Beiträge von HIghtekki

    ich will nicht wissen wie das erst in 30 jahren ist.


    dennoch sollte man es ihnen so schwer wie möglich machen und nicht auf dem silbertablett präsentieren (elektronisch).


    das problem ist ja auch: je mehr leute arm werden, desto einfacher sollte es sein durch entsprechende propaganda den groll bzw. neid in der bevölkerung gegen edelmetallbesitzer zu schüren. eine zwangsenteignung würde da möglicherweise sogar von der bevölkerung abgesegnet werden. da wäre dann die frage wie 'sicher' andere länder sind.


    ...


    ich hebe natürlich nicht alles am selben tag ab, tätige keine einzelnen edelmetallkäufe über 1000 € (sondern dafür immer mal wieder kleinere), besitze keine kreditkarte und tätige ein paar tage vor und nach dem goldkauf auch keine geschäftge mit irgendner andern karte...bringt vll. nicht viel aber besser als nichts.


    man sollte sowieso so wenig wie möglich mit karte zahlen damit die entsprechenden firmen erst gar nicht auf die idee kommen irgndein kaufverhalten bzw. kaufprofil zu erstellen...zumindest sollen sie es schwer haben.

    genau das denke ich auch. da (bei elektronischer überweisung) weiß man nämlich vorher genau was bzw wie viel zu holen ist. das ist wichtig bei der kosten/ertrag abschätzung. der aufwand eine wohung zu durchsuchen wird den ertrag sicher übersteigen wenn da nur 10 silberunzen zu finden sind.


    noch was zur überwachung: der dieb der überwacht wurde wurde geschnappt weil natürlich der film noch da war. aber wer weiß ob sämtliche mögliche filme beim münzhandel über 20-30 jahre aufbewahrt und dann ausgewertet werden? dazu muss man jedes einzelne bild auswerten, person identifizieren, adresse rausfinden, hin marschieren, durchsuchen, wieder abmarschieren. ein riesen aufwand wenn man nicht die aussicht auf großen ertrag hat (und die hat man beim kunstdieb wesentlich eher als beim 10-unzen-silberkäufer).

    nepton


    der erwerb von edelmetallen ist meines wissens nach (noch) keine straftat.


    wenn der staat dich bei sowas bespitzelt um dich dann zu überführen und wegen edelmetallkauf in den knast zu bringen dann solltest du dieses land schon längst verlassen haben.


    jmd anhand seiner elektronischen kontenbewegungen zu überführen sollte immer noch einfacher sein als sämtliche überwachungskameras auszuwerten und herauszufinden um wen es sich bei der person handelt. oder ist bereits von jedem ottonormalbürger das phantombild in einer fahndungskartei gespeichert?


    zudem: es kann mir keiner nachweisen dass ich das gold nicht wieder am selben tag verkauft und somit gar nichts zu versteuern habe. es sei denn ich werde rund um die uhr 24 std. bespitzelt.


    vielleicht liest ja auch die polizei dieses forum mit, zwingt die telekom die verbindungsdaten herauszugeben und mrogen steht jmd vor deiner tür und durchsucht deine wohung nach goldunzen weil du dich hier entsprechend geäußert hast...

    Zitat

    Original von Argentum 999


    Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit würde es genau so kommen. Dazu kommt, dass diese Massnahme unter der Rubrik: "Wir nehmen es den Reichen" zu finden wäre. Dass das völliger Unsin ist, kann sich ein jeder hier im Forum denken. Wir sichern unseren Besitz nicht mit Edelmetallen weil wir viel davon haben, sondern weil wir die in unserem Besitz befindliche geringere Geldmenge sichern wollen.


    ja und weil wir der vermögenssteuer entkommen wollen, die eine besteuerung des nominalen 'kursgewinns' ja ist wenn real nichts übrig bleibt. und da der staat ja überall schnüffelt bleibt auch nur das edelmetall anonym mit bargeld zu zahlen. wenn man es nach 20 jahren aus dem schließfach holt dann gibt es 2 möglichkeiten
    1. man zahlt wieder mit gold/silber
    2. man tut es nicht aber wer sollte einem dann nachweisen wann man das zeug wo zu welchem preis gekauft hat? es sei denn man wird bespitzelt wie in der ddr während man am tresen steht. ich achte daher immer darauf in bar zu zahlen und dass wenn ich kaufe niemand anders zugegen ist der spitzeln könnte.


    das zeug dann in die hosentasche stecken und etwas labberig anziehen. dann ist man weniger auffällig ;)

    ok also: stell dir mal folgendes vor:


    du hast eine familie mit einer frau und zwei kleinen kindern. die frau und die kinder haben hunger, sind krank, brauchen was warmes. du bietest ihnen einen ofen, eine tonne mit heißem wasser zum baden und das wasser müssen sie mit dem kohleofen heiß machen. die kinder brauchen eigentlich einen doktor aber du sagst du suchst kräuter im wald.


    so und nun weiter mal angenommen du hast einen schatz von sagen wir 10 goldunzen. wie lange meinst du wohl nimmt deine frau es hin, im besitz der goldunzen ein so karges leben zu führen? ;)


    (das geht natürlich schon eine weile wenn der mann wie vor 100 jahren der herr im hause ist und die frau auf die finanzen keinen zugriff hat)

    wenn ich die unzen kaufe um in krisenzeiten wenn das papiergeld nichts mehr wert ist, noch etwas werthaltiges zu haben, dann sollte es in diesem moment nicht so wichtig sein, wie die unze aussieht. oder meint ihr in einer hyperinflation bzw wirtschaftskrise gäb es noch viele die geld haben um einen sammlerwert zu zahlen?


    was mich nicht dran hindert sorgfältig umzugehen. am besten baut man wie dagobert eine beziehung zu seinen 'schätzchen' auf dann hat man das bedürfnis sie zu hegen und zu pflegen.


    apropos: donald muss die münzen von dagobert doch ständig polieren...macht das denen nichts aus? ;)

    TeeKay


    beim silber muss man aufpassen. es gibt dort münzen zu 7% und andere zu 16% ust. beim münzkabinett z.b haben die barren 16% und einige münzen 7%. der gesamtspread (spread und steur) bei den 7%ern scheint manchmal leicht geringer zu sein. ohne die steuer ist der spread aber wesentlich größer als beim barren was daran liegt, dass man hier noch mal ca. 10% 'sammlerwert' bezahlt, also nicht den reinen materialwert. da ist dann immer die frage ob man den beim verkauf noch bekommt. vor allem wenn in diesem fall der gesamtspread höher ist als beim barren sollte man sich nicht durch die 7% blenden lassen.


    langfristig lohnt es sich um so mehr die 16% zu zahlen je höher die spekusteuer aufgrund von geldmangel in den nächsten jahren gesetzt wird. wenn man damit rechnet dass der staat irgendwann 100% überwacht, 40% spekusteuer erhebt und diese vom silberzerti sofort abführt dann lohnt sich dieses nciht mehr gegenüber dem barren....zusätzlich zum risiko dass das zerti nicht mehr gehandelt wird oder geschlossen werden muss (kam schon vor).

    ich würde folgendermaßen rechnen:


    zunächt mal denke ich es reicht wenn man alle 3 monate kauft um einen guten mittelpreis zu bekomme, wenn man das weiter auf 1 monat, 2 wochen, 1 woche runterfährt dann wird der sog. cost average effekt immer geringer und strebt dann gegen 0.


    jetzt der vergleich


    a) kauf von 1/2 goldunze (z.b. Maple Leaf) etwa beim münzkabinett in frankfurt jedes vierteljahr. du hast dann nach 1 jahr 4 1/2 unzen also insgesamt 2 und hast 'kosten' von 4*17 (spread von 17), zusammen also 68 €


    b) kauf von zerti im wert von 1/2 unze jedes vierteljahr und dann verkauf am jahresende und umwandeln in physisches gold (2 ganze unzen krügerrand)


    kosten
    1. gebühren kauf: 4*5 (ist eher noch höher denke ich mal) = 20
    2. gebühren verkauf: 1*5 = 5
    4. spread zwischen an und verkauf: 2
    3. spread bei 2 krügerrand: 50


    macht zusammen 77.


    wenn du die scheine nicht für eine mindestgebühr von 5 sondern z.b. für 8 bekommst dann bist du schon bei 92 €.


    direkt physisch wird für dich unvorteilhaft wenn du z.b. jeden monat 1/10 unze kaufst weil dort der spread extrem hoch ist. aber das ist wie gesagt nicht unbedingt nötig. man muss ja z.b. auch die kosten des transports mit rechnen und dieser sollte etwaige geringe cost average ffekte zunichte machen.


    wichtig: wie oben schon gesagt immer in bar zahlen (aber quittung geben lassen) und auf keinen fall name und adresse dalassen. du kansnt das gold dann in ein paar jahren ohne spekusteuer wieder verkaufen wenn dir niemand nachweisen kann wann du es wo zu welchem kurs gekauft hast. zumindest unter 15.000 € sollte es unkritisch sein. kann sein dass banken sich darauf nicht einlassen, diese dann meiden (die haben eh einen hohen spread).



    nachtrag: wenn man so rechnet dass beim sparplan laut seth-k 2,50 im monat fällig werden und dann am ende 10,80 dann hätte man


    12*2,50 + 10,80 = 40,80 allein an gebühren. das lohnt sich dann noch weniger. selbst wenn die 10,80 weg fielen wäre man immer noch weit über den 68 €.

    ok was ist wenn du dringend öl brauchst um zu heizen und man nimmt nur gold? friert du dann oder nimmt du was von deinem gold weg?


    dass das gold lieber gehortet würde bestreitet auch keiner...das geht solange man auch mit was anderm zahlen kann und wie gesagt solang jemand etwas anderes annimmt. wenn du einen guten ruf hast und der andere sich drauf einlässt dass du später zahlst ist es ja ok. aber was wenn nicht?


    und würde das was du sagst das zusammenbrechen das freigeldes verhindern?

    naja ob ich drauf bestehen könnte ist die frage. ich glaube kaum dass sich ein arbeitgeber drauf einlassen würde...und erklagen kann man sich das sicher auch nicht...wenn ich anderswo in gold bezahlen köntne dann hätte ich eigentlich kein problem damit mir zumindest einen teil in gold auszahlen zu lassen.

    naja wenn immer mehr leute ihre preise in gramm gold festlegen und ich selbst auch nur gold annehme dann kann mir der nominale preis gemessen in freigeld doch egal sein oder? selbst wenn ich freigeld bekomme dann würde ich mir jetzt ansehen wo ich umgerechnet den besten preis bekomme, das freigeld sofort in gold tauschn und damit wäre mir dieser in gold festgesetzte preis relativ sicher...


    dass das fiat money aktuell noch relativ gut funktioniert führe ich darauf zurück, dass es noch niemand/kaum jemand gibt der nur gold annimmt...


    meines wissens sind schwachgeldwährungen auch schon zusammen gebrochen als man anfing nur noch us-$ anzunehmen und daher aus risikogründen die lokale währung sofort in us-$ getauscht wurde...sofern das möglich war.

    wie ist das eigentlich genau mit dem § 35? ab wann fällt es unter 'ausgeben'? schon wenn sich 10 leute zusammen tun und beschließen ihre geschäfte nur noch in einer parallelwährung durchzuführen? wenn is das doch ihre sache da hat der staat nicht reinzupfuschen. und wenn sich ein 11. ein 12. und irgendwann ein 1000. anschließt...mit welchem recht wird es verboten? und ab wie vielen personen?


    ich finde das eine ziemliche frechheit nicht nur zum papiergeld gezwungen zu sein sondern auch noch bestraft werden wenn man eine alternative sucht...falls wirklich schon die einfache ausgabe bestraft wird...was anderes wäre es wenn man den leuten denen man es dann ausgibt vorgaukelt sie könnten damit überall bezahlen (z.b. weil das neue geld ähnlich aussieht wie das alte) was ja gelogen wäre...aber wieso sollte man nicht silberne quadrate ausschneiden und diese ausgeben wenn jeder genau weiß um was es sich handelt?


    und wie geht das beim e-gold? gibts da andere bestimmungen?

    hm ok mittlerweile hab ich doch einen hasenfuß beim freigeld gefunden, durch nachdenken, nicht nachgelesen, daher mal zur diskussion freigegeben:


    zunächst habe ich das, was ich oben schrieb, bei herrn hannich nachgelesen, in einem seiner bücher führt er die gedanken von herrn gesell aus, das war also eine art zusammenfassung, die ich oben wiedergab.


    hannich weist ausdrücklich drauf hin, dass weder die nullzinsen noch das freigeld selbst erzwungen würden sondern von allein einstellen bzw. in umlauf kämen. zu der frage was denn wäre wenn es eine parallelwährung wie das gold gäbe, sagt er das wäre nicht so schlimm, denn gold würde tendenziell ja gehortet und das freigeld weiter gegeben also im umlauf bleiben während das gold damit aus dem umlauf ausscheidet. damit würde es automatisch als konkurrenz ausfallen.


    ich fürchte nur da wurde nicht weit genug gedacht: in dem fall dass zwei währungen vorhanden sind, wird doch der risikoaverse lieber gold nehmen bzw. eventuell sogar nur gold überhaupt annehmen, da er es dann schön horten kann ohne es gleich weitergeben zu müssen. wenn nun viele so denken dann würde das dazu führen, dass die die mit diesen hortern geschäfte machen wollen, ihr freigeld nicht los bekommen. dadurch wird ein risiko erzeugt, das man nicht unbedingt eingehen möchte, wenn es nicht nötig ist. also könnten diese leute ebenfalls dazu übergehen nur mehr gold anzunehmen, was es wiederum für andere schwieriger macht ihr freigeld loszuwerden. das ganze geht so weiter bis irgendwann kaum mehr jemand freigeld annimmt und damit würde diese währung komplett zusammenbrechen (genauso wie es das fiat money irgendwann tut sobald die ersten es nicht mehr annehmen).


    ich leite hieraus ab, dass man die möglichkeit des hortens (also geld als schatz und tauschmittel) nur dann beseitigen könnte, wenn man sämtliche objekte die diesen zweck erfüllen würden inklusive silber, kupfer etc. gesetzlich verbieten würde. aber selbst dann würde sich wohl ein schwarzhandel ausbilden was das ganze freigeldsystem letztlich auf lange zeit genauso instabil werden lässt wie das momentane geld und insofern nicht als alternative in frage kommt.


    oder sieht das jemand anders?

    es ging dabei wie gesagt um jmd der eine große menge an geld (nicht unbedingt gold) angehäuft hat, so viel dass er es nicht nötig hat, alles davon auszugeben um gut leben zu können. dieser jemand kann das überschüssige geld entweder horten oder eben nicht. und es ging wie auch gesagt nicht um hammer denn der ist nicht verderblich. wenn jemand einen hammer übrig hat ist dieser natürlich auch nicht drauf angewiesen seine ware loszuwerden. aber eben jemand der so wenig anzubieten hat, dass er alles innerhalb eines bestimmten zeitraumes verkaufen MUSS um sich zu ernähren, weil er mit dem was er herstellt alleine nicht satt wird.


    bei robinson ist es umgekehrt. da ist er derjenige der (wahrscheinlich) wohnraum und essen/beete etc. im überfluss hat und der der strandet (mit einer goldkiste) und hunger hat, ist der, der am kürzeren hebel sitzt, da er seine ware (gold) los werden MUSS um etwas essen zu können (insofern robinson sein essen gut verteidigen kann).


    ich denke aber dass heute der fall robinson eher extrem selten anzutreffen ist ;)

    war auch nur so eine idee ;) ich halte es eher so anfallende zinsen und dividenden in der dividendensaison physisch zu investieren...


    mindestanlage bei der .biz seite 5000 $ ist natürlich auch nicht grade wenig...zumindest für den gemeinen 'ansparer'

    hallo


    ich finde die idee auch nicht schlecht.


    gibts sowas in anderen ländern?



    hier mal eine idee von mir (vll. hatte die schon jmd. anders?)


    es handelt sich um einen goldansparplan ähnlich einem aktiensparplan wo man jeden monat was einzahlt. angenommen jmd. möchte jeden monat 50 € in gold (physisch) investieren. er könnte dann entweder nur 1 mal im jahr 1 unze kaufen, da kann er aber zufällig immer ungünstig kaufen, oder er nimmt sich jeden monat 1/10 unze. das ist aber aufgrund des spreads sehr teuer. also könnte man so vorgehen: man sammelt das geld von vielen und kauft damit. also wenn z.b. 12 personen jeden monat 50 € einzahlen, wird damit für diese personen zusammen genau 1 unze gekauft, nach 1 jahr sind es schon 12 unzen, die zum 'durchschnittspreis' erworben wurden. das spart kosten ähnlich wie bei einem aktienfonds wo gleich große stückzahlen gekauft werden. jeder ist berechtigt, sein gold z.b. 1 mal im monat oder immer wenn eine unze voll ist, sich physisch ausliefern zu lassen. damit hätte man auch das risiko eines 'goldscheins' (der emitten geht pleite) ziemlich eliminiert.


    weiß jmd obs sowasschon gibt bzw was haltet ihr davon? wäre im grunde ja sowas wie cost average effekt ;)


    ________________________________________________


    [Beitrag wurde hier ausgeschnitten und in ein neues Thema umgewandelt Gruß HORSTWALTER]

    mesodor39


    naja schwundgeld ist es nur dann, wenn du es hortest. aber dazu zwingt dich ja keiner. du kannst es entweder umtausch in sachgüter oder du kannst es verleihen. dass es darauf gar keine zinsen gibt bzw. zins nehmen verboten wird, das stimmt natürlich nicht. es ist eher so, dass es zu einem 'grundzins' den man für eine 'risikolose' (naja zu 99,9% sichere) anlage bekommen würde, nicht kommt. der zins ergibt sich also lediglich aus dem risiko das man eingeht wenn man was verleiht.


    das problem das der herr gesell anspricht liegt darin, dass ein geldbesitzer einem besitzer von waren oder auch von arbeit überlegen ist, denn er hat zeit und kann abwarten (sofern er genügend geld besitzt). er ist nicht gezwungen sein geld auszugeben (zumindest den größten teil). der der waren die möglicherweise verderben oder auch seine arbeit anbietet (da er was zum leben verdienen muss), der IST aber drauf angewiesen, dass es zu einem geschäft kommt, eben um das verderben zu verhindern bzw. seine familie zu ernähren. aus dieser 'monopolstellung' des geldinhabers ergibt sich dann die möglichkeit einen gewissen druck auf das gegenüber auszuüben. der der geld hat, kann vom arbeiter fordern, dass dieser sich mit weniger als dem eigentlichen preis der arbeit zufrieden gibt, er kann von dem, der verderbliche waren verkauft, einen nachlass fordern und er kann eben auch von dem, der geld z.b. für investitionen braucht, einen risikolosen zins fordern, einfach allein für die tatsache, dass geld gegeben wird, denn er kann sagen: wenn du mir keinen zins zahlst, kriegst du nichts.
    aus der möglichkeit einen zins für das (quasi risikolose) verleihen von geld zu bekommen, ergibt sich natürlich, dass investiiotnen, die mit gewissem risiko verbunden sind, nur durchgeführt werden, wenn die erwartete rendite über diesem zins liegt. sei es nun für arbeit oder sonstwas. d.h. der geldbesitrzer wird, wenn die investionen in arbeit offensichtlich weniger rendite als aktuell 4-5% ergibt, diese nicht durchführen.


    was wäre nun wenn das geld konstant an wert verliert? das ziel ist es dabei, das monopol des geldbesitzers zu zerstören. wenn das geld jedes jahr z.b. 4% an wert verliert, dann lohnt es sich eben nicht mehr, das geld zu horten und einfach abzuwarten und damit wird die stellung desjenigen der waren oder arbeit anbietet, besser. denn nun sind beide gezwungen das geschäft zu machen. der geldbesitzer und das gegenüber. mit dem wegfall dieses monopols fällt natürlich auch die möglichkeit für den geldbesitzer weg einen 'risikolosen' zins zu nehmen, da er ja nicht mehr den druck ausüben kann. der zins ergibt sich also lediglich daraus, dass die wahrscheinlichkeit, sein geld nicht wieder zurückzubekommen, größer als 0 ist. und ev. noch einem anteil um inflation auszugleiche. der geldbesitzer wird also da es nicht lukrativ ist das geld zu horten und da er keine zinsen verlangen kann, das geld entweder in sachwerte investieren oder es verleihen oder aber z.b. in arbeit investieren also leute einstellen, weil das immer noch lukrativer ist als einen wertverlust von 4% o.ä. zu erleiden. also entweder bekommt das geld jemand anders für eine ware oder jmd z.b. jemand der viel geld für investitionen benötigt, bekommt es geliehen. er wird es dann natürlich auch möglichst schnell wieder los werden wollen und es z.b. in arbeitskräfte investieren.
    der vorteil für den der es geliehen bekommt ist, dass der zins nur für das risiko ds geldgebers bezahlt wird. und der geldgeber hat durch das leihen eigentlich auch keinen nachteil den er sich bezahlen lassen müsste. im gegenteil. eigentlich sogar den vorteil, dass das geld nicht an wert verliert. insofern haben beide seiten eine ähnlich gute position.


    ok einwände kommen meist daher, dass gesagt wird, man würde ja eine weile auf sein geld verzichten das wolle man bezahlt haben. aber ist das wirklich so? macht es einen unterschied ob das geld unterm kissen liegt oder ob es jmd. anders gerade in der hand hat? solange ich das geld nicht verwende um was damit zu kaufen ist es egal wer es gerade besitzt. zumindest wenn ich die möglichkeit habe es mir jederzeit zu nehmen und was damit zu kaufen. wenn ich es verleihe und dies verbrieft bekomme und diesen brief weiter geben kann ist das so als hätte ich das geld selbst. und für den fall dass ich das geld eventuell nicht wieder bekomme da der andere pleite geht o.ä. kann ich ja wie oben gesagt einen 'risikozins' nehmen den ich auch bekomme, da der andere das risiko ja bezahlen wird.


    dass man geld fürs alter horten müsse das kann man auch widerlegen indem man auch wieder sagt: verleihe das geld, verbriefe das und immer wenn du im alter geld brauchst nimm den brief und kaufe damit was. oder investiere in edelmetalle und verkaufe diese wieder.


    klar man möchte natürlich die inflation ausgelichen haben aber für diese kann man wie gesagt einen zins nehmen. und klar man kann sagen das geld hätte man selbst erwirtschaftet also solle man auch zinsen kriegen. da kann man entgegnen: ja das geld das man einsetzt hat man selbst erwirtschaftet, die zinsen nicht. die gibts fürs nichtstun. aber immer wenn jmd fürs nichtstun (wobei explizit auch risikoübernahme ausgeschlossen wird) leistung bekommt, gibt es jmd der diese leistung gibt und dafür nichts bekommt (das ergibt sich schon allein aus der logik).


    so weit zur theorie.


    die praxis sieht natürlich anders aus. z.b. bräuchte man irgendeine instanz die dafür sorgt dass das geld auch wirklich seinen wert verliert. gesell hatte wenn ich mich recht erinnere punktemarken vorgeschlagen die punkte muss man kaufen sonst ist das geld nichts mehr wert. das ist natürlich extrem umständlich...und diese instant müsste vertrauensvoll sein und genau so viel geld in den markt geben wie nötig ist damit die preise stabil sind (dann gäb es auch keine inflation mehr die man ausgleichen könnte). hier wäre natürlich die frage wie man das macht dass alle gleichzeitig dieses mehr oder weniger an geld haben und nicht doch wieder die wo es zuerst ankomt, bevorteilt werden...


    natürlich stände es jedem frei zinsen zu nehmen aber er würde den risikolosen zins tendenziell nicht bekommen weil er ja nicht in einer besseren position ist also der andere. es kann auch natürlich jeder gold als währung nehmen aber da das geld gegenüber dem gold an wert verliert werden die leute natürlich dazu neigen das geld und nicht das gold in umlauf zu bringen, das gold also zu horten. damit würde es automatisch nicht in umlauf kommen und seine geldfunktion verlieren. das selbe trifft für andere mögliche tauschmittel zu, die gleichzeitig schatz- und tauschfunktion haben...


    das einzige, was also von der instanz quasi erzwungen werden müsste, wäre die abwertung des geldes. alles andere würde sich ganz natürlich ergeben, der risikolose zins müsste auch nicht per gewalt verboten werden. da die notenbanken aktuell eh schon das geld ständig wertloser machen wäre der schritt zum gezielten vorgehen vielleicht gar nicht so weit.


    aber das würden natürlich sämtliche geldbesitzer bzw. geldverleiher nicht dulden.


    eine anmerkung noch: dass die inflation die zinsen auffressen würden, das gilt natürlich vor allem für die, die ihr geld zu 1% auf dem sparbuch haben, denn an denen labt sich ja die bank. jmd der auf professionale art und weise große summen verleiht wird natürlich den zins immer höher setzen als die inflation...


    ich denke das waren so in etwa die überlegungen die hinter dem ganzen stehen. das hat weder was mit zwang noch mit kommunismus zu tun. es hat auch sehr wenig mit eingreifen oder manipulieren zu tun. im gegenteil. es schafft eher mehr wettbewerb bzw. mehr chancengleichheit. ist also im grunde sehr marktwirtschaftlich...wenn man verhindern will dass ein unternehmen mit einem produkt eine monopolstellung schafft so schaffe man ein weiteres produkt und erzeuge auf diese weise konkurrenz.

    man sollte wenn man schon physisch investiert sein geld/gold nicht unbedingt leuten anvertrauen die man nicht kennt.


    wenn die am ende pleite sind und das gold weg ist, kannst du sie verklagen. aber wenn nichts zu holen ist, hast du pech. eine absicherung gegen den ernstfall ist das dann nicht.