Die EU wird zerbrechen und da sie sich gerade mit riesigen Schritten in eine offene Diktatur verwandelt ist das in der Tat die einzige Chance, wenn man den Rest seines Lebens in Freiheit verbringen will ohne den Kontinent wechsel zu müssen.
Man wird sich jetzt allerdings noch auf ein paar wirklich hässliche Jahre einstellen müssen.
Die hässlichen Jahre werden imho aber insbesondere in der BRD regional völlig unterschiedlich erlebt werden. Man muss sich nur die Wahlergebnisse ansehen. Das Gebiet der ex DDR ist mental bereits in der Umbruchphase bzw. äußert unübersehbar den Willen zur Veränderung! Im ländlichen Bereich sind 50% blaue Stimmen keine Seltenheit, örtlich sogar 2/3. Wie lange Berlins Ignoranz diesbezüglich noch durchgehalten werden kann, ist fraglich. Auf Gemeindeebene tut sich jedenfalls einiges. Neue Windräder werden reglmäßig durch Bürgerentscheide, also an der Basis , die in Wirklichkeit regiert, niedergestimmt. Das war vor einigen Jahren so noch nicht da. Die Duldungsphase scheint dort also ihr Ende gefunden zu haben und mündet in Ablehnung. Kurz danach wird die Forderungsphase beginnen. Wo statt eines simplen ,,Neins" eigene Initiativen Zulauf bekommen werden. Berlin steht also wieder einmal kurz vor seinem Wandlitzmoment, wo es an weiten Teile des Landes vorbei regiert. Das ging bisher nie gut, und wird es auch in Zukunft nicht.
Der Westteil des Landes scheint noch etwas mit der Fettverdauungsphase beschäftigt zu sein und lehnt mehrheitlich noch nicht ab. Also wird man die Vorhaben, die in den neuen Ländern abgelehnt werden dort umsetzen. D.h. mehr EU für West, weniger für den übrigen Teil. Das Schlimmste könnte also -gemessen an den Mehrheitsverhältnissen und der Einigkeit, wenn man es so sagen will - für die neuen Länder vorüber sein, während das dicke Ende der Gängelung und deren Durchsetzung im Westteil noch bevor steht.