Sind sie wieder da?
Die Gebrüder Hunt, meine ich
.
27. Februar 2026, 12:18
Sind sie wieder da?
Die Gebrüder Hunt, meine ich
.
Unschön, aber trotzdem danke für die Info!
Wieder einer der zahlreichen Juhutube-Beiträge, der zu 75% aus fremdem Material besteht.
Komisch, dass da die Plagiats-Jäger nicht aktiv werden.
Das Original wurde hier schon vor Tagen verlinkt...
Plagiat wäre, wenn die Autorin des Originals verschwiegen würde, aber in den Auszügen hier ist ja das Gegenteil der Fall, und außerdem wird dazu geraten, das ganze Original anzusehen.
Das Geheimnis ist der Ofen.
Alles andere macht keinen Sinn.
Und ist auch nicht anders handelbar.
Entweder man kauft differenzbesteuert an und kann es dann auch wieder differenzbesteuert anbieten oder es wird als Schmelzware angekauft und kann dann auch nur geschmolzen werden da alles andere Humbug wäre.
Das wäre ziemlich unökonomisch. Wenn die Kaiser-Silber z.B. von ahnunglosen Erben zum Schmelzpreis ankaufen, können sie seltene und gut erhaltenen Stücke für ein Mehrfaches vom Ankauf verkaufen (oder das an Spezialisten auslagern). Auf die Differenz Verkauf minus Ankauf wird dann zwar MwSt Fällig, schon klar, aber damit kann man gut leben, man braucht nur jemanden, der zuverlässig "die guten ins Verkaufs-Töpfchen, die schlechten ins Schmelz-Töpfchen" sortieren kann.
Eigentlich schon seit der echte Heinz seinen Hut genommen hat.
Auch die Nachfolger gucken erst mal auf gold.de, bleiben dann ca. ein bis zwei Euro drunter und stellen das ins Netz, sobald was bei ihnen reinkommt. Wenn der Spot danach etwas hoch- oder runtergeht, bleibt der Heinz erstmal stehen, die meisten anderen passen automatisch an, so verschieben sich die Relationen.
Die Montreal sind keine Bankhandelsfähigen Sachen und ESG kauft die zum Schmelzwert.
Die ESG ist sehr transparent und führt bei Gold und Silber eine hohe Anzahl an Münzen explizit mit ihren Ankaufspreisen auf. Beim Gold eigentlich immer in der Spitzengruppe, beim Silber wird nur Bullion zum Spot akzeptiert, das Olympia-Gedenkergedöns wird ebenso wie Reichssilber und viele andere Umlaufmünzen nur zum Schmelzpreis angekauft.
Was die dann damit machen, ist wohl Geschäftsgeheimnis
.
Bei anderen Händlern suchst du dir nen Wolf, such doch mal Ankaufspresie für Silber-Dollars, Franken, Gulden, ...
...ist dann aber wohl falsch:
der Verkaufsdruck wird v.a. andere Schuldner treffen?
(und das Zinsniveau hochtreiben?)
Es würde wohl den Spread etwas erhöhen, sonstige Anleihen vs. Govvies.
Bei
dürfte diese Mindestquote bereits erfüllt sein?
Macht in der Praxis wohl kaum was aus?
40% Bonds ja, aber da müssen ja keine - besonders niedrig verzinsliche - Staatsanleihen dabei sein. Stattdessen Industrieanleihen, Kommunalanleihen, Pfandbriefe, andere Bankanleihen, ...
...Da hast du eine 200 Euro Goldmünze und dir fehlt ein Echtheitszertifikat.Also kauft man sich eins, was aber ja die Echtheit einer ganz anderen 200er bestätigt.
Muss man dann nicht beim Verkauf dazu schreiben, dass da eine Echtheit laut Papier garantiert wird, dieses Papier aber die Echtheit einer anderen Münze garantiert.
Es kann ja gut sien, dass beide Parteien davon nichts wissen, wenn Münze und Zerti schon durch mehrere (verschiedene) Hände gegangen sind.
Bei dem modernen Gedöns ist die Echtheit halt schwer feststellbar, besonders wenn man die Stücke nicht anfassen darf, besser keine Klangprobe machen solte und man eventuell sogar gar nicht mehr rankommt, ohne eine Kapsel o.ä. zu zerstören.
Trotzdem würde ich auch in diesen Fällen auf ein Zerti Wert legen, falls existent. Ahnungslosen Erben z.B. kann es helfen, schneller schlau zu werden. Jedenfalls in den 98% der Fälle, in denen das Zerti "passt"
.
Goldflakes. Abzocke pur.
Musst erstmal googeln. Schauen doch wirklich trollig aus
!
Muss ich jetzt doch nochmal Bier und Erdnüsse nachkaufen
?
Es wurde lediglich eine allgemeine Marktanalyse bequatscht.
Im Goldreporter gibt es noch ein bisserl Substanzielles zu den aktuellen "ungewöhnlichen Bedingungen":
Es zählt nur der innere Wert!
Nun kommt das Aber.
Beispiel Reichsgold. Mit nem Willi orientiert man sich am Spot. Kommt der Kini, Otto, Karl und wie sie alle heißen daher, kann man nen Fuffi drauflegen. Den sieht man in der Regel beim Verkauf wieder, egal wo sich der PoG rumtreibt. Auch bei der LMU, wenn man den Unterschied zwischen einem ersten Napoleon und dem dritten betrachtet.
Das mit dem Fuffi extra könnte auch so eine Sache sein. Für Sammler kein Thema, ein Stück gerne, und noch ein zweites zum Tauschen. Ob es aber eine gute Idee ist, sich von einzelnen Münzen jeweils ein halbes oder ganzes Dutzend als Wertanlage hinzulegen, wer weiß?
Das "investierbare Münz-Universum" wird ja immer größer, die 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts ist z.B. noch gar nicht entdeckt. Münzen aus der Zeit, als die meisten europäischen staatlichen Prägestätten in einen Dornröschenschlaf verfallen waren, da kamen private wie Pobjoy Mint (auch schon wieder Geschichte), Franklin Mint etc., haben Münzen für exotische Länder und in Währungen geprägt, die z.T. auch schon wieder Geschichte sind.
Oder die Euro-Vorgänger, sehr witzige Sache, ECU-Münzen in Gold, Silber und Blech ab 1987, Euros aus Isle of Man und Bosnien-Herzegowina 1996 bis 1999. Echte Münzen, jaja, die in einer Flut von Medaillen aus anderen Ländern untergehen.
Es bleibt spannend.
Wobei bei MP auch die 1/2 Rubel Dinger wie "blei" auf Lager liegt (1.133€) - die waren sonst in Minuten weg....jetzt sicherlich schon 14 Tage im Bestand...
3,65% über Spot, momentan findet die Aufgeldtabelle knapp 50 günstigere Angebote. Die liegen dann wohl noch etwas.
Auf absehbarer Zeit wird die Pseudonumismatik ihr wahres Gesicht zeigen.
Und da braucht es keine 30 Jahre.
Das kann bei den aktuellen Tendenzen wesentlich früher passieren.
Siehe die Tauschfäden hier und im Nachbarforum. Jedes 2. Angebot sagt "biete Sammlergedöns, suche Handelsgold oder Bullion".
das senile Gewäsch aus zusammenhanglosen Keywords ist 100% computergeneriert
Lass uns doch mal in einem separaten Faden solche KI-Texte erzeugen und diskutieren, also "Input X" und "Output Text Y".
Alles anzeigenKommt drauf an, um welches "physische EM" es sich handelt:
Ob Junk oder bankhandelsfähige Ware. Letztere ist bisher immer deutlich über Kurs verkäuflich.
Wer nur Schrott oder Junk billig ankauft, darf sich doch nicht wundern, wenn er dafür auch weniger erhält!
Das mit dem "IMMER" deutlich über Kurs verkäuflich wackelt aber auch schon ein wenig. Wenn ich als Newbie in München 20 Phillies verkaufen wollte (AG), habe ich heute die Wahl zwischen PA, Auragentum (je ca. Spot +0,5%) und Degussa (Spot - 2%).
Und ob die wohl aktuell wirklich 5 oder 10 Masterboxen nehmen würden?
Trotzdem gucke ich traurig, wenn das digitale EM mehr wert ist, als das physische EM.
Was das "digitale EM" angeht, da irrst du dich. Lass dir mal so ein Teil auf den Fuß fallen, dann merkst du das (Spot-Preis gleich Preis für 400-Unzen-Barren, Lieferung per Freihafen London "heute" oder "morgen"). Du verwechselst das mit den Furures (Lieferung in X Monaten), die tatsächlich weit überwiegend Cash gesettled werden, und in die Zukunft "gerollt", wie z.B. Verkauf Furure mit Lieferung in 15 Tagen, Kauf Future mit Lieferung in 6 Monaten).
Ist ja auch kein Wunder, jedes Jahr kommen Unmengen an Neuprägungen hinzu, Euro-Gedenker, Bullions, ganze Berge von Sammlergedöns, alle natürlich äußerst selten selten, in "kostbarster Ausführung", und 30 Jahre später werfen die Erben 80% davon auf den Markt. Die Schmelzpreise von ca. 10% unter Spot beim Silber und etwa 3% beim Gold stellen da eine natürliche Grenze dar (zumindest für diejenigen, die sich auskennen).
Traurig muss man da allenfalls sein, wenn man viel Geld in Sammlergedöns mit hohen Aufschlägen investiert hat. Könnte aber schlimmer sein, wie waren nochmal die Schmelzpreise für Briefmarken, Telefonkarten, Perserteppiche, Ölgemälde, alte Möbel, Porzellan, ...
?