Zwei Stunden lang wurde hinter verschlossenen Türen das Putin-Trump-Treffen am Freitag in Alaska besprochen. Im Kanzleramt per Video zugeschaltet: u. a. US-Präsident Donald Trump.
Das Ergebnis: Merz und Selenskyj stellen fünf Bedingungen für die weiteren Verhandlungen.
▶︎ Die Ukraine muss mit am Tisch sitzen.
▶︎ Der Waffenstillstand soll am Anfang von Verhandlungen stehen.
▶︎ Die Ukraine ist zu Gebietsabtretungen bereit. ABER: Eine rechtliche Anerkennung russischer Besetzungen steht nicht zur Debatte.
▶︎ Die Ukraine benötige „robuste Sicherheitsgarantien“, so Merz. Die Streitkräfte müssten instand sein und bleiben.
▶︎ Verhandlungen müssten Teil einer transatlantischen Strategie sein, die auf „starke Unterstützung für die Ukraine und notwendigen Druck gegen Russland“ setze, so der Kanzler.
Merz: Gebe es in Alaska am Freitag keine Bewegung auf der russischen Seite, müssten die USA und Europa „den Druck erhöhen“. Man habe verhandelt, dass Trump nach dem Treffen mit Putin zuerst Selenskyj informiere, dann die EU.
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