... 16:33 – Dieser Fehler kostet Anleger am meisten Geld
Ausnahmsweise habe ich mir mal die Zeit genommen für so ein Video - eigentlich bin ich absolut der 'Schrift'-Typ, querlesen geht weit schneller, trotz geringerem Risiko, irgend etwas Wichtiges zu verpassen.
Dieser letzte Abschnitt zeigt mal wieder sehr schön, wie aus prinzipiell 'Richtigem' (wenn man rausgeht riskiert man, den Einstieg zu verpassen) Falsches entsteht:
Es wird berechnet, wie sich das Verpassen der 10, 20, 50 besten Tage über einen Zeitraum auf die Rendite ausgewirkt hätte. Schön, das lässt sich leicht berechnen.
Man wird aber (wenn das Timing nicht völlig Käse ist) nicht nur gute Tage verpassen, sondern will ja v.a. bei schlechten Tagen nicht dabei sein. Und wenn man es schafft, von einem z.B. 20%-Rückgang 2/3 nicht mitzumachen, und wenn es nur mit einem Teil des Kapitals ist, dann muss einen der Tag mit 5% Plus mittendrin für dieses Geld auch nicht interessieren.
Aktives Depotmanagement hat seine Tücken, aber ganz so einfach lässt sich der Unterschied zu 'buy & hold' dann doch nicht fassen.
Deswegen verkaufe ich einerseits nie komplett, auch wenn ich die beneide, die es immer wieder schaffen, gut rein und raus zu kommen. Andererseits stehe ich jetzt durchaus trotz erster Käufe noch mit ca. 40% Cash im Depot an der Seitenlinie und warte auf die 55$ beim Silber - hoffentlich nicht zu lange. 