Beiträge von mesodor39

    ja, das ist mir auch aufgefallen. Manchmal sind es Fehler, manchmal Dummheit, Schlampigkeit oder gar Absicht. Falsche Währungsvergleiche, Falsche Zahlenumrechnung (wegen Punkt und Komma) 18 Kilo Silber statt 18 Unzen je Tomahawk-Rakete und so weiter. Und das Allerschlimmste: gigantische Shortpositionen aus Kreisverkäufen. Mal bin ich long, dann short. In Summe bin ich ausgeglichen und kriege aber genauso den Kurs dahin, damit ich meine Scheine ausstoppen und mich so an meinen Kunden bereichern kann....


    Was ganz anderes ist es, wenn Netto-Long-Investoren sich ihre im Vergleich zu den gewaltigen Scheinvolumina an Terminmärkten nur sehr wenigen Unzen ausliefern lassen wollen und es dann hackt. So, wie derzeit bei Gold und Silber in London. Das ist real.

    ......Oder wie sonst kann ich Pt mit einem akzeptablen Spread von weniger als max. 2 bis 3 Prozent handeln?

    Ach, du willst nur handeln?


    na dann handele, wenn Du meinst handeln zu müssen.


    Sorry, aber bei jemanden, der mit Blick auf den Platin-Chart gerade sowas handeln will, da ist wirklich jedes gut gemeinte Wort verschwendet. Da sind Hopfen und Malz verloren.



    Für alle anderen:


    Jeder Markt hat seine Risiken. Jeder Markt hat seine Eintrittsbarrieren. Diese sind bei physischem Platin hoch. Physisches Platin hat keinerlei Totalverlustrisiko, weil es keine Gegenpartei hat. Somit sind sehr lange Haltedauern möglich, weil es nicht durch Ausfall einer Gegenpartei verfällt.


    Deswegen ist Platin auch demnächst ein Asset mit Investmentgrad, dass Banken zum Einkaufspreis bilanzieren dürfen, solange sie es nicht verkaufen wollen oder müssen. Genau wie Gold und Staatsanleihen.


    "Papierplatin" hat noch zahlreiche anderer Risiken. Diese sind teils gut versteckt und deren Eintrittswahrscheinlichkeit ist in Summe derart hoch, dass keine dieser Anlagen ein Rating bekommen würde, das einen Investment-Grad hat.


    Meist reicht ein einziges eingetretenes Risiko dafür aus, dass der unkundige "Investor" seinen Einsatz verliert. Sein gesamter Kapitaleinsatz, der dann auch sein Kapitalverlust ist, entspricht, wenn man das so sehen will, dann exakt seinem "Spread"


    Während Gold zu einem guten Anteil Geldmetall ist, ist Platin nahezu völlig ein Industriemetall.


    Insofern ist es geeignet zur Diversifikation.


    Die Gold-Platin-Ration hat, historosch und absolut gesehen, eine deutlich höhere Volatilität, als die Gold-Silber-Ratio. Bei vergleichbaren Wertdichten.

    Hochinteressant die Stärke des Rubel !!! Hast Du ’ne Idee wieso ? Der Rubel ist so ziemlich die einzige Währung die 2025 ggü. Gold Boden gut gemacht . 👏


    Edit: was heißt ’so ziemlich die einzige‘…ich hab‘ jetzt keine einzige gefunden außer Rubel. Und ich hab‘ auch ’Exoten‘ wie Arg. Peso oder Israel Schekel gechecked.

    Das mit dem Rubel kann auch eine Spekulation auf einen bevorstehenden Frieden sein.

    Haftungsrechtlich ist es unternehmerisches Eigenkapital. Und was genau ist der Unternehmenszweck??? Altersvorsorgebusiness?


    Das mag schon so sein.


    Frag Dich mal in Anbetracht Deiner Haftungskonstellation und Deines Eigentumstatuss bei den ETC, für wessen Altersvorsorge dieses "Business" wohl installiert wurde.


    Was aus auch als Altersvorsorgeprodukten beworbenen Kapital-Lebensversicherungen wurde, das wissen wir: real ist Kapitalvernichtung. Nominal sind das Minnirenditen. Bestenfalls.


    Ansonsten: glaube, was die Zukunft angeht, was immer Du willst.


    Es wurde Dir so weit wie möglich (Rechtsposition) erklärt, dass Du nun weist, was Ambach ist.

    Dass Platin ist primär Industriemetall ist, das ist dann auch wirklich der kleinste, gemeinsame Nenner.


    "Bei einem Meltdown des Finanzsystems....."

    ich denke da drei Nummern kleiner. Zockerbuden gehen auch so regelmäßig über den Jordan. Wenn ich also nicht auf eine staatliche Rettungsaktion wetten und am Gängelband der Politik möchte, lasse ich sowas besser.


    "Dreispeichenregel" ist was für klassische Direktinvestoren. 1/3 Firmen, 1/3 Land, 1/3 Geld


    Die Dreispeichenregel hat weder was von intransparenten Hochrisikoanlagen, noch etwas mit Schattemnbanken zu tun - das gab es damals nicht.


    Aktien geht auch nicht mehr, weil es keine effektiven Stücke mehr gibt, die man sich aushändigen lassen kann. Da gibt es nur Direktbeteiligungen außerhalb der Börse.


    Immobilien ist schon ein Mix aus Geld und Wirtschaft. Also bleiben nur Ackerland und Bauernhöfe (gefressen wird immer) und Wald (Holz wächst auch in der Rezession und für die ernte hat man meist ein großes Zeitfenster).


    Geld ist übrigens, was die klassische Dreispeichenregel angeht GOLD oder (das war früher so: auch Silber). Momentan ist es nur mehr Gold.


    Die "gegenderte" und "rtotgrünversiffte" Version des 21. Jahrhunderts ist eine Travestie der alten Version und sicher noch vieles andere. Nur eines ist sie nicht: krisenfest.

    Nein.


    Ich habe aber kürzlich einige SAP-Aktien verkauft ...


    ...und habe mir ETC-Anteile, welche 40 Unzen Platin beinhalten, ins Depot gelegt.....

    Bei ETFs erwirbt der Anleger eigenkapitalähnliche Ansprüche gegen das Investmentvermögen. ETCs sind besicherte, unbefristete Wertpapiere mit Fremdkapitalcharakter.


    Sie gehen daher im Insolvenzfall nicht in die Insolvenzmasse ein, sondern sind haftendes Kapital.


    Auf gut Deutsch gesagt: Deine Kohle ist Unternehmenskapital ohne Stimmrecht. Du hast nichts zu melden, haftest aber mit denen zusammen, die was zu sagen haben und kriegst noch nicht mal mit, wenn die das von Deinem Geld gekaufte Zeugs verpfänden, um mit dem Geld selbst Geschäfte zu machen.


    Du hast keine 40 Unzen Platin, sondern Du hast Dein Geld Schattenbanken/Finanzjongleuren in den Rachen geworfen!


    Dein "Zins" für diese extremen Risiken: der Anstieg von dem Zeug, was sie eingebucht und dann be- oder verliehen haben.


    Wenn Du das weist, dann ist das ok so.

    Nein: Europa orientiert sich mehr an China. Was dort mit Tibetern oder anderen Volksgruppen oder auch dem eigenen Volk (Chiesen) gemacht wurde, darauf gehe ich hier nicht weiter ein.


    Ebenso auf die angeblich dort nicht vorhandene Überwachung in Großstädten. Und Konsequenzen geringster Regelverstäße.


    Auch das "Milliardärssterben" ist so eine Sache.


    Alles nur böses Gewäsch. Na sicher doch. Und damit legt man sich in eine Kiste.

    ......Fazit : Mainstream-Narrativ !

    100 % Zustimmung. KI kann man einsetzen für Alltagsaufgaben, wie die optimierung logistischer Prozesse. Da kann man mit zwei, drei Leuten, die KI können bis zu 20 ersetzen.


    Bei allem, was mit - ich sage mal im weitesten Sinne - Börse zu tun hat, ist KI zu 100% dein Gegner.


    Weil KI von Deinen Gegnern (Konzernen und Deep State und Finanzinstitutionen) entsprechend eingesetzt wird.


    Die setzen es (KI) für sich tatsächlich zu ihrem Vorteil ein, fragst Du KI jedoch zu kritischen Sachverhalten, antwortet sie tendenziell zu Deinem Nachteil.


    Schau mal: jemand wie Buffet verkauft, macht Kasse, nimmt Geld vom Tisch. Das ist klassisch. Old Scool.


    KI hat im gleichen Zeitraum wohl eine andere, viel ausgeklügeltere und perfidere Strategie "erdacht", die von denen, die sie nutzen, umgesetzt wird:


    Die, die KI nutzen, verkaufen ihre Aktien nicht, wenn sie die kommende Rezession mit ihren Methoden schon sehr früh "errechnen"; sie gehen in Höhe ihrer Positionen SHORT (lt. Florian Homm).


    Und nun mache ich mal gedanklich weiter: sie streichen noch die ihnen sichere Prämie des Leerverkäufers ein! Fallen die Kurse, können sie in den Abverkauf hinein noch verkaufen und sind bei stetig steiler fallenden Kursen nackt short - der Idealzustand. Bei den so erzeugten tieferen Positionen, die Notverkäufe erzwingen, können sie die Aktien mit hohem Abschlag zurückkaufen und ihre Shorts locker glattstellen. Bis auf einen sehr kurzen Zeitraum behalten sie die Kontrolle über die Aktiengesellschaften und lassen Privatanleger richtig übel in das gestellte Messer laufen, um sie auszuweiden. Weil sie deren Positionen und Kredite kennen? Natürlich darf das nicht sein aber...... so manches, was nicht sein darf, geschieht dennoch.


    Was glaubst Du wohl, warum die Zinsen un den USA unverändert geblieben sind?


    Genau, um das zu ermöglichen (meine Meinung).


    Und man kann es nicht beweisen, denn: Gedanken kann man nicht sehen. Man kann nur sehen, was passiert und wie sich Teile zusammenfügen. Und sich seinen Teil dazu denken.


    Wichtig: es sind nur meine Vermutungen und keinerlei Aufforderung zum Wertpapierhandel oder zur Spekulation. Das mit dem Geldverdienen machen (meine Meinung) die Großen, als Normalbürger bist Du da eher chancenlos.

    In Südkorea wurde aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage von diversen Banken zunächst der Kauf von Goldbarren gestoppt, jetzt sind auch Silberbarren nicht mehr erhältlich. Bald auch in anderen Ländern?

    https://www.mmnews.de/gold/230…rkauf-von-gold-und-silber

    Der MMnews-Artikel ist vom 19.02.2025.


    Dieser Artikel (Zitat, übersetzt auf Deutsch) ist vom 18.02.2025:

    "Die koreanische Börse hat einen Lieferstopp für Silberbarren angekündigt, nachdem sie bereits die Lieferung von Goldbarren aufgrund der hohen Nachfrage eingeschränkt hatte. Einige Banken, wie die Woori Bank, wurden am 13. Februar über diese Entscheidung informiert. Darüber hinaus werden 1-kg-Goldbarren mit Preisen von über 160 Millionen Won immer knapper, so dass nur noch Großanleger sie kaufen können."

    Link:

    Gold and Silver Bars Shortage in South Korea | GoldBroker.com
    The price of gold in South Korea rose sharply, fuelled by a “fear of missing out” (FOMO) rush. In response to this strong demand, South Korean banks suspended…
    goldbroker.com

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    ab einer Ratio von 50 in AU tauschen - lasst sie mal schön machen......


    AG in Pt ist dann vielleicht der der bessere Deal. Wenn man schon auf Ratios schaut ein Blick auf Au/Pt schadte nicht!


    Wenn etwas knapp wird und über mindestens zwei Jahre garantiert nur mehr wenig nachkommt, nehme ich bei 80% Gewinn gegenüber etwas, das sehr preiselastisch ist, ganz sicher kein Geld vom Tisch. Nullkommanullnull.


    Für´s "Handgeld" muss man dann auch ganz anders agieren. Da wird der Keller ganz schnell voll mit Cognac und schottischem Whisky. Den US-Rest sollen dann mal schön andere verzollen.....

    Es stellt sich die Frage, ob Biden spätestens ab dem denkwürdigen Fernsehnauftritt überhaupt noch was wusste und demzufolge ob er überhaupt voll zurechnungsfähig und damit uneingeschränkt geschäftsfähig war. Die "Begnadigungen" erfolgten erst Monate später.


    Warum hat er sie nicht von Hand unterschrieben?


    Die Unterschrift und deren Veränderung im Laufe der letzten Jahre hätte es an den Tag gebracht?

    Und wenn die zuerst die Übersicht und dann auch noch die Kontrolle über ihre Geschäfte verlieren, stürzt das ganze Kartenhaus ein.


    Früher nannte man sowas Wechselreiter, später dann Finanzjongleure.


    Lügen, Blendwerk und Taschenspielertricks sind deren Werkzeug.


    Und irgendwann platzt jeder Schwindel.


    Das Problem ist doch, dass es zu viele Milliardäre für diesen Planeten gibt und dass das Hauen & Stecken in vollem Gange ist.



    Kürzlich wurde hier in einem Silberfaden gepostet:


    "Zum einen werden die Zahlen des Silver Institute von Metals Focus erhoben, einer Tochtergesellschaft von BlackRock."


    Wer denen nahe steht oder wen die "schwarzen Steine" sehr nahe stehen, ist bekannt oder es sollte bekannt sein. Falls nicht: recherchieren. Sobald man das weiß,ist klar, was hier läuft. Und warum.

    Miete, und dann alle Einkommensüberschüsse in EM anlegen, und wir reden von: ab den 1990ern oder frühen 2000ern, ja?

    Du hättest 2011 oder jetzt einen Teil (40 %) verkauft und deswegen hast Du ja auch nur Faktor 3 bis 5 und nicht Faktor 8 bis 10. Aber eben die Immo am Bein. Nur real für viel weniger Kapital.


    Klar ist man im Nachhinein immer klüger.


    Die "Kunst" ist es doch, dass man, wenn man falsch liegt, sich nicht bis Unterkante Oberlippe dafür verschuldet und dass man, wenn man richtig liegt, Gewinne einfach lange laufen lässt, statt ständig umzuschichten. Und erst dann das Geld vom Tisch nimmt, wenn es anderswo risikolose Schnapper gibt.


    Wenn man weis, warum man etwas kauft und alles Dummgeschwätze ausblendet, dann macht es das oftmals einfacher. Allerdings braucht es, um dahinzukommen, Zeit und die Erfahrung und die Erkenntnis, dass auch das geht. Weil man das sonst psychisch nicht aushält. Und auch dann muss man vorsichtig bleiben, damit man nicht zum Opfer des eigenen Erfolges wird (es gibt da so einige von).

    Ich frage mich seit Wochen was eine Immofinanzierung und Kapitallebensversicherungen mit Gold zu tun haben, aber ich bin wahrscheinlich nicht klug genug dafür, das zu erkennen.

    Gibt es vielleicht irgendwo ein Forum einer Bausparkasse, wo ich mich über Gold informieren kann?

    greetz anwir

    Früher war das so. Banken wollten ab gewissen Beleihungsanteilen Sicherheiten, falls der Kreditnehmer unerwartet stirbt. Eine Risiko-LV musste her. Weil eine KLV steuerlich teils anrechenbar war, gab es diese Modelle, die dem Schuldner vorgauckelten, mit der KLV nicht nur die Zinsen beim Abschluss zu drücken, sondern den gedrückten Zins, einkommensabhängig, zu übertreffen. Das war immer nur was für einkommensstarke. Nichts für "Normalverdiener".


    Unterm Strich war es in den meisten Fällen Verarsche vom Allerfeinsten. Man hat die Einkommensüberschüsse geschickt "abgecasht".


    Ab den 90ern kann man ganz sicher sagen: Bankkredit + Risiko-LV+ den Rest in Gold statt in KLV hätte alle Bankermodelle bei weitem übertroffen.


    und:


    Miete statt Kredit und alles in Gold - das hätte nochmals alles übertroffen mit dem Faktor 3 bis 5 und zwar absolut! Das bedeutet: der Anleger hätte heute das drei bis fünffache Vermögen plus seiner Immobilie.


    Nur: damit hatte damals nahezu niemand gerechnet.


    Das durchzuhalten, daran wären die allermeisten Freundschaften, Partnerschaften und Ehen zerbrochen. Fernsehen und Presse leisteten jahrzehntelang ganze Arbeit. Und die Preismanipulation funktionierte extrem lange. Die Renditeillusion auch.

    Fest steht: Wer 2.930 die Unze zahlt, der zahlt keine 500 mehr als er in einem Markt gezahlt hätte, der noch nicht über Goldbestände in Amerika diskutiert.....



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    .....Es hilft nur echtes Geld (Ag und Au). Darum immer einige tausend Silberlinge bunkern, die werden in größter Not bei weitem nicht die Kaufkraft aufweisen, die hier vermutet wird. Daher braucht man Masse (Junk eignet sich da gut). Gold ist für die Zeit nach der Krise.


    Grüße

    Goldhut

    So ist es derzeit. Gold ist einfach viel liquider und weltweit als Zahlungsmittel anzeptierter, als Silber. Ein Blick auf An- und Verkaufspannen und echten Ebay-Auktions-Preisen reicht. Silber, speziell in Form der letzten Silber-Umlaufmünzen der BRD oder der Niederlanden oder der Schweiz und der noch am Schalter zum Nennwert erhältlichen Silber-Gedenkmünzen ist einfach unauffälliger. Hier vermutet keiner Reichtumer oder große Metallmengen. Und fungibler, was sehr kleine Transaktionen angeht. Die Kaufkraft in der Krise ist eine Sache, es in der Krise zu bekommen aber eine ganz andere. Selbst wenn sie so hoch oder niedriger ist, wie heute: die Kaufkraft von "Lohn" wird in der Krise nur ein Bruchteil der heutigen sein. "Krise" bedeutet für Ottonormalbürger, dass man in der Regel keinen Abnehmer für seine Arbeitskraft findet und wenn doch, dann reicht es nicht oder kaum, um davon zu leben. Deswegen gab es in "schlechten Zeiten" auch oft Lebensmittelgutscheine. "Gereicht" haben die meist dennoch nicht auf Dauer. Daher braucht man "eigene". Und welche aus Silber sind besser, als keine (schaut euch an, was bei der letzten Wahl mit dem Versand von Stimmzetteln passierte und nun stellt euch vor, was bei der Zuteilung von Lebensmittelgutscheinen passiert). Das würde ich mal eine "Überraschung" nennen: der Magen knurrt und die Karten sind noch unbedruckt in der Druckerei! Und Nun?


    14 Tage Vorrat reichen da? Da muss man schon glauben und vertrauen.


    Gold ist faktisch zu 90 % Währungsmetall, wohingegen Silber zu über 80 % Schmuck- und Industriemetall ist. Das ist der IST-Status.


    Beides eröffent extreme Chancen, aber für Leute, die drauf spekulieren, dass Silber wieder Währungsmetall werden wird ("dieses Mal wird alles anders"), auch Risiken und Enttäuschungspotenzial.


    Man kann mit "freiem" Gold und Silber auf Änderungen der Ratios spekulieren. Bei 90 Silber kaufen und zwischen 50 und 40 (oder noch höher) nahezu "verlustfrei" zu wechseln, setzt voraus, dass man sein Metall nicht besitzt. Wenn sich sowas richtig lohnt: bei 90 Silber kaufen und bei 25, 20, 15 oder 10 in Tranchen wechseln, haben die schon lange Gold und noch viel längere Gesichter. Ganz einfältige haben bei 30 in Gold zurückgetauscht und verstehen die Welt nicht mehr. Gewisse Deals gehen eben nur dann reibungsfrei, wenn man sich nackt macht. Das mit der Eiteignung der Zollfreilager und der Gier zu früh zugeschnappt zu haben sind dann eben die Risiken dabei.


    "Trading" in Geld, dass keines ist, kann man vergessen: man zahlt direkte Steuern (Kapitalsteuern) und indirekte (Geldentwertung). Wenn alles glatt geht, kommt man im Laufe vieler Jahre auf Rensiten, wie sie Gold und Silber haben. Egal, wie professionell man ist: ohne Protektion und Insiderinfos liegt man langfristig (also statistisch) nie oberhalb der Rendite, die der "Markt" offiziell zubilligt. Und das ist der Druckverlust der Währung in Gold.


    Und wenn ein, zwei oder drei Prozent der Anleger "mehr" schaffen, dann doch nur, weil sie noch nicht lange genug investieren um auf Durchschnitt Gold oder darunter zurückzufallen.


    Das ist meine Erkenntnis aus meiner bewussten Lebensspanne in Sachen Fiat-Währung. Ich weiß, dass das zwischen 1980 und 2010 ganz anders aussah. Hätte man aber sein Vermögen immer durch die Anzahl der direkten und indirekten Währungseinheiten, also allem, das im weitesten Sinne als "Geld" oder als "Investment" dient dividiert, so wäre man auch schon viel früher drauf gekommen. Bei einem exponentiell wachsenden Schneeballsystem entsteht auch über 90 % des "sichtbaren" Schadens in weniger als 5 % der Zeit vom Anfang bis zum Zusammenbruch. Bei jedem Betrug ist das so oder noch viel krasser.


    der krasseste Betrug ist der Fiat-Geld-Betrug: über 98 % Schaden seit 1971 und immer noch hat es fast keiner richtig gemerkt......


    Daher ist möglich genaue Beobachtung und Analyse und die Wahrung von Augenmaß wichtig. Und das Ausschalten von Emotionen. Man sollte eine Vorstelung davon haben, was realistisch und praktikabel ist. Und dort, wo man sie nicht haben kann, sollte man auch Dinge in Betracht ziehen, die "überaschend" sind.


    Es hat keinen Zweck "auf dem Papier" richtig zu liegen, wenn man nicht in der Lage ist, es für sich selbst und zum eigenen Vorteil umzusetzen. Und derzeit geht vieles, was früher recht einfach gegangen wäre, nicht.


    Versuche mal, ohne mit der Bank zu reden, vom Girokonto 20.000 für den Kauf eines Autos zu überweisen. Mit sowas geht es schon los......


    Nach so einer Erfahrung muss man nicht weiterdiskutieren. Dann weiß man, was Sache ist.

    Du nimmst eine Goldronde im Gewicht einer Unze und prägst dort 250.000 Dollar drauf, eine Frau, mit langem, wehenden Haar, die mindestens eine blanke Brust zeigt und dass man doch in Gott vertrauen soll. Das machst Du einige Male. Dann schlägst Du den Gong und rufst: China-Mann, vortreten! Du kriegst jetzt Deinen Anleihenwert zu 100 % bezahlt. Ohne noch Jahre warten zu müssen. Lustig wird er´s nicht finden, aber dennoch lächeln..... Die, die nach ihm kommen, wird es kein Lächeln aufs Gesicht zaubern, das glaubt mal.


    Und wenn das Fort nicht gefüllt ist, prägt man halt noch eine Null oder auch zwei mehr mit, dafür aber mit kleinerer Schriftgröße..... Nur die Frau mit der blanken Brust, die bleibt in ihrer Größe.


    Und auch das schlägt dem Chinesen das Lachen nicht aus dem Gesicht.

    Der Lohn zählt nicht, was den preis treibende Faktoren angeht. Was zählt, das ist real verfügbare Netto-Liquidität. Also: Cash (Sichtguthaben) liquidierbare Vermögensgegenstände abzüglich Schulden.


    Und zwar nicht im Mittel, sondern bei denen, die viel Cash, aber keine oder wenig Schulden haben!


    Nur die zählen. Und auch nur solange, bis Schuldner nicht mehrheitlich bankrott sind. Ab dann zählt wahrscheinlich nur noch, wer Gold und mit einschränkungen Silber hat. Der hat dann Geld, wenn andere keines haben.


    Kaufkraftvergleiche (Unze Gold in Anzahl Kugeln Eis) ist nur ein grobes Indiz dafür, ob was über- oder unterbewertet ist. Und mit jeder Ware geht das auch nicht.

    Wenn der Silberpreis von jetzt an wirklich einen '10-Bagger' macht , bleibt die Kaufkraft trotzdem erhalten. Auch die Inflation wird dann nicht die gesamte Wertsteigerung aufzehren. Denk mal drüber nach, was du ohne Gold und Silber in der Zukunft für dein Geld bekommen würdest. Ohne diese Absicherung wären die Verluste in der Kaufkraft enorm.

    Das glaube ich dieses Mal nicht unbedingt. 1980 war das in etwa so. Auch 2017-2020 beim Rhodium. Aber auch wenn die Kaufkraft um 50 % fällt, hat man was verdient. Fällt die Kaufkraft auf 10 % hat der, der keines hat 90% des Wertes "seiner" Bankeinlage verloren.


    Gegen sinnvolle Investitionen als Schutz des Kapitals vor Gelddrucken (Geldentwertung) ist nichts zu sagen. Nur sollte man dabei besser auf den Teppisch bleiben, was Erwartungen angeht und Maß und Ziel bewahren, was das Leben an sich angeht.


    Wenn jemand mit 1.000% Gewinnerwartung investiert, ist das Enttäuschungspotenzial zu groß.


    Vielleicht sollte man sich besser über jeden Tag freuen, an dem es nicht hochgeht, weil dann kann man noch eine Unze dazunehmen?


    Oder andersherum: ist es nicht seltsam, wenn man (wenn auch unbewusst) geradezu fiebernd erwartet, um die Früchte seiner Artbeit bestohlen zu werden, nur weil die Masse dann mehr verliert, als man selber?


    Ich glaube nicht, dass man da als Normalbürger mit ein wenig EM als Gewinner rausgeht. Nur: der Superlooser wird man auch nicht sein, wenn man Ruhe und Augenmaß bewahrt. Und viel mehr ist da meiner Ansicht nach nicht drin.


    Vieles an Informationen ist unvollständig und das Bild, das so in den Köpfen vieler gezeichnet wird nicht immer realistisch.