180 kg Silber gab es zwischen '16 und '20 im Schnitt für knapp unter 100 k€.
Als ich seinerzeit anfing für meine Verhältnisse größere Mengen zu akkumulieren, fühlte es sich temporär an wie Kraut und Rüben, alles stagnierte, jahrelang ging nichts richtig voran. Im Nachgang betrachtet war es die beste Zeit meines Lebens dieses Metall peu à peu einzusammeln, je nachdem wie das Funnymoney rein kam.
Heute ist diese Menge Material rund 350 k€ wert, von daher könnte man, so man denn wollte, durchaus ohne allzu viel Reue eine entsprechende Immo dafür kaufen, denn wirklich teuer im Sinne von schwer leistbar wäre sie nicht mehr. Fragt sich nur für wen bzw. was?
Nachbarn, welche man nicht nur nicht ausstehen kann, weil sie entweder der Welt entrückt sind oder gar aufdringlich bis aggressiv werden können? Zugleich mit einem Staat, der nichts besseres zu tun hat als seine Bürger sukzessive kalt zu enteignen und versucht dem Kleinen das Leben absichtlich schwer zu machen?
Nein, auch wenn man irgendwo leben muss, ist der Wohnungsmarkt immer noch überhitzt und in Summe alles was Immos anbelangt viel zu teuer, von daher würde ich eher temorär in einen Wohnwagen am Waldrand ziehen, sofern ich mir nicht mehr leisten kann bzw. will, und die Sache aussitzen.
Der Faktor Immo an sich ist hinsichtlich des Lohngefüges schon derb, welcher sich seit Zuzug Abermillionen Minderleister abermals verschärft hat. Der Faktor Enteignungspolitik jedoch ist noch viel schlagender, und wird sich erst auflösen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Bis dahin müssen noch sehr Viele durch Schmerzen lernen, was entsprechend lange dauern kann.
Der Spruch: "Lieber ein Haus im Grünen als einen Grünen im Haus!" kommt nicht von ungefähr, sondern hat - heute mehr denn je - absolut seine Berechtigung, weil diese Sozialisten und Möchtegern-Kommunisten mittlerweile in nahezu jeden Bereich des Lebens aktiv eingreifen.
In den 80ern kostete ein solides, dem technischen Stand nach modern gebautes Ein- bis Zweifamilienhaus, jedoch ohne feudalen Schnickschnack, rund 8...12 kg Gold. Bei einem GSR von rund 1:30 landen wir bei umgerechnet 240...360 kg Silber. Das wären bei einem Unzenpreis von 60€ ca. 480...720 k€, ergo heutiger Standard. Passt eigentlich, so sollte man meinen, wäre da nicht der inflationsbereinigte Durchschnittslohn, welcher durch die selbstgewählte Politik sukzessive immer weiter sank.
Damals kaufte er 2 Oz Gold pro Monat, heute nur mehr 0,5... knapp 1 Oz, Tendenz weiter fallend, bzw. gut 1 kg Silber.
Man müsste schon ziemlich weich im Schädel sein, volle 200 Monate (~16,6 Jahre) dafür arbeiten zu gehen - wohlgemerkt ohne Zins gerechnet! - um dann evtl. von der Enteignungspolitik, welche obendrein die Renten zu 50% veruntreut hat - einen Lastenausgleich in ungefähr der selben Höhe aufgebrummt zu bekommen.
Deutschland - das Land der Dichten und Deppen!
Egal wie stumpf oder spitz der Bleistift ist, man kann es so oder so rechnen, respektive grob überschlagen -> es passt nicht.
Hauptproblem ist jedoch, die Masse ist zu dumm oder anderweitig unfähig überhaupt ordentlich zu rechnen, obendrein zu arrogant sich dies einzugestehen.
Ja, man kann mit Immos auch immer noch Geld verdienen, siehe z.B. Zeit der akuten Flüchtlingskrise (f.f.) um Oberschleuserin IM Erika, nur sollte man bedenken, dass damit Netto in EM gerechnet +/- nur fast nichts übrig bleibt, parallel dazu jedoch das "Weiter so!" unterstützt und gefestigt wird. Es gibt nichts umsonst, alles muss irgendwann von irgendwem bezahlt werden. Die essentielle Frage stellt sich demnach nicht ob der Wahl von Art der Bodenbeläge oder Form der Heizungsanlage, sondern ob der Preis für die sozialpolitische Stabilität eines Landes nicht zu hoch ist.
Das Fundament an sämtlichen Hütten dieses Landes ist marode und bröckelig, das sollte man stets im Hinterkopf haben, selbst wenn dies fürs geschulte Auge nicht sichtbar ist. Insofern gehört dies eingepreist, nur wer macht das?!
Die ganze BRD ist ein potentielles Ahrtal, von daher ist die Frage nicht ob die Flut kommt, sondern nur noch wann, und ob dann die eigene Hütte stabil genug ist nicht davon weg geschwemmt zu werden.
EM kaufen, tief vergraben, vergessen, und wenn es irgendwann nach der Flut wieder ruhiger geworden ist, das Zeug ausbuddeln und in Verkehr bringen. Notfalls auf ewig liegen lassen und auf das Glück der Nachkommen hoffen. Für kubanische Verhältnisse lohnt es sich nicht die Kelle in die Hand zu nehmen und auch nur einen Stein aufs Fundament zu betonieren, geschweige denn sich den Buckel krumm zu schuften, weil jeder investierte € genau einer zu viel ist.