Irgendwer verkauft einem immer das gesuchte Metall, es ist nur eine Frage des Preises.
Gallium ist zwar nicht selten, es wird aber bei weitem nicht so viel davon hergestellt wie Blei. Trotzdem ist es vergleichsweise immer noch günsig, insbesondere für Schlüsselindustrien wie die Rüstung.
Germanium dito, dabei wird es um ein Dutzendfaches seltener raffiniert als Gold. Sobald es hier mal zu einem Engpass kommt, dann ist preistechnisch Achterbahn, ähnlich wie bei Ruthenium. Mag Jahre oder Jahrzehnte dauern bis es soweit kommt, dann jedoch wird es sich ähnlich darstellen wie einen 1999 gekauften Goldbarren heute zu verkaufen, schlicht weil das Zeug extrem rar ist und die Förderung nicht beliebig hochskaliert werden kann.
Es genügt eine neue Schlüsseltechnologie, welche ein explizites Mineral in gewisser Menge nachfragt, und schwupps geht der Preis durch die Decke.
Für mich sind all solch Metalle, die im zwei- bis niedrigen dreistelligen Tonnenbereich gefördert werden, absolute No-Brainer, so auch und gerade Germanium, Gallium, Indium, etc., denn es ist unmöglich dass sie wertlos werden.
Heute ist die Zeit von Gold und Silber, morgen die von Platin und Palladium, und übermorgen jene von anderen strategischen Metallen und seltenen Erden.
Die Rohstoffparty ist noch längst nicht zuende, sie hat erst begonnen. Gewisse Gäste erscheinen später, aber sie werden kommen um dann nur umso heftiger zu feiern.