Beiträge von mesodor39


    der größte Irrtum seit es dieses Forum gibt. Wenn Fiat nichts mehr gilt, wird GOLD wieder GELD (zumindest für größere Transaktionen, wie Haus- oder Firmenkäufe). Wenn Fiat weg ist, ist das wie wenn die Neutronenbombe letzte Woche geworfen wurde: Alle Sachwerte sind noch da, nur kein GELD und damit auch keine potenten Käufer, sieht man mal von den winzigen Gold- und Silber,mengen ab.


    Verkauft werden wird und muß aber immer.


    Es bilden sich dann neue Relationen Geld (=Gold und/oder Silber) zu Sachwerten.


    Klar, daß die Umsätze insgesamt zurückgehen. Das ist auch gesund. Denn damit fallen die Preise überproportional. Geld ist dann wieder echtes Kapital und damit Produktionsfaktor, um das ein mächtiger Wettbewerb entbrennt. Weltweit.


    Und innerhalb dieses Zeitfensters machen versierte Goldanlager richtig Kasse.


    Wer das nicht weis, der weis nichts vom wahren Wesen des Goldes.



    So schauts aus.

    Zitat

    Original von Edel Man
    .....Langfristig stiegen die Indices exponential gegenüber den Metallen.
    Davon sind wir derzeit weit entfernt.
    Eine Dämpfung erfolgt insbes.durch die steigenden Energiekosten.


    Grüsse


    Nicht nur durch die, denn demnächst werden wir sehen:
    - steigende Löhne
    - steigende Begehrlichkeiten der Förderländer (mehr Umverteilung von Aktionären weg hin zu Staaten)
    - steigende Gerätekosten (Maschinen)
    - steigende Bergwerkskosten (immer tiefer, immer mehr Luft / Kühlung notwendig, immer mehr Materialeinsatz je Gramm Gold)
    - mehr Umweltschutz


    Die besten Lagerstätten sind bereits lange Zeit abgebaut. Was jetzt noch verfügbar ist, sind Lagerstätten mit vergleichsweise geringen Goldkonzentrationen. Kommt es zum wirtschaftlichen Abschwung werden die Förderkosten von Gold durch geringere Erlöse von Begleitmetallen / Begleitstoffen noch weiter erhöht.


    Meine Meinung: Das ist ein Krieg, der an zu vielen Fronten geführt wird und von den Aktionären daher nur kurzfristig gewonnen werden kann. Diese Siege haben wie gesehen. Zeit sie durch ein Exit festzuschreiben....


    Wer drinnenb bwelibt, dem geht es wie dem Bush im Irak: der wäre auch besser abgezogen, nachdem er den Sadam verhaftet und in NY oder Bagdad im Schnellverfahren hätte hinrichten lassen. Besser noch: man hätte ihn in seinem Erdloch abgeknallt und es, samt ihn und den Dollars darin, zugeschaufelt.



    Fazit: Goldaktien sind derzeit gegenüber dem Metall, das kein Counterparty-Risiko besitzt, völlig überbewertet. Da hängen zu viele inflationsbedingte Risiken dran.


    Das ist ab irgendwann genau so ineffektiv wie Biospritt: man benötigt mehr Energie zum reinstecken, als rauskommt. Da werden die Anleger auch langfristig Schiffbruch erleiden.

    gibt es ihn noch?


    verkauft der immer noch Gold unter Spot, daß er dann auch noch liefert?


    Was ml angeht: zugegebenermaßen schwer verständliches "Geschäftsmodell". Mehr sage ich mit meinem beschränkten Verstand dazu nicht.

    Zitat

    Original von KROESUS
    Hallo, Mesodor!


    Du könntest genug gute Argumente haben, um der EZB einen Brief zu schreiben!


    Wäre doch was, alle Währungen brechen ein, nur der Euro nicht und wird Weltleitwährung!


    Wenn sie den Höhenflug des Euros stoppen wollen, ohne den Dollar zu beschädigen, dann müssen sie die Zinsen mehr senken, als in den USA oder aber GOLD gegen EUROS kaufen, bis der Doktor kommt. Nur Goldkäufe der EZB können, vom Zünden der Euro-Gold-Raktet mal abgesehen auch den Dollar relativ zum Euro stabilisieren. Eine Kreditausweitung innerhalb der Euro.Zone ist irgendwann kaum mehr möglich. Es würde auch den US-Konsum gefährden, weil dann Waren in Richtung EU umgelenkt werden würden (sieht man in den USA bestimmt sehr ungerne).

    Das Fragezeichen in der Überschrift könnte man ruhig weglassen, lässt man juristische Klimmzüge / Weiterungen außen vor. So offensichtlich ist das, was bereits bekannt geworden ist.


    Jeder weis, was kommen wird, weil es kommen muss.

    nichts einfacher als das:


    Aktien verkaufen und in physisches Edelmetall umschichten.


    (1) spart Kosten einer Absicherung durch Bank / Kontrahenten
    (2) kein Counterparty-Risiko
    (3) kein übermäßiges Verlustrisiko infolge von Geldentwertung, weil Gold nicht so schnell inflationierbar ist, wie es Geld und auch Aktien sind.


    Bedenke:


    Eine Absicherung ist bestenfalls nominal, ggf. noch über die Währung (also Aktienkurs- und Dollarkursrisiko) möglich, nie aber REAL.


    Keiner zahlt Dir Inflationsverluste.


    archie: gegen Betrug, Unterschlagung, Urkundenfälschung und andere Betrugsdelikte in Zusamenhang mit Bankrotten gibt es KEINEN Schutz.


    Wo nichts mehr zu holen ist, hat auch der Kaiser sein Recht verloren.


    So einfach ist das.


    Es bringt nichts, Risiken innerhalb eines gefährdeten Systems zu verlagern. Man muss das unsichere System verlassen

    In Wirklichkeit ist es so, daß zeitnahe Prognosen, speziell solche mit festen Terminen meist Fehlprognosen sind.


    Je länger der Prognosezeitraum einer exakt terminierten Prognose, desto geringer die Trefferquote und desto größer die Abweichungen vom Prognosewert..


    Probiert es doch einfach mal aus:


    30 Tage lang jeden Tag den POG vorhersagen:
    - am Tagesende
    - am Ende des 7. Tages ab Prognosedatum
    - am Ende des 30. Tages des Prognosedatums.


    für jede der drei Prognosen mittels Excel die Abweichung (Prozent) bestimmen.


    Nach 60 Tagen wisst ihr dann, was Sache ist.


    Unsinnig, weiter darüber zu diskutieren.

    Henry: wenn ich für 50 Krügerränder ein supertolles Haus in guter Lage und mit einem mindestens 2.000 qm großen Grundstück kriege oder für zehn davon eine 50 bis 70 qm große Mietwohnung, dann wird getauscht.


    Eine 5 Guinea-Münze der Queen Anna oder ein Aurei der U.C. Laelianus für 5 oder 10 Krügers - das wäre auch ein guter Tausch. Jedoch würde ich da nicht übertreiben: einen von beiden würde ich mir vielleicht gönnen :)


    1.000, 5.000 oder 50.000 Teuronen für einen Realo - das sind ein paar Papierlappen für ein prächtiges Goldstück - ein verdammt schlechter Deal, wenn man nichts draus macht.


    Exit gewiss. Jedoch: Sachwert gegen Sachwert.


    Alles andere kannst Du im derzeitigen monetärem Umfeld knicken. Du verkaufst Dich nur selbst aus.


    Genau das sind übrigens die Gründe für den Goldpreisanstieg. Die Gierigen werden ausgekauft und mit später wertlosem Papier abgespeist.


    So zumindest sehe ich das. Geld gibts wie Sand am Meer und täglich kommt neues hinzu - auch wenn es ungleich verteilt ist, aber was solls.


    Man muß versuchen das absolut statt relativ zu sehen.


    Kult: über Deine Hirnmasse äußere ich mich nicht. Du wirst schon merken, wohin die Reise geht und so oder so Deinen gerechten Lohn kurz nach dem Verkauf Deines Goldes erhalten. Oder auch nicht.


    Was geschehen soll, das wird geschehen.


    Cover es besser mit shorts, wenn Du Die Hosen derart gestrichen voll hast.
    Bei POG 2600 kriegst Du Shotrs mit Kurs 2.000 nachgeworfen. Kauf einfach für die doppelte Menge Deines Bestandes diese Shorts (macht vielleicht 50 die Unze, und wenn der POG bei 1300 steht, verkaufe und schichte in physisches um. Dann hast doppeltes GOLD.


    Frage: was war mit denen, die bei 730 verkauften und auf Kurse von 500 warteten?


    Die stehen nun, wo der POG mit der 800er Marke spielt goldlos da.


    Gier frisst Hirn.


    Angst ebenfalls.


    Schon mal von einem Zitterigen gehört, der reich wurde?


    Alles klar?.

    Zitat

    Original von Golden Earring
    Hallo Just,
    das ganze Thema bezüglich USA, Geld-und Schuldenpolitik, ist mittel- oder langfristig wirklich nicht einfach durchzuschauen oder vorauszusehen, weder wirtschaftlich, noch politisch. Eher voraussehbar ist der kurzfristige Verlauf.
    Im Moment scheint nur klar zu sein, das so für die nächsten 1-2 Monate fundamental noch ziemlich alles für Gold/Rohstoffe spricht. Gut, es könnte 20-30 usd, vielleicht auch 50 usd mal zürückgehen (technische Reaktion, irgendwelche Abverkäufe, Gewinnmitnahmen ,was weiss ich, :-)) Aber ansonsten scheint die Wahrscheinlichkeit von steigenden Preisen höher zu sein. Und "als Spätgeläuterter:-)" , tu ich mich mit dem Gedanken an grösseren Goldbesitz eh schwer. Gut, das ganze Finanzdesaster gibt einem schon das Gefühl, auf das richtige Pferd zu setzen. Aber Fakt ist, man ist spät eingestiegen, und das Risiko einer, wenn auch theoretischen Preiswende, würde einen schon schwer treffen. Deshalb die penible Beobachtung der Notenbanken mit Argusaugen, um den Zeitpunkt, wenn "die Bowle vom Tisch genommen wird", nicht zu verpassen. Ich denk, das ist das Hauptaugenmerk, das es zu verfolgen gilt. Und darauf sollten alle Späteinsteiger in Gold und Silber versuchen zu konzentrieren. Ich bin auch für jeden Beitrag dankbar, der die Zins- und Notenbankseite sowie die objektiven fundamentalen Fakten behandelt.


    Welches Risiko wiegt schwerer:
    50 Prozent Verlust bei einem Goldinvestment?.


    oder größenordnungsmäßig 95 Prozent bis 100 Prozent Verlust durch Inflation und / oder Forderungsausfall?.


    Was bitte ist an dem Wort BANKROTT nur so schwer zu verstehen, wenn man schon so weit gekommen ist, daß es ein Finanzdesaster gibt?.


    Nach dem Wörtchen "Bankrott" sollte man auf die beiden bösen Verwandten Konkursverschleppung und Konkursbetrug hinweisen und darauf, daß auch mit nicht mehr werthaltigen Währungen betrogen werden kann und auch betrogen wird, es also auch Geldbetrug bzw. Währungsbetrug, auch Inflation genannt, gibt.


    Opfer sind regelmäßig Gläubiger, auch "Sparer" genannt. denn nur, der etwas hat kann etwas verlieren bzw. nur jemand, der einen vermeintlichen Anspruch erworben hat, kann darum gebracht werden, in dem man ihm vorgaukelt, dieser Anspruch wäre zeitlich nahezu unbefristet einlösbar.


    Genau für diese Gruppe wird seit 1971 ununterbrochen Theater gespielt. Ja, exakt ab dem Zeitpunkt, ab dem der Dollar und damit auch seine Derivate nicht mehr zu einem festen Verhältnis in etwas REALES umtauschbar sind.


    Die schauspielerischen Fähigkeiten der Akteure sind mit der Zeit derart verloren gegangen, daß man derzeit nur noch von Schmierentheater sprechen kann. Die Lügen sind so plump, daß sie jeder erkennen kann, der sie sehen will.


    Was also willst Du: weiter belogen werden, weiter Lügen glauben und zusehen, wie die Karre vor die Wand gefahren wird und dann darin verbrennen - oder bei voller Beschlenigung ausstigen, auch auf die Gefahr, Dir Blessuren einzuhandeln und schlimmstenfalls sogar ein paar Knochen zu brechen?


    Wenn Du nun mit Deinem Schicksal haderst, dann sage ich Dir: hättest Du früher genauer hingesehen, wärest Du an der letzten Ampel vor der Wand in aller Ruhe ausgestiegen. Schließlich hatte man Dir schon lange zuvor gesagt, daß man jederzeit blitzschnell und mühelos Richtung Wand beschleunigen kann, und daß es zwar nicht Dein Wagen, aber als Insasse primär Dein Problem ist. Warum also bist Du nicht früher ausgestiegen?. Nun bist Du entweder Hart gegen Dich selbst oder andere werden hart gegen Dich sein. Du alleine hast Dich in eine aus Deiner Sicht ungünstige Situation hineinmanövriert und Du alleine entscheidest, ob und wie Du wieder aus der Nummer hinauskommst.


    Keine Entscheidungen sind auch Entscheidungen.


    Alles klar?!.


    Und da sind dann noch Silberzehner: Nominalverluste sind da unmöglich und die Subatanz ist zu etwa 50 Prozent durch physisches Silber gedeckt. Habe ich auch mit einigen K gemacht. Egal, ob die einen Wertzuwachs haben oder nicht. Ich kann abwarten. Mit begrtenzten Nominalverlusten oder Realverlusten habe ich kein Problem mehr. Jedoch mit der Gefahr, illiquide zu werden. Das ist das verdammt größte Problem, das einem Edelmetallbesitzer zustoßen kann. Es zwingt ihm zum Verkauf seines Metalles und das möglicher Weise zur Unzeit. Alles in Barren und hier nicht kursgültigen Münzen, das wäre auch ein bischen schwachsinnig, denn eine Hyperinflation läuft niemals linear ab. Das wäre viel zu einfach.

    Zitat

    Original von Rabbi Feingold
    Die Frage der Frostbeule sollte sich jeder regelmäßig stellen, denn der Goldbesitz ist ja kein Selbstzweck. Wir wollen doch alle später einen eigenen Learjet mit eigenem Flughafen haben, oder? Dazu müssen wir uns eben auch irgendwann einmal vom Metall trennen, um für eine Unze einen Hektar Manhattan oder Alaska zu kaufen. Aber wann ist der Zeitpunkt gekommen?


    Am klarsten wird der Sachverhalt, wenn man ihn invers betrachtet, nämlich: "Wie kann es zu einem starken Anstieg des Wertes des Papiergeldes kommen?"


    a) Nach einer Währungsreform ("Wir halbieren jetzt mal die Kaufkraft des Geldes weltweit auf ein Drittel"). Sparguthaben und Lebensversicherungen über einer bestimmten Grenze sind wertlos. Alle Zertifikate und strukturierten Produkte sind wertlos. Alle Hedgefonds und Private Equitiies sind wertlos. Alle Staatsanleihen werden über 100 Jahre getilgt..........


    Dann nimmt keiner mehr das Geld an, um es zu sparen. Außerdem gibt das Mord und Todschlag, sprich: Bürgerkrieg.

    Zitat

    Original von Milly
    10 Dollar Miese an nem Tag, wo der Dollar erneut ein neues Rekordtief markiert, sind schon allerhand. Weil's dann wegen des schwächeren Dollars gleich 8 Euro sind. Das ist schon viel. Normalerweise haben 10 Dollar rauf oder runter immer bloß 3-4 Euro ausgemacht, weil der Dollar sich entsprechend mitbewegte.......


    das geht noch so bis heute Abend, wenn der Zinsentscheid der FED bekannt gegeben wird.


    Entweder der Zins fällt, oder er bleibt gleich. Dafür aber darf der POG in den letzten Tagen vor dem Zinsentscheid nicht weiter steigen.


    Ist doch irgendwie logisch. Und damit vorhersehbar.


    Am Freitag wird noch ein bischen gedrückt, nachdem es am Donnerstag leicht hoch gegangen ist. Somit ist ein WE mehr für die zittrigen Bondsholder gerettet.....


    Nächste Woche Mittwoch sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.

    Zitat

    Original von Osterhase
    Das Kapital ist ein scheues Reh.........


    langsam helfen die Banker Ihm mit Ihren Grotten schlechteren Produkten auf die Sprünge.


    Bezogen auf das Kapital ist das zutreffend.


    Bezogen auf Geld gilt immer noch:


    momentan ist das Geld ein sturer Ochse, der seinen Trott nicht verlassen will. Das mit dem Reh kommt erst noch. Und zwar dann, wenn es zu spät dafür ist.


    Das war immer so. Auch diesmal wird es nicht anders sein / kommen. Da kann man Gift drauf nehmen.


    Ochsen (an der Börse auch "Bullen" genannt, enden regelmäßig als Braten oder auf den Grill. Bären hingegen belibt dieses Schicksal meist erspart. Man muss sie erlegen bzw. darf sich sie nicht aufbinden lassen. Das ist garnicht mal so einfach, weil: würden sonst die sprichwörtlichen Bärenfelle oftmals bereits zum Verkauf angeboten werden, noch ehe der Bär dazu erlegt wurde? :D:D:D

    Zitat

    Original von Ritterwacht
    .....Und selbst dann bieten Edelmetalle keinen Kaufkraftgewinn - sondern retten lediglich vor dem Verlust den man ansonsten mit Papiergeld realisieren würde.


    ist das wirklich so?


    Das genau ist die Frage.


    Denkbar ist auch, daß Gold so wertvoll werden wird, daß man für ganz wenig Gold ganz viele Immopbilien kriegt. Und nachdem die Währung gewechselt wurde dann von den Mieten supergut leben kann.


    Ich tendiere für diesen Fall dahin: wenige kg Gold für ein Bürogebäude im Wert von jetzt vielleicht 5 bis 10 Mio EUR.....


    Macht ein später dann ein Vorsteuer-Jahreseinkommen von etwa 250.000 bis 500.000 EUR nach jetziger Kaufkraft....


    Denkbar ist aber auch, daß es so kommt, wie Ritterwacht vermutet.



    Da hat man dann ausgesorgt.

    Es wird sich ganz einfach so auswirken, daß sehr viele Japaner ins Gold flüchten werden wollen. Natürlich erst dann, wenn es, wie anderen Ortes auch, bereits viel zu spät dafür ist. So ist das nun mal mit den Rettungsbooten: solange die Musik spielt, will keiner hinein. Aber wehe, wenn sie aufhört: dann geht das Hauen und Stechen um die wenigen verbliebenen Plätze los.


    Was bis dahin passiert, ist nebensächlich.


    Wichtig alleine ist, daß auch der YEN wertlos verfallen wird.


    Wie alle Fiat-Währungen weltweit.


    Fiat ist ideales Verschuldungsmedium.


    Kein Staat wird sich die Gelegenheit entgehen lassen, sich beim wertlosen Verfall des Dollars ebenfalls durch Zerstörung der Heimatwährung zu entschulden.


    Wie wäre es auch darstellbar, wenn Inländer ihre Dollarschulden abschreiben müssten, im Gegenzug aber noch an Amerikaner Zins und Tilgung für Schulden in ihrer Heimatwährung zahlen müssten?


    Das geht schon aus Gründen der Staatsräson nicht.....

    eine Firma soll 30.000 Tonnen Gold besitzen?


    Schöne Mähr zur Goldpreisdrückung.


    Nicht mehr und nicht weniger.


    Ich warte noch auf den unbekannten Investor, der für 100.000 Tonnen alle US-Bonds aufkaufen will und die USA so schuldenfrei stellen möchte.


    Kann den nicht mal jemand aus dem Hut ziehen?


    Oder muss man dafür den Lampengeist herbeizaubern :D:D:D

    In einer richtigen Krise werden alle Edelmetallzertifikate und -ansprüche wertlos. Papierwerte sind nur was für Schönwetterperioden. In stürmischen Zeiten gilt nur physisches Metall. Mal angenommen ganz wenige Zertifikate wären physisch gedeckt / teilgedeckt: das Metall würde dann der Staat requirieren. Gegen Entschädigung in Papiergeld. So war es bereits 1934 in den USA und in den letzten 100 Jahren an vielen anderen Orten dieser Welt ebenfalls. Papier kehrt stets zu seinem inneren Wert zurück: Null.


    Was bitte ist so schwer daran zu verstehen?

    [quote]Original von Fr0stbeule
    ....Tatsache ist, dass die Zentralbanken sehr große Goldvorräte bunkern.
    Die FED verkauft nichts davon, die EZB dagegen tröpfchenweise....../quote]


    Die Zentralbanken sollen sehr große Goldvorräte bunkern?.


    Ist dem wirklich so?


    Weist Du denn nicht, daß sie Goldbestände und Goldforderungen in einer Position bilanzieren und deswegen niemand ohne Insiderinfos wissen kann, welchen Teil des bilanzierten Goldes sie noch besitzen und welchen Teil sie verleihen haben?


    Vielleicht ist es ja so, daß der weitaus größte Teil der als Goldreserven bilanzierten Goldmengen nicht mehr physisch präsent ist, sondern in den Jahren ab etwa 1990 verleihen, von den Leihenden verkauft und wohl überwiegend zu Schmuck verarbeitet worden ist?


    Genau für diese These gibt es gewichtige Indizien.



    Schuldner wären denn übrigens meist Banken, sog. "Prim Dealers" und die sollen, anderen Gerüchten zu Folge bereits meist bankrott sein oder in großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten stecken.


    Weisst Du denn nicht, daß auf etwa 1 kg Gold, das jemand glaubt zu besitzen 78 kg Papiergold kommen sollen, von denen die meisten Inhaber glauben, daß dieses Gold für sie gelagert wird oder daß sie zumindest darauf zurückgriefen könnten, wenns drauf an käme, was aber nicht der Fall ist / sein wird.


    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=2016



    Es gibt somit keine Goldschwemme, sondern es gibt Berge von physisch inexistentem Gold, von denen Menschen alleine glauben, sie wären existent, was aber nicht der Fall ist und in für uns erlebbarem Zeitraum auch nie der Fall sein wird.


    Ich halte die von mir vertretene These für viel wahrscheinlicher, als die These einer Goldschwemme.


    Wie wäre es mit einer Geldschewmme. Die gibts tatsächlich. In Euroland derzeit 11 Prozent mehr, als noch vor 12 Monaten.....


    Von einer Betrachtung Gold oder Silber halte ich wenig. Man sollte derzeit beides haben und nicht zu knapp.

    Ich würde weder GOLD beleihen, noch mit Geld Gold kaufen, das geliehen ist oder das ich nicht erübrigen kann.


    Wer "diversifizieren" will, der kann das in GOLD und Silberzehnern tun.


    Bankeinlagen oder andere Geldwertanlagen sind momentan allesamt sehr riskant. Das ist auch in Anbetracht von Niedrigzinsen und einer mindestens zweistelligen verdeckt gehaltenen Inflation nicht wirklich lohnend.


    Bleibt noch das selbst genutzte Eigenheim. Mietimmobilien würde ich erst wieder kaufen, wenn die Preise (/gemessen in Edelmetall) absolut am Boden sind. Vorher lohnt es sich in Anbetracht der möglicherweise zukünftigen Schnäppchenkäufe nicht. Auch ist die Rechtslage sehr vermieterungünstig. Das kann man nur mit Einstandspreisen auf Niedrigstniveau kompensieren.