Beiträge von auratico

    Da ist er wieder, der Herr Soros. Nachdem er noch letztes Jahr mit großem Tamtam ausgestiegen ist, kauft er jetzt seine Anteile teuer zurück...


    http://www.ftd.de/finanzen/mae…it-gold-ein/70077018.html


    Vielleicht braucht er ja ein wenig zusätzliches Gold für den Schmuckbedarf seiner zukünftigen neuen Gattin. 884.00 Anteile am SPDR Gold Trust ist aber nicht so gewaltig. Vor allem im Vergleich zu dem in dem Artikel ebenfalls erwähnten John Paulson, dessen Hedge Fonds nun 21,8 Millionen SPDR-Anteile hält (mit seinen anderen Hedge Fonds ist er im vergangenen Jahr völlig baden gegangen).


    Damit dürfte der 21 Milliarden schwere Paulson-Fonds zu knapp 45% in Gold investiert sein, was ein deutliches Signal darstellt. Soweit mir bekannt, haben Großanleger wie Paulson beim SPDR eine Garantie auf physische Auszahlung bei Bedarf vertraglich zugesichert.


    Grüße


    auratico

    ... aber vielleicht ist ja wirklich etwas daran - bzw. es läßt sich bald an den entsprechenden COT-Daten ablesen.


    Bill Murphy von GATA jedenfalls berichtet unter Berufung auf seine Quellen, dass in den vergangenen Tagen vehement Gold-Shortpositionen aufgelöst worden seien und eben diese Quellen deshalb mit einem nahenden Goldpreisanstieg noch in diesem August rechnen. Also mit Ende der Sommerferien für die meisten US-Börsenakteure ...


    Ja, ich weiß, das hat man von GATA schon öfter gehört, ebenso wie ein weiterer Verweis von Murphy, demzufolge JP Morgan bald in erhebliche Troubles mit ihren ewigen Silbershortpositionen geraten werden.


    Aber was soll´s, gemeldet ist die Sache hier im Forum hiermit:


    They saw heavy covering of shorts in Chicago and New York. This should show in next week’s COT. They see an explosion of huge proportions and are adding four more floor traders as they see August as a record month for them. He closed by saying "We could see a 100% increase in 90 days."


    What fascinates me is that this new input confirms what my other three sources have been saying. Now we wait to see how this plays out in the three weeks of trading left ahead in August.


    In addition, as you well know by now, it has come to my attention from all of my original contacts that JP Morgan has a big problem with their silver short position and that this problem will reveal itself in a public way in the near future.


    http://www.zerohedge.com/contr…s-metals-price-explosions


    Grüße


    auratico

    J


    Interessant seine Beurteilung der Grenzkosten der Minen : Etwa 1300 $, bei der einige Minen schließen müßten. Preistreiber Nr 1 seien die Lohnkostern VOR den Energiepreisen.


    Die Löhne im Bergbau sind zumal in USA und Australien schon seit längerem auf einem - für die Beschäftigten - sehr angenehmen Niveau.


    Der junge, im Grunde noch ungelernte Bergwerker (Field Operator 1 mit High School-Abschluss) fängt mit ca. USD 40.000 Jahresgehalt an und im Laufe der Jahre steigt der Lohn mit zunehmender Erfahrung entsprechend deutlich an (Field Operator 4 liegt dann schon bei USD 65.000). Für alle Montanjobs mit akademischer oder facharbeiteräquivalenter Ausbildung - und die werden immer mehr - geht es bei ca. USD 75.000.- los und man ist schnell im Bereich von deutlich über USD 120.000.-. Die Löhne hängen natürlich auch von der Größe und der Profitabilität der Minengesellschaft ab.


    Mich verwundert ein wenig, dass sich nicht mehr junge Menschen aus der ganzen, von Jugendarbeitslosigkeit geplagten Welt mit einer gewissen notwendigen Hartnäckigkeit um Jobs in diesem Sektor bemühen.


    Australien:


    http://content.mycareer.com.au/salary-centre/mining-oil-gas/


    USA:


    http://www1.salary.com/Mining-Salaries.html



    Grüße


    auratico

    Die Überlegungen von Martin Armstrong werden nur ab und zu mal ins Deutsche übersetzt, deswegen hier ein Verweis für jene, die nicht so gerne Englisch lesen:


    http://www.propagandafront.de/…it-um-gold-zu-kaufen.html


    Das längere Original:


    http://www.martinarmstrong.org…obal%20Meltdown/index.htm


    Fazit für ganz Lesefaule:


    "Wir befinden uns jetzt mitten im Nirgendwo. Es ist an der Zeit, dass man sich auf die Dinge konzentriert, die sich wirklich abspielen, bevor man von dem ganzen Hype in die Irre geführt wird – ein Hype, der viele davon abhält, Gold zu kaufen, obwohl sie dies eigentlich tun müssten.


    Nur keine Angst, über das Fiatgeld, die Bleibarren in Fort Knox oder die Hyperinflation müssen wir uns keine Sorgen machen. Hier geht es schlicht und ergreifend um den altmodischen Zusammenbruch der Gesellschaft, wie wir sie kennen. Jetzt ist es an der Zeit, physisches Gold zu besitzen – Hören Sie einfach nicht auf all den Unsinn."


    Grüße
    auratico


    Edit: @ Di=a!na


    Das war eine perfekte Doppellandung ! Auf die Minute genau


    von wegen, gold kann man nicht essen, ihr habt doch alle überhaupt keine ahnung


    Das ist doch seit Jahrhunderten, wenn nicht seit Jahrtausenden, altbekannt. Im gegenwärtigen EU-Lebensmittelkennzeichnungsrecht trägt Gold als Lebensmittelzusatz die Nummer 175 (E 175), Silber 174 ; und wen es beim Naschen eher nach Basismetallen gelüstet, der kann auf der Lakritzschachtel nach der Kennzeichnung für Aluminium Ausschau halten mit der Nummer E 173.


    Ein Beispiel:


    http://www.gold-gourmet.de/info/Glossar.html


    Grüße


    auratico

    Am Ende des Jahres sollen die Ergebnisse vorliegen - die ausländischen Goldreserven bei der Fed sind nicht Gegenstand dieser Selbstprüfung. Überprüfung von außenstehender Stelle gibt es natürlich nicht:


    USA überprüfen erstmals Goldreserven


    03.08.2012 | 18:49 | NIKOLAUS JILCH (Die Presse)


    In den Tresoren der „NY Fed“ lagern Goldreserven von drei Dutzend Ländern – auch ein Teil des deutschen Goldes. Die USA überprüfen nun erstmals in der Geschichte ihre Goldvorräte auf Gewicht und Echtheit.


    New York/Wien. Die USA überprüfen erstmals in der Geschichte die Goldreserven, die in den Kellern der Federal-Reserve-Filiale von New York lagern. Dieses „Audit“ wird vom US-Finanzministerium in Zusammenarbeit mit der Zentralbank Federal Reserve durchgeführt und hat schon im Jänner begonnen, wie die „Los Angeles Times“ berichtet.


    Die Goldvorräte in den Kellern der New York Fed sind sagenumwoben. Und weil es noch nie eine derartige Überprüfung gab, existieren auch zahllose Verschwörungstheorien um den Tresor in 24 Metern Tiefe. Wie zum Beispiel jene, dass dieser Tresor längst leer sei oder die echten Goldbarren durch gefälschte ausgetauscht wurden. Diese Theorien will man mit dem aktuellen Audit wohl entkräften.


    http://diepresse.com/home/wirt…/home/wirtschaft/index.do


    http://articles.latimes.com/20…/la-fi-gold-bars-20120803


    Grüße


    auratico

    Ohne Quantitative Easing aus USA, ohne ESM-Staatsanleihenkäufe in der Eurozone wird der Goldpreis in nächster Zeit kaum aus seiner engen Preisspanne herauskommen.


    Aber: all diese inflationstreibenden Programme zur Rettung von eigentlich hoffnunglos riesigen Bilanzlöchern werden kommen, werden kommen müssen, nur nicht exakt zu dem Zeipunkt, wenn die hektischen Daytrader, die "Märkte" etc. dies fordern - also z.B. gestern von der Fed bei ihrem Offenmarktausschuss oder heute von Herrn Draghi, der ja im Moment nur weit den Mund aufmachen kann. Im Herbst schon könnte die Sache anders aussehen. Natürlich wird das dann nicht nur Gold betreffen, sondern auch die Aktienmärkte. Bis dahin wird man sich in Geduld üben müssen:

    Gold-Investoren hoffen auf Kursexplosion durch EZB


    Große Fonds und institutionelle Anleger haben ihr Edelmetall-Investment zurückgeschraubt. Doch geldpolitische Maßnahmen der großen Notenbanken geben Gold jedes Mal Auftrieb.


    Die Deutschen haben so wenig Zutrauen in die Zukunft ihres Geldes wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Und auch andernorts auf der Welt erfahren viele Menschen das Geldsystem als wacklig und bedroht. Anders als 2011 lässt die Angst den Goldpreis aber nicht nach oben springen. Nicht nur vielen Privatanlegern, auch Profis ist das ein Rätsel.


    Marktteilnehmer in Wartestellung


    "Das Gros der Marktteilnehmer befindet sich in Wartestellung und beobacht, wie es mit der Euro-Schuldenkrise weitergeht", sagt Martin Siegel, Geschäftsführer bei der auf Sachwerte spezialisierten Investmentgesellschaft Stabilitas.


    Ein entscheidendes Datum sei der 12.September. Dann will das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe darüber entscheiden, ob der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) Kompetenzen des deutschen Parlaments verletzt und gegen das Grundgesetz verstößt.


    Gold reagiert auf geldpolitische Maßnahmen


    Tatsächlich zeigt sich, dass der Goldpreis in den vergangenen Jahren meist stark auf die verschiedenen "geldpolititischen Maßnahmen" (wie es im Jargon heißt) reagiert hat. Die ersten groß angelegten Anleihenkäufe der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) und der Bank of England lösten 2009 eine Goldpreis-Hausse aus. Ähnlich war es nach der Ankündigung der zweiten Geldspritze durch die Fed im August 2010. Nun jedoch richten sich die Blicke vor allem auf die Europäische Zentralbank (EZB). Deren Chef Mario Draghi hat am Donnerstag zwar wenig Konkretes verraten, will den Euro jedoch mit einer geldpolitischen Bazooka verteidigen.


    aus:


    http://www.welt.de/finanzen/ge…sexplosion-durch-EZB.html


    Grüße


    auratico

    Zitat

    ]quote='Fossilis
    die Griechen :!: haben auch 100% private Zentralbank


    Von der EU wurde die privatrechtliche Organisation der griechischen Zentralbank immer einfach ohne weiteren Kommentar als "Anomalie" bezeichnet. Sie steht sogar, neben der ähnlich klingenden privaten griechischen Großgeschäftsbank "National Bank of Greece" (die aber bis 1927 auch die Notenbank war), auf dem Kurszettel der Börse in Athen. Die Aktionäre der Notenbank "Bank of Greece" sind aber auch Gebietskörperschaften und Sozialversicherungsträger. An die Aktionäre der griechischen Notenbank wurde zuletzt 2011 der Betrag von insgesamt ca. 16 Millionen Euro als Gewinn ausgeschüttet.


    Interessant wäre es zu wissen, in welcher Form die griechische Notenbank als börsennotierte Aktiengesellschaft Zugriff auf die griechischen Goldbestände hat oder nicht.


    Grüße


    auratico

    Die US-Fed erweist sich durchaus einer schelmenhaften Selbstironie fähig, wenn man sich dort frohen Mutes getraut, das bekannte Diktum von Charles de Gaulle (der doch nichts anderes wollte, als so rasch wie möglich das französische Gold aus den Fängen der Fed zurückzuholen) für den Webauftritt der eigenen Goldlager zu benützen:


    "Indeed, there can be no other criterion,
    no other standard than gold. Yes, gold,
    which never changes, which can be shaped
    into ingots, bars, coins, which has no
    nationality and which is eternally and
    universally accepted as the unalterable
    fiduciary value par excellence.
    Charles de Gaulle"


    http://www.newyorkfed.org/education/addpub/goldvault.pdf


    Der US-Finanzblog zerhohedge.com stichelt nach:"Yup. The New York Fed. Which, incidentally, explains why the Fed holds it. All of it. Including Europe's. Here's the reason:


    Aus der Selbstdarstellung der Fed: "The weight of the gold—just over 27 pounds per bar— makes it difficult to lift or carry and obviates the need to search vault employees and visitors before they leave the vault. Nor do they have to be checked for specks of gold. Gold is relatively soft, but not so soft that particles will stick to clothing or shoes, or can be scraped from the bars. The Bank’s security arrangements are so trusted by depositors that few have ever asked to examine their gold."


    Weil die 27-Pfund-Barren so schwer seien, müsse man das Personal gar nicht erst durchsuchen, und überhaupt sei die gesamte Sicherheitsarchitektur so supermäßig, dass "erst ganz wenige der Goldhinterleger je verlangt haben, dass ihr Gold untersucht werde." Volltreffer.


    http://www.zerohedge.com/news/…fed-phenomenal-asset-gold


    Grüße


    auratico


    Sinclair ist seit kurzem in das Ziel 3 500 $ verliebt, selbst der brillante Armstrong bekommt sein Fett ab, der immer noch die unverwüstliche Stärke der USA rühmt


    Armstrong rühmt keinesfalls die "unverwüstliche Stärke der USA", sondern er ist lediglich der Überzeugung, dass die USA aufgrund des etablierten globalen Reservestatus des US-Dollar etwas länger durchhalten werden in diesem epochalen Schuldendilemma der westlichen Welt als z.B. die Eurozone. Sein "Lalaland" in Bezug auf einen möglichen Höchstwert beim Goldpreis in US-Dollar liegt also etwa im Jahr 2016. So what.


    Sinclair lehnt sich (wie freilich auch Armstrong meistens) in seinem nachvollziehbaren Ärger wieder einmal weit aus dem Fenster, wenn er z.B. für die laufende Woche einen weiteren Generalangriff auf den Goldpreis ankündigt, der wieder niedergeschlagen werde: "Next week will be the time the cartel tries to break the gold price again. They have failed seven times, and will fail on the 8th."


    Grüße


    auratico

    Wieder einmal einer, der sich ziemlich weit aus dem Fenster lehnt mit der Behauptung, dass es ausgerechnet ab jetzt abgehen wird mit dem Goldpreis bzw. mit einer generellen, ca. zwei Jahre andauernden Rohstoffrally (inkl. Goldminen), die gegen Ende 2014, zusammen mit dem dann wahrscheinlichen Tief des US-Dollar, ihren Höhepunkt erreichen sollte. Schon die nächsten drei Wochen hätten es demzufolge mächtig in sich mit einem heftigen Ausbruch nach oben.


    Müde von all den vielen Meinungen, Charts, eigenen Überlegungen, multiplen Rettungsschirmen etc., will ich für diesmal hoffen, dass der gute Mann einfach Recht hat. An Selbstvertrauen scheint es ihm nicht zu mangeln:


    Today will be the first day in a commodity rally that should last roughly 2 years topping in mid-to-late 2014 when the dollar puts in its next three year cycle low.


    The next two or three weeks should produce an exceptionally violent rally from extreme oversold conditions followed by a consolidation period as the dollar bounces weakly out of its intermediate bottom and rolls over quickly signaling that its three year cycle has topped.


    As is often the case, gold sniffed out this bottom early in May. The rally today confirms that we have a daily cycle bottom in place and a new cycle beginning that should last 15-20 days before the next short-term correction.


    This is day one of what should be roughly a two year rally into a massive parabolic spike sometime in 2014.


    http://www.kitco.com/ind/Conner/20120629.html


    Grüße


    auratico

    Zitat

    quote Edel Man


    In diesem Punkt widerspreche ich dem Autor: Die Höchststände für Gold und Silber dürften wir merklich später sehern, so 2014 / 15, es sei denn, der Kollaps der Fiatwährungen erfolgt früher.


    http://www.goldseiten.de/artik…-ganz-Grosses-kommt-.html



    Vermeulens Artikel ist ziemlich nichtssagend, nach dem Motto: Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt, wie es ist.


    Vorerst wird es mitnichten einen "Kollaps der Fiatwährungen" geben. Es wird vielmehr ( aber wann ? ) eine gewaltige weitere Flutung dieses Systems geben, um die ansonsten unrettbaren Bilanzen der Finanzindustrie zu reparieren, also das, was unter dem Namen Quantitative Easing bekannt wurde. Ob es allerdings in unmittelbarer Zukunft, sprich in den nächsten Monaten dazu kommen wird, ist zumindest für die USA fragwürdig - nicht zuletzt, da ein solcher Schritt vor der Wahl der Fed als eindeutige Parteinahme für Obama ausgelegt würde. Der Goldpreis wird ohne ein solches, vielleicht sogar paralleles Quantitative Easing (Europa und USA), kaum nachhaltig in die Höhe gehen können. Auch müssten dazu zuerst die Aktienmärkte in USA deutlich abfallen, denn diese stellen für den US-Wähler seinen - wie illusionär auch immer - Restglauben an eigene Vermögenswerte/Altersvorsorge dar.


    Dazu einige Überlegungen von Steve Saville, die meinen eigenen nahekommen:


    It’s risky to anticipate QE


    Even if we make the dubious assumption that the Fed is prepared to adjust monetary policy to improve Obama's chances of being re-elected, there is no guarantee that more QE over the months ahead would help achieve such an objective. It could actually achieve the opposite. This is because beyond knee-jerk reactions in all markets, there's a realistic possibility that a new QE program would do nothing other than raise the prices of oil and gold (and silver -- when we say gold we mean gold and silver) while the economy continued to weaken.


    Summing up, the prices of many assets will probably move a lot lower between now and when the Fed announces a new monetary inflation program.


    http://www.321gold.com/editorials/saville/saville062712.html


    Grüße


    auratico

    Der nicht gewählte italienische Premier und ehemalige EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti hat heute einen megadeutlichen Erpressungsversuch lanciert: Entweder es werden Eurobonds eingeführt und zwar pronto oder er werde zurücktreten:


    Monti pronto a minacciare la Merkel: "Eurobond o mi dimetto"


    "Se la cancelliera non molla le dirò che mi dimetto perché se le cose non cambiano non sono nelle condizioni di portare l'Italia fuori dal baratro",


    "Wenn die Kanzlerin nicht nachgibt, erkläre ich meinen Rücktritt, denn wenn es hier keine Änderung gibt, wird Italien nicht aus dem Abgrund herausfinden."


    http://www.ilgiornale.it/inter…=594231-page=0-comments=1



    Grüße


    auratico

    Denn sie wussten, was sie tun - unbewußt scheinen inzwischen viele Menschen zu ahnen, wie das Geldsystem funktioniert. Sie wissen, dass sie in einem Ponzi-Scheme gefangen sind und wollen sich daher selbst an möglichst früher Stelle in ein solches einreihen einfach in der Hoffnung, dass sie gerade noch den richtigen Zeitpunkt erwischt haben und ihnen noch viele andere Schafe nachfolgen werden. Inzwischen ganz offen, ohne jede falsche Verbrämung wird einfach das herrschende Geldsystem imitiert. Warum man hier von einem "Betrüger" spricht, ist indessen nicht nachvollziehbar:


    Russischer Betrüger ahmt die Notenbanken nach


    Ein Russe wirbt ganz offen um die Teilnahme an einem Schneeballsystem. Er sieht sich im Recht – und argumentiert, dass das gesamte Weltfinanzsystem auf ebenso wackeligen Beinen stehe.


    Was ist der Unterschied zwischen der heutigen globalen Finanzordnung und einem betrügerischen Schneeballsystem? Es gibt keinen, sagt Sergej Mavrodi, einer der bekanntesten russischen Finanzbetrüger.


    Deshalb macht er genau das, was die Notenbanken in aller Welt seiner Meinung nach tun: Er vermehrt Geld, so lange bis sein System irgendwann zusammenkracht, und danach startet er eine neue derartige Pyramide. Das Erstaunlichste daran ist jedoch, dass Millionen Russen und Menschen aus anderen Ländern bei ihm mitmachen, obwohl sie wissen, dass sie Teil eines Schneeballsystems sind.


    Die Anteilseigner würden über die Anlagen von Neuinvestoren bedient, und dieses System könne jederzeit kollabieren.


    "Auch wenn Sie alle Regeln befolgen, können sie ihr komplettes Geld verlieren", schrieb er. "Ihre Gewinne können ohne jede Begründung oder Erklärung einbehalten werden." Gleichzeitig versprach er aber Renditen von 20 Prozent für eine Einlage mit einmonatiger Laufzeit und 60 Prozent pro Monat für zwölf Monate.


    Von Zerknirschung gibt es daher nun bei Mavrodi auch keine Spur. Im Gegenteil, er rechtfertigt seine Geldpyramide. "Was ist Geld?", fragt er und antwortet selbst: "Nichts, nihil, ein Phantom." Es sei nur bedrucktes Papier, dessen Wert durch nichts gedeckt sei und das von den Herren des Geldes, den Notenbanken, in völlig beliebigen Mengen gedruckt werde.


    Den Bürgern andererseits, "den Sklaven dieses Systems", würde ständig eingebläut, dass sie sich dieses bunte Papier anständig verdienen müssten. Dabei sei das ganze heutige Finanzsystem nichts anderes als ein riesiges Schneeballsystem. Und dieses müsse früher oder später immer wieder kollabieren. Was er mache, sei daher nichts anderes als das, was alle Notenbanken der Welt machten.


    http://www.welt.de/finanzen/ar…die-Notenbanken-nach.html


    Grüße


    auratico

    Zitat

    quote Severin
    Ich sehe die Sache so: die LME ist die grösste Börse für physisches Handeln in der Welt. Die comex die grösste Börse für futures.
    Dass den Chinesern erlaubt wird, die LME zu kaufen, finde ich merkwürdig.
    Ich denke nicht, dass den Chinesern erlaubt würde, die Mehrheit der cme group zu erwerben und dadurch die Kontrolle über die comex zu übernehmen.
    Nationales Interesse würde man sagen.


    Der Kaufpreis betrug 1, 4 Milliarden Pfund - das ist zwar deutlich mehr als Mittbewerber bezahlen wollten, aber im Grunde Peanuts für einen strategischen Kauf aus chinesischer Sicht. Es gab in England zwar einiges Stirnrunzeln bzgl. des Erwerbs der LME durch die Chinesen, aber keine rechtlichen Gründe, einen solchen Deal zu verhindern. Wenn die Chinesen den Hafen von Piräus besitzen, warum nicht auch eine Metallbörse in England. Dass sie hingegen z.B. die CME Group an der New Yorker Comex einfach auf die gleiche Tour übernehmen könnten, halte ich auch für ausgeschlossen. Diese steht aber auch nicht, anders als die LME, zum Verkauf.


    Zitat

    Bis jetzt haben wir gedacht, dass sich die Chineser das Metall abliefern lassen und nach Hause abtransportieren, weil sie immer weniger Vertrauen in das LME hatten. Konkret: die Gefahr, dass mehrere Besitzer auf dieselben Barren einen Anspruch haben. (Fractional reserve system. Keine Ahnung wie heisst es auf Deutsch).


    Die Ansicht, dass die Barren in den Lagerhäusern der LME auf mehrere Besitzer aufgeteilt sein sollen, habe ich mir im Gegensatz zu anderen nicht zu eigen gemacht. Es gibt keine Beweise dafür. Man hat bei Lagerung bei der LME auch nicht Anspruch auf einen ganz bestimmten Barren, sondern auf einen sortenreinen mit exaktem Gewicht, Prüfung etc. Die LME ist kein Tresorsystem.
    Fractional Reserve System auf deutsch ist Teilreservesystem.


    Zitat

    Wenn jetzt die die LME übernommen haben, werden sie auch in der Lage sein, zu kontrollieren, dass so was nicht stattfindet.
    Im Fall, dass die Besitzer ihre Barren verlangen, und dass man entdeckt, dass es davon nicht genug gibt, sind denke ich die Besitzer der LME verantwortlich.
    Ich denke nicht dass die Chineser die LME gekauft haben, ohne zuvor sich zu vergewissern, dass in den LME-Lagern alles in Ordnung ist.


    Das sehe ich genauso. Ich selbst bin sogar erfreut darüber, dass die Chinesen nun die Besitzer sind und habe keine Zweifel, dass die sich nie und nimmer Betrügereien gegenüber internationalen Kunden in Bezug auf Metalllagerung u.ä. leisten würden. Im eigenen Intresse. Eine funktionierende Metallbörse ist kein Markenartikelfälschungsmarkt in Shanghai.


    Zitat

    Auratico du scheinst ein schlauer Fuchs zu sein. Bevor ich beginne dein Posting zu lesen was denkst du vom kommenden Ausgang der Silber-Untersuchung?
    a) jpm nicht schuldig
    b) jpm schuldig
    c) jpm schuldig aber nicht bestraft weil sie beweisen kann dass sie im Auftrag der US-Regierung gehandelt hat
    d) Manipulation ja aber nicht durch jpm da sie nicht das eigene Interesse verfolgt hat sondern nur die Aufträge ihrer Kunden (egal welche) durchgeführt hat


    Ich bin kein Prophet und auch nur selten ein wirklich schlauer Fuchs, glaube aber, dass man JPM nicht wirklich entscheidend juristisch ans Bein pinkeln wird, leider, dafür gehören sie allzu eindeutig zu Corporate USA. Damit meine ich, dass sie selbst im Falle einer gerichtlichen Schuldzuweisung es so halten werden wie bisher ja immer in solchen Fällen - bei Goldman Sachs und anderen. Es wird dann eine bestimmte, zumeist im Vergleich zum wahren Umfang der Causa lächerliche Summe im Vergleichsverfahren bezahlt, die vor weiterer Strafverfolgung schützt. Ein Ablasshandel, wie er für die große Bankbranche in USA üblich ist. Wer daran zweifelt, kann sich ja nochmals den jüngsten Auftritt von Jamie Dimon vor dem Untersuchungsausschuss nach den Milliardenverlusten ansehen. Harmloser geht´s nimmer. Dagegen ist jede Vorführung wegen wiederholtem Falschparken in USA geradezu ein juristisches Gemetzel.


    Grüße


    auratico

    Zitat

    quote='Severin'
    Kann jemand dem Laien erklären was das Clearing der Edelmetallspotmärkte und die Verwaltung der goldbezogenen Forward-Zinsswaps sind ;( ;( und warum das für uns interessant sein sollte?


    Ich weiß nicht, wer mit "uns" gemeint ist.
    Die LME betreibt als Clearingstelle sozusagen die Buchhaltung/Warenlagerung der LMBA. Wer immer die LME - übrigens eine der letzten Zurufbörsen - betreibt, hat sein Ohr ganz nah auch am Gesamtgeschehen der preissetzenden LMBA (wo die Chinesen ja bereits ein Bein drinnen haben).


    Zinsswaps hingegen machen den allergrößten Teil aller weltweit ausstehenden Derivate aus. Einen gewissen Anteil daran haben Zinswaps, die auf Gold basieren und die z.B. beim Goldleasing eine wesentliche Rolle (Gold Forward Rate) spielen. Auch solche Daten verwaltet die LME. Die chinesischen Käufer der LME interessieren sich - offenbar ganz im Gegnsatz zu Dir - sicher sehr wohl dafür, wenn sie ab jetzt nun täglich in diese Daten taufrisch Einsicht nehmen können.


    Zitat

    Und jetzt die Millionenfrage: Was haben die Chineser davon, das LME zu besitzen?


    Eindeutig die Möglichkeit, die LME besser mit Asien zu vernetzen, sowohl mit den chinesischen Börsen als auch mit asiatischen Kunden ganz allgemein. Die Chinesen machen bei einem solchen Wunsch meistens Nägel mit Köpfen. Statt wie hierzulande jahrelang rumzueiern, wird die ins Auge gefasste Bude einfach ratzfatz aufgekauft. Der Kaufpreis scheint bei einem ersten Blick auf den aktuellen Gewinn zwar sehr hoch zu sein, doch die Hintergedanken sind andere. Vor allem werden die Chinesen versuchen, über die LME ihre eigene Metall-Lagerhauslogistik besser mit der europäischen zu vernetzen. Es ist im Grunde ein weiterer Baustein des asiatischen Interesses, sich strategisch wichtige Eckpfeiler im internationalen Rohstoffgeschehen zu sichern. Hierzulande hingegen geht es zumeist eher um Zollfragen über in Afghanistan erworbene Bettvorleger von bundesdeutschen Politikern.


    Grüße


    auratico

    Zitat

    quote='Edel Man','
    Habe mir die 39 Seiten also angeschaut, wobei die Historie zu Gold im Alten Rom etc. etwas kurz ausfiel, sie ist wohl das Steckenpferd von MA.


    Er hat sich an anderer Stelle schon ausführlicher über den Zusammenhang von Gold/Staatsverschuldung im Römischen Reich und dessen Verfall geäußert und welche Parallelen es dazu gibt für die heutige Situation. Und ja, er ist auch seit vielen Jahrzehnten ein Experte für antike Münzen, ein "Steckenpferd", dem er natürlich in physischer Form während seines langen Gefängnisaufenthaltes nicht mehr nachgehen konnte. Inzwischen vertreibt er über Mittelsmänner aber sogar wieder numismatische Münzen nebenbei. Pikanterweise bezog sich ja ein Anklagepunkt seines Verfahrens darauf, dass er sich aus der Sicht des Gerichts damals weigerte, antike Goldmünzen im Wert von mehreren Millionen Dollar herauszurücken.


    Zitat

    Er wird zwar wenig detailliert in seinen Darlegungen, wenn man von den schlecht deutbaren Tabellen und Parametern mal absieht, aber bedeutend dennoch ist seine sehr bullische Perspektiven für Gold auf S.28, die auch ich herauheben mag und markiere.


    Sein Zeitfenster ist ein anderes als das vieler für Gold bullish eingestellter Zeitgenossen. Er glaubt, dass die USA trotz weiterhin riesiger Staatsverschuldung eben der letzte Dominostein der westlichen Welt sein wird, der fallen wird. U.a. daraus erklärt sich sein Blick in Richtung bis 2017, wo er einen völligen Zerfall der weiteren Verschuldungsmöglichkeit der USA kommen sieht - einhergehend mit einem entsprechenden Anstieg des Goldpreises als Folge einer "Stampede". Viele hegen jedoch angesichts der sich jagenden Ereignisse eher das Gefühl, dass die monetäre Welt deutlich früher in den Abgrund rast. Doch QE ist elastisch, bis zu einem gewissen Punkt ...


    Grüße


    auratico

    Die entscheidende europäische Metallbörse LME in London geht nun in chinesische Hände. Ein weiteres Beispiel dafür, wie ernst es den Chinesen ist mit dem kontinuierlichen Ausbau ihrer Rolle auf den internationalen Rohstoffmärkten der Zukunft. Ganz bestimmt ist dies ein kluger Schachzug. Zwar wird das Fixing für Gold und Silber in London nicht über die LME abgewickelt (sondern als Tafelgeschäft bei der LBMA), doch läuft das Clearing der Edelmetallspotmärkte und die Verwaltung der goldbezogenen Forward-Zinsswaps durch die nun von chinesischen Investoren kontrollierte London Metal Exchange (LME).


    Börse Hongkong näht sich Londoner Rohstoffbörse ein


    Das Rennen um die Londoner Rohstoffbörse ist entschieden. Die britische Aufsicht muss den Deal allerdings noch absegnen.


    Hongkong/London - In der Börsenszene bahnt sich eine Mega-Übernahme an. Grund dafür ist die Börse von Hongkong, die sich breiter aufstellen und daher die Londoner Metallbörse LME (London Metal Exchange) kaufen will. Für die Übernahme der LME werden 1,38 Milliarden Pfund (1,70 Mrd. Euro) geboten, teilten die Hong Kong Stock Exchange und die zu den weltgrößten Metallbörsen zählende LME am Freitag mit.


    http://derstandard.at/13396380…ndoner-Rohstoffboerse-ein


    Grüße


    auratico

    Ein etwas längerer, aber dafür umso interessanterer neuer Text von Martin Armstrong mit dem Titel "Why You Should Buy Gold Now".


    Armstrong ist bekanntlich alles andere als ein "Gold Bug" in dem Sinne, als damit oft Leute gemeint sind, die glauben, dass ein Goldstandard heute noch - bei globalen Schuldenströmen in unfassbarer Höhe - die Lösung für die enormen Verwerfungen des gegenwärtigen monetären Systems wäre. Nie würden die Regierungen, solange sie noch die exekutive Gewalt haben, an deren weiterem Ausbau sie in der heutigen Krise jedes nur erdenkliche Interesse haben, so etwas zulassen.


    Gold bleibt für ihn vielmehr die ultimative Rettung vor dem immer totaleren Zugriff der Regierungen auf jede finanzielle, monetäre Eigenbewegung der Menschen. Es wird weiterhin ein wertdichtes Tauschmedium sein in der Nähe von privaten Bartergeschäften.
    Er verweist auch darauf, dass ein Großteil des heute in USA noch vorhandenen Goldes in privater Hand eben daher rührt, dass es die Menschen trotz Roosevelts Aufforderung damals eben NICHT kreuzbrav beim Staat abgeliefert hatten.


    Der Text ist wie oft bei Armstrong voller historischer Einlassungen - ein sehr guter Einstieg in sein Denken für all jene, die diesen irrlichternden und bisweilen widersprüchlichen homo oeconimicus, der nun nach vielen Jahren im Gefängnis seit einiger Zeit wieder auf freiem Fuße ist (ein deutsches Filmteam dreht gerade eine Doku mit ihm), noch nicht kennen sollten.


    Auszüge:


    Consequently, for the individual who think the Goldbugs are crazy and make no sense preaching always the end of the world and how gold will become the new money, do not let that pure hype deter you from looking at gold for what it truly is – a hedge against government – NOT INFLATION! Gold is not even the hedge against fiscal mismanagement of the Fed and its monetization. Its role right now is the hedge against the meltdown of the current monetary system.


    The question of whether government would return to some form of gold monetary system, the answer is flat outright NEVER! That would imply they have to stop borrowing money. They would have to eliminate the national debt. Returning to some form of gold payment would wipe out Fort Knox just by paying the bankers now in gold! They would love that one. Officially, it is not in government’s interest to return to gold. They want electronic so they get all the taxes. That is NOT a statement about gold or its worth, value, or use. Gold I think will be the hedge, but in a private sort of the way to transact almost on a barter system.


    So the argument is NOT gold per say, but what is government up to. That is the key! To go where the Goldbugs say that gold will become money again, there has to be an overthrow of government before that would ever happen.


    It is just a matter of time when gold will explode and the real catalyst will be the Sovereign Debt Crisis. It is the natural hedge against geopolitical and economic instability. In that regard, gold is coming of age.


    Gold standards do not work because you cannot fix the price of money regardless what you call it. Gold is a viable part of the portfolio. It will rise to the occasion when the timing is right. The very people accused of keeping it down are the very people who will turn around and send it up as well. This is just about time. Nothing more! When the time is right and people realize that the Governments have no Clothes, look out – there will be a stampede at that time.



    http://www.martinarmstrong.org…ld%20Buy%20Gold/index.htm


    Grüße


    auratico


    Bernanke hat, wie bei nüchterner Betrachtung auch nicht anders zu erwarten war, in seiner heutigen Rede keinen deutlichen Akzent gesetzt, vor allem nicht schon vorab eine weitere Runde QE verkündet. Nichts, außer die Forstetzung der Umwandlung von kurzlaufenden US-Schuldpapieren in solche mit langen Laufzeiten, was nur eine Bestätigung des bisherigen Programms ist, die langfristigen Zinsen tief zu halten.


    Wie schon bei etlichen seiner Reden zuvor, taucht daraufhin bzw. noch während der Rede der Goldpreis ab. Das ist inzwischen schon fast ein todsicheres Muster für kurzfristige Shortpositionen, das sich die Zocker nicht entgehen lassen. Die Sache wird erst anders, wenn es tatsächlich zu einem weiteren QE-Programm kommt. Hinzukommt heute noch die Ankündigung der chinesischen Zentralbank, den Leitzins zu senken. Das hat Geld in exportorientierte Aktienmärkte gezogen - wieder einmal mit Ausnahme der Edelmetallminen, die zusammen mit dem Goldpreis abtauchen.


    Grüße


    auratico