Beiträge von mesodor39

    Wenn es stimmt, dass die USA je Quartal mehr als eine dreiviertel Billion neue Schulden machen, wen interessieren dann die 1,3 Billionen, die China und Saudi-Arabien halten?


    Viel interessanter ist doch vielleicht, wo die anderen 24 Billionen versteckt sind.

    Ich hatte nur ne 80er. Die war aber - noch während meiner Schulzeit - hart auf dem Bau erarbeitet - also selbst bezahlt. Den Porsche-Fahrer hatten wir auch auf der Uni...... wahrscheinlich gibt / gab es überall solche Exemplare.


    Und dann war da noch diese Turniertänzerin, die meine Fantasie aufs äußerste inspirierte..... ja, die wollte leben, was geboten bekommen, was darstellen. Und wenn nicht aus eigener Leistung, dann über den Status ihres Freundes / Partners. Da war sie knallhart. Wollte wissen, was ich ihr zu bieten hätte...... Schlechte Karten also. In der Firma meines Vaters, in einer Ecke, da lagen einige alte, kaputte Bleibatterien von Bagger, LKW und so weiter. Ein großer, seit Jahrzehnten ungebrauchter, alter Teerkocher war auch vorhanden, Grillkohle (Holzkohle) gab es im Baumarkt Kupfervitriol in der Apotheke und konzentrierte Salz- und Salpetersäure in der Drogerie...... und den verbogenen, gelochten Viererdukaten gab es zum Diskontpreis vom Gold- und Silberankauf. Die Form, in der 5-kg-Silberbarren gegossen wurden kam der Form für einen 400-Unzen-Barren recht nahe. Punzen waren auch kein Problem..... Das größte Schließfach kostete 120 DM im Jahr........ und so nahm das Spiel seinen Lauf: nach zwei Semestern war es dann voll mit einer viertel Tonne bleierner "Standardbarren" die mit einem Kupfergrund und darauf mit einem Hauch des edlen Aurums überzogen waren. Da - so war ich mir sicher, konnte der Porsche-Fahre nicht mithalten. Noch einen echten St Gaudens und eine Handvoll Napoleons obenauf..... und dann hieß es: Bühne frei. Was dann kam, damit hatte ich so nicht gerechnet: der St Gaudens hatte es ihr angetan, also schenkte ich ihn ihr. So weit - so gut. Dann wollte sie wissen, woher....... die Antwort: Bank & Börsengeschäfte. Erben wäre ja irgendwo auf den Füßen toter zu stehen. Das gefiel ihr nicht, sie fühlte sich als materialistisch missverstanden. Sprach etwas von sozialem und gesellschaftlichen Status und der Gemeinwohlverpflichtung von Eigentum und dass Spekulation ja irgendwo auch zumindest ein wenig asozial sei........
    Also ein Satz mit X. Mein Pech. Die Frau hatte irgendwo Klasse, obgleich es sehr verletzend war, sie so reden zu hören. Ich hatte zu sorgfältig gewählt. Eine junge, rothaarige Bankerin mit Sommersprossen war da viel skrupelloser aber so ganz und gar nicht mein Typ.


    Etwa zwei Jahre später sah ich sie..... mit einem dicken, runden Bauch. Das Diplomatensöhnchen mit dem Porsche hatte schon eine neue Freundin....... Ich gab ihr die Hand, drehte, als ich sie hatte, ihren Handrücken nach oben - kein Ring war zu sehen - und fragte sie, wie das mit ihrem sozialen Status denn nun sei und ob sie bekommen hätte, was sie sich erwünscht hat. Sie errötete, blickte (wie ich dachte) verschämt weg, ich lies ihre Hand los, sie drehte sich um, kramte etwas aus ihrer Geldbörse hervor, ich war bereits am gehen und ein paar Meter von ihr weg, da rief sie meinen Namen. Ich drehte mich um und spürte einen heftigen Einschlag auf meine linke Augenbraue. Es tat echt weh, blutete auch ganz schön. Ich bückte mich und da lag das 20-Dollar-Stück.


    Ich habe sie nie weider eines Blickes gewürdigt, geschweige denn ein Wort mit ihr gewechselt - egal, wie schwer mir das fiel. Und sie tat es mir gleich. Manchmal laufen Dinge eben richtig schief, weil man sich mehr erhofft, als drin ist. Mit ist das damals so passiert und ihr auch. Mit dem Porsche-Fahrer, diesem Angeber, hätte ich dennoch zu keinem Zeitpunkt tauschen wollen.....

    ......Das Sozialsystem straft nunmal einen, wenn man im Berufsleben nicht alles durchgebracht hat......

    Sobald das Geld auf dem Konto ist wird es abgehoben und zeitnah ausgegeben. Denn: dafür ist es da. Und wofür man sein (versteuertes und "verabgabtes") Einkommen ausgibt, ist doch jedem selbst überlassen. Warum sich heute für morgen sorgen. Sorgen geben Falten und je später die kommen, desto besser. Also: gar nicht erst vorzeitig anfangen, sich zu "sorgen". Es gibt ein Recht auf informelle Selbstbestimmung. Und nach dem zu urteilen, was man so liest, kommt mit dem Alter sehr oft - präziser formuliert: seitdem mehr und mehr Streifen und Rauten am ´Himmel sichtbar sind: inner öfter - auch die Vergesslichkeit, auf neuhochdeutsch auch "Demenz" genannt........
    was wollte ich eigentlich sagen - habe schon wieder mal den Faden verloren, sorry......

    Bis jetzt sind alle drei meiner (entfernten) Bekannten, die das Leben nach der Rente im Ausland verbringen wollten, wieder zurückgekehrt. es war halt doch nicht das Wahre. Der eine hatte hier bereits seine Wohnung verkauft und sich auf Gran Canaria eine Wohnung gekauft, der ärgert sich jetzt ziemlich. Er wohnt hier jetzt zur Miete und über den Winter gehts rüber.
    Die anderen hatten es tatsächlich erst mal versucht, sind aber wieder zurück gekommen.


    Deswegen ist der Rat von Nachtwächer sinnvoll, erstmal ne Weile zur Probe auszuwandern und zu checken, ob es auch wirklich passt.

    Alles verkaufen, zurückkommen und dann mieten müssen - das geht ins Geld, dessen Ende dann schnell absehbar ist. Über so was weis ich viele interessante, aber leider viel zu lange Geschichten.


    Zusammengefasst ist es, wenn man ehrlich und realistisch ist und alles nüchtern durchrechnet ein "Anfangswertproblem":
    Ich haue mal willkürlich eine Größenordnung raus, mit der es ganz sicher Probleme gibt: mit beispielsweise 12 Kilo Gold und 200 Kilo Silber kann und konnte man, sollte man sie den als "Normalverdiener" überhaupt zusammenbekommen haben, in den letzten 50 Jahren leider keine großen Sprünge machen. Viel mehr ist für eine durchschnittliche Biografie auch nur sehr schwer möglich.


    Und dafür muss man schon sehr früh angefangen haben mit dem Edelmetall...... Heute ist das nahezu unmöglich, so weit oder weiter zu kommen. Wenn man 80 ist, reicht es wahrscheinlich aus, es sei denn, man überschreitet die 100 deutlich. Mit 50 reicht es wahrscheinlich bei Weitem nicht aus, es sei denn, man lebt nahe dem Existenzminimum oder man macht mit 65 bis 70 die Augen zu......


    100 Kilo vom "gelben" - "sicher" vor staatlichem Zugriff aufbewahrt - hingegen reichen - bei durchschnittlichem Lebensstandard wahrscheinlich für ein ganzes Leben. Die haben hier, was man so liest - nur sehr, sehr wenige. Zwei bis drei Leuten würde ich das hier zutrauen. Wenn man so viel hat, kann man im Sommer auch zur Miete.....


    Das Problem ist trivial: richtig "rechnen" kann kaum einer. Ich will mich da gar nicht ausnehmen. Also bleibt nur: sehr konservativ zu planen und unter Einbeziehung vieler Unsicherheiten und Überraschungen. Denn eines lehrt das Leben: erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt......


    Was den meisten hier bleibt: ein paar "Krümel" echten Metalls zu akkumulieren und auf - wie auch immer geartete "Gelegenheiten" warten. Damit - so meine persönliche Meinung - sollte man immer noch deutlich besser fahren können, als der "grosse und metalllose Rest vom Schürtzenfest"......


    Und wen das nicht reicht, der Zockt: alles oder nichts...... mit einer gefühlten 0,5-Prozent-Chance auf "Alles" und einer 99,5-Prozent-Wahrscheinlichkeit auf "Nichts". Lotto Spielen ist da noch aussichtsreicher.

    was wollt ihr denn In D noch mit Immos???
    da muß schon erst mal einiges an der Gesetzgebung ( Steuern, Mieterschutz etc) geändert werden,
    damit ich mir nochmal sowas ans Bein binde.
    Man ist doch nur noch der Depp der Nation mit Immos.....

    Stimmt.


    Meine Meinung dazu: Immos kaufen nur noch zum selbst drin leben.
    Und bloß nicht zu diesen Preisen. Wer jetzt nicht wartet und kauft könnte sich sein Leben darüber ärgern. Besser in Gold parken und warten. Wer weis, wie schlimm es noch werden wird. Immos können nicht weg laufen. Menschen schon. Und dann?

    Endlich hat es mal einen von "denen" getroffen.


    Doch viel zu schwach, wenn man mich fragt.


    Das große Finale kommt noch..... und zwar mit deren Kreditsicherheiten: Häuser, Gewerbeimmobilien, Anleihen, Aktien, beliehenen Policen von Lebensversicherungen.....


    Das reißt sie dann, mitsamt ihren Steigbügelhaltern, den Sparern, um!


    Aber das sind nur die dann toten Hüllen, auf die dann alle starren...... die letzten Boni sind dann schon längst ausgezahlt und für Gold ausgegeben worden.


    Aber die 200.000.000 fehlen.

    Er rechnet auch mit einer Deflation, allerdings sieht er darin einen Grund für steigende !!! Goldpreise.

    ist vollkommen logisch.


    In einer richtigen Deflation gehen viele bankrott.


    Kredite fallen massenhaft aus.


    Leute geben aus Angst vor Jobverlust weniger Geld aus.


    Leute verlieren Jobs.


    Mieten können nicht mehr gezahlt werden.


    Eigenheimkredite können nicht mehr gezahlt werden.


    Alles läuft nur noch auf Sparflamme.


    Sicherheiten (Anleihen, Aktien Autos, Häuser, Gewerbeimmobilien) verlieren dramatisch an Wert. Anleihen und Aktien werden sogar teilweise durch Insolvenzen wertlos.


    Auch Leute, die noch ihren Job haben werden bei Krediten aufgefordert, Sicherheiten nachzuschießen, was sie nicht können.


    Banken kommen in Schwierigkeiten.


    So viel Geld, um alles zu retten, kann nicht gedruckt werden, weil es dann schlagartig wertlos würde.


    Dennoch: riesen Geldmengen treffen auf kleiner werdende Warenangebote. Preise steigen. Banknoten kann man daher auch nicht längere Zeit vertrauen. Ein paar Tage, Wochen, Monate..... schaut doch, wie sie schon jetzt steigen, die Preise für zum Teil Lebensnotwendiges oder Luxus wie gutes Fleisch..... Noch steigen sie langsam, aber sie steigen.....


    Geld auf der Bank zu haben ist dann brandgefährlich, wenn man als Inhaber von Sparguthaben nicht zwangsweise "Bankmiteigentümer" oder ohne Umweg als "Bankmiteigner" direkt entschädigungslos enteignet werden will.


    Also bleibt jedem, der klar denken kann, nur Gold. Je früher man drauf kommt, je besser, je billiger.


    Das ist, wie bei den vorausgegangenen Aktienhaussen, ein sich selbst verstärkender Prozess.


    Geld wurde an den Börsen Jahrzehntelang verdient und bei wenigen akkumuliert..... davon gibt es mehr als genug, Gold hingegen ist knapp.


    Daher auch die ganzen Luftnummern mit "Papiergold" und so....


    das ist nur, um Nachfrage zu "befriedigen" für die es zum so genannten "Marktpreis" kein reales Angebot gibt.


    Wer echtes Gold kauft, das sind ein paar kleine Spinner und eben die "richtig" reichen, wissenden......


    Sie können zwar nicht alles "retten", retten aber zu viel, als dass es die Währung verkraften würde. Diese verfällt. Nicht sofort, aber in den nächsten Jahren.


    2.000 $ oder € die Unze Gold sind nicht das Problem..... die sehen wir dieses Jahr noch locker.


    Das richtig dicke Problem beginnt, wenn wir irgendwo bei 3.000, 4.000 oder 5.000 sind und große Vermögen ins Gold wollen, weil Preise heftig steigen, Menschen ihre Guthaben abheben usw.


    Richtig ungemütlich und gefährlich wird es, wenn Leute massenhaft aufhören zu arbeiten, weil der Lohn nicht mehr reicht, um bei den hohen Preisen zu leben usw......

    @Deichkind26603 @Schwundgeldfluechter und @alle


    Diese Diskussion ist ja nun mal typisch „systemdeutsch“.......
    .......Je devoter, ängstlicher, obrigkeitsgläubiger der Systemling ist, desto besser kann die Kabale alles lenken ...

    Und nach Strich und Faden verarschen und ausplündern!


    Keiner ist gezwungen jetzt Edelmetall zu verkaufen oder umzuformen oder umzuschichten!



    Kommen wir zu dem, was wichtig ist:
    Alle nun reikommenden Zahlen, bestätigen das, was ich schon sehr früh in diesem Forum gepostet habe:


    Ende im Gelände. Und das auf allen Ebenen.


    Kaum ein Stein wird auf den anderen bleiben.


    Keiner weis zwar genau was und in welcher Reihenfolge passiert.


    Dennoch kann sich jeder darüber im klaren sein, was die möglichen Folgen sein werden:


    Massenverarmung, Not, ein gewaltiges Gegendeinander der Bürger durch bewusste Spaltung der Gesellschaft durch die Politik. Denunziantentum und Terror wie in der DDR und dem III. Reich oder wie unter Stalin und Mao.


    Was kommt als nächstes - also in den kommenden 6 Monaten:
    Die Krise schlägt jetzt schon durch, doch es kommt noch sehr viel schlimmer. Wir haben gerade erst die ersten, maximal 5 Prozent gesehen.
    Viele kleine und mittlere Firmen werden für immer verschwinden. Neue kommen kaum nach. Die, die überleben werden viel entlassen. Vermieter, Autosalons, alle Firmen, die nichts unmittelbar lebensnotwendiges tun ist, gehen massenweise pleite, Fonds kippen, es kommt massenhaft zu Notverkäufen. Nicht nur an den Börsen. Immobilien verlieren (in anderen Waren gerechnet oder in Edelmetall) extrem an Wert. Euro-Preise können, auch bei fallenden Löhnen steigen. Der Staat wird immer mehr bestimmen und es damit für normale Menschen nur noch viel schlimmer machen. Nur die "Großen" und "Superreichen" werden profitieren.


    Wer wann welches Formular....... nee. Leute.


    Haben oder nicht haben zählt, egal in welcher Legierung (333, 585, 750, 800, 925 usw.) Form, Münzen, Medaillen, Barren, Schmuck, Besteck, Bruch-(gold oder Silber), so genanntes "Zahngold" oder "Kronen aus Metall"


    Alles andere zählt nicht.

    Genau das (Minenschließungen) sollte in großem Stil passieren.....


    Und dann warten wir mal zwei, drei Jahre...... und lernen dann erneut das Staunen....


    Ich warte auch erst mal. Fiat habe ich momentan fast keines, weil alles höher als Nominal notiert.


    Gold gegen Pt mache ich momentan jedenfalls nicht. Derzeit keinesfalls. Erst mal warten, wie weit es mit der Wirtschaft runter geht. Und da stehen wie gerade am Anfang. Kann auch sein, dass es Aufstände und Bürgerkrieg und Revolutionen geben wird, wenn die Situation noch weiter eskaliert.....


    Notfalls laufen Motoren auch Ohne Kat. Egal, ob in PKW, Baumaschinen oder Kriegsgerät.....


    Aber versuche mal als Staat ohne Gold Waffen oder andere wichtige Güter zu kaufen, wenn es schlecht aussieht.......


    Die Ratios sprechen eindeutig für einen Tausch Au gegen Pt: wenn nicht jetzt, wann dann?


    Die wirtschaftliche Situation des beispiellosen Zusammenbruchs spricht eindeutig für Gold und eindeutig gegen jedes Industriemetall, so edel und rar es auch immer sein mag.


    Kommt es hart auf hart, zählt Liquidität. Kein Papier. Nur Cash. Also: Gold. GGf. und mit Einschränkungen auch noch Silber. Aber zu allererst Gold.


    Platin kann für strategische Zwecke (Katalysatoren für Großchemie) notfalls aus PKW-Katalysatoren gewonnen werden. Das sind riesige Reserven. Autos fahren ohne sogar Kat besser und verbrauchsärmer.......

    Nicht ohne Grund!Gib mir was Glaubwürdigeres als Hoffnung aus was Mögliches.

    Du willst einen Grund?


    Der Grund bist Du selbst. Und viele andere hier.


    Krasse Underperformance, Ratios, die neue Skalierung jahrzehnte alter Tabellen erzwingen, Ins negative anbgleitende Futurpreise für Öl, eine aus den Fugen geratene Weltwirtschaft, Gelddruckprogramme mit in Friedenszeiten ohne historische Entsprechung, Schiere Verzweiflung, Fassungslosigkeit, Glaubenskrisen, Misstrauen und Hoffnungslosigkeit, dass Silber jemals wieder steigen könnte..... Und das hier im Edelmetallforum.


    Viele stehen hier schon knöcheltief im Blut....... oder glauben schon, darin ertrunken zu sen.


    Hat es jemals bessere Gründe für Käufe gegeben?


    Ich bin gespannt.....

    Wenn sich das Gold-Silber-Ratio von Jahr zu Jahr vergrößert kann ich doch kein Vertrauen zu Silber aufbauen, da muss ich doch zwanghaft flüchten?! … nicht WEIL es sich bewährt hat sondern gerade weil es vor Ewigkeiten als Zahlungsmittel gedient und heute ausgedient hat. Mag sein, dass Silber vor 3000 Jahren stabil war aber heute liegt der Spot noch unter ………. da bin ich jetzt diskussionsbereit: Im E-Fall 2 Liter Wasser und 3 Kilo Mehl! Also 5,83 Euro. Wo ist bei euch die Relation zwischen realem Markt und totaler Katastrophe?
    Real ist Silber genau den Spot Wert weil x Firmen Silber abbauen und im Wettbewerb stehen. Wenn eine Firma davon der Meinung wäre 50 USD/oz zu verlangen, würde sie nichts mehr verkaufen. Also wieso sollte sich das ändern?

    Ich hätte auch 2016 Rhodium für 600 die Unze hergeben können, wenn ich es 2008 für mehrere Taudsend die Unze gekauft hätte.... hab´ich aber nicht. Sondern ich habe es umgekehrt gemacht. Damals (ab 2012) billig rein, später teuer raus......


    Also was soll es. Geld oder Profit macht man nicht, in dem man nicht nur absolut, sondern auch relativ teuer kauft. Und immer mit der Herde läuft. Und schon zuvor elendig lange gelaufene Trends immer weiter extrapoliert.
    Genau so verliert man Geld und Substanz.


    Derzeit gibt es in Relation zu Gold zwei relativ günstige Metalle: Silber und Platin.


    Der ganze Rest (Palladium, Rhodium, Ruthenium und Iridium) ist derzeit nach meinem Gefühl hoffnungslos überteuert.

    Auch die Kaufkraft von Gold schwankt gewaltig......
    Kugel Eis um 2002: 1/16 Gramm
    Kugel Eis heute: 1/42 Gramm.
    Kugel Eis um 1980: 1/120 Gramm.
    Kugel Eis 1968: 1/48 Gramm...... 1 Unze = 35 §, 1 Dollar= 4,20 DM, Kugel Eis= 10 Pfennige


    Und nun ihr

    Ist es jetzt schon.Der Hatzer hat in der Regel keines und der Wald und Wiesen Michl auch nicht. Der bedient brav seine Kredtite und Hypotheken.
    Nachtwächter

    Das System ist am Ende, wenn so viele Schuldner ausfallen (also durch Konkurs von ihren Schulden befreit werden), dass zu wenige noch Geld verdienen müssen, um Schulden abzutragen. Klar ist das Geld bei dann sehr wenigen. Und klar ist dieses Geld dann weg und wertlos. Aber diese sehr wenigen haben es ja schon jahrelang immer wieder ausgegeben und erneut in Umlauf gesetzt und dafür Grund, Immobilien und sonstiges angehäuft.


    Dass der Wagen, der, mehrfach um die Welt gefahren ist und seinen Besitzern viele schöne Dinge geholt hat, irgendwann einen Motorschaden hat, negiert nicht seine Fahrleistung und auch nicht den herbeigeführten Erfolg. Und auch den Wagen mit Motorschaden kann man noch gegen eine nützliche Winzigkeit eintauschen.


    Am Ende ist das Geld - wie auch immer - dann doch bei den Dummen, die es schließlich verbrennen oder wegwerfen.


    Die einzige Hoffnung der Kredit-Sklaven: offene Inflationierung um so auch seine für die dann fast wertlos gewordene Immobilie aufgenommene Schuld tilgen zu können, noch bevor es neues Geld und asymmetrische Umstellungen alter Schulden und "Guthaben" gibt.


    Doch selbst so eine Chance / Gnade würden die meisten Kreditler vermasseln......

    Dahingehende Überlegungen habe ich auch schon mal angestellt, nachdem ich meine letzte Unze Rhodium abgestoßen und in Platin gewechselt hatte.


    Ich habe das aber aus guten Gründen nicht umgesetzt.


    Gold ist nicht nur Geld, es ist auch dann noch Geld, wenn alles Papiergeld völlig wertlos ist und die Wirtschaft daniederliegt.


    Von Platin kannst Du genau das nicht sagen. Platin ist - anders als Gold - stets nur ein Teil eines sinnvollen Edelmetallinvestments, dass Chancen, aber auch Risiken abdeckt.


    Daher ist/wäre der bestmögliche Zeitpunkt, Gold in Platin zu tauschen erst dann gekommen, wenn die Industrie und der Wert von Papiergeld so weit heruntergefahren ist, dass alles nach Gold giert, es aber kaum Nachfrage nach Platin gibt.


    Derzeit macht es meiner Ansicht nach keinen Sinn, auf der Grundlage von 950 bis 1000 für Platin und 1700 für Gold Gold in Platin zu wechseln. Die Aufschläge auf Platin sind viel zu hoch und da muss auch noch was am Platinpreis passieren.....


    Mag sein, dass ich das "Optimum" verpasse.


    Ich halte mein Pulver trocken und setze eher auf die Liquidität von Gold, als auf die Outperformance Platin gegenüber Gold, die - für mich völlig unzweifelhaft - irgendwann kommt und gewaltig sein wird.


    Wenn man dann zwei bis zweieinhalb Unzen Platin je Unze Gold kriegt, kann man auch über eine Gleichgewichtung Platin-Gold reden.


    Ab drei bis dreieinhalb kann man, wenn man zocken will, Platin (gewichtsmäßig, nicht wertemäßig) auch übergewichten, 60 Platin / 40 Gold.


    Ab vier dann 80 Platin / 20 Gold. Also wenn einer 10 kg hat, dann 8 kg Platin, 2 kg Gold. Um das zu erreichen braucht man dann 4 kg Gold.


    Wer (und das schon längere Zeit) überwiegend in Gold ist, aber noch kein Platin hat, der kann einen Teil seines Goldes in Platin wechseln, weil er - relativ zu seinem Goldeinstiegspreis einen sehr günstigen Platinpreis bekommt.

    Da fällt mir spontan nur gerade ein Land ein, und das ist nicht China: der Trump kann die Chinesen wirtschaftlich mit Sicherheit in die Knie zwingen, Sanktionen kennen die nur im Ansatz...

    Das "dort" war nicht geografisch im Sinne einer Länderallokation gemeint, sondern im Sinne einer Marktallokation gemeint. Also: Immobilienmarkt, Aktienmarkt, Rentenmarkt, Terminmarkt.

    ......Insgesamt ist noch immer die sicherste Variante, in der aktuellen Situation auf Gold zu setzen, auch wenn dies manchmal auch schmerzhaft ist, vor allem, wenn man auch noch auf den Silberexpress wartet.....

    Gold hat den Vorteil, dass es die FED nicht derart beliebig kontrollieren kann, wie beispielsweise Aktien-, Anleihen-, Immobilien-, Sammler- und Kunstmärkte....


    denn Gold steht jedem als Alternative zu allen aus Schulden erschaffenen "Währungen" zur Verfügung. Übertreibt die FED es also, kann der Goldpreis derart steigen, dass an der Werthaltigkeit des Schuldengeldes gezweifelt wird, was weitere Goldkäufe und über den Verkauf von Aktien, Anleihen und gehypten Immobilien / sonstigen Werten letztendlich den Zusammenbruch zahlreicher Märkte, den Ausfall unzähliger Schuldner, gigantischer, vagabundierender Geldmengen ohne entsprechendes Warenangebot, explodierender Preise und damit die Wertlosigkeit des Schuldengeldes und allen darauf basierenden "Vermögen" zur Folge hätte.


    Daher hat die FED zusammen mit ihren "Geschäftsbanken" auch Gold aus dem Nichts erschaffen, so genanntes Papiergold. Papiergold ist mangels Aufschlägen im direkten Preisvegleich billiger, als echtes Gold, ist dafür aber ein Anspruch (auf was auch immer und gegen wen auch immer) und keine existente Ware.


    Wenn man ihnen also etwas will, kauft man - mit eigenem Geld - echtes Gold (oder wenn man schon welches hat, auch Silber oder Platin oder....), das man außerhalb des Bankensystems und getrennt von Vermögenswerten Dritter lagert.


    Was man kauft, ist gar nicht mal so wichtig. Hauptsache man kauft es. Und Hauptsache man kauft ab einem gewissen Zeitpunkt / Edelmetallbestand bevorzugt das Edelmetall, was relativ zu den anderen Edelmetallen "günstig" bewertet ist. So tut man ihnen maximalen Schmerz zufügen.


    Offensivere Strategien (z.B. Minenaktien, Terminmarktgeschäfte, Finanzwetten) bergen exponentiell zunehmende Risiken das Opfer deren Machenschaften zu werden.

    .....Wenn wir in 2 Jahren zurückblicken auf den 30. April 2020:
    Entweder sagen wir dann: Weshalb habe ich nicht mein ganzes Vermögen in Aktienputs gesteckt? Es sah ja ein Blinder, dass dies nie und nimmer aufgehen kann.
    Oder wir sagen: Never fight the FED. Es war sonnenklar, dass die FED und Trumpel nie zulassen werden, dass Aktien sinken, sondern sie werden kaufen und kaufen mit Endlosgeld, egal, wie die Realwirtschaft aussieht. Warum habe ich nicht einfach alles Geld in Aktien gesteckt? Die FED wird es schon richten….

    Genau so. Das können weder Du noch ich wissen oder gar vorausberechnen. Wir wissen nicht, wann Geldschleusen geöffnet oder geschlossen werden, wohin sie Geld bei offenen Schleusen hinleiten und welchen Kreditnehmern sie bei sich schließenden Schleusen das Fell bei lebendigem Laibe abziehen.


    Wenn Du die FED bekämpfen willst, dann solltest Du, vorausgesetzt Du willst den Kampf nicht ganz sicher verlieren, zwei Dinge beherzigen:


    (1) Du solltest das nicht dort tun, wo die FED die Puppen so tanzen lassen kann, wie sie das will und wann sie das will.


    (2) Du solltest das nicht mit Mitteln machen, die Du Dir dafür geliehen hast.