Flenzburg
Ob meine Klitschen da unbekannt sind, das hängt von der Bubble ab in der man sich bewegt (sicher ist meine bubble da kleiner).
Also obwohl in jetzt mit District Metals einen Ausfall hatte (na ja, ich war früh dabei und ich bin da im Plus raus, ja ärgerlich der entgangenen Rendite, aber die Messe ist da auch noch nicht gelesen, ist im Moment ein Opportunitätskostentrade), glaube ich fest, dass in meiner Auswahl eher wenige Ausfälle sein werden am Ende. Je kleiner bei mir die Positionen werden umso riskanter können die dann selbst für mich werden, evtl. mache ich die Tage mal ne Liste mit meinem "shitco stockpile", da sind dann evtl. der ein oder andere Lottoschein dabei und das Ausfallrisiko signifikant höher.
Wie ich beschrieben hatte, das Depot, das lebendig ist, muss sich jeden Tag bewähren, dazu investiere ich einen Arsch voll Zeit, alleine gestern hab ich daran von 7:00 bis heute Nacht um 2:00 gearbeitet, 4x in der Woche muss ich NOCH ein paar Stunden in meinem anderen Job raus, aber die Zeiten bleiben so ca. evtl. von Mo-Do nicht so lang in der Nacht. Lebendig heißt dabei nicht, das ich hirnlos flippere, nur wenn sich durch bestimmte Gegebenheiten mehr value in stock b entwickelt, dann gleiche ich ab und es fließt oft, nicht immer, ein Teil von stock a-z in die "most valuable" Gelegenheit, auch im shufflefolio gibt es Positionen die ich seit Kauf nicht angerührt habe, was in meiner Strategie, für mich, ein gutes Zeichen sein sollte.
Also mein Depot ist für mich schon top notch zum jetzigen Zeitpunkt (hab ich einige Gelegenheiten verpasst, natürlich, zu viele sogar, aber man kann nicht überall drin sein, ärgern bringt nichts, außer davon zu lernen). Du sprachst an, dass man es psychisch aushalten muss, also ich bin Psychologe und reflektiere mich durchgehend, wird sich zeigen ob das ein Vor- oder Nachteil ist, auch auf anderen Ebenen. Als Naturwissenschaftler hab ich auch gelernt, bzw. bringe es mir bei, nomothetisches und indiographisches in Einklang zu bringen (bzw. bringen zu wollen, das ist ein währender Prozess). Ich habe über mich gelernt, dass ich Volatilität aushalten kann, sehr gut sogar, ich feiere sie, DANN werde ich aktiver, ich performe besser in fallenden Märkten als in steigenden meine ich zu beobachten, deshalb sehne ich mich auch danach, andere verfallen wahrscheinlich eher in Panik, ich spule meine vorgeplanten Skripte dann ab. Es macht mir nichts aus dumm auszusehen, ich glaube das ist auch ein Vorteil. Habe ich damit am Ende Erfolg, keine Ahnung, ich hoffe es natürlich und dafür investiere ich ja auch viele Energien, meine Strategie ist dabei auch, früh in Geschichten dabei zu sein, das erhöht dann auch die Sicherheitsmarge. Aber ich gehe auch lieber pleite, als das ich mir ewig Vorwürfe mache, es nicht versucht zu haben und nicht dabei gewesen zu sein, ich kann mich (auf vielen Ebenen) an viele Gegebenheiten anpassen, ist halt die Frage, an welche WILL ich mich anpassen, das was ich kontrollieren kann, versuche ich zu kontrollieren, auch das Zulassen von Ungewissheit unterliegt einem Maß der Kontrolle.
Mein Ansatz ist sicherlich nichts für Jeden, man muss Leidensfähig sein und man muss in die Zukunft investieren, das ist die Value Strategie, dieser variiert von Aktie zu Aktie, mal lege ich Fokus auf Qualität, mal auf Quantität. Für den täglichen Kick hab ich den Day- und Swingtradingansatz, bei der täglichen screentime und die Infos die ich gesammelt habe, wäre es blöd kurzfristige Marktbewegungen nicht zu nutzen, wenn sie sich darbieten.
Am Ende bleibt, mein Weg ist hier (relativ, evtl. hinreichend) transparent, wenn ich letztes Jahr z.B. schon in Andina Copper (damals Pampa Metals) investiert war, dann kann sich jeder den Chart ansehen und für sich abgleichen, ob das bis zum jeweiligen Zeitpunkt ein gutes oder schlechtes Invest ist oder war.