Beiträge von DMS

    Ich gehör zu den 99,9%, die von der EZB beherrscht werden, weil über das Geldsystem nahezu alles gesteuert wird. Die 20% trifft es hart, aber die 80% bleiben auch nicht ungeschoren. Der Euro ist und war eine Fehlkonstruktion, besonders weil man sich nicht an die selbst verordneten Gesetze gehalten hat (Maastricht). D. wird weiter für seine Freunde bezahlen, da wird sich nichts mehr ändern. Als Einzelner kann man nur versuchen, Strategien zu entwickeln dass man halbwegs durchkommt.

    Die Inflation wird weiter hoch bleiben, der Kurs der EZB (von Südländern dominiert, Inflationierung=Tradition) ist eindeutig. Auch 8% schreckt dort niemanden, die haben offensichtlich andere Interessen, wie es dem Arbeitenden geht ist völlig bedeutungslos (gibt genug davon, wenn welche ausfallen). Dass dies so kommen mußte war mir klar und ich habe meine Strategie seit 2010 darauf ausgerichtet, also:
    Lebensversicherung gekündigt, Sachwerte sehr stark ausgebaut, Unabhängigkeit so weit wie möglich angestrebt. Nun ist sie also da und für jeden Wegduckenden sichtbar und Tatsache, die Inflation. Da ich die EZB nicht ändern werde, muß man also Strategien entwickeln, um möglichst gut durchzukommen. Als eine weitere sehe ich Aktien, die eine gute Dividende zahlen, so kann man die Inflation ein wenig abfangen oder sogar neutralisieren, wichtig ist aber auf Qualität zu achten. Letzlich stehen ja auch echte Werte=Firmen dahinter. Aber ob das so gut geht, ist fraglich, weil es ja bei offiziel 3% Wirtschaftswachstum und einer tatsächlichen Inflation von 8% kein reales Wirtschaftswachstum geben kann! Die unendliche Gelddruckerei ist noch nie gut ausgegangen. Wie soll künftig die Masse kaufen, bei immer höheren Kosten aber gleich bleibenden Einnahmen? Aber es wird so weitergehen, daraus gibt es kein Entkommen mehr und man will es auch eindeutig nicht (Entschuldung der Staaten, sinkende Wettbewerbsfähigkeit). So wie ich es sehe, kann man nur "Mischen", um möglichst wenig zu verlieren. Geldansprüche (Geld auf Konten), Versicherungen usw. sind wohl das Dümmste, was man derzeit machen kann. Ich hoffe jeder Sparer legt seine Raten sofort still und kündigt Versicherungen (hab ich längst). Evtl. noch ein wenig Fremdwährung, viel mehr fällt mir auch nicht ein. Auf jeden Fall spaltet sich die Gesellschaft weiter in Vermögende und Habenichtse, und das ist alles andere als gut, scheint aber egal zu sein, weil: "wir sind ein unendlich reiches Land", so hör ich es ständig in Talkshows, also geht alles so weiter. Die sollten sich dringenst mal Gedanken machen, 80% des Vermögens in den Händen der Oberen 20% kann nicht gut ausgehen, sind Verhältnisse von Entwicklungsländern.

    Vor allem verstehe ich nicht dieses angebliche (!) Wachstum der Wirtschaft. Man muss ja unterscheiden zwischen nominalem (vor Inflation) und realem (Inflation) Wachstum. So weit eigentlich logisch, d.h. für mich, ein durch reines Gelddrucken angefachtes nominales Wachstum ist tatsächlich dann keines, weil nach Ansatz der Inflation hab ich ja nichts gewonnen.
    Nun wird ja schon seit Jahren! -also noch bei Annahme einer berechneten Inflation unter 2%- ein Wachstum von 3/4% angepriesen. Nun haben "wir" ja tatsächlich 8% (in Wahrheit natürlich 15-20%) und es soll angeblich immer noch ein "Wachstum" von 3% für 2022 stattfinden. Nur, wie ist das denn möglich? Tatsächlich schrumpft doch das Ganze!