hier noch die korrelation zwischen dax und s&p. man sieht den unterschied ![]()
Beiträge von HIghtekki
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Original von mesodor39
"Rohstoffe weisen heute eine so hohe Korrelation mit anderen Asset-Klassen auf wie noch nie."
Und der dicke Hammer, der kommt immer erst zum Schluss!.
So wissen, elegant und ganz schlicht in einem Satz mit 14 Worten verpackt - auch gleich alle Aktienbesitzer, Bondsholder, Zertifikate-Investoren und Immobilien-Eigentümer, was ihnen blühen kann.....
14 worte das stimmt schon. aber diese 14 worte sind ausgemachter blödsinn. man muss einfach mal die korrelation ausrechnen. ich hab beispielhaft gold und den s&p500 genommen. korrelation auf sicht von 26 wochen aktuell 0,13. die korrelation der wochenveränderungen seit dem goldhoch mitte mai beträgt sogar nur -0,14!! also was bitte ist da auf historischem hoch? anderer vergleich: seit jahresanfang gab es 11 wochen wo gold und s&p entweder beide gefallen oder beide gestiegen sind. in 13 wochen ist das eine gestiegen und das andere gefallen. seit mitte mai lief es 3 mal gleich und 4 mal unterschiedlich.
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Original von DerAlchemist
Es gibt durchaus Aktien wo Preis * Anzahl der Aktien geringer ist als die Summer der Aktiva - Fremdkapital.
Zudem sind auch höhere Preise berechtigt, wenn die Auschüttungen in der Zukunft entsprechend sind.
ja darauf bauen ja auch die meisten, dass diese kommen. ich meinte das nur konkret für den fall dass irgendeine krise eintritt und man eben nicht mehr bereit ist diesen aufschlag zu zahlen (z.b. weil es keine ausschüttungen mehr gibt o.ä.)
ja z.b. die norddeutsche steingut

EK von 37 millionen und marktkapitalisierung von 21 mio. -
das problem bei aktien ist, dass ich dort im gegensatz zu metallen oder immobilien nicht die summe der aktuellen 'preise' der 'realen objekte' bezahle sondern meist ein vielfaches davon, in der hoffnung auf ausschüttungen und in der hoffnung darauf, dass mir später jemand das papier zu einem höheren preis wieder abkauft. das ist so als würde ich für eine goldunze statt aktuell 470 € z.b. 1200 € zahlen weil ich dann jedes jahr 30 € 'zinsen' bekomme. wenn irgendwann kein aufschlag mehr gezahlt würde, dann müsste ich schon 25 jahre meine 'zinsen' kassiert haben damit der verlust ausgeglichen ist.
man kann nun natürlich sagen gold und immobilien können auch 'überbewertet' sein. aber in diesem fall würde man bei ner aktie auch das vielfaches der 'überbewertung' zahlen was aufs selbe raus käme in der relation.
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Original von mesodor39
Genau das ist es.
Jeder Schuldner ist "Short" in Geld. Und somit ein lebender Hedgefonds. Nur die allerwenigsten sind sich dessen bewusst, weil sie von den Mechanismen der Finanzmärkte nichts verstehen.
das wurde mir vor ein paar wochen bei folgender überlegung sehr bewusst: ich hatte gesehen dass die europäische investitionsbank real-anleihen mit 13% ausgegebene hatte. diese bank hat bonität AAA. also hat man allein das währungsrisiko. fein, dachte ich mir. ich kaufe die anleihe, sacke die 13% ein und shorte dann einfach die währung.
tja schön wärs. wenns so leicht ginge würden es alle machen. effektiv heißt den real shorten natürlich sich real zu leihen und dafür zahlt man dann die soll zinsen die über den 13% liegen. wenn man das umdreht dann weiß man dass geld leihen immer short gehen heißt und umgekehrt.ein ähnliches problem trat vor einiger zeit bei einem silber(?)-schein auf (endlos aber quanto). in dem moment wo ich mich als bank per quanto absichern will gegen $-verfall muss ich ja im $ short gehen, also mir auch effektiv $ leihen. da die us-zinsen stiegen wurde es für die emittentin irgendwann zu 'teuer' die zinsen zu finanzieren und der schein wurde einfach gekündigt.
ergänzung: short ist man natürlich effektiv erst dann wenn man das geliehen geld ausgegeben hat
(z.b. für ein haus) d.h. jemand der das geld das er als kredit bekommen hat noch auf dem konto liegen hat ist (noch) nicht short. -
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Original von Robertino
Nehmen wir an, mein Kredit von 100.000 Euro bleibt in voller Höhe bestehen. Dann zahle ich bald nur mehr NULL Prozent Zinsen. Da ich Immobilienkäufe prinzipiell nur "endfällig" finanziere, fällt meine monatliche Belastung ebenfalls auf Null.und wenn du einen festzins hast? da wird sich die bank nicht auf einen variablen einlassen.
ZitatOriginal von Robertino
In meinem Kreditvertrag steht nirgends, daß die Bank ob des "Werteverfalls" meiner Sicherheiten (mein Haus) das Recht hätte, nachzufordern oder gar den Kredit fällig zu stellen. Auf unvorteilhafte Kreditverträge, die andere Leute abschließen, habe ich leider keinen Einfluß. Da kann es dann natürlich schnell einmal krachen.was nachzufordern? sie muss nichts 'nach'fordern. sie hat nämlich nach wie vor die forderung über 100.000 € (abzüglich das was du schon zurückgezahlt hast). wenn du der bank zum zeitpunkt X immer noch 90.000 schuldest und dein haus inzwischen bei 10.000 ist, dann will die bank nach wie vor deine 90.000 haben. wie viel das haus wert ist interessiert sie dann nicht wirklich. sie will einfach ihr geld. sie wird den vertrag aber so machen dass sie sich im zweifel wenn du deine schuld nich begleichen kannst, aus dem haus bedienen kann (sonst wäre sie ja ziemlich doof). folglich wird sie dein haus schon wenn es noch über den 10.000 liegt zwangsversteigern, den erlös von deinen schulden abziehen und der rest bleibt bestehen. dann leider ohne sicherheit. wenn du glück hast reichen deine krügerrand dann aus um den rest noch zurückzuzahlen (aber da müsstest du schon einige kg gold haben).
was meinst du wer im zweifel am längeren hebel sitzt? und wer hat wohl die besseren anwälte? darfst aber gern die bank verklagen wegen falschem vertrag

ob der währungsschnitt wirklich kommt ist reine spekulation. vll. erst in 10 jahren. bis dahin bist du längst pleite und sämtliche ersparnisse wurden gepfändet.
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Original von silber13
Gute Frage!
Wäre toll, wenn die jemand beantworten würde.
ok mal angenommen du willst ein haus für 100.000 kaufen und leihst dir von der bank dafür 100.000. die schritte wären folgende:
1. du leihst dir das geld und bekommst es auf dein konto: dabei entstehen: eine forderung der bank an dich (100.000), eine verbindlichkeit von dir an die bank (schuldest ihr 100.000), darüber hinaus eine forderung von dir an die bank (sofort fällig = das 'geld' auf dem konto, das ja eine sofort fällige forderung darstellt da du es jederzeit abheben kannst), und eine verbindlichkeit der bank an dich das geld sofort 'auszuzahlen'. diese 4 halten sich zunächst mal die waage (und werden aus der luft erzeugt).
2. jetzt kannst du die 100.000 vom konto abholen und einstecken. damit bleibt deine verbindlichkeit an die bank und deren forderung an dich, die andern beiden sind nicht mehr da (du hast das 'geld' ja schon).
3. du kaufst mit den 100.000 das haus.
4. das haus fällt von 100.000 auf 10.000. die 100.000 verbindlichkeit an die bank sind nun immer noch da. denn wieso sollten sie plötzlich weniger oder mehr werden?
die bank will irgendwann ihre 100.000 zurück und wenn deine haus nur noch 10.000 wert ist dann könnte die bank in sorge kommen ob sie üerhaupt ihre 100.000 zurück kriegt und das haus vll. schon bei 50.000 wieder einziehen, um die rückzahlung zumindest teilweise sicherzustellen. denn die bank ist auch nicht die wohlfahrt. -
ja das weiß ich, dass es die gibt. und ich halte sie für ziemlichen unsinn. in der erdkruste gibt es allein ca. 20 mal so viel silber wie gold (wird dir jeder geologe sagen).
ich hatte vor paar tagen einen link gepostet aus dem die 25 milliarden hervorgehen. der muss zwar auch nicht unbedingt korrekt sein, klingt aber 10 mal plausibler als die groben schätzungen eines ted butlers o.ä. der immer sagt 'ich glaube, ich meine' (immerhin hat der autor auf mehr als 2 seiten ausgeführt wie er auf die 25 mrd kommt). vielleicht finde ich ihn noch...
mal nur so vom gefühl her: würdest du glauben, dass mehr als 95% allen silbers das in den letzten 3000 - 4000 jahren gefördert wurde, einfach so weg ist? trotz der tatsache, dass jedes jahr ein großer teil dessen das schon 'verbraucht' wurde wieder recyclet wird?
ps: link grad gefunden
http://www.financialsense.com/fsu/editorials/2006/0526.html -
wie auch immer. bei rund 25 milliarden silberunzen brauchen wir keine angst zu haben, dass das silber irgendwann 'ausgeht'
(es sind immerhin 4 unzen für jeden erdenbürger). -
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Original von Einsiedler
Seit geraumer Zeit lese ich regelmässig dieses Forum. Jetzt möchte ich mich auch mal zu Wort melden.Also was physisches Silber betrifft: Ich habe seit Anfang 2006 immer wieder versucht, physisches Silber zu erwerben. Dazu habe ich zuerst telephonisch diverse Münzhändler kontaktiert. Unzen und kleine Barren waren weg. Vereinzelt gab es noch Kilobarren, aber mit happigem Aufschlag. Danach habe ich es an der Zürcher Bahnhofstrasse probiert. In Zürich gibt es zum Tageskurs nichts mehr zu kaufen. Es sei denn, man zahlt 25 Franken und mehr für die Unze. UBS, Erwin Dietrich AG, ZPMO, alle waren so gut wie ausverkauft. Physisch erwerben konnte ich eigentlich nur über Internet, via ebay und ricardo. (Seit der Silberpreis in den letzten Wochen stark gefallen ist, verkauft auch im Internet fast niemand mehr. Es scheint, dass die Verkaufswilligen alle eine erneute Preissteigerung abwarten.)
Ein wenig Palladium (und ganz wenig Platin) hatte die UBS noch vorrätig. Der Verkäufer der UBS riet mir eindringlich, die Metalle später (d. h. nach einem Preisanstieg in Franken) nicht weiterzuverkaufen. "Das muend Sie bhalte!", flehte er mich an.
Ebenfalls ausgetrocknet ist der Goldvrenelimarkt. Verkaufen wollte niemand mehr. Bei der ZPMO werden keine Vreneli mehr verkauft, nur noch angekauft. Falls jemand der angesprochenen Händler ebenfalls hier sein sollte, korrigieren Sie mich, falls etwas nicht stimmt.
interessant. vor 1-2 monaten war ich frankfurt und konnte den 1-kg-barren gleich mit nehmen. es gab auch noch mehr davon wenn ich gewollt hätte...von wegen also silberknappheit. knapp ist es nicht. es wird immer abgegeben wenn der preis stimmt.
mal ne andere überlegung: vielleicht haben die händler nur aktuell keine lust massenhaft silber auf lager zu haben aus angst dass es 2 tage später 10% weniger wert ist? könnte doch auch sein

auch wenn ich nicht glaube dass es in 2 tage 10% billiger ist...aber es kann alle möglichen gründe haben wieso einzelne händler nicht wollen.
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um mal vom gold auf aktien zu kommen

was meint ihr? haben unternehmen die mehr als 50% EK haben besser chancen einigermaßen durchzukommen als andere? (z.b. 10% EK)
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Original von Kaufrausch
nepton:Klar darfst Du fragen! Mit Technik hat es nur entfernt zu tun.

Es nützt mir doch nix, wenn das zwar gesetzliches Zahlungsmittel ist, aber an der Kasse der Tankstelle in Klein Kleckersdorf die Kassiererin das nicht weiß.
Selbst wenn wir andere Summen nehmen. Kehren wir das Ganze doch mal um und ziehen das Pferd vom Schwanz auf. Damit sich die Anlage in solche Zehner "lohnt", da müsste doch folgendes eintreten:
Entweder
a) der Silberpreis fällt. Dann bliebe der Nominalwert dieser Münzen. Im Gegensatz zur reinen Silberanlage also ein Plus.
oder
b) innerhalb von Stunden explodiert der Silberpreis auf deutlich über 20 Euro je Unze (und bleibt dann da solange, bis man die Münzen verkauft hat).
In allen anderen Fällen komme ich mit einer Silberanlage für Risikoabsicherung und einer kurzfristigen Fiat-Anlage für den Kauf von Gütern doch besser weg. Lebensmittelnotversorgung für 1-2 Monate ist sowieso vorhanden. Mein Vermieter wird mich auch nicht gleich rauswerfen, weil ich 2 Monate Miete nicht zahle, wenn ich sonst immer gut bezahlt habe, nur weil die Bank mein Geld im Moment nicht überweist. Und welcher Mieter sollte sonst Geld haben, wenn fast alle keines haben? Im Notfall könnte ich zur Tante aufs Land ziehen, bis sich die Lage beruhigt hat.
Nur wenn eines dieser beiden Szenarien, also a oder b eintritt, dann macht das IMHO Sinn, in diese Münzen zu investieren. Und wie wahrscheinlich ist es, dass Silber fällt, bzw, jetzt explosionsartig um mehr als das Doppelte steigt?
Ich gehe davon aus, dass Silber langfristig steigt. Also fällt a weg. Dann gehe ich nicht davon aus, dass es irgendeine größere Krise gibt, bevor die Silberunze bei 20 Euro liegt. Also spekuliere ich doch jetzt in Silber zum Silberpreis und kaufe diese Zehner frühestens dann, wenn da kaum noch ein Unterschied zwischen Nominal- und innerem Wert ist. DANN macht es IMHO sogar Sinn. Denn dann kann man eigentlich nur gewinnen. Fällt der Silberpreis wieder, bleibt der Nominalwert. Steigt der Silberpreis, auch gut.
wenn der materialwert des silbers dieser gedenkmünze bei 10 euro liegt und der nominalwert auch bei 10 euro dann wird die münze schon deutlich teuer sein. dann denkt nämlich jeder so wie du und dann steigt die nachfrage schon wenn der materialwert bei 8,50 ist
also nicht zu lange warten. -
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Original von Kaufrausch
Hallo zusammen!Das mit dem Spread ist sicher richtig. Dennoch halte ich die derzeitige Anlage in diesen Münzen für nicht lukrativ.
Wenn man davon ausgeht, dass Silber VOR einer Krise deutlich steigt, also vielleicht auf 20 Euro je Unze, dann kann ich mir das Zeugs doch auch noch dann kaufen, wenn der innere Münzenwert gleich dem nominalen Wert ist. Oder vielleicht kurz davor. Wenn ich in der Zwischenzeit Silber kaufe, dann habe ich eine Rendite von ca. 50%. Ich kann mir dann also später doppelt so viele Zehner kaufen. Selbst wenn ich jetzt einen Spread von 10% annehme, dann ergibt das immer noch eine ordentliche Rendite.
Kauft man aber jetzt die Zehner, dann ist die Rendite gleich Null. Klar, ich könnte die Zehner gleich wieder ausgeben. Aber das könnte ich mit Bargeld auch. Daher halte ich den Kauf im Moment nicht für einen guten Zeitpunkt.
wie wäre es mit beidem? man muss sich ja nicht zwischen einem von beidem entscheiden. man kann z.b. x% in reines physisches silber tun und von dem teil, den man soweiso in cash halten wollte, einen teil in die gedenkmünzen investieren. das hat keinerlei nachteil gegenüber papiergeld außer dass die münzen nur bis 100 € je zahlung gesetzliches zahlungsmittel sind.
es wurde richtig gesagt: man sollte von allem was haben: gold- und silbermünzen/barren, gedenkzehner, papiernoten, cash auf dem konto mit etwas zinsen, aktien...die mischung machts in dem fall. man sollte dann ja nach präferenz einiges davon über oder untergewichten.
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Original von Dagobert
Der Vereinsvorsitzende (Vereins-Meier :D) bekommt natürlich eine Aufwandsentschädigung ausbezahlt. Wovon? Von den Beiträgen der Mitglieder.
Die Frage ist: Was haben die Mitglieder von einer Mitgliedschaft? Wahrscheinlich eine Menge Bürokratie, Kosten und einen "feuchtwarmen Händedruck" auf der Jahresversammlung in Bochum. Die Fahrtkosten nach Bochum müssen die einfachen Vereinsmitglieder (sogenanntes Fußvolk) natürlich selbst aufbringen.Viel Spaß im Vereinsleben wünsche ich Euch.
wozu gibt es überhaupt vereine? naja musst ja nicht beitreten

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ergänzung:
es heißt:
d) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.also soll das ganze schon auf beruflicher basis sein und nicht ehrenamtlich oder so?
natürlich fände ich es auch sehr erstrebenswert wenn endlich die umsatzsteuer auf silber abgeschafft würde
(zumindest auf silbermünzen die eindeutig zur kapitalanlage genutzt werden) vll. kann man das ja auch irgendwie hin bekommen. -
hallo
hört sich schonmal gut an.
folgende sachen hätte ich noch
1. kassenprüfer sind zwar erwähnt. aber vielleicht könnte man noch ergänzen, dass sie a) sicherzustellen haben, dass eine satzungsgemäße und steuerlich korrekte mittelverwendung statt fand und dass sie b) nicht mitglied des vorstands oder eines vom vorstand berufenen gremiums sind.2. wie ist das mit abstimmungen innerhalb des vorstands? soll das nur in dessen geschäftsordnung stehen?
3. gibt es bei der (vorstands)wahl nur ja und nein oder auch enthaltung? falls es auch enthaltung gibt, sollte klar sein, was dann 'einfache mehrheit' bedeutet. heißt das, dass es mehr ja-stimmen als nein-stimmen gibt oder heißt das, dass es mehr ja-stimmen als nein-stimmen UND enthaltungen gibt? in einem verein in dem ich bin hatten wir grade erst dieses problem. da man sich nicht einigen könnte, musste das amtsgericht entscheiden dass die wahl wiederholt wird (zum vorstand).
4. muss nicht enthalten sein, wie hoch der beitrag ist? ich denke aus §58 BGB geht das hervor...
5. was ist wenn der präsident verhindert ist? muss er dann selbst einen vertreter aus seinen drei stellvertretern auswählen? (müsste ja so sein wenn sie gleichberechtigt sind)
aber ansonsten schonmal großes lob. mal gespannt ob das gericht den passus mit der parallelwährung einfach so passieren lässt oder uns auf die 'schwarze liste' und unter beobachtung setzt

leider ist bochum nicht grade nah an mir dran...
ps: soll die domain auf längere zeit auf silber4india.in zeigen?
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Original von TeeKay
Drei Monatsgehaelter wuerd ich auf dem Tagesgeldkonto der Hausbank lagern (wenn du nicht grad ein mit 1,5 Mrd $/a entlohnter Hedgefondsmanager bist). Da gibts zwar weniger Zinsen, aber
a) sind die bei den Betraegen so oder so irrelevant und
b) hast du das Geld sehr viel eher in deinem Verfuegungsbereich als bei irgendwelchen Internetbanken
Vielleicht auch bei der Bundesbank Silberzehner kaufen.dazu muss man nicht mal zur bundesbank um die zehner zu kriegen. die gibts z.b. auch bei karstadt als wechselgeld

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Original von Nitemare
Hab mir jetzt bereits mehrere solcher Krisen(Hyperinflation)threads durchgelesen und hab jetzt noch eine Frage:Walter K Eichelburg schreibt, man sollte keine Schulen haben. Warum nicht? Wenn das Geld weniger Wert wird, werden doch auch die Schulden weniger, bzw. ich kann diese leichter zurückzahlen.
Wäre über eine leicht verständliche, ausführliche Antwort sehr dankbar!

dass die schulden bei inflation weniger werden stimmt so auch nicht ganz...jedenfalls nicht generell. 100.000 schulden sind immer noch 100.000 schulden. es KÖNNTE lediglich einfacher sein, diese zurückzuzahlen. aber auch nur wenn 1. die zinsen nicht steigen (wie schon gesagt) und 2. ganz wichtig: wenn der lohn oder sonstige einnahmequellen im wert ansteigen. allein dadurch, dass die konsumentenpreise steigen kannst du noch nicht deine schulden reduzieren. wieso auch?
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das mit dem ähm den blasen ist so eine sache...:D
unter einer blasenbildung verstehe ich die tatsache, dass sich der preis eines gutes A ausgedrückt in einem andern gut B innerhalb innerhalb einer gewissen zeit sehr stark erhöht und zwar ohne dass dies auf 'fundamentale änderungen' zurückzuführen ist. fundamentale änderungen sind zum einen beim angebot eine geänderte in umlauf befindliche menge des betrachteten gutes und bei der nachfrage eine änderung die NICHT mit spekulation zu tun hat, also z.b. dass leute kaufen weil sie das gut dringend benötigen (um ihre produkte herzustellen o.ä.) oder sich absichern wollen o.ä. spekulative nachfrage wäre dann wenn viele das gut nur kaufen in der hoffnung es später teurer wieder verkaufen zu können. in dem fall wo spekulationen auftreten kann es zu gegenspekulationen kommen, die dann nicht mit einer blasenbildung gleichzusetzen sind z.b. wenn der preis stark steigt nachdem er zu unrecht stark gefallen war. zudem hat spekulative nachfrage die eigenschaft dass sie genauso schnell fallen kann wie sie gestiegen ist. bei industrieller nachfrage ist das eher seltener der fall.
hieraus folgt dass man zunächst mal klären muss in welchem gut es eine blase gibt gegenüber welchem andern gut. gemeinhin wird als 2. gut das papiergeld genommen d.h. es wird versucht herauszufinden ob eine blase gegenüber papiergeld besteht.
die frage ist aber ob das sinnvoll ist. denn in diesem fall würde sich nicht nur das angebot aufgrund der änderung der umlaufenden menge bei dem einen gut, sondern auch bei dem andern gut (dem papier) ständig ändern. man wäre also gezwungen beides zu berücksichtigen und die relativen änderungen zu betrachten.wesentlich besser wäre es wenn man im nenner ein gut nimmt, dass sich in der menge kaum ändert wie z.b. das gold. z.b. man würde den preis eines gutes A gemessen in gold betrachten d.h. untersuchen ob ein gut jetzt statt X goldunzen plötzlich Y goldunzen kostet.
wenn man das macht kommt man u.a. zu folgendem ergebnis
der wert des papiers gemessen in gold hat sich zwischen 1980 und 2001 um 240% gesteigert, obwohl sich die papiergeldmenge mehr als vervierfacht hat (goldmenge ca. +1% p.a.). gemeinhin fallen güter die ihre menge stark erhöhen im preis wie z.b. weizen in den letzten 100 jahren. papier aber hat sich mehr als verdreifacht. ist das nicht eine blase?
die steigerung des goldpreises gemessen in $ sehe ich lediglich als eine korrektur dieser preissteigerung an, die aufgrund der fundamenalen änderung nötig war.
im jahr 2001 bei 250$ hat auch niemand gesagt gold wäre in einer blase weil es gegenüber weizen historisch gesehen sehr teuer war. und das lag daran dass sich die weizenmenge extrem ausgedehnt hatte. wieso sollte man beim geld anders argumentieren?man kann nun die preise von gütern gemessen in gold untersuchen. hier kommt man z.b. zum ergebnis, dass silber aktuell immer noch extrem billig ist. es hatte über jahrhunderte ca. 6-10% des goldpreises aktuell nur noch 1,7%. ok könnte damit zu tun haben dass silber etwas öfter vorkommt. aber die frage ist ob dieser preisverfall um knapp 85% nur dadurch gerechtfertigt werden kann.
beim kupfer sieht man dass dieses im vergleich zu gold historisch betrachtet schon im oberen bereich der bandbreite ist in der es sich seit über 100 jahren befindet. ebenso öl. dieses ist gemessen in gold historisch hoch bewertet.vielleicht sollte man also in öl und kupfer eher die blase suchen als pauschel den gesamten rohstoffmarkt in einen topf zu werfen. wobei der chart gemessen gold auch keine fahnenstange ausbildet sondern langsam und sukzessive steigt.
ganz anders war es übrigens bei den aktien. hier konnte man schon von einer blase reden denn das verhältnis aktien (dow jones) zu gold hatte sich zwischen 1974 und 2000 also in 26 jahren ver-54-facht. selbst wenn man annimmt, dass dieses verhältbis aufgrund des hohen goldpreises 1980 'zu tief war' und man lieber einen goldpreis von 400 als referenz nimmt, wäre es noch eine ver-27-fachung. in 26 jahren. das sind 14% p.a. die die unternehmen angeblich mehr wert sein sollen. bei 2-3% bip-wachstum. beim neuen markt waren es teilweise ver-20 bis ver-50-fachungen in 3 jahren. wo soll das herkommen?? in diesem fall würde ich definitiv von blase reden. sogar noch eine weit größere blase als aktuell bei öl und kupfer.
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