Beiträge von mesodor39

    mal eine "richtige" Antwort zu erhalten. Und das Thema zum Politikum zu machen.


    Es wäre (vielleicht und aufgrund der neusten Ereignisse) an der Zeit für eine weitere Petition.



    Zusätzliche Fragestellung unter anderem:


    Könnte das in den USA lagernde deutsche Staatsgold per Gerichtsbeschluss durch ein amerikanisches Gericht gepfändet werden. Wäre dem so, dann würde die Unterlassung der Auslagerung des Goldbestandes nach Deutschland doch wohl den Tatbestand der Amtsuntreue und des Hochverrates erfüllen. Denn bei den Goldbeständen handelt es sich um strategische Reserven für Krisenfälle. Und die benötigt ein rohstoffarmes Land wie die Bundesrepublik unbedingt.


    Um mal etwas "Druck" zu machen sollte man den Wortlaut der Petition in mindestens einer nahmhaften deutschen Zeitung veröffentlichen und die Petition an eine Nachrichtenagentur (z.B. DPA) senden, damit die Presse informiert ist.


    Das macht den etwas behäbigen Bürokraten vielleicht Feuer unterm Po :)


    Ich weis, daß man sich damit den Grenzen des Vertretbaren nähert. Jedoch: auf einen groben Klotz gehört auch eine grobe Axt.


    Auch muss man sich dann (meiner Meinung zufolge) seitens der DEG darauf gefasst machen, intensiv vom Staat und von den "Bundesbehörden" "beobachtet" und ggf. mit "informellen Mitarbeitern" oder anderen nachrichtendienstlichen Nettigkeiten "beglückt" zu werden.


    Stellt ihr es geschickt an, dann habt ihr bald gratis-Mitarbeiter auf ehrenamtlicher Basis, die vom Staat "gesponsort" werden. Auch eine Art, seine Anliegen voranzubringen. Ihr spart so nahezu eure komplette Verwaltung :) Könnt euch dann auf wirklich wichtiges fokussieren :) Der Kleinkram erledigt dann der Staat für euch. Auch eine Art, sein Potenzial zu optimieren. Und seine Sache voranzubringen. Hats alles schon gegeben:



    Ich denke da an eine Partei, die im wesentlichen durch Spitzel zusammengehalten und organisiert wird und bei der der Spitzelanteil (Nachrichtendienste von Bund / Länder und von wen veilleicht noch alles - ich weis es nicht) so erheblich gewesen sein soll, das das Bundesverfassungsgericht ein Verbot dieser Partei abgelehnt hat. Und das, obgleich sie eindeutig staatsfeindlich ist.


    Nun sitzen sie schon in mehreren Landtagen. Wen sie das wohl mit zu "verdanken" haben?


    Ich meine: ohne dort die Arbeit machende Spitzel und somit ohne zur Verfügungstellung von "Funktionären" in maßgeblichen Positionen durch unseren freiheitlich demokratischen Staat, wäre die NPD vielleicht schon längst jämmerlich gescheitert / abgek.... (um es mal drastisch zu formulieren). Und das wäre gewiss besser gewesen als ein Verbot.


    Ich meine, daß man einer Partei zubilligen muss, sich auch von Mitgliedern zu trennen, die eine missliebige, abe rkeine strafbare Äußerung getan haben.


    Herrn Hohmann steht es frei, sich anderweitig politisch zu engagieren, wenn er das will.


    Im Übrigen habe ich von der CDU/CSU in ihrer derzeitigen Form eine sehr schlechte Meinung. Wie von allen anderen sozialistischen Parteien auch. Dies nur zur Klarstellung.

    Zitat

    Original von Bukanier
    ....Über den Daumen gepeilt nehme ich an, daß in 10 Jahren der enthaltene Silberwert den Nominalwert einer 10-Euro-Münze eingeholt hat. Wenn das stimmt, sind aber in der Zeit aus 10 Euro Barrensilber 20 geworden.


    Für ein paar Rollen Silbereuros als Bargeldreserve sehen die Überlegungen natürlich ganz anders aus.


    Bukanier: genau so ist es. Die Silberzehner sind zu derzeitigen Kursen ausschließlich dazu geeignet, die Bargeldreserve (incl. Sichtguthaben) vor völliger Enteignung infolge Bankeninsolvenzen und / oder Hyperinflation bzw. Inflation zu schützen. Sobald der Silberwert oberhalb des Nennwertes liegt sind sie zudem ideale Stückgrößen für den Krisenfall. Zumindest besser gestückelter und umlauffähiger als die schweren und weichen Bullion-Münzen im Unzengewicht.


    Jemand der bereits seine 10 bis 15 Prozent in GOLD stecken hat und seinen Edelmetallanteil nicht weiter erhöhen will (wegen des Risikos kurzfristiger Kursschwankungen) der hat somit die Chance - und zwar ohne Kursrisiken nach unten - die Bargeldreserve in Silbergeld umzuwandeln.


    Explodiert der Silberpreis, so kann er ab Kursen obergalb von etwa 20 EUR/Unze an der weiteren Silberpreisentwicklung partizipieren. Und zwar bis auf Weiteres ohne das Risiko, nominal Vermögenseinbußen zu erleiden.

    Ich vermute ebenfalls einen deutlichen realen Kaufkraftverlust des Dollars in 2007 und 2008.


    Auf Gold- und Wechselkursprognosen lege ich mich wegen Manipulationsmöglichkeiten der Zentralbanken im Hinblick auf den Zins und sich daraus ergebende Carry-Trade-Transaktionen und der Möglichkeit Gold zur Goldpreisdrückung zu verleihen nicht fest.


    Fakt ist weiterhin, daß die FED die Zinsen bereits im Jahr 2007 senken muss, will sie keine scharfe Rezession riskieren. Die vollen Auswirkunden des derzeitigen US-Zinssatzes würden sich ohnehin erst Ende 2007 zeigen;


    Würde man erst dann gegensteuern, dann würde es wiederum 12 bis 18 Monate dauern, bis die neu eingeleiteten Maßnahmen greifen.


    Das aber kann sich kein Politiker in den USA erlauben.


    Denn dann ist


    Präsidentenwahl


    Die Gefahr ist folgende:
    erkennt der Markt, daß die Zentralbanken der großen Industrienationen faktisch keinen Spielraum mehr haben, Inflation über Zinserhöhungen zu bekämpfen, ohne daß die Wirtschaft kolabiert, dann wird dies einen Rückzug vieler Investoren aus Geldwertanlagen auslösen.


    Werden die Geldwertanlagen dann von Notenbanken aufgekauft (monetarisiert), so bedeutet das weitere Preissteigerungen, die weitere Verkäufe von Geldwertanlagen auslösen (Tendenz zur Hyperinflation).


    Werden Geldwertanlagen abe rnicht durch Notenbanken aufgekauft, dann weitet sich die Zinsdifferenz zwischen kurzfristigem und langfristigem Zins extrem aus. Dies ist gleichbedeutend mit massiven Kursverlusten bei den Bonds (sog. Bondcrash). Dem dürfte ein Derivatecrash und ein Hedgefondssterben folgen (Tendenz zum deflationärem Crash mit anschließender Hyperinflation zur Aufrechterhaltung der Finanzierung der öffentlichen Infrastruktur = Machterhalt der Politik).


    Scheinbar gibt es KEINE Alternative zwischen beiden Szenarien. Doch diese Annahme ist gefährlich und völlig falsch:


    Gelingt es Überschussliquidität über Finanzinnovationen abzuschöpfen, zu vernichten und über die Diskontsatzzinsen an die Verursacher der Geldschgwemme (über die Notenbanken an die Staatsschuldner) zurückzuführen, dann kann das System stasbilisiert werden.


    Dazu aber müssen unter anderem Rohstoff- und Anleihenpreise manipuliert werden und auf Geldwertverlust spekulierende Anleger herbe Verluste machen. Um so die Mehrzahl der Anleger aus Edelmetall-und Sachwertanlagen herauszuhalten.


    Genau das machen die sog. Erstbezieher des "frisch gedruckten" Geldes und die Carry-Trade-Spekulanten derzeit sehr erfolgreich. Sie senken Zins und Rohstoffkosten. Und stabilisieren so den GELDWERT.
    Zumindest kurz- bis Mittelfristig.


    Sie verzögern so die tatsächliche Geldentwertung resultierend aus dem Geldmengenwachstum deutlich. Und zwar solange, bis die Grenzen der Systemmanipulation erreicht sind und das bereits jetzt zur Instabilität neigende System außer Kontrolle gerät und sich als unsteuerbar erweisen wird.


    Selbst eine Abwertung des Dollars von 50 Prozent in drei oder vier Jahren oder 80 Prozent in 10 Jahren wäre noch steuerbar. Und darauf wird es wohl demnächst hinauslaufen.


    Bis jetzt aber sind (und da stehe ich ehr im Gegensatz zu Eichelburg & Co) keine eindeutigen Anzeichen von Unkontrollierbarkeit erkennbar.

    Zitat

    Original von Ahmadinedschad
    Es bedarf keiner Enteignung !!!
    Eure Regierung wird in vorauseilendem Gehorsam das in den USA gelagerte Gold freiwillig abgeben.


    Sagen wir mal so: die Regierung dürfte wohl ehr den Anspruch auf Rückzahlung abtreten. Ich persönlich glaube kaum, daß das deutsche Staatsgold überhaupt noch in einer Größenordnung vorhanden ist, die einen nennenswerten Teil der angeblich knapp über 3.000 Tonnen ausmacht.


    Das GOLD ist (meiner Meinung nach) schon lange großteils zu Schmuck verarbeitet worden. Und nach China, Indien und andere Goldländer gewandert.


    Und dort erfüllt es zumindest einen sinnvollen Zweck: Es macht schöne Frauen glücklich. Und weniger schöne noch viel glücklicher.

    genau das ist die Frage.


    Ein Hauptübel unserer Zeit ist der Lobbyismus


    ein weiteres das Beraterunwesen.


    Soweit ich weis hängen die sog. "Wirtschaftsweisen" und deren Arbeitgeber stark am Gängelband der Politik. Ein Gutachten hier und eine Studie dort.


    Überall, wo die Politik ggf. unpopuläre Entscheidungen fällen muss, versucht sie diese mit Gutachten, Studien und Untersuchungen zu begründen. Damit der einzelne Politiker nicht persönlich angreifbar ist.


    Da gehen jährlich Unsummen, hunderte Milionen wenn nicht gar mehr bundesweit über den Tisch. Und das nicht nur auf EU-, Bundes- und Landesebene. Man denke nur an öffentliche Banken und Gesellschaften....


    Klar, daß die Wirtschaftsweisen (meiner persönlichen Meinung nach, keine TATSACHENBEHAUPTUNG) stark dazu neigen, das zu "gutachten", was ihre Auftraggeber hören und lesen möchten. Wes Brot ich nimm, dess Lied ich sing. So einfach stelle ich persönlich mir das vor.


    Entsprechend schätze ich persönlich die Glaubwürdigkeit der Wirtschaftsweisen als nicht unbedingt gegeben und nicht unbedingt verlässlich ein.

    - egal, wie es "gedreht" wird.


    Wichtig ist es, für jeden


    DEUTSCHEN


    die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen:


    Finger weg von sämtlichen US-Anlagen


    Nichts gegen die Menschen in den USA, aber deren Regierung und deren Gerichtsbarkeit sind nicht vertrauenswürdig. Und letztgenannte wird oftmals instrumentalisiert.



    Und wer in den USA inverstiert ist, der sollte schleunigst realisieren, wohin die Reise geht und


    VERKAUFEN


    solange es noch geht.


    Zumal viele Vermögenswerte momentan sehr hoch bewertet sind und (noch) teilweise fette Prisen mitgenommen werden können.

    Zitat

    Original von Saccard
    ......Zur Zeit sind die Bewertungen hoch, aber nicht verrückt wie Marc faber sagt. Es ist ein richtiger Bewertungbrei, nichts ist richtig teuer, nicht richtig günstig. Im Jahr 2000 waren die Technologieaktien teuer, Value Investoren konnten aber mit Phillip Morris usw. noch richtig Gewinne machen. So etwas gibt es heute praktisch gar nicht mehr. Ich habe vor kurzem einen Index für Value Investoren gesehen nach dem wir so wenig Value Chancen haben wie seit 1971 nicht mehr. Vielleicht sogar ein Allzeittief.....


    Auf dem Höhepunkt des Gewinnzycklusses sollte man alles kaufen, blos aber keine Aktien. Japan kann ich nicht einschätzen. Jedoch vermute ich, daß die stark von der Weltkonjunktur abhängig sind. Genau so wie übrigens Deutschlands Aktien auch.


    Und bei anziehenden Verbraucherpreisen oder ausufernden Geldmengen sollte man auch von Anleihen Abstand nehmen. Momentan haben wir sogar beides.


    Auch wäre es unvorteilhaft in einem auf höchstem Niveau stagnierenden (viele Euro-Länder, einige Gegenden der USA) oder gar steil fallenden (einige andere Gegenden der USA) Immobilienmarkt zu investieren. Da ist viel zu viel geliehenes Geld im Spiel.
    Wohl dem, der schuldenfrei in Deutschlands Immobilien investieren kann. Wenn noch ein Markt blasenfähig ist, dann ist es der Dt. Immobilienmarkt (meine Meinung)....


    Und "Emeriin-Markets" wie China, bei denen nun die Regierung auf die Konjunkturbremse tritt.... (wie wars mit der Brandtschen Investitionssteuer in D und was kam danach???), auch die sollte ein Anleger besser meiden, wie der Teufel das Weihwasser.


    Fazit: "gute" Geldanlagen scheinen derzeit Mangelware zu sein. Egal, wo man hinkommt: überall ist bereits viel zu viel Geld, daß Preise und Profitaussichten kaputt gemacht hat.....

    Die Größenordnungen der Klage und der Dt. Goldreserven stimmen schon frappierend überein.


    Ein weiteres Indiz für einen "geplanten" Justizcoup ist die Tatsache, daß in vorangegangenen Prozessen durch die Kläger gefälschte Unterlagen vorgelegt wurden.


    Und man nun anscheinend die Frechheit besitzt, dem Beklagten eine ähnliche Taktik (koordinierte Falschaussagen) zu unterstellen.


    Daß der Verlust des deutschen Staatsgoldes durch Beschlagnahme / Urteil eines US-Gerichtes die bislang freundschaftlichen deutsch-amerikanischen Beziehungen definitiv "beenden" würde, das dürfte ebenfalls klar sein.


    Sowas war in vergangenen Zeiten der Grund für kriegerische Auseinandersetzungen: Die Thraker wurden von den Römern für weniger Edelmetall ausgerottet. Seitdem heisst das Land "Rumänien" = Land der Römer.


    Dies nur zur Erinnerung.


    Würde ein solches gegen Deutschland gerichtetes Urteil publik und ginge das Gold des deutschen Volkes so verloren: die NPD wäre sehr schnell zweistellig im Bundestag.


    Ich weis nicht, ob die USA daran Interesse haben.


    Dabei spielt es dann auch keine Rolle mehr, daß die größte Menge des Deutschen Staatsgoldes wahrscheinlich längst verliehen worden ist und es ggf. (sollte es eine Verschwörung gegen Deutschland sein) sich daher primär darum geht
    (1) den Goldpreis mit dem psycho-Trick, die Dt. Goldreserven kämen demnächst auf den Markt zu drücken
    (2) sich vor der Rückzahlung der geliehenen Goldmengen zu drücken. Klar, daß die angeblichen Anleihe-Gläubiger bei einem Gewinn der Klage nicht in Gold, sondern in US-Dollars "befriedigt" werden.

    Zitat

    Original von goldcore
    hat momentan Chart-Trader Jack Chan, der vorsichtigste (auch ängstlichste?) Gold-Investor weit und breit. Aber Geld verlieren tut der eben auch so gut wie nie.
    Jedenfalls hat er vor zwei Wochen groß zum Einstieg geblasen, nun hat er die Hosen schon wieder voll. Der Mann hält nichts von Perma-Bulls, sondern immer feste rein in den und ebenso entschieden wieder raus aus dem Markt, inzwischen schon fast im Wochenrhythmus:


    http://silverminers.com/publications/showpub.aspx?id=4492


    Der Mann macht sich selber zum Knecht des Falschgeldes. Der klassische Judas-Typus. Sojemanden ist nicht zu helfen. Gefangen zwischen der Angst was zu verlieren und der Gier, den Hals nicht voll genug zu bekommen.


    Steigt der in Falschgeld gemessene Preis ein wenig, so wird er sein Gold und Silber hergeben. Er ist berechenbar und damit leicht manipulierbar.


    Sojemand wird über den Preis / seine Gier gesteuert und vor dem Showdown billig ausgekauft werden.


    100 Prozent CASH - das zweitgrößte Klumpenrisiko überhaupt.


    Schlimmer noch wäre nur: 100 Prozent Bonds oder Bankguthaben.

    Zitat

    Original von bayernsilber
    wenn silber weiter so gut steigt......verkauf ich erst meine 10 er und dann mein silber :D :D :D


    mfg


    Ich würde es andersherum machen:


    Die Barren verkaufen und ggf. einen Teil der dann weit über Silberwert liegenden Zehner (Stückelung) aus strategischen Gründen behalten.


    Begründung:
    Bei fallenden Kursen ist mit 10 EUR je 16 g das Ende des "Jammertals" erreicht. Bei Barren muss das so nicht sein.


    Ich sehe die 10er momentan auch als Teil einer wohl überlegten Exit-Strategie aus bilkligst erworbenen Barrensilber.


    Und Strategien, auch Exit-Strategien (und Verlust-Minimierungs-Strategien bei fallenden Kursen) für den Tag, andem Silber extrem wertvoll geworden ist und die Zeit danach, in der Silber vielleicht wieder großteils implodiert, die sollte man haben.

    Buffet ist nicht arm.


    Er ist reich an Wissen und Erfahrung und macht das, was ihm gefällt.


    Soviele Realwerte, wie er über seine Aktiengesellschaften besitzt, lassen ein paar milliarden Dollar, sollten sie in einer Inflation den Bach hinunter gehen, als Peanuts erscheinen.


    Denn danach steht er (realtiv) viel besser da, als das heute der Fall ist.


    Er hat die Sachwerte, die Aktien der überlebenden (dann schuldenfreien) Firmen und was weis ich nicht noch alles.


    Für ihn wird es alles bestens laufen. So oder so.

    Ich habe mich momentan auf Silber-Zehner "eingeschossen". Edelmetall-Kurskapriolen betreffen mich daher nicht, was die Erwerbungen dieses Jahres angeht.


    Und sollte es wirklich rappeln im Karton, dann ist auch der Silberzehner noch ein sehr mächtiger Schutz vor Enteignung durch Inflation / Geldbetrug.


    Meine Gedanken zu Buffets Silber sind folgende:
    entweder er hat über Futures verkauft, und es ist führ ihn irgend wann mal gehörig in die Hose gegangen, weil er vom Silberpreis-Anstieg überrascht wurde....


    oder:


    einige tageslichtscheue "Man in Black", ihr wisst schon, wer gemeint ist, sind an Warren herangetreten mit der nachdrücklichen Bitte, ihnen sein Silber, ggf. gegen eine kleine Prämie auf den Soptmarktpreis, abzutreten. Eben weil sowohl die "Man in Black", als auch Warren ein Interesse daran haben, daß ein klebriges, schleimiges, übel riechendes, grünes Monster noch eine Zeit lang "gezähmt" bleibt.


    Warum wohl hat der gute, alte Mann nach dem Verlust des Silbers über eine Diversifizierung auch in andere Währungen als den Dollar orakelt?


    Man muss bei solchen Menschen ganz genau hinsehen / hinhören. Vieles von dem, was da von sich gegeben wird gehört in einem größeren Kontext, der jedoch den meisten Menschen stets verborgen bleiben wird.


    Egal, was passiert sein mag: Das Silber ist meiner Einschätzung zufolge schon längst verschachert und großteils bereits verarbeitet und (natürlich unrecycelt, wegen des niedrigen Preises) verloren gegangen.


    Und der ETF ist ein riesengroßer, zahnloser Papiertieger......


    Ich sage nur eines:


    Jedes Anlageinstrument und Jede Aktie, die intransparent ist, ist es wert, einen großen Bogen darum zu machen. Und um den Silber-ETF müsste nach meinem Dafürhalten einen riesengroßen Bogen gemacht werden.


    Ich trau dem nicht.

    Eine Münze, die z.B. 20 g wiegt und zur Hälfte aus Silber besteht, kann man wie folgt beschreiben:


    - Enthält 10 Gramm Silber


    - Gewicht: 20 Gramm, 500er Silber.


    Wenn ich hingehe und schreibe: 20 g Silber, ohne den Feingehalt dabei anzugeben, dann ist das, sehr vorsichtig formuliert, nicht korrekt.


    Warum wohl?


    Ich glaube, das ist verständlich.

    Zitat

    Original von goldbubi


    Hä!? Häufigeres Gold? Hab ich doch gerade erst gelernt, dass sich dieses Verhältnis
    umgekehrt darstellt!?


    Man darf nicht alles glauben, was gelehrt wird.


    Maßgeblich für das, was etwas kostet sind weniger dessen Seltenheit oder Herstellungskosten, sondern vielmehr das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. Sofern der Markt für dieses Gut ein freier und offener ist und er nicht manipuliert ist/wird.....


    Ob nun Silber häufiger ist, als Gold oder umgekehrt. Wer will das schon mit völliger Sicherheit wissen?