Zitat
Original von GOLD_Baron

Die reale Deflation wird, wie auch 1923/23 gegen echtes Geld, beispielsweise Gold laufen. Aktien und vor allem Immobilien werden, gemessen am POG Extremverluste erleiden.
Grund dafür ist, daß die Preise dieser Vermögenswerte Kreditgetrieben sind. Für Immobilien gilt das noch mehr, als für Aktien, die in Fiat möglicherweise extrem ansteigen werden, aber dabei dennoch stark gegen Gold verlieren.
Geld- und Geldforderungen werden möglicher Weise faktisch völlig entwertet werden.
Viele Menschen werden das nicht erkennen bzw. erst dann merken, wenn die Sache faktisch bereits gelaufen ist. Entsprechend hoch werden die Transaktionsvolumina (Immos / Aktien) während dieser Phase sein.
Wer einen kühlen Kopf und eine ruhige Hand behält, der kann in dieser Phase ein Vermögen machen - und wer unvorsichtig / unvorbereitet ist, zu früh sein Gold hergibt, der kann alles oder fast alles verlieren. Und wer mit dem Tausch Gold gegen Assets zu lange wartet, der hat zwar sien Vermögen gerettet, aber eine 1a-Chance verpasst.
Völlig unkalkulierbar wird alles durch den Staat. Keine Ahnung, wie und in welcher Art und Weise er sich an erfassbaren Realwerten vergreifen wird und versuchen wird, umzuverteilen.
Insofern kann vor der Krise auch nach der Krise sein. Und: einen guten Teil seines Pulvers trocken und verborgen zu halten ist gewiss nicht die schlechteste aller Strategien.
Beispielsweise kann es Sinn machen, am absoluten Tiefpunkt nur eine tolle Immobilie für sich selbst zu kaufen und dann mit weiteren Immokäufen solange abzuwarten, bis sich die Situation so weit stabilisiert hat, daß Immos wieder profitabel vermeitbar sind und Rechtssicherheit herrscht. Mag sein, daß man dann 50 oder 100 statt 5 oder 10 Krügers dafür hinlegen muss..... Immer noch viel, viel günstiger als derzeit. Aber man hat das Risiko mehrerer, leerstehender oder von Vandalen bezogener Objekte in der Krise nicht.
Und wer weis schon, wie oft "Anlegerimmos" in der Krise den Besitzer wechseln werden, weil sich "smarte" Anleger übernommen haben und zu gierig waren und nun kein Kapital für Steuern und Objekterhalt mehr haben..... Oder welche "Sonderabgaben" und "Einmalzahlungen" von staatlicher Seite draufgeschlagen werden....
Eine weitere Strategie: Trennung von EM und Immoeigentum (geht z.B. bei Eheleuten).
Oftmals kommt es anders, als man denkt.
Erst wenn überflüssige Teile der staatlichen Verwaltung, speziell die Ordnungs- Sozial- und Umweltbürokratie nahezu vollständig zusammengebrochen ist und abgebaut wurden, werde ich für meine Verhältnisse en gros einsteigen. Das ist für mich dann ein glaubwürdiges Zeichen für einen Systemwechsel hin zu viel weniger Staat. Und dann lohnt sich Leistung und Investition wieder lang- bis mittelfristig.
Und solange das nicht der Fall sein wird, gibts auf mittlere Sicht auch nicht sowas wie Geldwertstabilität und Kapitalerhalt für verzinsliche / rentable Investments.