Sorry @Wildkatze, das ist Geschwurbel und stimmt einfach nicht. Wenn ich den Zeitraum von 2000 , mein Einstieg in Gold, bis heute betrachte, ist Gold mit annualisierten ~ 9 % im Wert (Geldwert) gestiegen. Das ist weit, weit über Lebensmittel- oder Mietpreissteigerungen. Ich habe Mietwohnungen und habe in den Ordnern mal nachgeschaut wo die Mieten 2000 lagen...trotz zwischenzeitlicher Mieterwechsel, sind die Mieten nur marginal über dem Niveau von 2000.
Du musst das mal anders herum sehen, denn: nichts ist in Stein gemeißelt.
Wie haben, was Löhne und Lebenshaltung angeht seit etwa 2002 eine sehr extreme Deflation gegenüber echtem Geld (also Gold). Den in Papiergeld rechnenden und Preise vergleichenden Menschen fällt das aber nicht auf, da ihr Maßstab (Euros, Dollars) selbst immer kürzer wird und sie nur sehen, dass alles teurer wird.
Wer das verstanden hat, der weis auch, dass es da eines Tages ein gewaltiges Problem geben wird:
Irgendwann, wenn mal wieder stabil gewirtschaftet wird und es einen Marktzins gibt, kann es passieren, dass Gold gemessen in Lebenshaltungskosten extrem sinkt. Beispielsweise weil es dann keine Zinsen / Gewinne mehr bringt, es sei denn: man geht das Risiko ein und verleiht es.
Momentan ist dieses Szenario jedoch nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil: die Golddeflation dürfte erst noch so richtig in Fahrt kommen....... vielleicht haben wir erst das erste Drittel oder Viertel davon gesehen. Ob und wer davon profitiert, das ist eine völlig andere Sache.
Dennoch sollte man schon jetzt an die Zeit danach denken und mit einem Teil des Kapitals innerhalb der Edelmetalle sehr vorsichtig die Weichen dafür stellen.....
Wie gesagt: sehr vorsichtig, denn: auch Metalle wie Platin können gegenüber Gold nochmals extrem abwerten, wenn die Wirtschaft kollabiert.
Auch hier ist es, wie bei der Krise des Papiergeldes, wichtig, nicht völlig unvorbereitet zu sein.