Die Frage ist ja auch, was machen wir, wenn Strom und Energie nur noch per Zuteilung funktionieren?
Die meisten hier haben ein kleines oder größeres Depot mit Aktien, Derivaten und ETFs. Was, wenn man da "online" nicht mehr ran kommt? Da gibts ein Depot mit ein paar eingebuchten Werten. Wie will man das managen, wenn es nur noch ab und zu Strom gibt? Von dem Verlustrisiko bei einer Bankenpleite (gab hier mal ein Video dazu) ganz zu schweigen ...
Das Risiko eines längeren (u.U. plötzlichen) Blackouts steht m.E. schon länger im Raum, d.h. die Situation hat sich in dieser Richtung nicht wesentlich verschärft.
Falls hinterher die Gesetze gelten wie derzeit hat man Besitzrechte an Unternehmensanteilen und Bank-'Guthaben'. Wie weit für letztere Absicherungen im Extremfall funktionieren war schon immer fraglich.
Von daher (mehr) Disziplin mit Trailing Stop Losses, falls man mehr Wert legt auf Erhalt des Nominals als auf Erhalt der Anteile. Je nach Situation (Inflation gegen individuelle Firmenpleiten) hat allerdings beides mögliche Nachteile.
Ja, es ist ungünstig, wenn man Eigentum längere Zeit nicht bewirtschaften kann. Sinnvolle Vorbereitung ist aber möglich. Wahrscheinlich sollte man Verluste in beiden Richtungen einkalkulieren (Geldwert und Anteile) und entsprechende automatische Aufträge geben, wie einem die Mischung am wenigsten weh täte.
"If you don't hold it, you don't own it". Im Ernstfall muss das gesamte Depot erstmal als Lottoschein gelten.