.....Es hilft nur echtes Geld (Ag und Au). Darum immer einige tausend Silberlinge bunkern, die werden in größter Not bei weitem nicht die Kaufkraft aufweisen, die hier vermutet wird. Daher braucht man Masse (Junk eignet sich da gut). Gold ist für die Zeit nach der Krise.
Grüße
Goldhut
So ist es derzeit. Gold ist einfach viel liquider und weltweit als Zahlungsmittel anzeptierter, als Silber. Ein Blick auf An- und Verkaufspannen und echten Ebay-Auktions-Preisen reicht. Silber, speziell in Form der letzten Silber-Umlaufmünzen der BRD oder der Niederlanden oder der Schweiz und der noch am Schalter zum Nennwert erhältlichen Silber-Gedenkmünzen ist einfach unauffälliger. Hier vermutet keiner Reichtumer oder große Metallmengen. Und fungibler, was sehr kleine Transaktionen angeht. Die Kaufkraft in der Krise ist eine Sache, es in der Krise zu bekommen aber eine ganz andere. Selbst wenn sie so hoch oder niedriger ist, wie heute: die Kaufkraft von "Lohn" wird in der Krise nur ein Bruchteil der heutigen sein. "Krise" bedeutet für Ottonormalbürger, dass man in der Regel keinen Abnehmer für seine Arbeitskraft findet und wenn doch, dann reicht es nicht oder kaum, um davon zu leben. Deswegen gab es in "schlechten Zeiten" auch oft Lebensmittelgutscheine. "Gereicht" haben die meist dennoch nicht auf Dauer. Daher braucht man "eigene". Und welche aus Silber sind besser, als keine (schaut euch an, was bei der letzten Wahl mit dem Versand von Stimmzetteln passierte und nun stellt euch vor, was bei der Zuteilung von Lebensmittelgutscheinen passiert). Das würde ich mal eine "Überraschung" nennen: der Magen knurrt und die Karten sind noch unbedruckt in der Druckerei! Und Nun?
14 Tage Vorrat reichen da? Da muss man schon glauben und vertrauen.
Gold ist faktisch zu 90 % Währungsmetall, wohingegen Silber zu über 80 % Schmuck- und Industriemetall ist. Das ist der IST-Status.
Beides eröffent extreme Chancen, aber für Leute, die drauf spekulieren, dass Silber wieder Währungsmetall werden wird ("dieses Mal wird alles anders"), auch Risiken und Enttäuschungspotenzial.
Man kann mit "freiem" Gold und Silber auf Änderungen der Ratios spekulieren. Bei 90 Silber kaufen und zwischen 50 und 40 (oder noch höher) nahezu "verlustfrei" zu wechseln, setzt voraus, dass man sein Metall nicht besitzt. Wenn sich sowas richtig lohnt: bei 90 Silber kaufen und bei 25, 20, 15 oder 10 in Tranchen wechseln, haben die schon lange Gold und noch viel längere Gesichter. Ganz einfältige haben bei 30 in Gold zurückgetauscht und verstehen die Welt nicht mehr. Gewisse Deals gehen eben nur dann reibungsfrei, wenn man sich nackt macht. Das mit der Eiteignung der Zollfreilager und der Gier zu früh zugeschnappt zu haben sind dann eben die Risiken dabei.
"Trading" in Geld, dass keines ist, kann man vergessen: man zahlt direkte Steuern (Kapitalsteuern) und indirekte (Geldentwertung). Wenn alles glatt geht, kommt man im Laufe vieler Jahre auf Rensiten, wie sie Gold und Silber haben. Egal, wie professionell man ist: ohne Protektion und Insiderinfos liegt man langfristig (also statistisch) nie oberhalb der Rendite, die der "Markt" offiziell zubilligt. Und das ist der Druckverlust der Währung in Gold.
Und wenn ein, zwei oder drei Prozent der Anleger "mehr" schaffen, dann doch nur, weil sie noch nicht lange genug investieren um auf Durchschnitt Gold oder darunter zurückzufallen.
Das ist meine Erkenntnis aus meiner bewussten Lebensspanne in Sachen Fiat-Währung. Ich weiß, dass das zwischen 1980 und 2010 ganz anders aussah. Hätte man aber sein Vermögen immer durch die Anzahl der direkten und indirekten Währungseinheiten, also allem, das im weitesten Sinne als "Geld" oder als "Investment" dient dividiert, so wäre man auch schon viel früher drauf gekommen. Bei einem exponentiell wachsenden Schneeballsystem entsteht auch über 90 % des "sichtbaren" Schadens in weniger als 5 % der Zeit vom Anfang bis zum Zusammenbruch. Bei jedem Betrug ist das so oder noch viel krasser.
der krasseste Betrug ist der Fiat-Geld-Betrug: über 98 % Schaden seit 1971 und immer noch hat es fast keiner richtig gemerkt......
Daher ist möglich genaue Beobachtung und Analyse und die Wahrung von Augenmaß wichtig. Und das Ausschalten von Emotionen. Man sollte eine Vorstelung davon haben, was realistisch und praktikabel ist. Und dort, wo man sie nicht haben kann, sollte man auch Dinge in Betracht ziehen, die "überaschend" sind.
Es hat keinen Zweck "auf dem Papier" richtig zu liegen, wenn man nicht in der Lage ist, es für sich selbst und zum eigenen Vorteil umzusetzen. Und derzeit geht vieles, was früher recht einfach gegangen wäre, nicht.
Versuche mal, ohne mit der Bank zu reden, vom Girokonto 20.000 für den Kauf eines Autos zu überweisen. Mit sowas geht es schon los......
Nach so einer Erfahrung muss man nicht weiterdiskutieren. Dann weiß man, was Sache ist.