Der Erste, der den Braten fast gerochen hat:
Einige goldene Spekulationen - Seite 2
Fassen wir also zusammen (aneinandergereihte Zitate aus dem Artikel):
Die sprichwörtliche Katze ist vielleicht vor zwei Wochen aus dem Sack gelassen worden, als Minister Bessent einige interessante Kommentare machte, während er neben Trump im Oval Office stand.
Wenn Sie "US-Vermögenswerte in Arbeit bringen" wollen, dann scheint es ein notwendiger Teil des Plans zu sein, Ihr Gold zurück ins Land und in Ihre Hände zu bringen. Das ganze Mantra von den "Zöllen" scheint also ein Trick zu sein, um eine Panik zu vermeiden.
Dieses System hat die Illusion geschaffen, dass Gold im Überfluss vorhanden ist, und der Preis wurde entsprechend gedrückt.
Aber es ist nicht reichlich vorhanden. Was es in Hülle und Fülle gibt, sind die Goldderivate, die als "kostengünstige Alternativen" und "Goldpreisrisiko" dienen. Das echte Gold wurde über 50 Jahre lang gehebelt, verpfändet, weiterverpfändet, geleast, verliehen und geliehen, und heute kann niemand mit Sicherheit sagen, wie viele Unzen mit klarem Eigentumsrecht und eindeutiger Herkunft noch vorhanden sind.
Schon jetzt befindet sich die LBMA in einem Zustand des technischen Verzugs.
Aber was ist mit den Bullionbanken?Hätten sie nicht Milliarden bis Billionen an Verlusten zu verkraften?
Ende der Aneinanderreihung von Zitaten.
Kriegt denn die BOE das verleihene Gold zurück, wenn Trump durchgezogen hat, was sein Plan ist?
Interessiert das jemanden? NEIN.
Stellt sich die viel wichtigere Frage: was ist denn nun sein wirklicher Plan?
Wir wissen es nicht, also spekulieren wir mal ins Blaue hinein:
Mit BTC, gekauft von geliehenem Geld, wollte er die Staatsschulden tilgen? War das nicht so oder so ähnlich? Dafür wollte er auch einen Teil des Staatsgoldes verkaufen? Da war doch was?
Und dann steigt der Goldpreis????? Leute.....
Das kann es schon mal nicht sein.
Next:
Ist Herr Trump als Unternehmer nicht auch ein wenig von dem, was man als "einen mit allen Wassern gewaschenen und siebenfach chemisch gereinigten Finanzjongleur" oder als einen "Insolvenzkünstler" bezeichnen könnte?
Der Mann hat sehr viele Facetten.
Klar zieht der sich am Ende am "eigenen Schopf" aus dem Schuldensumpf, den er und seine Vorgänger angelegt haben. Dafür hat er die Matte ja. Im Gegensatz zum Lügenbaron wird ihm das gelingen. Und es wird ihm nichts kosten. Außer einem Erlass. Einen in dem zwei Dinge stehen und zueinander in einem Umtauschverhältnis gesetzt werden, für das die USA garantieren.
Die US-Schulden sind dann nicht weg - sie werden dann aufgerufen und vorzeitig bezahlt. Mit Zins und Zinseszins und im Gold. Das kostet ihm eher 400 Tonnen als 8.000.
Dafür spricht, das das, was schon mehrfach gut gelaufen ist, meist immer wieder praktiziert wird. Vor allem dann, wenn es Spitz auf Knopf steht. Man weiß ja so ungefähr - und das aus Erfahrung - dass man am Ende wieder mal damit durchkommen wird.
Deswegen ist er der "Richtige Mann" zur "Richtigen Zeit" am "Richtigen Ort"
oder wie Franklin Delano Roosevelt es vor sehr langer Zeit mal sagte: "In der Politik passiert nichts zufällig. Wenn es doch passiert, war es so geplant."
Wie gesagt: wir wissen es nicht, es ist und bleibt eine Spekulation ins Blaue hinein. Aber: "Zufall" geht ganz anders!
Es ist ganz, ganz großes Theater und es wird gelogen, dass sich die Balken biegen.
Drei Dinge wissen wir:
(1) Das "Guthaben eines Gläubigers" ist "die Schuld seines Schuldners"
(2) Der Bankrott des Schuldners ist somit der Forderungsausfall des Gläubigers und für den Fall, dass sein "Vermögen" nur aus ausgefallenen Forderungen besteht oder er seinerseits wieder teilweise Schuldner ist und der Forderungsausfall sein Eigenkapital übersteigt auch sein eigener Bankrott. In dem Fall ist der Bankrott des Schuldners auch der Bankrott des Gläubigers.
Daraus folgt dann:
(3) Nur Gold ist Geld und alles andere ist Kredit. q.e.d.
Was tun die USA: das, was jeder Depp schon vor 2007 hätte tun sollen: die holen ihr Geld von der Bank und tragen es nach Hause. Denn auf eine "Mutti" die denen was verspricht, was niemand halten kann, da geben die nix drauf.
Die wissen zwei weitere Dinge: dass es ihr Dollar ist und dass sie den nicht zu ihrem Problem werden lassen. Die Rechnung für deren "Bierdeckel" - die sollen mal andere zahlen.