Soweit man es von außen beurteilen kann, macht die Wagnertruppe in der UA die Drecksarbeit und ist damit erfolgreich. Es rümpfen ja viele die Nase wg. der Knastrekrutierung, aber das scheint freiwillig zu sein und die Leute wissen worauf sie sich einlassen. Sie bekommen einen Neuanfang wenn sie 6 Monate (?) durchhalten und ersparen der normalen Armee Verlustraten wie sie in Situationen wie Asowstal, Soledar usw. unvermeidbar sind.
Einen echten Streit mit dem Kreml wird Prigoschin kaum haben. Aber in RU läuft bei weitem nicht alles rund. Pjakin erzählt ja immer wieder von diesen "Westlakaien", also Figuren in hohen Positionen, die für die andere Seite arbeiten, auch in der Generalität. Stalin hatte wohl schon das Problem. Kadyrow hatte sich auch beschwert in den ersten Monaten. Insofern ist es nachvollziebar, daß jemand wie Pigoschin öfter mal der Kragen platzt. Im Februar gab es wohl ernste Probleme mit dem Nachschub.
Ich vermute, in dieser Richtung liegt die Erklärung. Für die Westjournalisten, die ohnehin jedes Haar in der Suppe suchen, ist das natürlich ein gefundenes Fressen.