Beiträge von Philosoph

    Wie ist das mit den Händlerankaufspreisen. Ist das fix?
    Ich hab noch nie an einen Händler verkauft.
    Wenn ich mir bei Gold de einen aussuche und ihm meine Münzen anbiete, zählt dann der Preis und man ist sich handelseinig, oder ist es nur ein Angebot, dass der Händler nach Erhalt noch ändern kann?
    Wer da Erfahrung hat.. ich hab da in Zukunft wohl Interesse, wenn es so easy ist.

    Es kommt auf den Händler an.
    Die MP Edelmetalle zahlen den Preis, zu dem Sie am Tag Deines Verkaufs angeboten haben. D.h., deren Angebot ist bindend. Philoro handelt auf die gleiche Art und Weise.


    Aschhoff und die ESG setzen bei Annahme der Ware den tagesaktuellen Preis an.

    Letzte Woche unterhielt ich mich mit jemandem aus der Branche, der im Verkauf und der Bestellung tätig ist. Wir haben uns privat gesprochen. Die Aussage lautete, dass die von den Großhändlern nicht so stark beliefert werden wie man es sonst kennt. Man kann damit bestimmt den Preis künstlich in die Höhe treiben, der ein oder andere macht das bestimmt auch und aus Sicht des BWLers legitim, den möglichst größten Gewinn zu machen. Auf der anderen Seite muss ich nur mal bei gold.de eine gefragte Münze wie die 20 Schweizer Franken mir ansehen.
    Der Materialwert ist irgendwo bei 332 oder 333 Euro, viele Händler zahlen über 340 Euro, gerade 10 an der Zahl.


    Das passt sehr gut zu der Aussage, dass die Händler Engpässe seitens der Großhändler weniger bekommen und somit auf das Gold der Privatiers zurückgreifen müsswn, um ihr Geschäft am Laufen zu halten. Den Krügerrand kaufen derzeit auch 10 Händler über Spot an, in der Spitze sogar mit 1.842 Euro. Alle Jahrgänge und keine bestimmten oder selteneren.

    Geschätzter museo del oro, dann haben wir im ersten Fall aneinander vorbei geschrieben bzw. ich habe Dich missverstanden. Daher entschuldige bitte den verbalen Angriff.


    Von Essensmarken ist nicht die Rede. Es ist aber eine deutliche Preiserhöhung zu erkennen und ich rechne mit weiteren Erhöhungen. Seien es Benzin, Energie oder Nahrungsmittel. Die Richtung zeigt die nächste Zeit nur noch nach oben. Auch wenn EM in den Aufpreisen höher ist als noch vor 3 oder 4 Jahren, sehe ich dort aktuell den Werterhalt für die beste Option.

    Das ist auch alles nicht falsch oder schlecht wertgeschätzter Nachtwächter und tatze. Die große breite Masse wird sich dennoch über Supermärkte versorgen, wenn auch die Zahl derer wächst, die regionale Erzeuger unterstützen und bei ihnen direkt vor Ort einkaufen. Sehr gute Beispiele hierfür waren oder sind Weihnachten, wenn allesamt die Einkaufswagen voll haben als gäbe es kein morgen mehr.

    Lieber Nachtwächter, was haben denn REWE, Edeka, die METRO-Gruppe und Co. einem Aldi voraus? Ob hier oder da, die Reichen werden reicher. Ob es die Aldi-Brüder sind oder die Aktionäre der METRO-Gruppe. Die Ware zu Discounter-Preisen ist überall qualitativ identisch, ob es die Haferflocken sind, die Schokolade der Eigenmarke oder Milch, Eier, Käse. Gleiches gilt für alle anderen Bereiche im Alltag, seien es Kleidung oder welche Produkte auch immer.

    ich sehe jetzt keinen Grund warum Lebensmittel knapp werden sollen
    Wir werden weiterhin in DE mit Lebensmittel überflutet und sind immer noch ein Volk der Dicken und auch im europäischen Vergleich preislich niedrig angesiedelt
    Da wäre es jetzt nicht der Untergang für das Abendland wenn die Lebensmittel preislich anziehen und somit
    ein umdenken stattfinden würde: weniger aber mit Substanz Nahrungsmittel einkaufen


    Frag mal Alleinerziehende oder Familien mit einem einzigen Einkommen, ob die sich das Fleisch beim Metzger oder dergleichen leisten können. Es wird ja nicht nur Essen teurer bzw. dieses wird u.a. auch wegen steigender Energiepreise teurer.


    Was Übergewicht betrifft: zu bequeme Gesellschaft. Zu wenig Bewegung zu wenig frisch gekochtes, stattdessen Fertigprodukte. Die Generationen vor uns haben mit den Bauernschnitten vom ALDI und deren Wurst und Käse auch überlebt.


    Zum Thema knappe Lebensmittel: im Lidl gab es heute kein Weizenmehl mehr, beim ALDI noch gut 20 Kilo heute Morgen um kurz nach 9. Wahrscheinlich fand da die Vermehrung gerade statt.
    Sonst reduzierte Ware beim Lidl, seit Wochen absolute Fehlanzeige. Das deutet für mich nicht auf Deine These hin. Man kann von Discounter-Fleisch halten, was man will.
    Fakt ist: netto und Lidl, die Vorreiter in Sachen reduzierte Fleischware, haben kaum noch etwas, das reduziert über die Theke geht.


    Jetzt bist du dran, Deine These zu verteidigen.

    AK Heubach für nen Sovereign € 431,13, günstigster VK Händler Gold-Exchange € 446,--
    höchste Preise ever ever 8) einkaufen tut weh


    Wer lesen kann...Dummheit tut mehr weh als einkaufen offenbar. Ich habe die Tage mit wem aus der Branche gesprochen, von dem ich die höheren Einkaufspreise bei Lieferanten habe. Wenn Du schon Heubach und Goldexchange nennst, solltest Du besser dazu schreiben, für wie viel die jeweils ein- bzw. verkaufen.


    Heubach kauft für 431 Euro von privat und verkauft für 461. Gut 7 % Differenz. Deine Rechnung geht nicht ganz auf. Du darfst trotzdem gerne meinen, im Recht zu sein. Oder glaubst Du, Gold Exchange lässt sich von Heubach beliefern?'

    tatze82, alles hat früher oder später ein Ende. Um zum Ende zu kommen, muss dazwischen etwas passieren. Darauf steuern wir gerade hin. Der Goldpreis ist ein guter Indikator und erweist sich trotz Bitcoin und was auch immer als Krisenwährung. Selbst die 10 Kronen aus Österreich, früher noch knapp über Spot zu bekommen, haben heute Aufschläge von 5 % bei gold.de, auch Massenware wie der Sovereign.


    Ob MP Edelmetalle oder ESG, da haben die Aufschläge angezogen, die Händler müssen selbst tiefer in die Tasche greifen. Eben beim LIDL gesehen: Haferflocken kosten 59 Cent. Vor wenigen Wochen noch 49 Cent, das macht 20%. Lege ich den Preisanstieg zwischen 2020 mit 39 Cent und heute 59 Cent zugrunde, sind das 50 %.
    Benzin: April 2020 laut Quittung um die 1,109 Euro. Morgens sind wir aktuell bei 2,20 Euro, das sind 100% binnen 2 Jahren. Wer gerade Gold verkauft und nicht muss, macht für meine Begriffe etwas falsch.

    Es ist schon komisch. Jetzt wo die EMs
    ordentlich im Wert steigen, hat man einfach keine Lust mehr die zu verkaufen. Sind auf einmal viel Wertvoller. Mit dem Ergebnis das der Ein oder Andere an der herrlich hohen Habenzahl verhungert.

    Ich schätze, es wird noch schlimmer kommen. Das, was wir gerade sehen, ist erst der Anfang. Sowohl in Sachen Krieg als auch in der Verteuerung alltäglicher Dinge. Wer gibt da sein Gold freiwillig ab oder verschenkt es preislich? Nicht wenige sind vorbereitet, haben einen sehr guten Grundstock an Nahrungsmitteln, etc. und können Geld in Gold oder Silber umtauschen anstatt es abzugeben, wenn nicht Geld für eine andere größere Anschaffung benötigt wird.


    Gestern habe ich mit jemandem aus der Branche gesprochen. Die Händler selbst zahlen derzeit höhere Preise im Ankauf, auch bei den Großhändlern, deren Gewinnspanne ist alles andere als riesengroß. Wenn ich um mich herum sehe, scheinen mir nicht viele sehr besorgt zu sein. Verglichen mit der Situation im März 2020 erkenne ich heute trotz extrem stark steigender Preise keine Panikkäufe. Doch schon bald werden Lebensmittel knapper und teurer. Wohl dem, der vorsorgt und wohl dem, der nicht nur sein Edelmetall halten, sonder seine Bestände ausbauen kann.

    Die Welt ist irre geworden.
    Und man kann nicht einfach aussteigen aus dem Wahnsinn.


    https://www.wz.de/nrw/wenn-die…-die-ukraine_aid-66775309

    Hatten einige meiner WhatsApp-Kontakte auch im Status. Ich will sehen, ob die das auch mal über mehrere Tage durchhalten oder sogar einen Winter über einfach gar nicht mehr heizen und täglich bei Wind und Wetter eiskalt duschen. 5 Minuten Licht ausschalten. Was für eine beeindruckende Leistung.

    Tatsächlich?
    https://www.spiegel.de/wirtsch…42-4d7b-86c8-49217924fe6d


    "Die Leute fassen russische Barrel nicht an«, sagte ein Händler am Hafen von New York der Nachrichtenagentur Reuters. Was noch verschifft werde, sei vor dem russischen Vorstoß in die Ukraine gekauft worden. »Danach kommt nicht mehr viel."


    "Während der Ölpreis für die Nordseesorte Brent, der weltweit wichtigsten Referenzsorte, am Dienstag bis auf 105 Dollar anstieg, fiel die russische Sorte Urals immer tiefer und war 18 Dollar weniger wert – ein Rekord in der postsowjetischen Ära. Und selbst zu diesem Preis konnten keine Käufer gefunden werden."

    China dürfte auf die USA nicht gut zu sprechen sein, Stichwort Handelskrieg. Ich glaube nicht, dass die Amerikaner erste Wahl der Chinesen sind, zumal bei Eröffnung der olympischen Winterspiele China Verständnis für Russland und deren Einstellung zu dem NATO-Beitritt der Ukraine bezogen hat.


    Der Westen im Sinne von Europa, der in der Hinsicht gar nicht im Kriegsgeschehen involviert ist, sollte sich neutral verhalten. Die Ukraine ist weder in der EU noch in der NATO. Wenn die Europäer gewollt hätten, hätte man eine Lösung im Sinne aller Beteiligten hier in Europa gefunden. Aber wer hat das Sagen? Die Amerikaner, zumindest augenscheinlich. Spätestens wenn China wann und wo auch immer in einen Krieg einschreitet, ist Schluss mit lustig. Solange sich der amerikaner fern von Europa hält und die Deppen hier das alles mit sich machen lassen, lacht der sich doch schlapp. Ölpreis innerhalb von 10 Tagen von gut 90 oder 95 Dollar auf 111 Dollar derzeit gestiegen, weitere Anstiege werden erwartet je länger der Krieg anhält. Wer profitiert denn nun vom angezettelten Krieg zumindest in dieser Hinsicht?


    Russland hat noch viele andere Rohstoffe, die die westlichen Länder gerne für lau hätten, aber nicht bekommen und auch nicht bekommen werden, denn kampflos wird die ein Putin nicht hergeben und bevor wer auch immer in Russland einmarschiert, starten die Atomwaffen. Du wirst hier in dem Faden, ca. bei Seite +/- 30 etwas zu den Weizenvorräten sehen. Auf Essen wird niemand verzichten wollen, besonders die Schwergewichte China und Indien nicht. Nochmal zum Mitschreiben: 1/3 der Weltbevölkerung. Die kaufen den Russen alles ab, was die überschüssig haben, Russland selbst wird und kann mit dem, was es hat, auskommen, der Westen hingegen vermutlich weniger, denn neben den knappen Nahrungsmitteln werden die steigenden Energiepreise die Lebensmittel nochmal deutlich steigen lassen.


    Meine Meinung, die man nicht teilen muss, ist, dass der Westen hier den Kürzeren zieht. Und ganz blöd nebenbei, dass alles, was in der Ukraine produziert wird, bis auf Weiteres auch von der Lieferliste gestrichen wird. Steigende Ölpreise, Verkauf von Rüstungsgütern: das hochverschuldete Amerika freut sich, dass man deren Wirtschaft am Leben hält.

    Russland braucht Geld. Deshalb liefert es weiter Rohstoffe.
    Langfristig wird man die Abhängigkeit von russischen Rohstoffen reduzieren. Eines von vielen Eigentoren also. Ebenso, die Drohung an Finnlad, wo jetzt die Mehrheit der Bevölkrung für einen NATO-Beitritt ist.

    Russland reicht es aus, China und Indien zu beliefern, knapp ein Drittel der Weltbevölkerung. Das schaffen die EU und USA nämlich nicht. Russland hat Abnehmer für seine Rohstoffe, die EU hier aber kaum einen zuverlässigen Lieferanten für die Menge, die man braucht.


    Ganz nebenbei: bei wem stehen gerade die Fließbänder still? Zufällig bei VW?