Bei der Mittel- bis Langfristbetrachtung nehme ich meist nicht das ATH bzw. das temporäre High, sondern gehe gern eine Etage tiefer und zeichne mir dann eine entsprechend flachere Gerade ein.
Es kommt bei allzu steilen Linien immer wieder mal zu Fehlausbrüchen, so geschehen '22 - '24 hier bei Palladium. Prinzipiell hat man zwar nicht falsch gekauft, aber etwas zu früh, es dümpelte dann gut 1 Jahr seitwärts und fiel sogar kurzzeitig nochmals etwas weiter runter, ehe es begann signifikant zu steigen.
Gerade bei EMs lege ich in temporären Baerruns die Latte etwas konservativer auf, selbst wenn es sich prinzipiell um einen übergeordneten, säkularen Bullenmarkt handelt, weil die allseits bekannten A..... stets mehr drauf klopfen als gemeinhin gedacht.
Und selbst der gestrige Ausbruch war noch nicht zu 100% der Startschuss, allerdings erachte ich das Rückschlagspotenzial mittlerweile für geringer als die Chance auf neue Anstiege, da wir seit rund 3 Wochen höhere Lows sowie höhere Highs sehen.
Zumal die Sentiments im überverkauften Bereich rangieren und auch Minen relativ ausgebombt erscheinen...
Höchstwahrscheinlich war es somit die Trendumkehr oder wir stehen wenige Wochen davor, was jedoch für Langfristanleger bzw. Käufer von Physischem keine große Rolle spielt.