Beiträge von Schwundgeldfluechter

    Was sollen sie machen ausser rufen und Polizei aufmerksam machen? Sich erschiessen lassen?

    Bevor die Luft bleihaltig wird, verdufte ich, so schnell es geht, selbst mit Kniearthrose schaffe ich noch etwa 5m pro Sekunde. Bei einem Pistolenschützen hätten ja 50m Abstand gereicht, bei einem Präzisionsgewehr dürfen es schon mehrere hundert Meter sein.

    Eben war ich bei unserem Juwelier und Goldexperten.

    Er meinte, ein Rothschildbarren hat nur den Materialwert und keinen Sammlerwert.


    Bin jetzt ein bisschen verunsichert.

    Weil alle immer sagen, die sind sehr selten geworden.

    Soll wohl heißen, die Händler kaufen zum Materialpreis an, verkaufen die Rothschilds aber i.d.R. teurer als die Standard-Barren, sofern sie sich da auskennen.


    Da sind die Margen höher (O-Ton Künker am Dom, München, in anderem Zusammenhang).

    das gilt für den Käufer allerdings mit umgekehrten Vorzeichen…

    Ich zahl bei einer vernünftigen Menge lieber nen tacken mehr als mir „17 x 5DM, 9 x 10 DM .625, 14 x 10 DM .925“ Paketpreis-Angebote zusammenzustückeln.


    Paketpreise sind sowieso ne Unart. Transparente, schnell überprüfbare Angebote schau ich mir an. Bei Paketpreisen unterstelle ich immer, dass der Anbieter aus der nicht offensichtlichen Transparenz zu meinen Lasten einen Vorteil schlagen will und schau nicht mehr näher nach.

    Das o.g. Paket/Konvolut kann der Verkäufer ja spielend einfach transparent machen, indem er "gesamt xyz Gramm fein, kostet abc, das sind 0,yx Euro pro Gramm fein"dazuschreibt.


    Nachrechnen bei güntigen Angeboten wär halt immer noch angebracht :) .

    Also meine trüben Augen sehen nach Vergrößern der Grafik beim S&P einen Anstieg von 287%, macht 5,8% Rendite. Beim Gold Anstieg um ca. 700% (und das wird von gold.de bestätigt, in Dollar), macht 8,45% Rendite.

    Nix für ungut, aber wenn ich einen Euro 24 Jahre lang mit 5,8% verzinse, habe ich am Ende 3,87 Euro, also 287% mehr als zu Beginn.

    Große Mengen für kleinen Preis bekommt man immer schnell weg. Es geht darum größere Mengen zum sinnvollen Preis zu veräußern.

    Dann musst du den Großverbrauchern in der Industrie das anbieten, was dort gesucht wird. M.W. sind das Barren von z.B. 400 Unzen, die sie sich z.B. im Freihafen London zum Spot abholen können (Lieferung/Abholung "heute" oder "morgen").


    Dein Unzen-Kleingedöns und noch mehr das Sammlergedöns ist davon ja weit, weit davon entfernt. Die o.g. EKG, Kinesis, ETFs oder ETCs sind wohl zumindest nahe dran. Bei denen musst du halt auf Dritte vertrauen.

    0815-Gedenk und Bullion, Standardsortiment jedes mittelgroßen EM-Händlers.

    Sofern keine Schmelware/Junk sollte 90% vom Spot doch der Mindestpreis eines Händlers sein.


    Gruß

    GeldIstGelb

    Naja, da muss man schon gucken. Z.B. Olympiade Moskau 5 Rubel:


    MP: Verkauf Spot, Ankauf Spot -8,5%.

    Heubach: aktuell nur Ankauf Spot - 21,5%.

    ESG: Ankauf Spot -21%, wird eingeschmolzen, kein Verkauf.


    Die mittelgroßen Händler sind wohl eher weniger attraktiv.

    Danke KROESUS.

    Umso mehr man sich damit befasst das Glitzerzeug zu einem vernünftigen Kurs zu verkaufen desto frustrierender wird das Ganze.


    Gruß

    GeldIstGelb

    Was hast du denn so an "Glitzerzeug"? Je exotischer, umso schwerer, Ankaufspreise von Händlern zu finden. Dadurch ist es dann leider auch schwierig, ein paar Lots z.B. zum Mittelkurs im Forum anzubieten. In einer Silberhausse musst du auch davon wahrscheinlich noch ein paar Prozent nachlassen, damit einer anbeißt.

    Ich weiß ja nicht, wie es euch geht.

    Aber bei den Preisen bekommt man ja Bauchschmerzen, wenn man übriges Fiat in Au investieren will. Man hat ja noch die Preise im Kopf, die man vor wenigen Monaten für eine bestimmte Münze zahlte.

    Natürlich ist es schön, wenn der Bestand vom Buchwert steigt. Aber jetzt noch weiter investieren tut schon weh. Aber das teuer von heute ist wohl das billig von morgen....

    Ja schon, hilft aber nichts. Wenn du z.B. noch an Anfang oder in der Mitte vom Vermögensaufbau bist, und du monatlich/jährlich einen bestimmten Euro-Betrag ansparst, dann solltest du schon investieren. Entweder hast du dann die Zielvorstellung, dass da x% in EM gehen sollten, und du ziehst das auch durch, oder du stehst in ein paar Jahren mit ziemlich viel Fiat da, oder du verplemperst das anderweitig.


    Immerhin kannst du noch investieren! Viel Glück und Erfolg!

    Interessanter Faden, danke für die Diskussionseröffnung.


    Zuerst ist aus meiner Sicht Realismus angesagt. Bei kurzfristigen Dips sind die Aufgelder meist hoch und man bekommt kaum Material, bei kurzen Peaks wollen viele verkaufen und die Aufgelder sind im Keller, die Spreads vielleicht höher als normal.


    Manche Händler schalten offenbar die Verbindung zur Aufgeldtabelle (Ankauf) ab, wenn ihr Bestand zu groß wird, d.h. sie bieten zwar noch einigermaßen vernünftige Preise, annoncieren das aber nicht mehr. Da kann es sich lohnen, in einer ruhigen Minute - besonders am Wochenende, wenn die Preise unverändert bleiben - mal händisch das knappe halbe Dutzend der üblichen Verdächtigen einzeln durchzugucken.


    Und marktgerechte Angebote im Forum finden auch noch den einen oder anderen Käufer. Zumindest die günstigeren darunter ^^ .

    Wieder einer der zahlreichen Juhutube-Beiträge, der zu 75% aus fremdem Material besteht.

    <X

    Komisch, dass da die Plagiats-Jäger nicht aktiv werden.


    Das Original wurde hier schon vor Tagen verlinkt...

    Plagiat wäre, wenn die Autorin des Originals verschwiegen würde, aber in den Auszügen hier ist ja das Gegenteil der Fall, und außerdem wird dazu geraten, das ganze Original anzusehen.

    Das Geheimnis ist der Ofen.

    Alles andere macht keinen Sinn. :D

    Und ist auch nicht anders handelbar.


    Entweder man kauft differenzbesteuert an und kann es dann auch wieder differenzbesteuert anbieten oder es wird als Schmelzware angekauft und kann dann auch nur geschmolzen werden da alles andere Humbug wäre. :thumbsup:

    Das wäre ziemlich unökonomisch. Wenn die Kaiser-Silber z.B. von ahnunglosen Erben zum Schmelzpreis ankaufen, können sie seltene und gut erhaltenen Stücke für ein Mehrfaches vom Ankauf verkaufen (oder das an Spezialisten auslagern). Auf die Differenz Verkauf minus Ankauf wird dann zwar MwSt Fällig, schon klar, aber damit kann man gut leben, man braucht nur jemanden, der zuverlässig "die guten ins Verkaufs-Töpfchen, die schlechten ins Schmelz-Töpfchen" sortieren kann.

    Eigentlich schon seit der echte Heinz seinen Hut genommen hat.

    Auch die Nachfolger gucken erst mal auf gold.de, bleiben dann ca. ein bis zwei Euro drunter und stellen das ins Netz, sobald was bei ihnen reinkommt. Wenn der Spot danach etwas hoch- oder runtergeht, bleibt der Heinz erstmal stehen, die meisten anderen passen automatisch an, so verschieben sich die Relationen.