Mutterkorn ist ein größeres Problem, als einige hier glauben..
Auch wenn man es nicht selbst verzehrt sondern Hühnern oder Scheinen beim Futter zumischt, reichern sich die Inhaltstoffe in deren Körper an und landen nur etwas später auf dem Teller.
In jedem Fall ist es besser die schwarzen Körner vor dem Malen auszusortieren.
Beim Mehl sollte man die geringe Lagerfähigkeit beachten und dass viele Inhaltstoffe schon nach Wochen verloren gehen. Natürlich bleibt es dennoch verzehrbar, aber eben mit weitaus geringerem Nährwert.
Man sollte immer nur so viel Mehl malen wie gerade (oder die nächsten Tage) benötigt wird und dies auch nur so fein wie es unbedingt sein muss. Denn auch der Malprozess reduziert den Nährwert.
Die Lagerung von Körnern ist unproblematisch recht lange möglich, ohne allzu große negative Folgen in Kauf nehmen zu müssen.
Bei den Mühlen haben wir einige ausprobiert . entweder selbst oder bei Freunden/Bekannten. Am Ende kamen alle zur selben Mühle: Widu Universal 3
Nicht die Billigste, aber langlebig, zuverlässig und notfalls auch ohne Strom zu betreiben (Fahrradantrieb)
Damit ist alles was wir zu haben zu Schrot bis Feinmehl zu verarbeiten
Weizen ist sicher in unseren Breiten ein gebräuchliches und beliebtes Getreide, aber leider auch das am meisten manipulierte und ungesundeste Korn.
Wir lassen seit vielen Jahren für uns anbauen, aber selbst unsere alte Weizensorte ist dabei nur verschwindend gering. Das liegt nicht am Weizen-Korn, sondern an der geringen Verwendung des Weizens. Der überwiegende Teil ist Emmer, Dinkel und Roggen, mit ca. 80%. Die anderen 20% verteilen sich auf Einkorn/Weizen Hafer,...
Unser Körnervorrat reicht für 2 Jahre zuzügl. dessen was wir für drei Aussaaten benötigen. Der Mehlvorrat etwa 2-5kg in Summe. Gemahlen wird bei uns 1-2mal die Woche, je nach Bedarf, wobei 1kg Mehl etwa 30 Minuten, für mahlen und sieben in Anspruch nimmt