Beiträge von Bjoerndahl

    Er macht das in seinen Tabellen am Freien Casflow abhängig, wenn ich das richtig gelesen habe.

    Ja er nimmt ein Cashflow-Multiple auf der Grundlage eines zu erwartenden Goldpreises. Sein erwarteter POG ist immer deutlich höher als Spot. Oftmals nimmt er dann auch noch fragwürdige Projekte, deren Umsetzung eher ungewiss ist und dementsprechend tief bewertet sind. So kann man relativ einfach einen zukünftigen 10-bagger berechnen. Seine 10-bagger-Liste ist dadurch ellenlang.


    Da er soviele Titel "abdeckt" wird vermutlich auch einer tatsächlich zum 10-bagger, welchen er sich dann auf die Fahne schreiben kann. Speziell im jetzigen Umfeld, wo die Flut alle Boote hebt, bzw. wo sich shitcos oft besser entwickeln als solide Unternehmen. Die prozentuale Margenverbesserung von knapp profitabel zu profitabel ist nun mal besser als von profitabel zu noch profitabler.

    Egal, wer mit einer Waffe am Hosenbund spazieren geht, sollte nicht überrascht sein, wenns knallt.

    Dumm ist nur, dass den Reps das Recht auf Waffenbesitz heilig ist. Der Hingerichtete durfte die Waffe tragen. Für einen Europäer befremdlich, aber bei denen nun halt so. Ich möchte an die Oathkeeper-Brüder erinnern. Die liefen mit AR15 durch die Gegend! Von denen hört man nichts mehr, man munkelt jedoch, dass die jetzt bei ICE sind.

    Ich staune wie positiv el Trumpo bei Euch wahrgenommen wird. Kann mich nicht erinnern jemals eine wirrere Rede, wenn man das Geschwafel überhaupt so nennen darf, gehört zu haben. Und der Gedanke, dass er Grönland gar nicht wollte, ist geradezu grotesk. Vermutlich Bessent hat ihm dies im letzten Moment ausgeredet. Sonst hätte er sich vom Dollar verabschieden können.


    Die USA müssen dieses Jahr 9000 Mrd. $ refinanzieren hinzu kommen voraussichtlich 2000 Mrd weitere Schulden aufgrund des zu erwartenden Defizits hinzu. Die Amis haben kein Geld nur Hypotheken und Kreditkartenschulden. Also soll es das Ausland finanzieren. China baut T-Bills im grossen Stil ab und BRICS im allgemeinen kaufen keine US-Staatsanleihen sondern Edelmetalle. Also bleibt Japan, EU, Canada und Schweiz. Japan ist der grösste Gläubiger (1200 Mrd) hat aber selber übelst Probleme. Stark steigende Zinsen und eine erstarkende Währung führen dazu, dass carry-trade Positionen (Schuld Yen/ Anlage USD) aufgelöst werden müssen. Schaut euch mal das Währungspaar an. Da kommt Druck auf den Dollar. Glaubt ihr die Europäer und Kanadier würden weiterhin T-Bills abnehmen, wenn der Orange Grönland besetzt hätte? Der einzige Ausweg der bliebe, wäre die Monetarisierung durch die FED. Dies bedeutete aber das "Ende" für den Dollar als Weltwährung. Vielleicht habt ihr das Interview mit Bessent gesehen, als er den angekündigten Verkauf von T-Bills durch eine Rentenkasse herunterspielte und die Dänen als irrelevant bezeichnete? Hab schon überzeugernde Darbietungen im Dorftheater gesehen. Bessent ist nicht dumm, er weiss ganz genau, dass dies eine Kaskade hätte auslösen können. Er war bei Soros angestellt, als sie die Bank of England sprengten.

    Nee, man hatte nur das extra Ketchup für das triple McBacon Menü vergessen

    Der Katzenpirat wurde schon mal mit Katzengold verarscht aus der Madson Mine. Dort war nichts "Pure(s)" Gold! [smilie_happy]


    Ich bin noch mit einem blauen Auge aus der Sache rausgekommen. Ich mags ihnen gönnen, wenns diesmal klappt.

    Glänzt auch ganz schön und wiegt nicht so viel. Stopf dir mal die Taschen voller Gold, das reisst einem ja die Hosen runter!

    Fast sämtliche Verkaufe am Markt waren in der ersten Jahreshälfte durch Sprott Resource Lending Corp. getätigt worden, welche auf Überbrückungsfinanzierungen und Mezzanine-debt spezialisiert ist. Ist keines der privaten Anlagevehikel von Sprott. Würde dem Verkauf somit keine grosse Bedeutung zumessen. Im 2. Halbjahr wurden lediglich Aktien im Wert von $790 am Markt vertickt.


    Ich lese hieraus kein negatives Signal für die Aktienkursentwicklung.

    Meine Vermutung für die derzeit steigenden Ölpreise (unter anderem) ist, das Kapital für die Infrastruktur gerade für Venezuela, verdient werden muss. Dafür werden ja Milliarden benötigt, wo sollen Investoren herkommen? Ich denke alle großen Ölunternehmen, die von der neuen Situation durch höhere Förderquoten Venezuelas profitieren, zusammen am Tisch saßen und da die Notwendigkeit höherer Ölpreise vereinbart haben. Ist nur mal so ein Gedanke....

    Was man so hört, haben die Ami Öl-Multis gar kein Interesse an einer Förderung in Venezuela. Wer will schon dutzende Mia investieren, bei einem so erratischen Verhalten der Politik. Ausserdem konkurrenziert das venezuelanische Öl die Schieferöl-Produktion der Amis. Macht einige dort nicht sehr glücklich. Ausserdem bezweifle ich, dass sich viele Öl-Leute finden werden, um dort zu arbeiten, solange es Schlagzeilen wie: "Guerilia-Truppen machen Jagd auf amerikanische Staatsbürger". Maduro ist weg, aber ansonsten scheint es so ziemlich Status-Quo zu sein.

    Bitte entschuldigt meine unqualifizierte Frage, ich fange gerade an mich mit dem Thema Aktien zu beschäftigen...


    Viele reden ja gerade von Minenaktien...Wenn man investiert bspw. in Global X Silver Miners - die Fondwährurng ist der US$... was passiert wenn der Dollar crasht?

    Dann sind die Unzen, welche die im ETF enthaltenen Minen produzieren mehr Wert in USD gerechnet. Und dadurch auch die Unternehmen welche im ETF enthalten sind in USD gerechnet. Du wirst einen höheren Dollarwert in deinem Portefeuille haben, aber sollte sich der EUR nicht auch abwerten, keinen aufgrund des Dollarzerfalls veränderten Betrag in Euro gerechnet. Dies jedoch ceteris paribus vorausgesetzt.

    wieso meinst Du steigen? welche auswirkungen hat das kurz bis mittelfristig überhaupt für das ölangebot? danke.

    Bis jetzt ist lediglich Maduro weg. Wer übernimmt die Führung? Wer organisiert die Ölförderung und wer den Export etc., etc. Da wird es einige geben, welche auch ein Stück vom Kuchen wollen, was kurzfristig dazu führen wird, dass eher weniger als mehr gefördert wird, bis die internen Ausmarchungen ausgefochten sind. Und da Märkte nichts mehr als die Unsicherheit hassen, gehe ich von kurzfristig steigenden Preisen aus. Auf das weltweite Angebot sehe ich physisch keinen grossen Einfluss, aber die Psychologie....

    Die Welt wird in Öl aus Venezuela baden und in ein paar Wochen im Öl des Zaren ertrinken wenn in der Kokaine Frieden herrscht.

    So schnell wird die Welt nicht in venezolanischem Öl baden, nach Jahrzehnten zu tiefer Investitionen. Es dauert vermutlich Jahre bis eine nennenswerte Steigerung ersichtlich ist (Planung, Finanzierung, Umsetzung). Zudem ist das Öl heavy, bzw. sogar super-heavy, welches nur eine Handvoll Raffinerien weltweit verarbeiten kann. Unter anderem einige chinesische. All die Brent- und WTI-Bezüger können dies ohne Umstellungen und damit verbundene Investitionen nicht. Die Unsicherheit aufgrund des Ami-Auftrittes wird zumindest kurzfristig dazu führen, dass die Ölpreise steigen.

    Bin zwar nicht investiert, habe mir den Laden jedoch mal angeschaut. Die Vergangenheit scheint grauslig gewesen zu sein, auf jedenfall wurde verwässert, verwässert und noch ein paar Mal verwässert, reverse split und erneut verwässert und verwässert. Die Gesellschaft wurde schlecht geführt, hat jedoch einen neuen CEO welcher ein paar Dinge an die Hand nahm.


    Spannend finde ich das Phosphat-Projekt, habe jedoch Probleme einen Wert zu verorten, da bei den angegebenen Infos doch einige Daten fehlen um die Werte zu verifizieren.


    Das Goldprojekt (unter Tage) ist zwar hochgradig, jedoch mit einer sehr engen Ader (20, 30 cm) und einer miesen Recovery Rate von 80%. Wenn das Erz nicht sortiert wird, gibt es eine gewaltige Verwässerung mit dementsprechend tiefen g/t Werten. Ich bevorzuge Minen mit tieferen Graden dafür dickeren Adern. Diese engen Adern benötigen viel grade control drilling und know-how (die berühmt berüchtigte Madsen von WRLG ist ein gutes Beispiel). Die Mine könnte Potential haben, aber nicht in der Grössenordnung wie sie betrieben wird. Kann man nur als Testbetrieb bezeichnen, welcher vermutlich gerade mal die Betriebskosten deckt.


    Für mich ist der Titel nichts, zuviel Ungewissheit/Risiko bei zuwenig mittelfristig erkennbarem Aufwärtspotential

    Leider ist der Spruch absolut zutreffend. Mit diesen Graden wird Red Mountain ev. eine Basismetall-Mine mit entspr. CAPEX, aber keine Silbermine.

    Silver47: Bewertung pro Unze im Boden sehr günstig (um ca. 40 Cent), diverse Top-Projekte, die lfd. Bohrergebnisse erwarten lassen. Im Vergeich für mich einer der interessantesten Explorer, da hier noch äußerst hoher Nachholbedarf besteht.

    Ist der grösste Teil nur inferred. Da braucht es noch sehr viel drilling. Zudem besteht der grösste der Silberunzen nicht aus Silber sondern sind nur Silberäquivalente. Habe zwar auch eine kleine Position, aber so extrem billig wie sie auf den ersten Blick erscheinen, sind sie auch nicht

    Es gibt keinen zusätzlichen Schacht. Der bestehende wird frisch ausgestattet (Kabel usw.). Bis anhin musste alles mit Trucks vom 12 UG rausgefahren werden, was wenn ich mich richtig erinnere jeweils rund eine Stunde dauert. Wenn der Schacht im Dezember erneuert ist, können 350t täglich kosteneffizient über den Schacht gefördert werden, der Rest wird weiterhin mit dem Truck rausgeschafft. Die imposante Steigerung von 28% gegenüber dem Vormonat hat auch damit zu tun, dass damals teilweise auch noch Abraum auf dieselbe Art aus der Mine gebracht werden musste. Inzwischen füllt man alte Stollen damit auf, was das kostspielige rumchauffieren stark reduziert. Was nun die Mine verlässt ist nur noch Erz.


    WRLG ist meiner Ansicht nach auf dem richtigen Weg muss jedoch nach der suboptimalen Kommunikation bezüglich Kapitalerhöhung und nach der Erhöhung noch ein wenig zerschlagenes Geschirr kitten. Ist nun halt im "Zeig-mir-zuerst Modus".


    Sehr guter Start des Drillprogrammes von Provenance Gold (PAU)

    Provenance Discovers New Mineralized Zone at Herman Assaying 5.94 g/t Gold Over 19.81m within 1.56 g/t Gold Over 254.51m From Surface: Extending Mineralization to the South

    Habe gestern leider nur ein Bruchteil meiner gewünschten Menge erstehen können. Sehr tiefe Marktkapitalisierung CAD 41 Mio und somit enger Markt :( Als Pluspunkt sehe ich, dass pusher wie Don Durett den Titel noch nicht auf dem Radar haben. Wenn der dann auch noch mit seinem standardmässigen mindestens ten-bagger anfängt, wird dies zur Rakete

    Sehe ich nicht, dass ein Major in dieser Phase Interesse zeigen könnte. Die ganze Resource ist inferred maximal indicated. Braucht somit einiges an infill drilling. Studien/Bewilligungen sind ausstehend ebenso Metallurgie. Auch wenn es innerhalb 50km einige Minen hat, ist dies kein Selbstläufer. Sollte jemand Interesse zeigen, dann ein Nachbar (beispw. Westgold).


    Was jedoch für mich vorallem gegen einen Einstieg spricht ist das BoD. 1.3% Anteil am Unternehmen (Stand September) und dies bei einer MC AUD 78 Mio. Nicht einmal 1 Mio Skin in the game und zudem keine Käufe am Markt. Wenn das Board anfängt "eigenes" Geld in die Hand zu nehmen, dann wird es für mich interessant.

    Bei mir liegt sie immer noch im Depot rum. Eigentlich hatte ich sie als Mahnmal für mein damaliges überstürztes einsteigen behalten. Die claims in Argentinien wurden beim Namenswechsel von Turmalina zu KCP, falls ich mich richtig erinnere zum Verkauf gestellt. Entweder hat man den Entscheid rückgängig gemacht oder sie sind trotz explod. Goldpreis nichts wert.


    Die Mine hat zwar extreme hist. Bohrlöcher (237.3m @ 2.4% Cu) aber noch nicht mal eine aktuelle Bohrbewilligung. Trotzdem liegt MC bei über CAD 200 Mio. Andererseits fand der Kursanstieg ohne Promo statt. Diese warte ich noch ab, bevor ich mich vom Mahnmal trenne