Alles anzeigenSorry, daß ich hier widersprechen muß, aber da bringst Du etwas völlig durcheinander.
1. Bei einer Atombombe wird nur eine geringe Menge radioaktives Material eingesetzt.
2. Bei der Kernspaltung, der Kettenreaktion und der damit verursachten Hitze von mehreren Mio °C werden die chemischen Elemente Uran/Plutonium zerstört. Sie existieren nicht mehr und können als Elemente nicht weiter strahlen.
3. Bei der Zerstörung der Elemente durch die Kernspaltung, also bei der Explosion, werden radioaktiv strahlende Isotope freigesetzt, die rasend schnell zerfallen. Innerhalb von 14 Tagen ist das Schlimmste bereits überstanden. Nur wer sich innerhalb dieser Zeit im Strahlungsbereich aufhält, erleidet Verbrennungen.
4. Die nach der Explosion einer Atombombe meßbare Strahlung stammt von den Isotopen, denn, wie gesagt, das Uran oder Plutonium existiert nicht mehr. Würde man Uran oder Plutonium als chemische Elemente vorfinden, dann hat keine Kernspaltung und somit keine Detonation stattgefunden.
Man muß hier zwischen dem kurzzeitigen radioaktiven Zerfall der Isotope und den langlebigen Elementen differenzieren.
Bei dem Fall in San Francisco handelt es sich um das Element Plutonium, welches nicht gespalten wurde und jetzt dort fröhlich vor sich hin strahlt.
Aber ich gebe zu, mit der Radioaktivität wird sehr viel Panikmache betrieben, da der Bildzeitungsleser zwischen den unterschiedlichen chemischen Prozessen nicht zu unterscheiden vermag.
Na also. Dann bitte den ersten Spatenstich fürs neue Wohngebiet in dem Testgelände sofort umsetzen. Hat sich doch demnach alles in Wohlgefallen aufgelöst.
Auch Atomkrieg ist somit gar kein Problem mehr. Man muss nur schnell genug in den Bunker, kurz den Blitz abwarten und kann dann kurz danach wieder frische Luft atmen.
Irgend einen Tod muss die Gedankliche Gefängniszelle sterben. Entweder den, dass atomare Kriegführung machbar und überlebbar ist, oder dass es ein Bluff ist.