Wenn ich mich umsehe und versuche, absolut wertfrei die Menschen einzuschätzen, die mich umgeben….
Degenerativ, dumm wie Brot, leider ein totaler evolutionärer Rückschritt 
Ja und Nein.
Eine wertfreie Einschätzung von Menschen ist nicht möglich, wie dein Nachsatz belegt, 😉. Nach welchen wertfreien Kriterien sollte das möglich sein?
Ich stimme zu, daß ich auch Schwierigkeiten habe, Teile der Mitbürgerschaft als evolutionäre Krone der Schöpfung wahrzunehmen.
Mal vorausgesetzt, daß Evolution nicht nur den Zwang sondern auch die Möglichkeit zur Weiterentwicklung benötigt, stelle ich fest, daß zwischen Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft offensichtlich unterschiedliche Entwicklungsbedürfnisse herrschen, sprich, die Entwicklungsrichtungen sind unterschiedlich motiviert.
Der eine freut sich über sein tägliches Essen und ist mit den Grundbedürfnissen Kleidung, Obdach, Nahrung voll beschäftigt und bei Erfüllung derselben zufrieden.
Der andere möchte Weltenherrscher werden und erklärt sich selbst zur Elite und zum Maßstab aller Dinge.
Die Crux liegt offensichtlich darin daß die Mittel zur Erreichung jeweiliger Ziele unterschiedlich verteilt sind, und zwar in jeglicher Hinsicht.
Nehmen wir nur die Parameter "Geld" und "Intelligenz".
Da ergeben sich schon vier verschiedene Zuteilungsmöglichkeiten, G+/I+, G+/I-, G-/I+, G-/I-. Ich hoffe das ist verständlich.
Nun haben wir das Phänomen in unserer Gesellschaft, daß bis zu einem gewissen Grad jeder Bürger prinzipiell an beiden Parametern teilhaben kann.
Die Möglichkeiten sind vorhanden.
Betrachtet man die Verteilungsalgorithmen sehe ich, daß die Verteilung eher in den Händen einer selbsternannten Elite liegt, die gelernt hat, technische Entwicklung für eigene Zwecke zu nutzen.
Die Zugehörigkeit zur "Elite" wird aber eher durch Geld bestimmt, zumindest im westlichen Denksystem, weniger durch Intelligenz. Das kann man sehr schön beobachten an Mitgliedern des deutschen Bundestages, des europäischen Rates und anderen minderhirnigen Institutionen. Deren vermeintliche Übermacht, also Geld gegen Intelligenz, besteht in der Kontrolle der demokratischen Grundpfeiler Legislative, Judikative, Exekutive.
Wie kann das sein, fragt man sich?
Die Antwort liegt in der Position des Fragestellers.
Das Geld sagt, ich zahle also bin ich!🤑🫅
Das Hirn sagt, ich denke und könnte sein, wäre da nur nicht das verfluchte Geld.🤯🦴
Und dann stelle ich fest, beide Seiten sind Illusionen von Macht, die wahre Macht liegt in der Kontrolle, also der Beherrschbarkeit beider Seiten.
Vergleiche ich das zB. mit einem System wie China, stelle ich fest, deren System versucht beides zum eigenen geschäftlichen und gesellschaftlichen Vorteil zu nutzen. Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, daß die Förderung elitärer Strukturen und finanzieller Hintergründe in einer Institution verankert ist, die beide Seiten kontrolliert.
Offensichtlich ist dieses System sehr erfolgreich gegenüber dem westlichen Denkmodell.
Und mich dünkt, da hat sich irgendjemand gedacht, man könnte dieses System auf den Westen versuchen zu übertragen.
Das wäre der Status Quo in meinen Augen.
Grüße Bb