Beiträge von Ritterwacht

    Bei der ersten Münze darf es schon was Schönes sein - auch wenn man sie hemmungslos (wie z.B. Misanthrop) befingern will.
    Hat Dagobert denn jemals seinen Dime No:1 verkauft? Nein! Eben!


    (Übrigens interessant: Bei uns heißt das Ding erster Kreuzer - im Orginal ist es die kleinste Edelmetallmünze der damaligen Zeit - War Disney ein heimlicher Gold bzw. Silberbug?)


    Eine ordentliche Münze würde ich sowiso immer behalten - egal was kommt. Für die Leute die mich mal zuschütten.


    So als Investitionsgold sind völlig Emotionslose 08/15-Dinger besser - eben weil man sich im richtigen Moment auch tatsächlich davon trennt - und nicht lange rumflennt und zögert.


    Meine erste Goldmünze (20$) habe ich immer noch - ich nehme sie sogar manchmal mit in die Badewanne zum Spielen. (No Joke!)


    Im Übrigen ha Infaltionsgefahr den Nagel auf den Kopf getroffen. Wenn man Gold als Notreserve betrachtet - sollte man diese Dinger nehmen. Sie sind schön klein - unempfindlich (weil zirkuliert und härter legiert). Einziger Nachteil: Sie sind unter normalen Bedingungen recht schwer wieder zu Geld zu machen. Ein paar Kilo von dem Zeuch bei e-bucht verscherbeln dauert wohl seine Zeit... Da kann der Goldkurs nach der Hälfte schon ziemlich im Keller sein...
    Gold in der Krise


    Den Buffalo habe ich mir auch schon überlegt - aber eigentlich nur weil ich schon den entsprechenden Nickel so schön finde...

    Jo - als pure Spielerei oder nettes Geschenk lasse ich die Dinger auch gerne ebenso gelten wie als Sammlerobjekt.


    Aber als Anlageobjekt ist das einfach kompletter Irrsinn. Was würde man wohl seinem Banker sagen wenn er mit einer Anlageempfehlung rüber käme bei der ich erst ab 100% Wertzuwachs verdiene?
    Was ich ja noch ganz vergessen hatte: Alleine der Zinsverlust in Fiat läppert sich in 10-Niedrigzinsjahren schon mal ganz nebenbei auf rund 20% zusammen.


    Klar - salleine dadurch erreichen die Dinger irgendwann auch ganz von allein 100% Metallwert weil die Fiat-Luft raus ist ;)


    So gesehen würde ich dazu raten: Geld gewinnbringend anlegen (wenn man auf Metalle setzen möchte - gerne auch in metallischem Silber) und sich die Dinger kaufen/eintauschen sobald man sie zum Silberpreis bekommt.

    wef
    Sorry - das mit den (goldfernen) Aktien hatte ich so nicht rausgelesen. Mein Fehler und ansonsten absolute Zustimmung! :)


    Die Anzahl der "Trades" ist für mich übrigens kein Maßstab. Ich würde auf die Qualität abstellen.
    Die Anzahl ist vielleicht wichtig wenn man davon leben muss/will. Aber "im Nebenerwerb" möchte ich ja nicht maximal viel Arbeit - sondern eine Anlage die soweit sicher ist dass ich auch mal ein paar Tage nicht die Entwicklung online verfolgen muss.
    Wenn ich p.A. zwischen 15 und 20% realisiere bin ich schon zufrieden. Das ist nicht viel - aber dafür kann ich auch mit relativ großen Beträgen agieren. 100% auf 100 Euro sind 100 Euro - Aber 10% auf 1000 Euro sind auch 100 Euro...

    Sagt mal Jungs - so kenne ich Euch noch gar nicht. Im Frühjahr wurde schon nach "vierstelligem Gold" gegriffen - und die Hyperinflation wabberte als Heli-Ben allenthalben durchs Forum...
    Und jetzt lasst Ihr Euch von ein bisschen Dax-Kursfeuerwerk und ein paar Konjunkturzahlen derart aus der Ballance werfen?


    Also wenn ich nicht an Gold glaube - dann brauche ich mir das Zeug doch nicht anzutun!
    Gold mit Verlustbegrenzung über den Nominal? Tolle Idee... Aber trotzdem genügt die Unterschrift eines Politikers um eine Münze ausser Kurs zu setzen. Und genau das passiert wenn die Zentralbank feststellen sollte, dass die Leute ihr massenhaft Gold im Wert von z.B. 100 Euro für 200 Euro "verkaufen".


    So gesehen ist es mir eben egal was auf der Münze draufsteht - ich bezahle deshalb auch nur für Edelmetall.

    Ich halte mich an das Metall, das auch Otto Normalverbraucher mit etwas Training checken kann. Warum? Weil ich meine Metallanlagen auch als Krisenvorsorge begreife.
    Platin, Palladium, Niobium und was nicht sonst schon alles vermünzt wird - sind einfach zu unbekannt, als dass sich Jeder bei einem Deal bedenkenlos darauf einlassen würde.

    1 Silberzehner = 5 Euro Fiat - sehe ich doch richtig oder?
    Also kaufe ich doch lieber für 5 Euro reinstes Silber und behalte die übrigen 5 Euro als Fiat im Geldbeutel oder auf der Bank.
    Dann hat mich der Nicht-Fiat-Anteil nur die Hälfte gekostet. :)


    Das Spiel ist doch ganz alt: Man kauft sich das Zeug massenhaft von der Bundesbank - Sortiert sich die schönsten heraus - den Rest streut man in den Alltag (wobei schon ein Kontakt zu anderem Hartgeld und schmutzigen Pfoten genügt um die Münzen für penible Sammler "wertlos" zu machen) und erhöht so den Wert des eigenen Horts.


    Wenn Ihr mich fragt - dann haben sich ein paar Händler seit der WM etwas übereilt mit etwas zu viel von dem Zeug eingedeckt.
    Und jetzt soll das - natürlich mit Gewinn bzw. überhaupt weiter - nur dass der Markt eigentlich satt ist - was bei der Auflage ja auch nicht verwundert.


    Aber zum Glück fragt mich ja keiner 8)

    Zitat


    Trotzdem verkauft normalerweise niemand unter Marktpreis!


    Sehr Richtig - und genau das sollte zu Denken geben - vor allem wenn der Anbieter ehrlich ist!


    Preisphantasien gibt es ja jede Menge - deshalb interessiert mich nur was ich im Falle des Verkaufes bekomme.
    Ich will nicht wissen wieviel "Geldanlage" in den Köpfen der "Anleger" mit höheren Beträgen verbucht ist - als sie tatsächlich als privater Verkäufer im Ernstfall bekommen würden.


    Mein Tipp: Immer einen Versuchsballon hochjagen. Kaufe eine Münze die Du vielleicht in größerer Zahl als Geldanlage horten möchtest - und versuche sie selbst an den Mann zu bringen.
    Und bei dieser Methode bleibt noch immer die Frage: "Würde ich auch 100 dieser Münzen zu einem guten Preis verkauft bekommen?" - und falls ja: "in welchem Zeitrahmen".

    @mesodor
    Stichwort "Deflationscrash": Ich denke Volksschule Sauerland sollte eigentlich ausreichen um zu erkennen dass dieses Szenario in Fiat nicht möglich ist.
    Welcher Finanzminister würde denn nicht freudestrahlend den Leitzins auf 0% senken und fleissig Geld ins Lans pumpen, wenn er diesen Schritt auch noch mit der Rettung der Wirtschaft begründen könnte.
    Also hier solltest Du Dir wenigstens eine klitzekleine Scheibe von unseren Inflationshysterikern abschneiden.


    Das Szenario welches Du an die Wand malst würde allenfalls in eine Edelmetallgeldgesellschaft passen - wenn z.B. durch Importe das ganze Gold ausser Landes gegangen ist und das Volk sich durch Lohn- und Preissenkungen wieder fit für den Wetbewerb machen muss - und für die Binnenwirtschaft mangels Geld auf so etwas ineffektives wie Tauschhandel zurückgreifen müßte... was ja letztendlich auch erst die eigentliche Krise auslösen würde.


    Ohne Bargeld geht es nicht - da stimmen wir also überein. Und mit meinem Szenario bleiben ja ca. 50% Bargeld stehen - Wohlgemerkt nicht physisches Bargeld im Keller - sondern Bargeld das ich jederzeit überall auf dem Globus einsetzen kann - oder mir auch innerhalb eines Banktages nach Belieben zinslos in den Keller legen könnte - wenn ich mir davon etwas versprechen würde.
    Und zusätzlich könnte ich noch ganz nebenbei genauso viel Silber haben wie Du!


    100% Silberzehner = 50% Fiat!
    Ich habe ebenfalls 50% Fiat - aber zusätzlich 50% reales Edelmetall im Keller.

    Zitat

    Original von wef
    Es ist abenteuerlich wie weit die Interpretation gleicher Charts abweichen kann !


    Nichts gegen Chartanalyse - aber alle Chartanalyse ist im Arsch, wenn eigentlich andere Faktoren am Goldpreis zerren.
    Eine Zinserhöhung bedeutender Zentralbanken ist ninmal nicht ber Chartanalyse des Goldchars zu antezipieren. Und ein plötzlicher Krieg steckt da halt auch nicht drin.


    Charts sind ganz brauchbar zur kurzfristigen Analyse - innerhalb einer Woche oder eines Monats... Der Rest ist Kaffeesatzleserei und nicht weniger wissenschaftlich als reines Bauchgefühl.

    Eigentlich haben wir es doch fast nur mit Barren zu tun - auch so etwas wie Maple, Krüger oder Phili - Bouillon-Münzen (Barrenmünzen) - sind von ihrem Charakter schliesslich auch eher Barren als Münzen.


    Letztendlich kommt es darauf an welch großen Wert man auf eine kleine Stückelung legt. Im Bereich unter 100gr. nehme ich Münzen - darüber nur Barren.
    Für Barren spricht der günstigere "Kilopreis". Für kleine Münzen eine bessere Verwendbarkeit als "Notgeld".
    Letzteres würde ich jedoch nicht überbewerten. Ich habe mich z.B. als "Notgeld" mit ein paar Handvoll Souvereigns eingedeckt. Diese Dinger gehen billig her - und im Gegensatz zu den Barren und Bouillons gedenke ich diese nicht als Spekulationsmasse einzusetzen.


    Meine Barren und Bouillons lasse ich in ihren Verpackungen - damit hat sich das Problem Zustand von selbst gelöst. Da ich bei meiner Bank kaufe sehe ich derzeit auch keinen Grund jeden Kauf minutiös nachzuwiegen und die Dichte im Wasserbad zu checken.
    Der Spieltrieb bleibt dabei zwar auf der Strecke - aber dafür kann ich mit meinen Souvereigns ja nach Lust und Laune herumklimpern ohne dass ich am Sammlerwert herumsäge.


    Beim Verkauf kommt es darauf an an wen bzw. in welchem Umfang man verkaufen können möchte.
    Ab einer gewissen Menge sind Barren einfach übersichtlicher. Ein Kilobarren ist eine führige Sache - Ein Kilo in Münzen ist irgendwie nervig. Andererseits kann man nicht mal eben von einem Kilobarren ein-zwei Unzen bei Bedarf runterfeilen.

    Ob da 100€ oder was anderes draufsteht ist mir sch...egal. Hauptsache bzw. bevorzugt 999.9 und mit möglichst wenig Aufschlag.
    Und wenn man auch noch bereit ist etwas weniger global zu denken ist es doch auch recht vernünftig Gold ins Land zu kaufen. Quasi als Ausgleich für das viele Gold das unerreichbar in den Staaten liegt.
    Ich nehme soweit keine Barren eigentlich nur Canada und Österreich rein - Beides ist einigermaßen bekannt und läßt sich bei Bedarf problemlos zu Geld machen.

    Wenn ich das mal mit meinem Rechenschieber durchrechne käme ich zu einer anderen Empfehlung:


    Ich sage jetzt mal (weil es sich schöner rechnet - also bitte hier die aktuellen Prozentsätze einkalkulieren) dass ich für 10€ in Barrenform rund doppelt so viel Silber bekomme als in einem Silberzehner drinsteckt.


    Bei einem Währungsschnitt "über Nacht" hätte ich also auch mit den Silberzehnern schlagartig 50% verloren - weil danach ja nur der Metallwert zählen würde.
    Umgekehrt müßte der Silberpreis sich verdoppeln, damit ich aus meinen 10€ mehr Geld gemacht hätte.


    Mit Euren Argumenten würde ich mich folgendermaßen verhalten: Ich würde für rund 50% meines Geldes Barrensilber (vielleicht eher Barrengold... aber das müssen wir hier nicht diskutieren...) kaufen. Die verbleibenden 50% würde ich anderweitig anlegen.


    Käme "über Nacht " der Währungsschnitt wäre ich exakt genauso reich wie Ihr, Mein GEld wäre zwar ganz hin - aber ich hätte dafür beim Silber keine 50% verloren.
    Kommt der Währungsschnitt doch nicht - habe ich zwar das Kursrisiko des Silbers - kann diesem Risiko jedoch Erträge aus meiner Geldanlage gegenüberstellen. Wenn ich Glück habe und der Silberpreis auch noch steigt - dann habe ich also gleich zweimal abgesahnt - einmal mit dem Bargeld und einmal mit dem Silber - und Letzeres nicht erst ab einem Preisanstieg von 50% sondern ab "dem ersten Euro".


    (Ja und den Vorteil des "Kleinsilbers" in der Krise würde ich zudem durch den Vorteil von "Leichtgold" kompensieren. Für 10.000 Euro Silber sind fast eine Immobilie - Für 10.000 Euro Gold trage ich notfalls in der Aktentasche spazieren. - Also dann wäre auch das MwSt-Argument vom Tisch.)


    Über Silberzehner in den Sparstrümpfen freuen sich der Bundesfinanzminister und ggf. der Handel. Und wenn die beiden sich freuen - dann würde ich schon mal schwören dass ich als Kunde der Gelackmeierte bin.


    Na und das Argument Sammeln lasse ich mal so stehen. Sammler sind glückliche Menschen. Geld macht vielleicht nicht glücklich aber es beruhigt. Lieber ein bisserl mehr Ruhe - für´s Glücklichmachen habe ich meine Frau und die Kinder.

    Ich würde mal sagen "Schwundgeld" ist die verschärfte Form von Fiat. Eben weil in Euro gedeckt hätte man nicht nur die bekannten Fiat-Risiken des Euro an der Hacke - sondern zusätzlich die Fiat-Risiken des "Schwundgelds".


    Na und jetzt frage ich mal in die Runde warum wohl noch soviel Schwundgeld aus der Zwischenkriegszeit präsent ist... Offensichtlich ist es Vielen nicht gelungen den Schrott zu Ware/Geld zu machen.


    Also stecken wir das Zeuch doch mit gutem Gewissen zum Altpapier der Geschichte.



    Regiogeld verweigert sich ja der Vorteile der Globalisierung (sogar im Kleinen). Während ich meine Euros problemlos auch in China auf den Kopp hauen kann - kann ich das mit dem Zeuch wohl eher nicht - bzw. bekomme eine auf den Kopp gehaut wenn ich das Zeuch jemanden andrehen will.
    Ich soll mein Geld also in der Region ausgeben - was ja auch ein netter Zug ist. Schliesslich habe ich ja was davon, wenn ich z.B. die Digitalcamera die ich in Hongkong für 30 Euro "mitnehmen" könnte - beim Händler an der Ecke für 150 Euro kaufe.
    Der Händler bezieht das Ding zwar auch aus Hongkong - aber die übrigen 120 Euro bleiben in der Tasche des Händlers und damit in der Region. Wunderbar!


    Ja wenn die 30 Euro sowiso in China landen - ist es mir doch lieber die 120 Euro sind in *meiner *Tasche (und damit ebenfalls in der Region) als in der Tasche des Hänlers?



    Übrigens hat Horst-Walter Kaninchenaugen :)

    Wo ein Verkäufer da auch ein Käufer.
    Bislang hatten die Verkaufswellen der Zentralbanken ja keinen nachhaltigen Einfluss auf den Goldpreis. Ja in den 1990igern ging der Preis schon ganz gut in die Knie - aber was solls. Mit dem Goldpreis sackten auch die Produktionszahlen ab, so dass es danach um so deutlicher nach Oben ging.
    Für den Goldmarkt braucht man halt einen etwas längeren Atem. Wer meint in einer Handvoll Jahren was mit Gewalt reissen zu können - hat schon verloren.


    Wer an Gold Spass haben will - der muss auf günstige Einkaufskonditionen warten können - und zwischendurch auch mal verkaufen wenn der Markt heiss gelaufen ist. Dazwischen heisst es keinem Aktionismus anheim zu fallen.


    Also von mir aus können alle Zentralbanken gerne ihr Gold verkaufen. Wenn sie´s ganz wild treiben fällt der Unzenpreis vielleicht wieder auf 300$ runter - und ich weis dann genau was ich tue.

    Hahaha Syriens Devisenreserven... Ebensogut könnte man den nächsten Penner fragen ob er sein Vermögen in Aktien oder Anleihen angelegt hat .


    Bislang mußte man halt seinen Zwangsumtausch in Syrien auf Dollarbasis löhnen - wenn´s Morgen Euro wären - wär´s immer noch ein Zwangsumtausch und für mich ein Zeichen dass der Staat am Hungertuch herumsabbert.


    Also ich betrachte Gold ganz nüchtern als eine Devise. Diese Devise kann ich zu einem variablen Wechselkurs kaufen und verkaufen. Wenn ich also wollte und es zu etwas gut wäre, könnte ich auch problemlos mit Excel meine gesamte Ökonomie in Gold ausdrücken.


    Die Diskussion einer Goldwährung erscheint mir daher irgendwie überflüssig - schon deshalb weil heute kaum ein Mensch überhaupt mehr Geld in der Hand hält. Mit einem goldgedeckten Geld könnte also ebenso schindluder getrieben werden wie mit Fiat. (Und genau das ist in der Geschichte des Goldgeldes ja auch regelmäßig passiert!)


    Beim Goldgeld gibt es aber folglich ein plötzliches schlimmes Erwachen - sobald sich herausstellt dass es nicht genug Gold gibt um alles Goldgeld in Gold auszuzahlen. Wirklich sicher ist also beim Goldgeld auch nur das Gold das bei mir dahiem im Keller liegt - nicht das, das die Bank hat!


    Beim Fiat entfällt dieser plötzliche Alptraum - und begegnet uns in Gestalt eines variablen Goldpreises. In Gold kalkuliert 100% sicher ist natürlich auch hier nur das Gold das in meinem Keller liegt.


    Das einzige was mich interessiert: Die Freiheit Gold kaufen und verkaufen zu können.


    Am jeweiligen Kurs kann ich auch erkennen wie es um Fiat bestellt ist - habe also ein verlässliches "Fieberthermometer im Arsch der Geldpolitik".
    Und anhand der Fieberkurve kann ich auch gut entscheiden wieviel von meiner Kaufkraft besser im Keller liegt - und wieviel von meiner Kaufkraft ich beruhigt "Geld verdienen lassen darf".


    Also unterm´Strich gibt es für Jemanden der Rechnen kann keinen praktischen Unterschied zwischen Goldgeld und Fiat.


    Na und ob jetzt ein "Dummer" einfach zu langsam war sich im entscheidenden Moment sein Goldgeld von der Bank zu holen - oder ob ein Dummer es einfach verpennt hat sein Fiat im entscheidenden Moment bei der Bank gegen Gold zu tauschen - macht ja auch keinen Unterschied.

    Zitat

    Original von gutso
    sind das echte Münzen (nachweislich) oder ist die Sache in der Explosion von Fake Coins bzw. Counterfeit Coins begründet?
    (Bitte Gerne mit Quellen).
    gutso


    Chinesische Silberdollar - Unterschiedliche Motive zirkuliert.
    Unzweifelhaft Silber (eigener Augenschein).


    Ich dachte eigentlich auch dass die Dinger in den 30igern fast restlos aus China abgeflossen seien. Bei der Bevölkerungszahl genügen natürlich schon der Bruchteil eines Prozents an Silberhortern um gewaltige Mengen auszumachen.

    Zitat

    (Vielleicht wollen ja Goldbugs auch nach der Krise Porsche fahren ??).


    Ein richtiger Goldbug denkt übers Geldausgeben erst nach wenn er es im Sack hat - und entscheidet dann.


    Ich denke man sollte knallhart zwischen Hobby und Geld trennen. Wenn man an einer alten Kiste, Ü-Ei-Figuren oder Briefmarken seine Freude hat (warum auch nicht!) soll man es genießen.
    Dabei sollte man sich aber nicht mit dem Stichwort "Geldanlage" in die eigene Tasche lügen. Zumindest nicht wenn man sich generell so etwas wie eine Krise vorstellen kann.


    Einen Youngtimer würde ich zu *Gold* machen - Gold kommt mit einer sehr kleinen Garage aus, rostet nicht, muss nicht zum TÜV, braucht kein Benzin... und ist immer das neuste Modell :)