine Rettung geben wird. Massenpanik ist in der Tat absolut sinnlos / unvernünftig. Rechtzeitiges Handeln auf individueller Ebene kann aber noch Restvermögenswerte erhalten. Das verschweigt er natürlich folgerichtig, um eben KEINE Massenpanik auszulösen....

    Das Modell liefert einen Ansatz für stabile Zeiten, in denen Kredit verfügbar ist gegen Immopbilien als Sicherheit. So, wie ein der "guten alten Zeit"


    Geht es aber zur Sache und gehen viele Schuldner hoch, kann das Immobilienangebot die Immobiliennachfrage weit übersteigen. Folge: Preise werden fallen.


    In der schlommsten Liquiditätskrise dürftre es ein Haus mit gehobener Ausstattung und in besserer Lage, etwa Arztvillen, Landhäuser etc. für unter 5 kg GOLD geben.


    Vielleicht sogar für unter 1 kg.


    Da sind Bewertungsschwankuungen von bis zu 90 Prozent drin zwischen Hoch- und Tiefpunkt. Genau wi ebei Aktien, nur: es passiert nicht so oft, wie bei Aktien.


    Alle 70 Jhhre wieder ist Bescherung :D:D:D


    Man darf nur nicht zu gierig werden.....

    Zitat

    Original von teeri
    Und schon wieder im Schweizer Fernsehen in einer Wirtschaftssendung: Warnung vor dem Kauf von Gold! Anhand eines 35 Jahres Chart wurde erklärt: Es sei ein guter Inflationsschutz, aber man sei jetzt in einer Hochpreisphase und so könne man nur verlieren wie man aus dem Chart sehen kann. Aha klar!
    Man konnte den Keller von den ZKB ETF's sehen. Geil..! So Barren auf Paletten.....


    Natürlich ist das ganz perfide Propaganda.


    Auch mit Edelmetall kann man Geld verlieren, wenn man kurzfristig spekuliert oder in Papierwerten (dann aber ist es kein Metall).


    Langfristig zeichnet sich aufgrund der weltweit inflationären monetären Umfelder ein neuer Höhenflug für Währungsmetalle ab. b man damit auch real gewinnt, ist etwas anderes. Nominal jedenfalls dürfte man mit Edelmetall wohl sehr gut dabei fahren.


    Im Moment haben wir eine Liquiditätskrise. Deswegen und wegen vermuteter Drückungen konsolidiert GOLD.


    Wenn aber die Liquidität an den Anleihenmärkten und damit auch das Vertrauen in die Handelbarkeit und die Rückzahlbarkeit langlaufender Titel und sehr lang laufender Titel (also mehr als 1 Jahr bis 30 Jahre) sinkt, ebenso das Vertrauen in die Bonität der Banken, dann ist Währungsmetall die einzige verlässliche Alternative einer liquiden Anlage von Kapital.


    Die Begriffe "Guthaben", "Geld", "Ersparnisse", "Kapital" und "Vermögen" werden dann wieder alle ihre ursprünglich unterschiedliche Bedeutung wieder erlangen.


    Ebenso die Begriffe "Bonität" und "Kreditwürdigkeit"


    Das wird ein für viele überraschend böses Erwachen geben. Garantiert.

    Zitat

    Original von TheBug


    ?( :D


    Und was soll daran nun Illegal sein? Hat man die IKB dazu gezwungen derartige Anleihen zu kaufen? Wurde die IKB womöglich von der bösen, bösen Deutschen Bank erpresst? Man braucht doch nur wieder einen Schuldigen damit die eigene Dummheit, Gier und Unfähigkeit nicht allzusehr ans Licht kommt.


    Illegal ist schon eine Ebene zu hoch. Das Ganze läuft auf arglistiuges Verschweigen, also das Zurückhalten von Infos und eine Verletzung der Auskunftrs / Aufklärngspflicht hinaus..... ein Grund, Deals anulieren zu lassen oder erhebliche Nachbesserungen durchzusetzen (meist endet sowas am Verhandlungstisch)..


    Betrug, das würde bedeuten, daß die Dinger zum Verkaufszeitpunkt bereits wertlos waren und die Peanutsbank das wusste. Das ist sehr schwer beweisbar.

    Zitat

    Original von CPURaucher
    .....Ich setzte nun auch nicht mein letztes Hemd in Gold um, aber schon der Rente halber.Wenn ich mir heute 100 € für die Rente zur Seite lege, dann sind diese in Gold-Silber besser angelegt als in Papiergeld,
    wo ich jährlich 6% Inflation habe 6% Zinsen habe und Steuern auf meine Zinsen zahle .................



    mfg CPU


    Genau so ist es: Das Geld, das man über hat, sollte primär wertstabil und erst untergrordnet renditeorientiert angelegt werden. Zumal die "Renditen" der letzten Jahre nomina zwar gering positiv, real aber stark negativ ausgefallen sein dürften.....


    Steuern auf Zinsen und auf reale Vermögensverluste, die sollen doch Bonzen und Deppen wie der Zumwinkel und seines Gleichen zahlen.... bzw. nachzahlen. Denen wird ja auch der Zucker in den Allerwertesten gepustet.


    Leute, die nachdenken kommen um eine Edelmetall-Anlage nicht herum.


    Und nur ausgemachte Deppen würden versuchen mit Anlagegold oder Anlagesilber einzukaufen, solange noch Papier akzeptiert wird.


    Die haben vom Grahamschen Gesetz noch nichts gehört....

    @ elsilbero: beim Investieren in Firmen geht es sich nicht primär um die Schaffung von Arbeitsplätzen sondern darum, Dinge herzustellen, die anderen nütlich sind und so einen Mehrwert zu erzielen.


    Daß eine Produktion ohne Arbeitskräfte unmöglich ist, ist eine Selbstverständlichkeit. Also schafft bzw. sichert die Investition in eine mehrwertschaffende Produktion zwangsläufig auch Arbeitsplätze.


    Goldding hat es erkannt: Investieren sollte man nach der Krise nur dort, wo es an Kapital fehlt, aber das Wissen und die intakten / integeren Strukturen vorhanden sind und ein realer Mehrwert geschaffen werden kann.....


    ....und auch das ist selbstverständlich: der Investor muss Branchenwissen haben oder aber zumindest Grundkenntnisse besitzen und sich fehelndes Fachwissen sehr schnell aneignen.....

    Klassisches Herdenverhalten.


    Was nun kommt, das werdet ihr, wen nüberhaupt, erst dann im Handelsblatt lesen, wenn die Sache längst gelaufen ist, das lernt ihr an keiner Uni:


    noch flüchten Sie in Bundesanleihen... noch....


    wisst ihr noch am "Neuen Markt"?


    Als der begann wegzubrechen flüchtete alle sin die größten und aualitativ angeblich hochwertigsten Titel.... und der Index stieg immer noch weiter.


    Immer dichter hat sie sich gedrängt, die Bullen- oder Rindviehherde. Eigentlich war es eine Schlachtviehherde. Aber davon wollte das Schlachtvieh bis zum Schluss nichts wissen. Die Parallelen zu damals sind schon heute unübersehbar.....


    .....für diejenigen, die sehen wollen.


    Der CRASH, er kam dennoch. Heftig. Gnadenlos. Unvorstellbar.


    Es hat absolut nichts geholfen.


    Manch eine Aktie, die damals weit über 50 EUR notierte ist heute vom Markt genommen worden (delistet, wegen Bankrott oder weils sich nicht mehr lohnt) oder Penny-Stock.


    Die einzige Lösung wäre gewesen, sein Kapital r e c h t z e i t i g aus den "Neuen Markt" zu ziehen. Rechtzeitig.


    Aber daran hat das schon dicht gedrängte und auf wenige Werte "verdichtete" Schlachtvieh nicht gedacht. ;Man fühlte sich ja so sicher in der Herde.....


    Immer schneller ging es hoch... immer dichter drängte sich alles....


    Und 2007/2008:


    Neuer Markt 2.0


    Zuerst subprime, dann Kreditkartenschulden und Ratenkredite. Vorletzte Woche waren die "Munis", amerikanische Kommunalanleihen drann. Letzte Woche fing es mit den Staatsanleihen Italiens und Grieschenlands an.....


    Welch gewaltige Verdichtungslaistung: Überall läuft das Rindviehzeuchs raus... in Richtung Herde (Bundesanleihen Deutschlands, Österreichs und SFR)


    Und genau so wie am Neuen Markt wird es auch mit Geldwertanlagen inkl. Aktien und vielerorts überteuerter Auslands-Immobilien (UK, Spanien, USA, Spitzenlagen Osteuropas) sein:


    Alle swird platt gemacht werden. Gnadenlos. Mit Totalverlusten oder Beinahe-Totalverlusten für die Anleger.


    Ein mögliches / denkbares Gegenmittel:
    Kredite schnellstmöglich abbauen und alles verfügbare Kapital aus dem Papiergeldsystem schnell noch rausziehen und in Edelmetall uimschichten

    Wenn es nicht schon zu spät dafür ist.


    Und das wird es für 99 Prozent sein.


    Nicht mein Problem.


    War Karl Ehlerding auch ein Angestellter mit seiner WCM. Der war genau so "Geschäftsmann" wie der Prinz. Und er hat sich verhoben mit seiner "Commerzbank-Übernahme".


    Auch des Prinzen Schicksal wird eine Bank besiegeln, wenn er nicht in der Lage sein wird, die Reißleine rechtzeitig zu ziehen. Vielleicht hat er sich ja bereits jetzt übernommen. Wissen wir, ob er nicht auch, genau wie seinerzeit Ehlerding mit Krediten jongliert?


    WCM hat mir über 100.000 DM gekostet.


    Aber schön für die Eliten und die Politiker, daß es Leute gibt, die glauben "Geschäftsleute" seien i.d.R. (Ausnahmen ausgenommen) besser als Manager, nur weil sie auch ihre Kohle darin stecken haben.....


    da ist noch etwas Kanonenfutter zum Verfrühstücken da....



    Nun zu Herrn Eichelburg: gewiss hätte er seinen Job besser gemacht, als irgendwelche Kaufleute. Sachverstand und Erfahrung aber sind nicht hipp. Klar, daß er sauer / verbittert ist, über die Art und Weise, wie er abserviert wurde. Gut für ihn, daß er einer der Ersten war und zumindest noch eine gute Abfindung erhalten und scheinbar was draus gemacht hat.....


    Rückschläge muss man wegstecken können. Was voraussetzt, daß man sie verarbeitet hat. Und das das Kapitel damit abgeschlossen ist.


    Natürlich ist jedes Wort wahr, was Herr Eichelburg über sogenannte "Eliten" und deren Unfähigkeit schreibt. Aber da ist dann noch diese Verbitterung zwischen den Zeilen herauslesbar......


    Klar, daß er es schaffen wird (eigentlich hat er es schon gepackt). Hüten sollte er sich aber davor, es "denen" heinzahlen zu wollen.


    Cool bleiben. Sein eigenes Ding machen. Nicht zurück schauen. Bestenfalls ein verächtlicher Blick zur Seite auf die Trümmerfelder und die MBA´s, die darin, überdeckt vom Staub der Vergangenheit und den Schleier des Vergessens darin versinken.


    Und klar: irgendwann dann wird er einen seiner "Manager" sehen. In einer Geschäftsstraße. Auf den Boden sitzend mit einem Hut davor und einem Schild um den Hals, wie schlecht es ihm doch geht. Mein Rat: grußlos vorbeigehen, und blos nichts in den Hut werfen.....


    solche haben so viele Existenzen auf dem Gewissen, daß es ihnen, sollte es ihnen mal dreckig gehen, ganz zu Recht so ergeht....


    Und deren Firmen, die überlässt er besser anderen. Von solchen MBA-Trotteln in den Grund und in den Boden gerammte Betriebe (s. onbige Ausführungen, und dann auch noch gleich mehrere...) - da kann man sich nur verzetteln und sich die Finger daran verbrennen.....


    Dann lieber ein paar Immos zum vermieten für drei bis fünf Unzen das Stück oder so. Und die Mieten werden u.a. auch an der Börse investiert. Lohnt sich im Kondratieffrühling sehr. Der Ausschüttungen wegen. In Firmen die übrig geblieben und wirtschaftlich gesund sind....
    ...selbst wenn die von Managern geleitet werden.....


    Und natürlich wird auch das ausgegebene Metall zurückerworben. Etwas Sicherheit muss ja schließlich sein.....


    Besser Investor bleiben, als unbedingt "Geschäftsmann" werden wollen....

    Zitat

    Original von elsilbero


    Der Prinz ist doch bestimmt nicht blöde, hat es schließlich zum Milliardär gebracht.
    Für mich ein ausgekochter Geschäftsmann.
    Wenn er weiter dort investiert wird er denen schon sagen, was zu tun ist. Das wird seine Bedingung sein.
    Ansonsten läßt er es.


    ach weist Du: wer zig Ölqellen sein Eigen nennt bzw. davon profitiert.....


    der muss sich schon arg dumm anstellen, um kein Miliardär zu werden.


    Blöd ist der Prinz gewiss nicht. Aber Produkt seiner Umgebung.


    Herr Eichelburg ist auch nicht dumm. Ganz gewiss nicht. Aber dann lest mal, was er mit seinem Gold plant: Firmenkäufe in denen eben jene MBA´s sitzen, die unsere Wirtschaft zu Grunde richten.....


    Mag sein, daß es solche Läden für ein oder ein par Kilos zu kaufen kriegt.


    Meinetwegen auch entschuldet durch die Inflation.


    Und dann?


    Wen will er alles feuern?


    Wen benötigt er?


    Versteht er was vom Geschäft?


    Hat er die Konnections zu den Kunden?


    Das ist der falsche Weg.


    Genau wie der Prinz dreht auch der Mann vielleicht irgendwann ein Rad, das zu groß für ihn ist......


    Wer immer Recht hat, der kann sich irgendwann nicht mehr vorsatellen, wie es ist hundertprozentig daneben zu liegen.


    Ist denn Frau Mathäus Meyer dumm? oder Herr Ospel? oder die ehemaligen IKB- und West-LB-Bosse?


    Oder Zumwinkel?


    Sind das alles Dummköpfe?


    Ich sag´dir mal folgendes:


    Shit happens.


    Und darauf könntest Du Gift nehmen.....


    ...besser aber wäre die Frage: warum geschieht es immer wieder?


    vielleicht weil Dinge oftmals viel schwieriger sind, als sie zu sein scheinen?

    vom finanziell scheinbar omnipotenten "Alvaleed" zum angeschlagenen, fußkrankn Finanz-Invaliden ist es vielleicht nur ein ganz kleiner Schritt, auch "Fehltritt" genannt:


    Und der heisst Citigroup.


    Bankrott ist bankrott: 1 mal bankrott - immer bankrott und: immer wieder bankrott.


    Warum?


    Weil: mit Geld alleine kann man nichts heilen. Man muss die negativen, destruktiven Strukturen innerhalb solcher Konzerne eliminieren. Und weil der Fisch immer vom Kopfe her beginnt zu stinken, hätte man selbigen bereits lange Zeit vor der Pleite abschneiden müssen.


    Was der "Märchenprinz" nicht verstehen kann ist folgendes: nachdem ein einziger fauler Apfel das gesamte Fass voller Äpfer verdorben hat, bringt es nichts mehr diesen nun faulen und zermatschten Apfel zu entfernen und Rosenwasser darüber zu kippen, auf daß es nicht mehr so faulig-vergoren riecht..


    Was man mit so einem Fass angefaulter fauler Äpfel noch machen kann?


    Ganz einfach:


    Auskippen und als Viehfutter verwenden.


    Sprich: die Citygroup den Bach hinunter gehen lassen und das Geld besser in intakte Strukturen und integeres, unverseuchtes unverdorbenes Personal investieren.....


    Bankrotte strukturen werden immer von oben implementiert (Personalauswahl, Führungsstil, Kopfverbote, neue Sitten, Erwartungshaltung an die Firma usw... da kommt vieles zusammen.


    Das A und O und somit die über die Jahre der heimlichen Auszehrungsphase ganz tief verinnerlichte Philosophie dieser Firmen ist es, sich in einer Art und Weise zu gebährden, die sich auf dem untersten Niveau bewegt, sprich: nur noch das das zu erbringen bzw. nur noch das vorzutäuschen, was unbedingt erbracht bzw. vorgetäuscht werden muss.


    Merke:
    Vor dem Bankrott kommt immer erst die Korruption......


    Das weis der Prinz noch nicht......


    na und?


    man kann Silber kaufen. Oder Gold in der Schweiz und dort einlagern.


    Man kann Schulden (so man welche hat) tilgen, Grundschuldenb aus dem Grundbuch entfernen lassen usw.


    Oder einfach gut leben.


    Es gibt so viele Möglichkeiten


    Schmuck ist auch eine Alternative für ängstlichere Zeitgenossen.....


    fragt mal nach Altgold beim Gold-Ankauf.


    Schmuck wurde noch nie konfisziert.


    Auch nicht 1934 in den USA.

    Zitat

    Original von GOLD_Baron
    .....ES SOLLT DEM LETZTEN KLAR SEIN, DAS AB JETZT ALLES SEHR SCHNELL GEHEN KANN!


    BARGELD, GOLD, SILBER, SILBERZEHNER ALS MONETÄRE ABSICHERUNG BIS SPÄTESTENS FREITAG ENDGÜLTIG ZULEGEN!....



    GOLD_Baron: weisst noch, wie ich zum ersten mal und in Schriftgröße 35 schrieb "Holt das Geld von der Bank"?


    Es ist immer noch nichts passiert.


    Klar: Geld aus Papier wird, egal ob über Konkurse oder über inflation oder über abwechselnd beides, innerhalb der nächsten zeit (Wochen, Monate, Jahre, vielleicht auch Dekaden) völlig entwertet werden.


    Das Problem ist nur, daß das bis jetzt immer viel länger gedauert hat, als von Vielen hier erwartet.


    Bereits letzten Sommer dachte ich: jeder Tag kann der Letzte Fiat-Tag sein. Weist noch: Derivatecrash. Binnen 24 Stunden hätte der Ofen aus sein können. Implodierende Hedgefonds und so...


    Haben wir nun alles. Und? Es geht weiter, wie bisher.


    Ich sag´ dir mal, wo die Sache vielleicht auch ausgemacht wird: bei den staatlichen Transferleistungen: genau die sind der Dreh- und Angelpunkt. Die müssen immer weiter ausgeweitet werden. Und das macht die Realwirtschaft kaputt. Weil: wer staatsknete bezieht, stellt i.d.R. nichts mehr her. Ergebnis: Knappheit an real benötigten Gütern = echte Not.


    Den monetären Zusammenbruch gibts erst dann, wenn die Produktion so kolabiert ist, daß real viele Dinge knapp sind und real praktisch kaum mehr produziert und nur mehr Geld gedruckt wird. Wie derzeit in Simbabwe.


    Dem Staat den Geldhahn abdrehen? So wie derzeit bei den Kommunen in den USA?


    In Simbabwe drucken die einfach neues Geld. Das werden sie hier auch tun. Die lachen laut über den Bondmarkt. Und fahren so schnell noch nicht zur Hölle damit.


    Dann aber kriegst schon lange kein Gold und kein Silber mehr. Die Zeit für Gold- und Silberkäufe wird langsam knapp.....


    das aber auch ist vorerst alles.

    Momentan ist Konsolidierung angesagt.


    Keine Ahnung, wie lange sie dauern wird.


    Da die Kurse der Währungsmetalle GOLD und SILBER momentan mehr vom Vertrauen in die Wertbeständigkeit von Papiergeld und die Rückzahlbarkeit von Bankeinlagen und Anleihen als von der Nachfrage durch Industrie (Silber) und Schmuck (Gold) bestimmt werden......


    ...dürfte die Richtung mittel-und langfristig, d.h. auf ein bis drei Jahre gesehen definitiv vorgegeben sein. Kurzfristig, d.h. auf Sicht von mehreren Tagen bis mehreren Monaten sind immer auch teils deutliche Rückschgläge möglich.


    Und diese können und werden teils auch, genau wie nahezu senkrecht Aufwärtsbewegungen um fünf bis zehn Prozent an einem einzigen Handelstag Nachrichtengetrieben sein.


    Einvernehmen dürfte darüber bestehen, daß die Preise für Währungsmetalle einschließlicjh deren Entwicklung causal durch die Währungspolitik vorgegeben werden.


    Und: politische Preise und politisch bedingte Preisfindungen sind naturgemäß, nimmt man Preise, die durch reales Angebot und reale, verbrauchsgetriebene Nachfrage sehr vieler Anbiete rund Nachfrager zu Stande kommen , mit vergleichsweise vielfach höheren Schwankungsbreiten und Risiken behaftet.


    Es stimmt schon, daß es keinen Rausch gibt, der dem Goldrausch gleich kommt. Die Preisbewegugen, die aufgrund von Verlustangst und Gewinnsucht zustandekommen können, sind mit nichts anderem vergleichbar, was die Finanzmärkte sonst zu bieten haben.


    Angst und Gier - die beiden stärksten Urgewalten, die einander in der Regel bekämpfen, was Anlageentscheidungen angeht, sie sind beim GOLD vereint: die Angst, das Ersparte zu verlieren und die GIER eine vermeintlich einmalige Gelegenheit reich zu werden zu verpassen - eine stärkere Kombination für Preissteigerungen aber auch für Kursverluste gibt es nicht.

    Zitat

    Original von BOPeters
    @mesodor


    "Nicht verwässert" ist ja wohl gleichbedeutend mit "voll erhalten". Viel deutlicher geht's nicht.


    Also nochmal im Klartext: Gerade in einer Finanzkrise oder auch sonst an jedem beliebigen Tag kann sich der Anleger in Xetra-Gold sein Gold jederzeit ausliefern lassen. Besser?


    Die wesentlichen Fragestelungen sind ist doch simpel:


    (1) wer ist Anspruchgegner?


    (2) was passiert, wenn dieser Anspruchsgegner insolvent wird?


    (3) wer kontrolliert, daß nicht heimlich ungedeckte Xetra-Gold-Anteile auisgegeben werden, sog. "naked short sales"?


    bei (2) gibt es genau zwei Möglichkeiten:


    a) Das Gold ist Sondervermögen und nicht Teil der Konkursmasse / Insolvenzmasse und bleibt, ähnlich wie Fondsvermögen dem Anleger erhalten


    b) Das Gold wird Teil der Konkursmasse.


    zu (3) folgende Anmerkung:
    Konkurs- und Insolvenzstraftaten sind im Wirtschaftsleben gang und gäbe. Sie werden meist kaun verfolgt und nur sehr milde bestraft. DIe Bank, die nich theimlich Dinge verkauft, die sie nicht besitzt um ihre Insolvenz zu verzögern / abzuwenden - die gibt es meiner Ansicht nach heute nicht mehr.

    Praktisch kann das keiner kontrollieren. Warum der Umweg über die Dt. Bank genommen wird, verstehe ich nicht. Es würde doch ausreichen, direkt an der Börse GOLD in London zu kaufen, es nach Frankfurt transportieren und dort einlagern zu lassen.

    Zitat

    Original von BOPeters
    ..... Eine Verwässerung von deren Ansprüchen gegen die DB Commodities kann somit gerade in Zeiten einer Finanzkrise ausgeschlossen werden.........


    ja klar: die Ansprüche werden nicht verwässert.....


    will sagen: die schulden auch dann noch das bereits bezahlte Gold, wenn sie längst pleite gegangen sind.....


    Ansprüche werden nicht verwässert. Gewiss nicht. Diese gewiss wahre Aussage ist aber leider nicht gleichbedeutend damit, daß die Ansprüche auch voll eingelöst werden können.


    Denn: vom Einlösen der Ansprüche sagst Du nichts.....


    Wie immer beim Geld kommt es auf die Feinheiten an.


    Gehe mal ruhig davon aus, daß wir hier der Deutschen Sparache noch halbwegs mächtig sind....

    Zitat

    Original von Aladin
    ....Dann gibt es Haftstrafen wer sein Gold nicht abgibt, was macht ihr dann ? .....


    Ich kannte jemanden, dessen Vater alles in der Inflation 1922/23 verloren hatte. Der Mann hatte sich noch im III. Reich eine ganze Milchkanne voller Goldmünzen beschafft, diese an einem sicheren Ort vergraben.


    Und in den 70ern, also Jahrzehnte nachden das ganze Nazigesoxx entmachtet und gestorben war den Schatz gehoben und verkauft.


    So könnte es man in diesem Fall auch machen.


    Besser 40 Jahre illiquide, als über Inflation un dandere Dinge langsam aber sicher total enteignet.

    Das sind supergute Nachrichten. Fände es OK, wenn die Welt-Goldmenge relativ konstant bleiben würde. Genug davon ist auf Jahre vorhanden, was industrielle und medizinische Anwendungen angeht.


    Die ganze Umweltverschmutzung durch Goldbergbau inkl. anderer Folgeschäden ist ohnehin überflüssig - eine reine Fehllenkung von Kapital und Produktionsmitteln.


    Je mehr Staat bei den Goldminen - desto mehr Profite bei denen, denen physisches Gold gehört.


    So einfach ist das.