Schützt die redundante Speicherung auch gegen staatliche Willkürakte ?
wenn man ganz, ganz fest dran glaubt, aber nur dann: vielleicht ![]()
23. August 2026, 08:50
Schützt die redundante Speicherung auch gegen staatliche Willkürakte ?
wenn man ganz, ganz fest dran glaubt, aber nur dann: vielleicht ![]()
Der Hegemon plündert immer zuerst die Goldvorräte der bezwungenen Volkswirtschaften ....
Das das so ist, kann man gar nicht deutlich genug hervorheben.
Allerdings kommt das meiner Ansicht allerdings erst am Ende aller anderen Möglichkeiten zu tragen.
Bestes beispiel ist Deutschland.
Ich weiß nicht, wie viele deutsche Firmen große Teile ihrer Substanz in die USA transfertiert haben, sei es Daimler für Chrysler oder auch die Telekom - es gibt sehr viele dieser Fälle.
Davor ging es mit verlorenen Klagen in den USA zur Sache. Auch hier mussten (nicht nur, aber überwiegend) deutsche Firmen Unsummen "abdrücken"
Wie war das mit der Finanzkrise, wo wurde ein großer Teil des Giftmülls abgeladen und von wen?
Deutschland und seine Landesbanken mussten bluten. Das Wort "Düsseldorfer" wurde zum Synnonym für Deppen, denen man jedes Schrottpapier andrehen konnte. Selbst die Signaturen (Stichwort: Linda-Grey-Unterschriften) unter den verbrieften Kreditverträgen waren teils frei erfundene oder irgendwoher "geklaute" / "ge-photoshopte" Faksimile-Signaturen....
Erst wenn das alles abgegriffen ist, geht man ans "Eingemachte" - ans Gold. Denn: das destabilisiert die Währung, in der man zuvor auf Kredit eingekauft hat.
Und deswegen gehen sie bei "reicheren" Volkswirtschaften erst ganz zuletzt ans Gold.
Sie nehmen denen zuletzt das Gold, mit der Folge, dass sie dadurch auch den Wert ihrer Schulden reduzieren.
...Solange die angelsächsisch dominierten Systeme nicht crashen, werden die Aktien nicht crashen - und Gold leider auch nicht in dem Maße ausbrechen, wie die meisten hier es gerne hätten....
Erst wenn die Leute ihre Eurobanknoten achtlos wegwerfen, wird man den wahren Wert von Gold und Silber sehen. Dann ist etwas das wert, aus dem es besteht: Giralgeld ist dann wertlos, weil nichts und niemand dahinter stehen, Papier hat seinen Heiz- oder Altpapierwert (nahe Null), Gold und Silber sind wieder Geld. Sehr wahrscheinlich irgendwo in ihrer natürlichen Bewertungsspanne von 1:10 bis 1:20. Ne hübsche Hure gibt´s dann für ne Falsche Wein und ein Brot, wobei man über das Fassungsvolumen der Falsche und das Gewicht des Brotlaibs sicherlich feilschen kann... Und für manche weniger junge und hübsche tut es auch ein Glas Rum..... Arbeit gibt es für Kost und Logies und einen bescheidenen Obolus, der irgendwo zwischen einer Unze Silber die Woche und einer Unze Gold im Monat liegen dürfte.
Natürlich ist diese Welt dann nicht besser, als die, in der wie momentan leben. Aber: sie ist nicht von Dauer. Dinge regeln sich, Gleichgewichte spielen sich ein - es ist nur eine Frage der Zeit, seien es 10 Jahre, seien es 30 Jahre, dass es und mit Warengeld viel besser gehen wird, als es uns jetzt mit diesem Geldbetrug geht......
PS: Die Wahrheit:
solange wir Gold und Silber in Euro oder Dollars bewertet sehen, haben diese ihr wahres Potenzial noch nicht ausgespielt......
Spannend wird es, wenn Firmen, Immobilien und Ländereien in Gold oder Silber angeboten werden......
Dann sollte man genauer hinsehen.
Wobei Krüger bis noch kurz nach der Finanzkrise praktisch immer gleichbedeutend war mit Münzen aus den 70igern und frühen 80igern. Und die sehen meistens wirklich auch nicht mehr besonders aus......
Also vor der ersten "Finanzkrise" kannte ich einen Händler, der hatte hunderte Krügerränder auf Lager. Alle ohne Fehl und Tadel. Was nicht bankfrisch war, wurde eingeschmolzen. Es ging mit 1970 los und hörte um 1984 auf. Vieles, so meinte er, wurde eingeschmolzen, als Krügerränder wegen der Appartheit zwar noch angekauft, nicht aber verkauft werden durften. Allerdings, das muss ich zugeben, habe ich auf Ebay und auf Münzenbörsen auch schon wirklich schlimm zugerichtete Krügerränder gesehen...... Meine Meinung: abgesehen von so genannter "Neuware" kann man Münzen aus dem Sekundärmarkt nur dann kaufen, wenn man sie zuvor gesehen und auf Schäden hin untersucht hat. Ganz übel sind Feil- oder Prüfstellen am Rand. Sowas wird man nur mit Abschlag auf den normalen Ankaufspreis wieder los. Oder eben in Notsituationen, so wie jetzt.
Irgendwann nach der Appartheit haben sie dann beim Krügerrand die Urwerkzeuge geändert, von denen sie die Patrizen für die Stempel gravieren. Das bedeutet, dass das Prägebild eines 2010er oder 2016er Krügerrands anders ist, als das eines von beispielsweise 1976 oder 1984.
Ich kenne es aus der Vergangenheit (vor 2007) nur so, dass Anlage-Feingoldmünzen immer mit Aufschlägen gegenüber Krügerrändern gehandelt wurden. Aber da sieht man mal, dass sich alles ändert und es sich letztendlich nur aufs Gold ankommt, das in einer Münze ist. Die billigste (unbeschädigte, echte) ist die beste.
In dem Artikel steht:
"Dies birgt die Chance einer Umkehrung des Substitutionstrends. In der chemischen Industrie ist dieser Trend bereits zu beobachten. In der Automobilindustrie ist die Umstellung der Produktion hingegen zeit- und kostenintensiver aber dennoch nur eine Frage der Zeit."
Also keine Nachricht über eine Substitution von Palladium durch Platin.
Dennoch habe ich zwischenzeitlich mal gelesen, dass BASF zusammen mit einem Verband der Minenindustrie einen Katalysator für Benzinmotoren entwickelt haben soll, der neben dem (leider) unverzichtbaren Rhodium, sowohl Platin- als auch Palladiumanteile enthält.
Das "Böse" daran ist, dass so etwas die Schwankungen der Bewertungen von Platin und Palladium reduzieren und den Minen den Absatz ihrer kompletten Produktion vereinfachen würde.
Dem stehen natürlich die derzeitigen Platin- und Palladiumpreise entgegen, die ganz klar die Substitution von Palladium durch Platin in dem technisch möglichen und wirtschaftlich sinnvollen Umfang nahelegen.....
Noch viel stärker wird genau dies durch die Rhodium-Knappheit erzwungen, denn: rhodiumreiches Platinerz ist arm an Palladium. Und: ohne Rhodium geht es nicht, wohl aber ohne Palladium.
"Natürlich" für Katalysatoren, weil gemeinsam vorkommend, sind daher Rhodium-Platin-Gemische.
Palladium passt da gar nicht rein. Wegen seiner ehemals niedrigen Bewertung (1/6 des Platinpreises) hat man es - aus rein wirtschaftlichen Gründen - solange hinein "gezwungen", bis die oberirdischen Bestände von Palladium und von Rhodium nahezu erschöpft waren. Da genau sind wir nun.
Ich hoffe mal, dass am Ende die pure Gier (in dem Fall wäre es sogar auch noch vernünftig, das zu tun) obsiegt, denn darauf (auf den Druck der Kontroller und Einkäufer und den sich daraus ergebenden Kursschwankungen und strategischen Chancen) war bislang stets Verlass. Und was in wenigen Monaten sein könnte, das hat diese Herrschaften noch nie wirklich interessiert, wenn kurzfristig mit etwas anderem mehr zu sparen ist.
Dann gibt es Palladium (vielleicht) irgendwann wieder mal fast "für Nüsse"......
...wenn da nicht andere, wichtige, neuartige bzw. marktreif gemachte Anwendungen dazu kommen.
Solange, bis sich genug Rhodium und Palladium angehäuft hat, dass das Spiel von vorne los gehen kann. Oder aber die Verwendung aller drei Metalle kommt.
Diese Währung heißt zwischen den Staaten zu allererst: Handelstausch.
Es werden - zwischenstaatlich - Vereinbarungen zwischen Warenimporten und Warenexporten getroffen. Eventuell sogar Verträge zwischen mehreren Staaten. Kommt es hier, warum auch immer (z.B.: schlechte Ernten, Ausfälle bei Vorprodukten usw., kein vollständiger "Tausch" in Waren möglich) zu Überschüssen oder Differenzen, so werden Überschüsse an Warenlieferungen durch Zahlung in Gold ausgeglichen und Differenzen für zu wenig geleistete Waren in Gold entrichtet werden.
Mehr oder weniger zwangsläufig müssen dann Bewertungsrelationen zwischen Waren und erbrachten Leistungen einerseits und Gold andererseits gefunden bzw. ausgehandelt werden.
In wie weit das dann Auswirkungen auf das im Inland zu verwendende, so genannten "gesetzliche Zahlungsmittel" haben werden wird, bleibt abzuwarten. Ebenso, ob inländisches Zahlungsmittel direkt (mit einem auch für "Normalbürger realisierbarem Umtauschanspruch für Bürger oder vielleicht nur einen theoretisch möglichen Umtauschanspruch für Mangen ab beispielsweise 12,5 kg oder ein Mehrfaches davon) oder indirekt (mit Umtauschanspruch nur für andere Staaten oder für Ausländer) an Edelmetall gebunden sein wird. Und ob es zu dauerhaften Begrenzungen der Zahlungsmittelmengen ( Mindestreserven, feste oder flexible Gold- oder Silberbindung der Währungen oder der Zahlungsmittelmengen, echtes Gold- und Silbergeld ( also Bargeld) für den Umlauf oder rein digitale Währungen) kommen wird.
Damit wird sich erst dann, wenn e sso wirt ist, klären, ob gesetzliches Zahlungsmittel geldgleiche, mehr oder weniger geldgleiche oder lediglich Zahlungsmitteleigenschaften hat. Es kann auch erst dann festgestellt werden, ob in wie weit das Zahlungsmittel geeignet ist, rechtssicher, im Sinne von insolvenzsicher zu sein. Bei einer Banknote ist das viel mehr der Fall, als bei einem über ein (wie auch immer rechtlich vor Insolvenz gesichertes oder auch völlig ungesichertes) "Bankkonto" oder digital verfügbar gemachtes Zahlungsmittel, bei dem - über die Geahr des elektronischen Diebstahls oder übe rdie Gefahr der elektronischen Geldfälschung hinaus auch die Gefahr des völligen Verlustes (z.B. bei Magnetsturm oder Internetausfall oder Virenbefall von Servern, staatlichen Willkürakten) besteht.
Ist ja auch klar, warum. Gegen 19.30 Uhr habe ich gelesen, dass die USA nun auf iranische Kanonenboote feuern, wenn sie Schiffen der Marine oder US-Tankern zu nahe kommen sollten. Weiterhin haben die USA einem Konzern verboten in Venezuela Öl zu fördern und zu exportieren.
Es geht sich also nur darum, Konkurrenten für das US-Schieferölgeschäft auszuschalten.
Kriegsgefahr ist immer gut für einen Goldpreisanstieg. Und ein steigender Ölpreis sowieso. Dann nocjh die Gelddruckorgien mit Corona, Negativzinsen, zu erwartende künftige Industrie-Anleihen-Ausfälle.....
passt.
Kurz zuvor eine Gold-Öl-Ratio, die für den Goldfuture in Öl indiziert gegen unendlich und darüber hinaus in den negativen (imaginären) Bereich hinein geht. Das sind mathematische Singularitäten, ähnlich einem Schwarzen Loch im Weltraum (auch wenn wir wissen, dass es nur mit zu vollen Öltanks zu tun hat, sind es übelste Alarmzeichen), böse Ohmen, die dem Ende eines extrem langen, epochalen Abschnitts der Wirtschaftsgeschichte, welcher mit dem Aufstieg des britischen Imperiums und dem Beginn der Industrialisierung begann, vorangehen können. Und solche völlige Außerkraftsetzungen von nahezu in Stein gemeißelten Relationen haben noch nie etwas Gutes bedeutet.
Nun flippen sie aus, gehen einander an die Kragen, weil sie sehen, dass ihre Investitionen Gefahr laufen, unter zu gehen, sie aber nicht bereit sind, zurück zu stecken und ihr Ding notfalls mit Waffengewalt, Mord und Totschlag durchziehen wollen. Koste es, was es wolle. Das macht alles noch viel schlimmer. Ist aber menschlich und damit absehbar. Ähnlich wie bei einem Pokerspiel in einem Western..... nur halt viel, viel größer.
Wobei die Tanker auch unterhalten werden müssen. Damit das Öl pumpfähig bleibt, muss der gesamte Vorrat beheizt werden - nonstop.....
Da hat es welche, die gekauft haben, um anderen den Brotkorb hoch zu hängen voll erwischt - ist das nicht schön!!!
.....EDIT: Zur Ergänzung, ich rede von seriösen Onlineshops zum Beispiel. Noch vor einem Monat hab ich ne Ladung Maple Leaf (einschl. Steuern und Versandkosten) für 23% oberhalb vom damaligen Spotpreis gekauft. Jetzt sind wir bei mehr als 60% Preisaufschlag. Was geht ab auf den Märkten???
Ganz einfach: das sind Angst- und Zitterprämien für alle die, die schnellstmöglich in Edelmetall rein wollen. Und das Risiko scheuen, abzuwarten ob und wann es denn so weit ist, dass die Lieferketten und Versorgung mit Nachschub wieder reibungslos funktionieren
Alles anzeigenDu hast aber keinen richtigen Kaufvertrag oder eine Rechnung.
Du kannst die Waren kaum richtig prüfen.
Du musst irgendwie dich öffentlich machen, über Telefonnummer, e-mail, etc.
Dann zahlst du dafür auch nicht mehr als beim Händler.
Wer ist so unklar und macht so was?
Einen gültigen Kaufvertrag hast Du bei Internet-Käufen auch.
Die Ware kannst Du nur in Abstimmung mit dem Verkäufer vor Auktionsschluss prüfen. Bzw. nach der Auktion im Fall der persönlicher Übergabe.
Bei Käufen mit Überweisung oder bei Online-Käufen bist Du immer als Käufer ermittelbar.
Bei einem Händlerkauf mit Rechnung hast Du in der Regel (Insolvenzfall bei GmbH ausgenommen) aber eine viel bessere Rechtssituation:
- Das Versandrisiko liegt beim Händler, beim Kauf von Privat ist es Dein Risiko!
- Der Händler gilt als "gewerblich" und damit als "Fachmann". Da hast Du bei berechtigten Reklamationen stets ein Rückgaberecht. Bei Privaten kannst Du bei Henkelspur oder angefeiltem Rand nichts machen, wenn der unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung verkauft hat und die Pics nicht so gut waren, dass man es hätte sehen können.
Bei Medaillen kannst Du zudem Pech haben, wenn es nur vergoldet ist und er kein massives Gold oder eine Legierung angegeben hat und wiederum die Gewährleistung und Rückgabe ausgeschlossen hat.
Ich habe in den letzten 2 Wochen über 100 Kilo Silber verkauft, einen Großteil dessen, was mich kaum interessiert. Medaillen, und was Schrott ist. Kilo 600,-
Also was zur Zeit gezahlt wird, alle Achtung. Unzen komischer Weise Maple, Phil für 24 mal 25 , Lunare für 21?
Dann warte ich mal bis die Händler in 40 Tagen wieder vernünftige Preise haben und kauf mir das, was ich haben will, wieder zurück.
Solche Leute wie Du sind für den Markt ganz wichtig, weil sie verhindern, dass Übertreibungen ins Endlose steigen. Das vorab.
Bislang konnten solche Leute am Top stets gute Prisen einstreichen.
Bei 100 kg kann es sich schon fast lohnen, den Gewinn und damit den Kaufpreis den Preis mit einem Future abzusichern, wenn man auf abschmelzende Handelsmargen hofft. Oder man stellt den Future am Ende zur Auslieferung fällig, zahlt keine Formkosten, keine Handelsspannen und nur Transportkosten und Umsatzsteuer.
Dein Risiko ist dann auch, was die Dauer der "edelmetalllosen Zeit" angeht, begrenzt.
Kommt "Höhere Gewalt" dazwischen, gibt es zumindest einen Barausgleich.
Zwei neue Risiken hast Du dann aber: Börsenbankrott und einen Verlust bei bei "Höherer Gewalt" wenn der Terminmarktpreis dann unterhalb deines Vertragspreises liegt.
Fazit: je schneller man wieder rein kommt, desto besser und desto sicherer.
Generell:
Allerdings ist zu erwarten, dass sich bei den meisten solcher privater "Gelegenheits-Verkäufer" derartige Verhaltensweisen mit den Jahren verstetigen. Das bedeutet, dass es beim "letzten Mal", also in der finalen Phase des Währungszusammenbruchs genau diese Art von Anlegern treffen wird. Da helfen, wenn das nur kurz genug nach dem Verkauf passiert, auch keine Absicherungen mehr. Aber ich lese Deine Zeilen so, dass Du nur einen Teil deiner Silberbestände verkauft hast. Auch eine Art der Vorgehensweise.
Ich mache es anders, sehe mir Ratios an. Und wenn ich extreme Ungleichgewichte bemerke, versuche ich vom relativ teureren Material in ein relativ billigeres umzuschichten. Also Handelstausch. So bleibe ich zu jeder Zeit in dem Metall investiert, in dem ich investiert sein will.
Ein weiterer Vorteil der von mir beschriebenen Vorgehensweise ist, dass man auch zu nicht-Krisen-Zeiten gelegentlich "Kasse" machen kann. Und wenn man den "Verkauf" mit dem "Ankauf" kombiniert, sind bei großen Mengen auch Margen besser "verhandelbar". Nur die Mehrwertsteuer muss natürlich jedes Mal neu entrichtet werden. Nachteil: die Ware muss "einzelhandelstauglich" sein.
So ähnlich könnte es auch kommen, habe ich früher in kleineren Zeiträumen oft bei Aktien beobachtet.
Und egal, ob Euro oder Dollar: Konfetti-Geld ist Zahlungsmittel, aber für wahr kein Maßstab zum Wertemessen!
Chart (qualitativ) mal anders:
Ob jetzt die Horizontale bei 700 oder 1200 oder 1300 liegt...... ist von Prinzip her doch völlig egal.
Und aus dem Grund mag ich Charttechnik nicht sonderlich. -Ich zeichne mit die Welt, wie sie mir gefällt - brauch ich nicht!
Schaut euch Gold-Silber-Ratios und Gold-Platin-Ratios an!
Da seht ihr das Gold schon einen verdammt steilen Anstieg, wohlgemerkt in anderen Real- und Sachwerten!!! hingelegt hat.
Und dann frage ich mich: Soll ich, wenn ich Cash und bereits etwas Gold hätte aber nichts oder nur wenig von dem anderen beiden nun bei Gold weiter investieren oder oder vielleicht besser doch mal bei einem anderen Sachwert investieren, sobald sich die Aufschläge dort wieder "normalisieren"........
Sorry, aber bei dieser Wohlstandverwahrlosung hilft nur eine Zäsur.
Ich habe geschrieben, was jeder halbwegs gescheite und vernünftige Mensch hofft.
Du hast geschrieben, was jeder halbwegs gescheite und vernünftige Mensch befürchtet.
Daher muss isch Dir zustimmen, denn: ein halbleeres Glas ist immer auch ein halbvolles Glas
(und umgekehrt stimmt das auch).
Ah,daher der Spruch "Das Geld liegt auf der Strasse".
Stimmt.
Diese Art ist dann die allerletzte Art Geld, das keines ist, dorthin zurückzuholen, wo es herkam: aus dem Nichts!
Und zwar geschieht dies just zu dem Zeitpunkt, wo sich die letzten Eigentümer der Banknoten durch Wegwerfen selbiger mit dem Verfall der dadurch einst verbrieften Eigentumsansprüche (egal, ob abstrakt oder konkret) konkludent einverstanden erklärt haben. Das Geld kommt wieder daher, wo es hergekommen ist: Asche zu Asche und Staub zu Staub. Es ist nach der Aufgabe des Eigentumsrechts an den Scheinen keiner mehr da, der dafür etwas leisten müsste. Daher ist es kraftlos.
Wenn so etwas passiert, dann passiert für Zentralbanken etwas wirklich schlimmes: dann nehmen Menschen keine Noten mehr an, es sei denn, dass diese durch etwas vorhandenes, werthaltiges gedeckt sind. Würde der Staat das nicht bieten und Menschen zwingen wollen weiterhin für dieses mal neues, ungedecktes Geld zu arbeiten, gäbe es eine Revolution!
Das vorstehend von mir beschriebene Szenario nach einem Neustart mit einem Gold- oder Gold-Silber-Standard funktioniert nur mit wöchentlicher Lohnauszahlung (egal, ob bar oder digital), da die Geldmenge durch einen Hinterlegungsstandard von üblicher Weise mehr als 10 % begrenzt ist.
Dies bedingt anfangs sehr hohe Umlaufgeschwindigkeiten beim Geld. Und hält - mit hohen Mindestreserven - Sparguthaben und Verschuldung in einem verträglichen Rahmen. Außerdem gibt es dann wieder Marktzinsen, weil die, denen Bankguthaben zu unsicher und Zinsen zu mickrig sind, ihre Banknoten in Gold tauschen können werden müssen, weil nach den vorhergegangenen Verlusten alles andere nicht mehr von den Bürgern akzeptiert werden wird.
Das bedeutet, dass jeder Unzufriedene, der dem System eine Unze entzieht, durch das Abheben des Geldes in Form von Banknoten 10 Unzen Kreditgewährung durch sein Kreditinstitut / seine Bank verhindert. Und darüber hinaus beim Eintausch der Banknote in Metall die Geldmenge um 10 Unzen dieses Metalles reduziert und so die theoretisch mögliche Geldschöpfung im Mindestreserve-System um weitere 100 Unzen verringert!.
Das bedeutet: hohe Zinsen. Und sehr knappes Geld. Demzufolge kriegt Kredit nur der, der schon so viel als Sicherheit bieten kann, dass es bei ihn eigentlich auch ohne Kredit und dafür etwas langsamer ginge.....
Alles anzeigenInteressante Fragestellung, die eigentlich einen eigenen Faden verdienen würde, Thema: Wiedergeburt der Handelsmünzen?, oder so ähnlich. Vielleicht erbarmt sich ja ein Mod?
AU:
Grundsätzlich vorstellbar, aber schwierig.
- Auf gold.de findest du angeblich 30.000 EM-Produkte. Viel zu viele für eine Normierung.
- das ganze moderne Gold-Bullion-Zeug taugt nur für Plastik-Kapseln, als Handelsgold zu weich, nicht kratzfest.
- bleiben Krüger und Sovereign als Kandidaten, da beide weit verbreitet, bekannt, und bis heute geprägt. Die großen Krüger zu oft gefälscht, da hat Tante Erna - zu recht - Bedenken. Bleiben Sovereigns, die wohl in einigen Ländern des Empire noch ziemlich populär sind (sorry, @Donar, von den Vreneli gibt es nicht genügend Stücke). In Kontinentaleuropa müsste man wohl die LMU wiederbeleben, aber da sehe ich keine Bestrebungen der EZB.
Ag:
Gibt es doch schon: Euro-Gedenker. Werden aber eher gesammelt und selten im Zahlungsverkehr verwendet, und sobald sich der Metallwert dem Nominal annähert, gibt sich überhaupt niemand mehr her.
Ich habe in meiner Sammlung eine holländische €20-Münze. Nehmen wir mal an,der Silberwert ist €10, und ich will bei dir im Laden damit bezahlen: nimmst du sie an?
Zum Silber:
sollten Umlaufmünzen kommen, gibt es eine gewisse Grundsubstanz für einen Übergangszeitraum: die alten Euro-Zehner und die neuen 20er mit 60 Stück das Kilo fein und aus 925er Silber. Das ist ne verdeckte Art einer Not-Ersatzwährung, da diese im gesamten deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) mit demselben Feingewicht (aber in der Schweiz anderen Nominalen) geprägt werden.
Aber: für solch ein Teil wird man als Durchschnittsverdiener sicherlich am Anfang einen Tag oder noch länger arbeiten müssen.
Zum Gold:
Geht man vom 10- bis 40-fachen Wert des Goldes gegenüber dem Silber aus, eignen sich Goldunzen nur für größere Transaktionen. Eine Goldunze stellt dann den ein- bis vierfachen Monatsverdienst dar.
Wer es nicht glaubt, schaut hier:
http://www.hartwig-w.de/hartwi…enshaltung/1900-leben.htm
Auch interessant:
innerhalb von 1871 bis 1913 haben sich die in Goldwährung gezahlten Löhne etwas mehr, als verdoppelt.
http://jgsaufgab.de/intranet2/…lung_im_deutschen_rei.htm
Das bedeutet, dass auch unter einem Goldstandard sehr große Verbesserungen aufgrund technischen Fortschrittes und höherer Produktivität möglich sind. Allerdings geschehen diese Entwicklungen eher langsamer und stetiger, als bei Papiergeld-Währungen. Das bedeutet auch, dass ein Goldstandard ein höheres Maß an Planungssicherheit und Kalkulierbarkeit für Unternehmer bietet. Und genau das schafft Arbeitsplätze. Und Wohlstand.
Und um das ganze abzurunden auch mal etwas, an dem man erkennt, dass neben inflationären Kräften auch gewaltige deflationäre Kräfte am Werk sind.
https://www.cash.ch/news/polit…finanzen-sanieren-1525902
Trotz allem neu gedruckten Geld mangelt es weltweit an vielen Stellen.
Das Geld ist derzeit noch in den falschen Händen bzw. die, die viel Geld besitzen glauben immer noch mehr daran, als an Gold.
Und bevor sich nichts an dem Kreis derjenigen oder an den Ansichten derjenigen ändert, die die freien Gelder halten, kann die Deflation bei den Edelmetallen weiter wüten.
Ich werde hier keinen 900 Euro oder Dollars je Unze Gold das Wort reden. Aber wenn mir jemand was von 20.000 Euros oder Dollars je Unze schreibt, dann erwarte ich auch Aussagen oder Einschätzungen darüber, wie und warum diese Kurse zustande kommen und ggf, eine Einschätzung der Kaufkraft des Goldes, beispielsweise in Waren / Dienstleistungen.
Das Problem ist doch, dass uns hier die Einblicke in wichtige Dinge der so genannten Aktien- und Anleihenbörsen und der dem Kursgeschehen zugrunde liegenden Kreditgewährungen der Notenbanken und den dazu gehörigen Absprachen zwischen Kreditnehmer und Kreditgeber fehlen. Wesentliche Dinge werden / bleiben uns einfach vorenthalten.
Daher sind meiner Ansicht nach drei Dinge wichtig:
(1) nicht alle Eier in einen Korb legen
(2) wachsam und besonnen bleiben und in gewissen Umfang privat auch außerhalb der Anlagethematik vorsorgen
(3) immer genug Liquidität bereit halten, also niemals überinvestiert oder gar auf Kredit investiert sein oder an Terminmärkten ohne die Absicht und die Fähigkeit, den Deal auch durch zu ziehen long oder short gehen.
...... (der Gedanke der 1 oz - Platinmaus gefällt mir, besitze ein Promille der Auflage
), eine gewisse Marktmanipulation.......
Kaufe fünf Platinnobel des Jahrganges 1983, dann hast Du schon mehr als 2 Promille der Auflage. So wirst Du schneller und billiger zum marktmanipulativen "Superschurken".
PS: Und nachgeprägt wird da auch nichts mehr, wohl aber wurde einiges davon bereits eingeschmolzen, denn nachdem diese Münzen geprägt wurden, haben wir mehrfach Platinpreise und relative Platinbewertungen zu Gold (Ratios) gesehen, die uns heute staunen lassen würden.......
PPS: den wenigsten ist das bewusst. Dabei ist der Noble oder Nobel die erste über mehrere Jahre geprägte Platin-Anlagemünze. Und dann vergleiche mal die Auflagen und Bewertung der ersten Krügerränder.....
Soviel habe ich 1986 für meinen C64 bezahlt
Wahnsinn. Dann hattet ihr damals bereits den Euro von in ein paar Jahren....... nur eben als "Ostmark" getarnt mann o mann, wart ihr damals eurer Zeit weit voraus......
Spaß bei Seite: 6500 Euro für einen St Gaudens eines häufigen Jahrganges und in marktüblicher Qualität (vz) kann schneller Realität werden, als uns allen das lieb ist. 1.600 bis 1.700 Euro, das sind etwa 3.300 DM muss man schon jetzt hinlegen. Und seit 2002 hat sich Gold bereits fast verfünffacht. In den mittleren 70ern kostete ein Krügerrand um die 300 DM und das 20-Dollar-Stück etwa 600 DM. Also seit 1977/78 hat sich der Goldpreis etwa verzehnfacht.
Ja, das sieht ähnlich aus wie 2011. Offenbar will man die Hausfrauen noch ins Boot lassen und in wenigen Monaten haben wir eine Mehrjahrestop wie 2011?
Wer bullisch auf Gold ist, soll diesen Chart beiseite legen......
Hier ein weiterer Artikel zu den jüngsten Goldpreissteigerungen:
https://newsroom.proaurum.de/1…-vorlaeufer-alle-rekorde/
Im Übrigen sehe ich die Gefahr kurzfristiger Rückschläge beim Goldpreis jederzeit. Das liegt ganz einfach in der Natur der Dinge.
Um die Mitte März einsetzende brutale Deflation abzuwürgen, wurde alles regelrecht mit Geld geflutet. Das zeigen die Aktien- und Anleihenbewertungen an. Es ist bei Aktien und Anleihen alles rein liquiditätsgetrieben. Im Hintergrund sitzen wohl Zentralbanken und kaufen, sei es direkt oder indirekt (also über Kreditgewährung).
Gold hat davon (anders, als beispielsweise Aktien) so gut wie nichts mitbekommen. Öl und Platin sind sogar unter die Räder gekommen.
Sehr viele Leute werden demnächst sehr viel Geld brauchen. Einige von ihnen werden deswegen Gold verkaufen. Wie viele Käufer dafür bereit stehen werden, weis man nicht. Das hängt von psychologischen Faktoren ab. Also davon, wie Menschen Situationen wahrnehmen.
Ob, wann und wie man das bereits und demnächst noch in Umlauf gelangende "neue Geld" wieder zurückholt - keine Ahnung.
Irgendwann kann dann der Punkt erreicht sein, an dem Preise in Papier und deren Schwankungen immer weniger wichtig sind und schließlich sogar völlig bedeutungslos werden. Es kann sogar sein, dass Gold als solches dann längere Zeit - vielleicht sogar weltweit - nicht mehr gehandelt werden wird.
Möglicher Weise kommt es zu folgender Situation: diese riesen Geldmengen und auch die vorhandenen Goldmengen stoßen auf ein einbrechendes Warenangebot.
Gold kann dann - gerechnet in realen Waren - sehr viel an Wert verlieren. Geld wird dann - wiederum gerechnet in realen Waren - noch sehr viel mehr an Wert verlieren, als dies bei Gold möglich ist. Aktien und Anleihen werden in so einem Szenario dann geradezu kollabieren, wenn das Geld nicht mehr zu Investitionen in Wertpapieren reicht, sondern für alltägliches oder zur Zahlung von Löhnen und Fixkosten von Firmen verwendet werden muss. Ähnliches ist bei Immobilien möglich.
Wird jedoch auch dann noch weiterhin wie wild Geld gedruckt (und davon kann man ausgehen), kollabieren Wertpapiere und Immobilien erst ganz am Ende und in Gold gerechnet.
Am finalen Zusammenbruch ändert das nichts.
Es ist meiner Ansicht nach bereits jetzt erkennbar, dass diese "Krise" alle vorherigen weit in den Schatten stellt.
Alle Dämme sind nun gebrochen und viele Tabus sind bereits gefallen. Was beispielsweise noch an Optionen bleibt:
Bargeldabschaffung, so genannte einmalige "Not- oder Sonderabgaben" auf Vermögen, Edelmetallverbote (also Ablieferungspflicht von Gold, Silber, Platin usw.),
Einführung eines so genannten "bedingungslosen Grundeinkommens" in Verbindung mit einer Extrembesteuerung - je nach Einkommenshöhe bis zu 99 %,
die Einführung einer offenen Diktatur mit Konzentrations- und Umerziehungslagern politisch anders denkender Menschen (mag sein, dass sie es als "Krankenhäuser für psychisch Kranke verschleiern),
offener oder verdeckter Sklaverei, also Zwangsarbeit in Lagern (mit Freiheitsentzug) oder in Firmen (ohne Freiheitsentzug) zu staatlich festgesetzten Löhnen und Arbeitszeiten unter Umgehung oder Außerkraftsetzung von Arbeitsschutzgesetzen in Verbindung der Ausgabe von Bezugsscheinen für den Bezug von Waren zu festgesetzten Preisen.
Im Prinzip ist alles möglich, was in Kriegs- und Mangelwirtschaften und in Diktaturen möglich ist. Dabei ist heutzutage deutlich mehr an Steuerung und Kontrolle (Stichworte: Digitalisierung, Apps, Chippung) möglich, als je zuvor. Es ist über die verschiedenen Medien sogar möglich den Menschen, gewisse Maßnahmen als für sie "gut" und "notwendig" und "wünschenswert" einzureden. Und Menschen gegeneinander aufzuhetzen und zur gegenseitigen Bespitzelung anzuhalten.
Das alles kann noch richtig böse werden und noch sehr, sehr lange dauern.
Es ist jetzt schon sehr weit gekommen und wenn es denn so schlimm, wie beschrieben werden sollte, kann es erst dann vorbei sein, wenn sich genug Menschen finden, die so nicht leben wollen, bereit sind für ihre Freiheit zu sterben und daher damit beginnen für ihre Freiheiten zu kämpfen und die Tyrannei beenden. Kann auch sein, dass alles - ähnlich wie das bei der UDSSR war - quasi von alleine in sich zusammenfällt.
Es bleibt nur zu hoffen, dass so was den Menschen erspart bleiben wird und die Bürger nicht zu spät damit beginnen werden mit geeigneten, aber gewaltfreien Mitteln gegenzusteuern.
Es ist ja nicht "nur" eine Krise des Geldes oder der Währung. Das Problem liegt im Kern darin, dass es (wieder) mal so weit gekommen ist. Und das hat etwas mit unserer Gesellschaft und unseren Werten zu tun. Und da stimmt sehr vieles nicht.