Vielleicht bist Du dann ja das Rotkäppchen? Es wird nämlich gemunkelt, es sei aus Angst vor dem Wolf in Terapie. ![]()
Beiträge von Baerenbulle
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Kollesche,
Hier jibbet seit langem keine Zinsen mehr auf
cashDas ist unbestritten. Aber dies ist deswegen nachteilig für Cash, weil der Realzins negativ ist. Das war aber lange Jahre nicht so.
Du hast aber mal so was von keinerlei Ahnung vom Geldsystem!
Die Kaufkraftverluste werden durch den Zins mehr als kompensiert?
...Ja der Kaufkraftverlust wird in der Tat kompensiert. Die Kurven über den Zeitraum in Deinem Chart (z.B. USA) sehen dann konkret so aus:
Nebelparder: Die korrekte und vergleichbare Kurve zu Deinem Chart (Anlage in US Cash) ist der grüne Kurvenverlauf im Bild rechts. T-Bills dienen hier als Proxy für Cash.
Weil das System an allen Ecken und Enden Geld absaugt! Das ist systembedingt. In den Endpreisen steckt ein erheblicher Anteil versteckter Zinskosten. Ein paar schlaue Menschen haben das mal ausgerechnet und kamen im Schnitt auf 40 %!
Keiner kann Dich daran hindern Dein "Cash" in Bundesschatzbriefen oder eben "T-Bills" zu halten (die kann man nämlich kaufen). Da zieht dann auch keiner 40% ab. Die Argumentation kann man wohl getrost unter "Verschwörungstheorie" verbuchen.Mit Tagesgelkonten und Tagesgeldhopping, kann man übrigens leicht höhere Zinsen als mit "Bundesschatzbriefen" einfahren. Aber das führe ich jetzt mal nicht weiter aus. Ähnliches sollte vermutlich für T-Bills gelten.
In anderen Ländern ist das Bild übrigens nicht anders. Hier nochmal die USA (1900-2017: 0,8% Realrendite für Cash):
Ähnlich in den EU Ländern (1900-2017: 0,8% Realrendite für Cash):
World (auch 0,8%):
UK (1900-2017: 1,0% Realrendite für Cash):
Das alles kann man sich übrigens in den sehr lesenswerten Studien von Elroy, Dim, Marsh, Staunton für nahezu alle Märkte im Detail anschauen. Praktisch alle Realrenditen für Cash sind über die 100 Jahre positiv. Ausnahme sind natürlich WW2 Länder wie Deutschland und Japan, aber wegen WW2 und nicht wegen irgendeiner Finanzkrise.
Eine Streitfrage wird wohl bleiben, nämlich ob die Infaltionsstatistiken einzelner Länder nicht manipuliert sind. Diesbzgl. bin ich aber kein Anhänger von Verschwörungstheorien. Nichts destro trotz denke ich das "leichte" Manipulationen durchaus möglich sind. Allerding dürften diese sich nach meiner Einschätzung unterhalb eines Effektes von 1% p.a. bewegen. Ansonsten wären die Ergebnisse zwischen den Ländern nicht so konsistent.
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Alles anzeigen
Hier ein Bild, das zeigt, dass Fed nicht den Markt steuert, sondern umgedreht: der Markt steuert Fed
EZB gleiches Spiel:
...Da haben wir keinen Dissens. Das ist übrigens auch die Meinung von kompetenteren als wir es sind (Klick4 FED Kontrollverlust). Genauso habe ich es oben aber auch beschrieben, wenn ich sage, dass die Zentralbanken an der Inflationsrate "kleben".
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... Goldbashing kommt im Gewand des seriösen Users daher....Nachtigall... ...
Wo "bashe" ich denn bitte Gold?
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... Dann kann auch Cash eine sinnvolle Alternative sein, wenn das Vertrauen in die Währung noch vorhanden ist. Aber dieses Szenario sehe ich weder beim USD noch für den Euro.
Glaube daher nicht dass Cash die optimale Absicherung für die Zukunft sein wird.Was Du sagst kann ich alles nachvollziehen. Ich sehe zwar ein Krisenszenario für die nächste Zeit(1-2 Jahre) als sehr wahrscheinlich an, dass der € und $ komplett kollabierenhingegen, ist aber auch im Krisefall nicht mein Basisszenario. Ein Mindestmaß anVertrauen wird uns mMn auch noch durch die nächste Krise tragen. Sicher richtigist natürlich das vermutlich weiteres Vertrauen verspielt wird und daher setzeich eben auch auf Gold und Goldminen. Aber eben auch auf Cash. Bis vor einemJahr hatte ich gar keine Cash-Position. Jetzt liegt Sie bei über 40%. Möglichstbreite Diversifikation ist mMn derzeit "Trumpf".
Alles anzeigen...aber nur einen sehr kleinen!

[Blockierte Grafik: https://www.fondsdiscount.de/u…azin/kaufkraftverlust.jpg]
Das Chart ist zwar vermutlich korrekt. Aber es ist auch sehr irreführend, weil hier über lange Zeiträume lediglich der Währungsverlust dargestellt ist. Das ist der alte Versicherungstrick, bei dem kleine Prozentsätze über eine lange Zeit eine sehr große (in dem Fall der Versicherung positive bzw. in Fall Deines Charts eine negative) Wirkung haben.
Wenn Du aber als Anleger in "cash" bist, dann hätte sich Dein Bankguthabenin der jeweiligen Währung verzinst und diesen Effekt mehr als kompensiert. Deine Realrendite (am Beispiel US$) wäre dann leicht positiv. Im Bild wäre das ergo sogar eine steigende Kurve. Selbst wenn man Shadow-Stats Anhänger ist, wäre der Kaufkraftverlust nur sehr milde (von Hyperinflations-Unfälle wie in DE mal abgesehen).
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Zu dem Superfehltritt eines Foristen, daß Cash in Inflation mit des Beste sei, sage ich hier besser nichts, das würde anzüglich enden....
Da bin ich wohl gemeint. Aber Nebelparder hat mir soeben das Mandat erteilt für Erleuchtung zu sorgen. Daher können wir das gerne hier ausdiskutieren: Ist Inflation schlecht für Cash und gut für Gold? ... und ohne Spoilern zu wollen. Die Antwort ist natürlich nein oder mindestens mal "it depends".

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In Bezug auf Inflation gibt es zwei weitverbreitete und irrige Annahmen:
- Inflation ist schlecht für "Cash"*
- Inflation ist gut für Gold
Beide Aussagen sind nicht nur unpräzise sondern folgen auch einer falschen Annahme. Richtig und präzise dagegen ist:
- Eine negative Realrendite ("fed fund rate" minus Inflation) ist schlecht für "Cash"
- Eine negative Realrendite ist gut für Gold
Warum ist das so?
Der Grund ist, dass die Zentralbanken mit ihrem Leitzins idR. an der Inflation "kleben". Steigt die Inflation ist die Zentralbank gezwungen die Zinsen zu erhöhen und wird dies auch tun. Sinkt die Inflation kann/wird Sie die Zinsen senken. Das sieht man in diesem Chart, welches vermutlich auch jeder kennt:
Bei hoher Inflation in 1980 lagen die Zinsen entsprechend hoch (um die 15%), so dass auch Cash den Kaufkraftverlust durch die Verzinsung gut kompensieren konnte. Inflation ist deshalb auch nicht schlecht für "Cash", sondern tendenziell erstmal neutral.
Schlecht ist Inflation dagegen für fast alle anderen Assetklassen (Bonds vor allem Langläufer, Aktien). Es ergibt sich dann ein Bild wie dieses:
Richtig ist, dass sich sowohl Cash als auch Gold sich vergleichsweise neutral zur Inflationsrate verhalten, weil die Zentralbanken mit den Zinsen idR. der Inflation folgen. Anders ist es nur in Schurkenstaaten wo die Regierung die Zentralbanken davon abhält.
Bei einem Inflationsschock (Zentralbank wird überrascht und erhöht nicht schnell genug die Zinsen) oder bei finanzieller Repression (wie zur Zeit in moderater Form) gibt es dann eine negative Realrendite mit steigenden Goldpreisen.
*Cash meint hier selbstverständlich nicht Bargeld, sondern es geht um Geld welches sich auf dem Konto in etwa mit dem aktuellen Zinssatz verzinst z.B. Fed Funds Rate in den USA (also Cash aus Sicht eines Investors)
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Hab Dank und erleuchte uns mit Systemwissen!Ich werd's versuchen, aber erscheint mir nach den ersten Eindrücken doch ein ziemlich herausforderndernde Aufgabe.

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Aber selber hast Du nicht auf die Aussage Interlektuell geantwortet..
... ohje. Verzeih.

Ist aber auch schwer beim vorherrschenden Niveau mitzukommen, wenn so schwere Worte wie "Kaufkraftschwund" nicht ausreichend erklärt werden.

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dann ließ den Beitrag von edel
Gestern.Gold-eagle.com
Der Beitrag ist zwar interessant, aber verwendet nur eine einzige Aktien (nämlich Homestake als Proxy), was die Aussagekraft deutlich einschränkt. Zudem schaut er nicht auf den Crash, sonder auch auf die Zeit danach, was kaum präzise Einschätzungen möglich macht.
2007/2008 Finanzkrise:
Wichtig ist vor allem, dass diese Artikel nicht differenziert zwischen der frühen Phase einer Rezession und der späten Phase. Wie oben beschrieben ist das Verhalten dort sehr unterschiedlich. In der frühen Phase ist tendenziell Gold besser. In der späten Rezessionsphase Goldaktien. 2008 sah es so aus: In der frühen Rezession (i.e. 12/2007 - 10/2008) stürzten Goldminenaktien ab (rotes Kästchen). In der späten Rezession (lt. NBER 10/2008-06/2009 sihe grüne Markierung) legten sie ordentlich zu. In der Folge (Erholungsphase) sowieso.2000 Internetblase:
Was man in dem Chart ebenfalls sieht ist, dass es 2000 nach dem Platzen der Internet genauso war: Frühe Phase Rezession = schlechte Performance. Erst später entwickeln sich Goldaktien gut. Früh pfui später "Hui".Der Artikel über 1929 zeigt da übrigens nichts wirklich Anderes wenn man genau hinschaut. Homestake performed im Crash zunächst flat (Gold und Aktienbeta halten sich die Waage) und erst in der späten Rezession explodiert der Kurs. Aber wie gesagt eine Einzelaktie ist eh ein schlechter Proxy.
Wie oben beschrieben glaube ich das Goldaktien auf 5-10 Jahressicht ein gutes Investment sind sonst wäre ich nicht investiert. In der frühen Rezession ist aber Vorsicht geboten.
1987 Flash Crash:
Gut zusammengefaßt wird es denn auch hier:
Zitat von Nick Barisheff BMG GroupAlles anzeigenWhile mining stocks can provide attractive returns at times, they simply do not have the same risk-reward relationship or non-correlation to traditional financial assets as an investment in physical bullion. It is this key attribute of bullion that enables investors to reduce portfolio risk and obtain real diversification. Without an allocation to physical bullion, an investment portfolio is neither balanced nor diversified. In addition to the risk reduction provided by diversification, only bullion can protect portfolios against non-diversifiable systemic risks. During a financial crisis or a severe stock market decline, bullion tends to outperform mining stocks, often quite dramatically. Without physical bullion portfolios are neither balanced nor diversified.
Many investors, particularly North American investors, believe that holding mining stocks is the same as holding bullion. This is a widespread misconception. Mining stocks and bullion are entirely different asset classes....
During the 1987 crash, gold rose while mining stocks declined
While mining shares generally tend to track the price of bullion, they are still stocks. As such, they can become correlated to the broad equity markets. At the beginning of a bull market, it is well documented that mining shares typically rise, and may even outperform bullion. However, as economic or market conditions deteriorate, global investors will inevitably seek a safe haven for their wealth, as opposed to speculative investments. Thus, bullion eventually outperforms the shares. That is why, during broad-based equity declines, mining stocks typically correlate to the equity markets and not to the price of bullion. For example, in the 1987 stock market crash, the Dow declined by 35% and the XAU mining stock index declined by 42%, while the price of gold rose.
[Blockierte Grafik: http://ourold.bmgbullion.com/library_images/x_550/1468.jpg]Quelle
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....,
Solltest Du lieber an deinen Baeren oder Bullshit zweifeln.Aha, was konkret ist Deiner Meinung nach denn "Bullshit"?
PS: ... und wundern tue ich mich schon, denn das Echo enthält bisher nicht ein einziges Gegenargument. -
Alles anzeigen
Wie könnten sich Goldminenaktien wohl entwickeln, wenn der Goldpreis auf 2.000 $ steigt und ihre Gewinnmargen sich im Schnitt dann verdoppelt oder verdreifacht haben:
a) to da moon?
b) sich mit dem allgemeinen Aktienmarkt halbieren oder dritteln, weil es ja auch Aktien sind?Hmmm... knifflig

Aber es heißt ja schließlich Minenaktien, dann muss es also ganz klar b) sein!
Nicht falsch verstehen: Ich bin für meine Verhältnisse sogar relativ stark in Goldminen investiert. Aber nur weil diese fundamental extrem günstig bewertet sind. Langfristig (i.e. auf Sicht 5-10 Jahren) gehe ich daher von einem positiven Erwartungswert für die Rendite bei gleichzeitigen hervorragenden negativen Korrelationseigenschaften für mein Portfolio aus. Ein positive Rendite ist für Goldminen aufgrund ihrer Diversifikationeigenschaft keineswegs selbstverständlich, denn die mittlere Rendite von sehr langen Historienreihen von HUI und Co pendeln eher um die Nullline als um die bekannten Renditen anderer Aktienmärkte, die deutlich höhere Renditeerwartungswerte haben.
Diese Langfristsicht ändert aber nichts daran, dass Minenaktien in frühen Rezessionen oft sehr schlecht performen. Und das ist derzeit eben durchaus ein realistisches Szenario (z.B. in den nächsten 2 Jahren). In späten Rezessionen performen sie dann ganz besonders gut (genauso wie "normale" Aktien und fast alle anderen Assetklassen auch). Neben gehebelten Goldeigenschaften verhalten sich Edelmetallminen eben doch auch so wie Aktien auf "Crack" zumal es überwiegend Small Caps mit einem Aktienbeta über 1 sind. Das war z.B. in 2008 im Crash auch so. Hier stürzten die Minen zunächst mit in die Tiefe. Sollte es also so kommen - wie bei früheren Inversionen der Zinsstruktur überwiegend der Fall - dann ist Gold und Cash besser.
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Ob es hier bei einigen an "Intellekt" oder an "Lust" fehlt, Gegenargumente auszuformulieren, ist für mich als Neuling noch schwer zu beurteilen. So kann ich lediglich interpretieren, dass Einige bzgl. der Eigenschaften von Cash anderer Meinung sind.
Cash und Inflation sind jedoch im Gegensatz zu einem weitverbreiteten Irrglauben sehr wohl gute Freunde. Das liegt daran, dass sowohl Aktien wie auch Bonds (als Hauptbestandteile eines soliden Portfolios) bei signifikanter Inflation/Inflationserwartung negativ performen. Die Zentralbanken "kleben" aber mit ihrem Zins an der Inflationsrate, so dass sich idR. mit Cash zumindest ein realer Kapitalerhalt sicherstellen läßt, weil die Zinsen am kurzen Ende durchaus im Vergleich attraktiv sind (gilt umso mehr bei negativer Zinsstruktur). In schwierigen Zeiten ist "Cash" noch immer der "Outperformer" gewesen. Das wir einen negativen Realzins haben, ist natürlich klar und gegünstigt Gold. Es gibt aber zur Zeit sowieso nur die Wahl zwischen "Pest" oder "Colera".
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... Zu viel Cash auf dem Kto. macht mich auch immer nervös. Das fühlt sich an wie Eis beim Schmelzen zuzuschauen.
"Cash" ist derzeit "fesch". Die Zinsstruktur ist negativ. Daher kann großes Unheil auf Sicht (ca. 1 Jahr) bevor stehen. Gold ist da gut. Minenaktien sind es auch nicht wirklich, da diese sich stark wie Aktien verhalten auch wenn Sie ein 2-faches Goldbeta haben. Entweder kommt Inflation oder Deflation mit einem Crash verbunden. Cash ist derzeit in beiden Szenarien das Mittel der Wahl. Bei Inflation performed Cash fast noch am besten, ggf. auch Gold und Rohstoffe. Bei Deflation ist Cash auch gut und Gold wohl als sicherer Hafen sehr gefragt. Minenaktien würden aber die hier vorherschende Erwartung wohl kaum erfüllen.
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Sicher? Wenn ich auf der Webseite nachschaue finde ich kostlose Aufbewahrung nur für die ersten 6 Monate (siehe Bild):
Wie lange warst Du denn investiert?
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langfristig anderen dein Schicksaal anvertrauen in Form von €delMetall war und ist immer gefährlich, ...
Ohne ein Mindestmaß an Vertrauen geht eh nichts in der Welt. Vertrauen in sich selbst (auch als "overconfidenz" berüchtigt), ist am Finanzmarkt wohl das mit Abstand größere Risiko. Das Vertrauen in Andere ist da doch meiner Erfahrung nach als eher harmlos einzustufen.
Wäre es anders würden die meisten mit einem diversifizierten Portfolio ruhig schlafen, anstatt sich hier im Goldforum rumzutreiben und mit Minenaktien zu zocken.
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Für mich war neu das die Jährlichen Kosten in so einem fairen Maß sind (0,27% pro Jahr), hatte mir bisher die ganze Geschichte teurer vorgestellt.
Und jetzt zu meinen eigentlichen Fragen.
Was haltet ihr speziell von BullionVault, ist das eine vertrauenswürdige Sache?
Oder ist ein anderer Anbieter deutlich sicherer/besser/günstiger?
Natürlich auch allgemein gerne ob es überhaupt Sinn/Unsinn ist
Jährliche Kosten für Goldlagerung bei BullionVault liegen bei 0,12% (war auch immer so, bzw. zum Zeitpunkt der Faden-Initierung). Meines Wissens gibt es dann auch keine günstigere Variante für An-/Verkauf.
Wenn man sehr lange lagern will, dann ist ein Bankschliessfach evtl. für die Lagerung größerer Mengen günstiger, aber das wirklich Teure bei der Bankschliessfach-Variante ist der An-/Verkauf, der mMn auch nie wirklich sicher ist. Als Investor sind ganze Prozentwerte schliesslich "Welten".
Ich leide nicht unter Weltuntergangsparanoia sondern konzentriere mich auf das wesentliche und reale Risiko (i.e. Portfolioschwankungen). Dafür erscheint mir BullionVault ideal. Bin dort seid Jahren Kunde. Die Abwicklung ist einfach und reibungslos und ich finde auch die mögliche Geodiversifikation - selbst wenn ich paranoid wäre - als ausgesprochen vorteilhaft. Geodiversifikation schlägt sich in allen Katastrophenszenarien (Krieg, WR, Enteignung, Entführung ...) und seien diese auch noch so abstrus immer noch am besten.
Wer will kann ja immer nur unter 10K überweisen & kaufen, so dass auch das Restrisiko das Vater Staat Deinen Namen in irgendeinem Register wiederfinden sollte minimiert ist - was bei all dem Datenchaos in der Bund-IT aber sowieso gegen null geht.
Die Auragentum-Lagerung ist doch nur für 6 monate kostenlos und stellt danach auf Apothekenpreise um, oder war das früher mal anders?
PS: Andere Erfahrungsberichte zu BullionVault oder Wettbewerbern würden mich aber auch interessieren.