Beiträge von Wildkatze

    Zu Notstrom-Umschaltern und Einspeisungen:


    Aus haftungsrechtlichen Gründen weise ich ausdrücklich darauf hin, dass alle Arbeiten an Stromverteilung (elektrischen Anlagen) lebensgefährlich sein können und Fachpersonal vorbehalten sind. Die nachfolgend beschrieben Lösung soll die Funktion einer Verteilung/Umschalters verdeutlichen, ist aber rechtlich teilweise unzulässig und dient ausschließlich der technisch Erklärung. Ich übernehme keinerlei Haftung für Personen- und Sachschänden sowie Unfälle die durch die Anwendung des beschriebenen technischen Sachverhalts geschehen.
    Arbeiten an elektrotechnischen Anlagen müssen immer den rechtlichen Vorschriften entsprechen und dürfen nur von ausgebildeten Fachkräften durchgeführt werden!



    Eine Hausverteilung ist in der Regel wie folgt aufgebaut:
    Vom Hausanschluss geht eine dickere Leitung in den Zählerschrank und dort auf eine sogenannte Vorsicherung. Meist 3 große Sicherungsautomaten oder Schraubsicherungen.
    Über diese Vorsicherungen geht der Strom durch den Zähler und wird dann auf die einzelnen Stromkriese verteilt.
    In der Verteilung erfolgt die Verteilung meist durch eine 3poligen Verteilerschiene, die die Sicherungsautomaten auf einer Seite verbindet. Auf der anderen Seite der Sicherungsautomaten gehen die Leitungen zu den Verbrauchern (z.B. Steckdosen ab.


    Ein Notstromumschalter trennt bei Betätigung die Verbindung zwischen Zähler und Verteilerschien auf und verbindet die Verteilerschiene über eine weitere Vorsicherung, meist ein normaler 3poliger 3B16 Sicherungsautomat mit dem Aggregat oder Wechselrichter.


    Wäre der 3polige Sicherungsautomat dauerhaft direkt an die Verteilerschiene angeschlossen und eingeschaltet also kein Notstromumschalter eingebaut, würde das Aggregat ins Stromnetz einspeisen bzw. würde zerstört.


    Die Funktion den Notstromumschalters ist also nichts anderes, als die Auftrennung der Verbindung Verteilerschiene - Zähler und Schließen der Verbindung 3B16-Sicherungsautomat - Aggregat.
    Anders ausgedrückt könnte man diese Funktion auch durch folgendes Vorgehen erreichen:
    Umschaltung regulärer auf Notbetrieb: Vorsicherung raus und dann 3B16 Automat rein - Aggregat starten
    Umschaltung Notbetrieb auf regulär: Aggregat ausschalten - 3B16 Automat raus und dann Vorsicherung rein


    Der Notstromumschalter macht nichts anderes, stellt dabei jedoch durch die technische Konstruktion die richtige Schaltreihenfolge sicher.
    Ein möglicher Umschalter wäre der Socomec Sirco 2230 4002 (4polig, 25A)
    Dieser sollte etwa 70€ kosten.



    Wird ein 3phasiges Aggregat verwendet, wird über den 3B16 Automat das Aggregat mit den Phasen 1-3 angeschlossen. der Neutralleiter und Erdung gehen zu den entsprechenden Sammelschienen in der Verteilung.
    Bei Verwendung eines 2phasigen Aggregats (Wechselstrom) werden alle 3 Klemmen des Sicherungsautomaten mit der Phase 1 des Aggregats verbunden (Brücke).
    Das hat jedoch nichts mehr mit dem Notstromumschalter zu tun!



    Ich hoffe diese Erklärung ist verständlich und entspricht dennoch der Haftungs- und Rechtsgesetzgebung dieses Landes :/

    @Salorius
    was meinst du mit "gutes Bodenradar"


    Zum "High-End Sondeln" gibt es recht gute Geräte ab etwas 10.000 € zuzüglich Rechner und Bagger. :thumbsup:
    Diese machen je nach Bodenbeschaffenheit einige Meter Tiefe und können auch keine Metallobjekte (1oz) bis etwas 4m detektieren.


    Wenn du was anderes wie grobe Strukturänderungen, also Hohlräume oder von Erde umgebene Metallteile detektieren willst, bist beim 8-10fachen.
    Diese Geräte können beispielsweise Schicht- und Dichteänderungen erfassen, aber auch Wassergehalt, etc. und dringen in Bodentiefen von weit über 25m vor.
    Direkt kaufen kannst du diese Geräte nicht und ich weiß auch nicht ob diese in Deutschland überhaupt betrieben werden dürfen, da die Strahlungsemission nicht gerade gering ist. Die dafür notwendige Schulung bekommst du auch nur beim Hersteller.


    Ich hatte mit der Firma vor einigen Jahren an einem Projekt zu tun, bei dem es auch um "Altlasten" ging. Dort wurde von einer Spezialfirma ein solches Gerät verwendet.
    Mit dem Gerät konntest du erstmal grob in den Boden schauen und wenn du etwas interessantes entdeckt hattest, konnten man in einen Schichtmodus umschalten. Ist so ähnlich wie Kernspinntomographie - Du kannst über eine Tiefenregler jede ~0,5-2cm Schicht auf dem Bildschirm durchscrollen.
    Man sah groben Sand, Holz, Strukturen, selbst der Innenaufbau eines Türschlosses in fast 12m Tiefe war klar sichtbar. - War cool, so etwas mal Life zu sehen.
    Was die Anlage gekostet habe ich damals nicht gefragt, aber der Stundensatz des Gerätes lag bei 6000€!


    Gruss Wildkatze

    was kostet denn so ein Notstromschalter wenn man ihn einbauen lässt? Kann ich das für den gesamten Haushalt machen (alle Sicherungen) - würde gerne Heizung, Kühl- und Gefrierschrank absichern.


    600W per Wechselrichter vom Auto einspeisen. Dann Heizung anlaufen lassen. Danach Gefrierschrank eine Stunde (dann hält er wieder 24h) dann Kühlschrank eine Stunde versorgen und gut.


    Generell brauchst du nur einen freien Stromkreis mit einem normalen 1B16 (Wechselstrom) oder besser 3B16 (Drehstrom), wenn du in die Hausverteilung einspeisen willst. Ein Umbau ist oder spezieller Schalter ist technisch! nicht notwendig.
    Wenn der Strom weg ist nimmst du die 3 Vorsicherugen, meist unter dem Zähler raus, startest das Aggregat oder den Wechselrichter und schaltet dann den freien Stromkries zu, um darüber in die Verteilung einzuspeisen.
    Wenn du nur Wechselstrom über eine einpolige Sicherung einspeist, muss du evtl. noch einige Stromkreise tauschen, dass die wichtigen Verbraucher auf der richtigen Phase liegen.
    Kosten: rund 20-40€ (dauert maximal 30 Minuten).


    Die weitaus praktikablere Lösung:


    Du nimmst eine normale Kabeltrommel als Verbindung von Wechselrichter in die Wohnung und steckst deine paar wichtigen Verbraucher dort ein. - Einfach, Sicher und du brauchst niemand für die Vorbereitung.
    Eine wichtige Regel in Notsituationen ist KIS - Keep it simple


    Gruss Wildkatze

    @Otoshi
    Es gibt viele technische Möglichkeiten, Personen in Gebäuden oder auch unter der Erde zu lokalisieren. Ich könnte hierzu einiges aus meiner Dienstzeit bzw. meinem heutigen Jobs erzählen.
    Aber was bringt das dem Einzelnen? - Eigentlich doch gar nichts, weil er die Technik dahinter meist nicht versteht und sich in der Regel auch nicht schützen könnte.
    Ganz allgemein ist heute technisch alles sichtbar zu machen, was abhängig von Boden, 10 bis über 25m unter der Erde liegt.


    Die Frage ist also nicht nur wie ich mich verbergen kann, sondern wie ich mich dem "Raster des Interesses" entziehe!


    Aber das ist hier kein Prepper-Forum und auch der Anteil der für ein solches Szenario auch nur Ansatzweise ausgebildeten Personen ist hier äußerst gering. Letztlich hat die Leute hier das Interesse an Edelmetallen und Vermögensanlagen (Aktien,..) zusammen gebracht - So bin auch ich hier gelandet, als ich mir die Frage stellte ob ich in Edelmetalle investieren soll.
    Nun hat sich das Leben und die Gesellschaft in eine Richtung verändert, in der EM-Besitzer auch Prepper-Themen tangieren. Hätte ich Gold, Silber oder andere Wertgegenstände zuhause, würde ich mir auch Gedanken machen, wie ich diese schützen, verstecken, usw. kann. Das ist verständlich, denn mit 50kg Edelmetallen im Gepäck ist das Verlassen des Hauses bzw. Landes nicht so einfach.
    Ich hab Verständnis für die Situation, denn die Menschen haben das Zeug ja nicht gehortet und damit mal flüchten zu müssen, sondern weil sie hier in Deutschland , im eigenen Häuschen, ihren Lebensabend verbringen wollten. Heute merken sie, dass der früher gute Weg plötzlich nicht so optimal ist.


    Bis zu einem gewissen Punkt ist daher unauffällig sein und ausharren die beste Option. Wobei auch das Alter der Edelmetall-Horter ein wichtiger Aspekt ist. Dabei ist es aber ganz sicher nicht hilfreich, wenn durch (natürlich korrekte) Information zu Überwachungsmöglichkeiten Angst und Unsicherheit verbreitet werden.
    Wenn die Dauer einer Krise nicht zu lange ist, man etwas abseits wohnt, gut vorgesorgt hat und unentdeckt bleibt, ist die Chance hoch unbeschadet durchzukommen.
    Wenn du entdeckt wirst, bist du Tod!


    Aus diesem Grundnehme ich Stellung zu Themen wie Vorbereitung, Überwachung oder Fluchtstrategien - Und stelle meine Kenntnisse, Erfahrung und Einschätzung gerne den Forumsmitgliedern zur Verfügung, wenn diese angerissen werden. Aber grundsätzlich sehe ich nur wenig Sinn in Informationen, die in Extremfall eher schaden als nutzen.


    Gruss Wildkatze

    @iridium99
    Vorsorge war glaub ich jetzt nicht das Thema bei @Dark-End?
    Ging vorrangig um die Rendite, die sich mit geförderten Maßnahmen erzielen lässt.


    Ums kurz zu machen - Ich kenn kein Programm, mit dem sich auf längere Sicht wirklich was verdienen lässt.
    Aus meiner Sicht sind die Programme unrentabel oder die Rentabilität muss durch eine unkalkulierbare Abhängigkeit erkauft werden.


    Zwecks der Krisenvorsorge ist die Retabilität natürlich nicht so wichtig


    Ich gebe hier seit 3 Jahren einer bi- bzw. trivalenten Batterieanlage den Vorzug:
    D.h, 2 Batterieblöcke mit jeweils ca. 3,5kWh Batteriekapazität geladen aus Solar, dem öffentlichen Stromnetz oder den Dieselgenerator.
    Hört sich jetzt vielleicht dumm an, wegen dem öffentlichen Stromnetz als dritte Energiequelle. Aber solange das öffentliche Stromnetz funktioniert, seist es die Verbraucher und lädt die Batterien. Bei kurzzeitigem Stromausfall dient die Anlage damit aus Backup zum Stromnetz (wie bei einer Online-USV). Die Batterieblöcke speisen jeweils einen 1200/2000W Wechselrichter, wodurch ein hauinterner Energiemix aus Solar und öffentlichem Stromnetz zur Verfügung steht. Ist der Stromausfall länger oder scheint keine Sonne, springt das Aggregat für die Stromversorgung und die Batterieladung bei 50% Entladung ein.


    So ist die Anlage immer in Betrieb und funktionsüberwacht und für den Notfall ist auch keinerlei "Umklemmaufwand" erforderlich.


    Gruss Wildkatze

    @Reinhard_Köln
    Es ist schwer mit jemanden über eine Situation zu diskutieren, die dieser im Gegensatz zu einem selbst, so etwas zum Glück noch nicht erleben musste!
    ..oder was hast du in den 1990er gemacht? - Zuhause die Fernsehbilder verfolgt?


    Sorry, wenn das jetzt recht persönlich ist, aber wirf deinen unsinnigen Patriotismus weg. Wenn das Land verloren ist, was in einem Bürgerkrieg oder mehr einfach Fakt ist, hat es keinen Sinn zu kämpfen!
    Schnapp deine Familie verschwinde und komm erst zurück wenn die Lage sich etwas beruhigt hat. Dann kannst du, hoffentlich bei guter Gesundheit, das Land wieder aufbauen.
    Keiner hat etwas von deinen nutzlosen Patriotismus! - Entweder du gehst sinnlos drauf oder überlebst hast du danach physische oder psychische Probleme, dass du beim Wiederaufbau mehr Ballast als Hilfe bist.


    Damals haben auch viele zur Waffe gegriffen.. ich erspar dir die Details, wie diese nach der ersten Konfrontation ausgesehen haben, wenn sie diese "siegreich überlebten" und wie viele danach den Freitod gewählt haben.
    Sie starben einfach, so oder so, aber in jedem Fall völlig sinnlos, ohne Ruhm und Ehre oder auch nur die geringste Anerkennung. - und heute spricht niemand mehr über sie!


    Überleg dir einfach was für deine Familie, dich und das Land am Besten ist, bevor du den Ideologien von Leuten folgst, die sich als erste bei Kriegsausbruch vom Acker gemacht haben.


    Gruss Wildkatze

    Der Weg vom Blackout zu Gewalt und Chaos ist nicht weit, wird sicher nur Stunden dauwern - Soweit bin ich deiner Meinung..
    Aber zu einem ausgewachsenen multinationalen Krieg schon!


    Über diesen Fall, müssen wir aber ich diskutieren, denn das was dann auf uns zukommt, lässt uns nur den Weg der umgehenden Flucht. Und zwar bevor sich die Massen auf den Weg machen!
    Kannst mir jetzt Feigheit vorwerfen, aber ich bin nicht mehr in dem Alter das ich in den 1990ern hatte und habe auch noch eine Familie in Hintergrund. Ist jedem selbst überlassen, was er in einer derartigen Situation macht. - Ich werde meine Familie schnappen und sofort den vorbereiteten Fluchtplan umsetzten.

    Zu Wärmebildsystemen:


    Diese Systeme erfassen die von einer Quelle abgestrahlte Infrarotstrahlung und können Temperaturunterschiede von 0,1 K auflösen (teilweise auch mehr).


    Von außen ist lediglich eine Gebäudehülle zu erfassen, während ein Raum im Inneren, der durch andere Räume von den Außenwänden und vom Dach abgeschirmt ist, nicht erfasst werden kann.
    Weiterhin muss beachtet werden dass die Auflösung zwar sehr hoch ist, die Bandbreite einer ungemähten Wiese aber durchaus 5-10 K betragen kann (lokales Grundrauchen). Bei Bewegung kann dieses Grundrauschen herausgerechnet werden, bei Stillstand jedoch nicht!
    Außerdem ist die Abstrahlung von der 1. Oberfläche abhängig. Dies erkennt man schön bei Aufnahmen von Dächern, die mit lasierten Ziegeln gedeckt sind. Hier sind bei gleicher Temperatur immer noch die Konturen klar erkennbar, da die Oberfläche den Himmel unterschiedlich stark reflektiert.


    Es gibt ebenso viele physikalische Grenzen der Technik, wie kleine Dinge, die man sich zu Nutze machen kann um deren Einsatz zu erschweren.


    Auch solche Überlegungen gehören zur Vorbereitung!

    @Reinhard_Köln
    Es geht in meiner Aussage nur um Nachbarn und nicht Plünderer. Für Plünderer wäre eine Auto in einer Scheune erstmal nichts besonderes - Ist hier üblich, genauso wie mehrere Fahrzeug vorm Haus..
    Ob Plünderer bis zur Scheune kommen, liegt bei außerdem uns - Muss man in jedem Fall abwägen ob man einschreitet oder seine Deckung behält.


    Was die Wärmebildtechnik betrifft, hast du erstmal recht, dass vieles von oben sichtbar werden wird. Aber wenn man damit rechnet kann man dies bereits heute in die Vorbereitungen einfließen lassen. Dann geht man leicht in der Informationsflut unter.
    Wärmebildsysteme von Polizei und Bundeswehr haben auch physikalisch bedingte Schwachstellen. und ob die Bundeswehr in so einer Situation überhaupt was in die Luft bekommt...Hmm, Erfahrung..?
    In jedem Fall wird der überwachte Bereich jedoch der sein, wo etwas erwartet wird (Städte, Straßen,..) und nicht die Pampa. Dazu gibt es detaillierte Pläne für solche Szenarien und für eine flächendeckende Überwachung fehlen die Technik und das Personal.


    Was man auch bedenken sollte:
    Die meisten Menschen tappen blind und ohne jegliche Vorbereitung in eine Krise und verursachen Chaos. - Können aber auch als lebender Schutzschild bzw. Puffer verwendet werden. Die einigen wenigen, die sich wirklich umfassend vorbereiten, sind heute kaum einer Erwähnung wert.
    Im Ernstfall haben die öffentlichen Organe so viel mit dem Pöbel zu tun, um eine gewisse Ordnung aufrecht zu halten und den Schutz der "Oberen" zu gewährleisten, dass nur wenig Raum für Anderes bleibt. Wenn du jetzt noch eine Vorbereitung getroffen hast, die auch Dinge wie Wärmebildsysteme oder Patrouillen mit einschließt, hast du das maximale an Vorbereitung getan. 100% geht niemals, weshalb auch ein in Stufen angelegter Fluchtplan in jeden Fall vorbereitet werden sollte.


    Gruss Wildkatze

    ...aus dem 2. Artikel:


    "Der Verfasser weiß von einer „Prepper-Familie“, die sich bereits im Vorfeld Gedanken darüber gemacht hat, wer im Krisenfall mitversorgt wird und wer nicht. Das Ergebnis: Nur die Kernfamilie (Vater, Mutter, Kinder) erhält Wasser und Lebensmittel. Eltern, Schwiegereltern und Geschwister bleiben ausgeschlossen. Nachbarn sowieso."


    ..quasi meine Worte.


    Auch wenn ich bei Lesen feststelle, dass der Verfasser wohl noch nie selbst eine Krise durchlebt hat. Einige extrem wichtige Aspekte der Psychologie und Soziologie fehlen zumindest vollständig.
    Aber das was er schreibt ist eine wirklich guter Leitfaden für die Vorbereitung..


    Je weniger Menschen wissen und je seltener man vor die eigene Tür muss, desto sicherer ist man!


    Gruss Wildkatze

    @heavy metal
    aus heutiger, juristisch-deutscher Sicht hast du natürlich recht und die Unterschiede richtig und ausführlich erklärt, aber wenn wir das heutige System in Frage stellen, führt uns diese Betrachtung nicht sehr weit [smilie_blume]


    Zu deinem Steinzeit-Beispiel:
    Natürlich wäre dieser Ablauf um den Speer möglich gewesen und ist aus heutiger Sicht juristisch korrekt beschrieben. Aber mal ehrlich - Warum um alles in der Welt, sollte der Steinzeitler seinen besten Speer hergeben?
    Gruppen und Gesellschaften haben damals auf völlig anderen Aspekten beruht, als auf dem heutigen deutschen Recht! Schau dir dazu mal die "Übergabevorgänge" der noch existierenden Urvölker an..


    Heute geht es beispielsweise um EM, welches in einem fremden Tresor liegt. Komme ich im Extremfall ran? - Nein!
    Mit Aktien erwerbe ich einen Anteil an einem fremden Unternehmen. Kann ich mich von diesem Vermögen in einer Krise ernähren? - Ebenso Nein!
    Früher, als die Aktien noch ein Zettel-Papier waren, konnte ich u.U. jemanden finden, der mir im Tausch was zu essen dafür gegeben hätte. Heute ist das nicht mehr als ein digitales Bit auf einer Festplatte im Nirgendwo.


    Habe ich jedoch die Silberunze, eine Flasche Schnaps,.. in meiner Hand, bekomme ich evtl was zu essen dafür :thumbsup:


    Wenn das System zusammenbricht und das Chaos die Oberhand gewinnt, werden Definitionen wie Besitz, Eigentum, Anteil,..vollkommen an Bedeutung verlieren. Viele Tresore und Schließfächer werden sich wie von Geisterhand leeren,.. und du kommst nicht ran, weil der Tresor paar Kilometer (oder noch weiter) entfernt ist.
    Es wird allein Das zählen was wir in Händen halten und ein Gegenüber der bereit ist etwas dafür zu tauschen!


    Soll jetzt keinesfalls abwertend gemeint sein, aber ich finde solche Aussagen/Darstellung wie von dir schon irgendwie lustig. Wir schreiben hier andauernd von unsachlicher, einseitiger, korrupter,.. Justiz und Staatssystem und berufen uns andererseits auf genau diese Rechtsprechung.
    Schau dir mal die vielen Fäden hier an!
    Viele hier nehmen das Recht schon heute selbst in die Hand, wenn es um ihre Anlagen-/Vermögenssicherung geht. Wer verlässt sich denn noch auf Dinge wie Einlagensicherung [smilie_happy]


    Gruss Wildkatze

    "Eigentum" ist ein juristischer Begriff und somit nur in einer Jurisdiktion gültig und fungibel....In der Steinzeit gab's nur Besitz. Erinnere dich an die von mir angestossene (und vernachlässigte) Diskussion über Aktiendepots....

    Natürlich wird betrogen und manipuliert, egal wohin man gerade schaut!



    Aber es ist so, wie @LuckyFriday schreibt.
    Früher, und dazu muss man beileibe nicht in die Steinzeit gehen, gab es nur den Besitz. Wer etwas in Händen hält, dem gehört es auch.
    Das Eigentum ist nicht anderes als eine juristische Manipulation um jemand vorzugaukeln, er besäße etwas noch, dass ihm schon lange weggenommen wurde.


    Doch alle Betrügereien und Manipulationen werden schlagartig enden, wenn das System in Schieflage kommt. Dann werden die Verbrecher alles an sich reißen, während die Opfer damit beschäftigt sind etwas essbares zu finden!


    Man kann sollte immer alles zu jedem Zeitpunkt, von mehreren Seiten betrachten und nicht das was Heute ist, mit dem was Morgen sein könnte.
    Natürlich wird im Fall einer Schieflage wahrscheinlich der Aktienmarkt in den Keller und Sachwerte durch die Decke gehen. Aber das erstklassige Steak vom lokalen Weiderind, das ich gestern mit Freunde gegessen habe, wird dann in unerreichbarer Ferne liegen..


    Wenn wir etwas aus denn Ereignissen der jüngeren Vergangenheit lernen sollten, so ist es, ein Leben im Heute zu führen und nicht auf Reichtümer oder bessere Zeiten in einer Zukunft zu spekulieren, die wir vielleicht gar nicht mehr erleben.


    Gruss Wildkatze



    ..aber vielleicht versteht man das auch erst, wenn man eine derartige Situation durchlebt hat?
    Im Rückblick war ich damals so blauäugig und habe anders gedacht - Heute versuche ich die Lücken die ich damals erkannte im Vorfeld zu schließen..

    @Jocky
    In deinem 2. Video brennt definiiv kein Lithium!
    Ich tippe mal auf Gasflaschen, wie auch @taheth, auf Grund der wegfliegenden Teile.


    Eine brennende Lithiumbatterie sieht ganz anders aus. Wesentlich heller (weißeres Flammbild) mit "Sprühfunken" ähnlich Goldregen mit Perlen.


    Aber die erstes Video ist gut - Also gut wenn du keine E-Schleuder hast [smilie_happy]
    Ich kenn das bei mir hier vom Gewerbegebiet, wo sich allabendlich die Leute um die wenigen Ladesäulen streiten..
    bevor es mit dem Verbrenner die restliche Strecke nach Hause geht :wall:


    Gruss Wildkatze

    Prima. Und was ist wenn eine Ausgangssperre verhängt wird. Und Alles was sich Nachts bewegt vom Hubschrauber beschossen wird.

    Hast du falsch verstanden..
    Es ist nur unsere Antwort auf die Frage, wie mir uns im Krisenfall verhalten - Heist nicht, dass wir wirklich vor haben wegzugehen.


    Vielleicht zur Erklärung:
    Wir wohnen hier in einer ländlichen Umgebung, in der niemand mitbekommt ob jemand zuhause ist oder nicht. Zumindest dann nicht, wenn man ruhig ist und kein Rauch aufsteigt.
    Steht kein Auto vor der Tür, ist auch niemand zuhause...und wer schaut schon in die Scheune?
    Die Vorteile eine 3-Seit-Hofs :thumbsup:


    Wie ich bereits geschrieben habe, sind wir für rund 4 Wochen vollkommen autark und haben uns auf ein längeres Ausharren vorbereitet. Nur nach außen kommunizieren wir eher das Gegenteil und verhalten uns auch so.


    Ob wir dann wirklich 4 Wochen durchhalten (müssen)..? - Ich hoffe mal nicht, aber möglich wäre es!
    Nach spätesten 6-8 Wochen müssen wir jedenfalls mal unsere gesicherte Behausung verlassen und weitere Nahrungsmittel zu "holen". Ist nicht weit, aber jeder Schritt vor die Tür ist nunmal auch ein Risiko..


    Aber keiner weiß was kommt..

    "Ein Aspekt, der in Zukunft noch wesentlich an Bedeutung gewinnen dürfte."


    Ich würde mal sagen das ist weitaus mehr wie ein Aspekt..
    Inoffizielles (anonymes) Vermögen ist die grundlegende Basis für Sicherheit einer Anlage.
    Was du nicht hast, kann dir auch keiner so leicht wegnehmen :thumbsup:


    Gruss Wildkatze

    @Otoshi
    es ist gar nicht so wichtig , ob alles in dem Video 100% richtig und anwendbar ist.
    Entscheidend ist alleine, das Menschen aufgerüttelt werden und erkennen, dass es da ein Thema gibt, mit dem sie sich vielleicht mal befassen sollten.


    Im Prinzip wusste das, was im Video zu Lebensmitteln und Konservierung genannt wird, vor 50 Jahren noch jedes Schulkind. Kühltechnik und Supermärkte haben uns bequem gemacht und das Wissen ging bei vielen Familien verloren..


    Ich teile auch nicht alle Aussagen des Videos, aber im Kern finde ich es gut - Einfach machen und nicht nur jammern :thumbsup:

    Die Antenne sollte unauffällig und leistungsstark sein, was ein paar Kompromisse erfordert.
    Eine 8m hohe Hochleistungsantenne bringt zwar viel Leitung, aber halt auch fragende Blicke.
    Einer kleinen, unauffälligen Antenne fehlt es oft an Leistung..


    Nach mittlerweile vielen Jahren im Funkbereich haben bei uns nur wenige Antennen überlebt.
    Preislich wie gesagt 30-80 €, je nach Montageaufwand.


    Für den mobilen Betrieb, auf dem Auto/WoMo kommt die altbewährte DV27, die es unverändert seit über 40 Jahren gibt, zum Einsatz. Ein einfacher Stab der wie eine etwas längere UKW-Antenne aussieht (140cm lang).Zur Not kann man sie auch unauffällig ins Auto legen, wenn diese nicht gebraucht wird. - Link zu Amazon


    Stationär verwenden wir die Albrecht Referenz 160. Sie ist an der Schmerzgrenze zur Unauffälligkeit, bringt aber eine tolle Leistung. Sieht bisschen wie ein Lampion (Durchmesser etwa 30cm) mit einer fast 2m langen Rute aus.
    Hat aber über die Jahre noch niemand danach gefragt :D - Link zur Referenz160


    Beide Antennen haben einen DV27-Fuß, wodurch diese auch ausgetauscht werden könnten (zumindest im Stand).


    Wenn es dennoch eine große Antenne sein soll, ist die recht filigrane Sirio SD27 eine gute Wahl.
    Allerdings ist diese stolze 5,5m lang und wird, dipolüblich in der Mitte befestigt. Sollte allerdings nicht so windig am Montageort sein, da diese mechanisch nicht sonderlich belastbar ist. Zusätzlich zu so einer Antenne wird noch bisschen Zubehör: Mast, Montagematerial, Matcher, etc. benötigt. Da kommen schnell 300-400€ zusammen - Link SD27


    Gruss Wildkatze

    mit dem Link aus Beitrag 50 kommst du direkt zum richtigen Gerät!


    Vom Hersteller gibt es standardseitig nur 2 Geräte:
    Die normale CB-Version mit 4/4/12W, bei der nur die CB-Kanäle mit zulässiger Leistung betrieben werden können und eine Amateurfunkversion mit höherer Leistung, die aber nur auf den AFU-Bänder betrieben werden kann.
    Letztlich ist das nur eine Sache der Freischaltung und des Abgleichs und wird von verschiedenen Händlern durchgeführt.


    Beim Gerät AE-5890 in Version 3 von Diesner ist alles freigeschalten und abgeglichen, was das Gerät technisch kann.
    DU musst eigentlich nur auf den Frequenzbereich beim Gerät 24.715 - 29.655 MHz achten.
    Gewährleistung und die Verantwortung für die Zulassung liegt beim umbauenden Händler, womit rechtlich alles in Ordnung ist. Theoretisch kannst du auch selbst die Jumper umsetzten, verlierst dadurch aber die Gewährleistung und den zwingend notwendigen Abgleich kannst du auch nicht machen. Ob sich der Aufwand für die 25€ Aufpreis wirklich lohnt, ist eine andere Sache..
    Ein Amateurfunker könnte die Erweiterung und den Abgleich natürlich auch machen, aber nur für die eigene Benutzung ..und wenn er es für dich macht, macht er es auch nicht umsonst.


    Aber wie bereits gesagt sind die 4/4/12W im Standard vollkommen ausreichend. Wenn man aber für nur 25€ zwei AFU-Bänder (10m + 12m) dazu bekommt in Ordnung - Ob man es dann später tatsächlich braucht, oder es DEN Unterschied bringt, glaube ich eher nicht! - Aber besser bisschen mehr :D
    Von der praktischen Seite haben Standort und Antenne weitaus mehr Einfluss, als diese Erweiterung.


    Für die, die den Hardware-Umbau selbst durchführen möchten - Link-
    (NUR Umbau kein Abgleich!)


    und hier das Service-Manual


    Gruss Wildkatze

    ..noch ein Nachtrag:


    Das Albrecht 5890+ V3 kann bei folgenden Händler für 239,00€ zuzügl. Porto 5,50€ bezogen werden:


    Diesnerfunk - Jörg Diesner
    Friedhofsweg 4
    35708 Haiger
    Telefon: 02773-2958


    oder über den Onlineshop von Diesnerfunk in der Bucht:
    Diesner - Albrecht AE5890+V3


    Daten nach Modifikation:
    Frequenzbereich 24.715 - 29.655 MHz
    Maximale Leistung : 12 W AM, 40 W FM, 40 W SSB


    Bitte die rechtlichen Beschränkungen in Deutschland beachten!
    Besitz und Betrieb im CB-Band bei max. 4 W ist legal - Alles andere nicht..
    Auch Vorsicht bei Grenzübertritt, da hier andere Grenzwerte gelten. In der Schweiz ist die Einfuhr verboten!
    (alles nur damit ich mich rechtlich korrekt verhalte.. ihr versteht schon [smilie_happy] )


    Gruss Wildkatze