Die "Knappheit" an Energie ist m.E. nicht wirklich ein Problem: Das löst der Markt über Preiserhöhungen, Preisfestsetzung bei Lieferung (statt Bestellung) und mit Unsicherheit (wann z.B. trifft Öl ein - das ist Moment eine Unbekannte.) Sind Minen da besonders betroffen? Jein. Logisch ist Goldschürferei energieintensiv - aber ein Killerkriterium? Beil weitem nicht! Und... eines bleibt: was im Boden lagert, das atomisiert sich ja nicht.
Ein anderer Gedanke stimmt klar positiv für Gold: Die Ölpreis-Steigerungen verengen die Luft für Zinssenkungen so sehr... dass wir eher von Zinserhöhungen ausgehen dürfen - oder zumindest von Zinsen auf bestehender Höhe. Und DAS wird dann wohl nur eines bedeuten: Der Zinsendienst wird immer mehr Mittel binden - just dann, wenn die Wirtschaft leidet... und damit auch die Finanzen der Privaten. Tja - das sorgt dafür, dass die "Notenpresse" noch ein paar Umdrehungen schneller laufen wird... was Oh Wunder irgendwie weder die Wirtschaft, noch die Privaten reicher macht. Aber es sorgt dafür, dass die aktuell pol. Verantwortlichen auch eines nicht müssen: Verantwortung übernehmen. Gold? Das wird zwar nicht schwerer - aber teurer.
... und so ganz am Rande - sorgt auch die pol. Elite in weiten Teilen der Welt aktiv dafür, dass sich alles dorthin bewegt, wo es für "Gold" neuen Glanz gibt: Trump will nicht grundlos günstigere Zinsen... er muss noch etwas Defizit finanzieren. In Dt. sucht die pol. Elite die Lösung aller Probleme im Ausbau des Einflussbereiches des Staates (auch wenn der Merz überall von weniger Regulierung erzählt ... gemacht wird wie gewohnt 100% das Gegenteil, z.B. Spritpreisregime an Tankstellen erhält staatliche Regelung... schöner könnte man Nebelpetarden nicht verpacken.) Und in Frankreich hat man die Ausweglosigkeit längst erfasst - indem man die "Verallgemeinerung" der Schulden aller EU-Länder fordert - alle sollen sich also z.B. zum gleichen Zinssatz verschulden können. Das ist Abriss mit Ansage.