Beiträge von auratico

    Große Empörung bei der EU-Kommission und in den Medien über den verfemten Swap-Deal zwischen Griechenland und Goldman Sachs. Es wird behauptet, man habe nichts von alledem gewußt. Dies ist entweder eine feiste Lüge, oder es entspringt einer unentschuldbaren Faulheit, denn die Bedingungen dieses Arrangements waren keinesfalls geheim und sogar weitgehend online abrufbar in dem Prospekt von 2009.


    Ungleich brisanter noch als der windige Versuch Griechenlands, mit Hilfe von Goldman Sachs einmal mehr den wahren Schuldenstand zu verschleiern, sind die aberwitzigen Bedingungen des Abkommens. Wer mit Goldman Geschäfte macht, wird immer verlieren, das hätte selbst den dilettantischen Ouzo-Zentralbankern klar sein sollen, denn Goldman kann unter bestimmten Voraussetzungen sogar den gesamten Deal platzen lassen.


    Wie zerohedge.com berichtet, ist das Swap-Abkommen mit Griechenland direkt an die Ratingeinschätzungen von Moody´s gekoppelt. Wenn Moody´s im Gefolge einer generellen Bonitätsabstufung für griechische Staatsanleihen dann auch den spezifischen Swap-Deal zwischen Griechenland und Goldman Sachs (gebündelt in der Zweckgesellschaft „Titlos“) unter A2 herbstufen sollte, werden auf der Stelle gewaltige Kollateralzahlungen fällig – interessanterweise ist der Deal so aufgebaut, dass bis dahin überhaupt keine Nachschußpflicht besteht, danach bzw. darunter dann aber umso mehr.


    Der Deal zwischen Griechenland und Goldman Sachs hängt also vollkommen am gottgleichen Urteil von Moody´s. Allein Moody´s entscheidet darüber, ob Griechenland sofort Milliarden für Goldman locker machen muß oder nicht. Goldman geht hier vor wie schon zuvor bei AIG. Diesmal werden es jedoch nicht die amerikanischen Steuerzahler sein, die zur Kasse gebeten werden, sondern mit der allergroeßten Wahrscheinlichkeit die deutschen:


    In conclusion, the real story from this weekend is not that Goldman arranged the Greek swap: this information has been public for almost a year, and making waves out of it merely demonstrates European hypocrisy in doing (or at least saying) one thing last week, and now promptly seeking to undo it (and as to whether or not the Greek National Bank pulled the prospectus on purpose or this was merely a clerical error is not up to us to decide). What is the real story, however, is that far from mere observable, on-balance sheet funding needs, Greek has suddenly found itself at the mercy of a Moody's, whose just one additional notch down, would increase the funding needs by almost 40% in addition to near term maturity requirements. Score yet one more for the off-balance sheet securitization puzzle, so prevalent in our day and age, courtesy of Wall Street's "innovation" masters - Goldman Sachs.


    As it stands, absent a European "bail out", in the form of guarantees or German banks directly purchasing Greek bonds, this maturity would be unfundable, precipitating the Greek default. Should Titlos add another forced "put" option of over €5.4 billion, and it is surely game over for Greec, starting the on, and, as this story has shown, much more importantly off, balance sheet contagion.


    Quelle:
    http://www.zerohedge.com/artic…which-will-destroy-greece


    Grüße
    auratico

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    "..."But when I look at Mr.Obama, Mr.Bernanke, Mr. Tim Geithner and Mr. Larry Summers, the one thing I will never do in my life is sell my gold."


    Das meinen die Kiwi-Investoren auch in ihrer bescheidenen Vorhersage:


    Gold price will surge to $5,000 in two years


    Gold Prices will climb to $5,000 within two years due to US dollar weakness and significant buying by players in the hedge fund industry looking to preserve the value of their funds.


    That is the opinion of New Zealand market trading expert Welles Wilder, who has previously been highlighted by publications such as Forbes and Barron's for his skill in the markets, stuff.co.nz reports.


    http://www.commodityonline.com/futures-trading/technical/Gold-price-will-surge-to-$5000-in-two-years-14431.html


    Grüße
    auratico

    Hier gings und gehts doch nicht um Deutschland, sondern um Europa.


    Alle zahlen, oder ist Trichet Bundesfinanzminister?


    Das ist längst noch nicht abgemacht. Mal sehen, ob z.B. die Gift und Galle speienden Finnen da mitmachen. Und Schäuble hat es doch heute deutlich genug gesagt:


    "Angestrebt sei eine europäische Lösung. Allerdings werde auch ein Alleingang Deutschlands nicht ausgeschlossen. "


    Ich tippe mal als geeichter deutscher Michel auf den Alleingang. Alles andere wäre schon wieder Weihnachten. Auf jeden Fall werden die griechischen Bordsteinschwalben ihren Streik vom Januar wieder aufnehmen müssen, wenn man den fleißigen Beamten von Piräus das unter totaler Selbstaufopferung erarbeitete Gehalt um 20% zurückstutzt.


    Grüße
    auratico

    Beinharte historisch-politische Analyse der deutschen Optionen in Bezug auf Griechenland und Deutschlands Rolle in der gesamten Eurozone aus angelsächsischer Perspektive:


    Germany's Choice


    To truly understand the depth of the crisis the Europeans face, one must first understand Germany, the only country that can solve it.


    http://tinyurl.com/yblweoz


    Die Entscheidung scheint gefallen - Wir zahlen wieder einmal:


    Rettung für EU-Land

    Deutschland will Griechenland retten


    Seit Tagen spekuliert der Kapitalmarkt auf einen Zahlungsausfall Griechenlands. Die Angst ist so groß, dass Deutschland jetzt eingreift. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wird die Unionsfraktion über einen Rettungsplan informieren.


    http://www.ftd.de/politik/euro…land-retten/50071966.html


    Grüße
    auratico

    Zitat

    quote='Klaus_H.',


    Interessanterweise wurde b) schon von Marx vorhergesagt, damals als tendenzieller Fall der Profitrate in der Industrie, denn er ging wie alle anderen damaligen Wirtschaftstheoretiker davon aus, daß das Finanzwesen gegenüber der Industrie eine dienende Funktion habe. Hochinteressant, wie lautstark heute alle unsere Regierungen in dieses Horn tönen. Man sieht, wie sehr sie auf der Höhe der Zeit sind.




    Marx hat aber im dritten Band des "Kapitals" schon sehr scharf das aufziehende Primat des Finanzwesens über das "industrielle Kapital" erkannt. Er nennnt dies "fiktives Kapital", also Verbriefungen im heutigen Sinne:


    „Mit der Entwicklung des zinstragenden Kapitals und des Kreditsystems scheint sich alles Kapital zu verdoppeln und stellenweis zu verdreifachen durch die verschiedne Weise, worin dasselbe Kapital oder auch nur die dieselbe Schuldforderung in verschiednen Händen unter verschiednen Formen erscheint.“ (K3 S. 488f.)


    „Repräsentanten nicht existierender Kapitale“(K3 S. 494)
    „bloße Anweisungen auf Gold, die aber keine Selbstwerte sind“ (K3 S. 487)
    „Ertrag, berechnet auf ein illusorisches Kapital“ (K3 S. 485)



    Grüße
    auratico

    Der Euro steigt heute eher nach dem Hoffnungsprinzip. Auch wenn es so aussieht, doch es geht hier nur am Rande um Griechenland ...


    Ich denke schon, dass die heutigen erratischen Marktbewegungen, zumindest bis vorhin, wesentlich von Griechenland-Hoffnungen bestimmt waren. Die Zinsen der griechischen Schuldtitel sind heute so stark gefallen wie seit 12 Jahren nicht mehr. Das war der Trichet-Bonus und die Erwartung, dass die griechische Regierung heute etwas Substanzielles zum Schuldenabbau verkünden würde. Geschehen ist jedoch wenig, außer schwammige Ankündigungen, dass man das "durchschnittliche Rentenalter" anheben will. Das ist eindeutig zu wenig, und dennoch ist natürlich das ganze Land schon wieder zum Dauerstreik bereit. Ende Januar gingen sogar die Prostituierten in Athen auf die Straße, weil sie sich der lästigen Konkurrenz durch ausländische Marktteilnehmerinnen entledigen wollten.


    Grüße
    auratico

    Welch absurde Blüten der Derivatewahnsinn weiterhin, ja sogar nun erst recht, treibt, seitdem die US-Großbanken mit Staatsgarantie ausgestattet sind, läßt sich an der Citigroup erkennen. Diese agiert inzwischen - der Staat hält ja über ein Viertel der Aktien - tatsächlich wie ein allmächtiges Staatsgebilde mit unendlich tiefen Taschen. Einen Liquiditäts-Index für Krisenzeiten will man nun auflegen, bei dem die Citi allerdings "nur" als Marketmaker auftreten will und der alle nur denkbaren Volatilitäten der Swap- und CDS-Familie widerspiegeln soll. Wieder wird ein völliges Zerrbild der realen Risiken erschaffen...


    Citi plans crisis derivatives


    Credit specialists at Citi are considering launching the first derivatives intended to pay out in the event of a financial crisis. The firm has drawn up plans for a tradable liquidity index, known as the CLX, on which products could be structured that allow buyers to hedge a spike in funding costs.


    http://www.risk.net/risk-magaz…-plans-crisis-derivatives


    Grüße
    auratico

    Zitat

    quote='scorpi'
    ich kann's mir nur so erklären: diejenigen, die massiv in griechischen staatsanleihen sind, freuen sich auf das bailout. freut sich DB und Goldman Sucks, freut sich auch der euro?


    Goldman ist bestimmt nicht massiv long in griechischen Anleihen.Wie die meisten Hedge Fonds haben sie die Ouzo-Bonds bestimmt geshortet. Die leben von den Risikospreads auf griechische Schuldtitel, also dürfte zumindest heute bisher nicht eben ihr bester Tag sein. Aber durchaus möglich, dass die heutige Stimmung nur eine Nebelkerze ist wegen Hoffnung auf großen Sirtaki-Bailout.


    Grüße
    auratico

    In Gedenken daran , das der Dollar lange Zeit als Wirtschafts -Waffe gegen andere benutzt wurde,
    tut es ausnehmend gut , zu sehen , wie sich diese Waffe nun gegen die Urheber richtet 8)


    Ja, z.B. heute auch sehr interessant, wie zumindest aktuell die Dollar-Longs gegrillt werden und deswegen das Gold und der Euro gleichzeitig hochschießen.
    Gibt es dazu irgendeine Meldung wg. Griechenland - Trichet mit Masterplan eingeritten o.ä. ?


    Grüße
    auratico

    Zitat

    quote='Kaiserwetter',Die Chinesen wollen sich bestimmt mal ein Bild von den 1.100 t machen ..... :thumbup: ....daher - wenn sie schon Miteigentümer sind , wollen sie das Zeug auch mal besichtigen und befingern


    Die Beteiligung der Chinesen am SPDR-Goldfonds ist insofern nur ein Klacks, als sie mit ihrem Staatsfonds im vergangenen Jahr amerikanische Aktien im Wert von 9 Milliarden USD erworben haben, darunter auch Gold Fields, Anglo Gold etc. Alles Peanuts im Vergleich zu den erworbenen Aktien von z.B. Morgan Stanley. Da haben die Chinesen über 1, 7 Milliarden reingebuttert, oder bei Blackrock sind sie mit gut 700 Millionen eingestiegen.


    Die Liste der chinesischen Käufe mit Stand vom Februar 2010:


    http://www.sec.gov/Archives/ed…/0000950123-10-009135.txt


    Grüße
    auratico

    Auch hier von gestern über GS und AIG:


    Bankensterben -Welche ist die nächste?


    Und das gehört auch noch als weiteres Brechmittel dazu - David Fiderer bezieht sich hier auf den auch von bullionsbulls erwähnten Artikel in der New York Times :


    The Times Story On Goldman's Role in AIG's Downfall Is More Damning When Placed In Context


    Placed in a broader context, the front page story The New York Times is even more damning of Goldman Sachs than readers might realize. Goldman played an active role in the destruction of AIG.


    http://www.huffingtonpost.com/…y-on-goldma_b_454135.html


    Grüße
    auratico

    Zitat

    quote 'BUNDSCHUH'
    Nach SPIEGEL-Informationen unterstützte die US-Bank Goldman Sachs den nun vor der Pleite stehenden Staat mit komplexen Finanztransaktionen.


    Goldman steckt mit großer Wahrscheinlichkeit auch weiterhin dick in der Causa Griechenland. Nachdem sie die Griechen schon vor bzw. seit Jahren lukrativ beim Schuldenverstecken unterstützt haben, diktieren sie nun wohl auch die hohen CDS-Aufschläge für griechische Staatsanleihen als Käufer der von den griechischen Banken an sie verkauften Kreditgarantie. Schon im Falle von AIG hatte Goldman Unsummen verdient, indem sie sich die steigenden Kredithinterlegungen (Collateral) ständig in Cash haben auszahlen lassen, was bei einem herkömmlichen Monoliner-Kreditversicherer wie z.B. Ambac gar nicht möglich gewesen wäre. Besser geht´s nicht nimmer.


    Nun offenbar versuchen sie, das bei AIG schon einmal mit Riesenerfolg gespielte Szenario diesmal mit den Schulden eines ganzen Staates der Eurozone durchzudeklinieren. Der nächste Kandidat nach Griechenland dürfte dann wahrscheinlich Spanien als anvisiertes Meisterstück werden.
    Goldman Sachs ist die gefährlichste Firma der Welt. Die deutschen Wirtschaftsmedien sind erstens viel zu servil, um davon Kenntnis zu nehmen bzw. unfähig, die Zusammenhänge überhaupt zu verstehen.


    Die brauchbarsten Informationen dazu findet man meistens bei Zerohedge:


    If Greek banks, as the rumors goes, indeed sold Greek protection, and, as the rumor also goes, Goldman was the bulk buyer, either in prop or flow capacity, it is precisely Goldman, just like in the AIG case, that can now dictate what the collateral margin that Greek counterparties, and by extension the very nation of Greece, have to post on billions of dollars of Greek insurance.


    http://www.zerohedge.com/artic…uppetmaster-behind-it-all


    Grüße
    auratico

    Zitat

    quote='Silberpedia'


    Das wird eine spannende Woche..


    Ohne jeden Zweifel!


    Die Engländer schießen heute fröhlich weiter :


    Greek Ouzo crisis escalates into global margin call as confidence ebbs
    For the third time in 18 months the global financial system risks spinning out of control unless political leaders take immediate and radical action.


    Flow data shows an abrupt withdrawal of German and Asian capital from Club Med debt markets.


    http://www.telegraph.co.uk/fin…l-as-confidence-ebbs.html


    Kaliníchta


    auratico

    Als Aktieninvestor ist er bisher top - nun trennt er sich vom Gold und erwartet weiterhin ein Erstarken des US-Dollar: Edouard Carmignac


    Europas Buffett setzt auf US-Aktien


    Topvermögensverwalter Edouard Carmignac traut der amerikanischen Wirtschaft mehr zu als der europäischen. Auch der Dollar wird seiner Meinung nach steigen. "Das drückt meist auf den Goldpreis.


    Frage: Stabilität haben Sie sich bis vor einigen Wochen auch von Gold versprochen. Im Dezember jedoch haben Sie den Anteil von Goldminenaktien auf unter fünf Prozent gedrittelt. Warum?


    Carmignac: Dafür gibt es zwei Gründe. Erstens: Der Dollar wird wieder stärker, und das drückt meist auf den Goldpreis. Zweitens: 2009 war von der Angst geprägt, dass die Notenbanken ihre Geldspritzen nicht rechtzeitig einsammeln und Inflation entstehen lassen könnten. Inflationsgefahren sehe ich aktuell in der entwickelten Welt nicht mehr. Schon im Sommer dürfte die Inflationsrate in Europa unter die Ein-Prozent-Marke sinken.


    http://www.ftd.de/finanzen/mae…f-us-aktien/50070354.html


    Grüße
    auratico

    Die steuerunwilligen Superreichen auf dem Peloponnes wollen keine Wette darauf eingehen, ob die deutschen Steuerzahler wieder einmal zur Kasse gebeten werden und verbringen ihre Milliarden schon mal nach Zypern.
    Schreibt zumindest die englische Presse, die behauptet, dass in Griechenland 20% der Bevölkerung mehr als € 100.000 jährlich zur Verfügung habe:


    Super-wealthy investors move billions out of Greece -Investors withdraw up to €10bn from Greece as government prepares tax crackdown to cut down deficit


    A staggering €8bn-€10bn (£7bn-£8.7bn) may have been taken out of Greece by private investors since it became engulfed by economic turmoil in November.


    While a fifth of the population lives beneath the poverty line, some 20% of Greeks are believed to earn more than €100,000 annually – even if, according to income tax records, 90% declare salaries of less than €30,000 a year.


    http://www.guardian.co.uk/worl…ch-pull-out-billions-debt


    Grüße
    auratico

    Zum Glück geht die Berichterstattung über Goldman Sachs und deren höchst dubiose Rolle beim Untergang von AIG weiter - diesmal ein langer Bericht in der "New York Times":


    Perhaps the most intriguing aspect of the relationship between Goldman and A.I.G. was that without the insurer to provide credit insurance, the investment bank could not have generated some of its enormous profits betting against the mortgage market.


    http://www.nytimes.com/2010/02/07/business/07goldman.html?hp


    Grüße
    auratico

    Positiv bei all den EM-Kurseinbrüchen ist aber, dass der HUI bzw. die darin befindlichen Aktien heute eine schöne relative Stärke zeigen.


    Schönes Wochenende allen,
    GS


    Als einfach handbares, hochliquides Tradinginstrument im Edelmetallbereich gibt es außerhalb der Terminmärkte und außerhalb von Einzelaktien nichts Schöneres als den HUI. Wichtig dabei ist nur, dass man die Sache ohne Emotionen und mit eiserner Disziplin durchzieht. Unbedingt immer nur nach heftigen Rückschlägen, die ja nicht selten sind, mit fleißig nachgezogenen Verkaufslimits hinein und sich keiner falschen Reichtums- bzw Stabilitätsillusion hingeben.


    Die im HUI herrschende Nervosität der dort agierenden Hedge Fonds kann man als agiler Privatinvestor bzw. von mir aus auch Spekulant durchaus zu seinen Gunsten anwenden. Noch jedes Mal, nachdem es den HUI erwischt hat, hat er sich wieder fulminant erholt. Wer sich mit einem Teil des Kuchens zufrieden gibt und Vorsicht walten läßt, hat hier ein ziemlich einfaches Investmentvehikel zur Hand. Voraussetzung allerdings ist und bleibt, dass man im Laufe der Zeit ein Gefühl für die Ausschläge entwickelt und die Sache als FIAT-nahe, liquide Handelsaktivität ansieht. Disziplin bedeutet dann, dass von den Gewinnen physische Edelmetalle erworben werden.


    Bisher zumal war es im HUI so, wie Adam Hamilton hier aktuell anmerkt:


    Over the last couple weeks, gold and silver stocks have been clobbered. The flagship index that tracks this sector, the HUI, hemorrhaged nearly a sixth of its value in just 8 trading days! Frightened traders have been scrambling for the exits, dumping their PM stocks at any price to rush their capital out of harm's way.


    While such a freefall sounds very bearish, it is actually incredibly bullish. The mission of investment and speculation is to buy low and sell high, and the best times to buy low are when prices are plunging and traders are practically soiling themselves in fear. If you want to multiply your capital in the markets, the surest way to do it is to buy aggressively when nearly everyone else is rushing to abandon ship.


    http://www.gold-eagle.com/gold_digest_08/hamilton020510.html


    Grüße
    auratico

    Mit Portugal wird heute nach Griechenland die nächste immer mager werdende Eurosau durchs Spekulantendorf getrieben. Das viel größere Spanien - heute noch einigermaßen verschont geblieben - dürfte dann in näherer Zukunft das Gesellenstück der CDS-Meute werden. Bekannt sind die zugrundeliegenden Fakten schon lange, nichts daran ist neu. Doch zum Halali muß geblasen werden, sonst bleibt man allein auf weiter Derivatenflut.


    Wie zuletzt eigentlich immer (Ungarn, Baltikum vor einem halbem Jahr) sieht es sehr nach einer "abgesprochenen" Aktion der sogenannten Markteilnehmer aus. Die kurzfristigen Spekulationsgewinne, zumal sie bei solch tagesgenauen Aktionen auch fast narrensicher einzufahren sind, müssen enorm sein. Man nennt dies Investmentbanking.


    Derweil schießt der Dollar schnurstracks auf die ominöse 80 im USDX-Index zu - wenn er diese enorme Hürde nehmen sollte, wird wieder von einer "Hartwährung" und dem "Sicheren Hafen Dollar" die Rede sein. Entsprechend fällt Papiergold wie ein Stein - auch dies ein höchst einträgliches Geschäft, wenn man sich ohnehin mit Cash zufrieden gibt und niemand liefern muß.


    Grüße
    auratico

    Noch aufgeregter als es seinen Einlassungen ohnehin zumeist eignet, zeigt sich der in Costa Rica wohnhafte Jim Willie in seiner neuesten Veröffentlichung.
    Derzufolge hat sich der Londoner Gold-Spotmarkt in den letzten Wochen praktisch zur Gänze von jeglicher physischer Auslieferung abgekoppelt, und es werden Gold-Transaktionen stattdessen fast nur noch mit hohen Cash-Prämien glattgestellt.
    Wie so oft beruft er sich dabei auf "verläßliche Quellen".


    Ein "Climax-Event" liege inmitten all der zuletzt sich zuspitzenden Entwicklungen (EU-Krisenländer im Dutzend, Eiszeit im US-Kongress, US/China-Drohungen, Staatsschuldenexplosion allenthalben etc.) in der Luft, während sich die Goldtresore in London leeren, weil die großen Investoren ihr Gold nicht mehr in den Markt geben wollen.


    Das Szenario klingt wie zumeist ganz plausibel, aber ob das akute Timing auch stimmt oder ob es vielleicht doch noch gar einige Jahre dauert? Time will tell...


    Breakdown in the Gold Market


    Fast approaching is the event of GAME OVER for London, a condition that has already reached critical level, according to a key reliable source of information with London connections and direct experience with its market events. How long can a major metals exchange sell contracts but have miniscule supply of gold in their vaulted possession? The paper gold market and the physical gold bullion market have finally separated in a practical manner, meaning actual gold has almost no role anymore in London paper contract settlement. The absence of gold in London requires extraordinary tactics to settle contracts and to obtain gold bullion. Red tape procedures delay delivery for individuals, and bribes accompany gold delivery demands as standard practice. The London Bullion Market Assn has almost zero gold, its supply having been drained in high volumes since early December, a process currently in acceleration. The opportunity to convert fiat money into precious metal at prices considered reasonable is also vanishing.


    (...) The world is approaching a climax event. Sure, many analysts have made such a claim for months. But with Europe in flux, the USCongress in flux, the Persian Gulf in flux, the US-China trade battles escalating, and USTreasury debt finance recognized more and more as monetized printing press activity, we are truly approaching a climax event as gold metal has exited the London market. The trigger event is unknown.


    http://news.goldseek.com/GoldenJackass/1265248800.php


    Grüße
    auratico