Beiträge von mesodor39

    Die Backwardation bei Silber hat sich aufgelöst, Groß- und Einzelhändler in den USA nutzen wieder Kitco (Spot) anstelle von Comex-Futures (3 Monate).


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    Der Weltuntergang ist also wieder mal verschoben ^^ .

    Kurse um die 33 bis 30 Dollars je Unze haben wir dennoch keine mehr. Wir liegen nun zwischen 45 ubnd 50 $/Unze. Klar: ein Weltuntergang ist das auch nicht. Selbst wenn Euro und Dollar weiter extrem entwerten, was unvermeidlich ist, wenn man es ralistisch sieht, ist es kein Weltuntergang. Es ist nur Mist für die, die darin ganz oder teils investiert sind. Ob sie es nun wissen oder nicht ist egal. Merken werden sie es schon, wenn es so weit ist. Viel schlimmer ist, was hier in Deutschland mit der Wirtschaft gemacht wird. Das geht an die Existenzgrundlage.

    Ich glaube, die wissen besser, was sie tun, als wir das wissen können.


    Täuschung und Psychologie sind sicher auch dabei.


    Dennoch werden sie Risiken genau kalkulieren.


    Und die haben Informationen, die wir nicht besitzen.


    Meine Meinung dazu: Gehebelt long gehen oder gar short gehen, das lässt man besser sein.

    Ich glaube nicht an goldgedecktes Fiat-Geld. Goldgedecktes Geld kann und wird es eher in dem Kontext geben, dass Fiatgeld gegen Null (ohne Währungsschnitt) oder teilweise Null (mit Währungsschnitt) und alle staatlichen Schulden darauf gegen Null entwerten werden.


    Kein Staat wird sich verpflichten, Fiat-Schuld in Gold zu zahlen. Sowas ist Schwachsinn.


    Den goldgedeckten Yuan, so, wie der derzeit umläuft, wird es nicht geben.


    Dass Fiat-Währungen stark entwerden müssen, das pfeiffen bereits die Spatzen vonb den Dächern.

    Das bedeutet aber nicht, dass eine Goldwährung kommen wird. Gleichwohl bedeutet es, dass dem Geld nicht mehr so vertraut werden wird, wie das derzeit noch der Fall ist.


    Problem: Kursmanipulationen:

    diese sind mit Fiat-Geld einfacher zu bewerkstelligen. Auch mit gioldgedecktem Geld ginge das, wenn man liefern kann. Dann aber wäre ein "von Oben" "angeordneter" Barausgleich problematisch. Bankenrettungen wären dann auch schwieriger.


    Was immer geht: sich Importe in Gold zahlen lassen: Zahlst Du nicht in Yuan, kostet es Dich je Yuan soundsoviel Gold - Punkt. Das bedeutet: jemand, der was von China will, kann in Yuan zahlen oder je Yuan mit einer vom Chinesen festgelegten Menge Gold. Und nicht mehr in Dollar oder Euro. Als Exporteuer kann man sich das erlauben, wenn man bereit ist, nur noch das zu exportieren, was auch bezahlt wird.


    Es ist der Unterschied zwischen Kaufen (= Bezahlen oder Anschreiben lassen) und Bezahlen. Nicht mehr und nicht weniger. Alles Andere ist davon nicht betroffen.


    Ich vermute, dass es sich darum geht.

    Unter wirtschaftlichen Aspekten kann man vom erwerb nur abraten.


    Die 500 sind nicht das Problem.


    Ein Problem besteht darin, dass sich der Staat in die Renovierung/Sanierung extrem reinhängt, bestimmen, aber nichts bezahlen will und auf Dinge kommt, an die keiner gedacht hat.


    Ein weiteres Problem besteht in der Statik und darin, wie man (Reihenfolgen) die Sanierung durchführen muss, damit die Nachbargebäude kienen Schaden davontragen.


    Das nächste Problem besteht darin, dass der Wiederaufbau mit denselben Baustoffen und Techniken erfolgen sollte, wie der Bau in alter Zeit. Das Wissen darüber aber ist begrenzt und teils wohl auch verloren gegangen. Nur wenige Dinge, wie Feuchtigkeitssperren und Außenisolierung sollte so mit modernen Baustoffen erfolgen, dass es mit der Substanz verträglich ist. Erschwernis ist das Anarbeiten an alte Substanz, die verbleiben soll. Sowohl handwerklich, als auch statisch. Kabel, Leitungen, sanitäre Installation usw......


    Für das Geld, wenn man die Arbeit mitbewertet, kann man auch eine Villa kaufen und teilsanieren....

    ....Die Lösung ist daher offensichtlich: es wird eines nicht so schönen Tages eine asymetrische Währungsreform statt finden. Schulden werden aufgewertet und Guthaben abgewertet. Mit Ausnahme des Staates, der wird auch seine Schulden abwerten. Und das bedeutet das für einen gewissen Zeitraum erst mal gar nix mehr funktionieren wird. Weil eben unsere Wirtschaft auf Kredit basiert und der erstmal nicht zur Verfügung stehen wird. Der Staat ist aber entschuldet und kann neu starten.

    Sehr wahrscheinlich werden die Sachwertbesitzer als "Krisengewinnler" eine soziale Abgabe leisten müssen. Das sichert dann zunächst die Staatsfinanzierung, zumindest die ersten paar Jahre.

    Das wird nicht schön, das wird auch hier einige böse überraschen......

    Die böse Überraschung, sprich: den Zusammenbruch, haben wir bereits jetzt.


    Klar kann es zu noch extremeren Szenarien kommen, denn viele menschen sind unendlich dumm und leichtgläubig. Machen alles mit. Setzen, wie in jüngster Vergangenheit, Gesundheit und Leben für eine Bratwurst, die sie dann auswärts essen dürfen, aufs Spiel.


    Es kann aber auch alles ganz anders kommen.


    Ich lege mich da nicht fest, wa die Zukunft angeht.


    Man sollte das tun, was jetzt vernünftig erscheint und es aber so tun, dass es auch vernünftig durchdacht ist für den Fall, dass sich Rahmenbedingungen deutlich ändern sollten.

    Das ist doch so weit OK.


    Kann ich wählen, dann hinterlege ich für denselben Betrag das für mich günstigere Pfand. Logisch.


    Im Übrigen entscheides doch jeder Kreditgeber selbst, wie hoch er bereit ist ein Pfand oder eine ihm gebotene Sicherheit zu beleihen.


    Konnte man es vorher nicht beleihen (was ich nicht glaube), so ist es zumindest jetzt bekannt, dass es beliehen werden kann.


    Logisch auch: streckt der Staat seine Griffel nach Metall aus, ist das Pfand weg, der Leiher macht ganz große Augen und im Besten Fall kann er sich den Differenzwert Schuld-Metall abholden, wobei der Staat dann den Metallwert festgesetzt hat. Worauf das wohl hinaus läuft?


    Dann kann es besser sein etwas zu verkaufen, statt alles zu belieihen und solchen Unwägsamkeiten auszusetzen....

    aha. Und heute gibt es kaum monetäre Nachfrage, von den paar Investmentmünzen, etwas Junksilber und ein paar Barren mal abgesehen.


    Damals konnte jeder Knappheiten am Geld bzw, an dessen Fehlen oder Ersatz erkennen. Das nutzte zwar nicht viel, weil Silber Geld war.


    Heute ist es noch viel schwieriger:

    Nachrichten sind reine Propaganda. Zahlen kann man nicht mehr glauben. Selbst Preisen nicht. Alles wird gefälscht. Selbst Barren und Anlagemünzen. Institutionen inklusive der Justiz sind in großen Teilen dieser Welt teils hochgradig korrupt. Nahezu alle Staaten sind hoch verschuldet. Allerdings in Papiergeld. Marktmechanismen sind und werden durch solche Machenschaften außer Kraft gesetzt.


    Einige Firmen "wissen" es besser und verschulden sich sogar in Edelmetall. Klar: wenn ein Schuldner ausfällt, wird seine Schuld wertlos. Sie fällt aus. Deswegen können "Papierprodukte" wirklich wertlos werden. Und nicht nur die: Auch Währungen entwerten teils drastisch.


    Die Opfer solcher Betrügereien, generell: die Opfer nahezu jeden Betrugs wollen nichts von dem Betrug wissen. Sie sehen weg, werden teils sogar unsachlich, vielfach auch agresiv, wenn man sie mit der Möglichkeit des Betrugs konfrontiert. Im Kleinen, wie im Großen.

    Es ist schwer bis nahezu unmöglich, sich einen Überblick zu verschaffen, was mit Silber los ist. Bei Junk-Silber, alten oder häufigen Münzen ohne besonderen Sammlerwert, ist es noch mit am einfachsten. Silberknappheit ist auch kein Phänomen der heutigen Tage. Im 18. Jahrhundert war Silber teilweise sehr knapp. Und das hatte teils drastische auswirkungen auf die Wirtschaftstätigkeit. Die Folge waren in Deutschland sehr viele, so genannte "Landmünzen", die viel zu wenig Silber enthielten, in England waren es untergewichtige Privatprägungen, sogenannte "Token", die nicht gerne genommen wurden und mit denen auch betrogen wurde und einige gigantische offizeill geprägte Kupfermünzen, wie die russischen 5-Kopekenmünzen oder die englischen Carthwheel-Pennys. Beispiel England: Der Penny enthielt etwa 0,49 Gramm 925er Silber, eine Pennymünze, vollwertig aus Kupfer geprägt, wog etwa 28 Gramm. Also 54 mal soviel wie ein Silberpenny. Ich hänge mal eine 3-Pence-Münze im Vergleich zu einem 2-Pence-Stück aus Kupfer an. Dann sieht man den Unterscheid auch optisch. Das Silber des 3-Pence-Silberlings war zum Zeitpunkt, als die 2-Pence-Kupfermünze geprägt wurde, 1,5 mal so viel Wert, wie die Kupfermünze.... Und sowas tut sich (ohne Not) keiner gerne in die Tasche, wenn es auch 54 mal leichter geht......

    Wann könnte die laufende Korrektur enden?.....

    Das "Wann" und das "Wo" sind völlig egal, wenn man das Geld sehr zeitnah zu seiner Einnahme anlegt. Den "Höchsten" oder den "Tiefsten" wird man dabei wenn überhaupt, nur ganz selten treffen.


    Die meisten, die Kapital akkumullieren, weil sie versuchen das "Wann" und das "Wo" genau zu treffen, werden ihr Ziel verfehlen. Mit den entsprechenden und hinreichend bekannten Folgen.

    Ich denke, das Defizit ist viel höher, als in dem Balkendiagramm ausgewiesen. Da können sie schreiben, was sie wollen. Wenn ganze Raffinerien temporär schließen, weil es kein Altsilber mehr gibt, ist ganz gewaltig was im Argen.


    Mag sein, dass es eine Nachfrage gibt, die unterm Radarschirm gehalten wird. Mag sein, dass Nachfragezahlen bewusst falsch angegeben werden. Ich vermute beides.


    Das Hauen und Stechen ist doch bereits in vollem Gang.


    Was sollen fallende Preise, wenn eine Börse zu dem Preisen nicht lieferfähig ist?

    Es ist doch ganz klar, dass es sich hier nur noch darum geht, Angst und Panik zu erzeugenm, dass es das mit dem Silberpreis war und Privatleitwe zur Verschleuderung der letzten Bestände zu motivieren.

    Das zwischenzeitlich viele Ankäufer in Deutschland keine Kurse mehr gestellt haben und nichts angekauft haben, gehört mit zum Spierl, das wohl zentral über Geldströme gesteuert wird.

    .....1. Der Silberpreis POS hat absolut nichts mit Angebot, Nachfrage, einem Markt oder wie jetzt einem Mangel zu tun. Auch nicht nur ein wenig. Der Markt ist m.M. für den POS völlig bedeutungslos.

    (Trotz schnell sinkender Lagerbestände (Comex, LBMA,SGE,SHFE) wird der Silberpreis nicht durch physische Vorräte bestimmt. Die LBMA-Bullionbanken kontrollieren die Preisermittlung über den Handel mit synthetischen Papier-Silberguthaben und Futures-Kontrakten. Genau dieser Papier POS Preis gilt dann für alle anderen (z.B. Minen) auch).....

    Das ist bei vielen anderen Preisen auch so. Egal, wer es nun ist, der die Marktmechanismen umgeht.


    Fakt ist, dass uns der "Marktpreis" am "Terminmarkt" weder Verfügbarkeit, noch Mangel, noch Angabot, noch Nachfrage anzeigt. Wenn Preismechanismen durch Kreisgeschäfte außer Kraft gesetzt werden, dann ist das so.


    Die Zeche haben jahrelang die Mienen und die Metallproduzenten gezahlt.


    Recycling wurde durch nicht marktgerechte Preise unterbunden.


    Neue Projekte wurden durch nicht marktgerechte Preise verhindert.


    Das geht alles so lange gut, bis Vorräte dadurch abgebaut sind, dass sie in die Produktion gelangt und dort verarbeitet wurden. Egal, worin das Zeug verbaut istm, es ist weg. Wie viel davon recycelt wurd, das steht in den Sternen.


    Noch stehen wir nicht ganz dort, aber es zeichnet sich ab. Hierzulande schleppen ganz viele Leute ihr Silber zu den Edelmetallhändlern und Schmelzen. Da staut es sich gewaltig und indische Schmelzen sitzen auf den Trockenen.


    Die Marktfunktion, die gewöhrleistet, dass die Versorgung wichtiger und wertschaffender Anwendungen gewährleistet ist, steht auf der Kippe.


    Die Politik mischt sich ein (strategische Reserven für Krieg sollen angelegt werden). Spätestens dann wird extrem unsauber gespielt.


    Ich bewerte das mal nicht aus moralischer Sicht. Für Investoren gibt es aber bessere Konstellationen.

    Also nach Veröffentlichung des Videos ist Silber jetzt erst mal 7% gefallen.

    Logisch, wenn jeder weiß, das nicht geliefert wird. Oder?

    Dann gibt es doch nur noch eines: Geld rausziehen und anderweitig anlegen. Je schneller, je besser.

    Wer zuerst aus dem Schmu aussteigt, der macht das noch mit vollen Taschen.


    Das wäre doch ein Grund, Futures schnell abzustoßen?


    Vor allem, wenn man nicht in der Lage ist, die Erfüllung (Lieferung) zu erzwingen?

    London has fallen


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    Bessere Neuigkeiten sind kaum noch denkbar.

    Wie geht es weiter?



    etwa so?


    https://www.goldseiten.de/artikel/675417--Sicht-null-und-vielleicht-ein-Gold-Blow-off-Topp.html


    Na, dann denken wir das mal weiter:


    Wenn das passiert, dann kaufen starke Hände mit sehr tiefen Taschen und gigantischen USD-Anlerihen-Beständen, was das Zeug hält. Und stellen ihre Futures zur Lieferung fällig.


    Dann kommt es zum Schwur, das glaubt mal.


    Dann haben auch die Chinesen ihren Willen (egal, ob geliefert wird), wird geliefert haben auch die ihr Metall zum Schnapper-Preis und sind ihre Dollars los und wenn nicht geliefert wird, dann haben die auch ihren Willen und der USD ist als Welt-Leitwährung


    e r l e d i g t


    Es gibt für den Dollar als "Weltleitwährung" von daher nur eine Lösung:


    Inflationiere, lasse alle Preise steigen, entwerte so Deine Schulden und reiße alle anderen da mit rein oder verrecke sofort!


    Trump hat das erkannt.


    Nein, die büßen nicht. Das sind, wenn sie fallen nur leere, ausgesaugte Hüllen. Die haben dann ihren Zweck erfüllt.


    Klar kriegen Käufer, die dort Edelmetallforderungen haben, in dem Fall nichts. Egal, was auf dem Vertrag steht. Und egal, was sie zugesichert haben.


    So genau geht Bankrott:


    Dein Geld/Eigentum ist weg und es hat ein anderer.


    Und warum?


    Weil Du selbst es nicht besessen hast.


    Dort genau liegt der Fehler!

    Man wird ja vielleicht sehen, wer wie viel hat und wer wenig hatte und einen auf Dicke Hose gemacht hat.


    Wer wie viel "short" ist oder ob es überhaupt jemand von denen ist, das kann man nicht wissen, sofern man voraussetzt, dass Metall im Kreis verkauft und Preise oder Kursziele abgesprochen wurden.


    Zwei Dinge müssen sich beim Silber erst noch rausstellen:

    dass es wirklich und nicht künstlich verknappt wurde und wo der "echte" Preis liegt.


    Bei Gold ist es einfacher: da weiß man, dass sehr viel mit frisch gedrucktem Geld gekauft wurde. Im Vergleuich zur Verschuldung (Gesamtgeldschöpfung) aber ist das so wenig, dass es für die Kaufkraft des Geldes nicht wesentlich ist. Was nicht bedeutet, dass es zu sehr heftigen Teuerungsschüben oder Vermögenswertpreissteigerungen kommen kann. Wenn, dann nicht wegen dem gestiegenen Gold, sondern wegen dem zuviel gedruckten Geld für andere Sachen.

    Die Anstiege der Gold- und Silberpreise haben nichts mit Gier zu tun und Silber ist auch nicht der Kanarienvogel, das ist Gold.


    Der Goldpreisanstieg ist politisch. Käufer sind Staaten, die das über ihre Zentralbanken machen.

    Nach China sind nun auch die USA Käufer. Nicht Joe-Sixpack, sondern die, die in den USA den Staat ausmachen. Der überdruckte Dollar wird nun auch in den USA abverkauft.


    Platin und Silber sind extrem wichtige Industriemetalle. Um Gold unten zu halten, mussten auch die Preise dieser beiden Metalle extremst gedrückt werden. Was bei einer Unterversorgung passierte, das konnte man zweimal beim Rhodium sehen. Und beim Platin in den frühen 2000ern bis etwa 2006. Beides holt man nicht mal "eben so" aus dem Boden.


    Da beides auch Rüstungsgüter sind, steigt, zumindest beim Silber und das sehr offen, auch hier die Politik mit ein. Lager werden angelegt. London wurde, was Silber angeht, zu Jahresanfang "geplündert". Da ist nun was passiert, das sicherlich nicht gewollt war, aber bewusst in Kauf genommen wurde.


    Da kommt noch was. Als nächstes gehen Verbraucherpreise durch die Decke. Stehen wir in 12 Monaten bei 15 bis 20 % spürbarer Teuerung dann gibt es ohnehin kein Halten mehr. Falsche Zahlen hin, Medienpropaganda her.

    Aber bei aller Freude soo kann´s doch nicht weiter gehen.


    Wann korrigiert es ?

    Die Frage nach dem "Wann" ist im Vorhinein kaum zu beantworten.


    Ebenso die Frage: Bei welchem Preis es kommt und wie tief es runter geht.


    Dass es auch in Zukunft Preisrückgänge geben wird, das hingegen ist gewiss.


    Wo immer die sein mögen und worin immer man sie messen mag.

    Die Backwardation scheint aber rund um die Uhr Bestand zu haben, und nicht nur zu den Zeiten, in denen London den Spotpreis bestimmt, obwohl nur London Knappheit nachgesagt wird.


    Alles sehr merkwürdig.

    Klar: es gibt zu wenig davon, was in handelbarer Form (Standardbarren oder Grenulat) zum Verkauf steht. Daher die Leihzinsen. Das hat sich lange aufgebaut. Daher ist es nun auch kein Wunder, dass einige Scheideanstalten derart mit Material zugeworfen werden, dass sie den Ankauf momentan eingestellt haben. Das sind absolut notwendige Schutzmechanismen für die Scheideanstalten. Nicht mehr, nicht weniger. Reißt der Kursanstieg ab, geht es abwärts. Nicht einen USD am Tag, sondern mehrere. Drei, vier fünf.... Steigt es schnell weiter, auch noch mehr. Sowas ist möglich und wahrsacheinlich. Die Scheideanstalt, die da tags zuvor gekauft hat, hat damit schon Verlust, noch bevor das Zeug in den Ofen gewandert ist. Das tut sich keiner an. Zu viel Volatilität.


    Klar kann ich als Scheideanstalt, wenn ich das Zeug legiert zum Einschmelzen auf Lager habe, sofort einen Anteil des Kundengranulats verkaufen und den Bestand dann, nachdem das Altsilber raffiniert wurde, wieder nachfüllen. So kann ich verkaufen und kaufen - ohne volles Risiko. Aber auch das ist durch zwei Parameter limitiert: der absoluten Höhe der "Vorräte" und dessen, was man noch in der Ecke liegen hat (=Silber-Liquidität) und die Zeit bis das Zeug raffiniert ist. Und irgendwann ist Feierabend. Da kann nur noch raffiniert und nachgefüllt werden - zumal auch Kunden größere "Guthaben" physisch verkaufen oder verleihen wollen...... Das geht nur mit Guthaben, die in der geschuldeten Form verfügbar sind. Daher glühen die Öfen auf Hochtouren.... Klar kriegt auch noch die Industrie, die immer kauft, zuerst.

    Auch der Kunde, der ein Guthabenkonto hat, muss jederzeit kriegen, wenn er es physisch will - sonst knallts.


    Sowas passiert, wenn sich ganz langsam Dinge aufbauen und plötzlich zuspitzen.


    Unerwartet? Nein. Dass sowas kommen würde, war jedem klar, der Teil davon ist. Nur eben nicht, dass es ihm persönlich treffen wird, wie der berühmte Blitz......


    Wer jetzt noch physisch Altsilber unter Spot kaufen will, sollte seine Gelgeenheit kriegen. Aber zu Preisen, die einem noch vor 6 Wochen große Augen gemacht hätten und einem heute so richtig weh tun. Und mit dem Risiko, - ohne Netz und doppelten Boden - das jeder Käufer in steil ansteigenden Märkten hat.

    Millionen Unzen Silber fliegen nach London und der Markt verfällt in Panik

    na, das ist doch schon mal ein Plan. Wenn Propagandamedien solche und ähnliche Nachrichten verstreuen, soll genau das Angst und Panik machen.


    Mir ist es egal, wohin sie ihr Silber fliegen. Meinetwegen schießen sie es auch zum Mond. Irgendjamend gehört das Zeugs und wenn es verliehen wird, dann an jemanden, der es weitergibt, an einen neuen Eigentümer.


    Nach wie vor ist es dann so, dass es da jemanden gibt, der sein Silber haben will und einen anderen, der es ihm schuldet. Und auch noch hohe Zinsen dafür zahlen muss. Mir völlig egal, ob der Schuldner leisten kann. Das ist erst mal völlig Latte für den Silberpreis.

    Fakt ist, dass Raider dann zwar Twix heißt, sich aber ansonsten rein garnichts geändert hat.


    In meinen Augen sind das Wechselreiter und können sie nicht leisten, dann sind es Betrüger.


    Dumm ist nur, dass man am ende wieder versuchen wird, den Steuerzahler oder andere nicht ganz Unbeteiligte: beispielsweise Sparer dafür zahlen zu lassen.


    Der eigentliche Fehler war und ist es, dass Menschen Banken Geld gegeben haben und das in einem Umfang, der die Erfordernisse der über Girokonten zu erbringenden Zahlungsdienstleistung bei weitem übersteigt......