Zitat
Original von wef
.....Der Emittent hat nicht nur Calls, sondern auch Puts, Bonuszertis, Discountzertis...usw.. wie der ganze Scheiß halt funktioniert. In welche Richtung sollte er den Kurs also manipulieren ???
Der Croupier versucht die Null zu werfen, wenn er unter Druck kommt. Mich würde wirklich interessieren was die Banken machen ?
Frage 1 kann nur jemand stellen, der nicht rechnen kann. Aber gut, ich beantworte sie Dir: Der Emittent versucht den Kurs so zu manipulieren, daß er seinen Profit optimiert. Weil das Käuferverhalten bei verschiedenen Emittenten sicherlich nicht unähnlich ist, ziehen die meisten an einem Strang und in einer Richtung.
Wie bereits anderswo angeführt existieren viel mehr Ansprüche auf Edelmetall, als physisch verfügbares Edelmetall. Also sind die Emittenten grundsätzlich "short". Denn so dumm, blöd, einfältig, uneinsichtig oder leichtsinnig, daß sie einen Anspruch auf etwas kaufen, was es in der Menge nicht gibt, sind nicht die Emittenten, sondern die Privatanleger.
Also leihen sich die Emittenten Edelmetall, das sie zur Kursdrückung verkaufen. So werden Papierberge "abgearbeitet" sei es über KO-Schwellen, Zwangsglattstellungen bei Futures und Spiel auf Zeit bei den OS.
Was die Banken tun, wenn sie unter Druck kommen?
Wenn Sie Silber haben, dann verkaufen sie Silber um den Druck durch Kursdrückung abzubauen.
Haben sie keines, leihen sie sich welches. Beispielsweise von Fonds (alles klar??? wisst ihr, welcher gemeint ist???)
Kriegen sie keines, verkaufen sie GOLD statt Silber, damit Privatanleger umschichten. Silbe rund Gold korellieren bekanntlich sehr oft übe rlange Zeiträume.
Haben sie kein Gold, dann leihen sie sich GOLD
Kriegen sie kein GOLD, verkaufen Sie ÖL oder Bonds, damit die Zinsen steigen und Private Edelmetall verkaufen (kam wohl noch nicht vor, kommt aber vielleicht noch)
Steigen die Zinsen, werden Aktien, Häuser usw., die beliehen sind verkauft. Bevor das passiert, verkaufen die Betroffenen alles, wa ssie besitzen, auch Edelmetall.....
Am Ende gewinnen die Banken immer: Sie setzen das Geld der Kunden und "Wertpapierkäufer" gegen duise ein, um sich deren Werte / Ansprüche zu einem niedrigeren, als dem Verkaufspreis wieder anzueignen. Nur so können sie berleben.
Diese Art von "Enittenten" oder "Investmentbanken" sind -bildlich gesprochen - die Parasiten, Schmarotzer und die Pestbeulen des Welt-Finanzsystems. Sie hinterlassen stets verbrannte Erde und abgegraste Weisen.
Wer mit solchen in die Kiste steigt, der kann -wiederum bildlich gesprochen - im günstigsten Fall von Beischlafdiebstahl ausgehen. Im Regelfall liegt er am nächsten Morgen stranguliert, ausgeweidet oder mit durchschnittener Kehle da.
@Pannamaxel: die "technische" Situation ist folgendermaßen: Die Emittenten verdienen prächrig an ihren Produkten. Und weil es ein Nullsummenspiel ist, müssen andere entsprechende Extremverluste damit einfahren.
Mag sein, daß es wenige Privatanleger gibt, die (viele davon zeitweise bevor auch sie verlieren) mit einem Plus da rauskommen (beim Lottospiel gibts ja auch Gewinner). Aber wie beim Lotte zahlt die Masse drauf. Wäre dem anders, gäbe es die Produkte nicht lange.
UNd solche Produkte kann man niemanden mit gutem Gewissen empfehlen (meine Meinung).