Beiträge von mesodor39


    Zustimmung.


    Zu schreien Unze Gold 5.000 $ oder € in 2023, das wäre nicht seriös.


    Bei 3.000 würde ich mir eine solche Aussage (unseriös) nicht zutrauen. 3.000 halte ich für wirklich sehr ambitioniert. Möglich sind sie, aber -15 % sind mir da noch wahrscheinlicher, als die 3.000.


    - 15 % bis +30 % sind aber, was einen normalen 90-Prozent-Erwartungsbereich angeht, eine realistische Bandbreite.


    Und zwar eine, die deutlich wahrscheinlicher in Richtung "Plus" (80%), als in Richtung "Minus" (20%) geht.


    Das und zu wissen, dass es dabei keine Schuldner oder "Unterverwahrer" gibt, reicht aus.


    Dann weiß man aber auch, dass man - trotz wahrscheinlich 8 bis 12 Prozent Geldentwertung in 2023 zu 20 % mit Gold nominal verliert.


    Bei Anleihen sehe ich diese "Chance" bei 99 Prozent und bei Aktien bei 95 %.


    Warum ein realer Verlust bei Aktien: Zusätzlich zu den normalen Abgängen müssen für Ersatzinvestitionen etwa 50 % bis 100 % mehr aufgewendet werden, als abgeschrieben wurde. Warum: wegen der Erzeugerpreissteigerungen in den letzten 5 bis 10 Jahren, je nach Abschreibedauer des Anlagegutes.


    Und diese 50 bis 100 % mehr müssen aus dem versteuerten Gewinn bezahlt werden!


    Nur, um die Substanz zu erhalten. Hinzu kommt ein deutlich steigender "Aufwand" für den Schuldendienst. Da werden Aktiengesellschaften so richtig von zwei Seiten in die Mangel genommen......

    ....und wie sagt der Volksmund sehr gerne: Börse handelt die Zukunft.....

    Welche genau?


    Die in 3 Monaten, in 6, 12, 24 oder 48 Monaten?


    Oder die Zukunft, in der Restforderungen aus der Euro-Zeit in wenigen Milligramm Gold je 1.000, 10.000 oder 100.000 Euro gehandelt werden?


    An der Börse werden Zukunftserwartungen gehandelt. Vorausgesetzt, dass die Kurse durch das freie Spiel von Angebot und Nachfrage zustandekommen. Es ist ganz wichtig, das zu wissen.


    Gerade das (freie Preisbildung) aber ist bei Edelmetallen, besonders bei Gold, in der Vergangenheit nachweislich sehr oft nicht der Fall gewesen. Hier wurden schon öfters und über sehr lange Zeiträume Kurse durch vorher abgesprochene Kreisverkäufe in betrügerischer Absicht "gemacht". So viel weiß man bereits.

    Unglaubliche Zick-Zack Vola heute. Da ist die Messe noch nicht gelesen.

    Die letzte Messe ist schon lange gelesen, das glaub mal.


    Das Kasperle-Theater mit all den bankrotten Konzernen, Banken und Staaten, dass sie euch vorspielen ist eine einzige Illusion, ein Fake, ein Narrativ von funktionierenden Märkten und einer angeblich "freien" Wirtschaft.


    Wer jetzt noch in der Kirche sitzt und dem Pfarrer zuhört, der tut das unter lauter Zombis.

    Inflationsbereinigt haben war 2022 für beide Metalle nicht berauschend.
    Rein zahlenmäßig wars für Gold sogar noch schlimmer.

    Aber nur, was das Jahr 2022 angeht. Schaut man sich Kurse von vor 10 und vor 20 Jahren an, sieht das ganz anders aus. Da hat Gold geliefert.


    Dass man das ganze Jahr 2023 die Zinsen nicht in dem Maß erhöhen kann, wie 2022 muss man einfach wissen. Ebenso dass sich die Wirkung der erst schwach angestiegenen Zinsen erst 2023 voll entfalten werden. Egal, was irgendwelche Zentralbank-Leute sagen oder Zeitungs-Leute schreiben werden.


    Sehr schnell wird man Zinsen nicht weiter erhöhen können und wenn man merkt, dass auch das nicht reicht (wegen der verzögerten Wirkung) kässt man die Zinsen fallen!


    Und weil es immer ein paar helle Köpfe gibt, die das schon vorher ganz genau wissen und es deswegen noch vor Ende des Zinssteigerungszycklusses zu stark steigenden Goldpreisen kommen kann, gibt es nur eines: Halten oder sogar zukaufen.


    Die beste Goldkaufempfehlung stand diese Woche auf NTV. Dem Sinne nach: man könne, wenn man keine bessere Idee habe vielleicht fünf, maximal 10 Prozent in Gold anlegen. Aber 33 % in Anleihen, den Rest, also 62 bis 57 Prozent (mangels Alternativen) in Aktien. Wer das tut, den wird es derart zerreißen. Und die erstzen und cleversten von denen, die sich habe n blenden lassen werden sich von einem Tag auf den anderen auf Gold stürzen, wie ein ausgehungerter Köter auf einen Knochen mit Fleichresten dran....


    Meine Meinung:


    zuerst mal 3 bis 9 Monatsgehälter Liquidität, am besten einen großen Teil davon in silbernen 10-Euro-Münzen (auch wenn es die nur mit Aufschlag gibt), den Rest in Gold, Münzen und Barren oder echtem, bereits vorhandenen oder später geerbten Schmuck (60%), billigem Junk-Silber (20%), Platin-Münzen oder Barren (20%) und für kleine Rest-Vermögen unter 100 K den Edelmetallanteil zu 100 % in Gold. So stellt man zumindest den Spitzbuben der Finanz-Mafia die Stühle vor die Türe.


    Immobilien auf Kredit: wer da noch drin ist und noch raus kommt: je früher, je besser.


    50 % und mehr des Vermögens in Mietimmobilien: verkaufen und in Gold umschichten, bis 25 % erreicht sind.


    Aktien, Anleihen, Fonds: V E R K A U F E N


    Anlagen in China und den USA: V E R K A U F E N


    Für Russland ist es ja schon zu spät!


    Machen und Denken müsst ihr selbst, auf eigenes Glück und auf eigenes Risiko!


    Noch was: zwischen euch und eurem Vermögen hat keine Bank, kein Verwalter und kein Dritter (Zollfreilager etc.) seine Finger!


    Ansonsten könnt ihr euch das alles sparen und euer Geld besser selbst auf den Kophf hauen!

    In Alt-Katalysatoren und in sehr alten Zahnkronen ist genug Palladium enthalten, das reeicht für den deutschen Markt noch eine lange Zeit völlig aus. Da brauchen die Inder nicht in Russland oder im Iran zu kaufen, und uns den "Russenkram" mit Profit anzudrehen. Jetzt kann BSAF zeigen, ob sie liefern können!


    https://www.basf.com/global/de…ses/2020/03/p-20-134.html


    https://www.chemanager-online.…tri-metal-katalysator-ein



    Im Übrigen bin ich, was Palladium angeht, der Ansicht, dass es früh genug ist, wenn man den ausgebildeten Boden kauft, statt ins fallende Messer zu greifen. So wichtig und strategisch, wie Platin, ist es nicht, dass man es zu solchen Preisen bzw. Relationen zu Platin oder Gold mit aller Gewalt haben muß.


    Letztendlich ist es doch nur eine weitere Art der Diversifikation zu Gold. Da soll man sich nichts vormachen. Sowas kauft man, wenn es viel billiger ist, als Gold. In der Hoffnung, dass sich die Relationen deutlich zu Ungunsten des Goldes oder eines anderen Platingruppenmetalls verändern. Und hier hat momentan Platin die Nase sehr weit vorne. Und ist daher erste Wahl.


    Und was den "Gasmann" angeht: der kann sich seinen Nickelabfall meterhoch stapeln. Wie einst seine Vorgänger.

    Schaut euch mal die Scherenbewegung zwischen Platin und Palladium an: Palladium hat in den letzten 12 Monaten viel mehr verloren, als Platin gewonnen hat!


    Platin hoch von 975 auf 1020 Dollars, Palladium von 1950 auf 1800. Dumm nur, dass Palladium zwischendurch bei über 3.100 war!


    Die Substitution Palladium durch Platin ist nun nicht nur angelaufen, sondern in vollem Gange.


    Palladium-Spekulanten hat es damit in der Luft zerrissen.


    Den Platinpreis stört es nicht, wegen der hohen oberirdischen Bestände. Der Anstieg blieb 2022 noch sehr flach.
    Für 2023 erwarte ich keine extremen Anstiege beim Platin, aber eine sich beschleunigende Abwärtsbewegung bei Palladium. Parität erwarte ich etwa Ende 2023 bis Mitte 2024. Dann muss man sehen, wie weit es mit PD noch runter geht.


    Das wird den Minen, die eher auf palladiumreicheres Erz gesetzt hatten ganz gar nicht bekommen.


    Zumal Erz mit höheren Pd-Gehalten ärmer an Rd, Pd und Ru ist.


    Alte minen werden daher wohl schließen und noch ältere Mörder- und Rattenlöcher mit schmalen Adern an rhodiumreicheren Erz wieder aufgemacht werden.


    Hat jemand Infos, wie viele Gramm Palladium durch 1 Gramm Platin bei Katalysatoren - bei gleicher Wirkung - ersetzt werden können?


    Das wäre dann ein Hinweis auf eine mögliche Bewerung zwischen den beiden Industriemetallen.

    Hach die bunten Einhörner sind soowas von süss...

    Oh ja. Und zwar für den der sowas nahe Schmelzwert kauft, weil er weiß, wie er den Schmodder wieder runter kriegt, ohne die Münze anzugreifen.....


    Da ist dann ein wenig Wissen über Chemie, Oberflächen und Metalle gefragt.


    Haben die "Künstler" die Oberflächen vor Farbauftrag mechanisch verändert oder mit anderem Metall beschichtet, ist es nur noch Edelmetallschrott. Ebenso bei eingebrannten Farben (ähnlich, wie Emallie).

    einige GeSichter sehen ja aus, wie ComicsHasen , gefällt mir nicht, irgendwie waren die


    alten Motive schöner :D


    Gruss
    alibaba :D

    Mal eine Frage: hast Du die Münzen "in echt" vorliegen oder beruht Dein Urteil auf den Werbebildern. Kürzlich tat ich einen ganz üblen Griff ins Klo; Prägeanstalt ist die Perth Mint. Und das Druckverfahren ist digital. Bei denen sollte man wirklich aufpassen: bei echten Fotos passt es halbwegs (wie bei den 9 Planeten). Bei digitalen Animationen passt optisch rein gar nichts. Da sieht der Bind aus wie der Mubarrak in seinen jungen Jahren. Und von dem wollte ich nun wirklich keine Münze haben. Schaut und vergleicht mal.


    Wie fertigen denn die Chinesen? Sieb- oder Digitaldruck oder kleben die was auf oder colorieren sie von Hand nach?

    Massenware ist es ja auch. Nur eben nicht in so einer Qualität. Versuche mal eine in bankrisch oder fast bankfrisch zu kriegen, also mit eher glänzenden Feldern und mattem Rellief. Da brauchst Du entweder Glück oder Du suchst sehr lange. Etwa 99 % aller Stücke haben Abnutzungs- oder Reinigungsspuren (von Säuren und Tauchbädern verätzte oder fein verkratzte Oberflächen).

    Da würde ich auch übergriffig werden. Und sofort die Bank wechseln. Und so diesen Neofaschisten den Stuhl vor die Türe stellen. Vorteil: wenn Du bei dem Dreckspack nicht mehr bist, löschen sie nach 10 Jahren alles von Dir.

    Hinweis für Sammler: Abziehlinien verlaufen bei diesen Münzen immer von oben nach unten und sind erhaben. Alles andere sind Kratzer oder Putsspuren. Die Schrift und das Rellief sind bei ungetauchten Stücken in der Regel matter, als die vertieft liegenden Felder.


    Anlegern kanns egal sein, die zahlen nur das Metall.

    Wetten kannst, darfst und sollst Du ja.


    Da machst Du nichts falsch.


    Immobilien werden real stark fallen. Aktien auch. Und Anleihen erst. Und ja: sehr bald ist Schluss mit den so genannten Zinserhöhungen und die Real-Zinsen bleiben negativ.


    Der Fehler, den über 90 % dabei machen, ist es den Hals nicht voll zu kriegen und unvorsichtig zu sein.


    Das fängt mit Internet-Käufen an und hört mit Bank- und Börsengeschäften (Termingeschäfte oder Scheinchen) auf.


    Was die 90 % nicht wissen:


    Wenn es richtig "billig" ist gilt: Kaufen kann nur, wer auch Geld hat.



    Und nur Gold ist (dann) Geld und alles andere ist dann nur Kredit (den Dir dann keiner mehr gibt).


    Und Nein: wer glaubt, beispielsweise Aktien von Firmen kaufen zu können, die keine Aktien als effektiven Stücke aushändigen, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten: Durch die Organisation des Kaufs- und Verkaufs dieser so genannten "Aktien" ist auf mehreren Ebenen dem institutionellen Betrug Tür und Tor geöffnet. Und das, so sehe ich das: mit voller Absicht.


    Jeder Käufer benötigt mindestens eine so genannte "Depotstelle", von der er einen Auszug oder eine Wertgutschrift erhält. Er ist aber nicht Besitzer der Aktien, bestenfalls (sofern die Aktien wirklich gekauft und die Transaktion der Sammelverwahrungsstelle gemeldet wird) Eigentümer. Durch Betrug (Nicht-Ertweb der Aktien und anderweitige Verwertung des Kaufpreises) oder Unterschlagung der Aktien (spätere, Unbefugte Übertragung des Depotgegenstands auf Dritte) durch "seine" Depotstelle erlischt sein Eigentumsanspruch bzw. im Falle des Betrigs: kam es nie zu einem Eigentum des Depotkunden an den Wertpapieren (!).


    Anstelle seines erloschenen oder nie entstandenen Eigentumsanspruchs kann der so genannte "Depotinhaber" einen Schadensersatzanspruch gegen die Depotstelle gerichtlich geltend machen. Dieser aber ist - trotz Gerichtsurteil zu Gunsten des Depotinhabers - aber nur dann durchsetzbar, wenn die Depotstelle solvent ist.


    Dreimal könnt ihr raten, wie es dann um deren Solvenz bestimmt sein wird.


    Mit Anleihen und Fondsanteilen geht das Spiel genau so.


    Es ist simpel:
    Wenn man rechtzeitig vermutet, erkennt oder sogar sieht, dass eine ganze Währung crasht, dann geht man da sehr zügig raus. Und man geht, soweit möglich, auch aus allem raus, was aller Voraussicht nach mit dieser Währung ganz oder teilweise in die Tiefe gerissen werden und möglicher Weise untergehen wird.


    Wenn man das getan hat, kann es einem egal sein, ob Firma X oder Firma Y pleite geht. Es kan einem auch egal sein, welche Bank oder Versicherung es (aus Sicht der Aktionäre) nicht übersteht. Betrügereien an Finanzmärkten bis hin zu staatlich erzwungenen Enteignungen von Wertpapieren oder Guthaben können dem egal sein, der nicht Gläubiger oder Anteilseigner ist. Es betrifft ihn nicht.


    Man muss einfach wissen, dass solche Zeiten immer sehr unsichere Zeiten sind.


    Und Sein Recht kriegt nur der, der es auch aus eigener Kraft und eigenem Vermögen durchsetzen kann.


    Paar Tonnen Silber, vergraben oder gelagert im Keller sind dann nicht das "Problem". Zollfrei- oder Börsenlager schon eher. Keine Aktien sind dann auch kein Problem. Ein Depot bei einer Pleitebank- oder -Börse (wie bei den Kryptos, bei denen das Management lange Finger hatte) schon eher.


    Im "Kleinen" wird es doch allen so rechtzeitig gezeigt, dass wirklich jeder Ziet genug hat, nachzudenken......


    Mal ganz ehrlich:
    würde man in der ersten Klasse der Titanic zu Tisch sitzen und erkennen, dass die Suppe im Teller an einer Tellerseite höher, als an der anderen steht, dann wettet man doch auch nicht mit dem Tischnachbarn darauf, wie viele Minuten der Pott noch schwimmt oder wann der Strom ausgeht oder die Musik zu spielen aufhört?


    Sinnvoll wäre es doch, schweigend den Salon zu verlassen, sich schnell was warmes anzuziehen und alles andere andere zurück zu klassen, zügig an Deck zu gehen, sich in einem der unterbesetzten Rettungsboote zu begeben und so den Frauen und Kindern darin durch seine Ruderkraft die Überlebenschancen zu erhöhen. Und ganz nebenbei: sein eigenes Überleben zu sichern.


    Denn: weder man selbst hat den Pot gegen den Eisberg gesteuert, noch hat man selbst dafür gesorgt, dass viel zu wenige Rettungsbote an Bord waren. Und die Ratten, die letzteres zu verantworten hatten, waren mehrheitlich sicher an Land, als der Pott mit den Menschen darauf, die nicht mehr in ein Rettungsbot gelangen konnten absoff.

    Mir geht es darum einmal aufzuzeigen, dass Besitz von physischem Silber keine ernsthafte Kapitalanlage darstellt.....

    Würdest Du das über Aktien (ausgenommen: effektive Stücke), Anleihen und sonstigen festverzinslichen "Anlagen" behaupten, wäre ich geneigt, Dir zuzustimmen.


    Ob eine Kapitalanlage wirklich "ernsthaft" war, merkst Du dann, wenn Währungen zerbrechen. Natürlich wird es dann für Geldwertanleger und Anleihenbesitzer "ernst". Eben weil deren Anlagen nicht wirklich seriös sind.


    Genau aus diesen und anderen Gründen kaufen Menschen ja Edelmetalle, die sie auch besitzen wollen.


    Eigentum ist nur ein Recht/Anspruch. Ohne dinglichen Besitz an der Sache ist es, wenn´s drauf ankommt, nichts wert. Es sei denn, Du kannst es selbst durchsetzen.

    Ja, umso höher der Spread, desto schwieriger ist es matürlich Gewinn zu machen. Deshalb habe ich auch keine Platin-Münzen. Und Silber habe ich seit Erhöhung der MwSt. auch nur noch in homöopatischen Mengen erworben. Diese Metalle halte ich primär MwSt.-frei bei einem Dienstleister mit Lagerung im Zollfreilager.

    Steuern steuern. Das tun sie wunderbar. Und erfüllen, was Edelmetalle angeht, so ihren eigentlichen Zweck: Leute aus nicht genehmen Direktinvestitionen fern zu halten.

    Also: was ist die Alternative? Zollfreilager oder Lagerhaus? NIE im Leben. Da kommst Du nicht mehr dran, wenn Du das Metall (und nicht das Geld) brauchst. Dann hast Du nahezu 100 % Verlust.


    Erstmal: bei 100K geht man nicht 100 % in Silber. auch nicht bei 1.000 K.


    Es sei denn: man ist überzeugt, dass Silber Gold mehrfach outperformen wird und das so bald, dass man vorher nicht verkaufen muss. Muss man dennoch hat man sich verspekuliert. Gier frisst Hirn. War immer so.


    Wenn Du eine vernünftige Streuung zwischen Gold und anderen Edelmetallen hast, wirst Du stets zuerst Gold liquidieren (es sei denn eines ist wie eine Rakete abgegangen, sodass Du wegen Ratios umschichten willst), weil es am liquidesten ist. Der Rest juckt Dich dann ganz und gar nicht.



    Dass Gold entweder hauptsächlich Schmuckmetall und Luxusgut (bei ausgebomten Preisen) oder überwiegend Geldmetall (wie derzeit, bei recht hohen Notierungen) ist, Silber einen Zwitterstatus zwischen Industriemetall (bei niedrigen Notierngen) und Geldmetall (bei hohen Notierungen) hat, weiß jeder, der sich gut informiert hat. Und das Platin und andere PT-Metalle zu 100% Industriemetall sind (wenn auch mit rekativ hoher Wertdichte) muß man auch wissen, wenn man sowas kauft.


    Dann ergeben sich - je nach Größe des Vermögens, Erfahrungszeitraum mit Edelmetallinvestitionen und Kenntnis. und Erwartungsstand sowie Zeitpräferenzen - der für jeden EM-Käufer optimale Mix.



    Katastrophal wird es immer nur dann, wenn man nicht weiß, was man tut und dann noch alle Eier in ein Nest legt, weil man mehr erreichen will, als man kann und / oder weiß. Das das schief geht, das liegt dann in der Natur der Sache.

    Sodele, bei 250,-€ ist Mathehi beim letzten. Weil Müll, und der muß aufbearbeitet werden. Dem einen oder anderen Nazi (graue Wölfe) kann das noch ne Erektion hervorrufen, aber ohne Vorhaut ist das auch nichts.Über Schrott muß man nicht reden.
    N.

    Es geht sich dem Bekannten des Kollegen um Spaß haben (=Freude am beprägten Metall).


    Und was früher teils als Schrott und Pseudomünzen gebranntmarkt wurde und ab 1979 in die Schmelztiegel wanderte, ist heute gesuchte Rarität. Wie beispielsweise einige Goldmünzen zu den Mondlandungen.


    Momentan ist es auch kein Problem, so was auf Ebay zum reinen Goldwert zuzüglich ein peer Prozent los zu schlagen. Abzüglich Ebay-Gebühren kommt man irgendwo um die 95 bis 100 % des Metallwertes raus. Oftmals auch mehr. Da interessiert es absolut rein gar nicht, was ein Goldankäufer zahlt. Der kann zerbrochenen oder defekten Schmuck kaufen und 85 bis 90 Prozent vom Metallwert dafür zahlen, wenn Leute dafür verkaufen. Wer weniger als 90 % des reinen Goldwert kriegt, wurde veräppelt. Aber so was von.....


    Momentan haben wir einen reinen Verkäufermarkt. Es ist total krass.


    Bei Gold-Uhren ist das anders, da muss das Uhrwerk und der Draht, der die Glieder zusammenhält rausgerechnet werden. Gold-Armreifen sind oft mit Sand oder Metallspänen gefüllt. Und so weiter.


    Beispielsweise Farbmünzen, insbesonders solche, die hochwertig im Digitaldruck-Verfahren bedruckt werden sind auch so eine Neuerung; ebenso Themen, die früher bestenfalls auf Medaillien abgehandelt wurden. Ob da Wertsteigerungen möglich sind, weiß man immer erst im Nachhinein. Von primitiven Machwerken, also künstlerich schlecht gemachten Münzen, sollte man sich jedoch unbedingt fernhalten. Ganz krass finde ich, wenn Schrift erklären muss, was künstlerisch dargestellt ist. Damit ist das Kunstwerk in meinen Augen dann kaputtgemacht. Auch da gibt es aber Ausnahmen.


    Münzen mit Einlagen gibt es immer noch; durchgesetzt haben sie sich aber nicht, was den Publikumsgeschmack angeht. Aber: Geschmäcker sind verschieden. Und wenn es zum Motiv passt, warum nicht?

    Wenn er Spaß dran hat, kann er es machen.


    Vom Händler kaufen ist schlecht, wenn der Mehrwertsteuer berechnen sollte.


    Ich denke, dass so eine Münze mit 400- 420 Euro sehr gut bezahlt ist, schließlich sind es knappe 6 Gramm Feingold. Und irgendwo gibt es auch Grenzen. Das setzt allerdings einen unverkratzten Zustand voraus!


    Bei der Auflage werden solche Münzen siche rimmer mal wieder angeboten.

    Hm, verstehe ich das richtig, oder hat Herr Pozsar in seinem letzten Satz in diesem Abschnitt seines Zitates ein konkretes Zeitfenster mit "um das Jahresende herum" angedeutet?Sowas macht man doch nicht in's Blaue hinein...


    "[...]Ein Risiko, über das wir nicht genug nachdenken [...],
    das die kommende Jahreswende erschweren könnte[...]
    :hae: :?: :!: :?: :hae:

    Genau so darf man das verstehen.


    Hintergrund ist, dass die Umsetzung von neuen Bilanzierungsrichtlinien bereits unter dem Vorwand von Covid um ein Jahr verschoben wurden.


    Zwischenzeitlich haben sie es wohl hingekriegt, die Goldleihgeschäfte (keine Futures, das ist was anderes) zu einem bedeutenden Teil zu entwirren und bilanzverträglich "aufzulösen".


    Eigentlich wollten sie schon vor einem Jahr so weit sein. Schafften das aber nicht, weil es zu komplex war.


    Das "Problem" war - umgangssprachlich formuliert: wenn man Gold verliehen hatte, wurde das anders bewertet, als wenn man welches geliehen hat.


    Die Schulden drücken zu 100 %. Verleihenes darf man aber nicht mit 100 % ansetzen.


    Wenn also jemand 1.000 Tonnen verliehen hat und sich im Anschluss diese 1.000 Tonnen anderswo "zurückgeliehen" hat, dann hat er buchhalterisch ein ziemlich dickes Problem.


    Da so genannte "Bullion-Banken" genau dieses Spiel immer wieder im Kreis gemacht hatten..... wären sie ohne eine Auflösung aller Leihgeschäfte (Ausleichen und verleihen gleichermaßen) (rein buchhalterisch gesehen) allesamt Pleite gewesen.


    Das alles hat so sehr lange gedauert, weil das geleihene Gold verkauft wurde und nicht immer waren westliche Banken die Käufer. Das, was beispielsweise Chinesen kauften, ging in die Schweiz. Und wurde dort raffiniert (Feinheit: 999,9 statt 995) und anschließend zu Kilobarren geschmolzen. Deswegen fehlte das Gold und es musste erst (natürlich marktschonend) durch Förderung und Recycling gewonnen und erworben werden.


    Das alles kann man interpretieren als Vorbereitungen zur Erlangung der Fähigkeit eine Währungsreform mit Schuldenschnitt durchführen zu können und anschließend eine ganz oder teilweise "goldgeseckte" Währung auszugeben, bei der Gold am Anfang extrem hoch bewertet ist (damit auch unter einer Goldwährung am Anfang Teuerung entsteht, also weitere Schulden abgebaut werden).


    Mit "verleihenem" und durch den "Leiher" verkauftes Gold geht sowas nicht. Dafür (also für Dinge wie die Prägung von Goldmünzen) muss das Gold dann auch wirklich "da" sein.