Beiträge von Euroliebhaber

    Den perfekten Nachkauf-Zeitpunkt wird man nicht erwischen. Einerseits sinkt der Wert des Giralgeldes um 9,1% Inflation, andererseits wird Gold immer billiger. Kaufst Du heute, steht der Barren/die Münze kommende Woche um 5% tiefer.....A.karte gezogen.


    Andererseits kann die Hausbank auch ganz schnell ins Strudeln kommen und man hat sein Konto auf Null bzw. Insolvenzmasse reduziert. Vom SAG ganz zu schweigen. Wenn alle Assets verlieren, auch Gold, dann beißen sie uns alle in die Waden, egal, wo das Geld liegt.


    Ich finde (neben echten großen Lebensproblemen) die Situation derzeit als besch....en, wenn man sein Vermögen sichern will. Siehe oben. Aber letztendlich ist man so oder so gekniffen, ob mit der Pleite seiner Bank oder dem zu teuren Kauf von EMs.

    Am Tag X wird der große Schnitt kommen - inkl. "Lastenausgleich" für alle, die den finanziellen Mordanschlag über die Energiepreise noch überlebt haben. Das geht über Nacht und ruckzuck.


    Was dann wohl mit den Giralguthaben passiert? Ich rechne mit einem 50% Schnitt, bei dem schlagartig alles Ersparte nur noch die Hälfte wert ist.


    Es geht gar nicht anders, der Sozialstaat wird gemeinsam mit dem Euro spätestens im Frühjahr kollabieren. Und die kommende Rezession und Depression wird alles bisher dagewesene übertreffen, weil jetzt zum ersten Mal ALLE Teile der Bevölkerung ihrer Kaufkraft beraubt werden.


    Was meinst Du denn, wozu der Zensus durchgeführt wurde? Es wird eine Formel geben, bei der ein Durchschnitt der "erlaubten" Wohnfläche für den Pöbel festgelegt wird. Für alles, was darüber liegt, wird gezahlt werden müssen, natürlich wegen der "Gerechtigkeit".


    Daher verstehe ich nicht, wie man sich in der aktuellen Situation Gedanken über kurzfristige 5% machen kann. Es gibt keine zu teuren EM, sondern nur einen kurzfristig auf dem Pfad in den Abgrund pausierenden Euro.


    Und wenn Du nicht weißt, wie Du absichern kannst, hau die Kohle halt raus. Kann Dir keiner mehr nehmen den Spaß.

    Achja, der Hopf. Alles, was er "prophezeit", gibt's zigfach anderswo für umme zu lesen, dazu muss mal allerdings im Angelsächsischen unterwegs sein. Was der einfach gestrickte deutsche Kleinanleger aber nunmal nicht ist und deshalb kräftig abgemolken werden kann.


    Man muss nur das Aufmacherbild sehen, dann weiß man eigentlich schon Bescheid, an welche Zielgruppe sich gerichtet wird: diejenigen, die zu keinen eigenen Gedanken fähig sind und jede Menge Angst um ihre drei Monatsgehälter Erspartes haben.


    Aber soll jetzt nur @Caldera antworten oder auch andere? Blicke da nicht ganz durch, poste aber trotzdem einen Chart. Ein bisschen Überbrückung, bis er endlich geantwortet hat.


    :D


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    Jo, die Zeit ist mittlerweile das Sammelbecken für den ganz harten Kern der vollverblödeten Massenpsychotiker von links.


    Deshalb unterstütze ich auch nach Kräften, dass sich jeder von diesen Vollpfosten so schnell wie möglich die nächste Spritze holt.


    Der neue, "angepasste" Stoff wurde übrigens "erfolgreich" getestet - 8 Mäuse haben wohl positiv reagiert. Tests an Menschen gab es nicht, aber wozu auch. Ist ja eh für Spatzenhirne gedacht, die Plörre. Kommt auf das Gleiche hinaus.


    Unterhaltsame Zeiten!


    https://www.news.de/panorama/8…zweifel-an-wirksamkeit/1/

    Der Kurssturz von Perseus erfolgte übrigens trotz der Bekanntgabe von Rekordergebnissen, soviel zum Thema „Sentiment“. Darüber hat man in den australischen Foren auch gestaunt…


    Die meisten Minen preisen mittlerweile Goldpreise zwischen 1400 und 1500 ein…super.

    Hier meine Vision:
    nochmal einen Satz runter
    ab Frühjahr: rauf zum Doppeltop


    Meiner Meinung nach steigt da gar nichts mehr nennenswert, ein waschechter Crash steht ins Haus. Wenn erstmal verinnerlicht wurde, dass der Häusermarkt und damit der Konsum in den USA vor dem kompletten Kollaps steht, bleibt kein Stein auf dem anderen. Ich bin sowohl short auf den S&P und auf den DAX.


    In China riegeln die Irren schon wieder wegen Corinna ab, da kollabiert gerade die nochmals größere Immoblase. Und was machen totalitäre Staaten, wenn im Inneren nicht mehr läuft? Genau.


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    Wir sind definitiv im Endspiel, das haben die meisten noch nicht begriffen.


    Jetzt geht es darum, Cash zu horten, um bei physischem Metall nachlegen zu können.


    Silber hat ein neues Tief, damit sind die Zählungen hinfällig. Was aber auch wieder nur bestätigt, dass in diesem manipulierten Markt EW nicht funktionieren kann, da bestimmte Marktteilnehmer losgelöst von tatsächlichen Preisen (= reale, durchschnittliche Produktionskosten) machen können, was sie wollen.


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    Mal wieder der S&P 500 am Ende seines Superzyklus. Am Startschuss im Sommer 1982 war das Shiller-KGV auf dem niedrigsten Stand seit 1920 angelangt, bei 6,5. Heute sind wir bei 31 und es wimmelt nur so von hochverschuldeten Zombieunternehmen in dem Index.


    Meiner Meinung nach geht die Korrektur jetzt mindestens bis Welle 4, dem Covid-Crash.


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    Monatlich war bis jetzt immer erst dann ein Boden erreicht, wenn der RSI bei 20 und Money Flow bei 30 stand. Außerdem beachtenswert: die unglaublich hässliche Monatskerze, die sich gebildet hat.


    [Blockierte Grafik: https://de.share-your-photo.com/img/559bb5da30.png]Der Wochenkurs sieht nicht viel besser aus. Hier hat der 52-Wochen-Schnitt nach unten gedreht. Das ist das letzte Mal 2008 passiert, damals halbierte sich der Kurs.


    In den USA kreist jetzt die Kettensäge, der Immobilienmarkt wird zur Schlachtbank geführt. Die Google-Suchanfragen zu "Haus verkaufen" bzw. "Haus schnell verkaufen" gehen durch die Decke, immer mehr eigentlich vereinbarte Hausverkäufe werden nicht vollzogen. Gleichzeitig werden alle erledigt, die Kredite auf ihre Autos zurück zahlen müssen, auch hier geht es ans Eingemachte.


    Und was macht Uncel Sams Haushalt? Wir sind jetzt bei 140 % Staatsschulden vs. GDP, und das sind nur die administrativen Zahlen. Natürlich geht die Verschuldung Hand in Hand mit dem Start der Aktienhausse 1982.


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    Das alles wird zu einem Ende kommen, die Frage ist nur wann. Abschließend noch Silber, sieht nicht gut aus.


    :S


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    Natürlich kann der Deckel nicht drauf gehalten werden. Die Frage ist nur, ob das Geld dann in Minen fließt oder gleich den direkten Weg in physische Ware bzw. entsprechende Derivate wie ETF etc. nimmt.


    Ich bin da mittlerweise skeptisch. Man kann irgendwann die Leute nicht mehr ohne Probleme in einen Markt zurück holen, der in erster Linie durch Kursverluste und regelmäßige Abverkäufe vom Feinsten glänzt, nur gelegentlich unterbrochen von kurzen Haussephasen, wo man am Ball bleiben muss.


    Hier HUI vs. Gold 5 Jahre:


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    Mit physischen bzw. einem ETF hat man wesentlich besser geschlafen und hinten raus auch noch 35 % besser abgeschnitten als mit Goldminen, wo man morgens nur mit fest umklammerter Kaffeetasse die Kurse checken darf und sich ansonsten als Timingwunder bewähren muss.


    Irgendwann haben die Mineninvstoren einen zuviel auf die Nuss bekommen und sind weg.

    Meiner Ansicht nach sind wie an dem Punkt, wo man ganz ehrlich zu sich selbst sein muss: Wir haben ein prinzipielles und kein temporäres Problem. Und das hat dann nicht mehr mit "Pessimismus" zu tun.


    Nehmen wir mal Gold Fields, die diese Woche Bombenzahlen vorgelegt haben, in einem toxischen inflationären Umfeld Umsatz und Ertrag steigern konnten UND einen positiven Ausblick vorgelegt haben. Reaktion: Die Aktie rutscht ins Minus (gestern -4,5 %).


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    Charttechnisch hat Gold Fields es geschafft, einen langjährigen Abwärtstrendkanal zu verlassen und diesen Ausbruch zu bestätigen. Vom Allzeithoch bei 35 $ sind sie trotz doppelten Allzeithochs bei Gold aber immer noch Welten entfernt.


    Alles, was ich an GFI an Fundamentalem und in den Charts analysiere, ist positiv. Trotzdem fällt der Titel. Und da stellt sich dann die Frage warum.


    Goldminen haben wie andere Rohstoffproduzenten das prinzipielle Problem, dass sie den Preis ihrer Produkte nicht selbst bestimmen und an den tatsächlichen Produktionskosten ausrichten können. Abseits der Manipulation bedeutet das, dass die Qualitäten des Managements und der Projekte über den Ertrag und somit auch über den Kurs entscheiden. Das ist aber nun offensichtlich nicht mehr gegeben. Und was heißt es, wenn Zahlen nicht mehr interessieren (und wenn, dann nur noch auf der Seite nach unten)?


    Dass a) keine Investoren mehr am Markt aktiv sind, die sich nach Zahlen richten. Oder b) diese zu dem Schluss kommen, dass die Zahlen keine Rolle spielen in diesem Markt.


    Wann die zurückkommen? Keine Ahnung, aber vorher macht es keinen Sinn mehr. Denn erst kommen die Chartisten, die den Preis bestimmen. Dann die Fundamentalisten und dann wieder die Chartisten, denen Fundamentales völlig wumpe ist. Und genau das ist da nächste Problem. Wenn ich Vermögen verwalte und meinen Chartisten frage, wie es denn mit Minen aussieht, winkt der sofort ab. Vor allem, wenn er einen Chart wie von PAAS sieht.


    De facto ist die Aktie seit 2009 (!) in einem Bärenmarkt. Trotz zwischenzeitlichen Rekordpreisen bei Gold und Silber wohlgemerkt...


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    Wenn sich der Chartist das anguckt, kommt er zu folgendem Schluss: in einem Zeitraum von 14 Jahren ist der Kurs mit kurzen Unterbrechungen 10 Jahre gefallen und 4 Jahre gestiegen, ohne aber jemals das ATH wieder zu erreichen. Das heißt: ich muss unbedingt die kurzen Anstiegsphasen erwischen, von langfristigem Vermögensaufbau kann keine Rede sein.


    Oder der HUI:


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    Was soll der angestellte Chartanlalyst seinem Vermögensverwalter denn anderes sagen als "Finger weg", bis mindestens das 2020er Hoch geknackt ist? Ich hatte die ehrliche Hoffnung, dass in dieser Berichtssaison der Schalter umgelegt wird und dass Werte wie AEM, Newcrest oder eben auch GFI die Herde anführen können. Weil sie gute Ergebnisse vorlegen können und den Unterschied machen.


    Das ist leider nicht der Fall. Ich bin Megabulle für Gold und Silber, aber nicht mehr für die Minen. Als letztes Beispiel AEM, profitabel, hohe Reserven, gute Pipeline, kein Länderrisiko.


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    Ich kann warten, ich halte die weiter stur im Depot, weil ich mit dreistelligen Preisen rechne. Aber was soll ein Vermögensverwalter seinen Kunden sagen, der einen Halbjahresbericht schreiben muss? Ich schreibe das alles sehr ungern, aber so ein Forum ist ja nicht nur dazu da, sich gegenseitig ...ihr wisst schon.

    Danke für die Zusammenfassung. Ich kaufe gar nichts mehr nach, weil der Markt definitiv tot ist. Meine bestehenden Positionen werden gehalten und sind per Stop abgesichert, danach war es das für mich. Die Konzentration gilt künftig Physischem, das meiner Meinung nach die Minen deutlich ausperformen wird.


    Später mehr Details zu meiner Analyse und Schlussfolgerung, aber vorab folgendes: Gute Zahlen haben keinen nennenswerten Einfluss auf die Kurse (siehe AEM, Newcrest oder Gold Fields) schleche Zahlen oder Ausblicke werden überproportional abgestraft (siehe Westgold mit nun absurdem Enterprise Value, habe gestern gekauft).


    In diesem Markt sind keine institutionellen Investoren mehr zu finden, panische Kleinanleger und ETF-Halter bestimmen die Kurse. Und so traurig es ist: Wenn Fundamentaldaten keine Rolle mehr spielen, hat investieren keinen Sinn mehr.


    Was bei den Goldminen bescheiden aussieht, ist bei den Silberminen nur noch eine reine Katastrophe. Gleich mehr zum Beispiel PAAS.

    Jetzt wissen wir jedenfalls, warum CEO Fullarton vor die Türe gesetzt wurde: aus gutem Grund. Nachdem ich in den letzten Wochen durch meinen dynamischen Stop raus gekickt wurde, bin ich heute wieder mit einer ersten kleinen Position rein gegangen.


    Grund ist die mittlerweile außerordentlich günstige Bewertung, hier im Detail:


    1. Der Kassenbestand beträgt netto (!) 67,5 mio., was alleine rund 14 % der MKP ausmacht. Westgold ist somit komplett schuldenfrei.


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    2. Der operative Cash-Flow ist positiv, das KBV ist auf 0,77 gefallen.


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    Eigenkapital 587,7 Mio. nach Abschreibungen, MKP 454 Mio.


    3. Das Kurs-Umsatzverhältnis ist ebenfalls sehr niedrig bei 0,7.


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    Hier gilt es zu beachten, dass neben den Kosten vor allem das Hegdebook die Bilanz verhagelt hat.


    Interessant dabei ist, dass das Elend im Juli 2023 endet und Westgold ab da nahezu vollständig von einem steigenden Goldpreis profitieren wird. Die Reserveunze wird z. Zt. mit 151US$, die Ressourcenunze mit 39 US$ bewertet.


    Gut möglich, dass es in den nächste Wochen nochmal runter geht, nachdem sich Powell vorhin als neuer Volcker präsentiert hat und nicht nur die USA, sondern auch weite Teile der Welt in die Turbo-Rezession kicken wird, bevor final die Inflationsdämme brechen.


    Hier kann man sich gedanklich auf 0,80 AUD einstellen, was das Tief aus 2019 testen würde.


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    Zahlen sind raus.


    - 1,2 Mio Unzen produziert
    - 2,253 Mrd. Umsatz
    - 498 Mio. $ bereinigter Gewinn nach Steuern
    - 22 % Nettorendite
    - 0,56 Ct / Aktie = KGV 7,9
    - AISC 1.148 $
    - KBV = 1,05
    - KUV = 1,75
    - Bewertung Reserveunze = 151 $
    - Bewertung Ressourcenunze = 68 $


    Kurs NYSE: 8,83 $


    Interimsdividende 19,5 Ct. Macht bei halbjährlicher Betrachtung eine Dividendenrendite von 4,41 %.


    https://www.goldfields.com/reports/q2-2022/fin-is.php


    https://www.goldfields.com/reports/q2-2022/fin-pos.php


    Gemeinsam mit Yamana ergäbe sich tatsächlich einer der besten Mayors überhaupt.

    Lange kann die Bodenbildung nicht mehr dauern. David Morgan himself hat nun auf Youtube bekannt gegeben, man solle nicht in den Metallen übergewichtet sein. :D


    Hier ab Minute 23. Zu bevorzugen seien Investments in Firmen, die in Wasser, Energie oder Nahrungsmitteln aktiv seien. Da fragt man sich natürlich, warum man zum Kuckuck einen Silber-Newsletter abonnieren soll, wenn nicht mal mehr der Herausgeber selbst daran glaubt.


    https://youtube.com/watch?v=BRy-MBUTPNU&feature=share

    Viele wissen gar nicht was sie alles reden..von Wellen bis Trendumkehr, Doppelboden...blablabla...

    Mittlerweile fände ich es wirklich notwendig, wenn auf inkompetente Beiträge wie diesen verzichtet werden könnte. Nur weil du dich nicht mit Chartanalyse befasst und offenbar keine Stops eingezogen hast, solltest Du nicht den Frust über dein Depot auf andere projezieren.


    Damit es aber nicht oT wird, hier noch Charts zum gestrigen Verlauf bei Silber. Zunächst mal die Zählung von @resci, ganz leicht modifizert. Kann ich unterschreiben, obwohl da andere die weitaus größeren Experten sind. Die steigenden Volumen zeigen ganz klar das impulsive Verhalten und auch die Korrekturen sind für mich gut nachvollziehbar (ist der 2-Stundenchart).


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    Und jetzt zur Manipulation, die natürlich auch wieder am Freitag statt gefunden hat.


    Zunächst mal auch im 2-Stunden-Chart der Verlauf seit der Welle 5 (unten die Tagesangaben). Man sieht das schöne Volumen, aber auch, wie dann immer genau passend zum Retracement dagegen geschossen wird.


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    Sobald ein bestimmtes Retracement erreicht bzw. zurück erobert wird, steigen die Verkaufsvolumina sprunghaft an. Ist natürlich immer Zufall, genau wie das Abladen von Positionen bei dünnem Volumen über Nacht.


    Interessant ist auch der tägliche Mittagsabverkauf in New York. Die Eröffnungs-Drückung kennen wir ja alle. Beinahe noch spannender ist aber die jeden Tag stattfindende Drückung zur Mittagspause, hier mal von letzter Woche.


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    Um Punkt 12.30 Uhr sind in der letzten Woche TÄGLICH Positionen im großen Stil abgeladen worden. Immer um die gleiche Zeit. Und dann gibt es tatsächlich noch minderbemittelte Zeitgenossen, die was von geregelten Märkten, Dollarstärke und "normalen Marktbewegungen" faseln - ich werfe mich weg vor Lachen!


    Abschließend noch das Treiben vom gestrigen Freitag.


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    Beeindruckend, mit welchem Volumen zwischen der Kurs innerhalb einer halben Stunde unter das 61er Retracement gekloppt wurde: insgesamt 574.600 Unzen oder ein Viertel der weltweiten Tagesproduktion wurden da - selbstverständlich nur in Papierform - auf den Markt gekübelt. Und das wohlgemerkt zu einer Zeit, wo in Europa alle Feierabend hatten und in Asien alles in den Betten lag.


    Noch was persönliches: Ich mache das hier, weil ich u. a. überzeugt davon bin, dass der Silbersqueeze passieren wird - und zwar je eher, umso mehr Leute geduldig physisches Silber stapeln. Wenn es soweit ist, wird das Geschehen bei Nickel wie ein Kindergeburtstag sein. Das kann man gut heißen oder auch nicht, verstehen oder auch nicht, gerne anderer Meinung sein. Ich will aber bitte nicht als Trottel beleidigt werden, der nicht weiß, wovon er redet. Danke.

    Gewissermaßen ist es "wieder" eine Glaubensfrage, ob EVN dieses mal seinen Produktions- (720 koz Gold) & Kostenausblick (AISC1240$/oz) für FY23 einhalten können wird oder nicht.

    Nur der Vollständigkeit halber: es handelt sich um australische Dollar, der Ausblick geht also von knapp 900 US-Dollar aus, die aktuellen AISC betragen 913 US-Dollar.


    Nicht berücksichtigt im Kurs ist währenddessen die Ressourcenausweitung bei Ernest Henry von 28 % bei Kupfer und von 24 % bei Gold (siehe auch die Meldung aus dem August).


    Ist aber eh egal, da die Zahlen momentan keine Rolle spielen, die Shorter haben den Markt fest im Griff. Bevor Gold nicht wieder über 2.000 steigt, werden die Minen daher weiter geschlachtet - egal, was sie richtig machen und wie sehr sie in die Zukunft investieren.

    Immer, wenn gerade wieder Weltuntergangstimmung ist und allgemeines Geraune vorherrscht, gucke ich mir nochmal die CoT-Daten an. Und siehe da, wir befinden uns auf dem gleichen Niveau wie im Frühjahr 2019. Außerdem wurde die 2018 entstandene Trendlinie zurück erobert.



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    Bei Silber sieht es noch besser aus. Die Hedgefonds sind allesamt noch massiv Nettoshort.


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    Diese Datenlage gab es noch nichtmal beim Covidcrash, sondern auch da müssen wir zum Frühjahr/Sommer 2019 zurück gehen.


    Hier mal die aktuellen "Bestände" aus den beliebten Warenhäusern der Comex:


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    Es befinden sich nur noch knapp 55 Mio. geprüfte, sprich tatsächlich vorhandene und zur Auslieferung bereit liegende Unzen in den Regalen. Das ergibt eine MKP von rund 1,1 Mrd Dollar. Also das, was bei Apple in der Portokasse für Getränke liegt...Die Füchse von JPM haben gleich knapp 10x soviel behauptetes wie tatsächlich vorhandenes Silber "gestapelt".


    Ich bin jedenfalls nach wie vor Silber long, der nächste Einstieg ist bei Rückgängen bei 19,50 vorgesehen.


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    Und jetzt warte ich noch in Ruhe die Quartalszahlen der Australier und die Reaktion des Marktes darauf ab. Danach entscheide ich, ob ich ausschließlich mit Optionen und Physischem weitermache, oder doch bei den Minen bleibe.