Alles anzeigenich habe seit ewigen Zeiten etwa eine viertel Tonne echtes, teils auch dekoratives, Flohmarkt-Zinn (ca. 90-95 %) rumliegen. Das reicht mir völlig aus. Irgendwo liegt der Preis um die 6 bis 8 Euro das Kilo. Damals bekam man es nachgeworfen. Es herrschte völlige Hoffnungslosigkeit. Und so wurden von mir viele Verkäufer von ihren elendigen Qualen erlöst.......
Ist irgendein "Krisenplan" (von ganz vielen anderen) für den Fall, dass die Pläne A, B und C nicht greifen sollten.
Und erregt, genau wie Tafelsilber (auch so ein Plan) weniger Aufsehen als Münzen oder Barren aus Edlem.
Der Klassiker ist dieser belgische "Löwenteller" aus den frühen 60ern mit Gravur. Wer damals so was haben wollte, musste schon etwa eine halbe bis eine Unze hinlegen. Und damit meine ich Gold..... Ich habe damals umgerechnet deutlich weniger als ein Gramm Gold (zu damaligen Kursen) dafür gezahlt.
was soll ich großartig über Zinn schreiben? Mal fällt der Kurs und mal steigt er. Und das immer wieder. Auf den ersten Blick.
Auf den zweiten Blick tut Zinn das, was langfristig auch Gold und Silber, Platin, Palladium und Rhodium machen:
günstig gekauft, erhält es in etwa den Wert des darin steckenden Kapitals.
Manchmal ist vielleicht sogar (real) ein Plus drin.
Und im Fall schöner Zinngegenstände bereitet es in der Zwischenzeit sogar Freude.
Was "schön" ist, das liegt im Auge des Betrachters. "Günstig", das waren 6 bis 8 Euro das Kilo in der ersten Dekade dieses Jahrhunderts. Und auch "Günstig" ist relativ.
Zinn ist unauffälliger, als Silber. Selbst unauffälliger, als alte Silberfünfer oder Hollandgulden der 50er und 60er Jahre.... Und wenn es zu Knappheiten kommt und kaum welchges verfügbar ist: Zakatoom!!!
Seien wir ehrlich: wo es einschlagen wird, das weiß man nicht. Nickel um die 100 das Kilo hatten wir auch schon. Und auch Zinn ist extrem wichtig, wo gelötet wird. Und ohne geht es einfach nicht, selbst wenn nur wenige Gramm in einem Bauteil sind.