Beiträge von DarkMatter

    Mutterkorn ist ein größeres Problem, als einige hier glauben..
    Auch wenn man es nicht selbst verzehrt sondern Hühnern oder Scheinen beim Futter zumischt, reichern sich die Inhaltstoffe in deren Körper an und landen nur etwas später auf dem Teller.
    In jedem Fall ist es besser die schwarzen Körner vor dem Malen auszusortieren.


    Beim Mehl sollte man die geringe Lagerfähigkeit beachten und dass viele Inhaltstoffe schon nach Wochen verloren gehen. Natürlich bleibt es dennoch verzehrbar, aber eben mit weitaus geringerem Nährwert.
    Man sollte immer nur so viel Mehl malen wie gerade (oder die nächsten Tage) benötigt wird und dies auch nur so fein wie es unbedingt sein muss. Denn auch der Malprozess reduziert den Nährwert.


    Die Lagerung von Körnern ist unproblematisch recht lange möglich, ohne allzu große negative Folgen in Kauf nehmen zu müssen.


    Bei den Mühlen haben wir einige ausprobiert . entweder selbst oder bei Freunden/Bekannten. Am Ende kamen alle zur selben Mühle: Widu Universal 3
    Nicht die Billigste, aber langlebig, zuverlässig und notfalls auch ohne Strom zu betreiben (Fahrradantrieb)
    Damit ist alles was wir zu haben zu Schrot bis Feinmehl zu verarbeiten



    Weizen ist sicher in unseren Breiten ein gebräuchliches und beliebtes Getreide, aber leider auch das am meisten manipulierte und ungesundeste Korn.
    Wir lassen seit vielen Jahren für uns anbauen, aber selbst unsere alte Weizensorte ist dabei nur verschwindend gering. Das liegt nicht am Weizen-Korn, sondern an der geringen Verwendung des Weizens. Der überwiegende Teil ist Emmer, Dinkel und Roggen, mit ca. 80%. Die anderen 20% verteilen sich auf Einkorn/Weizen Hafer,...
    Unser Körnervorrat reicht für 2 Jahre zuzügl. dessen was wir für drei Aussaaten benötigen. Der Mehlvorrat etwa 2-5kg in Summe. Gemahlen wird bei uns 1-2mal die Woche, je nach Bedarf, wobei 1kg Mehl etwa 30 Minuten, für mahlen und sieben in Anspruch nimmt

    Vergiss aber nicht, dass deine Ölheizung auch eine Menge an Strom brauch..

    hochgefährliche Li(Fe)Po Akkus

    Bei den Lithium basierenden Akkus gibt es viele verschiedene System die meist einfach Als Lithium-Ionen-Batterie bezeichnet werden. Viele davon sind durch den im inneren vorhandenen Sauerstoff brennbar und können auch explodieren.
    Die LiFePO4 Akkus oder LFP sind jedoch auf Grund des fehlenden freien Sauerstoffs weder brennbar noch explosionsfähig. Dafür haben diese weniger Kapazität. Jedoch ist die Verbreitung dieser Ausführung sehr gering..
    LiFePO4 Akkus brennen nicht (jubatec.eu)


    Aber bei aller Hysterie sollte man nicht vergessen, dass auch Blei-Nassbatterien sehr leicht explosionsfähige Gase produzieren können. Nur ist dies bekannt und es werden idR umfangreiche Maßnahmen zur Vermeidungen getroffen.

    Weis jemand was mit Heubach Edelmetallhändler los ist ?


    Bei Gold.de nicht mehr zu finden weder bei Verkauf noch bei Ankauf.

    Hier erzählt man sich, dass er fast keine Lieferungen mehr bekommt und entsprechend wenig bis nichts liefern kann. Das Tafelgeschäft in Schwaig soll auch oft schon gegen Mittag abverkauft sein...
    Ob's stimmt?

    @carokann Die Streifenlänge kommt von Höhe von der Rouladen, also ca. 4cm am Ende und 1ß-15cm in der MItte.
    Die Länge ist nicht so wichtig, nur die Breite von etwa 1cm und die Dicke von 4-5mm. Nach dem Dörren hast dann etwa die Hälfte.
    Im Backofen geht das genauso.. die Türt einen Spalt offen lassen, dass die Feucht weg kann und dann am Besten mit einem separaten Thermometer die ca. 70°C und danach 55°C einstellen. Kommt nicht aufs Grad an, nur nicht höher wie 70'°C da sonst zu viel Geschmack verloren geht.


    Einfach probieren, so viel kann man (frau) nicht falsch machen [smilie_blume]

    was nimmst Du denn dafür für Fleisch? Oberschale?


    Ich hätte die Idee, mir mal 10 dünne Rouladen schneiden zu lassen, die dann übers Rost hängen (75 Grad) und für 3 Stunden dörren lassen. Danach in Jerry-Stücke zerkleinern. So in etwa? Ich habs noch nie gemacht.

    Ich nehme meist Rouladen (Oberschale) und gefriere diese erstmal ein paar Tage ein und lasse diese dann langsam wieder auftauen. Dadurch wird Flüssigkeit aus dem Fleisch gelöst und es wird auch mürber nach der Trocknung.
    Kann sein dass das je nach Fleisch etwas unterschiedlich ist, aber mein Fleisch ist sehr frisch und entsprechend saftig. Deshalb abhängen bis nichts mehr tropft, dann gefrieren und erst danach auftauen und marinieren.


    Das Fleisch sollte schon recht trocken sein, damit die Marinade gut einzieht.
    Dann in streifen schneiden und für 8 Stunden marinieren (über Nacht), danach sollte keine Flüssigkeit mehr in der Schüssel sein.
    Dann die Streifen auf die Roste des Dörrautomaten und für 1 Stunde bei 70°C und weitere ca. 10 Stunden bei 55°C dörren. Am Ende sollten die Streifen trocken/brüchig und keinesfalls biegbar oder zäh sein.
    Dann abnehmen und noch warm in Einmachgläser füllen.


    Als Marinade kann man vieles nehmen. Wir haben das Jerky gerne etwas schärfer und nehmen dafür Apfelessig 0,2l, 1 EL Garam Marsala und 2 EL Worcestersoße. Zu beginn des Marinierens sollte die Marinade die Fleischstreifen komplett bedecken. Die Menge einfach nach der Fleischmenge im Verhältnis anpassen.

    beim mix markt gibts gedörrten und gesalzenen Fisch in Streifen und anderen Formen abgepackt in kleine Beutel als Beef Jerky Ersatz. günstiger, genauso ledrig, ohne aromen und zusatzstoffe (aufpassen welche Sorte man nimmt!) und MHD 2 Jahre... hält bestimmt länger.


    Ist mein neuer Protein und Fettsnack für Unterwegs.


    Macht Eindruck, wenn man an der Ampel so einn gedörrten ganzen Fisch (andere verfügbare Form zu den Sticks) wie ein Raubtier zerreißt.

    Jerky kannst du dir auch ganz leicht selbst machen, dann ist es auch nicht ledrig :thumbup:
    Einfach gutes Fleisch in dünnen streifen 5-4 mm dick und 1cm breit schneiden und in einer Apfelessig-Gewürzmarinade marinieren. Dann im Ofen oder Dörrautomat sanft trocknen.
    In dichter Verpackung (Einmachgläser) hält das einige Jahre.

    Und genau dafür haben wir EM.
    Zur Absicherung. :thumbsup:

    Absicherung.. Nein, ich zumindest nicht!


    EMs kann man weder essen noch trinken und sie halten mich weder warm noch trocken. Um damit einen Nutzen zu erzielen braucht man immer eine Gegenpartei die bereit ist etwas dafür zu geben. Solange es Güter im ausreichender Menge gibt ist das recht einfach, aber wenn diese knapp werden, wird man wie Onkel Dagobert auf seinem EM-Berg hungern...


    Ich habe zu Geld sicher eine ganz andere Einstellung wie die Meisten hier und für mich ist jedes Sparen zu aller erst Verzicht. Deshalb spare ich auch nicht!
    Dennoch bleibt in der Regel am Monatsende etwas übrig und das ist als EMs alleine aus den Gründen "verdirbt nicht und ist an keine Nation gebunden" aus meiner Sicht am Besten aufgehoben.


    In der Zukunft kann das EM mal nützlich sein, aber darin eine Absicherung zu sehen ist mMn trügerisch und falsch, da dies keinesfalls gesichert ist. Eine Absicherung ist in erster Linie auf seinen Körper und Geist zu achten, die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten für eine selbstbestimmtes Leben zu erwerben und materielle Voraussetzungen dafür zu schaffen,.. sicher im weiteren Sinn auch ein Feld, ein Wald, ein Haus...

    @blackpearl du hast natürlich vollkommen Recht mit den unmittelbaren Folgen eines Blackouts, wobei selbst diene Aufzählung nicht mal die 5% Marke erreicht.
    Wie ich geschrieben habe, geht für mich nur noch um mich selbst und nahestehende Menschen, aber schon lange nicht mehr um dieses Land. Deshalb habe ich diese etwas Egoistische Anmerkung auch in meinem Kommentar geschrieben. Für mich hat ein Blackout erstmal keine großen Folgen und bis die marodierenden Horten hier sind, wird es auch etwas dauern.
    Generell gilt jedoch, dass alle Dinge die absehbar sind,bei entsprechender Berücksichtigung wahrscheinlich nicht zu einen Problem werden - zumindest keinem existenziellen.


    Das grundliegende Problem liegt an anderer Stelle und je nach Literatur war der Kippunkt bereits von 30, 40 oder 50 Jahren, was aber letztlich egal ist. Die Erde stirb immer schneller durch die Überlastung und Auszehrung einer viel zu großen Menschheit. Dieser Fakt taucht zwar nur sehr selten in der öffentlichen Diskussion auf, aber was will man beim heutigen Geisteszustand der Menschheit in der Masse auch anderes erwarten?


    Ein großflächiger Blackout würde wahrscheinlich bereits in den ersten Stunden Million Menschen in DE das Leben beenden. Und natürlich haben unsere Gäste die weitaus besseren Voraussetzungen diese Zeit durchzustehen. Deshalb nochmal ganz deutlich:
    - Wählt ein für euch geeignetes Zuhause, das euch mit eigenen Mitteln eine weitgehende Sicherheit und Autarkie ermöglicht.
    - Meidet größere Siedlungen und Städte und achtet auf euer persönliches Umfeld.
    - Eignet euch Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse an.
    - Haltet eueren Körper fit und schafft euch durch einen stabilen Glauben eine geistige/seelische Gesundheit.


    Vorratshaltung und das Festhalten an aktueller Technik halte ich dagegen nur für bedingt sinnvoll, denn irgendwann wäre jeder Vorrat am Ende.. und dann?


    Letztlich werden es die Menschen sein die sich aus der Natur ernähren und in der Natur überleben könne, denen die Zukunft gehört.
    Nach dem an einem gewissen Punkt die Natur selbst eingreifen wird, ist es müßig über Opfer aus Krieg, Blackout, Seuchen, etc. zu diskutieren. So abartig sich das jetzt auch anhören mag, aber jedes Opfer ermöglicht heute einem anderen Menschen das Weiterleben. Doch dies ist etwas, was die Masse erst erkenne wird, wenn die Lebensmittel knapp werden und Krankheiten um sich greifen..


    Also Aggregate ja, aber eben nur für die Zeit in der man selbst auf Strom angewiesen ist. Viel mehr wie 1-2 Wochen für 1h/Tag (ca. 2kWh) sollte man nicht benötigen..

    Auch wenn sich mancher über die steigenden Notierungen freut so vergesst nicht, dass da eigentlich gar nichts steigt. Gold inflationiert nur nicht so schnell wie die Güter des täglichen Bedarfs, bzw. die Währungen für deren Bezahlung.
    Realistisch, auf längerfristiger Basis betrachtet, sind die EMs derzeit noch massiv unterbewertet.
    Aktuell müssten diese zu 30-5% höheren Kursen gehandelt werden und die Inflation der Währungen beginnt gerade erst
    Sinclair wird mMn nicht nur Recht bekommen, sondern noch übertroffen werden.
    Und falls nicht - EMs verderben nicht und sind auch nicht an eine Nation gebunden.

    Kümmerlich.
    Gruß! Fritz

    Nein, die Menschen haben sich nur falschen Versprechungen hingegeben.


    So gibt es heute viele gastronomische Begrifflichkeiten die und ein besonderes Geschmackserlebnis versprechen. doch das Geheimnis der Zubereitung war für das was die Hausfrau in ihrer Küche als ganz normal machte.
    Was hat uns denn der sogenannte technische Komfort und unser so gute Leben gebracht?
    Doppelverdiener, Stress und Krankheiten, Ziellosigkeit und Glaubensverlust,...


    Wenn es für dich ""kümmerlich" war, in Ordnung, dann ist meine Lebensführung für dich wohl auch "armselig"..?
    Ich will jetzt gar keine so großen Vergleiche ziehen, doch mein Erdkeller macht das selbe wie ein Kühlschrank, nur ohne Strom, obwohl ich trotzdem auch einen elektrischen nutze. Konservierung, ein Thema das lange Jahre fast schon verpönt war, erlebt gerade ein Revival, und usw.


    Aber macht ja nichts, jeder hat sein Leben und ich bin sehr glücklich mit meinem Leben.

    Hab mir vorgestern im Großhandel Berlin Lichtenberg (die Berliner wissen Bescheid :D ) einen Karton bestehend aus 28 Gaskartuschen für 30 Kröten gekauft.


    Dem Ladenbesitzer zufolge, ist die Nachfrage nach diesen Dingern so hoch wie nie zuvor.
    Werde mir alsbaldig Nachschub besorgen :thumbup:


    *wie lange halten sie sich eig.?

    Etwa wie ein Gasfeuerzeug, je nach Lagerung schon paar Jahre..
    Ich nutze die fürs Garten Barbecue und nach 4-5 Jahren, weil man die Neuen natürlich immer vorne hinstellt, sind einige nicht mehr ganz voll.
    Wieviel sie verloren haben ist schwierig zu sagen, aber würde mal auf 20-50 tippen

    Die Gaskartuschen 227ml sind um 33% teurer geworden.


    Hab noch vor 2 Monaten 64 Stück zu 60,- bekommen, jetzt min. 80,-

    Ich gehe mal davon aus dass diese noch teurer werden. Aber wen interessiert noch der Preis, wenn er ohnehin keine mehr bekommt?


    Für die CP250 waren mal um die 2-3€ üblich, aktuell kannst du in der Bucht 6€ bis über 10€ abdrücken.


    Ob die dann auch geliefert werden, bzw. wann??
    Hab gestern mal aus Intereses bisschen geschaut und da finden sich einige gewerbliche Anbieter, wo man bestellen kann. Nur wenn man auf deren Onlineshops geht, kommt "derzeit nicht lieferbar" oder "wird für Sie nachbestellt".


    Wer bisher geschlafen hat, sollte froh sein überhaupt noch welche zu bekommen...

    Die Dinger hier :


    http://strom-sparen.com.de/str…uanleitung-kochkiste.html


    Helfen, wenn du sie hast, nicht nur zum Kochen, sondern ggf. auch zum Kühlen (wenig aber doch).

    Das ist genau das, was ich mit Rückbau oder verlorenem Gerätschaften meine.
    Es gibt so viel und es ist so einfach in der Anwendung.


    Kochkisten hatten vor rum 10-15 Jahren ein Revival in der Hobby-Gourmetküche. Verschwanden aber nach einigen Jahren wieder..?? - An der Technik/Funktion kanns nicht gelegen haben..


    Wir nutzen solche Geräte für vielerlei Anwendungen und ein Eintopf aus einer Kochkiste ist durch die schonende Garung mit nichts zu vergleichen. Das Aroma ist nach einigen Stunden überwältigend, da der Deckel auch nicht zum Umrühren abgenommen werden muss.
    Geht übrigens auch hervorragend zur Bierfasskühlung :thumbsup:


    Auch hieran sieht man, wie gering die Investitionen für praktikable Lösungen sind. Wir haben erst im letzten Herbst einige Kochkisten für Freunde gebaut - Rund 20€ an Materialaufwand.
    Allerdings verwenden wir Holzwolle anstatt Kunststoffen, weil diese bei Verwendung ausgasen, was sicher nicht nur üblen Geruch verbreiten sondern auch ungesund ist.

    Dann mal konkret und ich glaube dass es einige hier gibt, die in einer ähnlichen Situation sind:


    Bei einem Blackout würde erstmal der Strom für die häuslicher Versorgung wegfallen.
    Damit würde die Kühl-/Gefriertechnik noch etwa 1-2 Wochen über Solar weiterlaufen, spätestens danach wird diese ohnehin nicht mehr benötigt.
    Internet, Telefon/Handy, IT, etc. brauch ich nicht unbedingt.
    Kommunikation läuft schon jetzt zu 80% via Funk (die restlichen 20% sind das Internet/TV) was schon heute, parallel zur Kühl-/Gefriertechnik, problemlos über Solar geht. Zur Not ginge die Kommunikation auch mit Batterien oder Kurbelgenerator, 1-2Wh/Tag sind ja keine Leistung. Das Handy wird schon seit einem Jahr nicht mehr genutzt. Laut Jahresbericht vom Provider waren es 2021 immerhin 34:23 Minuten.
    Die Gas-Zentralheizung wäre dann obsolet, aber die raumbezogene Heizung läuft vollkommen stromlos. Glücklicherweise stehen ja noch in jedem Zimmer die alten Öfen. Diese werden aktuelle nur noch für die Übergangszeit genutzt, haben aber früher das gesamte Haus geheizt.
    Im Hochwasserfall wird das technisch so wie früher, also vor 1990 gelöst - Das Wasser fließt auch von alleine wieder ab, dauert halt nur länger.
    Ansonsten wird im häuslichen Umfeld kein Strom zwingend benötigt.
    Extern wird Strom für unsere Belange nur für die Bereitstellung von Leitungswasser benötigt. Nachdem wir das Leitungswasser nur für die Wasch`-/Spülmaschine und Toiletten verwenden wäre dies auch kein Problem. 4 Wochen Urlaub mit Handwäsche waren bisher auch nie eine Belastung.


    Ich könnte jetzt noch weitere Beispiele schreiben, aber für uns kommt da nichts mehr, was unverzichtbar wäre.
    Natürlich haben mit Aggregaten und sonstigen Lösungen Vorsorge getroffen, wobei diese aber eher ein Rückbau auf früher als tatsächliche Anschaffungen waren.
    Es sind auch keine hohen Investitionen getätigt, sondern einfach die vorhandene Technik instandgesetzt worden. Eine Warmluftverteilung durch die Geschossdecken war früher in unserer Gegend Standard und auch wenn die Luftkanäle noch vorhanden waren, mussten die Ein- und Auslässe neu gebaut werden.
    Der Erdkeller war lange Jahre ungenutzt und nach einer einfachen Entrümpelung und dem Bau von einigen Regalen wieder verwendbar. Dieser ist mit seinen recht stabilen 5-8°C ein praktischer 10qm Kühlschrank.


    In Summe haben wir hier keine 20T€ investiert, um wieder eine gewisse Unabhängigkeit zu erreichen. Dabei muss man aber auch sehen, dass wir das Meiste selbst gemacht haben und die Kosten streng genommen hauptsächliche Materialkosten sind.


    @michi1 Eine Woche ohne Strom hatten wir schon zwei Mal und es war keine große Umstellung. Im Nachhinein sogar eine sehr interessante Zeit in der wir viel über Menschen gelernt haben - Auch das ist heut in unser Leben eingeflossen.
    Blackout ist mMn eher ein Thema wie man mit der Situation umgeht, wie man sein Leben gestaltet oder sich vorbereite hat und wie lange der Ausfall andauert. Lösungen gibt es meist mehrere, solange man bei der Wohnort- und Hauswahl nicht nur Komfort und Finanzenfragen in den Augen hatte. Denn alte Häuser in geeigneter Lage waren schon früher alles andere als günstig und zudem eine jahrelange Baustelle.
    Dass man in einen städtischen Umfeld, mit Mehrparteienhäusern aber weitgehend verloren hat, ist denke ich auch klar.

    Ohne den geht nichts mehr. Nicht mal garnichts.

    Und warum sind wir dann heute noch hier?
    Wie konnten wir früher nur ohne Strom leben?


    Nein, es geht nicht darum ein Zurück ins Mittelalter zu preisen, sondern sich einfach bewusst zu werden, dass elektrischer Strom zwar vieles erleichtert, aber eben nicht eine unabdingbare Grundlage für das Leben ist.
    Die sehr viele der heutigen Anwendungen sind nunmal Komfortanwendungen und dazu gehört sicher auch das Internet.
    Klar ist es praktisch und nützlich, aber ohne Internet werden wir nicht gleich sterben.
    Aber ohne Internet wird es auch keine Windkraft und keine Solargroßanlagen mehr geben, denn diese sind darüber gemanagt - Kein Internet, nein Strom von dort.


    Wenn mal etwas darüber nachdenkt, was für das eigene Leben wirklich wichtig ist, so kommt elektrischer Strom nicht an erster Stelle.

    Bevor man sich noch länger verängstigen, einschüchtern und ausbeuten lässt, sollte man bedenken, dass Strom, Gas und Fernwasser noch gar nicht so lange als etwas selbstverständliches angesehen werden.
    Noch vor 50 Jahren war der Ölofen im Zimmer der Standard und Zentralheizungen gab es nicht.


    Ich lebe hier recht ländlich, und bei uns wurde erst ab 1977 der Ort mit Strom versorgt. Davor gab es nur zwei kleine Wasserkraftwerke, die einige wenige Häuser und ein paar Straßenlaternen elektrifizierten. Fernwasser kam erst in den 1980er Jahren und die Kanalisation hier wird seit Jahren mit wenig Erfolg versucht zu erfassen.


    Heute ist elektrischer Strom ein Komfortfaktor, aber ist er wirklich so lebenswichtig? In der Stadt sicherlich eher, aber bereits hier bei mir eigentlich gar nicht mehr.
    Zum Fernwasser sag ich mal lieber nichts, den die Brühe taugt allenfalls für die Toilette oder Waschmaschine. Zum Glück gibt es noch einige Brunnen mit richtigem Wasser. Viele Familien aus dem "alten Ortsteil" gehen immer noch alle 2-3 Tage zum Wasser holen.
    "Alter Ortsteil" deshalb, weil in den Neubaugebieten eigentlich nur ausgewandertes Stadtvolk wie in Gettos lebt. Wir hatten hier bis letztes Jahr eine Chronisten der sich u.a. mit den Unterschieden in den Ortsteilen befasste. Schon interessant, welche Unterschiede dabei zu Tage kamen.


    In der Natur überlebt nicht der Stärkste oder Schnellste, sondern der der sich am Besten anpassen kann.
    Das Leben der letzten Jahrzehnte ist heute in Deutschland Geschichte. Das Umfasst nicht nur die Freizeit, Wirtschaft, Job,.. sondern wirklich jeden Bereich des Lebens. Das Leben von früher wird auch nicht mehr zurückkommen - Sollte jedem klar sein.


    Also klammert euch nicht an Gestriges, wie die öffentliche Versorgung mit Strom, Gas, Wasser,.. sondern schaut nach vorne, auf das Morgen und Übermorgen. Sucht nach Alternativen, schaut wie die Menschen hier vor 50+ Jahren lebten und strebt nach einer wirklichen Autarkie. Vieles ist so leicht realisierbar, nur wurde den Menschen das Wissen dazu aberzogen.


    Lest, erwerbt Kenntnisse und Fähigkeiten, und spielt einfach für euch mögliche Szenarien immer wieder durch.
    Ein Stromaggregat ist beispielsweise ein guter Anfang - Aber welchen Treibstoff wird man im Bedarfsfall haben?
    Ein Gas- oder Benzinaggregat ist leise, ein Diesel/Heizöl ist lauter, größer, schwerer und ein altes Hatz/Kirsch/Gecko/Meca Vielstoffaggregat bereits bei 2kW nicht mehr wirklich portabel. Oder doch lieber eine Solarinsel mit Batterien?
    Bei der Frage welches gibt es eigentlich nur eine Antwort: Von Jedem etwas!
    Lebensmittel, Wasser, Kleidung, etc. es ist überall das selbe Spiel bzw. die selbe Fragestellung und damit auch die selbe Antwort: Nicht was, sondern von allem etwas.


    Natürlich ist dies eine gewisse Investition, aber ein Berg Geld wird weder warm noch satt machen! Andererseits reden wir hier von 10-20T€, also nichts utopisches..
    Zudem ist wäre die Investition vor einem Jahr wesentlich weniger gewesen und auch schon damals wurde viel darüber geschrieben.
    So ist die Investition heute sicherlich doppelt so hoch wie vor einem Jahr und bald werden sich de notwendigen Mittel nochmals verdoppeln. Eine Hatz kostete vor paar Jahren um die 700€, 2021 wurden bereits 1200-1500€ aufgerufen und heute geht unter 2500€ nichts mehr. Wenn man überhaupt noch eines bekommt..

    Tatsächlich? Wo gibts denn sowas und wie findet man das?

    Rewe in Nordbayern..
    Ich hab auch mal direkt beim Zentrallager in der Nähe angefragt (Bekannter arbeitet dort in der Dispo).


    "Solche Aktionen liegen beim jeweiligen Franchisenehmer! Die Franchisenehmer sind angegalten worden, die Bestände zeitnah zu räumen."


    Ich würde sagen, fragen beim lokalen Supermarkt kostet nichts.