Beiträge von Baerenbulle

    zwoernie schrieb:


    Der Satz sollte in einem ''Gold-Forum'' eigentlich für eine Sperrung qualifizieren. :D Zumindest für eine gaaanz fette 'gelbe Karte'. ;)

    ... wohl nur wenn man sich angesprochen fühlt. :whistling:
    Ohne Lemminge im Rücken entsteht kein Rückenwind. :thumbsup:


    Wie soll viel dummes Geld in Gold investieren?
    Das kann per se gar nicht sein.


    Es sei denn, man sagt das Geld geht nicht in echtes Gold sondern in irgendwelche Finanzprodukte.
    Das dumme Geld geht eher in Aktien und zwar ohne Sinn und Verstand.

    Behaupten kann man viel. Die Faktenlage ist anders. Die COMs in den COTS-Daten sind zunehmen long im S&P und short in Gold. Die Kleinspekulaten andersherum.


    Oder um es mit Nietzsche zu sagen: "Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen." Diese Robin Hood Anekdoten sind doch nur ein nette Geschichten. Solcherart Hybrisdenken vernebelt einem nur das Gehirn.

    Irgendwie wirken die Minen insgesamt auch etwas wenig kräftig und brav gegenüber Gold. Und Gold scheint mir in letzter Zeit von Geldinstituten immer häufiger eher angepriesen worden zu sein - vielleicht kommt mir das auch nur so vor.
    Und die gestörten Marktverhältnisse zeigen sich dann hier ...



    [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs5f05910047e54.png]

    Wieso dass denn? Kommt wohl auf den Horizont an. In meinem Depot bewege sich die Minen seit März in etwa mit doppeltem Goldbeta. Also Alles so, wie es in etwa sein sollte. Ich denke was vor Covid war, muss man unter völlig irrelevanter Vergangenheit abschreiben. Es hat ja schliesslich durch die geldmarktpolitischen Interventionen eine fundmental völlig neue Situation gegeben. In deflationärem Umfeld waren Minen immer etwas besser als Gold. Das ist zz. aufgrund des doppelten Goldbetas auch so. Die Drehung des GDX zu GLD ratios benötigt einfach Zeit. Das sind auch eher Feinheiten die sich eher auf lange Sicher materialisieren.


    Zur Zeit steigt viel "dummes Geld" in Gold ein. An Minen wagen sich unerfahrene Anleger sicher eher selten, aber die Transmission über den Goldpreis wirkt natürlich trotzdem.

    Vieles davon würde ich teilen. Für Gold spricht sicherlich:
    1) Realer Zinssatz ist negativ
    2) Noch nie in der Geschichte ist die Geldmenge so schnell gewachsen
    3) Die fortschreitende De-Dollarisierung der Systeme (Öl, Gold, Clearing ...)
    4) Westliche Volkswirtschaften sind von den Zentralbanken abhängig. Ohne die massive geldpolitische Unterstützung würden viele Volkswirtschaften zusammenbrechen
    5) Norme Verschuldung i.e. USA, Euroraum (PIIGS), Japan, China, zunehmend viele Schwellenländer
    6) Emerging Markets haben Nachholbedarf bzgl. ihrer Zentralbankreserven
    7) Hohes Risikoniveau durch Covid, zunehmende protektionistische Tendenzen und Handelskriege und zunehmende geopolitische Spannungen
    8 ) Digitale Währungen entwickeln sich in Richtung Gold-Backing



    Alerdings spricht auch einiges gegen Gold:
    1) Die Kursentwicklung von Aktien und Anleihen wird ebenfalls durch die Zentralbankpolitik begünstigt, somit ist dies kein Alleinstellungsmerkmal von Gold
    2) Gold hat wie alle anderen Assets auch bereits auf die niedrigen Zinsenreagiert und daher vermutlich ebenfalls wie alle anderen Assetklassen bereits ein sehr hohes Bewertungsniveau und somit auch hohes Absturzpotenzial (z.B. im Falle steigender Zinsen)
    3) Aktuell schwache Nachfrage aus EMs u.a. wg. Covid (Schmuck etc.)
    4) Notenbankkäufe können auch ein Unsicherheitsfaktor sein
    5) Viel "dummes" Geld kauft zz. Gold (vgl. u.a. extreme COM-Positionierung lt. COTS Daten).
    6) Hohe Analysten-Konformität verheißt nichts Gutes
    7) Post-Covid-Risiken mögen sich rückläufig entwickeln und Vertrauen wird wieder hergestellt. Gold steigt nur in Vertrauenskrisen.




    Fazit: Gold ist langfristig relativ zu anderen Assetklassen attraktiver => Portfolioanteile von Gold in den AAs wird zunehmen
    - Aktien sind auf den hohen Bewertungsniveau, renditeschwach und sehr riskant
    - Bonds erzielen realtiv sicher eine negative Rendite
    - Gold erzielt auf sehr lange Sicht eine positive Rendite in Höhe der Inflation und ist gut zur Diversifikation als Hedge eines Portfolios geeignet. Daher löst Gold die Anleihen zunehmend als "Save Haven" Asset ab, zumal die Zentralbankpolitik (ZIRP, NIRP ...) auf sehr niedrige Zinsen für sehr lange Zeit hindeutet.



    Es gibt jedoch auch ein nicht unerhebliches Absturzpotenzial, denn man investiert zur Zeit konform mit dem Mainstream/"dummen Geld" und das ist nicht selten schief gegangen. Außerdem mag in einer Recovery das zurückkehrende Vertrauen dem Goldpreis stark zusetzen.

    Katastrophenhausse?

    Mit Sicherheit ist das keine Katastrophenhausse. Diese würde mit sehr viel mehr Inflation einhergehen. Das wirklich Seltsame ist, dass es selbst mit den extremen QE Maßnahmen seit 2008 nicht stabil gelungen ist das 2% Inflationsziel zu erreichen. Die EZB kämpft verzweifelt, aber kann selbst durch Negativzinsen die 2% nicht erreichen. Die BOJ verfehlt Ihr Inflationsziel selbst mit Yield Curve Control und Aktienkäufen immer noch nach unten. Wir leben in äußerst deflationären Zeiten. Shadowstat-Prezentpünktchen hin oder her. Extreme INflation ist das alles nicht und das entlarvt wie wenig die Makroökonomen in Wirklichkeit wissen.


    Die Makroökonomen der FED und der EZB können die ausbleibende Inflation jedenfalls allesamt nicht wirklich erklären. Es gibt anekdotische Erklärungsversuche mehr nicht. Deflationär wirkende technologische Innovation ist eine sicherlich korrekte davon. Denn das das Shopping al la Amazon deflationär wirkt, dürfte klar sein. Auch die Globalisierung wirkt sicher stark deflationär. Trotzdem kann das nicht alles sein, denn die Geldmengenausweitungen sind dramatisch. Eine weitere Vermutung ist, dass die Kreditverbilligung nicht mehr so recht wirkt, weil sich alle schon stark an Ihr mentales oder sonstiges Limit verschuldet haben. Mehr geht einfach nicht. Auch die Altersvorsorge-Sicht der Teilnehmer mag sich in ZIRP Zeiten grundlegend verändert haben. Weil die Renditen alle gegen null tendieren muss man für die Altersvorsorge mehr sparen, so dass die Geldmengen absorbiert werden und nicht in den Konsum gehen. Aber nichts Genaues weiß man nicht und grau alle Theorie.
    Wie gesagt: Im Umkehrschluss kann hinter der nächsten Ecke eine Überraschung lauern mit der kein Makroökonom rechnet. Bis dahin heißt es jedoch tanzen solange die Musik spielt und schön brav auf den Powell-Put vertrauen. :thumbsup:

    Hab ich die Tage in einem Video von Dirk Müller gesehen. Anscheinend findet in den USA gerade eine Schüler- und Studentenrallye statt.
    Diese Altersgruppe steigt massiv ein, zum Teil als Beteiligte in Fondsprojekten wo mit der eingesammelten Kohle gehebelt wird als gäbe es kein Morgen mehr.
    Wie bei den Yankees üblich, ist das meiste kreditfinanziert :thumbsup:

    Der Müller kriegt rein gar nichts auf die Reihe und kann auch nur Anektdoten nachquatschen. Vom ständigen Wiederholen wird es nicht wahrer. Die Institutionellen sind long im S&P500, nicht die Kleinspekulanten. Das zeigen die COTS-Daten doch recht eindeutig. Wer darauf angewiesen ist die Gewinnerpositionen zu verunglimpfen, offenbart damit nur eins, nämlich das er selber falsch positioniert ist. Der Typ ist nur noch peinlich.



    Die schmerzliche Wahrheit für viele hier dürfte sein, dass die noch am ehesten als "dump money" titulierten Kleinspekulanten in Gold long sind und nicht etwa im S&P500. Die Coms dageggen sind short Gold.


    Meiner Meinung nach ist es aber wie meistens sowieso relativ egal wer wo long ist. Entscheident ist, dass Powell das Gaspedal durchgedrückt hat. Alles andere interessiert zz. eh nur marginal. Alle Assets steigen himmelwärts.

    Die Rede, die Jerome Powell von der Fed vor dem Ausschuss des Repräsentantenhauses heute um 18:30 CEST halten wird:


    https://www.federalreserve.gov…files/powell20200630a.pdf


    ...
    (Der Rest der Rede ist dann wieder Selbstbeweihräucherung und ein Loblied auf die Banken, die aus 2008 was gelernt haben sollen.)

    ... das die Banken was gelernt haben glaubt wohl keiner. Aber diesmal vergeben Sie fleissig weiter Kredite und leihen sich auch untereinander Geld.

    Zitat von Fed

    Unlike the 2008 financial crisis, banks entered this period with substantial capital and liquidity buffers and improved risk-management and operational resiliency. As a result, they have been well positioned to cushion the financial shocks we are seeing. In contrast to the 2008 crisis when banks pulled back from lending and amplified the economic shock, in this crisis they have greatly expanded loans to customers and have helped support the economy

    ... und das ist wesentlich. Erstens ist damit die Wiederholung eines 2008er und eines 1929er Szenarios ausgeschlossen. Beide Krisen waren länger und tiefer als andere aufgrund des Bankensterbens und der sich daraus ergebenden immer mehr selbstverstärkenden Abwärtsspirale. 1929 war die FED noch nicht agressiv genug aufgestellt und der Smooth Hawley Act hat der Weltwirtschaft das Rückrad gebrochen. Über 1000 Banken segneten das zeitliche. 2008 war man ebenfalls „behind the curve“. Obschon eigentlich alle systenrelevanten Banken und Dealer gerettet wurden hat man vermutlich aus politischen Gründen Lehmann nicht gerettet. Woraufhin der Interbankenverkehr komplett einfrohr und niemand mehr niemanden vertraute und täglich kleinere Banken pleite gingen und praktisch alle grossen extrem angeschlagen waren.
    Powell ist diesmal nicht „behind the curve“. Dennoch bewegt er sich auf unbekanntem Terrain. Wenn die Wirtschaft ihre Vorsichtshaltung schnell wieder aufgiebt und Nacholeffekte einsetzen, gepaart mit einer starken Kreditvergabe und einer steigenden Umlaufgeschwindigkeit, dann mag die riesige Geldmenge so starke inflationäre Kräfte hervorrufen, dass selbst die deflationären Geschäftsmodelle von Amazon & Co diese nicht mehr in Zaum halten. Die Volkswirtschaftler der FED befinden sich eh im Blindflug. Sie können nicht wirklich erklären warum die niedrigen Zinsen und das extreme Geldmengenwachstum sowenig Inflation erzeugt hat. Im Umkehrschluss wissen Sie auch nicht, ob es nicht diesmal zur inflationären Katastrophe kommt, denn wie gesagt, der Schlüssel sind die Banken und die sind diesmal völlig anders unterwegs.

    Russland? Meines Wissens wurden dort bisher immer alle Schulden beglichen. Wenn teilweise (wie die Zaren Anleihen) auch etwas verspätet.


    Gruß


    Magellan

    1998 in der Asienkrise war der letzte Haircut oder eher eine schöne Ganzkörperrasur. Nicht umsonst sind Emerging Market Anleihen hochriskant. Die Carry Trades und Wechselkurscrashes führen in solchen Konstellationen eigentlich regelmässig zur Zahlungsunfähigkeit dieser Staaten.

    Sorry, Baerenbulle, aber kann Deine Geistesblitze nicht nachvollziehen...dann waren da noch die serbischen Kanonenboote vor Dubrovnik.... :whistling: ....kann es sein , dass Deine Tastatur schneller ist als die langsamsten unter Deinen Gehirnzellen ? 8o

    ... ja gut das ist missverständlich formuliert. :pinch: Ich meinte selbstverständlich "ein Abbremsen der zur Zeit stark fallenden Umlaufgeschwindigkeit".


    Cash (in Form von verzinstem Tagesgeld, Schatzbriefen oder Tbills) performed bei Inflation definiv besser als die wesentlichen Assetklassen eines Portfolios nämlich Aktien und Anleihen. Anleihen mit einer Laufzeit von z.B. 10 Jahren fallen kräftig bei Inflation. Dasselbe gilt meistens für Aktien u.a. weil die Zentralbanken gezwungen sind die Zinsen anzuheben. Auch die Performance von Gold muss in diesem Umfeld keineswegs Cash überlegen sein, weil Gold vor allem dann steigt wenn der Realzins sinkt. Zwar sinkt der Realzins rein rechnerisch bei steigender Inflation, jedoch sind die Zentralbanken oft gezwungen die Zinsen überproportional anzuheben, so dass der Realzins in diesen Phasen (es sind oft expansive Phasen) sogar steigt. Es ist also Unsinn zu glauben das Inflation schlecht ist für das Halten von Cash. Das liegt daran, dass die meisten anderen Assets noch schlechter performen. :boese:


    Aber ich habe in der Tat sehr flinke Finger. :D

    Das würde bedeuten, dass der Schwanz mit dem Hund wackelt. Wenn die FED Gold drücken will, ist das wohl die letzte Methode die sie wählen würde.


    Ohne inflationären Druck wird die FED mit Sicherheit keine steigenden Renditen zulassen/in Kauf nehmen. Es ist aber gut möglich das die FED schwierige Zeiten vor sich hat. Die rasch steigende Geldmenge kann diesmal durchaus einen schwer zu kontrollierenden inflationären Impuls erzeugen. Eine zügige Erholung der Wirtschaft würde die Umlaufgeschwindigkeit erhöhen, was sofort starke Inflation produzieren würde. Bei den derzeitigen Geldmengenerhöhungen reicht sogar schon ein leichtes Abbremsen der eine weniger schnell fallende Umlaufgeschwindigkeit, um starke Inflation zu erzeugen. Das ist ein großer Unterschied zu 2008 wo das Deleveraging des Schattenbankensystems kontinuierlich noch jahrelang sehr starke Deflation erzeugt hat. Das ist diesmal anders. Die Banken sind (noch) völlig solvent. Der TED Spread ist auf extrem entspanntem Niveau. Die Banken würden Kredite vergeben wie nichts Gutes und die Wirtschaft würde diese Nachfragen, bei steigenden Renditen.
    Zusätzlicher inflationärer Druck kann aus kapazitativen Engpässen beim Wiederanspringen der Wirtschaft kommen oder auch umittelbar durch Handelszölle oder langfristiger aus einer Umstellung auf lokale Lieferketten resultieren. Auch ein Rebound der Ölpreise wird Inflation erzeugen. So seltsam das klingt, aber ein V-förmige Erholung dürfte Gold am meisten beflügeln. Von der ist aber noch nicht allzuviel zu sehen. Aber das ist schwer zu sagen, weil die Wirtschaftsdaten immer erst deutlich verzögert transparent werden.
    Ich bin daher weiter sehr bullish für Gold und Goldaktien und hoffe auf ein Szenario welches möglichst nah in Richtung V geht.
    Ein Abgleiten in eine 1929er Depression wäre die zweitbeste Alternative für Gold und Goldaktien, würde aber meine Aktienportfolio verbrennen. An das Szenario glaube ich aber nicht. Am unklarsten und volatilsten wäre ein Durchwursteln mit eher U-förmiger Durststrecke. Goldaktien würden besser performen als Gold, aber die Trends hätten keine klare Richtung. Es wäre das am wenigsten spektakuläre Szenario für Gold. So weh das tut, aber es ist vielleicht das wahrscheinlichste aller Szenarien.

    Zulässig auf Basis der im Artikel präsentierten Fakten ist eigentlich nur der Schluss, dass Millenials gerne die Robinhood-App nutzen. Das sich viele in der Krise angemeldet haben, ist eigentlich logisch, den bei einer hohen Vola dürfte das bei aufstrebenden Platformen immer so sein. Smart Broker hat in D auch massiv Zulauf und gewinnt von den Etablierten. Außerdem gibt es ein anekdotisches Indiz, dass die RobinHodd-User eher Value Aktien statt FANGS kaufen. Was sagt uns das jetzt? Der Rest ist schlicht selektive Interpretation des Redakteurs, oder? Das sagt wohl mehr über den Redakteur als über die Situation am Markt.
    Die COTS Daten sind wenigstens historisch vergleichbar und nicht rein anekdotisch.

    Der von Privatanlegern gepushte Börsenboom (insb. Amazon, Apple & Co) spricht eine andere Sprache. Die Leute zocken mit ihrer großzügig bemessenen Stütze. Aktuell sind sicher viele sehr zufrieden, weil sie 10, 20 oder 30% plus haben. Das zieht noch mehr Geld ins Finanzsystem, Angst was zu verpassen. ...

    Die COTS-Daten für den S&P500 und Dow Jones sprechen da aber eine ganz andere Sprache. Der Aufstieg ist durch die Institutionellen getrieben. Die kleinen Spekulanten sind eher skeptisch positioniert.

    Nicht das ich verrückt genug wäre, um Milch zu handeln, aber die Forwardkurven sehen schon recht attraktiv aus:



    Ist ja fast sogar für die breit diversifizierte Passivanlage geeignet. :sleeping:

    Das meinen auch die Goldmänner (Quelle) und rechnen mal durch was ein Rücknahme der Steuerreform für Auswirkungen hätte. Wobei ich eine vollständige Rücknahme für nicht wahrscheinlich halte da diese sich eigentlich bewährt hat.


    Datenpanne in der Behörde bei den Arbeitslosenzahlen !!! [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]

    ... na gut ich seh es ein. :thumbsup: Vermutlich hat Trump den zuständigen mexikanischen Sachbearbeiter direkt angerufen und mit Abschiebung der Oma gedroht. :D


    Ggf. ist es aber auch wirklich nur eine Datenpanne. Falls wirklich eine Manipulationsabsicht dahintersteckt, dann war diese diletantisch und man hat sich jedenfalls keinen Gefallen getan, wenn das Thema sogar im Handelsblatt thematisiert wird.

    @woernie...absolut super hier in split. Fantastisch. Leute entspannt, keine panik, keine angst. Man küsst sich beim begrüßen, gibt die hand. Hier sieht man die Stärke vom leib und seele.
    Klar versucht auch hier deep state immer mehr zu boren, aber es gelingt den nicht so gut. Keine mischkultur, keine antifa, kein blinder aktionismus....


    P. S. Ich überlege mein physische ware hier her zu bringen.

    Ja Kroatien hat schon was. Aber ist es mittlerweile ein Hort an Stabilität?


    Ich kann mich noch eindrucksvoll an ein Musem auf dem Berg im wunderschönen Dubrovnik erinnern, wo gezeigt wird wie plötzlich in den 90-igern ein serbisches Kanonenboot auftauchte und die Stadt unter Beschuss genommen hat.
    Ich hab hier einen Kollegen der mir plötzlich beim Mittagessen mit Tränen in den Augen erzählte wie beim Ausbruch des Serbienkrieges von jetzt auf gleich seine Großfamilie eine Entscheidung treffen musste, entweder vor den Säuberungen zu fliehen oder zu bleiben. Die eine Hälfte ist geblieben, weil Sie den Gedanken nicht ertragen konnten alles was Sie aufgebaut hatten von heut auf morgen zurückzulassen. Er hatte sich für die Flucht nach Deutschland entschlossen ohne Sprachkenntnisse und Planung. Der Familenteil der blieb war 6 Tage später ohne Ausnahme tod. Es war wie eine Granate aus der Sonne. Noch eine Woche vor dieser schicksalsträchtigen Entscheidung deutete nichts auf eine solche Eskalation mitten im Herzen Europas hin. Er hatte das beim Mittagessen erzählt und ich habe echt mit mir kämpfen müssen nicht laut loszuheulen. Das geht mir noch heute so wenn ich an seinen Gesichtsausdruck denke.