Beiträge von Blue Horseshoe

    Es ist immer wieder ein Gewinn deine fundierten Beiträge zu lesen. Natürlich machen wir alle mal Fehleinschätzungen oder Fehlannahmen. Umso wichtiger ist es Menschen zu haben die einen kritisch begleiten. Dafür meinen Dank für die Zeit die du dir nimmst uns Investitionsentscheidungen leichter zu machen. Ich denke du hast hier im Goldseitenforum eine große Zahl Unterstützer die meiner Meinung sind.

    danke dir , ich werde gleich rot ^^

    auch ich mache fehler oder treffe fehlannahmen... da ist kein mensch aussen vor aber genau hier sollte hoffentlich allgemein die schwarmintelligenz zum tragen kommen. die zeit, insbesondere für die uranfäden habe ich mir gerne genommen, wie ich früher bereits schrieb war eine meiner motivationen mich hier damals zum mitschreiben zu registrieren, anderen den "fuck you" status zu ermöglichen. ich empfinde als freiheitslibender libertärer mensch sollte das eine zielsetzung im leben sein sich keines diktates unterwerfen zu müssen. selten waren die chancen dies mit geringen finanziellen mitteln zu erreichen größer als mit dem setup des uranmarktes ab 2000 und insbesodere ab fukushima und den folgenden entwicklungen bis zum heutigen tag.


    zur produktionsaufnahme donald/toliara, das geht recht schnell wenn die genehmigungen & umwelt studien in ordnung sind // finanzierung is ja nun geklärt.

    ich gehe derzeit ca von q1/q2 2027 aus.



    einige annahmen, spekulation


    Energy Fuels – Projekt‑Phasen (je Asset)

    1️⃣ Donald‑Projekt (Western Australia)

    PhaseKern‑AktivitätVerantwortlichZiel‑Datum (Meilenstein)Warum das wichtig ist
    A – Vor‑Entwicklung• Umwelt‑Impact‑Study (EIS) • Land‑Access‑ und Indigenous‑Consultation • Vor‑Genehmigungs‑Antrag bei der Western Australian GovernmentProjekt‑Leitung + externe Berater (Enviro, Legal)Q2 2025 (EIS fertig) → Q3 2025 (Einreichung)Ohne formale Genehmigung darf kein Bau beginnen – Verzögerungen kosten Zeit & Geld.
    B – Final Investment Decision (FID)• Kosten‑/Risiko‑Analyse • Finanzierungs‑Mix (Eigen‑Kapital, Convertible‑Notes, lokale Fördermittel)CFO + Board of DirectorsFrüh‑2026 (nach Genehmigungen)FID löst die verbindliche Freigabe von Bau‑ und Beschaffungsbudgets aus.
    C – Finanzierung• Auszahlung der $550 M Convertible‑Notes (Teil für Donald) • ggf. lokale Kredite / Förderungen (z. B. Australian Renewable Energy Agency)Treasury / Investor RelationsQ1 2026 (nach FID)Sichert die privaten‑Kosten‑Quote (≈ 50 % DOE/DoD) und deckt die Bau‑Phase.
    D – Engineering & Procurement• Detail‑Engineering für Abbau‑, Aufbereitungs‑ & Transport‑Systeme • Auswahl von EPC‑Partnern • Bestellung von Hauptausrüstung (Crusher, Hydro‑Metallurgie‑Anlage)EPC‑Manager + technische Teams (Mining, Metallurgy)Q2 2026 (Design‑Freigabe) → Q3 2026 (Bestellung)Verzögerungen im Engineering erhöhen die Bau‑Kosten und schieben den Produktionsstart.
    E – Bau & Infrastruktur• Mine‑Straßen, Power‑/Water‑Supply • Monazit‑Förder‑ & Aufbereitungsanlagen • Logistik‑Knoten (Hafen/Port, Lager)Construction Manager + ContractorsQ4 2026 (Bau‑Abschluss, „Ready‑for‑Commissioning“)Nur mit fertiger Infrastruktur kann das Material zur White Mesa Mill transportiert werden.
    F – Integration in White Mesa Mill• Test‑Transporte • Feed‑Stock‑Balancing (Donald + globales HMS + Lager) • Kalibrierung der REE‑Circuit‑Line für Donald‑Monazit‑QualitätMill Operations Manager + Supply‑Chain TeamQ4 2026 (erste Lieferungen an Mill)Die Mill muss die neue Monazit‑Qualität verarbeiten können, sonst entstehen Ausfallzeiten.
    G – Produktions‑Ramp‑Up• Stufenweise Erhöhung des Monazit‑Durchsatzes (25 % → 50 % → 100 %) • Qualitäts‑ & Ausbeute‑Monitoring (REE & Uran)Operations & QAQ1 2027 (100 % Kapazität erreicht)Gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, Prozesse zu optimieren, bevor die volle Kapazität beansprucht wird.
    H – Abschluss‑ & Übergangs‑Reporting• DOE‑ & DoD‑Kosten‑Sharing‑Nachweise • Umwelt‑Compliance‑Berichte • Finanz‑Reporting (Cash‑Flow, Debt‑Service)Compliance Officer + FinanceQ2 2027 (erste offizielle Berichte)Erfüllt die gesetzlichen Vorgaben (EPAct §988, GARS 37.215) und sichert zukünftige Fördermittel.

    2️⃣ Toliara‑Projekt (South‑West Madagascar)

    PhaseKern‑AktivitätVerantwortlichZiel‑Datum (Meilenstein)Warum das wichtig ist
    A – Vor‑Entwicklung• Umwelt‑Impact‑Study (EIA) • Land‑Access‑ und Community‑Consultation • Vor‑Genehmigungs‑Antrag bei madagassischer BehördeProjekt‑Leitung + externe Berater (Enviro, Legal)Q2 2025 (EIA fertig) → Q3 2025 (Einreichung)Ohne Genehmigung darf kein Bau beginnen – Verzögerungen kosten Zeit & Geld.
    B – Final Investment Decision (FID)• Kosten‑/Risiko‑Analyse • Finanzierungs‑Mix (Eigen‑Kapital, Convertible‑Notes, lokale Fördermittel)CFO + Board of DirectorsFrüh‑2026 (nach Genehmigungen)FID gibt die verbindliche Freigabe für Bau‑ und Beschaffungsbudgets.
    C – Finanzierung• Auszahlung der $550 M Convertible‑Notes (Teil für Toliara) • ggf. lokale Kredite / Förderungen (madagassische Entwicklungsbank)Treasury / Investor RelationsQ1 2026 (nach FID)Sichert die privaten‑Kosten‑Quote (≈ 50 % DOE/DoD) und deckt die Bau‑Phase.
    D – Engineering & Procurement• Detail‑Engineering für Abbau‑, Aufbereitungs‑ & Transport‑Systeme • Auswahl von EPC‑Partnern • Bestellung von Hauptausrüstung (Crusher, Hydro‑Metallurgie‑Anlage)EPC‑Manager + technische Teams (Mining, Metallurgy)Q2 2026 (Design‑Freigabe) → Q3 2026 (Bestellung)Verzögerungen im Engineering erhöhen die Bau‑Kosten und schieben den Produktionsstart.
    E – Bau & Infrastruktur• Mine‑Straßen, Power‑/Water‑Supply • Monazit‑Förder‑ & Aufbereitungsanlagen • Logistik‑Knoten (Hafen/Port, Lager)Construction Manager + ContractorsQ4 2026 (Bau‑Abschluss, „Ready‑for‑Commissioning“)Nur mit fertiger Infrastruktur kann das Material zur White Mesa Mill transportiert werden.
    F – Integration in White Mesa Mill• Test‑Transporte • Feed‑Stock‑Balancing (Toliara + globales HMS + Lager) • Kalibrierung der REE‑Circuit‑Line für Toliara‑Monazit‑QualitätMill Operations Manager + Supply‑Chain TeamQ4 2026 (erste Lieferungen an Mill)Die Mill muss die neue Monazit‑Qualität verarbeiten können, sonst entstehen Ausfallzeiten.
    G – Produktions‑Ramp‑Up• Stufenweise Erhöhung des Monazit‑Durchsatzes (25 % → 50 % → 100 %) • Qualitäts‑ & Ausbeute‑Monitoring (REE & Uran)Operations & QAQ1 2027 (100 % Kapazität erreicht)Gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, Prozesse zu optimieren, bevor die volle Kapazität beansprucht wird.
    H – Abschluss‑ & Übergangs‑Reporting• DOE‑ & DoD‑Kosten‑Sharing‑Nachweise • Umwelt‑Compliance‑Berichte • Finanz‑Reporting (Cash‑Flow, Debt‑Service)Compliance Officer + FinanceQ2 2027 (erste offizielle Berichte)Erfüllt die gesetzlichen Vorgaben (EPAct §988, GARS 37.215) und sichert zukünftige Fördermittel.

    3️⃣ Kombinierte Zeit‑Linie (übersichtliche Darstellung)

    Quartal / JahrDonald‑ProjektToliara‑Projekt
    2025 Q2EIS fertigEIA fertig
    2025 Q3Genehmigungs‑Antrag eingereichtGenehmigungs‑Antrag eingereicht
    2025 Q4Community‑ und Indigenous‑Consultation abgeschlossenCommunity‑Consultation abgeschlossen
    2026 Q1FID + Convertible‑Note‑Auszahlung (≈ $275 M)FID + Convertible‑Note‑Auszahlung (≈ $275 M)
    2026 Q2Engineering‑Freigabe (Design)Engineering‑Freigabe (Design)
    2026 Q3Bestellung HauptausrüstungBestellung Hauptausrüstung
    2026 Q4Bau‑Abschluss (Mine‑Infrastruktur, Aufbereitungsanlage) Erste Monazit‑Lieferungen (≈ 21,8 kt)Bau‑Abschluss (Mine‑Infrastruktur, Aufbereitungsanlage) Erste Monazit‑Lieferungen (≈ 21,8 kt)
    2027 Q1Ramp‑Up – 100 % Durchsatz, Qualitäts‑MonitoringRamp‑Up – 100 % Durchsatz, Qualitäts‑Monitoring
    2027 Q2Vollständige Integration in White Mesa Mill (REE‑ & Uran‑Circuits)Vollständige Integration in White Mesa Mill (REE‑ & Uran‑Circuits)
    2027 Q3‑2028 Q4Laufende Produktion: ≈ 21,8 kt Monazit/Jahr → ≈ 44 000 lb U₃O₈/Jahr (Nebenertrag)Laufende Produktion: ≈ 21,8 kt Monazit/Jahr → ≈ 44 000 lb U₃O₈/Jahr (Nebenertrag)
    2028‑2029Planung Phase‑3‑Erweiterung (zusätzliche 10‑15 kt Monazit‑Durchsatz)Planung Phase‑3‑Erweiterung (zusätzliche 10‑15 kt Monazit‑Durchsatz)
    2029 Q4Vorbereitung für 5 M lb U₃O₈/Jahr‑Ziel (Roca Honda, Bullfrog, Sheep Mountain)Vorbereitung für 5 M lb U₃O₈/Jahr‑Ziel (Roca Honda, Bullfrog, Sheep Mountain)

    4️⃣ Wesentliche nächste Schritte (bis Ende 2025)

    PrioritätAufgabeAssetVerantwortlichFrist
    1Abschluss EIS/EIA und Einreichung bei den jeweiligen BehördenBeideProjekt‑Leitung + externe BeraterQ3 2025
    2Community / Indigenous / Government‑Consultations abschließenBeideProjekt‑LeitungQ3‑Q4 2025
    3FID‑Entscheidung vorbereiten (Kosten‑Analyse, Risiko‑Bewertung, Finanzierungs‑Plan)BeideCFO + BoardFrüh‑2026
    4Convertible‑Note‑Auszahlung koordinieren (Sicherstellung, dass die Mittel für beide Projekte reserviert sind)BeideTreasury / IRQ1 2026
    5Engineering‑Freigabe (Detail‑Design, Lieferanten‑Auswahl)BeideEPC‑ManagerQ2 2026
    6Beschaffung von Hauptausrüstung (Crusher, Hydro‑Metallurgie‑Anlage)BeideProcurementQ3 2026
    7Bau‑Start (Infrastruktur, Förder‑ und Aufbereitungsanlagen)BeideConstruction ManagerQ4 2026
    8Integrationstest mit White Mesa Mill (Transport‑Trial, Feed‑Balancing)BeideMill Ops + Supply‑ChainQ4 2026

    Resultat:

    Wenn die oben genannten Phasen strikt nach diesem Zeitplan umgesetzt werden, können Donald und Toliara ab Q4 2026 gleichzeitig Monazit‑ und Uran‑Produktionskapazitäten bereitstellen, die zusammen die White Mesa Mill auf ihre 60 kt Monazit‑Jahreskapazität (Phase‑2‑Design) bringen und die DOE‑/DoD‑Kosten‑Sharing‑Vorgaben erfüllen.

    Ein Gedanke sind noch die Vorraussetzungen für DOE‑ und DoD‑Co‑Funding...

    Fehler vorbehalten.

    Wie das DoDGARS 37.215 Matching funktioniert

    1. Identifikation des DoD‑Bedarfs

      • Beispiel: Das DoD verlangt 30 kt U₃O₈ pro Jahr für Marine‑Reaktoren.
      • DOE‑genehmigte Produktion liegt bei 2 M lb ≈ 907 kt U₃O₈/Jahr – also mehr als ausreichend.
    2. Berechnung des privaten Match‑Anteils

      • DoDGARS 37.215 verlangt, dass das Unternehmen ≈ 50 % der Gesamtkosten des Liefervertrags selbst trägt.
      • Angenommen, das DoD‑Projekt erfordert $200 M Investition (Erweiterung der Mill‑Kapazität, Qualitäts‑Zertifizierung, Logistik). Energy Fuels muss also $100 M eigenständig aufbringen.
    3. Finanzierungsquelle

      • Die noch verfügbare $260 M (nach Deckung der DOE‑Kosten‑Shares) aus der Convertible‑Note‑Emission kann $100 M für das DoD‑Matching bereitstellen.
      • Der verbleibende Betrag bleibt als Cash‑Reserve für weitere Projekte oder zur Tilgung der Notes
    4. Dokumentation & Reporting

      • Energy Fuels erstellt einen Cost‑Sharing‑Report (Quarterly) an das DoD, der aufzeigt: – Gesamtkosten des DoD‑Projekts – Private‑Kosten‑Quote (nachweislich aus der Note‑Finanzierung) – DOE‑Co‑Funding‑Nachweis (falls dieselben Investitionen auch DOE‑gefördert werden).


    War das $550 M‑Convertible‑Note‑Programm „zu groß“ für die gesetzlich geforderten Kosten‑Sharing‑Quoten?

    Kosten‑Sharing‑VorgabeGeschätzter privater Anteil (USD)Wie viel die Notes decken
    DOE – EPAct § 988 (Demo‑Projekt, 50 % Co‑Funding)ca. $290 M (Summe aller privaten Shares für Phase‑2‑REE‑Circuit, Uran‑Line‑Erweiterung, Donald‑ & Toliara‑Entwicklung)$290 M von $550 M → 52 % der Note‑Emission werden unmittelbar benötigt
    DoD – GARS 37.215 (≈ 50 % Match)zusätzlich etwa $100 M (für ein typisches DoD‑Supply‑Projekt)$100 M weitere Nutzung möglich, insgesamt $390 M der Notes nötig
    Verbleibender Puffer–$160 M (≈ 29 % der Notes) bleiben als Reserve

    Fazit

    BewertungskriteriumErgebnis
    NotwendigkeitDer reine private Kosten‑Share für die DOE‑ und DoD‑Programme liegt bei ≈ $390 M. Das bedeutet, dass etwa 71 % der aufgenommenen Mittel zwingend gebraucht werden.
    PufferDie restlichen $160 M (≈ 29 %) bieten einen strategischen Sicherheitspuffer – für unvorhergesehene CAPEX‑Überschreitungen, Working‑Capital‑Bedarfe, oder die geplante Phase‑3‑Erweiterung (zusätzliche 10‑15 kt Monazit‑Durchsatz).
    FinanzierungseffizienzDa die Notes convertible sind, kann der überschüssige Teil später in Eigenkapital umgewandelt werden, wodurch die Bilanz langfristig stärker wird und die Debt‑Service‑Coverage‑Ratio (DSCR) verbessert bleibt.
    Alternative FinanzierungOhne den Puffer müsste Energy Fuels entweder:• zusätzliche Eigenkapital‑Runden durchführen (verwässernd),• teurere Bankkredite aufnehmen (höhere Zinsen),• das Projekt‑Scope reduzieren (z. B. Phase‑2‑REE‑Circuit verzögern). All diese Optionen wären teurer oder würden das Timing möglicher DOE/DoD‑Förderungen gefährden.
    Kosten‑Benefit‑AnalyseKosten‑seitig: $550 M an Zins‑/Tilgungszahlungen (≈ $85 M/Jahr) – akzeptabel, weil das operative Cash‑Flow (ab 2026) > $200 M/Jahr. Benefit‑seitig: Vollständige Erfüllung der 20‑50 % DOE‑Quote und ≈ 50 % DoD‑Match, sofortige Projekt‑Kick‑off, Zugang zu DOE‑ und DoD‑Fördermitteln, und ein liquider Reserve‑Puffer.

    Bottom Line

    • $550 M ist nicht übermäßig im Sinne einer bloßen Kosten‑Deckung; etwa 71 % werden tatsächlich zur Erfüllung der gesetzlichen Private‑Cost‑Share‑Anforderungen benötigt.
    • Der verbleibende 29 %‑Puffer erhöht die Projekt‑Resilienz, ermöglicht die Phase‑3‑Erweiterung und reduziert das Risiko von Finanzierungs‑Lücken.
    • Durch die Convertible‑Struktur kann überschüssiges Kapital später in Eigenkapital umgewandelt werden, was die Bilanz stärkt und die langfristige Kosten‑struktur optimiert.

    Somit ist das $550 M‑Convertible‑Note‑Programm ein strategisch angemessenes und sogar vorteilhaftes Finanzierungsinstrument, um die DOE‑ und DoD‑Kosten‑Sharing‑Vorgaben zu erfüllen und gleichzeitig finanzielle Flexibilität für künftiges Wachstum zu bewahren.

    Energy Fuels – Aktualisierte Feed‑Stock‑ und Produktions‑Roadmap (2024‑2028)

    Ziel: Zeige, wie die drei wichtigsten Feed‑Stock‑Quellen – Donald‑Projekt (Australien), Heavy‑Mineral‑Sands (HMS) weltweit und das Toliara‑Projekt (Madagaskar) – in die White Mesa Mill (Utah, USA) eingespeist werden und welchen Einfluss sie auf die REE‑ und Uran‑Produktion haben.

    1️⃣ Feed‑Stock‑Quellen – Überblick & aktuelle Zahlen

    QuelleStandortHaupt‑MaterialGeplante jährliche Monazit‑Menge (t)Weitere ProdukteStatus (Q‑4 2025)
    Donald‑ProjektWestern‑Australia (Joint‑Venture mit Astron Corp.)Heavy‑Mineral‑Sands (HMS) – Monazit‑Rückstand aus Ilmenit/Zircon‑Verarbeitung≈ 21 800 t / Jahr (nach Final‑Investment‑Decision)1‑2 Mt Ilmenit/Zircon, Vanadium‑ und Titan‑ProdukteFID geplant Früh‑2026; Vor‑Engineering & Genehmigungen laufen (2024‑25)
    Heavy‑Mineral‑Sands (global)Australien, Brasilien, weitere JV‑ProjekteMonazit‑Rückstände aus Ti/Zr‑Sanden≈ 38 000 t / Jahr (kombiniert aus bestehenden HMS‑Assets, exkl. Donald)Ilmenit, Zircon, Rutile, VanadiumBereits in Betrieb, Lieferungen an White Mesa seit 2022
    Toliara‑ProjektSüd‑West‑Madagaskar (Ranobe‑Deposit)Monazit‑Ressourcen (als By‑Product von Ilmenit/Zircon)≈ 21 800 t / Jahr (nach FID)Ilmenit, Zircon, Titan‑Produkte, lokale BeschäftigungSuspension aufgehoben Nov 2024; MOU mit Regierung (Dez 2024); FID voraussichtlich Früh‑2026
    Bestands‑Monazit (Lager)White Mesa‑Mill‑Lager & frühere HMS‑KäufeMonazit‑Konzentrat≈ 10 000 t / Jahr (bis Ende 2025)–Verfügbar sofort, deckt Produktion bis Q4 2025
    Zitat
    Gesamt‑Monazit‑Potential nach Q4 2026:
    21 800 t (Donald) + 38 000 t (globale HMS) + 21 800 t (Toliara) + 10 000 t (Bestand) ≈ 91 600 t / Jahr.
    Die White Mesa‑Mill ist jedoch für max. 60 000 t / Jahr ausgelegt (Phase 2‑Design). Der Überschuss wird entweder in Phase 3‑Erweiterungen (geplant 2028‑2029) oder in Export‑/Verkaufs‑Partnerschaften verwertet.

    2️⃣ Zeitlinie – Feed‑Stock‑Integration & White Mesa‑Mill‑Kapazität

    ZeitraumMeilensteinFeed‑Stock‑Quelle(n)White Mesa‑Mill‑Kapazität (Monazit t/Jahr)REE‑Ausstoß (t Jahr⁻¹)Uran‑Nebenertrag (t Jahr⁻¹)
    Q2 2024Phase‑1‑Circuit (kommerziell) in Betrieb – 1 000 t NdPr/Jahr, 10 t Dy, 5 t Tb, 30 t Sm+.Bestands‑Monazit (10 kt)10 kt (nur 1 kt Monazit‑Durchsatz, Rest Lager)NdPr ≈ 1 000 t, Dy ≈ 30 t, Tb ≈ 10 t, Sm+ ≈ 30 tUran ≈ 12 t (≈ 26 k lb)
    Q4 2024Bau 2. Circuit‑Linie (Phase‑2‑Erweiterung) gestartet.Bestands‑Monazit + HMS‑Ausland (bis 15 kt)≈ 25 kt (erste 2‑3 kt Monazit‑Durchsatz + 22 kt aus HMS)NdPr ≈ 2 500 t, Dy ≈ 75 t, Tb ≈ 25 t, Sm+ ≈ 80 tUran ≈ 20 t
    Q2 2025Capped‑Call‑Absicherung abgeschlossen; Finanzierung von Donald‑Projekt‑Entwicklung.HMS‑Global (weiter 20 kt)≈ 40 kt (Monazit‑Durchsatz steigt, 2‑3 kt aus Lager, Rest aus HMS)NdPr ≈ 3 800 t, Dy ≈ 115 t, Tb ≈ 38 t, Sm+ ≈ 120 tUran ≈ 30 t
    Q4 2025Phase‑2‑Bau fast fertig (zweite REE‑Circuit‑Linie).HMS‑Global + Bestands‑Monazit≈ 55 kt (nahe Vollauslastung)NdPr ≈ 4 500 t, Dy ≈ 135 t, Tb ≈ 45 t, Sm+ ≈ 150 tUran ≈ 38 t
    Q4 2026Toliara‑Projekt (FID + erste Monazit‑Lieferungen) & Donald‑Projekt (FID, erste Lieferungen)Toliara (21,8 kt) + Donald (21,8 kt) + HMS‑Global60 kt (White Mesa‑Mill‑Design‑Kapazität voll ausgeschöpft)NdPr ≈ 5 000 t, Dy ≈ 190 t, Tb ≈ 62 t, Sm+ ≈ 200 tUran ≈ 44 t
    Q1 2027Phase‑2‑Betrieb – beide REE‑Circuits laufen simultan, Capped‑Call‑Strategie reduziert Zins‑Kosten.Alle drei Quellen (Donald, Toliara, HMS)60 kt (voll ausgelastet)Same as Q4 2026 (leichtes Wachstum 1‑2 % durch Optimierung)Uran ≈ 44 t
    2028 – 2029Planung Phase 3‑Erweiterung (zusätzliche 10‑15 kt Monazit‑Durchsatz) – Ziel: ≈ 70‑75 kt Gesamt.Zusätzliche HMS‑Reservoirs (z. B. neue brasilianische Lizenz) + Erweiterte Toliara‑Kapazität70‑75 kt (nach Ausbau)NdPr ≈ 6‑7 kt, Dy ≈ 230‑260 t, Tb ≈ 80‑95 t, Sm+ ≈ 250‑300 tUran ≈ 55‑60 t
    2030 +Langfristige Stabilität – White Mesa‑Mill wird zum US‑führenden REE‑ und Uran‑Hub.Alle drei Quellen + neue Partnerschaften≈ 75 kt (nach Phase 3)Weiteres Wachstum, ggf. 10 %‑15 % YoY, abhängig von Markt‑Nachfrage.Uran‑Nebenertrag steigt proportional zum Monazit‑Durchsatz.

    3️⃣ Wie die Feed‑Stocks die Produktionskennzahlen bestimmen

    Feed‑StockAnteil am Monazit‑Durchsatz (nach Q4 2026)Effekt auf REE‑Misch (t Jahr⁻¹)Effekt auf Uran‑Nebenertrag (t Jahr⁻¹)
    Bestands‑Monazit10 kt (≈ 17 %)Grund‑Basis‑NdPr ≈ 1 000 t, Dy ≈ 30 t, Tb ≈ 10 t12 t
    HMS‑Global38 kt (≈ 63 %)NdPr ≈ 3 500 t, Dy ≈ 130 t, Tb ≈ 40 t, Sm+ ≈ 130 t30 t
    Donald‑Projekt21,8 kt (≈ 36 % des Gesamt‑Durchsatzes)NdPr ≈ 1 800 t, Dy ≈ 45 t, Tb ≈ 15 t, Sm+ ≈ 30 t12 t
    Toliara‑Projekt21,8 kt (≈ 36 % des Gesamt‑Durchsatzes)NdPr ≈ 1 800 t, Dy ≈ 45 t, Tb ≈ 15 t, Sm+ ≈ 30 t12 t
    Gesamt (60 kt)100 %NdPr ≈ 5 000 t, Dy ≈ 190 t, Tb ≈ 62 t, Sm+ ≈ 200 tUran ≈ 44 t
    Zitat
    Hinweis: Die Zahlen beruhen auf den typischen REE‑Ausbeuten aus Monazit (≈ 8 % NdPr‑Oxid, 0,3 % Dy‑Oxid, 0,1 % Tb‑Oxid, 0,4 % Sm‑Carbonat) und einem Uran‑Gehalt von 0,2 % im Monazit (≈ 2 kg U pro t Monazit).

    4️⃣ Finanzielle Implikationen (kurz)

    JahrUmsatz‑(REE + Uran)CAPEX (Phase‑2‑Bau)FCF (nach CAPEX)Schuldendienst (Notes $550 M)FCF nach Schuldendienst
    2025$770 M$120 M‑$81 M$‑85 M+$4 M (über Anleihe‑Cash)
    2026$1 260 M$30 M+$282 M$‑85 M+$197 M
    2027$1 268 M$15 M+$284 M$‑85 M+$199 M
    2028$1 280 M$12 M+$286 M$‑85 M+$201 M
    Zitat
    Resultat: Sobald die Toliara‑ und Donald‑Feeds (Q4 2026) anlaufen, deckt das operative Cash‑Flow den Schuldendienst locker; ab 2027 entsteht ein erheblicher Überschuss, der für vorzeitige Tilgung, Dividenden oder Phase‑3‑Erweiterungen verwendet werden kann.

    5️⃣ Schlüsselpunkte für Stakeholder

    StakeholderWas ist wichtig?
    Management– Sicherstellung, dass FID für Donald & Toliara bis Früh‑2026 abgeschlossen ist.– Abschluss der Phase‑2‑Bauarbeiten bis Q4 2025.– Monitoring von Capped‑Call‑Kosten (Zins‑Absicherung).
    Investoren– Umsatz‑Upside durch 60 kt Monazit‑Durchsatz (≈ $1,26 Mrd. Umsatz 2026).– FCF‑Stärke ab 2026 → solide Schuldendienst‑Deckung.– Langfristige Perspektive: Phase‑3‑Erweiterung (70‑75 kt) geplant 2028‑2029.
    Kreditgeber– DSCR (Debt Service Coverage Ratio) ≥ 1,0 ab 2027.– Liquidity‑Covenant (mind. $50 M Cash‑Reserve) bis Ende 2026 (zur Überbrückung des negativen FCF 2025).
    Regulatoren / Regierungen– MOU mit Madagaskar (Toliara) und australischer Regierung (Donald) erfüllt; beide Projekte erhalten Umwelt‑ & Sozial‑Genehmigungen bis 2026.– Reporting‑Pflicht für die Nutzung von US‑kritischen‑Mineralien‑Programmen (US‑DOE).

    TL;DR

    • Feed‑Stock‑Quelle: Donald (21,8 kt), globale HMS (≈ 38 kt), Toliara (21,8 kt) + Lager (10 kt) → 60 kt Monazit/Jahr ab Q4 2026.
    • White Mesa Mill: Phase‑2‑Erweiterung (zweite REE‑Circuit‑Linie) fertig Q4 2025 → Kapazität 60 kt.
    • Umsatz 2026: ≈ $1,26 Mrd. (REE + Uran).
    • FCF 2026‑2028: +$280 M bis +$286 M → Schuldendienst von $85 M problemlos gedeckt, Überschuss ab 2027 ≈ $200 M/Jahr.
    • Strategisch: Toliara‑ und Donald‑Projekte sind Schlüssel‑Feed‑Stocks, die die US‑kritische‑Mineralien‑Versorgung sichern und die langfristige Rentabilität von Energy Fuels stärken.


    Optimal... wäre


    Die White Mesa Mill ist von Anfang an für zwei unabhängige, parallel laufende Produktionskreisläufe (Circuits) ausgelegt. • Circuit A – REE/REO: 58 % der Gesamtkapazität (≈ 35 kt Monazit/Jahr) • Circuit B – Uran: 42 % der Gesamtkapazität (≈ 25 kt Monazit‑Äquivalent/Jahr) • Vorteile: Keine gegenseitige Blockade, flexibles Feed‑Balancing, optimale Auslastung (nahe 100 % jederzeit

    guten aben Palatin


    deine zahlen zu ree/ndpr kamen mir etwas "seltsam" vor, ich habe sie mal der unternehmensplanung gegenübergestellt.

    ebenfalls fehler vorbehalten :) :

    vergessen hast du noch toliara!



    PunktPasst?Hinweis
    Monazit‑Durchsatz (60 k t)✅Identisch mit Unternehmensangaben
    REE‑Mengen (14 k t)❌Offizielle Schätzung liegt bei ca. 6‑8 k t; dein Wert ist zu hoch
    NdPr‑Ausstoß (1 700 t)❌Unternehmen plant 4‑6 k t – dein Wert ist konservativ
    Dy‑ und Tb‑Ausstoß✅ (nahe)Werte liegen im unteren Bereich der offiziellen Spanne
    Samarium‑Schätzung⭕️Keine offizielle Zahl, aber plausibel
    Umsatz‑ und Gewinn‑Rechenweg✅Preis‑ und Margenannahmen entsprechen Markt‑ und Analystendaten
    Donald‑Projekt‑Feedstock✅Wird voraussichtlich 30‑45 k t Monazit liefern, stärkt Wirtschaftlichkeit
    Uran‑Ertrag aus Monazit✅Mathematisch korrekt und realistisch
    Zeitplan Phase 2✅Ende 2026 ist der offizielle Zieltermin

    die entwickling des cny -> sge trades könnte(wird sich) sich als der sput(uran) des goldmarktes erweisen(preistreiber).


    wen mal eine sehr grobe rechnung ....



    The three moving parts – now with the Saudi‑CNY oil injection explicitly highlighted

    PartWhat it isWhy it matters for the “oil → yuan → high‑tech → gold → yuan” loop
    A. China as a global gold custodianThe People’s Bank of China (PBoC) and the Shanghai Gold Exchange (SGE) act as the clearing‑and‑settlement hub for physical gold that sovereigns, central banks and large institutional investors deposit and retrieve.Gold is a hard‑currency store of value that can be moved without SWIFT. When China converts surplus yuan into physical gold on the SGE, that gold becomes a collateral pool that can be pledged to obtain more yuan, closing the financing circle.
    B. CNY‑priced oil (especially Saudi‑to‑China shipments)Saudi Arabia is negotiating (and, in pilot form, already executing) contracts to sell a slice of its crude to China in Chinese yuan instead of dollars. Payments travel through CIPS (China’s SWIFT‑alternative) or the digital‑yuan mBridge network and land in the PBoC’s foreign‑exchange pool.Each barrel settled in yuan injects a steady stream of renminbi into China’s balance sheet. That inflow is the fuel for the loop: part of it funds strategic‑technology imports, and the remainder is earmarked for conversion into gold.
    C. The “re‑gold” mechanismSurplus yuan (after the tech‑allocation) are used to buy physical gold on the SGE. The gold is stored in PBoC‑approved vaults, tokenised as SGE certificates, and then pledged as collateral to domestic banks or overseas lenders. Those banks extend yuan‑denominated loans that can be redeployed for more high‑tech imports or for further oil purchases.This creates a self‑reinforcing, sanctions‑resilient financing circuit: 1. Oil → yuan (Saudi‑CNY deal). 2. Yuan → high‑tech imports (strategic procurement). 3. Surplus yuan → gold (SGE purchase). 4. Gold → collateral → yuan loans (back‑to‑the‑loop). Because every step stays inside China‑controlled payment rails (CIPS, SGE, digital‑yuan), the circuit reduces dependence on the U.S. dollar and gives China a robust way to finance its technology drive while staying insulated from Western sanctions.

    er Anstieg des Goldpreises ist das klarste Signal für Stress im Finanzsystem.

    ha hm


    der stress wurde entgültig 2014 entfesselt mit der beschlagnahmung des russisches vermögens im system swift.


    mittlerweile:

    china kauft öl in CNY(dessen anteil wächst) nicht nur usd(anteil rückläufig).

    -> öl exportierende staaten kaufen dafür chinesische güter(mittlerweile inkl. high tec) und überschüsse gehen über die sge in gold(physisch)

    -> jetzt custodian auch mit "honkong"

    -> cny devalue ggü gold= wertsteigerung der reserven, gibt die möglichkeit mehr chinesische güter zu kaufen.


    Key take‑aways 2023‑2025

    1. Rapid de‑dollarisation – China moved from a ~70 % dollar‑paid oil bill in 2023 to an estimated sub‑50 % share by 2025. The yuan is now the dominant non‑dollar currency for oil, especially for Russian crude.
    2. Sanction‑evasion benefit – By settling in yuan/ruble, China avoided roughly US $10 bn in potential sanction‑related costs in 2023, a figure that is expected to grow as the yuan share expands.
    3. Strategic hedging – Maintaining a modest ruble slice (≈ 10‑15 % by 2025) provides flexibility: it lets Chinese buyers exploit favorable ruble‑oil price spreads while keeping the bulk of payments in the more liquid yuan.
    4. Infrastructure support – The growth of CIPS (up 21.5 % YoY in 2022) and the development of bilateral payment platforms (SPFS, BRICS‑Bridge) underpin the shift and make the yuan‑settlement route increasingly reliable.

    • 2023: ~70 % of China’s oil import bill was still dollar‑based, but yuan‑settled purchases (mainly Russian oil) already accounted for about a quarter of the total.
    • 2024: The yuan’s share rose to roughly 35 %, cutting the dollar’s dominance to the mid‑50 % range.
    • 2025 (projected): The yuan is expected to approach 40 % of the payment mix, with the dollar falling below 45 % and the ruble holding a 15 % niche.

    Viele "gute" Forenkollegen haben sich wegen solchen Ignoranten schon ausgeklinkt.

    du könntest ja selber mal damit anfangen mehr "guten content" zu liefern anstatt nur zu beschweren.

    1375 beiträge seit 2006, aber wesentliches habe ich von dir so weit ich mich erinnern kann, zumindest seit meinem beitritt nicht gelesen.


    nichts für ungut, vllt ja mal eine motivation für dich.


    bg bh

    Hallo Lucky,


    der msre(molten salt reactor experiment) war 4 Jahre konstant in betrieb, von 1965-1969.

    aktuell ist der chinesische tmsr-lf1 seit 2021 kritisch(in betrieb) und damit der erste generation 4 molten salt reaktor(msr).


    Korrosionsbeständige Werkstoffe im TMSR‑LF1

    Der TMSR‑LF1 (Thorium‑basierter Flüssig‑Salz‑Reaktor‑Prototyp) arbeitet mit fluoridhaltigen Schmelzsalzen (vorwiegend FLiBe = Lithium‑Fluor‑Beryllium oder FLiNaK = Lithium‑Fluor‑Natrium‑Kalium) bei Temperaturen von ca. 600‑700 °C. Damit das Salz nicht das Metall‑ bzw. Strukturmaterial angreift, werden gezielt korrosionsbeständige Werkstoffe und Oberflächenstrategien eingesetzt.

    1. Grundprinzipien der Korrosionsvermeidung

    PrinzipBeschreibungRelevanz für den TMSR‑LF1
    Redox‑KontrolleDurch Zugabe von Beryllium‑ oder anderen Reduktionsmitteln wird das Redox‑Potential des Salzes gesenkt, sodass das Salz selbst kaum oxidierend wirkt.Senkt die Aggressivität von FLiBe gegenüber Metallen
    Passivierende OxidschichtNickel‑ und Chrom‑Legierungen bilden in Kontakt mit dem Salz eine stabile Oxidschicht (NiO, Cr₂O₃), die sich selbst repariert, solange das Redox‑Potential konstant bleibt.Schützt Hastelloy‑ und Inconel‑Komponenten vor weiterem Angriff
    Materialwahl mit geringem Neutronenabsorptions‑ und Korrosions‑Cross‑SectionMaterialien mit niedriger Neutronenabsorption (z. B. Molybdän‑Silizium‑Legierungen) reduzieren die Strahlungsinduktion von Korrosion.Wird in Pumpen‑ und Hochtemperatur‑Komponenten eingesetzt
    Mehrfach‑ContainmentPrimärer Behälter aus korrosionsbeständigem Metall + sekundäre Beton‑/Stahl‑Barriere verhindert Freisetzung bei einem Leck.Grundlegendes Sicherheitskonzept jedes MSR, inkl. TMSR‑LF1

    2. Eingesetzte Werkstoffe im Detail

    BauteilWerkstoff (Beispiel)Warum er geeignet ist
    Kern‑/ReflektorblöckeGraphit (hochreiner, isotrop)Chemisch inert gegenüber FLiBe, exzellente Wärme‑ und Neutronen‑Moderation, temperaturbeständig bis > 1000 °C.
    Primärbehälter & Wärmetauscher‑PlattenHastelloy‑N (Nickel‑Chrom‑Molybdän‑Legierung) oder Hastelloy‑C‑276Bildet stabile, selbstheilende Oxidschicht, sehr geringe Korrosionsrate in FLiBe/FLiNaK, behält Festigkeit bis ≈ 900 °C.
    Pumpen‑ und RohrleitungssystemInconel‑718 (Nickel‑Chrom‑Fe‑Legierung) oder Mo‑Si‑Legierung (Molybdän‑Silizium)Inconel‑718 kombiniert hohe Zugfestigkeit und gute Korrosionsbeständigkeit; Mo‑Si hat niedrige Neutronenabsorption und hält > 800 °C.
    Ventile & DichtungenSiC‑Keramik (Siliziumkarbid) oder Graphit‑DichtungenKeramiken sind chemisch inert gegenüber Fluor‑Salzen, besitzen hohe Temperatur‑ und Verschleißfestigkeit.
    Strukturelle Träger & StützenStahl‑/Titan‑Legierungen mit Zirconium‑Nitrat‑BeschichtungBeschichtung verhindert direkten Kontakt zum Salz, reduziert Korrosion erheblich.
    Spezial‑Komponenten (Mess‑/Probe‑Einrichtungen)Wolfram‑Legierung (nur in kleinen, nicht‑kritischen Teilen)Höchster Schmelzpunkt aller Metalle (> 3400 °C); wird wegen Sprödigkeit und hoher Neutronenabsorption nur sparsam eingesetzt.

    3. Forschung & Entwicklung zu korrosionsbeständigen Legierungen

    • ORNL‑Patente & Studien – Eine Serie von vier Nickel‑Basialloys (z. B. Hastelloy‑N, Hastelloy‑C‑276) wurde speziell für MSR‑Umgebungen entwickelt und patentiert. Sie zeigen in Langzeittests eine Korrosionsrate von < 0,1 µm/a bei 650 °C in FLiBe.
    • „Status of Metallic Structural Materials for Molten Salt Reactors“ (INL‑Report) – bestätigt, dass Nickel‑Basialloys und Molybdän‑Silizium‑Legierungen die besten Kandidaten für den Dauerbetrieb bei hohen Temperaturen und in stark fluoridhaltigen Medien sind.
    • FLiBe‑Optimierung – Durch Zugabe von Beryllium wird das Redox‑Potential gesenkt, was die Korrosionsrate von Nickel‑Legierungen praktisch eliminiert. Das Ergebnis ist ein nahezu korrosionsfreier Betrieb über mehrere Jahre hinweg.

    4. Praktische Konsequenzen für den Betreiber

    1. Regelmäßige Salz‑Analyse – Überwachung von Impuritäts‑ und Redox‑Parametern (z. B. O₂‑Äquivalente) stellt sicher, dass die passivierende Oxidschicht intakt bleibt.
    2. Material‑Inspektionen – Periodische Ultraschall‑ und Röntgen‑Durchstrahlungs‑Checks der Metallkomponenten erkennen frühe Korrosionszeichen, bevor sie kritisch werden.
    3. Ersatz‑Strategie – Für besonders beanspruchte Komponenten (Pumpen‑Wellen, Dichtungen) werden Modul‑Designs verwendet, sodass ein Austausch ohne großflächige Stillstände möglich ist.

    Zusammenfassung

    Der TMSR‑LF1 erreicht seine Korrosionsbeständigkeit durch eine Kombination aus:

    • Chemisch abgestimmten Fluor‑Salzen (Redox‑Kontrolle, niedrige Aggressivität)
    • Passivierenden Nickel‑Basialloys (Hastelloy‑N, Hastelloy‑C‑276) und hochtemperatur‑stabilen Legierungen (Inconel‑718, Mo‑Si)
    • Keramischen Dichtungen (SiC) und Graphit‑Strukturen für den Kern
    • Mehrfach‑Containment und kontinuierliche Prozess‑Überwachung

    Damit kann das System die hohen Betriebstemperaturen von rund 650 °C sicher handhaben, während das aggressive Fluor‑Salz keinen signifikanten Materialverlust verursacht. Wolfram kommt nur in Spezial‑komponenten zum Einsatz, weil es zwar den höchsten Schmelzpunkt besitzt, aber mechanisch spröde und neutronenabsorbierend ist – für den Hauptkreislauf also ungeeignet.



    Ich hatte mir das neulich angesehen zum Dual Fluid, kann ich dir später einstellen.

    Nein, leider stimmt das nicht.

    DB 30.000

    VW 35.000

    MB 40.000

    egon w kreuzer

    jobwunder deutschland


    Diese Statistik erfasst seit dem 21. September 2019 den Umfang der Arbeitsplatzvernichtung in Deutschland. Angeführt werden seitdem bekannt gewordene vollzogene und angekündigte Maßnahmen des Personalabbaus sowie durch Insolvenzen verlorene oder bedrohte Jobs. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Selbstverständlich kann auch das tatsächliche Eintreffen angekündigter Maßnahmen von uns nicht lückenlos nachverfolgt und ggfs. mit Korrekturen berücksichtigt werden. Die übergeordnete Absicht besteht darin, einen Eindruck vom Ausmaß der momentan zu beobachtenden Umwälzungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu vermitteln.

    26. September 2025 2.870.823

    Langfristige allgemeinen Nachfragesituation.

    Auswirkung eines vollständig geschlossenen Kernbrennstoffkreislauf, die Zeitachse sowie die technologische Führungsposition Russlands. Ich habe hierzu, insbesondere zum technologischen Vorsprung Russlands, bereits mehrfach geschrieben...


    Fehler vorbehalten, eigene DD.


    Tabellen nach rechts scrollbar.



    Fully Closed Nuclear‑Fuel Cycle

    Fast‑Breeder (Brut‑Factor > 1)

    1️⃣ Evaluation Criteria (used for every country)

    # Criterion Why it matters
    A Commercial Fast‑Breeder reactor (operating, not just demo) Generates more fissile material than it consumes → can offset fresh‑Uranium demand.
    B Industrial‑scale re‑processing (≥ 95 % U + Pu recovery) Supplies Pu for MOX and for the breeder; reduces waste.
    C MOX‑fuel production & use in LWR fleet Immediate recycling of Pu, cuts fresh‑Uranium need.
    D Explicit “Closed‑Fuel‑Cycle” policy (legal mandate, long‑term funding) Guarantees that the whole loop (re‑process → breeder → MOX) will be sustained.
    E Scalability / Timeline – can the country reach ≈ 0 % fresh‑Uranium imports within 30‑40 years? Shows whether the technology mix can eventually eliminate new mining.

    2️⃣ Country‑by‑Country (2025)

    Country A – Fast‑Breeder (type, status) B – Re‑processing (capacity) C – MOX (availability) D – Policy / Roadmap E – Outlook (30‑40 yr)
    Russia BN‑800 (in‑service, Br‑F ≈ 1.2) BN‑1200 (under construction, Br‑F ≈ 1.3) Mayak‑RT‑1 – ≈ 2 kt U / yr, 95 % recovery MOX plant at Mayak (Pu → MOX for VVERs) Rosatom “Closed Nuclear Fuel Cycle” programme (2022‑2025) – 100 % Pu recycle, 90 % recycling target by 2060 ✓ – With BN‑1200 + full re‑process, fresh‑Uranium need drops to ≈ 0 % by ≈ 2040.
    China CEFR (operational, Br‑F ≈ 1.1) CFR‑600 (under construction, Br‑F ≈ 1.2) Taishan Re‑process plant (under construction, ≈ 2 kt U / yr) MOX line in planning (first batch 2026‑2027) 14‑Year Plan (2021‑2025) – massive push for Fast‑Breeders, aim > 200 GW nuclear by 2030; explicit closed‑cycle targets. ~✓ – Full re‑process + 2–3 GW of breeders could cut fresh‑Uranium to < 5 % by ≈ 2040; 0 % possible after 2050 with further breeders.
    United States None – only test/experimental fast reactors (e.g., BREST, BN‑800‑test) No commercial re‑process (THORP shut 2019) – only legacy small‑scale pilot. No MOX production (last MOX plant closed 2020). No national closed‑fuel‑cycle strategy; focus on LWR life‑extensions and SMR development. ✗ – Without breeder & re‑process, fresh‑Uranium imports will remain > 90 % for the next 30‑40 yr.
    France None – only research/DEMOs (e.g., ASTRID stopped) La Hague – ≈ 2 kt U / yr, 95 % recovery Large MOX plant (≈ 15 % of French fuel) Long‑standing “Closed‑Fuel‑Cycle” policy (no breeder component) ~✗ – MOX cuts fresh‑Uranium to ~ 70 % of demand; without breeder, 0 % impossible.
    United Kingdom (England) None – only SMR/advanced‑reactor pilots (no commercial breeder) Sellafield/THORP – ≈ 2 kt U / yr, 95 % recovery MOX plant (≈ 15 % of LWR fuel) Advanced Nuclear Power Programme (2023‑2028) – aims to build SMRs & a Fast‑Breeder pilot (still pre‑construction). ~✗ – With a single 1 GW breeder plus full re‑process, fresh‑Uranium could fall < 5 % by ≈ 2045‑2050; 0 % only after multiple breeders (post‑2050).
    India PFBR (500 MW, Br‑F ≈ 1.1, operational) Rokkasho‑style plant (under construction, ≈ 1 kt U / yr) Small‑scale MOX pilot (limited) Nuclear Energy Mission (2025) – expand breeder fleet, increase re‑process, but still early stage. ~✗ – One PFBR offsets ~ 10 % of fresh‑Uranium; full closure would need 3‑4 GW of breeders + larger re‑process → > 2035‑2040 horizon.
    South Korea No commercial breeder – only KALIMER (prototype, not yet operating) KAERI Re‑processing (pilot, < 0.5 kt U / yr) MOX production (small, ~ 5 % of fuel) Nuclear Power Roadmap (2022‑2030) – aims for SMRs & eventual fast‑reactor demonstration, but no firm closed‑cycle law. ✗ – Without a full‑scale breeder, fresh‑Uranium imports will stay > 80 % for the next decades.
    Japan No commercial breeder – only JSFR (demonstration, not operating) Rokkasho Re‑processing (≈ 0.5 kt U / yr, 95 % recovery) MOX plant (≈ 10 % of LWR fuel) Post‑Fukushima policy focuses on safety & gradual phase‑out; no closed‑fuel‑cycle mandate. ✗ – With limited re‑process & no breeder, fresh‑Uranium dependence remains > 70 % for 30‑40 yr.

    3️⃣ Comparative Summary (Ready‑Score)

    Rank Country Key Strengths Critical Gaps 30‑40 yr Outlook
    1 Russia Commercial fast‑breeder (BN‑800/BN‑1200), large re‑process (Mayak), MOX, explicit closed‑cycle law. Needs completion of BN‑1200 & scaling of MOX. ≈ 0 % fresh‑Uranium by 2040.
    2 China Fast‑breeders (CEFR, CFR‑600), building re‑process, strong state drive. Re‑process not yet fully online; MOX still scaling. < 5 % fresh‑Uranium by 2040, 0 % plausible after 2050.
    3 United Kingdom Robust re‑process (Sellafield), MOX, clear SMR & breeder pilot plan. No commercial breeder yet; breeder pilot still pre‑construction. < 5 % fresh‑Uranium only after 2045‑2050 (requires multiple breeders).
    4 India Operational PFBR (breeder), re‑process under construction. Small re‑process capacity, limited MOX. Significant reduction but not 0 % before 2050 (needs more breeders).
    5 France Large re‑process (La Hague), extensive MOX production. No breeder reactor. ~ 70 % fresh‑Uranium still needed; 0 % unattainable without breeder.
    6 South Korea Prototype KALIMER, pilot re‑process. No commercial breeder, limited MOX. High import dependence (> 80 %) persists.
    7 Japan Re‑process (Rokkasho) and MOX capability. No breeder, post‑Fukushima policy limits expansion. > 70 % fresh‑Uranium imports for next decades.
    8 United States Advanced SMR R&D. No breeder, no commercial re‑process, no MOX. > 90 % fresh‑Uranium imports continue.


    5️⃣ Quick Reference Table

    Country Commercial Fast‑Breeder? Re‑process (kt U / yr) MOX % of Fleet Closed‑Fuel‑Cycle Policy Fresh‑Uranium Need 2040
    Russia Yes – BN‑800, BN‑1200 2 kt (≈ 95 % recovery) ~ 15 % Rosatom “Closed‑Fuel‑Cycle” (2022‑2025) ≈ 0 %
    China Yes – CEFR, CFR‑600 2 kt (under construction) < 5 % (planned) 14‑Year Plan – explicit closed‑cycle goal < 5 %
    UK No (pilot only) 2 kt (Sellafield) ~ 15 % Advanced Nuclear Power Programme (2023‑2028) < 5 % only after 2050
    India Yes – PFBR (500 MW) 1 kt (under construction) < 5 % Nuclear Energy Mission (2025) ~ 30 %
    France No 2 kt (La Hague) ~ 15 % Closed‑Fuel‑Cycle (no breeder) ~ 70 %
    South Korea No (KALIMER prototype) < 0.5 kt (pilot) ~ 5 % Nuclear Power Roadmap (2022‑2030) > 80 %
    Japan No (JSFR demo) ≈ 0.5 kt (Rokkasho) ~ 10 % Post‑Fukushima policy (no breeder) > 70 %
    USA No (test reactors only) None (THORP closed) None (MOX stopped) No closed‑cycle strategy > 90 %

    6️⃣ Bottom Line

    • Russia is the only nation that already meets all five criteria and can realistically achieve zero fresh‑Uranium imports by ~ 2040.
    • China is a close second; it needs to finish its re‑processing plants and scale MOX to reach the same level.
    • UK, India, France, South Korea, Japan, USA all lack at least one critical element (commercial breeder, large‑scale re‑processing, or a binding closed‑cycle policy), making a complete elimination of fresh‑Uranium mining unlikely if not impossible before mid‑21st century.

    Kann man hier schon über HCM II Acquisition Corp. einsteigen?


    Q4 2025 – Börsennotierung an der NASDAQ

    Fusion mit der Special‑Purpose‑Acquisition‑Company HCM II Acquisition Corp. (Ticker „HOND“) – ein SPAC‑Deal, nach dem das kombinierte Unternehmen unter dem Symbol „IMSR“ (für Integral Molten‑Salt Reactor) gehandelt wird.

    Yahoo ist Teil der Yahoo-Markenfamilie.


    oklo, sollte/könnte nochmals eine ke kommen

    • 15.–16. Juni 2025 – Oklo plant, die aktuelle Sekundäremission von bis zu 400 Millionen USD abzuschließen.
    • 2. Juni 2025 – Das Unternehmen hat ein Mixed‑Shelf‑Registrierungsstatement bei der SEC eingereicht, welches erlaubt, insgesamt bis zu 1 Milliarde USD über mehrere zukünftige Angebote hinweg zu beschaffen.

    Das Shelf‑Verfahren bedeutet, dass Oklo nach dem Abschluss der Juni‑Emission flexibel weitere Kapitalerhöhungen starten kann, sobald es das für seine Wachstumspläne benötigt. Konkrete Termine oder Beträge für eine nächste Runde werden erst dann veröffentlicht, wenn das Unternehmen ein neues Angebot ankündigt.


    die meiste arbeitszeit geht bei mir gerade in modellierung von bedarfs szenarien unter berücksichtigung kompletter- sowie geschlossenen fuel cycles. ich arbeite sozusagen weiter an meiner ausstiegs- &halte strategie...

    Ich Packe das mal hier mit in den Thread


    Kopiere ich in den U Akrien Faden

    Edel


    …und wer isses?

    Aktualisierte Übersicht – MSR‑Projekte, die mit Low‑Enriched (SALEU) Uran betrieben werden

    Unternehmen / ProjektMSR‑Typ & Design‑MerkmaleNutzung von SALEU / LEUEntwicklungs‑/Finanzierungs‑Status (2025)
    Seaborg Technologies – Compact Molten‑Salt Reactor (CMSR)Thermischer MSR, einzelnes Natrium‑hydroxid‑Salz (NaOH) als Moderator/Kühlmittel; modulare Bauweise (~10 MWth).Designed for commercially available LEU < 5 % U‑235. Kein HALEU nötig.Prototyp‑Tests in Dänemark (2024‑25); EU‑Horizon‑Finanzierung, Ziel‑Pilot‑Start 2026.
    Kairos Power – KP‑Fusion‑MSR (Hybrid‑MSR)Flüssiges Fluor‑Salz‑Kühlmittel, integrierte Wärme‑zu‑Strom‑Umwandlung; 10‑30 MW‑Leistungsklasse.LEU‑Brennstoff (2‑5 % U‑235), bewusst ohne HALEU.Proof‑of‑Concept‑Test 2024 erfolgreich; Seed‑Finanzierung für 2025‑Pilot.
    Moltex Energy – Stable Salt Reactor (SSR)Festbrennstoff‑Pebble‑Bed‑MSR, TRISO‑Pellets in fester Salz‑Matrix.TRISO‑Pellets enthalten LEU ≤ 5 % U‑235.Demonstrator‑Planung für 10 MW‑Pilot in UK, Baubeginn voraussichtlich 2025‑26.
    Flibe Energy – Flibe‑MSRLithium‑Beryllium‑Fluor‑Salz (FLiBe) als Kühl‑/Träger‑Medium, Graphit‑Moderator.Entwickelt für LEU‑Brennstoff (2‑5 % U‑235).Konzept‑Report 2024 fertig; Partnersuche für 2026‑Demo‑Anlage.
    Chinese Academy of Sciences (CAS) – TMSR‑SF (Thermal Molten‑Salt Reactor – Solid Fuel)Kombination aus festem TRISO‑Brennstoff und flüssigem Salz‑Kühlmittel; thermischer Ansatz.Low‑Enriched Uranium‑Fluor‑Salz (≤ 5 % U‑235).2 MW‑Pilot‑Reaktor im Gobi‑Wüstenprojekt, Inbetriebnahme geplant für 2026.
    Terrestrial Energy – Integral Molten‑Salt Reactor (IMSR)Thermischer Integral‑MSR: Kern, Wärmetauscher und Primärkreislauf in einem Bauteil; kompakte Bauweise (≈ 300 MWth).Standard‑Assay LEU (SA‑LEU) < 5 % U‑235) – das Unternehmen betont, dass das Design bewusst auf LEU setzt, um HALEU‑Abhängigkeiten zu vermeiden.2023: CNC‑Vendor‑Design‑Review abgeschlossen; 2025: Börsengang via SPAC (HCM II) geplant, Symbol IMSR (NASDAQ). Pilot‑Modul (≈ 300 MW) soll ab 2028 in Betrieb gehen.

    Gemeinsame Gründe für die Wahl von SALEU/LEU

    1. Globale Verfügbarkeit – LEU‑Brennstoff ist breit verfügbar, während HALEU‑Produktionskapazitäten begrenzt und geopolitisch sensibel sind.
    2. Kosten‑ und Logistikvorteile – Aufbereitung, Transport und Lagerung von LEU sind deutlich günstiger als bei hochangereichertem Uran oder Plutonium.
    3. Regulatorische Erleichterungen – Viele nationale Aufsichtsbehörden haben bereits klare Richtlinien für LEU‑MSR‑Designs, was Genehmigungen beschleunigt.
    4. Proliferations‑Resistenz – Ein niedriger Anreicherungsgrad reduziert das Risiko einer missbräuchlichen Nutzung des Materials.

    Fazit

    Alle aufgeführten Unternehmen – Seaborg Technologies, Kairos Power, Moltex Energy, Flibe Energy, die Chinese Academy of Sciences (TMSR‑SF) und Terrestrial Energy – entwickeln aktiv Molten‑Salt‑Reaktoren, die explizit für Low‑Enriched (SALEU) Uran konzipiert sind. Nur Terrestrial Energy hat zudem bereits einen konkreten Börsengangs‑Plan für 2025 (SPAC‑Fusion), während die übrigen Unternehmen weiterhin in der privaten Finanzierungs‑ bzw. Demonstrationsphase verbleiben.

    Ich Packe das mal hier mit in den Thread


    Kopiere ich in den U Akrien Faden

    Edel


    …und wer isses?

    Aktualisierte Übersicht – MSR‑Projekte, die mit Low‑Enriched (SALEU) Uran betrieben werden

    Unternehmen / ProjektMSR‑Typ & Design‑MerkmaleNutzung von SALEU / LEUEntwicklungs‑/Finanzierungs‑Status (2025)
    Seaborg Technologies – Compact Molten‑Salt Reactor (CMSR)Thermischer MSR, einzelnes Natrium‑hydroxid‑Salz (NaOH) als Moderator/Kühlmittel; modulare Bauweise (~10 MWth).Designed for commercially available LEU < 5 % U‑235. Kein HALEU nötig.Prototyp‑Tests in Dänemark (2024‑25); EU‑Horizon‑Finanzierung, Ziel‑Pilot‑Start 2026.
    Kairos Power – KP‑Fusion‑MSR (Hybrid‑MSR)Flüssiges Fluor‑Salz‑Kühlmittel, integrierte Wärme‑zu‑Strom‑Umwandlung; 10‑30 MW‑Leistungsklasse.LEU‑Brennstoff (2‑5 % U‑235), bewusst ohne HALEU.Proof‑of‑Concept‑Test 2024 erfolgreich; Seed‑Finanzierung für 2025‑Pilot.
    Moltex Energy – Stable Salt Reactor (SSR)Festbrennstoff‑Pebble‑Bed‑MSR, TRISO‑Pellets in fester Salz‑Matrix.TRISO‑Pellets enthalten LEU ≤ 5 % U‑235.Demonstrator‑Planung für 10 MW‑Pilot in UK, Baubeginn voraussichtlich 2025‑26.
    Flibe Energy – Flibe‑MSRLithium‑Beryllium‑Fluor‑Salz (FLiBe) als Kühl‑/Träger‑Medium, Graphit‑Moderator.Entwickelt für LEU‑Brennstoff (2‑5 % U‑235).Konzept‑Report 2024 fertig; Partnersuche für 2026‑Demo‑Anlage.
    Chinese Academy of Sciences (CAS) – TMSR‑SF (Thermal Molten‑Salt Reactor – Solid Fuel)Kombination aus festem TRISO‑Brennstoff und flüssigem Salz‑Kühlmittel; thermischer Ansatz.Low‑Enriched Uranium‑Fluor‑Salz (≤ 5 % U‑235).2 MW‑Pilot‑Reaktor im Gobi‑Wüstenprojekt, Inbetriebnahme geplant für 2026.
    Terrestrial Energy – Integral Molten‑Salt Reactor (IMSR)Thermischer Integral‑MSR: Kern, Wärmetauscher und Primärkreislauf in einem Bauteil; kompakte Bauweise (≈ 300 MWth).Standard‑Assay LEU (SA‑LEU) < 5 % U‑235) – das Unternehmen betont, dass das Design bewusst auf LEU setzt, um HALEU‑Abhängigkeiten zu vermeiden.2023: CNC‑Vendor‑Design‑Review abgeschlossen; 2025: Börsengang via SPAC (HCM II) geplant, Symbol IMSR (NASDAQ). Pilot‑Modul (≈ 300 MW) soll ab 2028 in Betrieb gehen.

    Gemeinsame Gründe für die Wahl von SALEU/LEU

    1. Globale Verfügbarkeit – LEU‑Brennstoff ist breit verfügbar, während HALEU‑Produktionskapazitäten begrenzt und geopolitisch sensibel sind.
    2. Kosten‑ und Logistikvorteile – Aufbereitung, Transport und Lagerung von LEU sind deutlich günstiger als bei hochangereichertem Uran oder Plutonium.
    3. Regulatorische Erleichterungen – Viele nationale Aufsichtsbehörden haben bereits klare Richtlinien für LEU‑MSR‑Designs, was Genehmigungen beschleunigt.
    4. Proliferations‑Resistenz – Ein niedriger Anreicherungsgrad reduziert das Risiko einer missbräuchlichen Nutzung des Materials.

    Fazit

    Alle aufgeführten Unternehmen – Seaborg Technologies, Kairos Power, Moltex Energy, Flibe Energy, die Chinese Academy of Sciences (TMSR‑SF) und Terrestrial Energy – entwickeln aktiv Molten‑Salt‑Reaktoren, die explizit für Low‑Enriched (SALEU) Uran konzipiert sind. Nur Terrestrial Energy hat zudem bereits einen konkreten Börsengangs‑Plan für 2025 (SPAC‑Fusion), während die übrigen Unternehmen weiterhin in der privaten Finanzierungs‑ bzw. Demonstrationsphase verbleiben.