Beiträge von auratico

    Wie können die sich das leisten?


    Mit dem Geld, das ihnen geliehen wird, immer noch. Mit dem USD als Weltreservewährung. Sie verschulden sich und kaufen damit reale Güter - die US-Finanzindustrie Unternehmensbeteiligungen auf der ganzen Welt, die US-Regierung die modernsten Rüstungsgüter.


    Deutschland hingegen erziehlt auf dem Papier gewaltige Exportüberschüsse, die - zumal innerhalb der Eurozone - in den Target-Salden als Verbindlichkeiten gegenüber der Bundesbank aufscheinen. Man könnte genauso gut fragen: Wie können es sich Spanier, Italiener, Griechen etc. im Moment leisten, massenweise Eigentumswohnungen in Berlin zu kaufen ?
    Sie gehen ganz einfach zur Bank und bekommen einen Kredit, eben weil sie eine Wohnung auf Pump gerade jetzt in Deutschland und nicht zuhause kaufen wollen.


    Es ist eine intellektuelle Tragödie, dass der deutsche Michel diese einfachen Zusammenhänge partout nicht verstehen will und sich immer wieder darüber verwundert zeigt, wie andere durch taktische kredtifinanzierte Zukäufe Vermögen aufbauen, während er brav am Fließband für hochverschuldete Leute High Tech-Autos zusammenschraubt, für deren Abnahme durch klamme Konsumenten oder Regierungen er auch noch selbst die Haftung übertragen bekommt.
    Über solch eine Situation lacht der Ami nur und bestellt noch 20 weitere Superdrohnen.


    Grüße
    auratico

    Nur Anspruchsinhaber! Besitzer ist was gänzlich anderes.


    Die sogenannten Anspruchsinhaber halten in aller Regel gleichzeitig Short- und Longpositionen unterschiedlicher Laufzeiten, um Spreadgewinne zu erzielen. Niemand von jenen, die immer einen Lieferausfall heraufbeschwören wollen, weiß, wer genau hinter welchen Positionen steckt. Viele unterschiedliche Positionen gehören denselben Haltern und heben sich über die Laufzeiten gegenseitig auf, sodass die realen Lieferansprüche auch im Extremfall viel geringer ausfallen würden. Die Spreadtrader sind nicht an den Unzen interessiert, sondern an möglichst häufigen, regelmäßigen Handelsgewinnen mit Goldfutures, die wiederum mit Währungs- und Rohstoffswaps verbunden sind.


    Wenn sie physische Unzen haben wollen, würden sie sich diese ausliefern lassen oder sonstwo erwerben, z.B. in Shanghai oder durch Lieferverträge mit Goldproduzenten.
    Mit gehebelten Shortpositionen auf Gold ließ sich in den vergangenen drei Jahren ein Vermögen verdienen, mit physishen Unzen nicht.
    Auch mit Calls auf den DAX oder MDAX konnte man in dieser Zeit reicher werden als durch den direkten Erwerb. Es hat alles seine Zeit.


    Grüße
    auratico

    ... ist nicht weniger merkwürdig als die sonst eher üblichen jähen Abstürze, wenn innerhalb weniger Minuten enorme Mengen an Futures in den Markt gegeben werden.


    Diesmal war es eben zur Abwechslung mal ein Großeinkauf, aber ebenso heftig am Stück wie sonst nur die Abverkäufe:

    In the early hours of the New York morning on Thursday, when scarcely a few hundred lots of gold futures are usually traded, a wave of buy orders worth over $2.3 billion surged into the market


    Reuters
    Prices soared 3 percent in just 10 minutes, setting the tone for the next 12 hours of trade - and puzzling many traders and investors who have been rattled by a series of similarly abrupt, and largely unexplained, trade surges over the past two weeks.


    While sudden swings in the price of gold are nothing new, the usual causes - a shock in economic data or a "fat finger" erroneous trade - don't seem to fit. While the U.S. dollar had also tumbled on Thursday, bullion's move was far more extreme.


    http://www.reuters.com/article…sis-idUSBRE99H04C20131018


    Grüße
    auratico


    Nach längerem Eingehen auf verschiedene Markparameter kommt er letzlich zu einer persönlichen Erkenntnis:
    In nicht zu ferner Zukunft sei das einzige Spiel, das es wert ist, gespielt zu werden, Toronto - gelistete Exploration. ?)
    l


    Damit könnte er durchaus recht haben. Allein, wenn es denn wieder (denn eine sehr gute Phase für Explorer gab es vor einigen Jahren schon einmal) so sein sollte, kann nur erneut gelten, dass man recht früh solche Aktien erwirbt und sie dann auch wieder ohne große Bedenken zügig verkauft. Eben vor der großen Masse. Leicht gesagt und deutlich schwieriger in der Durchführung, aber nur so kann es funktionieren.


    Das ganze hochprofessionelle Gerede über soundsoviele Unzen im Gestein wäre dann wieder nur die - notwendige - Begleitmusik für einen allgemeineren Trend. Die Kapitalflüsse müssten sich einfach wieder einmal in die Richtung der Goldexplorer drehen - sogleich würde dann auch wieder eine neue Garde von selbsternannten Minenwertexperten auf dem Teppich stehen wie vor einigen Jahren, als Hommel & Co ihre Newsletter mit prophetischer Berechnungsartistik versahen.


    Grüße
    auratico

    Den Automatismus gibt es im Grunde schon, aber er muss nicht sofort einsetzen..


    So ist es. Beim Anstieg auf 1.900/0Z wurde etliches spekulativ vorweggenommen, was in der Folge abgebaut wurde. Der Traum von so manchem naiven Goldanleger ist es jedoch, dass es da eine Staatsverschuldung x gäbe, die vom Goldpreis recht fein und linear bequem abgebildet wird. Diese Platte wird aber nicht einfach so gespielt. Die Übertreibungen zu verkaufen und die Schwäche zu kaufen ist der richtige Weg, wenn man die Sache nicht einfach passiv aussitzen will.


    Und: die Folgen der Geldmengenausweitung müssen deutlich werden. Solange sie nur die Aktienkurse in die Höhe treibt, bleibt jedes monetäre Entsetzen aus bzw. es läßt sich umleiten.


    Grüße
    auratico


    Das ist natürlich widersinnig, denn eine Einigung im US Haushaltsstreit bedeutet ja Anhebung des Schuldenlimits, also weiter steigende Verschuldung. Müsste sich eigentlich positiv auf Gold auswirken, es passiert aber das Gegenteil.


    Das Schuldenlimit wurde auch in den vergangenen Jahren ständig angehoben, während der Goldpreis sank. Diesen Automatismus zwischen Neuverschuldung und steigendem Goldpreis gibt es natürlich nicht. Als der Goldpreis im Zusammenhang mit den ersten QE-Aktionen stark anstieg, erwarteten bzw. befürchteten die Spekulanten, dass es dadurch zu heftiger Inflation auf allen Gebieten kommen würde. Dies ist aber nicht geschehen, weil der allergrößte Teil für die Bilanzreparatur und die Reflationierung der Aktienmärkte und des Derivatenkasinos verwendet wurde und nicht für privaten Konsum und steigende Löhne. Wenn nun also eine Einigung im Haushaltsstreit näherrückt, steigen die Aktienmärkte weiter an, nicht das Gold. Die Angst, dass steigende Staatsschulden zu Hochinflation führen, hat das Gros der Anleger nicht mehr, zumal in der gegenwärtigen Gemengelage.


    Grüße
    auratico

    Andererseits könnte tatsächlich ein Zahlendreher passiert sein und ihre Quelle hat Tonnen mit Kilo oder Unzen "zufällig" verwechselt, um sie insgesamt unglaubwürdig erscheinen zu lassen.


    Es kann sich gar nicht um einen Zahlendreher handeln, weil sie ihre weitere Argumentation darauf aufbaut, dass es angeblich auf Hawaii diese Unmengen an Gold gäbe, mit denen sich auch der Goldpreis aushebeln ließe. Bei einem Zahlendreher wäre die ganze Argumentation sinnlos und gar nicht der Rede wert.
    Außerdem hatten wir das ganze Thema schon vor einigen Tagen, also vielleicht auch mal zurückblättern, bevor man hier alles mehrfach einstellt.


    Grüße
    auratico


    Ich finde ja auch die Aussage eher unglaubwürdig, aber die Frau ist glaubwürdig.


    Ist sie eben nicht, weil sie alles durcheinander bringt. In einem anderen Interview sprach sie davon, dass Deutschland 8.000 Tonnen Gold repatriieren wolle. Gemeint waren 800 Tonnen. Mit genauen Zahlen hat sie es nicht so, das geht nicht in der Öffentlichkeit bei diesen Themen.


    Sie hat bei der Weltbank in ein tiefes Loch aus Lügen und Korruption geblickt, und seitdem übernimmt sie leider auch jede noch so abwegige gängige Verschwörungstheorie, was die richtigen Teile ihrer Ausführungen diskreditiert.
    Hinzu kommt der eingelernte, höchst mechanisch wirkende Gestus ihres Sprechens, das wie auswenig gelernt, zombiehaft, erscheint. Dagegen wirkt die auch nicht eben sachkundige Moderatorin des Interviews (die Enkelin des ehemaligen sowjetischen Außenministers und späteren georgischen Präsidenten Eduard Schewardnadse) geradezu lebhaft.


    Grüße
    auratico

    Seit der zuvor von der Gold Community als Ausnahmeprognostiker hofierte Martin Armstrong vor etwa drei Jahren mit der dort unwillkommenen Aussage auftauchte, dass der Goldpreis vor jeder nächsten möglichen Rally erst einmal für etliche Zeit auf Tauchstation gehen würde und vielmehr die Aktienmärkte zulegen würden und der Dollar trotz absurd hoher US-Verschuldung nicht im Niemandsland verschwinden werde, wird er von Gold-affinen Medien so gut wie nirgendwo mehr zitiert.


    Natürlich auch, weil er nicht an die baldige Ankunft einer Hyperinflation glaubt, sondern an Deflation bzw. Stagflation, u.a. auch ausgedrückt durch zunehmenden Vermögensentzug der Bürger durch hochverschuldete Regierungen, die ihren Bevölkerungen im Stile der jüngsten Zypern-Konfiszierung zu Leibe rücken werden. Solange diese Bevölkerungen die Aktionen ihrer Regierungen mit mehr oder weniger Murren dennoch hinnehmen, werde es, so Armstrong, erstmals keinen Goldbullenmarkt mehr geben.


    QUESTION: Why is it that the gold press now refuse to ever interview you? It really seems to show that what they say is totally untrustworthy when they refuse to interview anyone who disagrees with them. You are the only analyst who said gold would drop to $1,000 when it was at least $1,800. They ignore you now like you never existed. Just so dishonest.


    Martin Armstrong: Of course, whenever someone has only one product to sell or tout, be it gold or bonds like the bankers, you will NEVER get an objective analysis and you can bet you will lose your shirt in the end. The one thing I learned at an early age that inspired me to begin analysis, was that NO investment was immune from the Business Cycle, I saw the rare coin market collapse in 1966. The stock market crashed then as well. I tried real estate and watched that collapse going into 1970. I soon discovered that nothing but nothing was immune.


    Now look at the above chart of monthly cash gold. In January 1970, gold fell BELOW the fixed Bretton Woods value of $35 reaching $34.70. The fundamentalists said then gold could never fall below the gold standard price. They were dead wrong then as well and you will see them dead wrong right here and now for they are always wrong. Markets move to extremes and MUST do so. The fall below $35 takes place before the bull market can begin. We MUST see this same thing right now. The Goldbugs MUST be totally devastated in order to create a REAL bull market.
    For years, people have been touting nothing but gold as the hedge against hyperinflation as if that was actually arriving on the next train. Then they have said they are Contrarian investors, but in fact, this is the same stuff spouted out following the 1980 high when they swore new high would be made any day now. Unfortunately, way too many people have bought this nonsense and they seem to just take the same rantings for every commodity bull cycle and prognosticate the future ignoring any decline for 19 years in the past.


    True, the Goldbug press loved to interview me until I said gold would drop to $1,000. After that, they stopped calling for interviews demonstrating that they too are anti-free press and only seek to air those who will preach the same nonsense. When gold fell, their forecasts jumped even higher with some then saying no $30,000 was not high enough it would not go to $50,000. Then anything that takes place is always a conspiracy against only gold.


    Gold is NOT ready for prime time. The average person on the street remains clueless that there is even a debt problem. They watch sports and can tell you names of players but not even the name of their own Congressman. Until that changes, the REAL purpose of gold as a hedge against government will not come into play.


    http://armstrongeconomics.com/…lation-by-the-gold-bulls/


    Grüße
    auratico

    Diese erreichen 2116 t aus Hongkong in 2 Jahren, das entspricht knapp 50 % der Weltjahresneuproduktion.
    Zu den Goldbeständen, die China akkumuliert, sollte man noch die eigene Goldproduktion von über 600 t in diesem Zeitraum hinzu zählen.


    Eine hilfreiche Zusammenfassung der diversen Aspekte des chinesischen Goldmarktes findet sich auch in einer neuen Zusammenstellung der jungen Goldmarktanalystin Jan Skoyles, die sich, frisch runter von der Uni, zwar erst seit drei Jahren mit Gold beschäftigt, dafür aber mit erfrischender Nüchternheit und Faktenbezogenheit:

    Uncovering China’s Rush for Gold


    http://therealasset.co.uk/china-rush-gold/


    Grüße


    auratico


    Da W. Kronenberger 2006 verstorben ist, wäre natürlich auch sein Alter Ego mit ihm verschwunden... ;
    2006 wurde Frank Krüger letztmalig (Anfang Oktober 2006) als Teilnehmer auf der Veranstaltung des Whistleblower-Netzwerkes erwähnt. Gegen Ende Oktober desselben Jahres ist Walter Kronenberger verstorben. Seitdem ist auch Frank Krüger verschwunden.


    Vermutlich war es so. Wissen müsste das eigentlich der Autor Egmont R. Koch der TV-Reportage "Schmutziges Gold - die CIA und die japanische Kriegsbeute" an der "Frank Krüger" (alias maxim hier im Forum) damals nach eigenen Angaben mitgearbeitet hatte.


    Youtube sei dank verschwinden solche Sendungen heute nicht mehr auf Nimmerwiedersehen: Schmutziges Gold - die CIA und die japanische Kriegsbeute


    http://www.youtube.com/watch?v=i_Xq35SAj90


    Grüße
    auratico


    Möglicherweise war "Frank Krüger" ein Pseudonym des vormaligen Betreibers der Online-Publikation "Saar-Echo". Falls dies zutreffend sein sollte, wäre sein realer Name Walter Kronenberger. Da dieser 2006 verstarb, wäre es auch erklärbar, dass es nicht mehr zur Publikation des geplanten Buches über das asiatische Raubgold kam


    Amerika, das japanische Raubgold und Hiroshima: Warum die A-Bomben wirklich fielen


    http://www.ag-friedensforschun…fen/60-jahre-krueger.html


    http://web.archive.org/web/200…cho.de/de/art.php?a=25389


    Auf ihn Bezug nimmt auch Hannich:


    "Seit Jahrtausenden jedoch leben die meisten Menschen weltweit in Asien – also ist anzunehmen, dass dort auch am meisten Gold über Jahrtausende gefördert wurde – Gold das heute offiziell gar nicht deklariert wird.


    Goldexperten wie der Journalist Frank Krüger haben genau das in vielen Jahren recherchiert und er sagte mir auch am Telefon, dass der Goldbestand weltweit mindestens drei bis viermal so hoch sein muss, wie offiziell zugegeben wird. "


    http://www.gevestor.de/news/au…-goldwaehrung-660706.html


    Grüße


    auratico

    Hier steht was vom Asiatischen Gold aus WWII,


    The Secret Gold Treaty


    Ist aber wirklich anstrengend zu lesen.


    Es gab mal einen Poster hier im Forum, der ein Buch schreiben wollte zu diesem Thema, über den Verbleib des asiatischen Goldes nach dem Ende des 2. Weltkriegs. Vermutlich beziehen sich die nebulösen Äußerungen der Ex-Weltbank-Lady auf diese nie verstummten Gerüchte, dass die USA als Riesensieger des 2. Weltkriegs diese Goldbestände seitdem irgendwo im Pazifikbereich, in diesem Falle also auf Hawaii, heimlich verwahren.


    Ob dieses damals geplante Buch je erschienen ist, weiß ich nicht. Das, so glaube ich mich zu erinnern, war der entsprechende Faden dazu:


    Japanisches Raubgold


    Grüße
    auratico

    Weltbank-Whistleblower Karen Hudes behauptetete hier diese Woche, dass auf Hawaii noch 170.000 Tonnen 8| an US-Gold lagern.
    (ab 14:20 min)
    Kann das wahr sein? :hae: Oder eher Nebelkerze? :hae:


    Ich habe mir die Sache noch nicht angesehen, aber wenn sie wirklich einen derart unglaublichen Stuss erzählt haben sollte, diese Zahl also ernst gemeint ist, muss man sich in Zukunft nichts mehr von dieser Dame anhören. Sie genießt ja bei etlichen Goldbugs einen gewissen Vertrauensvorschuss als ehemalige, geschasste Top-Juristin der Weltbank. Hier im Forum wurde schon häufiger auf ihre Einlassungen Bezug genommen.


    Es mag zwar trotz gegenteiliger musikalischer Beteuerungen sehr wohl Bier auf Hawaii geben, aber ganz gewiss nicht mehr Gold als seit Menschengedenken gefördert wurde. Drehen jetzt manche Goldbugs und Systemverzweifelte völlig durch auf der Suche nach Aufmerksamkeit oder ist das alles nur ein Versprecher ?


    Grüße
    auratico

    Immer, wenn das Gold mächtig auf die Mütze bekommt, meldet sich zuverlässig der Gold-Whistleblower Andrew Maguire aus London. Dass er irgendwann einmal recht bekommen wird mit seinen Prognosen, muss jeder Goldhalter zumal hoffen. Wieder und wieder behauptet er, dass die Fed aus dem letzten Loch pfeife und in Verbindung mit den Bullionbanken, allen voran Goldman Sachs, diese Preisabstürze orchestriere, um den USD besser dastehehen zu lassen. Und dass das natürlich im Grunde bullish sei, denn bald sei Schluss mit lustig.
    Die Botschaft hör ich wohl, allein ...


    But we always know how this ends. The bullion banks are trading on inside information, and they get to profitably take the long side of forced supply. What we are saying here, Eric, is this is just synthetic chart ‘noise,’ and it doesn’t change the bullish fundamentals at all (for gold).


    There is such clear evidence the Fed has been active in the market, not just with the large footprints we see in the market, but the most obvious of all is when we see the Fed’s number one ‘agent bank,’ Goldman Sachs, up to their old tricks again -- beating the mainstream media drum that it’s again time to ‘sell gold.’ And this time suggesting, ‘It’s a slam dunk sell.’


    Now, actually this is a bullish sign because what it really means is that they are approaching ‘sold-out’ already, and they are looking to take the other side (long) of that trade, and they actually need fresh supply to come in to cover (their shorts) into.


    http://kingworldnews.com/kingw…y_In_The_Gold_Market.html


    Grüße


    auratico

    Zitat

    quote='Severin'
    Es könnte sein dass seit der vorherigen Meldung nicht eine Woche sondern ein Monat verlaufen ist. Ich weiss nicht.
    Dann ist die Frage: Woher hat die russische ZB innerhalb eines Monats 8 Mio/oz gekauft.
    Es ist klar, dass die Minen Russlands 8 Mio Unzen innerhalb eines Monats nicht liefern können.


    Wenn die russische Zentralbank bekannt gibt, dass der Wert ihrer Gold- und Devisenreserven innerhalb weniger Tage – möglicherweise jahreszeitlich buchungstechnisch bedingt - merklich angestiegen ist (über 10 Milliarden USD), so ist das sicherlich auf den Finanzmärkten eine Meldung wert. Mehr aber auch nicht, da man, wie hier von Edel schon korrekterweise angemerkt wurde, ja überhaupt noch nicht genau weiß, wie hoch dabei der neu zugekaufte Goldanteil war.


    Wie stark sind im Verhältnis zueinander die Goldreserven angestiegen, wie stark die Devisenreserven, wie stark die Sonderziehungsrechte und andere Reservepositionen Russlands beim IWF ?


    Im August 2013 hatte Russland lt. Bloomberg 12,7 Tonnen Gold zugekauft auf insgesamt nun offiziell 1,015,5 Tonnen. Im Juni waren es noch nur 0,3 Tonnen Zukäufe gewesen.


    Zum Vergleich:


    Im August betrug der Goldabfluss aus den Gold-ETFs 16, 8 Tonnen, was der bisher geringste Wert für dieses Jahr war, in dem die ETFs förmlich leergeräumt wurden.


    Und auch nicht zu vergessen: der Wert (und darum geht es, dieser schwankt) der Gold- und Devisenreserven Russlands lag zu Beginn des Jahres 2013 schon einmal spürbar höher als jetzt, nämlich per 1. Januar 2013 bei 537,618 Milliarden US-Dollar.
    USD eben, die mal mehr, mal weniger wert sind im Verhältnis zum Rubel und zum Gold.


    Mit scheinbar spektakulären Meldungen sollte man sich bitte hier in einem solchen Forum nach all den Jahren möglichst zurückhalten, weil solche Schnellschüsse jene zu Recht abschrecken könnten, die nach seriösen Informationen bzw. Diskussionen suchen. Diese Schiene bedient Herr Eichelburg in Wien besser.


    http://www.bloomberg.com/news/…hstan-for-11th-month.html


    http://de.rian.ru/business/20130927/266962233.html


    Grüße
    auratico

    So detailiert liest man das selten aus dieser Ecke:

    Kampfansage an USA: China rüstet im Wirtschaftskrieg mit tonnenweise Gold auf


    China fordert die USA heraus. Ein wichtiger Teil von Pekings Strategie: den Dollar als Leitwährung schwächen. Das Unternehmen läuft bereits. Am Ende könnte ein neuer chinesischer Goldstandard stehen.


    China ist auf dem Weg zur Weltmacht. Nach OECD-Schätzungen wird es die USA 2016 wirtschaftlich überholt haben. Wirtschaftliche Macht bedeutet immer auch politische Macht. Ähnlich wie im 20. Jahrhundert das British Empire seine Vormachtstellung an die Vereinigten Staaten abgeben musste, vollzieht sich im 21. Jahrhundert ein Machttransfer zugunsten Chinas. Ein signifikanter Hebel liegt dabei in der Ablösung des Dollars als Leitwährung durch den Yuan. Aus chinesischer Sicht ergibt sich eine historische Chance, die Welt von Morgen zu gestalten.


    (...)Im Fazit würde ein chinesischer Goldstandard das Währungsgefüge in der Welt vollständig verändern und die Dollar-Hegemonie beenden. China wäre unangefochten die wirtschaftliche und damit politische Macht. Im Zuge dessen wird es höchstwahrscheinlich zu einer drastischen Neubewertung des Goldpreises kommen. Die Bewertung einzelner Volkswirtschaften wird auch von ihren Goldvorräten abhängig sein. In diesem Zusammenhang ist auch die Rückführung des Bundesbankgoldes zu sehen. Es handelt sich keinesfalls nur um eine verwaltungstechnische Lappalie. In Zukunft wird es nicht um die Höhe des Goldpreises gehen, sondern darum, wer es physisch besitzt.


    aus.
    http://m.focus.de/finanzen/new…ums-gold_aid_1113667.html


    Grüße
    auratico

    Wenn wir davon ausgehen, dass es um Physisches geht, dann fragt man sich, woher diese 11 Millionen Unzen kommen.


    Die gesamten Lagerbestände an der Comex sind was, 7-8 Mio?


    Man kauft Gold dort, wo es vorhanden und produziert wird, z.B. bei sogenannten Goldminen. Die russische Zentralbank kauft dann Gold bei den dortigen Goldproduzenten, die sich zu einem nicht geringen Teil, wie andere Unternehmungen in Russland auch, in den Händen von milliardenschweren Oligarchen befinden. Man kennt sich also.
    Die chinesische Nationalbank wiederum wird sich ihr Gold wohl auch zum größten Teil im eigenen Land besorgen, zumal China einer der größten Goldproduzenten der Welt ist und so gut wie kein Gold exportiert.


    An der Comex wurde und wird nicht viel Gold physisch ausgeliefert, und das ist absolut nichts Neues. Dort wird gehegded und spekuliert. Nahezu jeder Gold-Future ist eingebunden in andere verzahnte Geschäfte - z.T. natürlich schon bezogen auf physische Ware in direkter Verwendung, wie sie etwa die Schmuckindustrie benötigt oder Absicherungsgeschäfte von Goldproduzenten; aber eben auch völlig anderes wie Devisen- Rohstoff- und Zinsswaps, bei denen die unterschiedlichen Spreads mit den jeweils aktuellen Spreads der diversen Goldfuturelaufzeiten gegeneinander gerechnet und verschoben werden, um kurzfristige Gewinne zu realisieren. Niemand an der Comex erwartet sich ernsthaft von dort riesige physische Auslieferungen, sollten sie denn je einmal in einer Krisensituation verlangt werden. Das würde dann knallhart auf Barausgleich umgestellt und damit hat es sich.


    Hinzu kommt, dass sich die zur Auslieferung verpflichteten Instanzen ihr Gold ebenso besorgen können, wo sie wollen. Offizielle Comex-Lagerhausbestände sind nur sehr bedingt aussagefähig. Sie sind zumeist höher bei einem steigenden Goldpreis und sinken in der Regel, wenn der Preis zurückgeht oder stagniert. Viele der zuvor Engagierten ziehen ihr Gold ab und wenden sich anderen Geschäften zu, die für sie im Moment profitabler erscheinen.


    Grüße
    auatico

    Wir sollten uns m.E. nicht so sehr an dem Begriff „Hausfrau“ festmachen; Jeff Clark hat selbst China bereist und man könnte oder sollte es im übertragenen Sinne auslegen. Hier wird v.a. zum Ausdruck gebracht, daß die destruktive „Prognose“ von GS den sog. kleinen Mann sprich hier Hausfrau nicht kümmern wird.


    Edel, ich selbst habe China auch mehrfach bereist und hatte -allerdings nur privat - mit etlichen wohlhabenden Menschen dort zu tun.
    Zur Zeit, als die Aktienbörsen boomten, haben die alle wie verrückt gekauft, wobei die wörtliche Übersetzung dann immer lautete:"Mit Aktien spielen".


    Mich stört es ein wenig, wenn nun in den letzten zwei, drei Jahren, also seit der Goldpreis kräftig Federn gelassen hat, immer so getan wird, als seien die Chinesen als Privat-Investoren unglaublich klug und vorausschauend, indem sie sich an vermeintlich uralte Lebensweisheiten zum langfristigen Vermögenserhalt etc. hielten. Mehr Zockermentalität als dort gibt es kaum irgendwo.


    Als der Goldpreis auf 1900 $ hochgejazzt wurde, hatte noch kaum jemand ständig das wohlfeile Erzählmuster von der "frugalen, umsichtigen" chinesischen Hausfrau bemüht, die anscheinend ständig superkluge Anlageentscheidungen trifft, während die übergewichtige US-Mom in ihrem überteuerten Vorstadthäuschen an Fast Food und Schulden erstickt. This story is way too simple.


    GS gibt ständig Prognosen zu Gold und allen anderen Investitionsklassen ab. Das gehört zu ihrem Job, und das würden sie auch dann machen, wenn sie nicht eine derart verachtenswerte, destruktive Insititution wären, die sie nun einmal sind. Es ist keinesfalls so, dass ihre Prognosen in der Vergangenheit immer zutreffend gewesen wären, oft eben gar nicht. Es zeugt vielmehr von der Verunsicherung im Lager der professionellen Goldschreiber (die also davon leben, dass sie sich immer zu Wort melden), dass man sich nun an jeder routinemäßigen Prognose von GS so abarbeitet.


    Und wenn es denn so sein sollte, dass der Goldpreis im Gefolge von solchen Prognosen tatsächlich nochmals kräftig nachgeben sollte, wäre dies leider nur ein Zeichen dafür, dass es zuwenig Mumm auf der Long-Seite gibt.


    Für einen kräftigen Ausbruch nach oben in der aktuellen Situation bedürfte es wohl eines größeren äußeren Anlasses jenseits der bekannten Dauerthemen wie QE, Schulden, Inflationsängste etc. Die meisten Gold-Optimisten lagen völlig falsch mit ihren zeitlichen Vorstellungen. Das ist ein sehr wichtiger Umstand, denn es zeigt, dass sie wesentliche Aspekte der gegenwärtigen politischen und ökonomischen Vorgänge im Ganzen nicht richtig einzuordnen uns zu bewerten vermögen. Ich persönlich lese das, anders als früher, eigentlich nicht mehr. Es ist und bleibt Spökenkiekerei.


    Grüße
    auratico

    Die US-Börsenaufsichtsbehörde CFTC hat heute ihre angeblich langjährigen Untersuchungen bzgl. etwaiger Manipulationen des Silbermarktes nun zu den Akten gelegt mit dem Ergebnis, dass man nichts Ungesetzliches habe finden können.


    Was davon zu halten ist, muss freilich jeder für sich entscheiden. Festzuhalten bleibt, dass bisher trotz ständiger alarmistischer Einwände von Anhängern der Manipulationsvorwürfe doch recht wenig Substanzielles in dieser Sache vorgebracht werden konnte (die wiederholten Eseleien eines Ted Butler fallen z.B. in diese Rubrik).


    Noch ohne weitere Folge bislang sind jedoch die jüngsten Anschuldigungen, die der notorische Mr. Maguire aus London durch – ganz auf der Höhe der Zeit – zwei „Whistleblower“ erfahren haben will, die zuvor bei JP Morgan beschäftigt gewesen sein sollen. Diese Sache steht also noch aus.


    Es bleibt aber doch etwas erstaunlich, dass in einer Zeit, da kleine Angestellte durch Datenraub (Schweiz) ganze Bankensysteme zur Umkehr zwingen können oder eine Unzahl hochbrisanter Überwachungsgeheimnisse beständig an die Öffentlichkeit gerät (Wikileaks, Snowden), es ausgerechnet der im Grunde kleine Silbermarkt sein soll, aus dem über Jahre hin keine harten Beweise über angeblich dort ständig stattfindende Manipulationen kommen wollen.


    Gleichzeitig jedoch werden die konzertierten Manipulationsaktivitäten des Finanzsektors (Libor & Co) ebenfalls mehr und mehr offenkundig und werden leider zumeist einfach durch Vergleichszahlungen abgegolten, weil es so gut wie nie zu Anklagen aktiver Funktionsträger kommt. Dies gilt bekanntlich auch für die Angelegenheit mit dem „Wal“ von London, von dem man sich eilfertig distanziert, als sei er gar nicht Teil des Systems.


    Also, wer sich noch einen Namen als Super-Silber-Whistleblower machen will, ran an die Daten und dann veröffentlichen. Und zumal in der jüngeren Generation fungiert ein Whistleblower heute ja schon längst in der Kategorie eines globalen Popstars. Das wäre doch etwas für nach Anerkennung suchende jüngere Männer in den gläsernen Bürotürmen von London und New York, die es zu einem aufregenderen Leben drängt.


    U.S. CFTC ends probe of silver markets, takes no action


    http://www.reuters.com/article…ver-idUSBRE98O0SR20130925


    Grüße


    auratico