Beiträge von mesodor39

    Tendenziell scheinen in letzter Zeit auch immer mehr Platinmünzen auf den Markt zu kommen.
    Vor fünf, sechs Jahren gab es an Neuware nur den Platypus, Maple Leaf und American Eagle.


    Inzwischen gibt es min. ein Dutzend verschiedene Anlagemünzen....

    Der Produktionsüberschuss muss schließlich irgendwo hin. Sollen sie noch viel mehr prägen, damit die Spreads runter gehen.

    ....."Verzehnfachung von Minenkursen" ist zu vereinfachend: Es gibt ja bereits Kursverzehnfacher, Casey meint vermutlich den breiten Markt der Minenaktien über die Minenindices.


    Tatsächlich sind insbes. im letzten Jahrzehnt die Minenaktien auf breiter Front insbes. vs Gold gefallen und werden mit steigendem Goldkursen wieder aufholen, aber unterschiedlich, auch wenn eine Flut alle Boote hebt...


    Grüsse
    Edel

    Den ersten Teil sehe ich genau so.


    Den zweiten Teil situativ bedingt aber völlig anders.


    Die Aktienkurse können nur auf die Entwicklung des Produktes der Firmen aufbauen.


    Diese ist auch dadurch begrenzt, wie sich die Kaufkraft der Löhne entwickelt.


    Und da haben wir seit 20 Jahren eine sehr gefährliche Entwicklung: Goldpreis hoch, Kaufkraft der Löhne: tendenziell runter.


    Irgendwann ist das Spiel in intakten Wirtschaftssystemen ausgereizt.



    Kommt es zum Crash (der stets extrem deflationär ist), erzwingt der Markt reale Zinsen. Das bedeutet, dass es Grenzwert der Verschuldung gibt und dass sich die Wirtschaftlichkeitsgrenzen zwischen kapitalintensiver und lohnintensiver Produktion zu Gunsten der lohnintensiven Produktion verschieben werden.


    Das wird auch den Kurs der Minenaktien limitieren.


    In diesem Moment müssen auch Goldminen reale Erträge ausweisen. Es ist keiner mehr da, der die mit frisch gedrucktem Geld, das in Gold geht, stützt.


    Wird Gold Geld, ist es knapp und begehrt, daher kommt der Zins zurück. Und dadurch (also durch hohe Zinsen) steigt (aus Unternehmersicht) auch der Wert der Arbeitskraft, die Lohnzahlungen kostet, gegenüber dem Kapital, dass es derzeit noch nahezu unverzindlich gibt.


    Löhne kann man solange, bis die neuen Gelichgewichte erreicht sind, viel besser drücken, als Zinsen. Das macht Arbeitskraft noch attraktiver.


    Fazit: Wer einen Währungscrash befürchtet, weis, dass er vorher aus Minen raus und in Gold rein muss (oder sollte das wissen). Wer das nicht glaubt oder glaubt, dass das noch lange dauert, kann Minenaktien kaufen.

    Rhodium kommt in gewissen Platinerzen mit 10 bis 20 Prozent Anteil vor. Aber in diesen erzen ist dann wenig Palladium. Weil Palladium viel früher teurer wurde, als Rhodium, hat man diese Minen zu gemacht.


    Nun wird Palladium in Katalysatoren mit der Zeit teils durch das extrem billige Platin ersetzt.


    Das sollte Druck auf den Palladiumpreis ausüben.


    Problem (stark verkürzt) : ohne Rhodium kein Katalysator für Benziner.


    Ausblick / Thesen:
    E-Autos werden sich lange Zeit nicht durchsetzen.
    Fossile Brennstoffe gibt es satt und genug.
    Benziner und Diesel sind nach mittlerweile etwa 140 Jahren technisch sehr ausgereift.
    Deutschland und Europa sind, was Benziner / Diesel angeht unbedeutend. Was hier politisch festgelegt wird, hat auf das Weltgeschehen keinerlei Einfluss. Andere und viel größere Länder haben ganz andere Konzepte.


    Fazit:
    Bei Rhodium Finger weg, weil langfristig im Vergleich zu Platin zu teuer und weil es - zusammen mit Platin - deutlich billiger zu fördern ist, als was es derzeit kostet.


    Finger weg gilt auch bei Palladium. Grund: dessen teilweisen Ersatz durch Platin.


    Platin ist interessant (wegen Ratios und zukünftig vermehrten Einsatz bei der Katalysatorproduktion für Verbrennungsmotoren und der bekannten industriellen Anwendungen (Beispiel / Stichwort: Dünger- und Ammoniakproduktion) und (mit Einschränkung) dessen Verwendung als Schmuckmetall.


    Iridium: Vorsicht, weil eine wichtige Anwendung (Zündkerzen) wegfallen kann, da Ersatz möglich.


    Ruthenium: Auch hier Vorsicht, eine wichtige Anwendung (Festplatten) fällt aufgrund technischen Fortschritts weg. Der Preis ist nach meinem Empfinden viel zu hoch. Als kleinen Barren zum ansehen ist das OK, weniger als Anlage.


    Die letzten beiden kriegt man sowieso kaum. Und wenn dann. nur mit hohen Aufschlägen ähnlich Rhodium. Aber man kriegt sie kaum mehr los.

    Bezüglich Hetze hätte ich von der Systemhure doch ein wenig mehr Sorgfalt erwartet ! Das Sahnehäubchen, das die linksfaschistisch-gutmenschlich-pädophil-dekadente Leserschaft der Zeit in Ekstase versetzt hätte, wäre ein Verweis auf das aus den Konzentrationslagern stammende Zahngold gewesen, das sich Dank der Degussa in jeder Goldmünze befinden könnte. Vom KZ-Mörder zum Goldbesitzer...so schliesst sich der Kreis.

    Und ich halte dagegen: ohne Papiergeld wäre dieser ganze braune und rote Dreck, der für die Massenmorde des 20. Jahrhunderts verantwortlich ist und uns auch heute noch drangsaliert ausblutet nie an die Macht gekommen und falls doch: der Spuck wäre nach weniger als 5 Jahren vorbei gewesen.....


    Ursache und Wirkung, Herr Kollege!

    Doch, mit Deutschland hat es geklappt. Nachdem wir nach WKII gleich wieder Wirtschaftswunderjahre starteten, wurde es UsRael zu mulmig...Resultat bekannt ...aus Klugen wurden Deppen...

    die Klugen sind langsam weg gestorben und sterben weiter weg, nehmen ihr Wissen, ihre Erfahrungen mit ins Grab. Dummzeugs wächst nach.....

    .....Das Mitglied ist frei, kann mit gewisser Einschränkung im Forum agieren oder einen Thread erstellen zB "Mein schönes Leben ohne Angst mit Gold" oder "Gold birgt Gefahren." .....

    verstehe ich nicht. Der Mann hat doch Recht:


    An Gold kannst Du Dir einen Bruch heben und ja: es kann Dich sogar erschlagen, wenn Du Deine Zimmerwände mit Goldbarren mauerst und sie nicht lotrecht hochziehst. Nur: diesen Gefahren wird Wildkatze nie ausgesetzt sein :)


    Spaß bei Seite:


    Viel größer und realer hingegen ist folgende Gefahr, belegt durch sehr viele Geschichten. Hier eine aus meinem erweiterten Familienkreis:


    Nach dem 2. WK erhängte sich einer meiner (später angeheirateten) Urgroßonkel, ein ehemaliger Generalmajor) am Dachstuhl seines Speichers, weil seine Bankguthaben wertlos und große Teile seines Gutes (über 100 Hektar) enteignet wurden....


    So was ist in den Jahren nach 1923 und nach 1945 tausendfach geschehen.


    Es geht auch undramatischer:
    Manche, wie mein Urgroßvater (um 1864 geboren) durften ab 1923 einfach bis Mitte/ Ende 70 weiterarbeiten, weil ihnen das Ersparte fürs Alter weg inflationiert wurde. Noch mit 94 Jahren, kurz vor seinem Tode, war er darüber sehr verbittert, wie einem alten Zeitungsartikel, veröffentlicht anlässlich seines hohen Geburtstages zu entnehmen ist.


    In einem hat er Recht: das Leben genießen. Ein gerade hart erarbeitetes Strak schmeckt und sättigt heute sicherlich besser, als das, was man für dieses Geld in 20 Jahren kriegt. Da bin ich 100 Prozent seiner Meinung.


    Gefährlich werden seine Ansichten für diejenigen, die ihre frisch verdienten "Steaks" nicht alle zeitnah verfuttern können und sich den Luxus leisten möchten, heute für morgen zu sorgen.


    Wobei ich vielleicht besser nicht "sorgen" geschrieben hätte....

    Und auf eines war und ist stets Verlass:



    Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen mißfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.



    Fazit: mach Depperte niemals klug - kriegst sie nie wieder deppert und Undank ist der Welt lohn .- deswegen heiße es auch: "vergelts Gott".....





    In D ist und war es immer schon es besonders schlimm. Schon im 19. Jahrhundert wusste man (aus einer fikriven, Napoleon untergeschobenen Proklamation):



    "Gegen Teutschland hab ich vor Allem zuerst den Blick gewendet. Ein Volk ohne Vaterland, eine Verfassung ohne Einheit, Fürsten ohne Charakter und Gesinnung, ein Adel ohne Stolz und Kraft, das Alles mußte leichte Beute mir versprechen. Seit Jahrhunderten nicht vertheidigt, und doch in Anspruch nicht genommen: voll Soldaten und ohne Heer, Unterthanen und kein Regiment, so lag es von alter Trägheit einzig nur gehalten. Zwiespalt durfte ich nicht stiften unter ihnen, denn die Einigkeit war aus ihrer Mitte längst gewichen. Nur meine Netze durft ich stellen, und sie liefen mir wie scheues Wild von selbst hinein. Ihre Ehre hab ich ihnen weggenommen, und der meinen sind sie darauf treuherzig nachgelaufen. Untereinander haben sie sich erwürgt, und glaubten redlich ihre Pflicht zu thun. Leichtgläubiger ist kein Volk gewesen, und thöricht toller kein anderes auf Erden. Aberglauben haben sie mit mir getrieben, und als ich sie unter meinem Fuß zertrat, mit verhaßter Gutmüthigkeit mich als ihren Abgott noch verehrt. Als ich sie mit Peitschen schlug, und ihr Land zum Tummelplatz des ewigen Kriegs gemacht, haben ihre Dichter als den Friedensstifter mich besungen.....
    Die thörichte Mißgunst, womit sie sich untereinander angefeindet, hab ich zu meinem Gewinnste wohl gehegt; immer haben sie mehr Verbitterug gegeneinander als gegen den wahren Feind. Affen sind sie seit lange schon gewesen, und so haben sie auch meine Größe nachgeäfft."




    Ich sage nur: Corona / Covid




    So ist es.


    Es bedarf weder Zustimmung noch Neid von Dritten.


    Alleine der Erfolg gibt einem Recht.


    Und mehr als "Recht" geht nicht.


    Auch wenn manche den Eindruck erwecken, sie hätten noch welches übrig.



    Eine Freundin - oder sagen wir besser: "Bekannte" meinte mal zu mir:
    "Jeder macht sein Ding, nur ge***** wird gemeinsam"


    Ich fragte Sie: wie meinst Du das?


    Sie: "Hast Du schon mal alleine ge*****?"


    Recht hat sie.


    Beim Kaufen, Verkaufen und Sterben ist jeder auf sich alleine gestellt.....

    Fakt ist: irgendjemand muss es erst einmal aus der Erde holen.


    Egal, wo, egal, wie tief.


    Es ist eine reine Kosten-Nutzen-Rechnung. Genau so, wie bei den Stromkosten für die "Bitcoin-Schürfung".


    Wenn wir mal davon ausgehen, dass es in erster Linie das Geld ist, das seinen Wert durch Aufblähung der Geldmengen verliert und es weniger das Gold ist, dass langfristig bedeutsame Kaufpreissteigerungen verzeichnet, sind absolute Kurse für die Goldförderung relativ egal.


    Insofern gebe ich Dir Recht: Die zuvor genannten Zahlenn sind extrem hypothetisch und unrealisierbar.


    Mehr noch: Irgendwann ist Schicht im Schacht. Vorkommen sind erschöpft, neue Vorkommen zu geringhaltig für die industrielle Produktion in Menge oder Goldgehalten oder zu schwer erreichbar. Um für 30 cm auf 5 Unzen Gold je Tonne zu kommen, kann ich eben im Tagebau keine 500 m graben. Bis dahin werden die Margen immer magerer, bis sie von selbst mit der Förderung aufhören oder ein exogenes Ereignis sie dazu zwingt. Ab dann wird Gold überwiegend nur noch bei der Produktion anderer Metalle anfallen. Leute, die mit der Pfanne oder kleinen Waschrinnen Gold schürfen, die wird es immer geben und sei es nur als Hobby-Goldsucher und Freizeit- Abenteurer. Recycling und so genanntes Urban-Mining oder neue Formen der Goldgewinnung / Anreicherung hingegen werden eher zunehmen.

    Wenn die Kosten anfallen, wie Du selbst schreibst / zugibst, muss man sie auch bei Vergleichen mit einbeziehen. Da es aber nur Zahlen gibt, in denen genau diese Kosten keinerlei Berücksichtigung finden, hinken derartige Vergleiche. Kurzfristig kann man so vergleichen, mittel- und langfristig eben leider nicht. Daher auch meine ablehnende Tendenz gegenüber den zitierten Passagen.


    Es ist zudem ein Unterschied, ob ich auf einen Index spekuliere oder auf einen ganz konkreten Wert. Will ich den Index nachbilden, werde ich andauernd in Umschichtungen hinein gezwungen, mit den besagten Effekten. Ich kann diesen alleine schon deswegen nicht sinnvoll nachbilden, weil die unversteuerten Erträge mit hinein gerechnet werden. Deswegen ist es - in Zeiten leicht steigender Börden und guter Ertragslage auch nahezu unmöglich, unter Berücksichtigung aller Kosten einen solchen Index über längere Zeit zu schlagen oder zumindest da mitzuhalten. Daher auch die von mir gewählte Bezeichnung "Milchmädchenrechnung".


    Mag sein, dass es bei Dir "funktioniert". Mag auch sein, dass es viele Jahre weiter läuft. Die, die länger hier sind, erinnern sich noch an Eldorado. Der hatte sich ein sehr großes Vermögen zusammenspekuliert. Bis zu jenem Tage, an dem sich das Glück und die Banken gegen ihn wendeten. Da hat er nicht nur alles zuvor gewonnene verloren, es hat ihn (zusammen mit ein paar Banken- und Gerichtsfouls, weil bei dem lohnte sich das für die Bankster) praktisch zerrissen. Auch der Rechtsweg wurde bis zum Ende ausgeschöpft. In einigen Gremien saßen Verwande der Hauptanteilsinhaber von betroffenen Banken. Die letzte Kammer )bei der man nicht mehr einsprechen konnte) lies ihn ebenfalls verlieren mit der Begründung, dass ihnen ein Urteil der Vorinstanz nicht vorliegen würde......


    Tenor: im Zweifelsfall gilt stets: Macht geht vor Recht.

    Reichen 5 Prozent?
    Selbst der liebenswürdige, in der Edelmetall-Community bekannte Prof. Dr. Hans Bocker empfiehlt, nicht sein ganzes Hab und Gut in Edelmetall umzuschichten. In seinem Buch „Gold – Sklavenaufstand im Weltreich der Papiergeldkönige“ schreibt er: „Es besteht keine Notwendigkeit, Ihr Gesamtvermögen in Gold zu überführen. Abgesehen davon, dass Silber die noch besseren Gewinnchancen hat, genügen 5 – 15 % für Skeptiker und 20-40 % für Angsthasen.“ Er schätzt, dass der Unzenpreis wenn es hart auf hart käme, um das 20-fache steigen werde. Die übrigen 95 Prozent des Vermögens, die „verdunsteten“, würden dann durch die 5 Prozent Goldanteil kompensiert. Bocker: „Ihr Kapital wäre zumindest noch vorhanden.


    https://www.goldreporter.de/wi…-zu-schuetzen/gold/96401/


    Ich denke, mehr ist besser.

    Ich denke mit 5 % in einer Sachwertanlage wie Gold schützt Du, wenn Du davon ausgehst, dass Gold in etwa (bzw. statistisch gesehen) die Kaufkraft des darin inverstierten Kapitals über lange Zeiträume erhält, statistisch gesehen genau die 5 Prozent, die darin investiert sind.


    Die Frage hinter Deiner Frage ist vielleicht: mit wie viel meines Gresamtvermögens spiele ich auf "Nummer Sicher" und mit wie viel Prozent kann ich - zu Gunsten einer realen Rendite - auch moderate Ausfallrisiken eingehen, wie es sie beispielsweise bei so genannten "Blue Chips" gibt bzw. bei Anleihen hoher Investmentqualität einst gab.


    Diese Frage ist viel komplexer und viel schwieriger zu beantworten, da hier zahlreiche gewichtige Punkte hineinspielen, wie Zinsniveau, Ausfallrisiken, Preissteigerungen bei so genannten "Vermögenswerten", die als Referenz dafür dienen, wie viel Nachsteuerrendite man haben muss, um real nichts zu verlieren.


    Firmen wie beispielsweise "Blackrock" haben - weitab von Städten - also an unbewohnten, einsamen Orten ganze Rechenzentren und kleinere Siedlungen mit autarker Energieversorgung errichtet, in denen Techniker, Programmierer und Mathematiker unentwegt die rechnerischen und theoretischen Grundlagen dafür entwickeln und auch umsetzen, um sich genau solchen und ähnlichen Fragestellungen widmen zu können.....


    Das Problem: mit 100 % Gold liefert man sich der Goldpreisschwankung auf Gedeih und Verderb aus.


    Ich hatte - vor langer Zeit mal für eine gute Jahressparleistung Silberzehner gekauft, weil ich mich nicht solchen Preissteigerungen aussetzen wollte. Rückblickend wäre es besser gewesen, direkt Silber zu kaufen. Aber dafür hätte ich auch bei Unzenpreisen von 11 oder 12 Euro über 17 Euro die Unze gekriegt.....


    Das Einzige, was man tun kann: langfristig Ratios beobachten und das kaufen, was relativ zu dem anderen preiswert / billig ist. So kann man auch innerhalb der Edelmetalle oder Sachwerte etwas streuen, sodass man statistisch beim Verkauf nicht das abgeben muss, was gerade zu billig ist.......

    Über die 5 Jahre bringt Gold im Mittel einen Werterhalt zum Dax gesehen, und ein Steigerung von ca. 25% von Anfang bis Ende des Charts.

    So, tut es das? Ist das wirklich so? Ich glaube kaum, denn:


    In derartigen Milchmädchenrechnungen fehlen Dinge, die - über die Jahre - kräftig an der theoretischen Rendite nagen, wie:


    - Depotgebühren
    - Kosten für Einlösung von Dividenden
    - Steuern auf Dividenden, Bezugsscheinerlösen (Operation Blanche) usw.
    - Kosten für An- und Verkauf bei Umschichtungen im DAX
    - Kosten für Transaktionen bei Änderung der Gewichtung von Aktien
    - das Risiko und damit der über die Kauf- und Verkaufgebühren hinausgehende Abschlag, nicht zu den berechneten
    Kursen raus und rein zu kommen.
    - Steuern falls bei einer Umschichtung ein "Gewinn" anfällt - Dumm gelaufen!


    Bei richtigem Gold hast Du zweimal Kosten / Abschläge:


    (1) beim Kauf.
    (2) beim Verkauf.


    Und Steuern nur bei Verkauf in den ersten 12 Monaten.


    Und nun bist Du dran.

    Vergessen wir mal Bitcoin.


    Ich finde das mit dem Drücken ( ist ja jetzt nicht so ein Sprung nach unten ) immer etwas komisch, als Wortwahl.
    Geht der Preis um 40% in recht kurzer Zeit hoch, sind es die Märkte und alles ist richtig.
    Geht der Preis um ein paar Prozent runter, waren es die Drücker.
    Auf Langzeit gesehen, sind die Drücker aber die Verlierer, oder nicht?

    Das weis man nicht. Was glaubst Du, wie viele Anleger über Futures und darauf basierende KO-Zertifikate / Scheine genau auf diese betrügerische Art und Weise abgezockt wurden.


    Wenn man einen barren hat, ärgert man sich vielleicht, dass er nicht höher im Wert notiert....


    Und wer sich direkt oder indirekt an solchen Zettelwi********* beteiligt, braucht sich nicht zu ärgern - reine Zeitverschwendung - sondern darf in die Hände Spucken, arbeiten und das verlorene Geld zurück verdienen. Immer schön als Sklave im Hamsterrad laufen..... und das für NÜSSE !!! Und immer schön auf die Möhre 5 cm vor der Nase schielen..... und schneller.... noch schneller..... Denn seit wann werden Zettelsklaven bezahlt?


    Da spielt man besser Lotto.



    ach ja: und wenn sie sich verzocken, haust Du sie mit Deinen Steuergeldern raus oder bürgst über Deinen Staat für deren Schulden.


    Und die sollen die Verlierer sein?

    Also Gold das Kilo 100k ...dass ich nicht lache


    cu DL

    ich weis nicht. Wenn es nicht immer so lange dauern würde, bis es sich erneut verdoppelt hat, könnte es mir doch glatt ein Lächeln entlocken.


    Es ist doch so, dass ein Großteil der Freude über eine Preissteigerung durch den Wertverlust des Geldes wieder zunichte gemacht wird. Dass das auch für alle anderen Preissteigerungen gilt, macht es nicht besser. Im Gegenteil.

    Ein Bezahl-Artikel zu den Gründen eines Hedgefonds aus Aktien auszusteigen und in Gold zu investieren.


    16 Gründe, warum dieser Hedgefonds Aktien abstößt und Gold kauft
    Aufgrund der Bezahlschranke, habe ich ein wenig mehr aus dem Artikel eingefügt:

    • ......1. Die Wirtschaft ist nun an der Erschöpfung ihrer Kredite angelangt, wobei die Staats- und Unternehmensverschuldung im Verhältnis zum weltweiten BIP Rekordhöhen erreicht hat.
    • 13. Edelmetalle werden jetzt auf historisch niedrigen Niveaus im Verhältnis zur Geldmenge gehandelt, Aktien hingegen handeln im Verhältnis zur Geldmenge auf historisch hohen Niveaus.......

    16 Gründe sind einige zu viel. Ich habe versucht, alles auf die wesentlichen Gründe zu reduzieren:


    zu 1.) die Erschöpfung des so genannten "Seigniorage-Kapitals": was gleichbedeutend damit ist, dass jede weitere, durch Kreditvergabe erzeugte Einheit weder zu Wachstum, noch zu Wohlstandsgewinn, sondern lediglich zu - wie auch immer gearteter Abwertung aller bereits existierenden Geldeinheiten führt.


    Das ist eine sehr gewagte These, deren Beweis noch völlig offen steht. Ich wage es stark zu bezweifeln, dass jemand über die theoretischen und mathematischen Möglichkeiten und Grundlagen verfügt, diesen Zeitpunkt exakt vorher zu sagen. Wirtschaft ist - das wusste Ludwig Erhard schon - zu einem bedeutenden Anteil auch das, was Menschen erwarten, woran sie glauben (also Psychologie). Ich verkürze das an dieser Stelle mit der bewusst auf einen einzigen Punkt reduzierten Behauptung, dass das ausschlaggebende Indiz dafür, dass das Seigniorage-Kapital wirklich erschöpft ist, daran erkennbar sein wird, dass die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes ansteigt und das bei anziehenden Preisen (für was auch immer, aber: solange es nicht die Lebenshaltung ist, ändert es sich nicht). Und solange es nicht bei der breiten Masse, die tatsächlich für dieses real bereits wertlose Geld arbeitet um damit deren Lebenshaltung zu finanzieren, ankommt, existiert noch genug Seigniorage-Kapital, um den Schein zu wahren. Erst wenn - auf dieser Ebene - die Stimmung kippt, ist Ende im Gelände. Dann erzeugt Drucken Teuerung, die beißt.


    Zu 13.) Diese Aussage stimmt grundsätzlich. Sie ist aber zu differenzieren: Gold ist am liquidesten und hat daher - innerhalb der Gruppe der klassischen Anlage-Edelmetalle: Gold - Silber - Platin - bereits die höchste Preissteigerung. Auf alle anderen Edelmetalle gehe ich nicht ein. Denn die (Palladium, Rhodium, Ruthenium, Iridium) haben - bezogen auf ihre 30-Jahres-Tiefststände bereits Preissteigerungen (Preis ist nicht gleich Wert) erreicht, die die des Goldes weit in den Schatten stellen.


    Innerhalb der drei klassischen Anlage-Edelmetalle ist Platin derzeit relativ zu Gold und zu Silber - am niedrigsten bewertet.


    Bei Gold kann man die Preissteigerung mit einer neuen, möglichen, zukünftigen Anwendung für Gold begründen:
    Gold könnte wieder Geld werden. Das ist - meiner Ansicht nach - bei Gold bereits zu einem deutlichen Teil eingepreist. Schaut man sich Löhne und Gehälter der Zeit von 1900 bis 1913 an und rechnet diese in Gold um, spiegelt das bei einigen (nicht allen) Tätigkeiten in etwa das heutige Niveau der Entlohnung, umgerechnet in Gold wieder. Man muss dabei aber wissen, dass es in den 100 Jahren des Goldstandards zu deutlichen Verbesserungen (Produktivität, Entdeckungen, Erfindungen) kam, die sich in der Kaufkraft der Löhne und deren Höhe niederschlugen. Von daher darf man nicht erwarten, dass das Lohnniveau zu Beginn einer neuen Goldwährung dem Lohnniveau entspricht, dass gegen Ende der letzten Goldwährung herrschte.

    Das ist mir alles zu kompliziert. Und was zu kompliziert ist, ist meist unverständlich, weil Beschiss.


    Ich vertraue primär auf die natürliche Stabilität von Gold und auf die Bewertungsschwankungen von Sachwerten relativ zueinander.


    Darauf war bislang meist Verlass.


    Und bei einer Sachwertanlage ist ein Totalverlust infolge Entwertung oder Konkurs des Anspruchsgegners ausgeschlossen. Bei mindestens gleichen und stets realen Gewinnchancen.

    Die hohe Inflation, auch bereits mehr als eine "schleichende Inflation" haben wir bereits, denn: Inflation ist die Ausweitung der Geldmenge.


    Was wir noch nicht haben: die hohe Steigerung der Lebenshaltungskosten von 30 und mehr Prozent je Monat. Aber ich glaube auch, dass wir real mehr als 5 % Preissteigerungen per Anno haben. Wann genau die galoppierende Teuerung kommt, wird man dann sehen, wenn es so weit ist. 10 Prozent oder 15 % sind aber auch schon heftig. Und wenn wir dort sind, sieht schon sehr viel anders aus. Herr Krall (Degussa) vertritt die Auffassung, dass man (ich behaupte sogar: mindestens) ungedeckt Geld in Höhe eines Jahres-Brutto-Inlands-Produktes drucken kann, ehe die Teuerung beginnt, zu galoppieren. Er erklärt das in seinen vielen Videos auch sehr gut.


    Schleichende Teuerung: Preissteigerungen kleiner 5 % jährlich


    Galoppierend wären 30 % pro Monat und "hyper" wäre mehr als 50 % pro Monat.


    Ich meine dass bei starker Vermögenspreisinflation auch mehr als 1 Jahres-BPI druckbar ist. Diese verhindert die Teuerung bei den Lebenshaltungskosten, da sie den so genannten "Crack-up-Boom", der der galoppierenden Inflation vorausgenem wird und muss, weil er diese auslöst, hinausschiebt. Vielleicht sind sogar zwei oder drei Jahres-BIP drin. Von "1" auf "3" kann aber schnell gehen.....

    Kupfer - das Silber des kleinen Mannes ....


    eigentl. heißt es ja , Silber , das Gold des kleinen Mannes ....


    ......
    :) Caldera

    Mit "kleinen Männern" wäre ich sehr vorsichtig. Brieftauben waren mal die Rennpferde und Briefmarken die Aktien des "kleinen Mannes". Für die meisten Briefmarkensammler der 60er, 70er, 80er und 90er gilt: hätten sie mal besser Aktienfonds statt Briefmarken erworben.


    Merke: kleine Männer bleiben klein. Denn: Armut beginnt nicht erst in der Brieftasche.


    Nichts gegen Kupfer und andere Rohstoffmetalle wie Zink, Blei, Zinn usw. Kupfer und auch alle anderen werden immer gebraucht werden. Auch in einer Krise. Entscheidend ist: in welchem Umfang. Wenn sich jemand selbst ein paar Kilo Metall oder (besser noch, weil billiger: Metallschrott) wie Altblei, Altkupfer, Messing oder Zinn für eine richtige Krise als Tauschobjekt hinlegt: auch OK.


    Ja, auch sie werden in einer Inflation steigen müssen. Entscheidend für den Grad der Steigerung ist die Nachfrage.


    Entscheidend für den Erfolg der Anlage ist, ob ich im Notfall / Krisenfall auch drauf zugreifen kann. Habe ich echte Ware oder einen Anspruch auf irgendwas?. Und: wie viel kostet mich die Lagerung?.


    Oder habe ich einen Anteil an einer Firma und wie ist dieser Anteil verbrieft und besteht die Möglichkeit einer physischen Auslieferung verbriefter Eigentumsanteile (Aktien)? Genau so wichtig: arbeiten sie mit 100 % Eigenkapital oder sind da Kredite im Spiel (die bei einer Währungsreform anders, als Guthaben umgestellt werden könnten, was für den Aktionär eine völlige oder zumindest eine teilweise Enteignung zur Folge hätte).


    Mit ist das alles viel zu kompliziert..... zumal die Firmenleitung jederzeit Kredite aufnehmen, Geschäfte und Ausgaben tätigen kann (wie Bonusprogramme, Übernahmen, Kreditaufnahmen usw.) die alles ändern können. Dafür vertraue ich zu wenig. Und nach WCM, TV loonland, Senator-Entertaunment usw. weiß ich sehr gut, warum. Dieses Wissen hat mir zu damaligen Bewertungen Verluste im Wert von etwa 400 Unzen Gold gekostet.


    Dann stellt sich die noch Frage: warum mache ich es nicht, wie die Banker mit ihren Scheinchen und die Fondsmanager, also: kann ich Rohstoffe generell auch anders, also ohne Fremdlagerung oder gar Gegenparteirisiko, preiswert "abbilden"? Ja, warum machen die meisten Menschen das nicht?



    Warum sind "Kleine" Leute klein und bleiben es meist auch?



    Wie wäre es - beispielsweise - mit Platin, das letzte "billige" und halbwegs gut handelbare Edelmetall mit einer hohen Wertdichte?


    Die besten Preissteigerungen gegen Gold oder gegen Silber haben Rohstoffe stets gehabt, wenn die Wirtschaft heiß lief, also: wenn stark nachgefragt und produziert wurde. Nach beidem sieht es derzeit nicht aus. Deswegen (weil die Autoindustrie derzeit praktisch tot ist) ist Platin so billig..... Platin und Wasserstofftechnologie: auch da könnte was gehen.


    Bei Gold und Silber ist schon viel gelaufen; Rhodium und Palladium sind (relativ zu Platin) viel zu teuer. Bei Rhodium und bei Palladium würde ich, wegen der Abhängigkeit beider Metalle für die Verwendung in Autokatalysatoren und der künstlich erzeugten Unausgewogenheiten bei der Metallförderung nicht drauf setzen.


    Da würde einiges für Rohstoffe sprechen. Nur: wie bilde ich es für eine reine Anlage ab, um Risiken und um Kosten zu umgehen?


    Die Fragestellung kennen wir doch aus der Werbung: Finden Sie einen Optiker, der billiger ist als F***mann (wo wir schon mal bei "Männern" waren) Die Antwort des Privatermittlers kennen wir auch: "vergessen Sie´s".



    Die langfristige Gold-Kupfer Ratio,


    https://www.goldseiten.de/kurse/Gold-Kupfer-Ratio.php


    lässt folgende Fragestellung zu:


    Finden Sie etwas, das sich - im Vergleich zu Gold - also: relativ zu Gold innerhalb der letzten 20 bis 50 Jahre im Wert gedrittelt hat......


    Ich denke, wenn man den schon "mit der Brechstange" und quasi "gegen alle Flaggen" rangeht...... Warum dann nur ein Faktor "drei" . Fünf oder Zehn ist doch viel besser?


    Gibt es derart lange Reihen mit Ratios?



    Ich weiß es nicht. Wenn es die gibt, werden Blackrock & Co. sie haben. Und sie hüten, wie ihren Augapfel. Denn: Wissen ist MACHT. Und: dieses Wissen, zur rechten zeit richtig umgesetzt, ist wie eine Lizenz zum Gelddrucken, ohne Notenpapier und Druckerpresse und ohne dass es Falschgeld ist, das man druckt. Herrschaftswissen. Elitenwissen.



    Was wissen wir?


    Als Nixon die Umtauschpflicht des UDS in Gold abschaffte, war Schluss mit 35 USD/Unze.


    Ja, und es gibt diesen alten Platinchart - zu finden auf Goldseiten.de. Nur: der Goldschart geht nicht so weit zurück. Da schaut man dann hier:


    https://sdbullion.com/gold-prices-1971


    38 USD/Unze Anfang 1972.


    Der 1971et Platinchart beginnt mit etwa 106 USD: https://futures.tradingcharts.…PL/1971/0/continuous.html


    106/38 = 2,78.


    Schaut man weiter zurück: USD = 35 $/Unze


    20. Januar 1969: Platin (Hoch) = 237,30 USD/Unze Platin Faktor= 237,3/35 = 6,77
    02.09.2020: Platin: 940 (etwa Mitte bid/ask) , Gold: 1964, Faktor: 0,4786.


    Faktor Gold-Platin Schwankung 20.01.1969, 02.09.2020: 6,77/0,4786 = 14.


    Also: noch brauche ich mich nicht nach schwer lagerbaren und noch schwerer physisch verkaufbaren Rohstoffen umzusehen......


    Ich kann jetzt Platin kaufen und so auf einen künftigen Goldstandard oder Gold-Hinterlegungsstandard setzen, in dem Gold erneut Geld ist und - unverliehen - weder Zins, noch Spekulations-Profit abwirft......


    Ich kann auch (sofern ich es besitze) in Gold bleiben und weiter warten. Viel falsch machen kann man mit dem "richtigen Geld" in der Tasche derzeit nicht. Wenn es los geht, siehr man vielleicht Ratios von 0,33 und noch viel kleiner. Das wäre dann ein Faktor 20. Bei 0,25 sind wir bei 27, bei 0,2 bei 33.


    Da steht keiner hinter einem, der einem den Revolver ans Genick hält......


    Die momentane Chance auf das etwa 10-fache Geld (rechnet man Aufschläge weg) binnen 35 Jahren (gerechnet ab 1935 bis 1969), steuerfrei wohlgemerkt, das ist schon etwas. Speziell für junge Menschen......


    Kupfer - gibt es weltweit Unmengen davon in Infrastruktur. China hat seine Infrastrukrur faktisch schon errichtet. Bleibt noch Afrika.


    Gold - gibt es Unmengen davon in Bank- und Privattresoren und in Schmuckform. Kommen jedes Jahr mehrere tausend Tonnen dazu. Wahrscheinlich wird es irgendwann wieder Geld werden....


    Platin - wird momentan zu viel gefördert. Ist daher (noch) relativ billig. Jahresproduktion: ca. 200 Tonnen (Gold: ca. 3.000 Tonnen).


    Lassen wir es mal 5.000 Tonnen Platin oberirdisch geben, die recycelbar sind / wären, wenn die Katalysatoren denn verbraucht und der Platinschmuck als Altmetall verkauft wird. Bei Gold sind wir bei etwa 200.000 Tonnen in Schmuck- und Barrenform und in Elektrogeräten..... Das ist doch was.



    Welche Kupferminenaktien es nach der Krise noch geben wird - keine Ahnung.


    Eine Unze Platin ist auch nach der Krise noch eine Unze Platin.


    Ohne Gold und/oder Silber wird man schlechter durch die Krise kommen, als mit. Ohne Aktien geht das wunderbar.....