Beiträge von Ritterwacht

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    Original von greenjg
    Die Liquidität war erst das Problem! Der Crash die Folge. Eine Blase durch eine Erweiterung der Blase ist auch keine Lösung.


    Überprüfe Deine These (Liquidität->Crash) einmal anhand normaler, also nicht kriegsbedinger bzw. politischer Krisen.
    Dass ein "Irrer an der Notenpresse" oder mit seinen Truppen auf fremdem Territorium (meist ja in dieser Kombination) auch eine Krise auslösen kann ist mir schon klar.
    Aber hier ging es ja nicht um alle möglichen Krisenszenarien - sondern um die Frage: "Wie Börsencrash verhindern?"


    Im zweiten Halbsatz stimme ich Dir zu. Der Liquiditätszufluss darf natürlich nicht so üppig ausfallen dass er selbst die Balse nährt.


    An dieser Stelle können wir uns wohl problemlos über den Fall Japan einig werden - hier wird aktuell Liquidität durch Mini-Zinsen wohl in eine (oder mehrere) Blase(n) gepusht (Stichwort Carry-Trade).
    Und eben das schlägt jetzt ganz aktuell sichtbar in inflationäre Tendenzen um.
    Für eine Weltwirtschaftskrise wird der hartnäckige Fehler der Japaner wohl nicht ausreichen - aber ein bisserl knirschen wird das sicher im Gebälk. Also ich bin gerade dabei von den Aktien wieder die Finger zu lassen. ;)


    @münzheinihoch2
    Deine Lehrerin hat so unrecht nun auch wieder nicht - aber eben auch nicht ganz Recht.
    Es darf bei Staatsinvestitionen (mit dem Ziel die Wirtschaft "anzukurbeln") nicht darum gehen das Geld "zu verschenken" in dem man irgendwelche völlig sinnlosen Beschäftigungstherapien finanziert oder Schulen/Straßen/Trans-Rapid baut die niemand braucht.
    Es kann aber durchaus sinnvoll sein Projekte anzuschieben welche sich konkret in der Zukunft auszahlen. Im New-Deal in den USA wurde insbesondere in den Ausbau der Verkehrswege und die Stromproduktion investiert.
    Hier fanden zunächst viele Menschen Arbeit und Lohn - Menschen die dadurch natürlich auch wieder konsumieren konnten und ihrerseits nachfolgenden Wirtschaftszweigen auf die Beine helfen konnten - aber das den Arbeitern bezahlte Geld brachte auch dem Staat seinerseits einen Nutzen. Die neuen Verkehrswege und das verbesserte Energieangebot ließ die Wirtschaft aufblühen und spülte Steuern in die Kassen des Staates.


    Märkte regulieren sich gewiss selbst - die Frage ist nur wie lange sie dazu brauchen - und wie das Niveau danach aussieht.

    Geldtrainer - Klasse! :D


    Die Vollkasko-Gesellschaft hat sich wirklich selbst übertroffen.
    Motto: Ich kann gar nicht so blöd sein den Wagen so tief in die Scheiße zu fahren dass ihn nicht irgendwer für mich wieder raus bekommt...


    Wie wird man eigentlich Geldtrainer bzw. Money-Coach? Wochenendkurs an der Volkshochschule für Leute die ihr BWL-Studium abbrechen mußten weil sie bis zum Vordiplom zu blöde waren den richtigen Hörsaal zu finden?

    Zitat

    Original von ps tester
    Hallo,


    ich halte es nur für eine Frage der Zeit bis der Staat sich weitere Geldquellen erschließt :


    a) Erbschaftssteuer,
    b) Einführung einer Meldepflicht für Edelmetallgeschäfte.


    Gut beobachtet... Ersteres geht ja aktuell durch die Medien...
    Zweiteres haben wir bereits über das Stichwort "Geldwäschegesetz" und das lässt sich ja noch beliebig erweitern und verschärfen. Schliesslich könnten ja Terroristen ihre Finanztransaktionen zur Vorbereitung von Anschlägen in Gold abwickeln...

    Ich würde mal sagen: "Der Staat" (bzw. die Notenbank) müßte die Zinsen senken (=Liquidität bereitstellen) um einen Börsencrash zu verhindern.
    (Schon weil hohe Zinsen Bonds im Vergleich zu Aktien attraktiver machen)


    Genau das war ja das Problem des Schwarzen Freitags 1929 - Die USA konnten wegen der Golddeckung des $ nicht so einfach im erforderlichen Umfang per Notenpresse Liquidität bereit stellen. (Weil ansonsten ein Strurm auf die Banken einsgesetzt hätte...)
    Hätten die Anleger ihr Geld (wegen Kapitalknappheit) nicht von der Börse abgezogen - wäre der Carsh schlicht und ergreifend wegen is-nich ausgefallen - oder die vorhandene Spekulationsblase hätte sich in kleineren Eruptionen zwar spürbar, jedoch eher harmlos zu Lasten bestimmter Branchen entladen.


    Erst das Goldverbot 1933 schaffte die Möglichkeit Liquidität (auf Kosten der Golddeckung) zu schaffen.
    Und das war letztendlich der Kernpunkt des New-Deal. Die USA konnten mit "ABM"-Maßnahmen Geld ins Land pumpen und damit zugleich etwas für die heimische Wirtschaft und deren Infrasruktur tun.
    So lange mit diesen "ABM-Maßnahmen" gleichwertig zum verteilten Geld Werte geschaffen werden schadet diese Geldvermehrung nicht einmal dem Geldwert! - Obwohl die Geldmenge ja unzweifelhaft gewachsen ist.


    Das Problematische an der Geldschöpfung liegt nur darun dass eine vernünftige Notenbankpolitik dafür sorgen müßte dass in "besseren Zeiten" diese eingespritzte Liquidität dem Markt (z.B. über Steuern bzw. höhere Zinsen) wieder entzogen wird damit es bei brummender Wirtschaft zu keinen inflationären Tendenzen kommt.

    Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul - so lange er einen Goldzahn hat :]


    Ansonsten kann man wohl zusammenfassend sagen: Was in den Medien so verzapft wird ist allgemein nicht so gülden. Ich resigniere regelmäßig irgendwo zwischen Gelächter und Entsetzen wenn über etwas berichtet wird wovon ich selbst tatsächlich Ahnung habe.
    Wenn ich daraus nun analog auf allen Inhalte schließe, von denen ich selbst wenig oder keine Ahnung habe... dann gibt das durchaus zu Denken.


    Das Schlimme ist dabei ja nur daß wohl >50% der Bevölkerung das überhaupt nicht mehr realisiert.


    Ich denke manchmal wir leben nicht in einer Wissensgesellschaft - sondern in einer Meinungsgesellschaft. Möglichst schnell einen Standpunkt beziehen - und jedes Thema ist "erledigt". Richtig oder Falsch - aber bitte nichts dazwischen, worüber man erstmal in Ruhe nachdenken müßte.

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    Original von silberling3000
    Na dann halte doch mal einen Magneten an eine 1-Cent Münze, du wirst staunen...


    1:0 für Dich :)


    Weil natürlich nicht wirklich ernst gemeint hatte ich das nicht geprüftt und nur mal spaßeshalber einen Cent auf die Goldwaage geknallt...
    OK - ich Kaufe vorher US-Dollar und hole mir dortige 1-Cent-Stücke... die sind nicht magnetisch - habe ich gerade überprüft. ;)

    Zitat

    Original von bayernsilber
    Ritterwacht
    in hamburg so in denn 80er war mal nee bankpleite ( hermesbank?) und keiner konnte an sein geld mehr ran....jetzt erst haben die leute ihr geld bekommen..das war einfach von heute auf morgen.....
    mfg


    Shit happens. :)


    Das ist für mich kein Argument mein Geld unter´s Kopfkissen zu legen - da hätte ich nämlich seit den 80iger Jahren wohl rund 50% meiner Kaufkraft verloren - ganz egal ebei welcher Bank ich *nicht Kunde* gewesen wäre.


    Gegen Pleite der Hausbank hilft eine gewisse Streuung des Geldes unter mehrern Banken (Für Kleinanleger gibt´s ja sogar den ges. Einlagesicherungsfond).


    Ich sehe ehrlich gesagt keine vernünftige Alternative als das Geld bei der Bank zu haben - schon weil ich als Anleger mein Geld ja arbeiten lassen möchte - und das ja auch nicht gerade zum Zins des Sparbuchs.
    Meine Aktien und Pfandbriefe habe ich heute auch nicht mehr zuhause... Oioioi welch Risiko!
    Und was soll ich sagen: Ich habe alleine mit Aktien in den letzten Jahrzehnten so viel Geld verdient - selbst wenn bei allen Banken Heute Nacht die Lichter ausgegangen wären - ich hätte mein Schäfchen längst im Trockenen.


    Die Banken haben längst nur noch mein "Spielgeld".
    Und dieses Spielgeld (und einen guten Teil meines Goldes...) hätte ich ja nicht ohne ein gewisses Restvertrauen gegenüber unserem Finanzsysthem -
    Fazit: Geld unter´m Kopfkissen schützt ! - garnatiert vor Chancen.

    Also jetzt habe ich mal den Rechenschieber geschwungen und eine wesentliche sicherere Metall-Anlage unter den europäischen Münzen gefunden:
    Das 1-Cent-Stück.


    Eine Tonne Kupfer = 1000 kg zu 1000g = 1.000.000 gr.
    1 Cent-Stück wiegt ca. 2,3 gr.
    Also bekomme ich 1to Kupfer für rund 4340 € - der aktuelle Marktwert einer to Kupfer liegt jedoch bei 4400 €


    Vom Sammlerwert her sicher auch spannender - unter dieser Menge Münzen sind sicherlich auch ein paar Fehlprägungen die man nur aussortieren muss.


    1-Cent-Münzen gibt´s bei jeder Bank und Sparkasse - und die nehmen sie auch wieder an. Dazu gibt´s sogar noch Altpapier aus den Röllchen, das für die Krise einen respektablen Heizwert besitzt.


    :)


    Und im Übrigen schließe ich mich Kellermeister an - Auch ich habe nichts gegen Silberzehner - mich stört ebenfalls gewaltig die Penetranz mit der Ihr hier für diese Dinger die Lanze brecht.
    Bis zuletzt kamen von Euch nämlich immer und immer wieder die gleichen Argumente als Antwort auf *neue* Gegenargumente. Das ist in einem Forum schlechter Stil.

    Zitat

    Original von olii
    zu dem Thema EM bei der Bank zu lagern, die Frage ist was ist die Alternative? Tresor im Keller? Schön und gut, wenn jemand dir oder deiner Familie eine Waffe an den Kopf hält, wird man wohl relativ schnell schwach und weg ist der Schatz...


    Ich glaube hierzu gibt es bereits einige Threads.
    Mein Motto:
    Keinem sagen dass man was hat - keinem sagen wieviel man hat - keinem sagen wo man´s hat. Vielleicht ins Testament einen Hint mit dem die Familie was anfangen kann - ansonsten muss es nciht mal die Ehefrau wissen - könnte sich ja Morgen in einen Anderen vergucken und die Hälfte haben wollen...


    Tresor? Nö - könnte ein Dieb ja versehentlich aufbekommen oder mich mit geeignetem Werkzeug zum Öffnen überreden.
    Wo dann? Dort wo´s keiner sucht und auch nicht aus versehen finden kann.
    Darum ja auch (fast nur) Gold - Ist so klein - passt fast überall rein.

    Das Argument *nicht an sein Bargeld ranzukommen* weil die Bank die Schalter nicht mehr aufmacht ist. m.E. unter den aktuellen Bedingungen schon sehr an den Haaren herbeigezogen - schon weil man ja meist nicht nur bei einer Bank (oder in einem Land) ein Konto hat.
    Selbst in einer Wirtschaftskrise (Siehe Argentinien) gab es das nationale Papiergeld stets in rauhen Mengen. Warum? Weil der Staat es einfach drucken kann, wenn es knapp wird. Warum sollte sich die Regierung wegen fehlenden Papiers unbeliebt machen???


    Nur an ihre Dollarkonten kamen die Leute nicht mehr ran - weil halt die argentinische Regierung keine Dollar drucken kann (so wie sie auch kein Gold drucken kann)... so einfach ist das. Und wenn die EZB Geld druckt - dann knallt das auch den Fiat-Anteil der Silberzehner durch - so lange bis der Silberwert übrig ist - nur dann hast Du mit den Silberdingern auch schon 50% verloren.


    Man sollte aber auch mal sagen dass die Silberdinger nicht wirklich alltagstauglich sind. Das wird ja sogar hier im Forum überdeutlich!
    Ja natürlich ist es witzig wenn man mal in geselliger Runde eine kleine Beidienung damit beklugscheissern kann - aber ich hätte einfach keine Lust bei jedem Einkauf lange darüber zu diskutieren ob das was ich da habe nun echtes Geld ist oder nicht.


    Im Ausland funktionieren die Sondermünzen schon mal gar nicht - im Gegensatz zu Papier.
    Es gibt keine Automaten wo ich die Dinger reinstecken könnte - und ich glaube dass es in einer akuten Notlage (wenn man z.B. aus irgend einem Grund untertauchen müßte) auch gar nicht so einfach wäre einen größeren Betrag in Silberzehnern bezahlt - geschweige denn unauffällig bezahlt - zu bekommen.


    Also wenn sicherheitshalber etwas Bargeld baruche (z.B. vor dem letzten großen Unwetter) dann gehe ich mit meinerm Platikgeld an einen Automaten - und ziehe mir einen entsprechenden Betrag. Das kann ich notfalls sogar mehrfach am Tag machen - mit mehreren Karten.


    Wenn ich möchte kann ich mir außerhalb der Geschäftszeiten der Banken notfalls meine Giros samt zugehörigen Dispos abräumen.
    Damit alleine hätte ich mehr Cash in der Hand als ich in Silberzehnern tragen könnte.

    M.E. zu kompliziert gedacht.


    Ich glaube es ist viel unspektakulärer:
    Ursache: Es wird derzeit kaum mehr Gold von Privat gekauft als verkauft wird. Ursache: Generationswechsel/Erbengeneration.


    Viele Goldkäufer ziehen jedoch beim Kauf "Neuware" mit Quittung (besonders bei Tafelgeschäft) ihrer Bank vor - um im Falle eines Verkaufs das Zeug ebenfalls am Bankschalter wieder schnell und sicher loswerden zu können.


    Dadurch entsteht ein Überhang bei privaten Verkäufern von "Altware" - Um ihre Münzen loszuwerden müssen sie quasi einen zusätzlichen Preisvorteil erzeugen um ihre Quittungslosen Münzen/Barren den Käufern schmackhafter zu machen.


    Daß es so ist - dafür sprechen auch die Ergebnisse von ebay - Selbst gut bewertete Händler erzielen Preise die unter dem Metallwert liegen.
    Gerade bei den Händlern entfällt ja das Schwarzgeldargument.

    Ich kalkuliere ja nicht primär in Fiat - sondern in Kaufkraft. Meine These lautet: Unter´m Strich (also langfristig gemittelt) ändert sich die Kaufkraft von Gold nur unwesentlich (Die Schwankungen dazwischen kann man als Spekulant nutzen).


    Wirtschaftlich muss Gold also schon noch ein paar zusätzliche "Features" bieten... Eben die Möglichkeit es Steuerfrei zu verschenken oder zu vererben - oder vielleicht auch um Jemanden damit zu bezahlen der aus steuerlichen Gründen lieber keinen Gewinn machen möchte.


    Und Letztere Argumente funktionieren NUR mit physischem Gold - und gleichen gewissermaßen den Nachteil des reibungsintensiveren An- und Verkauf von Phyisischem aus.

    Guckt doch mal rüber zu Münzen-Angebote - 10DM-Gedenkmünzen vom Kollegen Giga.
    Er trennt sich von den Dingern mit einem Aufschlag von 8-10%
    Na und wann war die Euo-Umstellung? Vor über 5 Jahren!


    Also wenn Giga seine Münzen tatsächlich zum gewünschten Preis umgeschlagen hat, dann hat er vielleicht 10% "gewonnen" - 10% in 5 Jahren - das ist nicht einmal der Inflationsausgleich!


    Euro-Zehner werden sich bestimmt ähnlich gut entwickeln. ;)


    Also im Ernst Jungs - Diese 10er passen doch *gerade jetzt* nicht in die Zeit. Jetzt heißt es möglichst viel Fiat in Metall umzuwandeln - und nicht mit eher ungeeigneten Mitteln gegen fallende Edelmetallpreise zu hedgen.

    Das kann man nicht seriös beantworten ohne mehr über Deinen Background zu wissen. Alter, ausgeübte Tätigkeit - evtl. bestehende Risiken - sprich die Motive die Dich seinerzeit zum Abschluß dieser Versicherungen bewogen haben.


    Ich habe schon etwas den Eindruck daß Du etwas "Überversichert" sein könntest - irritiert hat mich z.B. die Berufsunfähigkeitsversicherung i.v.m. kein Wohneigentum. Eigentlich schließt man diese Versicherung i.d.R. ab um als Alleinverdiener seine Familie während der Abzahlung eines kreditfinanzierten Wohneigentums abzusichern.
    Später hat man ja auch das Wohneigentum als Sicherheit.

    Zitat

    Einen Geschäftsführer habe ich bis heute nicht anheuern können, trotz Grundgehalt von 8.000,-€ Brutto. Was ist das für ein Land hier, wo man keinen findet der für o.g. Geld arbeiten will, denn ich halte das nicht mehr lange durch.


    Versuch´s mal bei der Agentur für Arbeit. Für 8 Mille macht eine arbeitslose Friseuse sogar nach 16 Stunden Arbeit die Beine Breit.

    Zitat

    Original von Melinda
    ...die crash-gurus übertreiben wohl doch etwas arg.


    Die Crash-Gurus beten seit Jahrzehnten das immer gleiche Lied nach dem selben Schema herunter:
    Man nehme ein medial präsentes Thema das mit Ängsten im weiteren Sinne besetzt ist - und konstruiere daraus einen Zusammenhang zur Wirtschaft.
    Das Ergebnis steht dabei natürlich fest: Globaler Crash.


    Vor gut 10 Jahren war der *Panikmotor* die Grenzöffnung gen Osten - in deren Folge erst Europa und dann die ganze Welt unter Migrantionsströmen (Stichwort Asyl) ähnlich zugrunde gehen würde wie einst das Römische Weltreich unter den Vandalen.


    Danach kam das Thema Arbeitslosigkeit hoch - und man zog sofort Parallelen zur großen Depression - wobei sogar übersehen wurde dass die Arbeitslosigkeit damals ja eigentich Folge und nicht Ursache der Depression war.


    Zuletzt hatten wir das Thema Demographische Entwicklung - das aber von der aktuellen Entwicklung jäh abgewürgt wurde, weil plötzlich das Thema Umwelt in den medialen Mittelpunkt rückte.


    Ich bin zwar kein Prophet - aber ich denke der nächste Aufhänger für den Kollektiven Untergang wird in der einen oder anderen Form das Thema Umwelt sein. Also entweder löst die Umweltkatastrophe die Wirtschaft aus - oder die Vorgehensweisen der Regierungen gegen die Umweltkatastrophe löst die Wirtschaft aus.


    Ja so ein Crash-Guru ist wie ein Feuermelder der andauernd piepst. Falls das Haus abbrennt wird er sagen: ich habe es ja gewußt.
    Falls das Haus nicht abbrennt - piepst er weiter und nervt .

    So lange der Mainstream *langsam* Angst bekommt ist die Welt doch in Ordnung. Gefährlich wird es nur wenn wesentliche Marktteilnehmer *schnell* Angst bekommen, da es dann zu unkalkulierbaren Überreaktionen kommen kann.
    Man kann sich ja als vernünftiger Anleger jetzt auch schön *langsam* nach Alternativen umsehen.

    Wenn Gold in den Mendien auftaucht ist es immer höchste Eisenbahn sich selbst antizyklisch zu verhalten.


    Dieses Dummgeschreibsel sagt mir dass es mal wieder an der Zeit ist ein paar Gold-Bärrchen an Land zu ziehen...


    Na immerhin habe ich jetzt gerlernt dass ich keine 5g-Barren kaufen soll... ;) Da wäre ich alleine nie draufgekommen.

    Schon mal im Euro-Ausland damit getankt? Da sind die Dinger schon heute kein gültiges Zahlungsmittel.
    Fazit: Du *mußt* in Deutschland tanken. :)


    Der deutsche Bundesfinanzminister verdient an den Dingern also gleich noch ein weiteres Mal. :)


    Silberzehner - das ist also schon fast Regionalgeld wie der Volmetaler... ;)