Beiträge von auratico

    Über die CDS haben die doch die Banken alle am Sack.....die stimmen zu.


    Die Summe, die im Bankrottfall aus griechischen CDS netto nach Abzug aller Querverträge übrig bleibt, liegt nur bei ca. 3, 2 Milliarden USD, die Bruttosumme bei 70 Milliarden. Nur wenige verstehen das, die Journalisten am allerwenigsten. Es geht also gar nicht um diesen konkreten Fall Griechenland, sondern um das betrügerische Geschäftsmodell der CDS auf Staatsbonds insgesamt.


    Jetzt nämlich stellt sich spätestens heraus, dass es auf Seiten der Emittenten immer nur als Scheinversicherung gedacht war, über die sich auf der einen Seite mächtig Gebühren einstreichen ließen und auf der anderen Seite konnte Kreditausweitung betrieben werden mit dem Hinweis, man sei ja schließlich perfekt versichert.


    Es bestimmt einzig die Derivateorganisation ISDA, wann nach ihrer Vorstellung ein Kreditereignis eintritt. In diesem Fall haben die Ratingagenturen den Default der Griechenbonds praktisch schon verkündet, die ISDA hingegen (in der alle Großbanken und CDS- Emittenten sitzen) sagt einfach nein, das geht schon in Ordnung mit dem Schuldenschnitt, alles halb so wild, habt euch mal nicht so, geht erst mal zuerst duschen Jungs, dann reden wir weiter. Default, war da was ?


    Grüße


    auratico

    Ein US-Fonds ( Paulson, Sheldon Adelson ? ) und Asiaten sollen es gewesen sein, durchgeführt von JP Morgan :


    Wednesday’s sell off is being attributed to one massive sell trade of 31 tonnes on the Chicago Mercantile Exchange during Bernanke’s speech. There are rumours of a large US fund selling and also that the selling may have been by JP Morgan – rumoured to be acting on behalf of an Asian fund.


    http://www.zerohedge.com/news/…nanke%E2%80%99s-testimony


    http://www.gata.org/node/11051


    http://maxkeiser.com/2012/03/0…e-gold-price-on-the-29th/
    Grüße


    auratico

    Bernanke verbreitet wieder Potemkimsche Dörfer, und hoch lebe der Fiat $ :)


    Bis wieder die Luft entweicht, "same procedure as usual".....


    Bernanke hatte kaum den Mund aufgemacht, da schoss der USD schon nach oben und das Gold in den Keller. Das wird nun wieder ein mühsamer Aufstieg. Respekt, wer hier früh genug den Braten gerochen und Vorkehrungen getroffen hat .


    Ich dachte bzw. hoffte schon, dass Martin Armstrong für einmal richtig falsch liegen sollte, weil ja immerhin der Monatsschluss da ist und der Goldpreis um $ 1780 pendelte. Doch der alte Hund hatte wieder recht. Also wird´s wohl schwierig werden fürs Gold im neuen Monat, denn der Schwung ist nun brutal abgewürgt worden. Aber wer Cash frei hat, der kann jetzt ....


    3% Wirtschaftswachstum für USA wird heute angekündigt und alle glauben es und ziehen mit - die zehnjährigen Treasuries heben ab, obwohl es bei den Aktien voerst mal Gewinnmitnahmen gab außer bei Börsenwunder Apple.


    Aber das ist eben das Spiel. Klarer aber geht es auch nicht: Ohne QE 3 in USA scheint derzeit sogar $ 1.800 beim Gold unerreichbar. Das soll wohl die Botschaft sein.


    Zur Erinnerung nochmals Armstrong von Mitte Februar:


    At the very least, gold MUST close February at least ABOVE 1756.00. Failing to do that, will leave gold simply neutral near-term.


    Grüße


    auratico

    sehen wir die 1800 schon heute? egal bis spätestens ende der woche bestimmt. trotzdem gold in usd heute derzeit +0,5%.
    noch schöner silber+2,5% :thumbup:


    Inzwischen sind es über 1% beim Gold in USD. Aber es gehen auch die Aktienmärkte hoch und der Euro, und Italien werden die Staatsanleihen aus der Hand gerissen. Silber läuft voran, wie meistens bei einer neuen Episode von Quantitative Easing, die in diesem Fall von der EZB ausgeht. Die Banken saugen sich wieder einmal voll mit Abermilliarden billiger Liquidität.


    Mit einem Teil werden wie von den EU-Regierungen gewünscht Staatsanleihen gekauft (und sogleich wieder bei der EZB als Sicherheit eingereicht), ein anderer Teil wird bei der EZB als Cash geparkt und noch ein Teil fließt in die Aktien- und Edelmetallmärkte. Irgendwo muss all die Kohle ja hin, nur ganz bestimmt nicht als Kredite an Industrieunternehmen nach Griechenland oder Spanien.


    Wenn auch die USA ganz offiziell ihr nächstes QE-Programm demnächst anwerfen - z.B. unter Berufung auf die hohen Spritpreise, die die Konjunkturerholung bedrohen -, dann kann es noch höher hinaus gehen. Großer Abverkauf dann wieder bei ca. $ 2000/Oz ?


    Grüße


    auratico

    Könnte hinkommen:


    "Wenn die Rentenblase geplatzt ist, erreicht Gold das Hoch"


    In EU-Europa jedenfalls nimmt die Rentenblase erstmal einen neuen Anlauf. Die Renditen der italienischen Bonds sinken wieder deutlich dank der EZB-Milliarden. Schon Anfang nächster Woche dürfte es weitergehen mit dem Geldregen, wenn sich die Banken nochmals (die letzte 500 Milliarden- Bescherung war ja erst im Dezember) erneut ungefähr eine halbe Billion Euro abholen werden, um damit Staatsanleihen zu kaufen.


    Grüße


    auratico

    In den vergangenen Tagen kursierte - vor allem auf dem US-Finanzblog "zerohedge.com" - wiederholt das Gerücht, dass die Kreditzusagen an Griechenland anscheinend auch eine Klausel enthielten, die den Gläubigern einen Zugriff auf die griechischen Goldreserven ermöglichen sollten. Diese Behauptung stützt sich auf eine Äußerung der ehemaligen griechischen Arbeitsministerin Katseli.


    Da ich das für recht unwahrscheinlich halte, zumal Goldreserven in der EU Eigentum der Notenbanken und nicht Gegenstand der direkten Verwendung durch Regierungen sind, wäre es interessant zu erfahren, ob jemand aus dem Forum mehr darüber weiß. Hinzu kommt noch, dass es bei Zerohedge im Nachklang dann natürlich auch wieder heißt, dass der nächste logische Schritt eine Enteignung auch privater Goldbesitzer sei. Ziemlich wirr ohne weitere Erläuterungen:


    http://www.zerohedge.com/news/…ze-national-gold-reserves


    http://www.zerohedge.com/news/…-insolvent-european-banks


    Grüße


    auratico

    Die Aktienmärkte haben seit Jahresanfang kräftig zugelegt, die Dividenden kommen hinzu, während beim Gold zuletzt eine Hängepartie zu verzeichnen war und kurzfristige Anstiege (heute wäre so ein Beispiel - mal sehen) so gut wie immer wieder abverkauft wurden. Martin Armstrong meint, der Februar müsse mit mindestens $ 1756/Oz zu Ende gehen und über das Hoch vom vergangenen Dezember hinaus, damit im März etwas weitergehen könnte mit dem Goldpreis:


    We certainly live in interesting times. As we approach the end of February, just where Gold and the Dow Jones Industrial will close for the month will set the tone for March. Gold has been unable to simply exceed the December high at 1769.40. In order for gold to remain in a position to make a March high, it must close ABOVE the December high. At the very least, gold MUST close February at least ABOVE 1756.00. Failing to do that, will leave gold simply neural near-term. A month-end closing BELOW 1673.00 will warn that gold is turning bearish near-term once again. The long-term still appears that the major high in gold is due probably in 2017.


    http://www.martinarmstrong.org/files/Gold%20Dow/index.htm


    Grüße


    auratico

    Zitat

    quote='Edel Man','.


    Der fast legendäre Martin Armstrong hatte zuletzt sehr bärische Goldprognosen veröffentlicht, die bei weitem NICHT eintrafen, sich im Gegenteil in die andere Richtung entwickelten.
    Sinclair weist aber auch darauf hin, daß Armstrong ein Meister großer Zyklen sei.
    Fazit von Sinclair: Auf deutliche Preisrückgänge jetzt zu warten, sei aus seiner Sicht "Wahnsinn."


    Armstrongs Überlegungen sind mitunter zu komplex für den oberflächlichen Leser, der nur rasch eine kurzfristig bearische "Prognose" herauspickt und dann ängstlich Papa Sinclair mit E-Mails überschüttet. Das Interessante bei Armstrongs Zyklentheorie sind die Wendepunkte, die einen Trend nach oben oder nach unten bringen können. So argumentiert er z.B. ganz trocken, dass die vorangegangene Goldpreiskorrektur aus seiner Sicht mit großer Wahrscheinlichkeit beendet wäre, wenn es zu einem Wochenschluss über ca. $ 1763/Oz kommt. Auf dem Weg dahin sind wir momentan, aber let´s wait. Es steigen mit dem Gold derzeit ja auch die Aktienmärkte. Jede Verkaufswelle würde wohl auch das Gold wieder gleichermaßen erfassen, weil auch da seit Jahresbeginn für Trader schöne Buchgewinne aufgelaufen sind.


    Im O-Text Armstrong vor einiger Zeit:


    On a long-term basis, our Reversal System indicates that our Major Weekly Bullish Reversals are 1680.1, 1730.5 and 1762.9. In order to see a reversal in trend, gold would have to close ABOVE 1762.9 on a weekly basis. The weekly turning points are coming into the end of January and to stabilize this market gold has to at least accomplish a weekly closing above 1680.1 for the end of the week of January 23rd. Failing to accomplish even that, will warn that January may prove to be a high with a decline thereafter.


    http://www.martinarmstrong.org…d%20Near%20Term/index.htm


    Grüße


    auratico

    Hat Edel drüben im Goldthread schon verlinkt, aber die Meldung ist, sofern zutreffend, auch für Silber von Belang: Die von den diversen Silber-ETFs an Shorthändler verliehenen Mengen Silber sind immer noch enorm hoch. Umso interessanter, wenn man sich in Erinnerung ruft, dass es ja auch an den Konstruktionen dieser ETFs erhebliche Zweifel gibt, was deren eigene volle physische Deckung anbelangt. Wer verleiht da eigentlich was ?


    “We’ve still got a very, very compressed spring because the shorts are still trying to defend their positions, their naked short positions in both the gold and silver markets. As an example, in the silver market, you saw that type of activity in the silver ETF (SLV). Shorts borrowed another 3 million ounces to cover immediate delivery concerns. There are 25 million ounces now borrowed from SLV. It is getting worse and worse for them.


    They are naked short on the COMEX and to meet immediate delivery demand they are having to borrow it from the SLV. It is still unwinding and it’s still got a long way to go."


    http://kingworldnews.com/kingw…d_Creating_Shortages.html


    Grüße
    auratico

    Überraschend, daß nach dem Report Mexiko der größte Käufer war mit 100 t und nicht China...


    Ein wenig wundert es mich, dass ein derart erfahrener Marktbeobachter wie Dan Norcini viel gibt auf die von China offiziell angeführten Goldkäufe für die Zentralbankreserven. Für China gibt es mehrere parallele Wege, die Goldbestände aufzustocken. Ein Gutteil läuft ganz bestimmt über den "normalen" Goldhandel via Hongkong aufs Festland. Und diese Zahlen werden Monat für Monat aufs Neue getoppt. Derzeit wandern ca. 100 Tonnen Gold pro Monat von Hongkong hinüber ins Mutterland - ganz bestimmt u.a. auch in die Tresore der Zentralbank:


    China Gold Hoarding Turns More Traders Bullish


    Gold traders are the most bullish in two months after mainland China imported the most metal ever from Hong Kong and investors bought U.S. bullion coins at the fastest pace in more than two years.


    Eighteen of 23 surveyed by Bloomberg expect the metal to gain next week, the highest proportion since Nov. 11. Mainland China imported almost 102.8 metric tons in November, valued at about $5.4 billion, trade data on Jan. 11 showed.


    http://www.bloomberg.com/news/…o-months-commodities.html


    Grüße


    auratico

    Fleißig, fleißig:


    Endeavour Silver Sets New Production Records in 4th Quarter, 2011; Silver Production Up 25% to 1,120,780 oz, Gold Output up 45% to 7,045 oz


    http://www.edrsilver.com/s/newsreleases.asp?ReportID=500214


    Interessant zu sehen, was man machen kann, wenn genug Cash da ist: der Antivorverkauf. Wie es scheint, kann Endeavour es sich leisten, in aller Ruhe auf höhere Preise zu warten, ehe sie ihr Gold und vor allem Silber zu Markte tragen. Ein hart erarbeiteter Luxus, an dem sich andere Hersteller ein Beispiel nehmen sollten:


    "Due to the correction in metal prices in the 4th quarter 2011, Endeavour management elected to hold a significant portion of the Q4 silver and gold production in inventory rather than sell at the lower prices. Management plans to monitor the metal prices closely and sell some or all of the silver and gold in inventory at appropriately higher metal prices, or if the need arises for more cash."


    Grüße
    auratico

    Bereits früh hat er das Hedging der Kabalbanken und die Comex, das Agieren der Hedgefonds, den Derivatewahnsinn gebrandmarkt und das Papiergold verdammt, alles Vorgänge, die nicht für die Zugehörigkeit zur „dunklen Seite der Macht" sprechen, eher für das schwarze Schaf unter seinesgleichen.


    Ich vermute, dass Jim Sinclair vor allem während der 90er Jahre sein "Erweckungserlebnis" der Wall Street als großangelegte Betrugsmaschinerie hatte, als offenbar wurde, dass mit dem entsprechenden Einsatz von Derivaten anfangs fast jedes gewünschte Resultat erzielt werden konnte, so z.B. auch eine durchaus funktionierende Dauerdrückung des Goldpreises. Er hingegen war - fälschlicherweise, wie sich zeigte - davon überzeugt, dass nach dem Fall der osteuropäischen Regimes wieder eine goldfreundlichere Dekade kommen würde mit z.B. goldgedeckten russischen Schuldverschreibungen zum Aufbau aus dem postkommunistischen Nichts. Ist aber eben nicht so gekommen.


    Sinclair selbst gibt aber viel zu selten zu, wann und warum er sich auch geirrt hat. Diese Arroganz trübt leider, bei allen seinen sonstigen Qualitäten, doch auch die Gesamtperformance seiner Prognosen, deren Zeitrahmen oft nicht zutrifft, leider.


    Hätte man in den 90er auf ihn gehört, wäre das für zehn Jahre Flaute bzw. Verlust gewesen, während die Börsenkurse explodierten:


    "What we´re looking at now is the birth of a major bull market in gold. We´ll see modestly but steadily rising prices that will eventually span all of the nineties. There is no doubt in my mind about it whatsoever."


    New York Magazine, Dec 11/ 1989


    Grüße


    auratico

    Zitat

    quote='Golly'


    Gäbe es eine echte Deflation, wären Puts auch riskant, da es ein Counterpart-Risiko beim Emittenten gibt, bei Silber aber nicht. Daher ist Silber für mich 2011 keine schlechte Anlage gewesen, weil man damit trotzdem gut schlafen konnte, auch wenn es schlecht performt hat.


    Silber hat von seinen in diesem Jahr erreichten Höchstständen gut 50% eingebüßt, was im Bereich der Kursverluste etlicher verpönter PIGS-Anleihen liegt. Der Kauf von einigen Puts, am besten bei unterschiedlichen Anbietern, wäre selbstverständlich das Gebot der Stunde gewesen, um zumindest einen Teil dieser Verluste aufzufangen und die durch den Verkauf der Puts liquide werdenden Mittel eventuell für eine Zukauf auf niedrigerem Niveau zu verwenden.


    Und: Wer z.B. eine schnöde olle 30jährige Bundesanleihe gekauft hat, sitzt nun bei Jahresende auf einem Gewinn von 15%, verkaufbar mit einem Knopfdruck. Wer nicht nur Freude am YoYo im eigenen Portfolio hat, muss heutzutage das Finanzgeschehen und die damit einhergehenden politischen Entwicklungen äußerst genau mitverfolgen und, ja, in einem gewissen Maße auch erspüren. Ideologische Verhärtungen, nur weil man scheinbar einige fundamentale "Schweinereien" unserer tatsächlich durch und durch korrupten Zeit erkannt zu haben glaubt, helfen wenig für die eigene Kasse. Und um die geht es sehr wohl, zumindest bei mir verhält es sich so.


    Grüße


    auratico

    Auf längere Sicht (ab 2014/2015) extrem bullish für Gold, auf kürzere Sicht leider gar nicht, ist bekanntlich Martin Armstrong. Vor vielen Wochen bereits vertrat er die Meinung, dass ein Jahresschluss des Goldpreises für 2011 unter $ 1605/Oz einen harten Schlag für das kommende Jahr bedeuten würde (Die Zahlen anderer an sich „interessanter“ , beredter Marktexperten wie z.B Jim Sinclair haben sich zumindest im nun auslaufenden Jahr als weitgehend unbrauchbar erwiesen).


    Solange langlaufende US-Bundesschulden trotz Rekorddefiziten weggehen wie warme Semmeln (und dies eben nicht nur durch Fed-Ankäufe) und damit der US-Dollar nicht nur kurzfristig an Stärke gewinnt, könnte Gold in Zukunft zunächst mal einen recht schweren Stand haben. Damit später niemand sagen kann, all dies sei doch nicht absehbar gewesen:


    “I may be the only long-term bullish analyst who is bearish on gold near-term. It is often hard to explain
    to people all the nonsense surrounding gold is just that – nonsense. Everything from fiat to the
    predictions we will head into hyperinflation are just so wrong, yet to say that guarantees 100 emails of
    pure hate.


    Let me explain one more time why there is no inflation NOW despite the fact the Fed created almost $3
    trillion of elastic money. When you have almost $60 trillion in debt, forget the derivatives and the
    unfunded liabilities, that contraction is far greater than the $3 trillion the Fed created.


    At the very least, there is a bare minimum of $15 trillion that evaporated in the deleveraging in debt on top of all the
    extreme numbers on derivatives. The efforts of QE1 and QE2 failed to stimulate and they failed to create
    inflation. We are suffering from DEFLATION at this time that is not yet over.


    Our first Monthly Bearish Reversal lies at 1465.70 and the next Weekly Bearish is at 1522.70. The major
    support begins at 1225 and our year-end number is 1434.


    At the most extreme, gold could even collapse back to retest the 1980 high of $875 if we were to see a
    Quarterly closing BELOW 1113. That would shift the real rally most likely into the 2015-2020 time slot.


    http://www.martinarmstrong.org/files/Gold%20Report/index.htm


    Als europäische Lektüre-Alternative geeignet: Unsere französischen, unbeirrt europhilen Freunde von GEAP/LEAP 2020 sehen natürlich weiterhin das rasche Ende des US-Systems und des USD heraufdämmern, den Untergang von Großbritannien und die phönixartige Erholung der Eurozone unter der tatkräftigen Führung von Frau Merkel:


    http://www.leap2020.eu/Deutsch_r27.html


    Grüße


    auratico

    Während der chinesische Notenbankpräsident für die Aufstockung der nationalen Goldreserven plädiert, geht man im Innern jedoch gegen die zahlreichen regionalen börsenähnlichen Goldhandelsplattformen vor, die sich in den vergangenen Jahren herausgebildet haben. Alles, was mit Gold zu tun hat, soll nur noch über Shanghai laufen. Die Banken sind angehalten, den regionalen Goldbörsen kein Gold mehr zu verkaufen. Begründet wird dieser Schritt mit dem Argument, dass es vermehrt zu Unregelmäßigkeiten und Betrügereien gekommen sei. Wenn dies nun bedeuten sollte, dass es für goldkaufwillige Chinesen in der Provinz hinkünftig schwieriger werden sollte, sich dieses zu besorgen, wäre das natürlich kein besonders gutes Zeichen für den Goldpreis mit Blick auf das kommende (Früh)jahr. Würde aber passen zu einer Strategie der Notenbanken, sich noch einige Zeit billiger eindecken zu können.


    China Clamps Down on Gold Trading Frenzy


    Gold exchanges in China outside of two in Shanghai are to be banned, authorities said in a statement released on Tuesday.


    http://www.cnbc.com/id/45794782


    Grüße


    auratico

    Zitat

    quote='Pandadler',


    als potenter Investor würde ich Standardmünzen oder zertifizierte Barren kaufen und nicht irgendwas vom Produzenten vor Ort.


    Es ist vollkommen unmöglich, auf die Schnelle Goldmünzen im Gegenwert von Abermilliarden zu akkumulieren. So etwas würde viele, viele Monate dauern und außerdem den Discount verderben, den man als Großkäufer natürlich herausschlagen kann. Das ist nichts anderes als normale Großhandelspraxis. Goldmünzen stellen die Kaufeinheit für Retail-Investoren dar. Ein Kauf vom Produzenten vor Ort und "zertifizierte Barren" schließen sich doch nicht aus, ganz im Gegenteil. Noch nie einen größeren Barren gesehen ?


    Grüße


    auratico

    Zitat

    quote='Jürgen'
    Es wird auch von den Minen rein gar nichts kommuniziert was diese Externkäufer betrifft. Größe der Verkäufe und Auftraggeber bzw. anteiliges Volumen am Gesamtumsatz o.s. ä. Es kann ja auch sein, dass diese Info, aus diversen Gründen, bewusst nicht verbreitet wird. Was meint ihr zu diesem Gesichtspunkt. Ich will das einfach nicht so glauben, dass es diese Externkäufer gibt. Es sieht mir eher so nach einer Infoente aus, oder liegen hier doch fundierte Zahlen von Minen vor?


    Es ist bestimmt nicht so ohne weiteres möglich, exakte Zahlen über diese vermehrten Direktkäufe zu erhalten (wie auch ? ), zumal es sich um ein relativ neues Phänomen in dieser Größenordnung handelt. Dass die Minen sich aber völlig zurückhalten, diese Geschäfte zu thematisieren, ist schlechterdings nicht richtig.


    So äußert sich z.B Mark Cutifani, Chef von AngloGold Ashanti (immerhin eine der größten Goldminengesellschaften weltweit) ziemlich eindeutig in dieser Sache:


    "Major asset management fund buyers are finding it is hard to get physical gold. People are coming directly to us [for large gold purchases,] people who want tonnes of physical gold, people with serious financial muscle, because they are finding it is very difficult to secure the volume of gold they want. That is something we have noticed over the last 18 months, and it has been increasing in the last six months. People are finding its hard to get physical gold."


    http://bullmarketthinking.com/…ard-to-get-physical-gold/


    Grüße


    auratico