Kupfer - das Silber des kleinen Mannes ....
eigentl. heißt es ja , Silber , das Gold des kleinen Mannes ....
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Caldera
Mit "kleinen Männern" wäre ich sehr vorsichtig. Brieftauben waren mal die Rennpferde und Briefmarken die Aktien des "kleinen Mannes". Für die meisten Briefmarkensammler der 60er, 70er, 80er und 90er gilt: hätten sie mal besser Aktienfonds statt Briefmarken erworben.
Merke: kleine Männer bleiben klein. Denn: Armut beginnt nicht erst in der Brieftasche.
Nichts gegen Kupfer und andere Rohstoffmetalle wie Zink, Blei, Zinn usw. Kupfer und auch alle anderen werden immer gebraucht werden. Auch in einer Krise. Entscheidend ist: in welchem Umfang. Wenn sich jemand selbst ein paar Kilo Metall oder (besser noch, weil billiger: Metallschrott) wie Altblei, Altkupfer, Messing oder Zinn für eine richtige Krise als Tauschobjekt hinlegt: auch OK.
Ja, auch sie werden in einer Inflation steigen müssen. Entscheidend für den Grad der Steigerung ist die Nachfrage.
Entscheidend für den Erfolg der Anlage ist, ob ich im Notfall / Krisenfall auch drauf zugreifen kann. Habe ich echte Ware oder einen Anspruch auf irgendwas?. Und: wie viel kostet mich die Lagerung?.
Oder habe ich einen Anteil an einer Firma und wie ist dieser Anteil verbrieft und besteht die Möglichkeit einer physischen Auslieferung verbriefter Eigentumsanteile (Aktien)? Genau so wichtig: arbeiten sie mit 100 % Eigenkapital oder sind da Kredite im Spiel (die bei einer Währungsreform anders, als Guthaben umgestellt werden könnten, was für den Aktionär eine völlige oder zumindest eine teilweise Enteignung zur Folge hätte).
Mit ist das alles viel zu kompliziert..... zumal die Firmenleitung jederzeit Kredite aufnehmen, Geschäfte und Ausgaben tätigen kann (wie Bonusprogramme, Übernahmen, Kreditaufnahmen usw.) die alles ändern können. Dafür vertraue ich zu wenig. Und nach WCM, TV loonland, Senator-Entertaunment usw. weiß ich sehr gut, warum. Dieses Wissen hat mir zu damaligen Bewertungen Verluste im Wert von etwa 400 Unzen Gold gekostet.
Dann stellt sich die noch Frage: warum mache ich es nicht, wie die Banker mit ihren Scheinchen und die Fondsmanager, also: kann ich Rohstoffe generell auch anders, also ohne Fremdlagerung oder gar Gegenparteirisiko, preiswert "abbilden"? Ja, warum machen die meisten Menschen das nicht?
Warum sind "Kleine" Leute klein und bleiben es meist auch?
Wie wäre es - beispielsweise - mit Platin, das letzte "billige" und halbwegs gut handelbare Edelmetall mit einer hohen Wertdichte?
Die besten Preissteigerungen gegen Gold oder gegen Silber haben Rohstoffe stets gehabt, wenn die Wirtschaft heiß lief, also: wenn stark nachgefragt und produziert wurde. Nach beidem sieht es derzeit nicht aus. Deswegen (weil die Autoindustrie derzeit praktisch tot ist) ist Platin so billig..... Platin und Wasserstofftechnologie: auch da könnte was gehen.
Bei Gold und Silber ist schon viel gelaufen; Rhodium und Palladium sind (relativ zu Platin) viel zu teuer. Bei Rhodium und bei Palladium würde ich, wegen der Abhängigkeit beider Metalle für die Verwendung in Autokatalysatoren und der künstlich erzeugten Unausgewogenheiten bei der Metallförderung nicht drauf setzen.
Da würde einiges für Rohstoffe sprechen. Nur: wie bilde ich es für eine reine Anlage ab, um Risiken und um Kosten zu umgehen?
Die Fragestellung kennen wir doch aus der Werbung: Finden Sie einen Optiker, der billiger ist als F***mann (wo wir schon mal bei "Männern" waren) Die Antwort des Privatermittlers kennen wir auch: "vergessen Sie´s".
Die langfristige Gold-Kupfer Ratio,
https://www.goldseiten.de/kurse/Gold-Kupfer-Ratio.php
lässt folgende Fragestellung zu:
Finden Sie etwas, das sich - im Vergleich zu Gold - also: relativ zu Gold innerhalb der letzten 20 bis 50 Jahre im Wert gedrittelt hat......
Ich denke, wenn man den schon "mit der Brechstange" und quasi "gegen alle Flaggen" rangeht...... Warum dann nur ein Faktor "drei" . Fünf oder Zehn ist doch viel besser?
Gibt es derart lange Reihen mit Ratios?
Ich weiß es nicht. Wenn es die gibt, werden Blackrock & Co. sie haben. Und sie hüten, wie ihren Augapfel. Denn: Wissen ist MACHT. Und: dieses Wissen, zur rechten zeit richtig umgesetzt, ist wie eine Lizenz zum Gelddrucken, ohne Notenpapier und Druckerpresse und ohne dass es Falschgeld ist, das man druckt. Herrschaftswissen. Elitenwissen.
Was wissen wir?
Als Nixon die Umtauschpflicht des UDS in Gold abschaffte, war Schluss mit 35 USD/Unze.
Ja, und es gibt diesen alten Platinchart - zu finden auf Goldseiten.de. Nur: der Goldschart geht nicht so weit zurück. Da schaut man dann hier:
https://sdbullion.com/gold-prices-1971
38 USD/Unze Anfang 1972.
Der 1971et Platinchart beginnt mit etwa 106 USD: https://futures.tradingcharts.…PL/1971/0/continuous.html
106/38 = 2,78.
Schaut man weiter zurück: USD = 35 $/Unze
20. Januar 1969: Platin (Hoch) = 237,30 USD/Unze Platin Faktor= 237,3/35 = 6,77
02.09.2020: Platin: 940 (etwa Mitte bid/ask) , Gold: 1964, Faktor: 0,4786.
Faktor Gold-Platin Schwankung 20.01.1969, 02.09.2020: 6,77/0,4786 = 14.
Also: noch brauche ich mich nicht nach schwer lagerbaren und noch schwerer physisch verkaufbaren Rohstoffen umzusehen......
Ich kann jetzt Platin kaufen und so auf einen künftigen Goldstandard oder Gold-Hinterlegungsstandard setzen, in dem Gold erneut Geld ist und - unverliehen - weder Zins, noch Spekulations-Profit abwirft......
Ich kann auch (sofern ich es besitze) in Gold bleiben und weiter warten. Viel falsch machen kann man mit dem "richtigen Geld" in der Tasche derzeit nicht. Wenn es los geht, siehr man vielleicht Ratios von 0,33 und noch viel kleiner. Das wäre dann ein Faktor 20. Bei 0,25 sind wir bei 27, bei 0,2 bei 33.
Da steht keiner hinter einem, der einem den Revolver ans Genick hält......
Die momentane Chance auf das etwa 10-fache Geld (rechnet man Aufschläge weg) binnen 35 Jahren (gerechnet ab 1935 bis 1969), steuerfrei wohlgemerkt, das ist schon etwas. Speziell für junge Menschen......
Kupfer - gibt es weltweit Unmengen davon in Infrastruktur. China hat seine Infrastrukrur faktisch schon errichtet. Bleibt noch Afrika.
Gold - gibt es Unmengen davon in Bank- und Privattresoren und in Schmuckform. Kommen jedes Jahr mehrere tausend Tonnen dazu. Wahrscheinlich wird es irgendwann wieder Geld werden....
Platin - wird momentan zu viel gefördert. Ist daher (noch) relativ billig. Jahresproduktion: ca. 200 Tonnen (Gold: ca. 3.000 Tonnen).
Lassen wir es mal 5.000 Tonnen Platin oberirdisch geben, die recycelbar sind / wären, wenn die Katalysatoren denn verbraucht und der Platinschmuck als Altmetall verkauft wird. Bei Gold sind wir bei etwa 200.000 Tonnen in Schmuck- und Barrenform und in Elektrogeräten..... Das ist doch was.
Welche Kupferminenaktien es nach der Krise noch geben wird - keine Ahnung.
Eine Unze Platin ist auch nach der Krise noch eine Unze Platin.
Ohne Gold und/oder Silber wird man schlechter durch die Krise kommen, als mit. Ohne Aktien geht das wunderbar.....