Wer das Geld hat, hat die Macht. War schon immer so.
Und wer es liest und sein Leben danach orientiert begibt sich freiwillig in die Skalvenhaltung!
War
auch schon immer so
15. August 2026, 08:52
Wer das Geld hat, hat die Macht. War schon immer so.
Und wer es liest und sein Leben danach orientiert begibt sich freiwillig in die Skalvenhaltung!
War
auch schon immer so
Auch wenn es hier ursprünglich um den Wert und Sinn einer eigenen Immobilie ging, will ich dir eine kurze Antwort geben..
Alles anzeigender nutzen eigenen grund und bodens wäre für mich ein ganz banaler: dauerhaft nahrung und strukturen erbauen.
würde ich auch einfach so in der wildnis machen, wenn es denn noch welche gäbe und es erlaubt wäre.
Ganz verboten und unmöglich ist es auch nicht - Stichwort Guerillia Gardening
in Deutschland macht das alles keinen Sinn mehr.
Habe ja ne Zeit mit einem Freizeitgrundstück in abgelegener Lage geliebäugelt aber bei einer Impfpflicht und den bevorstehendem Klimasozialismus macht auch das keinen Sinn mehr.
Und nun Flucht: Vor der Impfpflicht, vor der Sanierungspflicht, etc.
Soll ich mich dem etwa stellen? Einfach Augen zu und Ärmel hoch oder was?
Diese Dinge werden kommen! Die Frage ist ob du dich vom Gedanken daran innerlich zerfressen lässt oder bis es soweit ist die guten Dinge noch genießt.
"Stress mach dumm" ist eine alte und simple Weisheit - Oder anders herum, nur wer innerlich/Geistig/seelisch noch in Balance ist kann auch rationale und zielführende Entscheidungen treffen.
Soll ich dagegen Kämpfen? Dem Beamten die Fresse einschlagen? Ganz toll dann krieg ich die Spritze im Knast.
Die Frage ist doch, ob du die Zeit davor gut gelebt hast oder dich in die eigene Depri/Ausweglosigkeit vergraben hattest.
...
Also, was ist deine Technik? Sich auf andere verlassen?
Nein, ich würde mich nie auf jemand anders verlassen!
Auf eine große ausgebaute Gruppe und dann notfalls im Wald 10 Autos zu einer Wagenburg zusammenstellen und dort leben wie die Zigeuner? Ob das klappt als Nicht-Zigeuner? Mit den Zigeunern zusammentun? Paar Stangen Kippen auf Vorrat kaufen und dann kooperieren?
Ich bin willig zu unkonventionellen Maßnahmen, nur hab ich keinen Bock auf das, was uns bevorsteht und ganz sicher will ich nicht im KZ mich glücklich meditieren oder im Smart-City-Wohnklo mit VR-Drogen der Realität entfliehen.
Ob wir dem entgehen können oder nicht weis ich auch nicht, von daher ist das Zeit eher die Zeit bis dahin so angenehm wie möglich zu gestalten.
Eine eigenes Haus, ein Garten, eine WoMO,.. alles kann in der Zukunft sinnvoll sein. Doch was ist dies alles Wert, wenn du es nicht nutzen kannst und welchen Verlust erleidest du, wenn es dir dann genommen wird?
Ich bin weder dumm noch blind (denke ich zumindest) und wie sich vieles über die Jahre verändert, habe ich das was über diese Jahre konstant an Wichtigkeit für mich war als meine Lebensmitte definiert.
Immobilien hatten dabei immer nur einen temporären Wert, weil diese nach dem Weiterzug nutzlos wurden. Also besser gemietet als gekauft und den Restbetrag anderweitig angelegt.
Diene Kernfrage nach meiner Technik werde ich wenn überhaupt hier! nur sehr oberflächlich beantworten. Geht nicht gegen dich, aber für solche Themen ist ein offenes Forum wie hier einfach nicht der richtige Ort. Dies würde nur jemand helfen der in der genau selben Situation ist und die identischen Möglichkeiten hat - Das ist nahezu ausgeschlossen.
Den einen oder anderen Ansatzpunkt könnte es natürlich schon bieten..
Darüber unter 4 oder 6 Augen zu reden ist was anderes.. Wir könnten uns ja mal in der Mitte bei @Dallas treffen ![]()
.....Nicht die unangenehmen Gefühle machen das Leid aus, sondern die Flucht davor. Schauen wir endlich einmal hin, löst sich das Leid von alleine auf. Das führt zu Loslassen. Was bleibt ist Freiheit....
http://www.zenseite.de/zen-unt…ngen/anhaftung/index.html
So weit will ich gar nicht gehen, auch wenn das ein interessanter Ansatz ist.
Die Verknüpfung von Glück mit Besitz ist insbesondere in DE so eng gefasst, dass dies schon absurde Züge angenommen hat.
Damit führt ein Zugriff auf den Besitz, führt für viele schnell zum Entzug der Lebensbasis und des Glücks.
In sofern hast du vollkommen Recht, erst die Flucht manifestiert das persönliche Leid oder Defizitempfinden vieler Menschen.
Gerade heute treten die Folgen des Entzugs der Lebensbasis, des Glauben oder Sinn der eigenen Existenz massiv hervor. Ohne Basis kann die Masse kann heute nur noch schwarz/weiß oder gut/schlecht Denken ohne die Sache auch nur im Ansatz zu überreißen (bzw. dies zu wollen).
So begibt man sich lieber ins Leid, als die wahren Defizite sehen zu wollen..
Gerade in größeren Investitionen, wie Immobilien tritt dies dann sehr deutlich hervor - Mein Haus, mein Auto,..
Es geht nur um das Ansehen, den Status,.. während der wirkliche Nutzen gar nicht mehr gesehen wird.
Gehört zwar nicht hier her, aber wir stehen an der Schwelle zu Veränderung, die nur sehr wenige sehen. Denn die Folgen der aktuellen Entwicklung werden die Türen zum Metaverse und NFT's aufstoßen, das quasi einen Glauben mit Besitz vereint.
Ganz ehrlich. Bei wem löst der Verlust des Eigenheimes keine Ängste aus und führt zu entsprechenden Problemen?
Ich vermute mal dass hinsichtlich Immobilien zwischen uns die größtmögliche Distanz liegt. Zumindest was das Verständnis und en Umgang mit Immobilien betrifft. Der Großteil der Foristen wird wohl irgendwo zwischen uns liegen..
Aber um deine Frage zu beantworten: Bei mir löst der Verlust des Hauses keinerlei Ängste aus. Allenfalls bisschen Arbeit, aber das ist nichts worüber ich mir Sorgen mache.
Es ist schön hier und ich genieße die Zeit die ich hier verbringen darf. Wenn es mir genommen würde, würde ich natürlich an die schöne Zeit hier zurück denken, aber mich mehr auf die Zukunft als auf den Verlust konzentrieren. Praktisch hieße das dann, es geht erst mal in einen "Nebenwohnsitz" und dann schauen wir gemeinsam als Familie, welchen weiteren Weg es für uns gibt und was sinnvoll ist.
Im Grundsatz liegt unser Lebensmittelpunkt nicht in materiellen Dingen wie Immobilien, wobei wir vergleichsweise recht "anspruchslos" sind - Wie gesagt trocken und warm, der Rest kommt mit der Zeit.
Das Haus hier war vor einigen Jahren auch noch eine Bruchbude, wo bei Regen genauso viel Wasser von oben, wie bei Hochwasser von unten kam
Es ist das dritte Haus was wir gekauft haben, einfach nur weil kaufen, wenn man die Mittel dafür sowieso hat, manchmal günstiger ist als mieten.
Früher bin ich dorthin gezogen wo ich Arbeit hatte, die Kinder später dorthin wo die Schule/FH/Uni war. Richtig sesshaft waren wir immer nur für kurze Lebensabschnitte, wodurch eine Immobiliennutzung als "Haus fürs Leben", wie andere Menschen es machen, für uns gar nicht möglich war.
Natürlich hätte ich auch hier und da was kaufen können (hab ich auch) und es später vermieten, wäre finanziell kein Problem gewesen. Aber es gab schon immer Anlagemöglichkeiten die weniger Arbeit machten und andere Vorzüge hatten als Immos.
Also sind wir durch die Welt gezogen und haben unsere Zeit genossen, was aber letztlich zu noch weniger regionaler Verwurzelung führte. Wir haben eine Zeitlang in Asien und später in Afrika gelebt bzw. gearbeitet. Das sieht und lernt man so einiges an anderen Sichtweisen.
Ich könnte heute problemlos ein Haus in Deutschland kaufen, nur würde das mein Leben und meine Freiheit eben eher einschränken, als Sicherheit vermitteln.
Aber ich verstehe gut, was du in deinem Kommentar gemeint hast - Allzu oft werden die selben Argumente von Leistungsunwilligen genutzt und als Rechtfertigung für ihr handeln herangezogen.
Du musst aber auch sehen, dass es andere erfolgreiche Lebensansätze gibt, die ebenso zu einem erfüllten und glücklichen Leben führen können.
tja leider denken nicht alle so wie du und abhängigkeiten und materielle ängste führen dann zu solchen verzweiflungstaten.
Mit dem ersten Teil deines Satzes hast du recht, ich ticke in einigen Dingen ganz anders als die Masse. Wobei der Teil der Masse, die sich als sehend und aufgeklärt halten, auch nicht so viel anders als die Masse denken.
Mit deinem zweiten Satz muss ich dir jedoch zum Teil widersprechen, die Abhängigkeiten, die oft genannt werden sehe ich nicht! Damit ist auch der Wegfall von etwas was ich nicht unmittelbar für ein erfülltes Leben benötige, nichts was mich in Angst und Verzweiflung versetzen würde.
Wenn ich beispielsweise viel mehr erwirtschafte, als ich zum Leben benötige, kann ich mir irgendwann ein Haus kaufen oder bauen. Danach das Nächste und Übernächste zur Vermietung bzw. Vermögensmehrung.
Natürlich soll der der viel Leistet auch einen etwas von seiner Mehrleistung haben.
Aber wird er mit mehr Immobilien glücklicher oder wird sein Leben dadurch erfüllter? - Nicht unbedingt..
Kann jemand der zur Miete wohnt deshalb nie ein glückliches und erfülltes Leben führen? - Klares Nein!
Vermögen ermöglicht mehr Möglichkeiten der Lebensgestalteng, aber eben von sich aus kein glückliches und erfülltes Leben. Dieses kann durch die Verwendung (Besitz, Reisen) des Vermögens unterstützt werden, mehr jedoch nicht. Man kann sich kein Glück, innere Erfüllung oder Gesundheit kaufen!
Von daher ist ein Haus oder eine Wohnung erstmal nicht mehr als ein trockener und warmer Ort. Aus dieser Sicht ist aber ein Haus auch nur eine Mietwohnung.
Das Problem der Ängste und Verzweiflung kommt mMn eher aus dem was die Menschen in den letzten Jahrzehnten nahezu verloren haben: Glaube, Zugehörigkeit, ein Sinn im eigen Leben der über das eigene Leben hinaus reicht.
..und dann wird der Wegfall eines Hauses plötzlich zu einem Problem, das das Haus alleine niemals auslösen könnte.
Dennoch ist der Freitod mMn ein Grundrecht des Lebens. Wenn ich der Meinung bin, dass ich mein finales Ziel erreicht habe oder auch erkenne, dass es kein weiter mehr gibt, bzw. dieses weiter zu negativere Folgen hätte, darf ein selbst bestimmtes Ende nicht eingeschränkt oder gar verhindert werden.
Nun kommen wir also schon zur postmortalen Sterbeberatung..
Ich meine es gibt wichtigeres als das Dach, das man gerade über dem Kopf hat.
Freunde, es geht nur um ein Haus.. [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/wall.gif]
Klar hat es der Bewohner oder dessen Vorfahren vielleicht auch mit Scheiß und Leidenschaft selbst gebaut, aber ein Eigenheim ist nicht existenziell wichtig für ein erfülltes Leben und das letzte Hemd hat auch keine Taschen. Es wurde lediglich gebaut weil damals die Möglichkeiten dazu waren!
Ich habe auch ein Haus und genieße das jeden Tag, jede Minute,.. vielleicht heute auch intensiver, weil ich damit rechne dass das nicht immer so sein wird. Wenn es weg ist werde ich es natürlich vermissen, aber mir bleiben die Erinnerungen und ganz sicher werde ich nicht wegen dem Verlust des Hauses sterben. Das Leben ist für mich nicht Besitz und materieller Reichtum.. auch wenn manches davon das Leben stellenweise erleichtert.
Bevor ihr euren aufsehenerregenden und medienwirksamen Freitod plant, ist es besser erst mal das Leben zu spüren, denn davon gibt es aktuell noch mehr als genug ![]()
@Marek, @ECU, @Lupus
Es gibt hierfür keine Patentlösung und jeder muss entscheiden wie er diese Dinge organisiert. Wir sind viel draußen in der Natur unterwegs und da hat die Lösung mit Täschchen und Rucksack für uns entwickelt.
Ein Handy habe ich nur dabei wenn es zu Einkaufen geht, weil irgendwas kommt immer dazu
Wenn wir draußen in der Natur unterwegs sind haben wir für die interne Kommunikation Funk, wobei wir hier so aufgestellt sind, dass wir auch mit kleiner Leistung via Relais nahezu Bundesweit funken können.
Ich hab mich nie mit Prepper-Themen befasst und bin erst vor einiger Zeit dazu angesprochen worden. Technisch bzw. organisatorisch sind da viele Parallelen, nur die Ausrichtung und der Zweck sind ganz anders.
Jeans ist denk ich heute der Standard, die jeder trägt und da sind wir auch nicht anders. Es sei denn es geht auf größere, mehrtägige Ausflüge oder im Sommer.
Es geht mir nicht um das perfekte Outfit oder die super HighTech-Ausrüstung, sondern zu verstehen, dass man mit dem was man täglich macht und benutzt ebenso gut und vielleicht sogar leichter über schwierige Zeiten kommen kann. Die Stärke entspringt primär dem Geist/Willen/Glauben und der inneren Einstellung, alles andere ist eher nur als Unterstützung zu sehen.
Eine 5€ Baumarktplane hält ebenso trocken wie eine 200€ Profi-Tarp und das täglich genutzte kleine Multitool ist ebenso praktischer wie die HighEnd-Carbonvariante. Aber wenn die Angst aufsteigt und man die Hoffnung verliert, hilft überhaupt nichts mehr.
Dabei kann ein kleiner Regenschauer und die Angst der Tochter dass der Gameboy nass wird zu sehr skurrilem Verhalten führen - Am End saß sie patschnass im Regen, aber der Gameboy war sehr sehr sicher verpackt.
Heute ist sie Mitte 20 und die Geschichte bringt uns immer noch zum lachen. ![]()
Der Fall, dass man aus welchem Grund auch immer aus dem Haus muss ist sehr viel wahrscheinlicher, als irgendeine Krise/Katastrophe... ein fahrtüchtiges Auto ist dann auch kein Schaden.
Solange man sich dieser Situation jedoch nicht gestellt hat, wird die Vorbereitung/Absicherung des Hauses immer in eine Sackgasse und zu Angst führen, weil es den letzten Rückzugsort darstellt von dem es keinen (organisierten) Ausweg gibt!
Nachdem ich mit dem ganzen Perpperoni-Zirkus nicht wirklich etwas anfangen kann und darin auch wenig Sinn sehe, möchte ich einfach mal eine Blick auf früher zurück werfen:
Früher stand bei uns im Flur ein Schuhschränkchen auf dem wiederum ein Korb stand. Jeder warf wenn er nach Haus kam seinen Schlüssel und seine Brieftasche (Geldbeutel) dort hinein. Damals waren diese beiden Dinge das, was man außer Haus immer mit sich führte und so wusste auch jeder wenn er in den Korb schaute wer Zuhause und wer unterwegs war. Abends gabs dann den Kontrollblick bevor die Haustür verschlossen wurde..
Mit der Zeit änderte sich vieles, aber das Prinzip dieses Körbchen blieb immer erhalten. Heute mit Handy und anderen Sachen sind es eben Taschen und Rucksäcke und auch das Schuhschränkchen ist heute einem Regal gewichen...
Warum schreib ich euch das?
Weil das wesentliche in unserem Leben unser körperliches und seelisches Wohl ist, ebenso wie das der Menschen die uns wichtig sind. Es geht nicht vorrangig um technische Geräte, Besitz oder Vermögen, sondern um die Familie und Freunde. Es sind nur sehr wenige materielle Dinge die man im Ernstfall wirklich braucht!
Diese Dinge die uns wichtig sind und wir immer noch mitführen, wenn wir das Zuhause verlassen. Die Dinge die wir als unverzichtbar und so nützlich ansehen, dass wir diese immer griffbereit haben wollen, die Dinge die uns Sicherheit und Zugehörigkeit geben..
Heute nennt man dies neudeutsch EDC bzw. Flucht- oder Notfallgepäck und ich denke fast jeder von euch hat unbewusst auch so etwas ähnliches, was er immer bei sich hat, wenn er Haus und Familie verlässt.
Im Fall einer "gewöhnlichen Krise/Evakuierung", von der Bombenentschärfung bis zum Hochwasser, bleibt nur wenig Zeit und dann ist es gut wenn man nicht erst zu überlegen und zu suchen beginnen muss. Auch sollte man sich bewusst sein, dass der 30L Rucksack (Bordgepäckgröße) dann das Limit darstellt was man mitnehmen kann. Für mich ist dies mein kleiner Wanderrucksack.
Ich habe immer wenn ich das Haus verlasse Geldbeutel (inkl. Ausweis, Führerschein, div. Bank-/Kreditkarten, SD-Karte, usw.), Schlüssel, Multitool, kleine LED-Lampe, Rettungsdecke und EW-Handschuhe und ab und zu das Handy dabei. Die wenigen Sachen hab ich in einem kleinen Täschchen von etwa der doppelten Größe des Geldbeutels (das Handy steckt bei Bedarf in einer Außentasche davon) und nicht wirklich mehr als der Geldbeutel belastet.
Geht es weiter weg, ob nun Geschäftsreise, Urlaub oder Ausflug hab ich meinen kleinen Rucksack, in dem ich die Wanderausrüstung aufbewahre. Das Täschchen kommt dann mit in den Rucksack und ich hab mit wenigen Handgriffen alles dabei, um zur Not auch paar schwierige Tage über die Runden zu kommen.
Für den einen ist das vielleicht schon Preppering, für mich einfach Ordnung (da ich recht suchfaul bin) und rein gar nichts mit der Erwartung apokalyptischer Zustände zu tun.
Sicher hat dieses Vorgehen einiges mit unserer Lebensweise (Spontanität, Lebensfreude, Naturverbundenheit,..) zu tun. Aber ich denke, bevor man sich Gedanken über wilde Szenarien macht und diesen Hausbau quasi mit dem Dach beginnt, ist es zweckmäßiger an der persönlichen Basis, am Fundament, zu beginnen. Ich habe schon gelernt, wie schnell das als sicher eingeschätzte Haus weg sein kann..
Egal wie die Zeiten sich entwickeln wird man das Haus immer wieder verlassen müssen und dann sollte man auch das Mögliche für die sichere Rückkehr geschaffen haben.
Ich finde die Entwicklungen in Foren-Fäden oft sehr interessant..
Da hat @Salorius II einen Teelichtofen vorgeschlagen, der bei Verwendung guter Teelichter oder anderer Wachskerzen sehr hilfreich sein kann und nun diskutieren wir schon über Feststoffbrennkessel ![]()
Bei aller Technikaffinität, sollte man aber auch den Menschen und dessen primären Kälteschutz nicht außer acht lassen. Mit entsprechender Kleidung und in einem begrenzten, windschützten Raum, gibt der Körper immer noch eine Wärmeleitung von 50-80W ab.
Zumindest die Älteren haben dies evtl. noch alle in ihrer Grundausbildung gelernt, andere wie ich aus Lebenserfahrung.
Im Ernstfall sollte man die bestehende Heiztechnik frostsicher machen, also Wasser aus dem Heizkreis ablassen und sich auf einen Raum beschränken. Bei 4 Personen sind 16qm völlig ausreichend und halten den Raum in jedem Fall alleine durch ihre Körperwärme frostfrei.
Eine Kerze oder besser aus Brandschutzgründen ein Teelichtofen (oder Vergleichbares) schafft dann Gemütlichkeit und vertreibt die Gedanken um die Erlebnisse des Tage. Auch wenn ich mich nun für durchgeknallt haltet, aber das meditative flackern einer Kerze hat mich schon über manch schwere Zeit gebracht.
Wer sich jetzt Bergstiefel auf Vorrat kauft und die einlagert, wird sie bei Bedarf sehr wahrscheinlich nicht mehr nutzen können.
Das Problem ist herstellerübergreifend und tritt umso häufiger auf, je teurer und "hochwertiger" die Schuhe sind.
Das Problem tritt bei viele aktuellen Outdoor-Artikeln auf.
Alles angeblich HighTech, super robust und ultra leicht, doch die Haltbarkeit ist ein riesen Problem!
Ich nutze viel und gerne wenn es kälter wird meine alten Swagman aus Wollmischgewebe und er ist nach über10 Jahren immer noch in Ordnung. Das Alter und die Nutzung sieht man ihm schon an..
Viele Bekannte haben sich über die Jahre auch so etwas gekauft: AUs Kunstgewebe, halb so dick und deutlich leichter, aber mehr als 3-4 Jahre hat keines der HighTech-Teile überlebt.
In der Praxis konnten Sie meinem Dinosaurier auch nicht das Wasser reichen...
Teelichter mögen ganz praktisch aussehen, aber bitte nehmt stattdessen Wabenkerzen oder füllt entsprechendes Wachs in den unteren Topf. Vor allem wenn ihr dies in kleinen Räumen verwenden wollt!
Das Paraffin der billigen Teelichter, bzw. dessen Abbrandstoffe sind sehr Gesundheitsschädlich.
Auf der Terrasse ist das kein Problem, aber in keinen Räumen oder auch mehr als einem Ofen führt das sehr schnell zu beschwerten.
Die Physik kann man mit so einem Ofen natürlich nicht überlisten: 1 Ofen (Teelicht) reicht um 2m² etwa über 4-5 Stunden zu erwärmen. Das ist in unseren Breiten, max. -10°C, etwa für eine halbe Nacht.
für 100.000 € ein bewohnbares Haus dürfte schwierig werden,
"bewohnbar" ist hierbei sicher das Schlüsselwort!
Wenn du "bewohnbar" als trocken und beheizbar definierst ist das hier in der Region machbar. Das sind meist alte Siedlungshäuser, wo die Bewohner verstorben sind und die Kinder an den 80m²└ Häuschen kein Interesse haben.
Der Zustand ist meist recht gut und bisschen Grund ist auch oft dabei, aber die Bauart und Ausstattung ist eben das was 80+ jährigen genügt.
Mehr als ein WoMo ist das aber in jedem Fall, denn die Jagd auf die Mobilhütten ist bei uns ja nicht erst seit C eröffnet worden. Sobald das Teil nicht auf Privatgrund steht, ist der Besuch der Blauen schon gebucht... Könnte ja jemand illegal drin wohnen...
sieht dann z.B. so aus..
Sanierungsobjekt! Einfamilienhaus nur 2 km von Bad Rodach entfernt! (immobilienscout24.de)
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wie koennte man Nutzen aus der kommenden (?)Inflation ziehen ohne Kleine zu schaedigen?
Kredit aufnehmen bei Bank?
Wenn ja welche Klausel soll nicht im Vertrag stehen?
Nachdem die Menge der Güter/Werte sich nicht ändern wird, wirst du immer jemand schädigen müssen um eigenen Profit einzufahren. - Also das selbe, was du dein Leben lang schon machst.
Die Frage ist vielmehr, ob du bereit bist dich selbst zu Gunsten der Masse zu schädigen?
Warum hast du dein Geld den gespart und angelegt, wenn es so viele Menschen da draußen gibt die hungern??
Wenn persönliche Leistung keinen Nutzen mehr für den einzelnen hat wird über kurz oder lang keiner mehr bereits ein etwas zu leisten und die Zivilisation wird verfallen. In sofern hat Egoismus auch eine gute Seite.
Ist eine sehr philosophische Frage, aber letztlich hat unser bisschen Egoismus die letzten Jahre doch keinen von uns geschadet [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_blume1.gif]
Danke @zahedan für deine Beiträge hier
Mal wieder eine schöne Studie über die Psyche des Menschen..
Und jetzt wird noch die Moral- und Werte-Keule ausgeholt, anstatt das eigene Handeln in Frage zu stellen. Es wird das Gute in der eigenen Situation priorisiert und bis aufs Blut verteidigt, während selbst erkannten Fehler schlicht ignoriert werden!
Ganz großes Kino, wenn auch mit bekanntem Ausgang für beide Seiten ![]()
Wir verbrauchen einiges an Honig und Met übers Jahr und bekommen auch öfter mal was von Shop-Anbietern. Ehrlich gesagt ist das Meiste davon ungenießbarer Müll, wobei wir sicherlich etwas höhere Ansprüche haben.
Du hast sicherlich Imker in der Gegend, einfach schauen wo die Bienenstöcke stehen. Entweder der Imker macht selbst Met oder er weiß, wer der Kollegen den macht. Die richtig guten Sachen gehen unter Hand und nach freundlichem Fragen, war aber schon immer so
Aktuell haben drei Imker hier und einen in der Eifel die uns mit Met versorgen. Die Flasche kostet zu um die 8-10€, abhängig vom verwendeten Honig. Wobei der Met idR schon verkauft ist bevor sich die Bienen an die Arbeit machen. In den letzten Jahren wurden auch hier die Gesetze massiv verschärft, was nicht ohne Folgen blieb.
Empfehlungen sind schwierig..
Kronhardt in Düren wäre da der Einzige der mir mit akzeptabler Qualität einfällt.
oder Du kaufst dir 150-1.000 ha Wald mit Jagdgebiet. Da kanste dann zur Not noch was schießen, Hasen z.B. oder Bäume einschlagen und Waldläufe machen. Macht der Adel so....schon länger.
Egal was du mit dem Geld des Staates kaufst, bist du immer nur ein Verwalter, der das Gut im Rahmen der staatlichen Vorgaben nutzen darf. Der Adel macht das anderes, der Adel ist auch nicht Bürger wie du, sondern steht über dem Staat.
DU bist Bürge(r) und haftest mit allem was du hast für den Staat, bzw. die Entscheidungen dessen Regierung. Was du also mit "deinem" Wald machen darfst und was nicht ist nicht deine freie Entscheidung, sondern wird dir vom Eigentümer, dem Staat vorgegeben (Pflege, Aufforstung/Umfrostung, Schonzeiten,..).
Wenn du immer noch an die Mähr von "Alle Menschen sind gleich" glaubst und dass du frei in diesen Entscheidungen bist, läufst du Gefahr schon bald auf den Boden der Tatsachen zurückgeführt zu werden.
Es war nur ein Beispiel für ein Thema das mich seit einiger Zeit beschäftigt.
Nur meine detaillierten Gedanken entstehen eben aus meiner ganz persönlichen Situation, von daher ist das verstehen schon nicht so einfach, weil jeder eine eigenes Leben und eigene Lebensumstände hat.
Früher sagte man: "Wer streut rutsch nicht"
Doch in Zeiten in denen das Glatteis als Blitzeis an sehr vielen stellen auftritt, wird das Risiko sehr hoch.
Sicher sind physische Industriemetelle, wie Silber noch als weitgehend sicher anzusehen, verursachen aber schnell einen Bandscheibenvorfall
Eine Patentlösung gibt es nicht, ist auch klar, aber andere Menschen haben andere Sichtweisen
Und mit einer vorgefertigten Meinung/Strategie bekommt man selten neue, nützliche Impulse für das eigene Leben. ![]()
Ja, hast du. Aktien lässt du ja außen vor.
Nein, hab ich nicht..
Lass uns mal die Zeit mal 10-15 Jahre zurückdrehen, also vor die unübersehbare Finanzkrise.
Da hat der Max viel gearbeitet, gespart und so ein kleines Vermögen von 250T€ aufgebaut. Dafür bekommt er Zinsen oder Dividende je nach Anlageform. Dann passiert ihm ein Unfall, kann seinen Job nicht mehr ausüben, usw... schnell landet er bei Hartz4 - Nachdem er seine 250€ verbraucht hat, denn bis dahin bekommt er nichts!
Hätte er damals seine 250T€ in EM oder Bargeld gehabt, hätte er keine Zinsen bekommen, aber wäre dafür nach dem Unfall wesentlich besser gestellt gewesen.
Das ist nur ein fiktives Beispiel, aber unterm Strich hat man nur das Vermögen, von dem keiner weiß. Denn andernfalls ist das Vermögen schneller weg als man schauen kann.
Aus dieser Überlegung hab ich meine Werte eben nicht in Mietimmos, Aktien, oder anderen öffentlich bekannten Anlagen geparkt. Den Verlust, durch keine Zinsen, Inflation, etc., sehe ich dabei wie eine Versicherungsprämie.
Doch heute kommt mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Unsicherheit: Finanzkrisen, naher Zusammenbruch, EM und Bargeld Beschränkung,... weitere früher nicht vorhandene Parameter in die Risikokalkulation.
Deshalb auch meine Suche, bzw. Frag hier nach euren Sichtweisen oder Alternativen
Nachdem ich zu meiner Überraschung nicht der Einzige zu sein scheine, der sich über aufkommende Risiken Gedanken macht, stellt sich die Frage nach Alternativen?
Wie bereits geschrieben sehe ich aktuell keine wirklichen Alternativen, wobei mein aktueller Weg (verbrauchen und den Rest 50:50 EM und bar) auch eher früher als später an seine sinnvollen Grenzen kommt.
Die selbst genutzte Immobilie lasse ich mal außen vor weil diese schwierig zu bewerten ist und letztlich eher einen Nutzwert als Verbrauchswert inne hat. In wirtschaftlich genutzten immo's sehe ich auf Grund der rechtlichen und gesellschaftlichen Veränderungen aktuell keinen Sinn mehr.
Aktien, Anleihen, etc. sind bekannte und problemlos besteuerbare Guthaben, die im ersteren Fall auch noch ein hohes Risiko beinhalten (wenn es nicht gerade ein Großkonzern ist).
Bares ist sicher optimal, da es sofort und ohne zusätzlichen Aufwand zum Warenerwerb genutzt werden kann. 5-10% Inflation sind natürlich eine Hausnummer und das desolate Weltfinanzsystem noch mehr. Aber Währungen gibt es viele was eine gewisse Streuung ermöglicht.
Also was bleibt?
Hab ich etwas übersehen, oder wie geht ihr mit der Thematik konkret um?
Augen zu und hoffentlich unbeschadet durchkommen ist wahrscheinlich nicht der beste Weg
300m, bewölkt , +6°C