Beiträge von Madson

    Über viele Jahre hinweg wurde oftmals die Geldmenge in Bezug auf den Goldpreis gesetzt, wobei halt 5 stellige Goldpreise ermittelt wurden, auch in diesem Faden und dem anderen Goldfaden! :]

    Vielen Dank für die bisherigen Beiträge, die haben mir tatsächlich geholfen, einige Denkweisen hier im Forum besser zu verstehen. Gerade die Sorgen rund um Inflation, Liquiditätsausweitungen und die Rolle von Gold als Absicherung sind nachvollziehbar – insbesondere vor dem Hintergrund der Erfahrungen seit 2008 und 2020. Je länger ich mich allerdings mit den Zahlen, Strukturen und realen Handelsmechaniken beschäftige, desto mehr habe ich den Eindruck, dass manche Risiken überschätzt und andere systematisch unterschätzt werden.


    Ein Punkt, der mir dabei immer wieder auffällt, ist die Annahme, Gold sei quasi der natürliche Gegenpol zum heutigen Geldsystem und müsse zwangsläufig explodieren, sobald Inflation oder geopolitische Spannungen zunehmen. Das klingt intuitiv richtig, hält aber einer nüchternen Betrachtung nur bedingt stand. Gold reagiert historisch nicht auf Geldmenge, sondern auf Vertrauensbrüche – und davon gibt es viele Formen, von denen nur ein Teil inflationär ist.


    Gerade die häufig zitierte Hochrechnung historischer Goldpreise – etwa der Vergleich mit 1930 – verkennt, dass der Goldpreis damals kein Marktpreis war, sondern ein politisch festgelegter Zwangspreis. Der Preis von rund 20 Dollar pro Unze war Teil eines Systems, das letztlich selbst zum Weltwirtschaftsdesaster beigetragen hat, weil es Anpassungen verhinderte, Deflation exportierte und nationale Wirtschaftspolitik strangulierte. Diese Preise als „fairen Referenzpunkt“ zu nehmen und auf heutige Geldmengen hochzurechnen, ist keine Analyse, sondern eine Projektion eines gescheiterten Ordnungssystems in einer völlig anderen Welt.


    Hinzu kommt, dass Wechselkurse generell keine neutralen Marktpreise sind, sondern Wirtschaftspolitik in Reinform. Die norwegische Krone ist ein Fiskalinstrument, der Schweizer Franken wird aktiv verteidigt oder geschwächt, der chinesische Renminbi existiert faktisch in zwei Versionen (onshore CNY und offshore CNH) und unterliegt massiven Kapitalverkehrskontrollen. Selbst der US‑Dollar ist kein freier Marktpreis mehr, sondern zunehmend Ergebnis geopolitischer Interessen, Sanktionen und institutioneller Macht. Wer Wechselkurse oder Goldpreise als „wahre“ Bewertungsmaßstäbe behandelt, ignoriert, dass Preise im Geldsystem fast immer politisch sind.


    Vor diesem Hintergrund wirkt auch die verbreitete Angst, ohne Swift könne internationaler Handel kaum noch funktionieren, eher wie Augenwischerei. Swift ist ein Nachrichten‑ und Abwicklungssystem, kein Zahlungssystem im materiellen Sinn. Handel findet statt, weil Werte ausgetauscht werden – nicht weil ein bestimmtes Netzwerk existiert. Länder wie Russland, China und Indien verfügen über genügend Alternativen, um bilateral oder multilateral abzurechnen, selbst wenn das weniger elegant ist. Allein Russland und China fördern zusammen deutlich über 600 Tonnen Gold pro Jahr, dazu kommen erhebliche Silbermengen. Diese physischen Volumina würden – rein rechnerisch – ausreichen, um selbst große Teile ihrer bilateralen Handelsströme zu besichern, wenn man das denn wollte.


    Dazu kommt ein oft übersehener Aspekt: Sowohl Russland als auch China stellen jeweils grob 10–15 % der globalen Bitcoin‑Hashrate. Das bedeutet nicht, dass Bitcoin morgen Weltreserve wird – aber es bedeutet sehr wohl, dass diese Länder technisch und infrastrukturell Zugang zu einem alternativen, nicht sanktionierbaren Settlement‑Layer haben. Wer behauptet, ohne Swift sei Handel praktisch unmöglich, unterschätzt massiv die Vielfalt an Clearing‑ und Abwicklungswegen, die bereits heute existieren oder bei Bedarf hochskaliert werden können.


    Gerade deshalb halte ich die Vorstellung, die BRICS‑Staaten könnten oder wollten einen neuen Goldstandard einführen, für eher romantisch als realistisch. Kein einziger dieser Staaten vertraut seinen eigenen Bürgern vollständig freie Kapitalbewegungen zu. Alle BRICS‑Länder haben in unterschiedlicher Ausprägung Kapitalmarktkontrollen, administrative Eingriffe und politische Steuerung der Währungen. Unter diesen Voraussetzungen freiwillig ein starres, goldgedecktes System einzuführen, das fiskalische und geldpolitische Flexibilität massiv einschränkt, wäre ökonomischer Selbstmord. Ein Goldstandard diszipliniert nicht nur Regierungen – er entzieht ihnen Macht. Und genau darauf verzichtet kein Staat freiwillig.


    Auch das oft zitierte chinesische CIPS‑System relativiert sich bei genauerem Hinsehen. Ja, das abgewickelte Volumen wächst, liegt inzwischen im Bereich mehrerer Billionen Dollar pro Jahr – aber ein Großteil davon entfällt auf Transaktionen zwischen Hongkong und dem chinesischen Festland. International bleibt die Nutzung überschaubar. Von einem Ersatz für Swift kann keine Rede sein, eher von einem parallelen System für ausgewählte Korridore. Das ist rational, aber weit entfernt von einer globalen Revolution.


    All das führt für mich zu einer unbequemen, aber schwer zu ignorierenden Schlussfolgerung: Gold ist im heutigen System kein Gegenspieler, sondern ein Stoßdämpfer. Es darf steigen, es darf beruhigen, es darf Narrative bedienen – solange es nicht zur Recheneinheit wird. Genau deshalb existieren Papiergoldmärkte, Leasing, Derivate und Mehrfachverpfändungen. Nicht aus Bosheit, sondern weil ein vollständig physischer, unkontrollierter Goldmarkt das bestehende Finanzsystem destabilisieren würde.


    Wer Gold hält, tut gut daran, es als Versicherung zu sehen – nicht als mathematisch zwingende Wette auf das Ende des Dollars oder einen historischen Reset. Und wer glaubt, die Lösung für komplexe geopolitische Handels‑ und Geldsysteme liege in einer simplen Rückkehr zu Goldpreisen vergangener Epochen, unterschätzt nicht Gold – sondern die Macht moderner Staaten, ihre Systeme länger am Leben zu halten, als viele Modelle es erlauben.


    Ich bin gespannt auf die weiteren Gedanken dazu – gerade weil diese Perspektive vermutlich nicht überall auf Zustimmung stößt.

    zu Robert Kiyosaki Trading Ansatz fällt mir nur noch Newton und die South See Company ein:



    Deswegen keine Meinung, sondern ein Trading-System, das sauber gebackgetestet wurde.


    Und über @Deflationator’s Gold-Kaufkraft-Chart ( vielen Dank für die Charts) könnte man wahrscheinlich ganze Bücher schreiben – mit völlig unterschiedlichen Ergebnissen.

    Das entscheidende Missverständnis ist, dass der Goldanstieg von 1980 nicht mit dem heutigen vergleichbar ist: heute haben wir ein völlig anderes Setting.

    Ich hoffe nur, dass die meisten das hier verstehen – und nicht die gleichen Fehler machen wie Newton oder Kiyosaki. Die entscheidende Frage ist: wie ist die Exit-Effizienz.

    Warum diese Grafik so stark ist: Das ist keine Anekdote, das ist ein zeitloses Marktgesetz:

    • Früh richtig → Geld verdienen

    • Zu früh raus → emotional schwer

    • Zu spät wieder rein → ruinös

    Newton war nicht dumm. Er war menschlich. Wenn du beim parabolischen Anstieg nicht dabei bist:

    Lass dich wie Odysseus an den Mast fesseln und dir Wachs in die Ohren stopfen.

    Odysseus wusste: Zwischen Skylla und Charybdis wird nicht diskutiert, sondern überlebt.

    Also ließ er sich an den Mast binden und den Männern Wachs in die Ohren stopfen, während die Sirenen sangen. Er hörte alles, wollte alles – durfte aber nichts tun. Genau so sollte man sich verhalten, wenn Märkte parabolisch werden: lieber gefesselt und genervt als frei und ertrunken. Schöne Grüße an alle T‑Com-Aktionäre der ersten Stunde! 😄

    Erst nach einem ordentlichen Crash von 50–90 % darfst du wieder über einen Einstieg nachdenken.

    Hat bei Krypto erstaunlich gut funktioniert. 🚀💥

    aaaah sry nicht nachgedacht das ist bei mir so drinnen: SDV = stdDev = sigma bzw. σ = Standardabweichung in der gaußschen Standard- Normalverteilung


    Neben der auf der gaußschen Normalverteilung beruhenden Standardabweichung existieren statistische Verfahren zur Beschreibung von Streuungs- und Lageparametern auch für nicht normalverteilte Zufallsvariablen. Dazu zählen insbesondere die Bestimmung des Erwartungswerts (Mittelwerts), der Varianz beziehungsweise Standardabweichung (Sigma) sowie des Modalwerts.

    In diesem Zusammenhang ist die Tschebyscheff-Ungleichung (auch Chebyshev-Ungleichung, unterschiedliche Transliterationen) zu nennen, die auf den russischen Mathematiker Pafnuti Lwowitsch Tschebyscheff zurückgeht. Sie liefert eine untere Schranke für den Anteil der Beobachtungen, die innerhalb eines gegebenen Vielfachen der Standardabweichung um den Erwartungswert liegen – unabhängig von der konkreten Verteilungsform.

    Damit stellt die Tschebyscheff-Ungleichung eine Verallgemeinerung des gaußschen Ansatzes dar: Während die Normalverteilung präzise Wahrscheinlichkeiten für feste Sigma-Intervalle ermöglicht, liefert die Tschebyscheff-Ungleichung eine verteilungsfreie, konservative Untergrenze. Sie gilt für jede Renditeverteilung mit endlicher Varianz und erlaubt somit Aussagen, die auch ohne Annahmen über die zugrunde liegende Verteilungsform belastbar sind.

    Für jede Renditeverteilung mit endlicher Varianz gilt:



    Gauss glaubt an die Vernunft der Welt: Abweichungen sind selten, Extreme Ausnahmen.

    Tschebyscheff hingegen rechnet mit dem Schlimmsten. Er verspricht keine Schönheit, keine Symmetrie, keine elegante Glocke. Er sagt nur: Wenn es einen Mittelwert und eine Streuung gibt, dann kann das Chaos nicht völlig außer Kontrolle geraten.

    In einer Welt aus Finanzkrisen, Ausreißern und Black Swans ist Tschebyscheff der Statistiker für Erwachsene: weniger Hoffnung, mehr Garantie.


    Hätte man vor 2008 – und leider vielfach auch heute noch – nicht schlicht unterstellt, dass die Risiken der eingegangenen Positionen annähernd standardnormalverteilt seien, sondern ergänzend verteilungsunabhängige Vergleichsrechnungen herangezogen, könnte Lehman Brothers womöglich noch existieren. Doch Konjunktive sind im Risikomanagement bekanntlich no-valeur-Ware.


    Aber logisch was hat das Gold der BB in London oder NY verloren?!

    wie im kleinen, so im großen ?)

    Und genau so ist es und na klar habe ich ein bisschen Gold bei meiner Nachbarin liegen.

    Ihr ahnt ja gar nicht, welche Vergünstigungen man dafür so bekommt. 😉 8) :P


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    Hier noch mal vom Großmeister Felix Zulauf  persönlich: Gold Ziel 8.000–12.000 US-Dollar – für alle, die meine Ausführungen zu den Viliganten etwas zu anstrengend fanden. Wehe das kommt nicht .......

    Aber solange die Gold-Preise zwischen SDV 1,5–2,6 schwanken und der Turbo rotglühend läuft, gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit: abwarten und Tee trinken ☕️

    Bei Silber wurde er natürlich mal wieder krachend von der Realität überholt. :thumbsup: :D

    So wie auch der hochgeschätzte Max Otte in seinem Buch: Weltsystemcrash – Stichwort Wirecard: Das Buch liest sich wie ein Wirtschaftskrimi im Stil von Ocean’s Eleven, Twelve oder Thirteen.


    Tja, irren ist eben menschlich. Und genau das macht das Mensch sein für mich ja eben auch aus.

    Ich stehe da eindeutig auf der Seite von Nassim Nicholas Taleb: also auf der Seite des Menschen – und gegen Ray Kurzweil mit seinen teils absurden Ideen des Transhumanismus. Auf einen solchen Gedankengang muss man erst einmal kommen; doch wer zu viel Zeit im Umfeld von Peter Thiel abhängt, kann durchaus bei derartigen absurden Ideen landen.

    Man ich möchte wirklich nur allzu gern wissen, was diese Tech-Tycoons eigentlich so rumgeht und was die meisten so rauchen. Ich denke die Menschen gewinnen den Wettlauf gegen die kommende Singularität mit der KD( Künstliche Dummheit). Und ja: Dafür kämpfe ich. Wer ist mit dabei?

    444,44 $

    In China sind Zahlen keine Mathematik, sondern Schicksal. Die 4 klingt wie „Tod“ – und ist entsprechend beliebt wie ein platter Reifen. Die 8 dagegen verspricht Reichtum, weshalb man in Hongkong für Nummernschilder mit vielen Achten locker sechsstellige Beträge hinlegt.

    Dass man das ernst nehmen sollte, lernen westliche Unternehmen gern auf die harte Tour. Eine oft erzählte Messe-Anekdote berichtet von einem deutschen Vorzeigeauto, das bei einer Weltausstellung unberührt stehen blieb – nicht wegen fehlender PS, sondern wegen einer 4 auf dem Kennzeichen.

    Im chinesischen Straßenbild gelten Autos mit einer 4 im Nummernschild als Pechträger. Sie wechseln schwerer den Besitzer, werden weniger geliebt und sehen manchmal auch genau so aus. Fazit: In China entscheidet nicht nur der Motor über den Wert eines Autos – sondern auch, ob sein Kennzeichen Unglück buchstabiert.

    sry wo kann mann in seinen Beiträgen etwas editieren? Ansonsten hilft bei mir nur den HTML code reinkopieren.

    Bei mir geht seit heute Nachmittag der Beitragseditor im Firefox / LibreWolf nicht mehr. ......

    Ich kann mir allerdings behelfen, indem ich mit der Maus drüberfahre, dann sehe ich die Buttons....

    Haben andere Firefox / LibreWolf User dasselbe Problem oder liegt es möglicherweise an meiner UTM-Firewall?

    oder Problem von der Forensoftware?

    Na ja anscheinend hast du ja gefunden wonach du gesucht hast. Worauf möchtest du genau hinaus? Welchen Wert meinst du?

    Was möchtest du konkret wissen? Und welchen Nutzen haben Informationen aus einem einzelnen Moment, wenn im nächsten Moment schon ein ganz anderes Lied gespielt wird?

    Genau das ist mir nämlich aufgefallen: Es wird zwar mit allen Formalitäten gearbeitet – Hallo, guten Tag, vielen Dank im Voraus, tschüss und so weiter – aber inhaltlich bleiben einfach nur große Fragezeichen.

    Was könnte er damit gemeint haben? Was hat er vor? Wofür braucht er diese Information überhaupt?

    Heute kauft derjenige, morgen verkauft wieder ein anderer. Ist das ein Boilerroom oder die nächste Nivdia? Ein Momentum-Trader? Ein Staatsfonds? Ein Bietergefecht ? usw. Der Trade-Preis und das Trade-Volumen sagen alles, alles andere ja: nice to have.

    Vielen Dank für die Freischaltung ☺ – ging ja in unter einem Monat! Als HFT ist das umgerechnet in „Erdzeit“ Äonen, pi mal Daumen – aber egal, geschafft ist geschafft. Vielen Dank!

    Entschuldigt bitte meine Ungeduld, ich hatte gerade Zeit und mich gefreut, mich mit anderen Goldbug's auszutauschen. Dann habe ich ein wenig mit der KI herumgespielt, und dabei kam etwas heraus, das so gar nicht meinem Naturell entspricht. Also so bin ich nicht, wenn man mich mal persönlich trifft. 8)

    Nun ja, ändern kann ich das nicht mehr. Jetzt habe ich den „Hut“ hier eben auf. Besonders interessant fand ich, durch das „Säurebad“ der Reaktionen die lieben Foristen persönlich kennenzulernen. Am besten gefiel mir dabei das Verständnis und die Proklamation des „Welpenschutzes“. Das hat mich überhaupt erst veranlasst, hier eventuell wieder mal etwas zu posten.

    Insgesamt bin ich jedoch von den einzelnen Reaktionen ein wenig vom Niveau und Gehalt hier im Forum enttäuscht obwohl ich natürlich sehe, dass es hier sehr viel Spezialwissen und Fähigkeiten gibt, die sehr interessant sind: Viele Beträg waren inhaltsleere Ein Zeiler oder bezogen sich nur auf Personen – offensichtlich mit der Absicht, den Beitrags- und Reaktionszähler hoch zutreiben. Auch die Grundhaltung „Wir sind die Schlauesten und haben immer recht“, verborgen hinter einer stocksteifen Sparbuchmentalität, ohne jede Makro- oder Tradingerfahrung bzw. totaler Ablehnung gepaart mit absolut übersteigertem Sicherheitsdenken, hat mich etwas schockiert. Es gibt keine Sicherheit. PUNKT! Es kann alles passieren. ;)

    Natürlich werden die Narrative über Edelmetalle, die nun schon „ewig alt“ sind – ich meine nicht Dekaden, sondern Jahrhunderte – immer mal wieder durch die Kursentwicklung, wie aktuell, bestätigt. Warum das so ist, konnte mir bisher auch noch keiner schlüssig darlegen. Und zwar unter der Prämisse, dass sich die Rahmenbedingungen in den letzten 3 Jahren nicht wesentlich geändert haben, also vom Zwischentief von Gold 1617 US/unze 10/2022 aus gerechnet. Außer dass wir seit ca. 1 Jahr einen neuen US-Präsidenten haben. LOL

    Das ist jedoch kein Timing oder korrektes Eskomptieren fundamentaler Entwicklungen, sondern erinnert eher an eine Uhr, die stehen geblieben ist – und dennoch zweimal am Tag die richtige Zeit anzeigt. Auch 1929 oder 2008 hätte alles völlig anders laufen können, wenn niemand als Erster „geschrien“ hätte: Der Kaiser hat keine Kleider.

    Das Fatale daran ist: Solange die Illusion besteht, kann die Irrationalität weitergehen und Realität bleiben. Ganz ähnlich wie bei Schrödingers Katze – erst wenn man hinschaut, entscheidet sich, ob sie „pari“ oder „unpair“ ist.

    Bitte nicht vergessen: Das Fiat-System hat zu dem Wohlstand geführt, den wir alle so schätzen, außer vielleicht Ulrike Herrmann, die ja ein ausgewiesener Kapitalismusfan ist, aber mit dem BIP von 1970 – und gerade in der EU wird der Wohlstand, in Deutschland 20 % weniger Industrieproduktion seit 2018, mit vollen Händen zum Fenster hinausgeworfen. Wir sind bald das wo Frau Herrmann hin will, dann will es aber keiner mehr gewesen sein. In China und Russland sieht es nicht viel besser aus, bei den USA wissen wir es noch nicht so genau. Weil: "The United States is the indispensable nation" M.A. 1998 :P

    Und nein, die Staatsverschuldung ist kein Indikator vor allem wenn man "le privilège exorbitant du dollar" hat – wie auch ohne das Privileg in Japan seit 35 Jahren gezeigt wird, kann das noch sehr lange so weitergehen, und wie das 1923 ohne den Ruhrkampf ausgegangen wäre, wissen wir auch nicht. Märkte können länger irrational bleiben, als Markteilnehmer liquide sind. Und RUS hat etwa 15 % Staatsverschuldung und produziert jedes Jahr ca. 330t Gold u.a. zum Beginn eines neuen Rohstoffsuperzyklus, und hat eine relativ unabhängige Zentralbank, die ich mir für US, EU, JP von CN ganz zu schweigen, wünschen würde. :saint: S.L.


    Zitat

    Madson, Wir können deine künftigen hochgeschhätzten Beiträge nach diesem Intro kaum erwarten. Nomen est Omen oder wie? Grüße Connor

    Bitteschööön lag nicht an mir das es so lange gedauert hat.

    An t-àite dhan bhuin mi







    Übrigens Geduld und respektvoller Umgang, ist etwas das hier von den Forenmitgliedern untereinander erwartet wird. .

    Okay, vielen Dank für die Nachricht. Ja, ich habe Verständnis für alles.

    Also übe dich bitte in Geduld.

    Geduld und respektvoller Umgang sind Werte, die mir sehr am Herzen liegen. Besonders Neulinge müssen sich ihre Reputation mühsam erarbeiten – das kenne ich aus allen Foren, in denen ich bisher aktiv war, und bislang hat das stets zuverlässig funktioniert. Ich habe mich zu einem hochgeschätzten Forenmitglied entwickelt, weil ich stets etwas Substanzielles beizutragen hatte. Deshalb bin ich auch hier zuversichtlich. Ich tue dies übrigens völlig ohne finanziellen Hintergrund, einzig aus philanthropischen Motiven.

    Vielleicht kannst du ja gelegentlich einen kleinen Anstoß an David geben, sodass sich die Dinge etwas beschleunigen. Geduld ist zweifellos eine Tugend, die ich noch weiter zu vertiefen habe. Aber nach 45 Jahren im Goldmarkt ist da schon was gewachsen. Du hättest mich damals mal erleben sollen. LOL. In diesem Sinne würde ich es außerordentlich schätzen, wenn mein letzter Beitrag in der Diskussion zum Goldpreis freigeschaltet würde – damit er überhaupt Sinn ergibt und nicht erneut im Nirwana von 700 Seiten untergeht.

    Also übe ich mich weiterhin in Geduld und werde in zwei Wochen erneut vorbeischauen. Vielen Dank im Voraus für die Freischaltung und die – hoffentlich erhellenden – Worte.

    Sorry Leute, ich kann hier nicht sofort antworten. Es muss immer erst vom Mod freigeschaltet werden. Was meine Motivation doch sehr dämpft, hier überhaupt was zu schreiben.

    Also, worum geht's

    Nun ja, ich würde mal vermuten, dass es sich um den Titel dieses Threads dreht.


    Die gestellte Frage legt allerdings nahe, dass der Inhalt meiner vorherigen Ausführungen entweder ungelesen blieb oder, noch spannender, eine intellektuelle Herausforderung darstellt, die man lieber ignoriert.


    Offensichtlich hat sich in diesem Forum – wie es dem Zeitgeist offenbar entspricht – die höchst angenehme Gewohnheit etabliert, sich nicht hinzusetzen und die eigenen Hausaufgaben zu erledigen, sondern stattdessen in rasantem Scroll- und Swipe-Tempo Beiträge zu generieren. Hauptsache, der Beitragszähler wächst; der tatsächliche Gehalt der Texte bleibt dabei erfreulich nebensächlich.

    Darf ich in aller Höflichkeit nachfragen, ob Sie das Zitat, in dem ich meinen Beitrag eingebettet habe, tatsächlich durchgelesen haben? Nur um sicherzugehen, dass wir hier nicht versehentlich die Kunst der selektiven Wahrnehmung neu erfinden.


    Also, nur zur Sicherheit für alle Beteiligten: Es geht um Szenarien der möglichen Goldpreisziele und die Funktion von Gold als „Vigilanten“ im Vergleich zu der Funktion von Anleihen als Vigilanten


    Dazu empfiehlt sich auch mein erster Beitrag: RE: Gold ... Meinungen und Diskussionen


    Hier ist die sofortige Veröffentlichung meiner Beiträge durch die fehlende +Mitgliedschaft blockiert.

    Ich hatte – zugegeben, etwas naiv – angenommen, dass ich nach meiner unverzüglichen Überweisung neue Beiträge eigenständig veröffentlichen könne. Offensichtlich war dies ein tragischer Irrtum.

    Die Veröffentlichung erfolgt zeitlich derart verzögert, dass die inhaltliche Relevanz bereits vollständig archiviert wurde – ein triumphaler Ausdruck von Effizienz in diesem Forum, den ich so nicht vorhergesehen hatte.

    Um die Frage abschließend zu beantworten: Ich bitte höflich, noch einmal meinen ersten Beitrag zu lesen. Sollte danach noch Unklarheit bestehen, freue ich mich selbstverständlich über jede Reaktion – die Spannung auf eine erhellende Antwort und die Freischaltung meines Artikels ist kaum zu überbieten. SL

    Ja, ist schon klar. Bin ja nicht zum ersten Mal in einem Forum.

    Natürlich habe ich im Betreff den Nutzernamen eingetragen.

    Das Geld wurde am 29.12.25 per Echtzeitüberweisung überwiesen.

    Die Freischaltung der +Mitgliedschaft ist ja ein Dauerthema hier, wie ich aus der Pinnwand von David entnehmen durfte. Vielleicht klappt das ja bei mir jetzt, nachdem klar ist, dass ich kein Bot bin. Oder ein sehr schlauer bot he he

    Liebe Admin's, Vielen Dank für die Freischaltung meines Beitrags – hat ja tatsächlich mal geklappt! Und wie man an den Reaktionen sieht scheint es auch einen Nutzten für das Forum zu stiften.


    Und jetzt das hier schon wieder:


    „Dieser Beitrag muss zunächst von einem Moderator geprüft und freigeschaltet werden, damit er für alle Benutzer sichtbar wird.“


    Ich bitte erneut um die Freigabe der +Mitgliedschaft. Die Überweisung ist bereits bei Ihnen eingegangen – das Geld also schon da, die Freigabe leider noch nicht.

    Solange diese aussteht, ist jeder einzelne Beitrag weiterhin von einer separaten Genehmigung abhängig. Ein bemerkenswert umständlicher Zustand für eine eigentlich bereits bezahlte +Mitgliedschaft.

    Daher nochmals die dringende Bitte, die +Mitgliedschaft nun endlich freizugeben und dieses Anliegen nicht – wie im Forum offenbar gängige Praxis – über Wochen oder Monate auf die lange Bank zu schieben.


    Ich hatte – zugegeben etwas naiv – angenommen, dass ich nach meiner Sofortüberweisung neue Beiträge eigenständig veröffentlichen könne. Umso lehrreicher war die Erkenntnis, dass auch mein jüngster Beitrag erneut Ihrer sorgfältigen Vorabfreigabe bedarf. Dieser Prozess hat mir wertvolle Einblicke in die redaktionellen Zeitdimensionen Ihres Forums verschafft und meine Motivation zur weiteren Mitwirkung entsprechend neu justiert.

    Mit Interesse verfolge ich nun, wann dieser Beitrag das Licht der Öffentlichkeit erblicken wird und auf welcher der zahlreichen Seiten er schließlich seinen Platz findet.


    Erfahrungsgemäß ist eine Veröffentlichung besonders nachhaltig, wenn sie zeitlich so weit versetzt erfolgt, dass die inhaltliche Relevanz bereits vollständig archiviert wurde.

    Vor diesem Hintergrund bitte ich um eine unbeschränkte Freischaltung meiner Veröffentlichungsmöglichkeiten.


    Und warum wird mein Profilbild nicht angezeigt – habe ich mich etwa verkleidet?


    Beste Grüße Madson

    Je schwerer du es heben kannst, desto fairer war der Preis, Grundregel.

    Was, wie bitte? Was meinst du mit „heben“? Meinst du, dass ein unfairer Preis sich leichter erhöhen lässt als ein fairer? Wenn du damit meinst, den Preis in die Höhe zu treiben – oder ist etwas anderes mit „heben“ gemeint?

    Ist das alles, was du zu meinen beiden Beiträgen zu sagen hast?

    So, endlich freigeschaltet. ☺ Ich habe mich mal per KI mit der Frage beschäftigt, was ein fairer Goldpreis ist, nachdem Max Otte in einem Interview gesagt hat, der Goldpreis von 1980 liegt mit der "echten“ Inflation so zwischen 7500 und 8000$ .


    Nicht so ausführlich wie Ray Dalio in seinem Buch: "How-Countries-Go-Broke" was sogar kostenlos im I-Net ist: https://economicprinciples.org…ow-Countries-Go-Broke.pdf

    Und ich bin ein großer Fan von Ray wie von Nicolas Taleb und Jim Willie CB und natürlich Marc Faber. Fundamental ist die Frage, wie viel M3 wie viel Tonnen Gold gegenüberstehen weltweit.

    Wer mehr dazu lesen will, kann das gerne hier tun und sehen, was meine KD ( künstliche Dummheit) dazu ausspuckt:


    Was ist also die „richtige Strategie“? Ich formuliere es bewusst nicht als Plan, sondern als Prinzipien, weil alles andere gefährlich wäre:

    Diversifikation über Zugriffsarten, nicht nur Assets

    * Liquid

    * real

    * rechtlich stabil

    * geografisch nicht identisch reguliert

    Optionalität vor Rendite

    * Handeln können ist wichtiger als „recht zu haben“.

    Keine Wetten auf Totalzusammenbruch

    * Systeme ändern sich meist zugunsten der Machtzentren, nicht der Spekulanten.

    Gold als Versicherungslogik, nicht als All-in-These

    * Gold schützt Übergänge.

    * Es ersetzt keine funktionierende Ordnung.


    Ein ehrlicher Schlusssatz: Die wirklich Reichen nach Krisen waren nicht die, die alles richtig vorhergesehen haben, sondern die, die nicht gezwungen wurden, im falschen Moment zu handeln.


    Was meint Ihr dazu?