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Original von elsilbero
......Die von Dir genannten sind Angestellte, der Prinz ein Geschäftsmann.
Aber auch der kann sich verheben. Schon klar. Keiner liegt immer richtig.
Und zu Eichelburg:
Mein Eindruck ist, daß man ihn entlassen hat (mit Abfindung) oder frühpensioniert. Wo er es doch besser gemacht hätte als die MBA´s
Das wurmt ihn. Er möchte es denen zeigen, wie gut er doch ist.
Sicher ein falscher Weg und dazu gefährlich, wie Du geschrieben hast.
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War Karl Ehlerding auch ein Angestellter mit seiner WCM. Der war genau so "Geschäftsmann" wie der Prinz. Und er hat sich verhoben mit seiner "Commerzbank-Übernahme".
Auch des Prinzen Schicksal wird eine Bank besiegeln, wenn er nicht in der Lage sein wird, die Reißleine rechtzeitig zu ziehen. Vielleicht hat er sich ja bereits jetzt übernommen. Wissen wir, ob er nicht auch, genau wie seinerzeit Ehlerding mit Krediten jongliert?
WCM hat mir über 100.000 DM gekostet.
Aber schön für die Eliten und die Politiker, daß es Leute gibt, die glauben "Geschäftsleute" seien i.d.R. (Ausnahmen ausgenommen) besser als Manager, nur weil sie auch ihre Kohle darin stecken haben.....
da ist noch etwas Kanonenfutter zum Verfrühstücken da....
Nun zu Herrn Eichelburg: gewiss hätte er seinen Job besser gemacht, als irgendwelche Kaufleute. Sachverstand und Erfahrung aber sind nicht hipp. Klar, daß er sauer / verbittert ist, über die Art und Weise, wie er abserviert wurde. Gut für ihn, daß er einer der Ersten war und zumindest noch eine gute Abfindung erhalten und scheinbar was draus gemacht hat.....
Rückschläge muss man wegstecken können. Was voraussetzt, daß man sie verarbeitet hat. Und das das Kapitel damit abgeschlossen ist.
Natürlich ist jedes Wort wahr, was Herr Eichelburg über sogenannte "Eliten" und deren Unfähigkeit schreibt. Aber da ist dann noch diese Verbitterung zwischen den Zeilen herauslesbar......
Klar, daß er es schaffen wird (eigentlich hat er es schon gepackt). Hüten sollte er sich aber davor, es "denen" heinzahlen zu wollen.
Cool bleiben. Sein eigenes Ding machen. Nicht zurück schauen. Bestenfalls ein verächtlicher Blick zur Seite auf die Trümmerfelder und die MBA´s, die darin, überdeckt vom Staub der Vergangenheit und den Schleier des Vergessens darin versinken.
Und klar: irgendwann dann wird er einen seiner "Manager" sehen. In einer Geschäftsstraße. Auf den Boden sitzend mit einem Hut davor und einem Schild um den Hals, wie schlecht es ihm doch geht. Mein Rat: grußlos vorbeigehen, und blos nichts in den Hut werfen.....
solche haben so viele Existenzen auf dem Gewissen, daß es ihnen, sollte es ihnen mal dreckig gehen, ganz zu Recht so ergeht....
Und deren Firmen, die überlässt er besser anderen. Von solchen MBA-Trotteln in den Grund und in den Boden gerammte Betriebe (s. onbige Ausführungen, und dann auch noch gleich mehrere...) - da kann man sich nur verzetteln und sich die Finger daran verbrennen.....
Dann lieber ein paar Immos zum vermieten für drei bis fünf Unzen das Stück oder so. Und die Mieten werden u.a. auch an der Börse investiert. Lohnt sich im Kondratieffrühling sehr. Der Ausschüttungen wegen. In Firmen die übrig geblieben und wirtschaftlich gesund sind....
...selbst wenn die von Managern geleitet werden.....
Und natürlich wird auch das ausgegebene Metall zurückerworben. Etwas Sicherheit muss ja schließlich sein.....
Besser Investor bleiben, als unbedingt "Geschäftsmann" werden wollen....