Beiträge von auratico

    Aktienbörsen versuchen den zukünftigen Wert von Unternehmen zu erraten. Ein komplett irrsinniges Vorhaben. Wirtschaftsprüfer behaupten ihn nachträglich errechnen zu können. Analysten ihn prognostizieren zu können. Errare humanum est. Deshalb treibt der Aktienmarkt immer wieder seltsame Blüten.


    Einer der Charts, den ich seit Jahren verfolge, ist die Wolf-Wave (nicht zu verwechseln mit den Wolve-Waves von Brian Wolve) der Gewinne pro Aktie beim S&P. Dieser Zyklus bildet ein immer deutlicheres Megaphon-Muster aus. Das sollten sich all die angestellten Analysten, Prognostiker etc. mal in aller Ruhe in Bezug auf die Annahme einer Bodenbildung ansehen.


    Die Unternehmensgewinne werden noch weiter deutlich zurückgehen, ehe eine Besserung wieder absehbar ist. Die Börsen werden dies dann mit der ihnen eigenen Dynamik um einige Monate vorwegnehmen. Allerdings ist das Tempo der jüngsten Amplitudenbewegung schon enorm gewesen, sodass nun zumindest eine Verlangsamung (in Form einer technischen Bärenrally) denkbar scheint. Doch der Boden ist noch nicht erreicht:


    grüsse
    auratico

    Es gibt keine roten Preisschilder bei lebensnotwendigen Gütern - ganz im Gegenteil. Die Engländer sehen dies jeden Tag im Supermarkt:


    Food prices surge 9% despite inflation fall


    Shoppers are being hit by a surge in the cost of groceries despite falls in the headline rate of inflation, according to figures released today.


    Shop price inflation rose last month because of the increasing cost of meat, fresh produce and tinned goods, with overall prices up at an annual rate of 9 per cent, from 7.5 per cent in January.


    http://business.timesonline.co…nomics/article5844672.ece


    Nicht anders in der Pleitestadt Berlin:


    Wohnen in Berlin


    Mieten steigen, Einkommen sinken.
    Die Einkommen stagnieren, die Preise für Mieten steigen: Die Preise für Wohnungen sind im Schnitt sechs Prozent teurer als im Vorjahr. Besonders betroffen von der Entwicklung sind Familien mit Kindern, sie verlassen die Innenstadt.


    http://www.tagesspiegel.de/berlin/Mieten;art270,2743302


    grüsse
    auratico

    Zitat

    quote='alfonlein',


    Die lernen/begreifen es nicht.
    Wird der gleiche "Erfolg" wie in Europa und US.


    Mag sein, doch das ist im Falle Chinas nicht so sicher wie in USA und Europa. Der Grund dafür liegt in den völlig unterschiedlichen Voraussetzungen. Das schuldenfreie China pumpt seine Hilfsgelder ausschliesslich in realwirtschaftliche Investitionen vor allem im Infrastrukturbereich. Anders als etwa in Japan, wo seit dem Platzen der Immobilienblase jedes winzige Bergdorf mit einer Betonstrasse via Aufblähung der Staatsschulden versehen wurde und schon lange eine infrastrukturelle Überversorgung herrscht, besteht in China in diesem Bereich noch auf Jahre hin ein höchst realer Bedarf.


    Dagegen bleiben in USA und Europa die Gelder aus den Rettungstöpfen in einem heillos kaputten Bankensektor auf Kosten der Allgemeinheit stecken. In China werden- ohne hier in Bewunderung ausbrechen zu wollen - ganz bestimmt damit Kraftwerke, Staudämme, Brücken, Strassen etc. gebaut werden. So ungewiss der Ausgang auch in diesem Falle sein mag, die Voraussetzungen sind ungleich besser als in Staaten, die das gesamte Geld für die sinnlose "Errettung" ihres korrupten Finanzsektors verwenden.


    Schon kann man erkennen, dass die für die US-Immobilienkrise Mitverantwortlichen keine Minute zögern, nun auch sogleich von den staatlichen Programmen zu profitieren, um zu Pennypreisen Hypotheken von staatlichen Agenturen zu erwerben, denen sie diese zuvor für ungleich mehr Geld weitergereicht hatten. So sammeln nun ehemalige Manager der Skandalfirma Countrywide Financial mit ihrer neuen Firma PennyMac fleissig Geld, um in aller Ruhe die einzelnen Hypotheken auf Werthaltigkeit zu prüfen, die sie zuvor zu Abertausenden einfach ungeprüft in den Markt geworfen haben. Sie können entweder Zwangsvollstreckungen vornehmen lassen oder eben die Rückzahlungsbedingungen ändern, ganz nach Gusto. Solch einen himmelschreienden Wahnsinn wird es bei den chinesischen Konjunkturprogrammen bestimmt nicht geben:


    Ex-Leaders of Countrywide Profit From Bad Loans


    CALABASAS, Calif. — Fairly or not, Countrywide Financial and its top executives would be on most lists of those who share blame for the nation’s economic crisis. After all, the banking behemoth made risky loans to tens of thousands of Americans, helping set off a chain of events that has the economy staggering.


    So it may come as a surprise that a dozen former top Countrywide executives now stand to make millions from the home mortgage mess.


    PennyMac, whose full legal name is the Private National Mortgage Acceptance Company, also received backing from BlackRock and Highfields Capital, a hedge fund based in Boston. It makes its money by buying loans from struggling or failed financial institutions at such a huge discount that it stands to profit enormously even if it offers to slash interest rates or make other loan modifications to entice borrowers into resuming payments.


    Its biggest deal has been with the Federal Deposit Insurance Corporation, which it paid $43.2 million for $560 million worth of mostly delinquent residential loans left over after the failure last year of the First National Bank of Nevada. Many of these loans resemble the kind that Countrywide once offered, with interest rates that can suddenly balloon. PennyMac’s payment was the equivalent of 38 cents on the dollar, according to the full terms of the agreement.


    http://www.nytimes.com/2009/03…anted=2&_r=1&ref=business


    grüsse
    auratico

    Was ist mit dem Dax heute los?


    plus 5%, gab es so tolle Nachrichten?


    Das verdankt sich natürlich den Nachrichten aus China und wird vermutlich zumindest einige Tage so weitergehen als klassische Bärenmarktrally. Der Spuk könnte aber schon bald wieder vorbei sein, wenn nämlich China sich mit dem bestehenden Konjunkturpaket vorerst bescheidet und das zweite, das bisher nur von den Märkten eingepreist wird und noch keine Bestätigung aus der Politik hat und vorerst nur ein Marktgerücht bleibt, gar nicht auf den Weg bringen sollte.


    Wenn sie aber doch sofort noch ein weiteres Investitionspaket draufpacken sollten, dürfte die Sache noch länger weitergehen inkl. anziehender Rohstoffnotierungen. Bestimmt aber werden nahezu alle, die jetzt einsteigen, extrem darauf bedacht sein, allfällige Buchgewinne rasch abzusichern. Die Börse in Shanghai liegt ja seit Jahresbeginn schon mit 20% im Plus. Dies allein wäre schon eine mehr als erspriessliche Jahresrendite für so manchen Fonds in derart durchgeschüttelten Zeiten.


    grüsse
    auratico

    ...wieder einmal JPMorgan. Inzwischen mit Riesenabstand der weltweit grösste Derivatenladen, haben sie zuletzt im Derivatehandel 5 Milliarden $ verdient - bei einem Nominalvolumen ihrer ausserbörslichen Derivate von sagenhaften 88 Billionen $. Die Gegenpartei bei vielen diese Geschäfte ist ohne Zweifel die notorische AIG, die dabei schnurstracks das Geld der Steuerzahler an JPMorgan überweist. Von JPMorgans epischer Rolle bei den Comex-Goldterminkontrakten wollen wir erst gar nicht reden.


    Solange dieser Leverage-Wahnsinn auf Kosten der Allgemeinheit andauert und die Volumina der Zinsswaps und ähnlicher Instrumente weiterhin zunehmen, wird es keinen "Change" dieses kranken Systems geben können. Obama ist völlig überfordert, dies zu verstehen und z.B. eine dem Glass Steagall Act von 1933 ähnliche Regel einzuführen, die den Investmentbanken verbietet, ihre Finger hochgehebelt in alle Märkte zu stecken. Dies ist freilich nicht weiter verwunderlich, wenn man sich auf Leute wie Bob Rubin oder Timmy Geithner verlässt, die unter Clintons Amtszeit ja genau diese bis dahin geltenden Regeln zu Vermeidung der ärgsten Verwerfungen ausgehebelt haben, um in der Folge dadurch selbst Mulimillionäre zu werden.


    http://www.reuters.com/article…NBNG47018320090303?rpc=44


    Und Clinton will bis heute nicht einsehen, dass dies ein grosser Fehler war. Er gibt nur zu, dass man den Derivatehandel stärker hätte regulieren müssen. Aber wie denn, Stupid, wenn längst alle Hebelschranken gefallen sind ?


    Bill Clinton: I should have better regulated derivatives


    http://edition.cnn.com/2009/PO…02/16/bill.clinton.qanda/


    grüsse
    auratico

    Marc Faber zeigt sich skeptisch in Bezug auf die Performance von Gold für den Rest des Jahres. Sollte es zu einer Erholungsrally der Aktienmärkte kommen, so denkt er, würde das zuletzt ins Gold gewanderte Panikkapital von dort wieder abgezogen werden:


    Faber said gold was currently expensive relative to other commodities, and the bearish sentiment that’s driven investors from equities to the precious metal is likely to reverse soon. He had recommended investors buy gold since the start of an eight-year rally that this month saw the metal top $1,000 per ounce as skittish investors sought safe-haven assets.


    ‘Substantial’ Stock Rally


    “I’m a little bit careful about the outlook for gold for the rest of the year,” he said. “A countertrend rally could occur soon where stocks would suddenly rise quite substantially.”


    http://www.bloomberg.com/apps/…sarchive&sid=aa4KTmib46Uw


    grüsse
    auratico

    denn aberwitzig? Ich kenne mich zwar nicht in den USA aus, aber man versucht ja i.d.R. nur Pensionsverpflichtungen einzugehen (nicht gemeint: Öffentl. rechtl. und berufsständische Versorgungswerke), die auch refinanzierbar sind.


    Die Pensionsverpflichtungen der US-Autobranche sind aber eben aus genau dem Grund aberwitzig, weil sie eben nicht auf normalem Wege per Ertragssteigerung refinanzierbar waren. Die Profite der letzten Jahre - vor der Lawine der Verluste der letzten drei Jahre - kamen nur noch aus der inzwischen darniederliegenden bzw. teilverkauften Finanzsparte. Der eigentliche Clou besteht darin, dass diese Art der ausserbilanziellen Pensionsregelung aus den Boomjahren der 50er Jahre stammt und nie den sich ändernden Verhältnissen angepasst wurde, als man schon längst mit den Autos keinen Pfifferling mehr verdient hat. Das war der Deal zwischen der Autogewerkschaft und dem GM-Management. Die Arbeiter und Angestellten haben sich bei ihren - im Vergleich mit den Mitbewerbern ohnehin völlig überhöhten - Löhnen zuletzt zurückgehalten, weil ihnen die sehr hohen Rentenversprechungen tendenziell wichtiger waren.


    grüsse
    auratico


    GM haben in den letzten beiden Jahren massiv ca. 30 Milliarden $ in ihren Pensionsfonds gesteckt, sodass sie momentan noch mit ca. 60 Milliarden ungedeckter Pensionsverpflichtungen dastehen bei 77 Milliarden Gesamtverpflichtungen, die ca. um 10% im Jahr anwachsen. Ca. 20 Milliarden liegen im Pensionstopf zur Auszahlung.


    Der Deal mit den Belegschaft lief so ab, dass man die Löhne in den letzten Jahren unterdurchschnittlich erhöht hatte, was sich positiv in der Bilanz niederschlug, während die Autogewerkschaft dafür die heftige Einzahlung in den Pensionsfonds bekam, da ja immer mehr Leute aus den Boomjahren nun in Rente gehen. Die aufgepeppte Bilanz hielt den Börsenkurs oben, die Manager-Boni hoch und die Zinsen der Unternehmensanleihen relativ günstig.


    Die langlaufenden Pensionsverbindlichkeiten sind bilanzunwirksame Verbindlichkeiten. So einfach lief/läuft die Chose bei GM. Natürlich auf Dauer vollkommen unbezahlbar.


    Interessant wäre es freilich zu wissen, ob nun irgendwelche Gelder aus den Rettungspaketen weiter in die aberwitzigen Pensionsverpflichtungen geflossen sind, was der absolute Knaller wäre - dies allerdings weiss ich natürlich nicht und halte es eher für unwahrscheinlich, da allzu offensichtlich. Denn dann würde man noch rasch die Pensionskassen für die alten Haudegen der Autogewerkschaft auffüllen und dann den Laden womöglich dicht machen .


    grüsse
    auratico

    Das scheint mir bemerkenswert, auch wenn es vielleicht erstmal nur ein populistischer Vorstoss eines italienischen Abgeordneten sein mag: mit staatlichem Gold gedeckte Bürgschaften an die Banken vergeben, wenn diese wieder Kredite ausreichen. Italien hat ja, glaube ich mich zu erinnern, die fünftgrössten Goldreserven, zumindest offiziell. Weiter gedacht bzw. gesponnen würde sich so ein alternatives Bond-Ratingsystem ergeben, das Moodys & Co erst noch lernen müssten: Wer hat wieviel Gold als Absicherung.


    Für den Goldpreis wäre eine solche Sicht der Dinge natürlich ein Hammer - Gold als ultimative Kreditgarantie.


    Übersetzung mit nur mangelhaften Urlauberkenntnissen des Italienischen:


    " Die italienische Notenbank könnte, sagte der Abgeordnete, die eigenen Goldreserven als Bürgschaft für Banken verwenden, die Kredite an Private und Unternehmen ausreichen: "Wir müssen uns angesichts der eingeschränkten Kreditvergabe neuartigen Methoden zuwenden und die auch schon von anderen eingebrachte hyothetische Möglichkeit erwägen, Teile der Goldreserven der Zentralbanken (Mehrzahl ! Anm.v.mir) einzusetzen, um einen Mechanismus staatlicher Garantien zu schaffen, der die Kreditvergabe an den Privatsektor und die Unternehmen wieder in Gang bringt."



    Bankitalia, dice il parlamentare, potrebbe utilizzare le proprie riserve auree per garantire il credito delle banche a imprese e famiglie. «Dobbiamo affrontare la questione della scarsa disponibilità di credito in termini innovativi - dice - e penso in particolare all’ipotesi, già avanzata da altri, di utilizzare parte delle riserve delle banche centrali per introdurre meccanismi di garanzia pubblici in grado di incentivare il credito a imprese e famiglie».


    L’oro Bankitalia per garantire i prestiti


    http://www.ilgiornale.it/a.pic1?ID=331207


    grüsse
    auratico


    Aus der Langzeitperpektive sehen die Edelmetalle unterbewertet aus.


    Schon klar, aber wenn man die Entwicklung - wie manche hier unter uns - jahrelang beobachtet, macht man sich natürlich so seine Gedanken und will auch das Bauchgefühl fürs eigene Timing überprüfen.
    Noch eindrücklicher wäre der momentane Goldrun, wenn es jetzt nochmals 50- 80$ hochschiessen würde, ehe der unweigerliche Rückpfiff kommt, weil die Papiertiger ja schon auf mächtigen Buchgewinnen sitzen.


    Der immer grantelnde "Sage of Wagewood", der schon seit langem ankündigt, dass er keine Lust mehr hat, sich seine arthrosegeschädigten Finger noch weiter wundzuschreiben:


    Even it the Bullion Banks, Treasury Exchange Stabilization Fund, Federal Reserve, and C.F.T.C. pulled out all the stops to whack the price of these two Millenniums-Old MONETARY METALS, the fix is in: Prices are going to trend much, much higher for Gold and Silver, even if the cappers come in tomorrow to try to discourage the Anti-Dollar Buyers who are appearing on the scene in droves. I think it will only take a minor event, not a Stimulus Bill signing on the wing of AirForce One or a Geitner Rescue Plan mumbling or discovery of Obama's Nigerian birth certificate, to ignite the fireworks I think are being built into the bullion markets as I type. A PM pullback would be expected at this juncture, but the longer shot would be an accelerated move taking Gold to Jim Sinclair's $1,250 level and Silver upwards of $20 per ounce in a matter of weeks.


    http://www.goldsilverbullion.com/BullionMarketInsights.htm


    grüsse
    auratico

    Passt zum obenstehenden Posting - der Deepcaster führt an, wie man sich angesichts der immer noch bestehenden Macht des Goldkartells verhalten kann, um nicht jede massive Drückung voll mitmachen zu müssen. Ausserdem ruft er zu politischer Aktivität auf (Initiativen zur Abschaffung der Fed unterstützen, publizistisch die Machenschaften des Goldkartells verfolgen etc.).


    Freilich nichts Neues für etliche hier, aber nochmals gut zusammengefasst. In der Hauptsache: immer nur nach einer Drückung kaufen und physisch akkumulieren und halten. Genauso ausgesuchte Juniors nach Niedergang kaufen (Gelegenheiten en massse vorhanden) und Halte-Positionen aufbauen. Ebenso nach einem Fall der grösseren Minenwerte (gemeint sind nur XAU und HUI-Werte) diese erwerben und dann aber die nachfolgenden Gewinne der Erholungsphase absichern durch Verkauf und/oder Puts erwerben. Und dann auf in die nächste Runde...


    Handeln also vor allem mit den grossen Minenwerten, weil diese die Drückungswellen recht zeitnah mitmachen. Nur Halten macht wenig Sinn, solange man noch mit etlichen Attacken rechnen muss. Für mich z.B. ist es derzeit "verdächtig", dass die grossen Minen, obwohl sie seit dem Tief vom Herbst 2008 schon gut gelaufen sind, in den letzten Tagen die hochlaufenden Goldpreise nicht mehr mitgemacht haben. Vielleicht ist diesmal ja alles anders, aber eher ist doch bald wieder ein Schuss vor den Bug zu erwarten.


    Er schreibt:


    While anger is a natural and understandable reaction to such continuing Perfidious Market Intervention, we suggest it is more constructive to adopt an Investing/Trading Strategy which will help eventually to defeat The Cartel* and to profit along the way.


    A major premise of The Strategy is that one can certainly remain a Hard Assets Partisan while at the same time insulating oneself from future Takedowns. The following points provide an outline of The Strategy (particularly as applied to the Gold and Silver Markets) and are designed to help avoid such unpleasantness, or even possible financial ruin, in the future, as well as to profit along the way:


    Recognize that The Cartel is still Potent, as difficult as that may be psychologically for Deepcaster and other Hard Asset Partisans to acknowledge. The Cartel is still the Biggest Player in many markets and, if the timing and market context are propitious, the Biggest Player makes Market Price. In addition, The Cartel has the advantage of de facto controlling the structure and regulation of various marketplaces and that is a tremendous advantage; just as the Hunt Brothers years ago discovered much to their dismay and misfortune, when they tried to corner the Silver Market.


    Accumulate Hard Assets near the Interim Bottoms of Cartel- induced Takedowns.
    In order to know when one is near the bottom of a Cartel-generated takedown, it is essential to take account of the Interventionals as well as the Technicals and Fundamentals.
    For example, regarding Gold & Silver, near such Interim Bottoms, accumulate a combination of the Physical Commodity (Deepcaster prefers “low premium to melt” bullion coins) and well-managed Juniors with large reserves. (Deepcaster provides a list of such Junior Candidates in our December 20, 2007 Alert “A Strategy for Profiting from Cartel Intervention” available in the Alerts Cache at http://www.deepcaster.com.) The “Physical” and “Juniors” are for holding for the long-term as a Core Position.


    Then, to the extent one wishes to speculate on the next “long” move, one should buy the major producers or long-term options on them. These latter positions are for ultimate liquidation at the next Interim Top and are not for holding for the long-term.
    Indeed, there will be a time when The Cartel price capping is ineffective and Gold & Silver make record moves upward. The benefit of this Strategy is that one will likely be long in one’s speculative positions when this happens.


    Near the next Interim Top, liquidate the long options and majors. Again, in order to know when we are close to the next Interim Top, it is essential to monitor the Interventionals, as well as Fundamentals and Technicals.


    At that Top, sell short or buy puts on Majors. We re-emphasize the Majors as preferred vehicles for trading positions because such positions are more liquid and tend to be quite responsive to Cartel moves.
    At the next Interim Bottom, cover your shorts and liquidate your puts and go long again to begin the process all over again. We emphasize that it is essential to consider the Interventionals as well as the Fundamentals and Technicals in order to determine the approximate Interim Tops and Bottoms.


    Finally, Hard Assets Partisans have the opportunity to become involved in Political Action to diminish the power of the Fed-led Central Banker Cartel. It is truly outrageous that the average unsuspecting citizen, and prospective retiree, can and does put his hard won assets in Tangible Assets only to have those Assets effectively de-valued by Cartel Takedowns and excessive Monetary and Credit Creators. This is extremely injurious to many average citizens in many countries who are saving for the rainy day or retirement and have their retirement and/or reserves effectively taken from them. In order to help prevent this and similar outrages, we recommend taking three steps:


    Become involved in the movement to abolish the U.S. Federal Reserve (we reiterate, a private for-profit Cartel of International Banks whose Profits are dramatically increased as U.S. Taxpayers increase their borrowings from it) as Deepcaster, Presidential candidate Rep. Ron Paul (R. – TX), and legendary investor Jim Rogers, all have advocated.
    Join the Gold AntiTrust Action Committee which works to eliminate the manipulation of the Gold and Silver markets (http://www.gata.org). GATA is a non-profit organization which makes a great contribution by gathering evidence regarding the suppression of prices of Gold, Silver and other commodities.
    Work to defeat The Cartel ‘End Game.’ Deepcaster has laid out the evidence regarding the Ominous Cartel “End Game.” Clearly The Cartel is sacrificing the U.S. Dollar to prop up international financial institutions and to maintain its power. But this sacrifice cannot continue forever.


    http://www.financialsense.com/…deepcaster/2009/0220.html


    grüsse
    auratico

    Was ist, wenn es ein Doppel-Top wird? Ich habe noch nie erlebt, dass soviel über Gold berichtet wurde... Es ist ein Anti-Indikator. Da bin ich gespannt...


    Es wurde auch beim letzten Überschreiten der $ 1000/Oz massiv in allen Medien über Gold und Goldanlagen berichtet, was aber auch nicht weiter verwunderlich ist, denn das ist ja sehr wohl eine psychologisch bedeutsame Markierung. Danach gab es bekanntlich einen kräftigen Rücksetzer, die Gewinne an der Comex wurden realisiert. Danach setzte das Gold wieder langsam seinen Aufwärtstrend fort, der sich in den letzten Tagen/Wochen massiv beschleunigt hat. Die Wahrscheinlichkeit ist recht hoch, dass sich dieses Szenario noch einmal wiederholt, vielleicht aber erst von deutlich über $ 1000 aus.


    Damals sind vor allem die kleinen Spekulanten aus ihren Longpositionen gedrängt worden. Die kleinen Spekulanten sind bisher fast immer auf die Nase gefallen, weil sie zumeist zu spät auf den fahrenden Zug aufsteigen. Auch jetzt haben wir wieder eine ähnliche Situation, auch wenn das Open Interest nicht mehr so hoch ist wie im Frühjahr 2008.


    Ein erheblicher Teil der im gegenwärtigen Run aufgelösten Shortpositionen stammt von den kleinen Spekulanten, die auf die Long-Seite gewechselt sind, während sich bei den Short-Positionen der Commercials nicht viel bewegt hat. Gleichzeitig sind die grossen Spekulanten mit 90% ihrer Positionen long, was ganz schön heiss ist, sprich voller Spannung und irgendwie nach einem reinigenden Gewitter riecht. Die grossen Spekulanten sind vor allem Hedge Fonds, die also nun wieder an der Comex mit Gold-Futures voll mit an Bord sind. Sie sind natürlich weiterhin an kurzfristigen Profiten interessiert und sind keine langfristigen Goldanleger.


    Derzeit ist wieder grosses Papierspekulieren angesagt, und solange dies über den Druck nach physischer Auslieferung dominiert, ist eine abermalige Verkaufswelle recht wahrscheinlich. Es fehlt aber noch der rechte kollektive Anlass dazu, wie z.B. ein sich leicht erholender Aktienmarkt oder irgend eine halbwegs positive Nachrichtenlage, Details der US-Rettungspläne etc. Dann wird wieder im Gleichmarsch auf die Knöpfe gedrückt.


    Am generellen Aufwärtstrend für das Gold würde sich dadurch jedoch nichts ändern.


    grüsse
    auratico

    Hallo allerseits! Was ist denn heute mit Orko los? Weiß jemand was Genaues? :hae: ?) :hae:



    Gruß an Alle, Treborre


    Sie melden heute, wie üblich, sehr gute Bohrergebnisse (obwohl nur noch mit einem Rig gebohrt wurde), worauf das übliche Sell on good news einsetzt. Vor jeder - erwarteten - Ressourcenerhöhung hingegen steigt der Kurs zumeist deutlich an, und dann wollen alle auf die Schnelle Kasse machen, um das gleiche Spielchen wieder von vorne zu beginnen.
    Das ist der schon fast rituelle Orko-Zock - gefährlich, solange das so einfach funktioniert.


    Die Meldung:


    Das Unternehmen gab heute eine neue Ressourcenschätzung bekannt. Sie umfasst jetzt 68,87 Mio. oz Silberäquivalent in der angezeigten und 77,57 Mio. oz in der abgeleiteten Kategorie.


    Die Martha-Ader alleine beherbergt angezeigte und abgeleitete Ressourcen von 107,8 Mio. oz Silberäquivalent.


    Die letzte Schätzung vom März 2008 lag bei 103,2 Mio. oz Silberäquivalent in der abgeleiteten Kategorie. Damit gelang nicht nur eine deutliche Erhöhung, sondern auch eine Höherstufung der Ressourcen.



    http://www.minenportal.de/artikel.php?sid=5655



    grüsse
    auratico

    Trading halt...


    Zur Erinnerung:


    Handelssaussetzung bedeutete in der Vergangenheit bei Orko immer, dass sie am nächsten Tag mit einer Supermeldung herauskamen.
    Wenn sie nur wieder neues Geld brauchen, wäre es freilich genau das Gegenteil. Vielleicht beides gemeinsam?

    Zitat

    quote Milly
    Top-Anlageprodukte in 2008 waren: Gold, Dollar, Sfr, Yen
    Alles andre war Schrott. Könnte 2009 wieder so kommen!?


    Top-Anlageprodukte ab Oktober/November 2008 bis jetzt waren neben selektiven Aktien-Shortpositionen eindeutig die Goldminen. Allein die Standardwerte im HUI haben seitdem um 100% zugelegt, wohingegen viele der zuvor brutalst bis zur Unkenntlichkeit niedergeprügelten Juniors z. T. über 200% gewonnen haben. Freilich von jammervollen Notierungen aus, aber 200% sind 200%. Bei Gold kann Timing nicht schaden, bei den hochanfälligen Minenwerten hingegen ist Timing alles.


    Zitat

    Interessant eher, über die verschiedenen Goldanlageformen bei einer Währungsreform zum Golddollar nachzudenken:


    - Physisches: Wahrscheinlich Strafsteuern, evtl. muß man paar Jährchen warten oder das Zeuchs z.B. in die Schweiz oder gar nach Dubai schmuggeln, unter Risiken wie beim Drogenschmuggel


    Sollte es wieder zu einer Art Golddeckung (z.B in der von Jim Sinclair vorhergesagten Form) kommen, kann dies nicht mit einer Kriminalisierung des Goldbesitzes einhergehen, sondern im Gegenteil mit einer Einsicht in die Notwendigkeit für einen solchen Schritt bzw. auch einer "psychologischen" Aufwertung des Goldes und ein Ende seines kurzzeitigen Paria-Status.


    Wenn sich der Goldpreis nach Einführung eines solchen erneuerten Goldstandards einmal eingepegelt hat und dann in der Folge mit der Geldmenge M3 oder einem ähnlichen Geldaggregat schwankt, findet sich das Gold wieder in seiner wichtigsten Rolle als disziplinierender Faktor des Geldsystems und Frühindikator der Geldmengenausweitung - bzw. - schrumpfung. Noch ist es nicht soweit. Sinclair denkt dass es bis Anfang 2011 soweit sein sollte.


    Sehr gut ausgeführt hat User GermanLong dieses avancierte Modell eines Goldstandards in dem Thread:
    "Wie verhält sich der Goldpreis bei goldgedeckter Währung? Vorher aussteigen? "


    Wie verhält sich der Goldpreis bei goldgedeckter Währung? Vorher aussteigen?


    grüsse
    auratico

    Nein, denn Deutschland ist eine BadBank!


    Es gibt aber inmitten all des Finanzchaos doch auch noch positive Meldungen von den deutschen Spitzeninstituten zu berichten. So konnte die von vielen schon abgeschriebene WestLB im vergangenen Jahr mit nur zwei einsamen Deals ihr Emissionsvolumen von CDO-Derivaten um satte 1884% gegenüber 2007 steigern, was Weltrekord darstellt.


    Damit hat man nicht nur endlich Barclays auf die Plätze verwiesen, sondern vor allem das Schuldentohuwabohu in den Büchern noch rasch hygienisch neu verbrieft, sodass die Steuerzahler sich dann bei der aktuellen Weiterreichung nicht irgendeinem unübersichtlichen Sauhaufen gegenübersehen. Somit hat man bei jeder Brennstufe der diversen Rettungspakete dann auch gleich die entsprechende Derivaten-Tranche für den grössten Ablasshandel seit dem Mittelalter bereit - wie in der Autobranche die unterschiedlichen Ausstattungvarianten.


    grüsse
    auratico

    John Embry von Sprott Investments erinnert daran, dass sich in Obamas Team wesentliche Akteure - allen voran Larry Summers und Bob Rubin - befinden, die federführend an der generalstabsmässigen Golddrückungsdoktrin der 90er Jahre beteiligt waren. Er erwartet, dass das ganze sorgsam aufgebaute und geölte Comex-Manipulationsschema eines Tages auffliegen wird wie zuletzt Herrn Madoffs Schneeballsystem. Die notorischen "Whistleblower" in dieser Sache wären dann GATA oder Leute wie Ted Butler mit ihren jahrelangen Eingaben und Recherchen gewesen.


    Fromme Wünsche?


    Obama team may not be friendly to gold


    http://www.sprott.com/pdf/inve…0friendly%20to%20gold.pdf


    grüsse
    auratico

    50% des Vermögens gesichert, 50% dem freien Verfall preisgegeben


    Da hilft dann nur noch das Steuerrebellentum - die Schwerreichen sind uns da wieder mal einen Schritt voraus mit dieser
    " letzten großen Lücke im Einkommensteuersystem".
    Im ansonsten maroden Grossbritannien boomen die für reiche Deutsche zur Steuerersparnis aufgelegten Personengesellschaften, die "Goldhandel" betreiben.


    Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird medial zur Hetzjagd auf die Goldbesitzer aufgerufen werden, Mwst. dürfte auch nur noch eine Frage der Zeit sein. Die tüchtigen deutschen Steuerfahnder mit Liechtenstein-Erfahrung werden dann in den Zeitungen stolz neben erbeuteten Goldbarren abgebildet werden.


    Arques-Gründer mit spektakulärem Gold-Deal


    Der Gründer der Beteiligungsfirma Arques meldete sich mit einem spektakulären Gold-Deal zurück. Derartige Geschäfte über britische Gesellschaften dienen reichen Deutschen auch als Steuersparmodelle.


    Britische Personengesellschaften zum Goldhandel gelten bei Rechtsanwälten aber als beliebte Steuersparmodelle. Durch sie können Reiche ihr in Deutschland zu versteuerndes Einkommen senken.


    „Das ist eine der letzten großen Lücken im Einkommensteuersystem“, sagt Stefan Süss, Partner bei der Wirtschaftskanzlei -Latham & Watkins in München. „Sie senken dadurch in einem Jahr mit hohen Einkünften den Steuersatz auf null.“


    http://www.wiwo.de/finanzen/ar…ulaerem-gold-deal-386435/


    grüsse
    auratico

    goldseiten-forum.com/wcf/attachment/32418/

    Zitat

    quote='Tollar',
    waeren in so einem Szenario (stabiler Goldpreis und allgemeine Preisdeflation) nicht Goldminen die bessere Investition in einer Deflation ?


    In den 30er Jahren war das bekanntlich so, auch wenn es freilich etliche andere politische Rahmenbedingungen gab, wie z.B. das Verbot privater Goldhortung durch Roosevelt und einen festgelegten stabilen Preis nach der einmaligen Erhöhung von $ 35 weg.


    Ich habe mir die oben beschriebene Sicht jedoch nicht zu eigen gemacht, sondern lediglich dargelegt. Die Argumentation entstammt eigentlich einer Replik, als jemand anmerkte, dass hier niemals goldskeptische Argumente diskutiert würden.


    Gesunde Minenwerte sind natürlich immer interessant als mögliche Hebelinvestments auf Gold. Aber eben sehr volatil, daher nichts für Leute mit schwachen Nerven oder Faulpelze, die jeden Auf- und Abstieg einfach mitmachen, ohne zu handeln. Von Margin wollen wir erst gar nicht reden, da gab es auch hier schon genug Drama im Forum.
    Zuletzt wäre schon der einfache Einstieg in den HUI-Index ab Ende Oktober 2008 mit ca. 100% Gewinn belohnt worden.


    Bin aber auch schon viel vorsichtiger geworden als früher und nehme nur noch Goldcorp, Kinross, Iamgold und Agnico Eagle als Orientierungspunkt. Bei den Juniors reizt mich die von Edel und anderen hier mitverfolgte Goro mit scheinbar gutem Finanzierungskonzept, aber eben nicht mehr ganz billig.


    Und auch wenn das jetzt völlig abseitig klingen sollte: Bei einem eventuellen extremen Hochschiessen des Goldpreises (d.h. Inflation) würde ich weitgehende Verstaatlichungen von Minen in allen möglichen Ländern nicht ausschliessen. Das wären dann im Gegenzug für die verstaatlichen Bankrottbanken die wahrhaften "Golden Banks" für die Regierungen, denen bald schier alles zuzutrauen ist.


    Gold Stocks Were Financial Saviors During the 1930s :


    http://www.gold-eagle.com/gold_digest_08/taylor102508.html



    grüsse
    auratico

    Zitat

    quoteStefKram'
    Die zentrale Frage ist doch: Wie soll das Vertrauen zum maroden und de facto bankrotten Bankensystem in einer deflationären Abwärtsspirale aufrecht erhalten werden? Es ist ja jetzt schon fast nicht mehr zu schaffen. Es droht ja in der deflationären Abwärtsspirale dann einer nach dem anderen Pleite zu gehen (Banken sind dabei besonders ausfallgefährdet, wegen extrem hohen Fremdkapitalanteil). Weiß nicht ob sich das wirklich alles in 24 Stunden abspielen kann, aber in ein oder zwei Wochen dürfte dann alles Bankrott sein inkl. der Staaten, da ein Schuldner den anderen ja mit runterzieht

    .


    Genau so sieht das Crahszenario der Deflationisten aus. Dann wäre gehortetes Bargeld Trumpf, mit dem man die dann gefallenen Assets erwirbt, um von der nachfolgenden Inflation zu profitieren und bis dahin von der gestiegenen Kaufkraft des deflationierten Bargeldes .


    Mir ist Gold dennoch lieber. Die Unwägbarkeiten sind einfach zu vielgestaltig. Dass sich Gold zuletzt so gut gehalten hat, ist mE diesem Unstand zuzuschreiben - also nicht pronocierten Ansichten der Anleger über inflationären oder deflationären Verlauf der Krise, sondern der schieren Angst geschuldet, dass das gesamte Finanzsystem herunterkommt. Dagegen glauben etliche Deflationisten, dass das Gold lediglich die letzte Rohstoffanlage sei, die noch nicht den Weg der anderen (Metalle, Öl, Getreide etc.) gegangen sei, was aber noch ausstehe.


    grüsse
    auratico