Ich habe mal zum Sozialismus folgende Definition gelehrt bekommen:
"Jeder nach seinen Fähigkeiten und jedem nach seiner Leistung".
Ein Staat, der sich den Sozialismus auf seine Fahnen geschrieben hat, oder auch nur einen sozialen Anspruch, hat genau eine einzige Aufgabe in den Wirtschaftskreislauf einzugreifen, nämlich jedem zu ermöglichen seine Fähigkeiten einzubringen und entsprechend vergütet zu bekommen.
Wer keine solchen Fähigkeiten hat, durch Krankheiten etc.,muss natürlich auch menschenwürdig versorgt werden. Faulheit oder ähnliche Gebrechen gehören allerdings nicht dazu.
Und wer entscheidet, wer faul ist?
Woran wird gemessen, ob jemand seine Fähigkeiten (übertriebenes Beispiel: z.B. seinen Namen zu Tanzen) auch angemessen einbringen kann?
Und wer legt fest, wie diese Fähigkeit zu vergüten ist?
Der Staat! Na dann... Wir haben doch genau das und sehen die Auswüchse dessen.
Da wird es jedem ermöglicht, Orchideenfächer auf Kosten aller zu studieren. Weil Naturwissenschaft halt anstrengend ist - oder man einfach sagt, man kann es nicht.
Dann bekommen diese Leute Staatsstellen. Genderbeauftragte, Kulturbedienstete, Sozialarbeitsstellen und wie die Tarnnamen der Beschäftigungsthearpien sonst noch heißen. Und die werden dann auch angemessen vergütet... Das sind alles Folgen und Folgefolgen wenn man mit einem Staat loslegt, der dieses Recht von Einbringungsermöglichung unabhängig vom Bedarf und die Gutbezahlungspflicht unabhängig von der Nachfrage zugesprochen bekommt.
Ein solcher Staat kann und wird nur immer wieder versagen und auf der Stelle treten.
Es ist nicht seine Aufgabe, auf Angebot und Nachfrage der Leute zu reagieren oder diese zu lenken. Er kann es gar nicht. Weil er den Leuten nicht permanent in den Kopf gucken kann und selbst wenn er es könnte, wäre er zu langsam und personell zu impotent.