Beiträge von Friedhelm

    Radio ist inzwischen Propaganda pur. Inzwischen selbst Privatsender, die man vor ein paar Jahren noch hören konnte.
    Die Gleichschaltung fing 2015 an und war dann mit Corona quasi abgeschlossen.
    Die letzten Sender (die man an einer Hand abzählen konnte) haben sie dann 2022 mit "Putins Krieg" gekriegt.
    Mich würde ja tatsächlich mal interessieren, wie so eine Einnordung von nem Sender aussieht.
    Ob da dann tatsächlich eines Tages zwei Typen in schlecht sitzenden Polyester-Anzügen von der Landesmedienanstalt vor der Tür stehen, oder wie das läuft.


    ...

    Das "Einnorden" kann folgendermaßen abgelaufen sein. Frau Merkel lädt Pressevertreter ins Bundeskanzleramt ein und übt Druck auf die Journalisten aus. Diese werden zur Verschwiegenheit verpflichtet. Als dann ein anderer Journalist Auskunft über die Gespräche verlangt, so wird dem zwar stattgegeben, das Verfahren aber solange verzögert, bis niemand mehr da ist, der die Fragen beantworten kann.


    Zitat:

    OVG Berlin-Brandenburg: Presse hat keine Auskunft zu Hinter­grund­ge­sprächen des Kanzleramts verlangen

    10. Juni 2022

    Das Oberver­wal­tungs­ge­richt Berlin-Brandenburg hat mit Urteil vom 8. Juni 2022 die Klage eines Journa­listen – Redakteur einer Berliner Tages­zeitung – gegen das Bundes­kanz­leramt auf Erteilung von Auskünften zu den im Jahr 2016 vom Bundes­kanz­leramt bzw. der damaligen Bundes­kanz­lerin geführten Hinter­grund­ge­sprächen abgewiesen. Damit hat es das statt­ge­bende Urteil des Verwal­tungs­ge­richts Berlin vom 13. November 2020 (VG 27 K 34.17) geändert (vgl. Presse­mit­teilung Nr. 56/2020 des Verwal­tungs­ge­richts Berlin).

    Das Bundes­kanz­leramt hatte es abgelehnt, die vom Kläger unter Verweis auf den presse­recht­lichen Auskunfts­an­spruch erbetenen Auskünfte zu Datum, Veran­stal­tungsort, Themen, Teilnehmern und den konkreten Inhalten aller im Jahr 2016 durch­ge­führten Hinter­grund­ge­spräche des Bundes­kanz­leramts zu erteilen. Es berief sich unter anderem auf den vertrau­lichen Charakter von Hinter­grund­ge­sprächen.

    Der 6. Senat des Oberver­wal­tungs­ge­richts hat entschieden, dass die vom Kläger verlangten Infor­ma­tionen zum maßgeb­lichen gegen­wär­tigen Zeitpunkt beim Bundes­kanz­leramt nicht vorhanden seien. Infor­ma­tionen zu den Hinter­grund­ge­sprächen seien weder in Akten oder Vorgängen des Bundes­kanz­leramts dokumen­tiert noch bei im Bundes­kanz­leramt tätigen Personen abzufragen.

    Sämtliche Personen, die für das Bundes­kanz­leramt an den Hinter­grund­ge­sprächen teilge­nommen haben könnten, seien im Zuge des Regie­rungs­wechsels ausge­schieden. Das Bundes­kanz­leramt sei auch nicht verpflichtet zu ermitteln, welche weiteren bei ihm tätigen Personen poten­ziell in der Lage wären, hierzu Angaben zu machen. Mit einer solchen und Befragung würde die Grenze zu einer von der Beklagten nicht geschul­deten Sachver­halts­er­mittlung überschritten.

    Die Revision zum Bundes­ver­wal­tungs­ge­richt wurde nicht zugelassen.

    OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 8. Juni 2022 – OVG 6 B 1/21 –

    Quelle: Presse­mit­teilung des OVG Berlin-Brandenburg v. 08.06.2022



    Quelle: https://www.dr-bahr.com/news/presse-hat-keine-auskunft-zu-hintergrundgespraechen-des-kanzleramts-verlangen.html

    Der im Deutschen häufigste Buchstabe ist das e, dann folgt das n, usw.
    Aneinandergereiht ist das die Buchstabenfolge "enristudah" für die ersten paar Buchstaben. Im Englischen ist das ähnlich.
    Auf einer Comupter- bzw. Schreibmaschinentastatur haben wir die Finger auf den Buchstaben fdsa jklö.
    Kurzum: Wir brechen uns am Rechner seit vielen Jahren die Finger. Und keiner will es ändern. (Es gibt durchaus andere Tastaturlayouts; für Vielschreiber dürfte sich das lohnen.)

    Das hat wohl seinen Ursprung bei den Schreibmaschinen mit Typenhebeln. Die Frauen mit den flinken Fingern waren so schnell, dass sich die Typenhebel oft verhedderten, was dann wieder Zeit kostete. Dann wurde das Tastaturlayout verändert wie wir es heute haben.

    Auf eines muss ich bestehen:

    Ich möchte heute gern gendergerecht Jammerlappalie genannt werden, denn alles andere wäre Diskriminierung.

    Für morgen überlege ich mir dann noch ein entsprechendes Pronomen.

    Das ist gaaanz falsch.

    Jammerlappen wird gendergerecht genannt "Jammerlapp*innen und außen Jammerlappende (m/w/d)".


    PS: Wie gendert man eigentlich ein "herrenloses Damenfahrrad"?

    Der Goldpreis steigt heute...da die USA kurz vor einem Angriff auf den Iran stehen...die Anzeichen verdichten sich.

    Das mag stimmen; inhaltlich bin ich da schlecht bis gar nicht informiert.


    Eine kleine Geschichte von vor einigen Jahren. An einem Vormittag stieg der DAX. Daraufhin gab es einen Artikel mit der Begründung des Anstiegs, nämlich der Handelskrieg zwischen den USA und China, und noch zwei weitere Gründe, die ich vergessen habe. Am Nachmittag sank der DAX. Daraufhin gab es wieder einen Artikel mit der Begründung, nämlich der Handelskrieg zwischen den USA und China, sowie die beiden anderen Gründe.

    Wer möchte kann ein kleines Experiment versuchen. Es ist aber etwas unschön.


    Bei einer seichten Unterhaltung mit anderen Leuten ist das Thema schnell beim Wetter, zumal das als unverfängliches Thema gilt oder zumindest galt. Dann kann man einwerfen: "Nun, wir haben gerade die kälteste und nasseste Hitzeperiode seit 1950." Dann kommt oft genug eine Erwiderung wie etwa "Im Mai hatten wir schon 30° Celsius" oder "In Spanien und Italien war es so heiß wie schon lange nicht mehr".

    So ein Experiment ist unschön, weil es die Gehirnwäsche der Leute aufzeigt und sie damit blamiert. Ich empfehle diese Sache aufzuklären, und etwa zu sagen: "Verkürzt habe ich gesagt, wir haben gerade eine kalte Hitzeperiode. Und das ist Unfug. Ich bitte um Pardon."


    Wer den Unfug aber bemerkt, der darf dafür gern gelobt werden.


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    Falls der Link noch nicht gepostet wurde:

    ttps://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article5489379/Als-uns-vor-30-Jahren-eine-neue-Eiszeit-drohte.html

    Das "h" am Anfang des Links muss noch eingefügt werden. Bitte auch unbedingt die Jahreszahlen beachten. Ein kleiner Schnipsel daraus:


    Eines steht schon fest: Es wird seit 30 Jahren kälter. Seit 1940 ist die globale Durchschnittstemperatur um 1,5 Grad gesunken. ... (Wirtschaftswoche, 28.4.1974)

    Stefan Homburg hat zum Klimawandel ein Video gemacht. Es dauert 21:29 Minuten.


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    PS: Hier in NRW ist es auch kalt; gestern hatten wir noch etwas Hagel..

    Gold ist schön. Es ist ein seltenes Metall das nicht verrottet. Es ist gut (genug) teilbar und wiedererkennbar. Und es hat etwas von Luxus.


    Solange wir auf Erden ein in sich werthaltiges Tauschmittel bzw. Wertaufbewahrungsmittel brauchen ist Gold dazu geeignet. Andere Dinge sind auch geeignet, Gold aber eben auch.

    Mesodor39, danke für Deine Beiträge.
    Eine Frage tut sich mir auf:


    #96:
    Selbst das Eis, dass sich verdoppelt hatte, ist in Gold billiger [geworden als vor ein paar Jahren]. Warum dann noch Gold kaufen????


    Wenn ich jetzt Gold anstatt Eis kaufe, dann kann ich mir von dem Gold später mehr Eis leisten als heute. Das ist doch ein Grund Gold anstatt Eis zu kaufen. Oder habe ich etwas falsch verstanden?


    Ich sehe übrigens EMs, insbesondere Gold, als "Geld der letzten Instanz" an.

    Wie auch immer Psiram beurteilt werden mag - ich will auch nicht widersprechen:
    wenn diese Technologie auch nur halbwegs funktioniert, dann esse ich ein Stück Toilettenpapier. Ein unbenutztes Stück.
    Und die Erfinder wären praktisch sofort Milliardäre, wenn sie auch nur einen Prototypen vorstellen könnten. Sie würden Strom aus einer unerschöpflichen Quelle gewinnen.
    Bisher glaube ich kein Wort davon, dass Neutrinos als Energiequelle genutzt werden können.