Beiträge von popeinnot

    Dieses mal ist alles anders. 😎


    Spaß beiseite!

    Glaub das mal ruhig, aber so wird es nicht kommen didi.

    Die derzeitige Situation ist, wenn vielleicht nicht vergleichbar den 70ern, dann doch zumindest den Anfangsjahren der 2000er.

    Abwärtspotenzial der EMs evtl. 30%, dagegen Aufwärtspotenzial 100% und deutlich mehr.

    Aktienmärkte dagegen, wenn nicht 1929, dann zumindest Korrektur 30...50%. Einzelwerte 70...100%. Selbst bei nominaler Stagnation sind Papierwerte die schlechtere Option, weil durch massig Inflation zwar vielleich ein charttechnischer Absturz verhindert wird, real dennoch Werte vernichtet werden.

    Ohne Beendigung der Kriege, Aufhebung der Zölle und Abbau anderer Handelshemmnisse, insbesondere jenen des Ölhandels, wird diese Krise nicht mehr so schnell enden.

    Erhöhung der Neuverschuldung muss trotzdem weitergehen, egal wie, ergo EMs long, long, long, long, long,...

    Die Frage hier wäre: Muss man das?

    Antwort: Ja, aber nur wenn man es haben will.


    Fakt ist, es gibt - zumindest bisher - keine Institution welche dem Eigenheimbesitzer vorschreibt was zu tun und zu lassen ist, solange er Eigennutzer ist und keinen staatlichen Zuschuss abgreifen möchte.

    Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel, will ich jedoch z.B. eine neue Zweifachverglasung ohne Fassadendämmung für meine Hütte, dann hindert mich niemand daran und zwingt mich auch nicht zu Dreifachverglasung.

    Gern werden derlei Maßnahmen "als unabdingbarer Zwang" angesehen, aber das ist es per Gesetz eigentlich nicht. Gut, bei Mietobjekten sieht die Sachlage etwas anders aus...

    Auch die Kreditbank kann einem die Tour vermasseln, aber auch da ist man oft selbst schuld, denn anstatt ein paar Jahre zu warten und zu sparen, muss immer alles gleich sein.

    Im Falle der ’Immobilie in Toplage in Kroatien/Kanaren‘ sind Konsum , relativer Reichtum und Perspektive für den Nachwuchs doch eines…also win,win,win… :)


    Mein Nachwuchs sieht das etwas anders, für ihn ist eine Immo zwar mit relativer finanzieller Sicherheit gepaart, jedoch schon das Eigenheim eine schiere Verantwortung und eher ein Klotz am Bein als mit freiheitlichen Möglichkeiten verbunden.

    Zumal auch nicht jeder Vermieter spielen möchte, erst recht nicht in diesem Land.

    Luxusproblem.

    Die Ansichten mögen sich über die Zeit ändern, es ist jedoch nicht ständig win-win(-win).

    Mit ein Grund pro EMs, denn es gibt kaum eine fungiblere Anlageart, welche dermaßen mobil, stabil und sicher ist.

    Ja natürlich, die Überlegung steht dennoch im Raum, ob es mir bei angenommenen 10€ Vermögen und Sparrate/Zins von 1€ nicht genauso gut geht wie bei deren 2€.

    Ab einem gewissen Grad geht es nämlich nicht nur den Erben sondern einem selbst auch so sehr gut, ohne etwas zu vermissen.

    Dieser 1€ ist nominell wie reell ziemlich relativ, so zumindest zeigt es meine Erfahrung.

    Er ist nur so lange vermeintlich essentiell wichtig wie man ihn nicht oder nur einen Bruchteil davon hat.

    Sind es deren 2€, sind sie einem ab einem gewissen Punkt im Leben gar nicht mehr so wichtig.

    Man besitzt sie zwar, man will sie jedoch eher erhalten als den 1€ zu verkonsumieren, obwohl das rational keinen Sinn mehr macht, weil selbst danach immer noch 1€ übrig wäre.


    Dieser relative Reichtum befriedigt einen mehr als der dadurch mögliche Konsum und eröffnet jenen Horizont, der für den Nachwuchs ein solides Fundament bildet.

    Als Rentner nehm‘ ich die Toplage in Kroatien ! [smilie_happy]

    Okay, der war gut, denn Kroatien ist an der Küste entlang echt lebens- und liebenswert, ähnlich vergleichbar mit den Kanaren. 😃👍


    Die Bausubstanz und Ausstattung brauchst mit deutschen Hütten allerdings nicht vergleichen, davon sind wir hinsichtlich der Komplexität und Qualität immer noch meilenweit entfernt, was sich im deutlich höheren Preis auch niederschlägt. Allein schon der Heizung wegen, aber nicht nur... Da liegen schlicht Welten dazwischen.

    Aber ich weiß was du meinst, denn hätte ich die uneingeschränkte Wahl zwischen Split und Stuttgart oder Puerto de la Cruz und Castrop-Rauxel, ich würde eher klapprige Türen wählen als Messermänner und dem Schietwetter mit bei. Prinzipiell sind 2.000€ Heizkosten besser in süffigen Hauswein nebst frischem Fisch investiert...

    Und dann...?

    Setzt du dich dem Risiko der sozialistischen Zwangshypotheken aus?

    Ich gönne Jeder und Jedem generell jeden einzelnen € Gewinn, auch und gerade dir, aber bedenke, dass im Zweifelsfall nichts taugt, was man selbst nicht nutzen und ggf. auch verteidigen und somit nach eigenem, vernunftbegaten Duktus weitergeben kann.


    Würde mich daher immer zweimal fragen, ob es nicht nur mich selbst sondern auch den/die Nachfolger(n) glücklich macht es zu besitzen.

    Vieles relativiert sich hernach, sobald man diesen Gedanken angestellt hat. Im Gegenteil, es wird zur Last.

    Ist wie auf Nahrungsmittelpreise zu spekulieren - kann man machen, muss man aber nicht, weil die Zeche schlussendlich nur ein anderer zahlt. EROI = 0, sofern man es gesamtgesellschaftliche betrachtet.

    Sagt kein Sozialist, sondern ein ausgemachter Kapitalist mit sozialen Genen. 😉

    Kein Mensch braucht Prunkbauten wie Gotteshäuser.

    Um die Toten, Verletzten und Vermissten tut es mir leid, um die sinnlos vergeudeten Ressourcen und Arbeitsleistungen besagter Gebäude indes nicht, eher im Gegenteil.

    Alles Schlechte hat etwas Gutes!

    Wären die Leute schlau, würden sie nun den freigewordenen Platz für etwas nutzen, der sie gesellschaftlich voran bringt.

    Ja, ich weiß... ist Wunschdenken.... Was werden sie stattdessen errichten? Wahrscheinlich eher Bankenhäuser oder anderen Tineff....

    So macht man es, und nur so, denn anders wird kein Schuh draus. 😃👍


    Auch nicht als Doktor, weil ansonsten zugucken kannst wie der Fiskus deine Kohle auffrisst.



    P.S. Daher kann man das als Immobesitzer nicht ultimativ hochskalieren, weil irgendwann Zeit und Kraft für die Eigenleistung ausgeht.

    Sobald es nicht mehr selbst machbar ist (bzw. unter Mithilfe Dritter), sinkt der EROI und EMs werden wieder Trumpf.

    Das Au/Pt-Ratio lag historisch gesehen stets zwischen 1:0,5...1.

    Wer hätte vor diesen Zeiten wie den unsrigen ernsthaft darauf gewettet, dass es noch auf >1:3 steigt?

    Ich ehrlich gesagt nicht, in meinen Augen war das utopisch. Dennoch ist es passiert.


    Daher, sag niemals nie!


    Abgesehen davon, dass Amerikaner in Summe keine Häuser bauen sondern bessere Kirmesbetterbuden, die Bewertung jedoch über die Jahrzehnte ungefähr dieselbe blieb, es ergo vergleichbar war, würde ich trotzdem nicht dafür die Hand ins Feuer legen, dass die Ratio Au vs. Hütten nicht doch noch signifikant tiefer fällt.


    Was weiß man schon (ohne funktionierende Glaskugel) genau?


    Gold ist ultimatives Geld, das bleibt es auch. Wir werden, egal was kommt, zu unseren Lebzeiten nichts mehr anderes kennenlernen - Kryptos, CBDCs, anderen Mist, etc. hin oder her.


    Aber ja, da gebe ich dir Pete ebenfalls uneingeschränkt Recht, denn ich sehe es ebenso, die Ratios vs. anderer EMs ist nicht zu vernachlässigen.

    Respektive es wäre töricht bis fatal diese nicht zu beachten, daher ist Diversifikation Trumpf. Alles Silbrigglänzende muss ins Depot, inkl. Pt und Pd, denn man weiß ja nie.


    Was ich jedoch zu meinen Lebzeiten vermutlich nicht mehr machen werden - dafür bin ich höchstwahrscheinlich zu alt - EMs gegen Immos zu tauschen, sondern lediglich EMs gegen EMs.

    Sagt einer, der just '79 in einen Neubau eingezogen ist, an welchem außen noch der blanke Ziegel zu sehen war. Und dieser Winter war edelst fröstelig.... mag vielleicht physisch abhärten, braucht man jedoch mental kein zweites mal.


    Man packt nicht sehenden Auges ins fallenden Messer! Wobei die derzeitige Schneide die Politik samt Finanzsystem darstellt, respektive anders herum. Also Finger weg sofern irgend möglich!

    180 kg Silber gab es zwischen '16 und '20 im Schnitt für knapp unter 100 k€.


    Als ich seinerzeit anfing für meine Verhältnisse größere Mengen zu akkumulieren, fühlte es sich temporär an wie Kraut und Rüben, alles stagnierte, jahrelang ging nichts richtig voran. Im Nachgang betrachtet war es die beste Zeit meines Lebens dieses Metall peu à peu einzusammeln, je nachdem wie das Funnymoney rein kam.


    Heute ist diese Menge Material rund 350 k€ wert, von daher könnte man, so man denn wollte, durchaus ohne allzu viel Reue eine entsprechende Immo dafür kaufen, denn wirklich teuer im Sinne von schwer leistbar wäre sie nicht mehr. Fragt sich nur für wen bzw. was?

    Nachbarn, welche man nicht nur nicht ausstehen kann, weil sie entweder der Welt entrückt sind oder gar aufdringlich bis aggressiv werden können? Zugleich mit einem Staat, der nichts besseres zu tun hat als seine Bürger sukzessive kalt zu enteignen und versucht dem Kleinen das Leben absichtlich schwer zu machen?


    Nein, auch wenn man irgendwo leben muss, ist der Wohnungsmarkt immer noch überhitzt und in Summe alles was Immos anbelangt viel zu teuer, von daher würde ich eher temorär in einen Wohnwagen am Waldrand ziehen, sofern ich mir nicht mehr leisten kann bzw. will, und die Sache aussitzen.


    Der Faktor Immo an sich ist hinsichtlich des Lohngefüges schon derb, welcher sich seit Zuzug Abermillionen Minderleister abermals verschärft hat. Der Faktor Enteignungspolitik jedoch ist noch viel schlagender, und wird sich erst auflösen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Bis dahin müssen noch sehr Viele durch Schmerzen lernen, was entsprechend lange dauern kann.


    Der Spruch: "Lieber ein Haus im Grünen als einen Grünen im Haus!" kommt nicht von ungefähr, sondern hat - heute mehr denn je - absolut seine Berechtigung, weil diese Sozialisten und Möchtegern-Kommunisten mittlerweile in nahezu jeden Bereich des Lebens aktiv eingreifen.


    In den 80ern kostete ein solides, dem technischen Stand nach modern gebautes Ein- bis Zweifamilienhaus, jedoch ohne feudalen Schnickschnack, rund 8...12 kg Gold. Bei einem GSR von rund 1:30 landen wir bei umgerechnet 240...360 kg Silber. Das wären bei einem Unzenpreis von 60€ ca. 480...720 k€, ergo heutiger Standard. Passt eigentlich, so sollte man meinen, wäre da nicht der inflationsbereinigte Durchschnittslohn, welcher durch die selbstgewählte Politik sukzessive immer weiter sank.

    Damals kaufte er 2 Oz Gold pro Monat, heute nur mehr 0,5... knapp 1 Oz, Tendenz weiter fallend, bzw. gut 1 kg Silber.

    Man müsste schon ziemlich weich im Schädel sein, volle 200 Monate (~16,6 Jahre) dafür arbeiten zu gehen - wohlgemerkt ohne Zins gerechnet! - um dann evtl. von der Enteignungspolitik, welche obendrein die Renten zu 50% veruntreut hat - einen Lastenausgleich in ungefähr der selben Höhe aufgebrummt zu bekommen.


    Deutschland - das Land der Dichten und Deppen!


    Egal wie stumpf oder spitz der Bleistift ist, man kann es so oder so rechnen, respektive grob überschlagen -> es passt nicht.

    Hauptproblem ist jedoch, die Masse ist zu dumm oder anderweitig unfähig überhaupt ordentlich zu rechnen, obendrein zu arrogant sich dies einzugestehen.


    Ja, man kann mit Immos auch immer noch Geld verdienen, siehe z.B. Zeit der akuten Flüchtlingskrise (f.f.) um Oberschleuserin IM Erika, nur sollte man bedenken, dass damit Netto in EM gerechnet +/- nur fast nichts übrig bleibt, parallel dazu jedoch das "Weiter so!" unterstützt und gefestigt wird. Es gibt nichts umsonst, alles muss irgendwann von irgendwem bezahlt werden. Die essentielle Frage stellt sich demnach nicht ob der Wahl von Art der Bodenbeläge oder Form der Heizungsanlage, sondern ob der Preis für die sozialpolitische Stabilität eines Landes nicht zu hoch ist.

    Das Fundament an sämtlichen Hütten dieses Landes ist marode und bröckelig, das sollte man stets im Hinterkopf haben, selbst wenn dies fürs geschulte Auge nicht sichtbar ist. Insofern gehört dies eingepreist, nur wer macht das?!


    Die ganze BRD ist ein potentielles Ahrtal, von daher ist die Frage nicht ob die Flut kommt, sondern nur noch wann, und ob dann die eigene Hütte stabil genug ist nicht davon weg geschwemmt zu werden.

    EM kaufen, tief vergraben, vergessen, und wenn es irgendwann nach der Flut wieder ruhiger geworden ist, das Zeug ausbuddeln und in Verkehr bringen. Notfalls auf ewig liegen lassen und auf das Glück der Nachkommen hoffen. Für kubanische Verhältnisse lohnt es sich nicht die Kelle in die Hand zu nehmen und auch nur einen Stein aufs Fundament zu betonieren, geschweige denn sich den Buckel krumm zu schuften, weil jeder investierte € genau einer zu viel ist.

    Ist doch süß von denen!

    Dann kannst du, analog zu deinen Vorfahren mit Reichsmark, irgendwann damit die Wände tapezieren und es den Kindern als Original-Anschauungsmaterial brühwarm vor Augen führen. 🤣

    1000 qm sind nicht üppig aber okay.

    Die Substanz dieser Jahrgänge ist meist solide, nur das Kupfer meist nicht, was seeeehr teuer werden kann.

    Ich würde so ein Projekt jedoch nur als Junggeselle anpacken, denn der Streit mit der Frau ist da meist vorprogrammiert.


    Würde ihr daher als Ehemann 2 Optionen eröffnen:

    1. Option: Scheidung. Ich kaufe und sanieren die Hütte und in 2...3 Jahren kannst wieder einziehen und wir heiraten mit Vertrag bei 100% Gütertrennung.

    2. Option: Wir bleiben zusammen, ich kümmere mich um alles Bauliche, insbesondere um den Grundriss, du um die Tapeten. Dann wird es renoviert und zum Schluss kommt Rauputz an alle Wände. 🤣


    Pool, Sauna, Wintergarten, offenes Wohnen, Theke, etc., das ist allessamt ein Garant für den finanziellen Ruin, basierend auf weiblichen Spleens, weil Hütten in diesem Preissegment meist Ideal-Standard sind und allzu große Änderungen nicht hergeben, zumindest nicht im akzeptablen finanziellen Rahmen. Glaubt nur das Gros der Frauen oft nicht, dafür ist das Erstaunen hernach zumeist groß und wird nur noch von der Enttäuschung übertroffen, da das Haus immer noch keinem Schloss gleicht. Hirnfürze eben....

    Das nenne ich mal britischen Humor!

    Gerade jene Kalifats-Ex-Industrienation mit den verhältnismäßig geringsten Goldbeständen, die just immer dann verkauft werden wenn der Goldpreis am niedrigsten ist.

    🤣

    Weltbeste Edelmetallsozialisten.


    Was kommt als nächstes? Ruft Donaldo einen tokenisierten Goldstandard basierend auf Beständen in Fort Nix aus?!

    🤣

    Wie nennt er das dann?

    Big beautiful Nothing?!

    Heute Weißwurstfrühstück gemacht und in den Tiefen des Kühlschranks über ein OVP Glas süßen Händlmaier Senf gestolpert.

    MHD 12/2024, aber tadellos in Optik, Konsistenz und Geschmack.

    Evtl. etwas weniger würzig im Abgang, was aber nicht zwingend am Alter liegen muss, denn nicht jedes Glas ist immer 100% gleich im Geschmack. Manchmal - zumindest kommt es mir so vor - schmeckt er sehr rund, manchmal kommt etwas mehr Schärfe durch und ein andermal ist er etwas Essiglastiger. Kann mich aber auch täuschen...